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- Hari 24
- Kamis, 09 September 2021 11.40
- ☀️ 28 °C
- Ketinggian: 19 mi
JermanRödingsmarkt53°32’56” N 9°59’16” E
Ein sonniger Tag in der Elbmetropole

Heute hatten wir einen wunderbaren sonnigen Tag in Hamburg (28 ° Celsius). Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es auf eine erste Stadttour, die vom Tourismusverband empfohlen wird. Alles zu Fuß, etwa zwei Stunden reine Gehzeit. Gelaufen sind wir am Ende über 12 Kilometer in etwa acht Stunden. Zuerst ging es zum Rathaus, dann zu den Ruinen der Kirche St. Nikolai. Sie dienen heute als Mahnmal an der zweiten Weltkrieg. Der Turm steht noch, mit einem Aufzug geht es hinauf, wo man einen schönen Blick über Hamburg hat. Unterirdisch befindet sich noch ein Museum, auch das haben wir besucht. Es folgte eine Kaffeepause in einer Rösterei am Sandtorhafen.
Nächstes Ziel mit einem längeren Aufenthalt war dann logischerweise die Elbphilharmonie. Derzeit dürfen wegen Corona aber nur eine begrenzte Anzahl Menschen in das Gebäude und auf die Plaza, entsprechend gab es eine längere Warteschlange für den Ticketkauf. Kann man aber problemlos umgehen: Einfach online ein Ticket für je 2 € gekauft, dann kann man direkt hinein gehen und die Schlange auslassen. Hat wunderbar funktioniert. Auf die Idee kommen aber anscheinend nur wenige, obwohl am Eingang auf den Online-Ticketverkauf hingewiesen wird und zahlreiche Leute sich die Wartezeit mit dem Handy vertrieben. Wir jedenfalls waren nach drei Minuten drinnen. Kurz gesagt, der Besuch der Elbphilharmonie lohnt, auch wenn man die Konzertsäle nicht sehen kann..
Weiter ging es zum Überseequartier und die HafenCity zum nächsten längeren Stopp, den Maritimen Museum. Der dauerte auch ohne die obligatorische Kaffeepause anschließend deutlich länger als gedacht. Ich habe schon viele derartige Museen in der Welt besucht, aber das war sicherlich mit das größte und umfangreichste. Tausende Schiffsmodelle auf neun großen Etagen von Miniatur bis Metergroß, eine Schatzkammer mit Modellen aus Bein, Elfenbein, Bernstein, Gewürznelken (Ja, richtig gelesen), Silber und einem aus reinem Gold - nicht nur vergoldet. Auch zu Schifffahrt, Logistik, Schiffsbau, Geschichte, Militär, der Hochseeforschung und der Antarktis und vielen mehr gibt es Ausstellungen und natürlich einen wunderbaren Museumsladen und ein Cafe. Man könnte Tage hier verbringen, bei uns waren es über zwei Stunden, dann meldete sich ob des langsamen Ganges der Rücken. Man wird halt älter.
Die letzten Stationen waren die Speicherstadt und das Chilehaus (beides Weltkulturerbe). Zurück im Hotel eine kürzere Ruhepause und mit der S-Bahn dann zu den Landungsbrücken. Dort einen guten Fisch verspeist und zurück ins Hotel.Baca selengkapnya
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- Hari 25
- Jumat, 10 September 2021 12.50
- ⛅ 20 °C
- Ketinggian: 7 mi
JermanU-Bahnstation Landungsbrücken53°32’42” N 9°58’22” E
Giganten und Geistliche

Es regnet. Also mit der S-Bahn an die Landungsbrücken gefahren und kurzfristig eine Hafentour gemacht, der Regen wird immer stärker. Auf dem Schiff bleibt man trocken - jedenfalls solange man draußen keine Bilder macht. Aber es lohnt sich. Denn es geht zuerst zu den Container-Terminals im Hamburger Hafen, und was wird da gerade ent- und beladen? Die Ever Ace, derzeit (noch) der Welt-größtes Containerschiff. Es ist das Schwesterschiff der Ever Given, die durch die kürzlich erfolgte Havarie im Suez-Kanal Berühmtheit erlangte. Stellte sie sich doch im Suez-Kanal quer und blockierte ihn für mehrere Tage. Rund 400 m lang und knapp 62 m breit kann die Ever Ace etwa 240.000 Tonnen Fracht aufnehmen, mithin fast 24.000 Schiffscontainer. 6000 sollen in Hamburg umgeschlagen werden. Die Antriebsleistung, bescheidene 80.000 PS. Es ist schon beeindruckend, an solch einem Giganten wenige Meter entfernt vorbei zu schippern. Und es ist nicht der einzige Gigant, bei denen mit den riesigen und unzähligen Kränen Container umgeschlagen werden.
Weiter geht es zur Werft von Blohm + Voss, hier wird u.a. gerade eine Yacht für einen 25-jährigen Saudi fertig gestellt, Kaufpreis 100 Mio. € plus. Und natürlich geht es an der Elbphilharmonie vorbei.
Zurück hat es aufgehört zu regnen, also ein paar Meter weiter den alten Elbtunnel von 1907 besichtigt, hier wurden Autos noch mit Lastenaufzügen nach unten und oben gefahren, um die Elbe zu unterqueren. Auch heute noch nutzen ihn Fußgänger und Radfahrer. Er ist inzwischen ein Hamburger Wahrzeichen und gern genutzt für Hochzeitsfotos, wie wir feststellen.
Nächstes Ziel an den Landungsbrücken ist die Cap San Diego, ein fast 60 Jahre alter Stückgutfrachter. Er liegt als fahrtüchtiges Denkmal am Kai und ist Museumsschiff, Hotel, Restaurant und an etwa 20 Tagen im Jahr noch unterwegs. Mithin der größte, noch fahrbereite Museumsfrachter weltweit. Fahrbereit halten ihn fünf festangestellte Mitarbeiter und rund 40 Freiwillige. Denen geht aber der Nachwuchs aus, besonders an Ingenieuren mit entsprechenden Seepatenten mangelt es. Absolut lohnenswert der Besuch, für mich besonders der Maschinenraum über mehrere Stockwerke mit dem MAN-Schiffsdiesel und die Brücke.
Weiter zu Fuß zum Michel, dem Hamburger Wahrzeichen. Besser die evangelische Hauptkirche St. Michaelis, nach dem Erzengel Michael benannt. Hier die Kirche und Krypta besichtigt, vorher direkt daneben in den alten Krameramtswohnungen, Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert, einen Kaffee getrunken und eine Kleinigkeit gegessen.
Zurück durchs Komponistenquartier, dem Jungfernstieg - die Luxusstraße überhaupt in Hamburg - und dem Rathaus geht es dann wieder zum Hotel.Baca selengkapnya
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- Hari 26
- Sabtu, 11 September 2021 12.18
- ⛅ 21 °C
- Ketinggian: 14 mi
JermanBrooktorhafen53°32’41” N 9°59’49” E
Kaffee, Basis für den Reichtum Hamburgs

Der dritte und letzte volle Tag in Hamburg. Jetzt steht das Chokoversum bei Hachez, ein Schokoladenmuseum als erster Tagespunkt auf dem Programm. Vorher schaue ich aber noch bei einem Antikhändler in der Innenstadt vorbei, und er hat einiges, was mich interessiert. Ist selten geworden. Am Ende war es ein kleiner chinesischer Kompass aus Bein, etwa aus 1800 bis 1820. Der kam mit.
Zurück zum Schokoladenmuseum, bei der Führung stellt man am Ende eine eigene Schokolade her. Leider sind heute schon alle Führungen ausgebucht. Corona reduziert die Teilnehmerzahlen doch erheblich.
Also weiter zum nahegelegenen Zollmuseum und sich über Schmuggelverstecke schlau gemacht, weiß man nie, ob man es mal brauchen kann. Und mit dem Thema Kaffeekrieg Anfang der 50er beschäftigt. War etwas später auch ein Thema, als wir eine hervorragende Führung im nahegelegenen Kaffeemuseum machten. Eine wunderbare Sammlung und Führung, lohnt auf jeden Fall. Es basiert auf der privaten Sammlung von Jens Burg. Das Kaffeegeschäft und die Rösterei bestehen bereits seit 1923 und Burgs Leidenschaft für das Genussmittel verdankt die Stadt eine wunderbare Sammlung rund um dem Kaffee in den Speichern des Block R, St. Annenufer, heute Genuss Speicher genannt. Hier wurde schon seit 1896 Kaffee gelagert und bearbeitet.
Hamburg selbst hat kein Kaffeemuseum - obwohl die Stadt ihren Reichtum und ihre Größe dem Kaffee verdankt - sowie einer gefälschten Bulletin von Kaiser Barbarossa aus 1189, das der Stadt ein Zollprivileg bescheinigte. Dies gilt als die Geburtsstunde des Hamburger Hafens. Nur entstand das Dokument erst nach seinem Tod, wie Wissenschaftler heraus fanden. In der Folge entstand in dem Dorf an Alster, Bille und Elbe gelegen ein Welthafen und daraus eine Metropole. In dem Kaffeemuseum verbrachten wir über zwei Stunden, mit musste natürlich auch einiges an Kaffee. Auf dem Moped hat es jetzt, nachdem die Lebensmittel aufgebraucht sind, auch wieder genügend Platz.
Anschließend sind wir durch den Stadtpark Planten un Blomen geschlendert, die Gewächshäuser der Uni hatten jedoch geschlossen, Pandemiebedingt. Dann ging es verschiedene Einkaufsstraßen entlang Richtung Hotel, heute muss ja alles gepackt werden, da wir Morgen zurück nach Stuttgart fahren. Elke mit dem Zug und ich mit dem Motorrad.Baca selengkapnya
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- Hari 27
- Minggu, 12 September 2021 16.23
- ⛅ 15 °C
- Ketinggian: 311 mi
JermanBaach48°52’34” N 9°25’53” E
Die Tour im Rückblick

7852 Kilometer mit dem Motorrad sind es geworden als ich gegen 16 Uhr in Winnenden heimkomme. Es sind von Hamburg aus noch einmal 650 km hinzugekommen. Autobahn, Baustellen, Staus, Regen und Sonne, das ist die Kurzfassung der Rückfahrt.
7852 Kilometer durch wunderbare Landschaften, durch eintönige Wälder, bei Regen, Eiseskälte und Sonne. Auf Autobahnen und kilometerlange Geraden oder kurvenreich über Pässe und Fjorde entlang. Fähren wurden mit der Zeit Routine und kilometerlange Tunnel auch - mithin bis zu 24,5 km lang. Bei bis zu 12 Stunden Fahrtdauer an einem Tag war Sitzfleisch gefragt. Fiel auch manchmal schwer, man wird halt nicht jünger. Zelten fiel nahezu aus, des Wetters wegen, aber Hütten sind eine wunderbare (und meiste heizbare) Alternative.
Es ist schon etwas besonderes mit dem Motorrad. Anders als von der Umwelt isoliert in Auto oder Wohnmobil. Man ist nah dran an der Natur, dem Wetter völlig ausgeliefert - auch den Unbillen. Man ist viel näher dran an den Menschen, wird immer wieder angesprochen, hat Kontakt mit anderen Reisenden und Einheimischen. Das Nordkap selber, das erste Ziel aber nicht das alleinige, es ist nicht mehr und nicht weniger als ein geographischer Punkt. Aber ein Besonderer. Auch wenn es nicht der nördlichste Flecken des Kontinents ist, macht nichts. Aber es ist ein Unterschied, ob ich selber auf eigener Achse dort ankomme, oder vom Schiff aus mit Bussen hingekarrt werde. War schon vor fünf Jahren so, als ich von Windhoek aus durch Wüste und über Berge 2500 km mit einer Enduro zum Kap der guten Hoffnung gefahren bin, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Also entgegengesetzt, geografisch und klimatisch. Im Norden Kälte und Nässe, die in die Knochen zieht, im Süden Hitze und Staub.
Norwegen selber, der Schwerpunkt der Fahrt, bietet wunderbare Landschaften, eine gute Infrastruktur, wunderbare Museen, sympathische Menschen. Und in meinem Fall ein sehr wechselhaftes Wetter, was beim Motorrad natürlich eine ganz andere Rolle spielt als beim Auto. Wenn es jedoch darauf ankam, am Nordkap, den Lofoten, die Fahrten am Trollstieg und Geirangerfjord sowie die durch den Jostedalsbreen- und dem Jotunheimen-Nationalpark, da stimmte einfach alles. Generell, die Fahrt über die Hochebene in den Nationalparks waren sicherlich Höhepunkte, die so gar nicht absehbar waren. Norwegen, wir kommen wieder - und zwar schon kommendes Jahr.Baca selengkapnya