• Etosha Nationalpark - Tag 2

    May 11 in Namibia ⋅ ☀️ 25 °C

    Es ist schon wild, was an so einem Morgen im Camp abgeht, wenn alle pünktlich loswollen.
    Recht früh fangen die ersten an ihre Camps abzubauen und tatsächlich bildet sich beim Tor schon eine Schlange an Autos.
    Wie die Startaufstellung bei der Formel 1.
    Mit Öffnung geht's in alle Richtungen los, denn jeder will schnell zu einem Wasserloch.
    Auch wir sind mit am Start und entscheiden uns scheinbar für das falsche, denn leider tauchen bei unseren ersten zwei Waserlöchern keine Tiere auf.
    Je weiter wir in den Park fahren, desto mehr bekommen wir dann zu sehen.
    Viele Giraffen, einige Zebras, Gnus und diverse Hufentiere, wie Steinböcke.
    Und auch einen Elefanten können wir zwischendrin spotten.

    So fahren wir den ganzen Tag von Wasserloch zu Wasserloch durch den Park.
    Aber irgendwie haben wir uns tatsächlich ein paar mehr Tiere erhofft und leider haben wir auch noch keinen der Raubtiere, wie einen männlichen Löwen, Leopard oder Gepard gesehen.

    Heute haben wir noch eine zweite Nacht im Park im Halali Camp.
    Dies ist ähnlich wie das Namutoni, recht unpersönlich und eher eine Massenabfertigung.
    Aber es hat ein sehr cooles, beleuchtetes Wasserloch.
    Diesmal machen wir uns noch im hellen auf den Weg zum Wasserloch, an dem schon viele Personen sitzen und sich für die Tiere bereithalten.
    Eine ganze Zeit bekommen wir nichts zu sehen, weshalb Pia und Edda sich irgendwann auf den Weg machen um zu duschen.
    Beeke & ich bleiben noch und tatsächlich kommt dann kurze Zeit später ein Spitzmaul-Nashorn.
    Mega cool!
    Und es bleibt nicht das einzige.
    Den Abend über sind es zwischenzeitlich 5 Nashörner und 2 Hyänen.
    Dadurch dass die Nashörner den ganzen Abend da sind, kommen kaum andere Tiere zum Wasserloch.
    Aber immerhin ein Highlight am Tag, was uns definitiv besser schlafen lässt.
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