• Etosha Nationalpark - Tag 1

    May 10 in Namibia ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem wir noch einmal ordentlich eingekauft und getankt haben, erreichen wir das östliche Gate des wahrscheinlich berühmtesten Nationalpark Namibias, dem Etosha.
    Es ist eines der wichtigsten Schutzgebiete und besitzt eine riesige, meist ausgetrocknete, Salzpfanne.

    Beim Gate müssen wir uns zunächst registrieren und alle Plastiktüten abgeben, was wir irgendwie null auf dem Schirm hatten, weshalb wir unsere grade getätigten Einkäufe noch einmal komplett umorganisieren müssen.
    Generell find ich es sehr gut, dass sie auf sowas achten, aber alle möglichen Lebensmittel sind zusätzlich nochmal in Kunststoffverpackungen, was es natürlich nicht besser macht.
    Aber es ist ein Anfang und wahrscheinlich am ehesten zu kontrollieren.

    Die Parkgebühr kann dann an zwei der Camps, die im Park liegen, bezahlt werden.
    Unsere erste Nacht verbringen wir im Namutoni Camp, welches nur knapp 20 Minuten vom Parkeingang entfernt liegt.
    Auf dem Weg dorthin können wir sogar schon den ersten Elefanten und diverse Impalas und Springböcke beobachten.

    Da wir noch gut in der Zeit liegen, wollen wir noch ein bis zwei Wasserlöcher ansteuern, aber checken zunächst ein, damit wir wissen wie lange die Tore des Camps geöffnet haben.
    Generell gilt hier immer, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
    An der Rezeption geht der Check-In recht schnell und unkompliziert, was man von der Bezahlung der Parkgebühr nicht behaupten kann.
    So eine unfähige und unfreundliche zuständige Person, das ist ja der absolute Wahnsinn.
    Erst braucht sie ewig um "auszurechnen" wie viele Tage wir im Park sind. Dann ist sie absolut unmotiviert und das Kartenlesegerät funktioniert auch nicht.
    Was eine Spektakel.
    So bezahlen wir den ersten Tag in Cash und können dann beim rausfahren an einem anderen Gate hoffentlich den Restbetrag mit Karte zahlen.
    So viel Bargeld haben wir nämlich nicht mit, da hier bisher so gut wie alles mit Karte geht.

    Etwas genervt machen wir uns dennoch nochmal auf den Weg zu den ersten Wasserlöchern, vielleicht haben wir ja Glück.
    Und tatsächlich sehen wir auf dem Weg etliche Giraffen, Oryx und diverse Springböcke.
    Vorallem bei dem zweiten Wasserloch stehen richtig viele Autos und nach einer kurzen Zeit sehen wir auch warum.
    Denn unter einem Busch etwas weiter weg liegen zwei junge Löwen, die natürlich alle Leute anziehen.
    Aber man muss trotzdem noch erwähnen, dass weiterhin diverse Giraffen vor Ort sind, was auch ein sehr cooles Bild abgibt.

    Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir zurück ins Camp und bauen unsere Zelte auf.
    Das ist mittlerweile eine Sache von 5 Minuten.
    Leider ist das Camp recht unpersönlich und eher ein großer Zeltplatz, aber das war ja zu erwarten.
    Wir kochen uns noch Abendessen und gehen zum campeigenen Wasserloch, wo man leider nichts sehen, nur hören kann, denn die Gräser sind so hochgewachsen, dass sie die komplette Sicht versperren.

    Heute geht's wieder früh ins Bett, denn wir wollen mit Parköffnung direkt zu den ersten Wasserlöchern, da die Tiere morgens meistens am aktivsten sind.
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