• Auf den Spuren der Wikinger

    August 22 in Sweden ⋅ 🌬 16 °C

    Das Fotevikens Museum in Südschweden ist ein archäologisches Freilichtmuseum mit einem lebendigen Wikingerdorf. Es besteht aus über 20 rekonstruierten Gebäuden innerhalb einer halbkreisförmigen Holzpalisade und gibt damit das Bild einer typischen Wikingersiedlung der Zeit zwischen 950 und 1150 wieder. Das Wahrzeichen ist ein hölzerner Wachturm, zudem finden sich u. a. eine Schmiede, Bäckerei, Münzwerkstatt, mehrere Gärten, die Häuser des Richters und des Webers sowie ein großes Thinghaus für Versammlungen. Außerhalb der Palisaden liegen einige Hütten armer Handwerker, eine einfache Pilgerherberge, ein heidnischer Hain und ein Runenstein. Als wir morgens ankamen waren wir erst mal allein unterwegs. Erst mit der Zeit füllte es sich etwas.
    In einem lebendigen Dorf darf zur Schau gestelltes Handwerk nicht fehlen, so gab es einen Schmied, Weberin und der Guss von Schmuck und Amuletten wurde auch präsentiert. Natürlich fand auch eine Wikingerschau statt, die aus der damaligen Zeit erzählte.
    In der näheren Umgebung der Anlage befindet sich eine große Anzahl archäologischer Fundstellen, die bis in die frühe nordische Jungsteinzeit datieren. Allein acht Fundstellen davon gehören in die Wikingerzeit. Das Museum liegt an einer Stelle, die nachweislich um 970 den Asen geweiht wurde. Das Leben im Wikingerreservat spielt dauerhaft im Jahr 1134, dem Jahr der in der Nähe geschlagenen Schlacht bei Fodevig,
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