• Warten auf die Verschiffung

    9 марта 2025 г., Колумбия ⋅ ☀️ 28 °C

    (HD) Mit der Verschiffung für die nur einen Tag dauernde Überfahrt von Cartagena nach Panama wird es immer schwieriger.
    Mittlerweile wurde das Hotel in Cartagena fünf mal umgebucht, das Frachtschiff vier mal. Die Flüge können wir noch nicht buchen, das Reisebüro ist fast täglich am Schauen ob es aufgrund der Terminänderungen überhaupt geht. Die Verschiffung verschob sich von Anfang März auf den 26.3., aktuell sind wir wieder beim 23.3.
    Unsere Tour wird sich definitiv verlängern. Damit sind natürlich Mehrkosten verbunden, denn auch die beste Reiseleitung kann nicht gratis arbeiten. Das Hilton in Cartagena kostet knapp 200 Dollar pro Nacht (ist aber sinnvoll das auszugeben weil sie einen bewachten Parkplatz haben und wir nicht wissen wie lange wir dort warten müssen), und die Flugpreise steigen natürlich auch je knapper es wird. Macht alles nichts, hier an der Karibikküste fällt das Warten nicht so schwer.
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  • Tayrona Nationalpark

    10 марта 2025 г., Колумбия ⋅ ☀️ 27 °C

    (HD) Der Park liegt zwischen Taganga nahe Santa Marta in der Región Caribe und verläuft über ca. 35 km zwischen der kolumbianischen Karibikküste und dem Gebirge Sierra Nevada. Der Park umfasst eine Fläche von 19.309 Hektar, und ist somit der zweitgrößte Kolumbiens. 250.000 Menschen besuchen ihn jährlich. Dies führt zu Konflikten mit den auf dem Gebiet lebenden vier indigenen Stämme mit 30.000 Bewohnern. Sie sehen das Land auch heute noch als heilig an und reinigen es mit speziellen Zeremonien von schlechten Einflüssen mehrmals im Jahr. Dann bleibt der Park geschlossen. Die zentralen und die östlichen Abschnitte sind gekennzeichnet durch weiße Strände und kleine Buchten, dahinter finden sich Kokospalmen, Riesenkakteen sowie tropischer Regenwald. Die volle Schönheit der Landschaft von fast 5000 m hohen Bergen über Dschungel bis zum Sandstrand sieht man nur vom Wasser aus, die Dschungelstrasse verhindert den Blick nach oben.
    1982 sprach die UNESCO dem gemeinsamen Gebiet des Nationalparks Sierra Nevada de Santa Marta und des Tayrona-Nationalparks den Status als Biosphärenreservat zu. Damit wurde ein weiteres Vordringen der Landwirtschaft in das Gebiet der Indios verhindert.
    Maya organisiert eine Bootstour zum Park. Was gut klang, erweist sich allerdings als nicht einfach. Die Jungs mit ihren schnellen kleinen Booten liefern sich ein Wettrennen und machen sich einen Spaß daraus die Boote von den 1-2 m hohen Wellen runter klatschen zu lassen. Die Rentnergruppe in den Booten wird jedesmal kräftig durchgeschüttelt. Vera, die leicht seekrank wird, krallt sich trotz Medikament am Sitz (und an meinem Arm) fest. Mein gerade gesundender Rücken meint auch "Du spinnst ja" zu mir. Obwohl ich sehr gerne Boot fahre: Die zusammen 3 Std. hin und zurück waren nicht einfach.
    Der Aufenthalt ist jedoch schön. Nur das vom Veranstalter versprochene Restaurant stellt die nächste Herausforderung dar. Als wir in der Bucht ankommen stehen da nur ein paar Stühle. Nach 30 min. bemüssigt man sich, eine Bestellung aufzunehmen. Das Essen soll in einer " nahen" Gaststätte bereitet werden. In 50 min. sei es fertig. Tatsächlich dauert es fast zwei Std. bis das Essen per Boot angeliefert wird. Hier ticken die Uhren eben anders. Und dann drängt die Crew plötzlich zum Aufbruch und hetzt über die Wellen zurück. Eine Beschwerde von Maya beim Veranstalter führt erwartungsgemäß zu nichts.
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  • Cartagena Stadtrundgang

    17 марта 2025 г., Колумбия ⋅ ☁️ 31 °C

    (V) Um die Wartezeit bis zur Verschiffung zu verkürzen, hat die Reiseleitung einen Stadtrundgang organisiert. Morgens um 8.00 Uhr fahren wir mit Kleinbussen zuerst zur Festung, die uns einen wunderschönen Ausblick und Überblick von Cartagena ermöglicht.
    Der Name der Stadt leitet sich von Karthago ab und heißt übersetzt "kleines Karthago". Um es jedoch vom Cartagena Spaniens abzugrenzen, heißt es Cartagena de Indias.
    Seit seiner Gründung im 16. Jahrhundert und während der gesamten spanischen Vizekönigszeit war Cartagena de Indias einer der wichtigsten Häfen in Spanisch-Amerika. [ 13 ] Der Großteil des künstlerischen und kulturellen Erbes stammt aus dieser Zeit. Am 11. November 1811 erklärte Cartagena seine Unabhängigkeit von Spanien . Dieser Tag ist ein Nationalfeiertag in Kolumbien und die Stadt feiert ihn vier Tage lang als „Unabhängigkeitsfest“.
    Cartagena war eine Stadt, die sowohl in kriegerische Konflikte als auch in die Piraterie verwickelt war , da hier zahlreiche Angriffe europäischer Piraten und Korsaren stattfanden . Aus diesem Grund wurde die Stadt während der spanischen Herrschaft stark ummauert und befestigt, sodass sie zur robustesten Festung Südamerikas und der Karibik wurde und zu dieser Zeit so stark war wie der Golf von Mexiko selbst. Die vizekönigliche Architektur ist noch heute erhalten. Im Jahr 2007 wurde seine Militärarchitektur als viertes Wunder Kolumbiens ausgezeichnet.
    Wir besuchen die Altstadt mit seiner beeindruckenden Architektur, Kunst und Kultur. Im Park mitten in der Stadt leben Faultiere und Leguane.
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  • Cartagena -3-

    19 марта 2025 г., Колумбия ⋅ 🌬 29 °C

    (HD) Endlich geht es weiter. Heute werden unsere Wohnmobile am Hafen abgegeben. Bis wir nach Mittelamerika kommen wird es zwar noch ein paar Tage dauern, aber das Warten hat ein Ende.
    Den Abschied von der Karibikküste haben wir gemeinsam noch mal gefeiert.
    Vor 4 Tagen sind wir dann von unserem Platz über Santa Marta und Barranquilla (da wo wir von korrupten Polizisten gestoppt wurden) nach Cartagena gefahren. Cartagena in Kolumbien, nicht das in Spanien nahe unserem Campingplatz in Mazzaron! Der Name kommt übrigens von Karthago, das zu Zeiten der Phönizier eine zentrale Rolle spielte. Das haben wir nebenbei erfahren.
    Wir fuhren zu zweit oder zu dritt denn schon wieder hatten korrupte Polizisten Mitfahrer kurz vor unserem Campingplatz angehalten weil sie die Doppellinie überfahren mussten (da stand ein LKW) und 400 Dollar zahlen sollten. Es reicht. So kommt dieses schöne Land leider weiterhin in Verruf. Wir kamen mit Schweizer Mitfahrern gut durch und parkten auf dem bewachten Parkplatz des Hilton. Heute morgen um 7 startet dann der Konvoi zu Hafen.
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  • Wieder zum Hafen - Drogenkontrolle

    21 марта 2025 г., Колумбия ⋅ 🌬 30 °C

    (V) Gestern hatten wir es ruhig angehen lassen. Vormittags waren wir in der Stadt shoppen. Ich kaufe ein Leinenkleid sowie Hose und Bluse. Bei diesen Temperaturen ist das wohl die beste Kleidung.
    Am Nachmittag genießen wir den Pool und am Abend ein schönes Pastagericht bei einem aus Norditalien ausgewandert "echten" Italiener.
    Die Stärkung ist notwendig, denn am heutigen Morgen haben wir 30 Minuten fürs Frühstück und um 6.30 Uhr fährt uns der Bus zum Hafen.
    Bei den WoMos angekommen ist "Tetris" angesagt, denn der Zoll möchte, dass wir umparken, sodass die Staufächer und Garagen zugänglich sind. Sie lassen uns jedoch sehr wenig Spielraum und somit wird einer nach vorne dirigiert, andere müssen zurück und wir stehen quer drin. Der Drogenhund soll 35 Fahrzeuge und auf dem Schotterplatz abgestelltes Gepäck, das bei rd. 40 Grad in der Sonne gut aufgeheizt wird, auf versteckte Drogen untersuchen. Nach 12 Fahrzeuge hat er keine Lust mehr und schleicht zwischen den Autos rum. Somit sind die Zollleute gefordert doch stärker visuell zu kontrollieren. Es wurde bei keinem etwas gefunden und nach 3 Std. dürfen wir wieder alles seefest verpacken. Zum Schluss noch eine Stunde auf das Formular warten. Dann geht es endlich mit dem Bus zurück ins Hotel, ein Bier genießen.
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  • Letzter Abend in Südamerika

    22 марта 2025 г., Колумбия ⋅ 🌬 29 °C

    Mit einem Bummel durch das abendliche Künstlerviertel "Getsemani" (Benannt nach dem Berg in Jerusalem auf dem Jesus verhaftet wurde) und einem wunderbaren Essen auf dem Balkon eines Caribian Restaurant, begleitet von beschwingter Musik, verabschieden wir uns von Südamerika und fallen gegen Mitternacht ins Bett. Es wird eine kurze Nacht, denn um 5.20 Uhr wird unser Wecker klingeln. Abflug!Читать далее

  • Panama City

    24 марта 2025 г., Панама ⋅ ⛅ 31 °C

    (HD) Für heute steht eine Stadtbesichtigung in Panama City an.
    Das Land Panama hat etwas 4 Mio. Einwohner, Panama City davon rund 2 Mio.
    Mit Admed, unserem Guide, laufen wir fast 2 Stunden durch die Altstadt, haben danach etwas Freizeit zum Eis essen und Shoppen um dann weiter zum Panama-Kanal zu fahren. Doch hierzu ein Extra-FootprintЧитать далее

  • Panama-Kanal

    24 марта 2025 г., Панама ⋅ ⛅ 33 °C

    Den Panama-Kanal darf man sich nicht vorstellen wie einen schnurgeraden künstlichen Kanal bei uns daheim. Er verbindet zwar den Atlantik mit dem Pazifik, aber dadurch indem ein See und sein Abfluss genutzt werden. Durch zahlreiche Schleusen und Staustufen werden die Schiffe auf das Niveau des Sees angehoben bzw. abgelassen. Etwa 36 Schiffe durchqueren den Kanal täglich pro Richtung. Vormittags in die eine, nachmittags in die andere Richtung. Eine Durchfahrt kostet zwischen wenigen tausend Dollar je nach Größe des Schiffes bis zu über 1 Mio. Dollar.
    Die Besucherplattform an der Schleuse ist für die Eigentümer eine Lizenz zum Gelddrucken. Riesiger Andrang, 3-D-Kino (was sich aber wirklich lohnt), und viel Tourismus. Vor lauter Menschen kamen wir gar nicht bis an die Absperrung, konnten aber dennoch die Schleusung von Sportbooten und einem grossen Frachtschiff anschauen.
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  • Ausschiffung in Panama - Hafen Colon

    25 марта 2025 г., Панама ⋅ ☁️ 30 °C

    (V) Heute geht es für die Fahrzeugeigentümer zum 3. Mal in einen Hafen, doch nun zum Entscheidenden, denn wir dürfen unsere WoMos abholen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass alle Papiere stimmen und das temporäre Einfuhrdokument von der Hafenbehörde ausgestellt wird. Erfahrungsgemäß kann dies länger dauern. Erst Passabgabe, warten, Rückgabe der Pässe, warten, Unterschriften leisten, warten., Stempel von Zoll, warten. Dieser Vorgang dauert 5 Stunden 😕. Ein Bild zeigt wie engagiert die Mitarbeiterin unsere Formulare bearbeitet 😂.
    Die Reiseleitung hat einen klimatisierten Bus organisiert, der uns als Aufenthaltsraum dient und wir die Wartezeit zwischen den einzelnen Vorgängen ausharren können. Ansonsten müssten wir draußen vorm Tor warten. Bei 35 Grad wäre das kein Vergnügen.
    Doch um 14.00 Uhr die erlösende Nachricht, dass wir alle unsere Fahrzeuge heute noch mitnehmen dürfen!! Sie wurden vorgefahren und nach kurzer Inspektion befindet sich Mademoiselle in gutem Zustand. In kleineren Konvois fahren wir die 80 km nach Panama Stadt zurück. Es lief gut bis auf die letzten 2 km. Hierfür brauchten wir noch zusätzlich 1 Stunde wegen Rushhour Stau.
    Am nächsten Tag haben wir doch kleine Kratzer auf der Motorhaube festgestellt, doch die kann man wegpolieren. Wir sind sehr froh unsere Mademoiselle wieder zu haben.
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  • Panama City - Warten auf die Weiterfahrt

    25 марта 2025 г., Панама ⋅ ⛅ 29 °C

    (HD) Während Vera das WoMo holt vertreibe ich mir die Zeit mit einer kleinen Wanderung um die Halbinsel Amador und freue mich auf den Hotelpool. Bis es anfängt zu regnen... 😒

  • Valle de Anton

    27–29 мар. 2025, Панама ⋅ ⛅ 29 °C

    (HD) Nach fast 2 Wochen Hotelaufenthalt heisst es heute morgen zum letzten Mal das Frühstücksbüffet genießen. Fast unvorstellbar: Wir waren um kurz vor 7 Uhr die ersten aus der Gruppe! Um 9 Uhr sind wir Abfahrt bereit. Unser Taxifahrer sagte uns gestern Abend noch das sei eine gute Zeit. Und tatsächlich kommen wir gut aus der Zwei-Millionen-Stadt. Nach gut 20 Minuten sind wir an der Stadtgrenze. Stadteinwärts jedoch ein kilometerlanger Stau. Zuerst ist die Autobahn neu und klasse ausgebaut. Doch von einem Meter zum nächsten wechseln wir auf eine Betonpiste mit vielen Schlaglöchern. Dadup- dadup- dadup. Maximal 40 bis 60 kmh. Einem früheren Präsidenten gehörte angeblich ein Betonwerk, dem Nachfolger ein Asphaltwerk, aber er konnte nicht alles erneuern. Wir biegen nach 100 km ab in die Berge. Etwa 30 km schlängeln wir uns hoch. Die Landschaft ändert sich komplett. Erst Trockenrasen und Steppe, dann blühende Sträucher und viel Grün.
    Unser Ziel heisst Valle, ein Ferienort der Luftkurort-Charakter hat. Es ist deutlich kühler und nicht mehr so schwül wie am Meer. Angenehme 25 Grad. Leider auch sehr windig. Wir wollen eine insgesamt 15 km lange Wanderung zum Wasserfall machen, aber der Weg zieht sich und wir merken dass es doch recht heiß ist. Unterwegs kommen Mitfahrer mit dem WoMo vorbei und nehmen uns mit. Der Wasserfall ist nicht wirklich imposant, aber der Rundweg über viele Hängebrücken in einer dschungelartigen Umgebung macht Spaß. Um 16 Uhr sind wir zurück und können zum ersten Mal nach Wochen endlich wieder selber kochen. Echtes Campinggefühl kommt auf.
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  • Der Stummelfussfrosch

    28 марта 2025 г., Панама ⋅ ☁️ 24 °C

    Der "goldene Frosch" ist leider in der Natur ausgestorben. Die Menschen verspeisten ihn weil sie dachten dass sie dann "reich" würden. Und vergassen dabei wie reich doch die Natur schon ist und wir ein Teil davon sind.
    Hier beim Hotel gibt es ein Projekt, den Goldfrosch "Stummelfussfrosch" im Exil wieder zu vermehren. Dazu kommt eine kleine Ausstellung mit lebenden Fröschen und Schlangen in Aquarien. Für unsere Gruppe öffnen sie die Ausstellung extra um 8 Uhr.
    Leider war die Nacht sehr stürmisch und unruhig. Schade. Um 9.30 Uhr starten wir wieder Richtung Pazifikstrand. Wir fahren zum Glück die selbe Strasse zurück die wir gestern gekommen sind. Die anderen quälen sich durch steile, enge Serpentinenstrassen und sind auch nicht schneller.
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  • Playa las Lajas am Pazifik

    28 марта 2025 г., Панама ⋅ ☁️ 31 °C

    (V) Nach rd. 5 Stunden Fahrt mit überwiegend Autobahn, auf der wir schon wieder einen Unfall passieren, - der dritte auf 150 km - erreichen wir den Stellplatz in unmittelbarer Strandnähe. Die Landschaft in Panama ist wie schon berichtet überraschend grün, der Dschugel reicht sogar bis ans Meer heran, obwohl es nicht viel regnet. Tagsüber haben wir 37 Grad gemessen, nachts immer noch 24 Grad. Allerdings hat es insbesondere in der Nacht fast 95 % Luftfeuchtigkeit, was wohl die Erklärung für diesen imposanten Dschungel ist.
    Wir kommen am frühen Nachmittag an.
    Wir schauen den Schwärmen der Pelikane zu, die über uns hinweg ziehen. Der Strand ist flach, genau richtig für Vera. Dieter zieht es ins tiefere Wasser weiter zu den Wellen hin. Es gibt Spaghetti Bolognese, natürlich selbst gemacht, und zum Sonnenuntergang trifft sich die Gruppe noch mal am Strand.
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  • Carta Vieja - Panamas

    29 марта 2025 г., Панама ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir übernachten bei einer der ältesten Rumfabriken, Carta Vieja bei David, Panama.
    Die Fahrt dorthin ist kurz, aber die sengende Hitze enorm. Als wir ankommen, parken wir entlang eines Feldweges am Zuckerrohrfeld und können die Markise ausfahren. Leider ist Wochenende und wir können das Werk nicht besichtigen. Wir schmeißen mit Bernd und Ute unsere restlichen Lebensmittel in einen Kochtopf, da wir morgen die Grenze nach Costa Rica überqueren werden und auch hier keine Frischwaren eingeführt werden dürfen. Es schmeckt klasse.
    Danach Briefing im offenen Verkostungsraum. Uwe leitet eine Verkostung ein und erklärt fachmännisch die Unterschiede der einzelnen Rumsorten. "Eigentlich " herrscht morgen in Costa Rica ja 0,0%. Wie soll man das nach 5 Gläsern schaffen? Zum Glück habe ich morgen meinen fahrfreien Tag. Der 18 Jahre alte Golden Cask Solar hat es uns angetan. Wir erwerben eine Flasche. Getrübt wird die Stimmungen allerdings dadurch dass Barney, das Fahrzeug der Reiseleitung, jetzt komplett ausfällt und per Tieflader nach Colon und dann nach Deutschland verbracht werden muss. Marion wird den Transport begleiten. Daa ist jetzt das dritte Fahrzeug das leider zurück muss.
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  • Ärger an der Grenze / Sierpe

    30 марта 2025 г., Коста Рика ⋅ ☁️ 31 °C

    (HD) Trotz des fröhlichen Abends am Vortag müssen wir früh aufstehen, denn wir wissen nicht wie lange der Grenzübertritt nach Costa Rica dauern wird. Das ist auch gut so. Die Ausreise aus Panama geht flott. Die Einreise für die Personen "eigentlich" auch. Die Fahrzeugeinfuhr dauert wie immer lange. Die freundliche junge Dame weist Vera darauf hin, dass sie nur 10 Tage Aufenthaltsgenehmigung in Costa Rica hat, und das sei ja etwas knapp. Es entwickelt sich eine heftige und teils lautstarke Diskussion mit dem Grenzpolizisten, der nicht bereit ist, die Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern. Auch wenn wir de facto nur 8 Tage geplant haben, weiss man ja nie was alles passieren kann. Der Rest der Gruppe hat automatisch 180 Tage erhalten, ich habe 30 Tage im Pass eingetragen bekommen. Sinn macht das nicht, aber das muss man nicht verstehen. Erst die Einschaltung mehrerer Personen und des Vorgesetzten ermöglichen es, wenigstens uns beide gleich mit 30 Tagen zu behandeln. Tatsächlich ist eine Änderung nicht einfach, denn im Computerystem kann das nicht geändert werden. Die erste Einreise muss storniert werden und das kann der Beamte nicht ohne seinem Dienststellenleiter machen.
    Für 15 Uhr haben wir eine Bootstour in Sierpe gebucht. Die Mangrovenwälder der Sierpe sind die grössten Lateinamerikas. Hier findet man eine der grössten Artenvielfalten Weltweit. Mit zwei Booten fahren wir auf dem Kanal, der einst angelegt wurde, um Bananen abzutransportieren.
    Unser Guide zeigt uns Fledermäuse, eine Schleiereule, Totenkopfäffchen, Brüllaffen, den seltenen Blaureiher (der übrigens auch nachts unter unserem WoMo hindurch stolziert), Schlangen, Eisvögel, Leguane und vieles mehr.
    Der Abend geht mit einem langen Briefing zu Ende, bei dem die Gruppe die digitale Einreise nach Nicaragua vornimmt. Kein ganz einfaches Unterfangen, aber letztlich klappt auch das.
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  • Freies Stehen am Strand - Dominicalito

    31 марта 2025 г., Коста Рика ⋅ ☁️ 29 °C

    (HD) Der heutige Tag ist etwas ungewöhnlich. Die Gruppe übernachtet nicht an einem festen Platz sondern jeder sucht sich einen Platz am Strand. Entsprechende Hinweise, auch über die Beschaffenheit der Zufahrt, hat uns Uwe zuvor bereits gegeben.
    Der erste Platz gefällt uns nicht, erinnert an einen Schrottplatz und wirkt nicht gerade anziehend. Der zweite gefällt uns besser. Wir parken mit Blick aufs Meer, direkt neben einem Surfbrett-Verleih und einem schattigen Kiosk, wo Hansjörg uns zu einer Pipa, einer Trink-Kokusnuss einlädt.
    Ein Mitfahrer hat Pech. Das hintere Fenster ist noch ausgestellt, als er umparken will. Leider steht er direkt neben einem Baum. In einem Puzzelspiel setzen sie das Fenster wieder zusammen und verkleben es kunstgerecht. Am nächsten Tag wollen sie zwei Plexiglasscheiben kaufen und zuschneiden lassen, falls es doch nicht hält. Unsere Tourbetreuung hat da schon eine Werkstatt in San Jose aufgetan.
    Der Kiosk hat eine Nachtwache und auch die Polizei patrolliert öfter vorbei, was uns ein sicheres Gefühl gibt. Übernachten, auch Zelten, auf öffentlichem Grund ist in Costa Rica übrigens grundsätzlich erlaubt, solange man sich ordentlich verhält.
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  • San Jose

    1 апреля 2025 г., Коста Рика ⋅ ☁️ 29 °C

    (HD) Es gibt zwei Routen vom Strand in die Hauptstadt. Wir entscheiden uns für die Bergetappe. Im Roadbook steht, die Strassen seien eng und kurvig. Ist aber alles nicht so wild. Wir frühstücken unterwegs an einem Mirador und beobachten vom Balkon die Kolibris. Weiter geht es über den höchsten Punkt der Panamerikana mit 3340 m wobei noch nicht einmal ein Schild darauf hinweist. Wir waren auf unserer Tour schon weitaus höher, aber das war abseits der legendären Panamerikana.
    Die Fahrt durch die Hauptstadt San José nimmt wieder einmal 2 Stunden in Anspruch. Dafür ist unser Stellplatz am Stadtrand in einem Sportzentrum mit Pool angenehm sauber und entspannend.
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  • Waterfall Garden

    2 апреля 2025 г., Коста Рика ⋅ ☁️ 23 °C

    Unsere Tour führt uns heute zu einem grossen Tiergehege. Wir sehen viele Vögel, Schmetterlinge, Raubtiere, Affen, Kolibris und einige Wasserfälle. Es ist kein Zoo wie wir ihn kennen sondern eine grosse Anlage in den Bergen mit viel Auslauf.
    Die Rückfahrt führt uns über eine Kaffeefinka der Fa. Starbucks, und wir probieren ihn natürlich. Resumee: Gut aber zu teuer.
    Wir erfahren auf der insgesamt rund zweistündigen Fahrt viel über das Land von unserem Guide aus Österreich. Costa Rica hat bereits 1948 sein Militär abgeschafft und in Bildung und Gesundheit investiert. Das macht sich bezahlt. Es gilt als das wirtschaftlich vortschrittlichste Land Süd- und Mittelamerikas. Es hat ein Drittel seines Gebietes unter Naturschutz gestellt. Nahezu 100% seines Energiebedarfs deckt Costa Rica aus erneuerbaren Energien. Seit 75 Jahren hat Costa Rica eine stabile Demokratie mit Schwerpunkt auf der Sozialpolitik, waUnruhen, Diktaturen und Bürgerkriege verhindert hat.
    Das alles zeigt uns: Geht doch wenn der Wille da ist.
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  • Arenalsee

    3 апреля 2025 г., Коста Рика ⋅ ☀️ 28 °C

    (HD) Unser nächstes Etappenziel erinnert doch sehr stark an die Schweiz. Kein Wunder. Das Hotel und die Tierställe am Arenalsee wurden von einem Schweizer gebaut und betrieben. Leider ist er früh verstorben, seine Frau und der Sohn schaffen es nicht, das Hotel mitsamt der Landwirtschaft weiter zu betreiben. Der Sohn hat sich auf die Landwirtschaft beschränkt.
    Während der Corona Sperre 2022 steckte die damalige Panamerikana Gruppe dort für ein gutes halbes Jahr fest, hat sich aber nicht gelangweilt. Doch zuvor besuchen wir auf der Fahrt dorthin ein Cafe, von dessen Terrasse aus wir zahlreiche Leguana anschauen können.
    In Fortuna, mit Blick auf den Vulkan Arenal, geben wir Wäsche ab und kaufen ein. Ich fahre einem Einsatzwagen der Feuerwehr hinterher und merke gar nicht dass ich gegen eine Einbahnstrasse fahre. Fällt bis auf einem LKW Fahrer der entgegen kommt nicht weiter auf. Hier sind alle Strassen eng alles eng und geparkt wird sowieso wo man will.
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  • Arenalsee/Uwe hat Geburtstag

    4 апреля 2025 г., Коста Рика ⋅ 🌧 27 °C

    (HD) Wir fahren die 30 km zurück nach Fortuna um unser Wäsche abzuholen, bummeln durch den Ort, wollten eigentlich noch in einem der vielen Termalbäder baden gehen. Aber die Preise schrecken ab. Zwischen 42 Dollar und rund 100 Dollar Eintritt pro Person. Überhaupt sind wir von den hohen Preisen überrascht. Eigentlich stand eine Tour zum Arenal-Vulkan auf dem Programm, doch der zeigt leichte Aktivitäten und ist daher für Touristen geschlossen.
    Am Abend feiern wir Uwes 60. Geburtstag. Leider ist ja seine Partnerin Marion nicht dabei, da sie das Wohnmobil nach Deutschland bringen muss. Als Überraschungsgast kommt Janette, die Tourchefin, vorbei. Sie hat Gruppe 2 übernommen und ist einen Tag hinter uns.
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  • Sonzapote - Guido und Agi

    5 апреля 2025 г., Коста Рика ⋅ 🌬 32 °C

    (V) Heute haben wir eine landschaftlich wunderschöne Strecke zu fahren, die uns um den Arenal See führt. Mit ins sind an diesem Tag auch viele Radfahrer unterwegs, die ein Radrennen auf dieser kurvenreichen und hügeligen Strecke absolvieren. Respekt, zumal es ein wenig regnet. Ab und an bleiben wir einfach am Straßenrand stehen um einen Blick auf den See zu genießen. Als die Straße vom See weg führt ändert sich die Vegetation, wir erreichen eine andere Klimazone mit trockenem warmen Wetter. Gegen 14.00 Uhr erreichen wir unseren Übernachtungsplatz, der ebenfalls von einem Schweizer geführt wird und idyllisch mitten in einem Park liegt. Hühner laufen frei herum, Truthähne begrüßen uns lautstark und Affen turnen über uns in den Bäumen.
    Da dieser Platz über reichlich Wäscheleine verfügt, wird die empfindliche Wäsche mit der Hand ausgewaschen und aufgehängt. Am nächsten Morgen ist sie trocken, obwohl es in der Nacht geregnet hat.
    Abends gibt's die Reste des Geburtstags Buffet und allerlei aus den Camperküchen zur Resteverwertung vor dem nächsten Grenzübergang.
    Am nächsten Tag erkunden wir den Park auf extra angelegten und markierten Wegen mit Baumkataster. Respekt für diese Mühe. Zum Abendessen wird ein typisches Costa Rica Buffet serviert, was allen Teilnehmern gut schmeckt. Ein sehr schöner, angenehmer Aufenthalt.
    Einziger Wermutstropfen ist eine defekte Kupplung, die gestern eine Weiterfahrt nach dem Besuch bei der deutschen Bäckerei nicht möglich gemacht hatte. Glück im Unglück ist die Unterstützung durch Uwe und der Chefin der Bäckerei, die innerhalb 24 Stunden Ersatzteile aus San Jose besorgt und in der örtlichen Werkstatt eingebaut wurden. Nach 2 Tagen und einer Nachtfahrt waren sie wieder bei der Gruppe.
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