Spitzkoppe
May 13 in Namibia ⋅ ☀️ 28 °C
Da wir heute früh an unserem Ziel sein wollen und gute 4 Stunden Fahrt vor uns haben, starten wir wieder relativ früh.
Im Dunkeln werden die Zelte abgebaut, was mittlerweile keine 5 Minuten mehr dauert. Dann wird noch schnell das gestern vorbereitet Frühstück gesnackt und ab geht's wieder auf die Piste.
Unser nächster Stopp ist die legendäre Spitzkoppe. Auf dem Weg dorthin halten wir noch schnell an einem Supermarkt und Tanken das Auto noch einmal voll.
Wir wollen vor allem besonders früh dort sein, denn auf der Campsite, die direkt zwischen den Felsen liegt, gilt das Prinzip "first come, first serve".
Mit Sicherheit sind alle Camps dort mega cool, aber es soll schon das ein oder andere geben, welche eine richtig geile Lage haben.
Die Spitzkoppe ist ein markantes Bergmassiv aus Granit, welches in mitten der zentralen Namib-Wüste liegt. Häufig wird sie auch als Matternhorn Namibias bezeichnet und ragt teils bis zu 1728m hoch.
Schon auf dem Weg zum Camp hat man eine grandiose Aussicht auf die Berge und es gibt ein richtig geiles Fotomotiv ab.
Leider steht die Sonne sehr hoch, denn wir haben es kurz nach 12 Uhr, und die Berge bleichen auf den Bildern vom weiten etwas aus.
An der Rezeption angekommen, sind wir auf jeden Fall schonmal nicht die einzigen.
Das Prinzip verstehe ich auch nicht ganz, denn das Gelände ist super weitläufig, was ja mega geil ist, aber man muss sich seine Campsite durch rumfahren und schauen ob etwas frei ist, selbst suchen.
Anstatt das sie vorne notieren welche Site genommen wird. Ich kann schon verstehen, dass man sich so jedes Camp vorab einmal angucken kann, aber mit Pech fährt man ganz ans Ende, um dann wieder umzudrehen.
Dies ist auch das erste Camp, wo wir kein Strom und Wasser an den Sites haben, weshalb es an der Rezeption Duschen gibt.
Wir machen uns zügig auf den Weg und schauen, ob unsere Wunsch-Campsite, die 11b, noch frei ist.
Leider ist diese belegt, aber die Blogs lügen nicht, denn die Site ist wirklich mega geil gelegen.
Wir haben dennoch Glück und bekommen eine sehr gute in der Nähe der 11b, sodass wir auch einen kurzen Weg auf einen der Sunset-Viewpoints haben.
Da wir nun in der Mittagssonne hier sind und es kaum Schatten gibt, bauen wir schnell die Zelte auf, cremen uns ein und machen uns nochmal zu Fuß auf den Weg ein wenig das Gelände zu erkunden.
Wir steigen auf einen kleineren Berg und haben von hier eine sehr geile Sicht über den Großteil der Spitzkoppe.
Kurz bevor wir losgehen, kommen unsere Nachbarn nochmal rüber und fragen uns nach einem Feuerzeug, denn ihr Gaskocher geht nicht wirklich an. Am Ende stellt sich raus, dass die Flasche leer war. Die beiden hatten sowieso schon in ihren ersten 4 Tagen etwas mehr Probleme, denn auf dem Weg vom Sossusvlei zur Küste ist ihnen das Dachzelt runtergeflogen, da sich ein paar Schrauben auf der Schotterpiste gelöst haben.
Zum Abend klettern wir dann auf den Viewpoint und genießen den Sonnenuntergang von hier oben. Absolut faszinierender Ausblick und irgendwie ein sehr geiles Gelände.
Danach machen wir das erste Mal ein Lagerfeuer, auf dem wir erst Grillen und dann noch eine ganze Zeit verweilen.
Da merkt man schon wieder, dass wir Anfänger sind, denn sowas hätten wir auch schon viel öfters & früher machen können.
Bevor es ins Bett geht, nutzen wir noch die Möglichkeit des klaren Himmels und das hier kaum Licht vorhanden ist, um ein paar Fotos von der Milchstraße zu schießen.
In der Nacht ist es recht windig, aber es wird nicht ganz so kalt wie erwartet.
Den nächsten Morgen starten wir entspannt, bauen alles ab und frühstücken, ehe wir uns auf den Weg zu einem berühmten Fotospot machen.
Hier werden noch die ein oder anderen Bilder geschossen, bevor wir unsere Rundreise fortsetzen.
Private Toiletten gab es übrigens direkt an der Campsite, diese waren aber Busch- bzw. Trockentoiletten.
Also quasi schon eine normale Toilette, die aber nur in ein Loch geendet ist und es natürlich auch kein Wasser zum Spülen gibt.Read more


















