• Von Loppis, Antik & Kuriosa oder Gårdsbutik

    September 4 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Auf dem schwedischen Land begegnet man im Sommer und auch jetzt im schwedischen Herbst immer wieder selbstgemachte Schildern mit der Aufschrift „Loppis“, der liebevollen Kurzform für das Wort loppmarknad (Flohmarkt). Diese Schilder weisen den Weg zu privaten Haus-, Hof- oder Garagenflohmärkten, bei denen Einheimische ihre Scheunen und Keller ausräumen, um von Kleidung über altes Porzellan bis hin zu Werkzeug alles Mögliche zu verkaufen. Steht auf den Schildern hingegen „Antik & Kuriosa“, handelt es sich um gezieltere Antiquitäten- und Sammlermärkte, während eine „Gårdsbutik“ einen Hofladen mit frischen, lokalen Lebensmitteln ankündigt. Gekoppelt sind die Schilder oft mit dem Wort „Öppet“ (Geöffnet) und einer Meterangabe, die Autofahrer über idyllische Schotterwege tief in die Wälder zu den Höfen führt. Ist ein Schild zur Straße hin weggedreht oder umgeklappt, signalisiert dies den Vorbeifahrenden, dass der Flohmarkt für heute geschlossen hat.
    Und auf dem Weg nach Vadstema haben wir auch mal einen Halt bei einem Antik & Kuriosa gemacht. Wunderbar was es da zu finden gibt, uralte Hobelbänke, Werkzeug, Geräte aus der Landwirtschaft, Küchenutensilien und vieles mehr. Das zu Preisen, von denen Sammler in Deutschland kaum zu träumen wagen. Eine uralte Hobelbank keine 200 Euro. Die aber geht leider nicht ins Wohnmobil.
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