• Brigitte und Jürgen
  • Brigitte und Jürgen

Delhi, Bhutan und Kathmandu

Unsere nächste Reise zieht uns wieder nach Asien. Ein erster, kurzer Eindruck von Indien, danach einmal quer durch Bhutan und zum Abschluss ein Wiedersehen mit Kathmandu. Read more
  • Trip start
    March 29, 2019
  • Email bearing good news: Visa Approved

    March 27, 2019 in Switzerland ⋅ 🌙 7 °C

    Grandiose E-Mail mit tollen Neuigkeiten:

    <schnipp>
    Dear Mr.Jürgen,

    Kuzu Zangpola!

    A masked dance is in order; your visa to the Kingdom of Bhutan has been approved!

    Before we clink mugs of suja (butter tea) to celebrate, please check that your visa, e-ticket, hotel list and your final itinerary (attached to this email) are in ...
    </schnipp>

    Jetzt könnte die Reise eigentlich schon losgehen. Noch zwei Tage...
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  • Zürich Flughafen

    March 29, 2019 in Switzerland ⋅ 🌙 14 °C

    Es geht los. Und Brigitte wird gleich von Security-Mann für ihren Rucksack gelobt 😂. Denn der gute Mann will sich den gleichen kaufen und hatte jetzt die Gelegenheit, den Rucksack endlich mal in Echt zu sehen.
    Jetzt ist er glücklich. Der Mann, nicht der Rucksack 😂😂

    Irritierend ist lediglich, dass beim Check-In das eVisum in ausgedruckter Form vorgelegt werden muss. Das PDF auf dem Handy genügt nicht.
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  • Muscat Flughafen

    March 30, 2019 in Oman ⋅ ☀️ 26 °C

    Kurzer Zwischenstopp in Muscat. Einmal Transfer, Wasser kaufen und Toilette und natürlich das gute Bario-Bier (eher Saft als Bier und natürlich Alkoholfrei).

    Auch hier muss beim Check-In das eVisum in ausgedruckter Form vorgelegt werden. Das PDF auf dem Handy genügt auch diesmal nicht.Read more

  • Dehli Airport und Abzocke, Teil eins

    March 30, 2019 in India ⋅ ⛅ 36 °C

    Erste Eindrücke beim Aussteigen aus dem Flugzeug:
    Es ist heiss, alle haben es eilig (da nützt auch der Befehlston des Steward nichts), es hat Smog und Curryduft liegt in der Luft. Und wie um alles in der Welt schaffen es die Abholer, direkt an der Gangway aufzutauchen?
    Für uns steht der übliche Postenlauf an:
    - Toilette (die asiatische Hock-Variante hat uns wieder)
    - Visa (dank e-Visa ganz einfach und unspektakulär)
    - Geld wechseln (hurra, sie nehmen Schweizer Franken)
    - SIM-Prepaid besorgen (auch ganz unspektakulär, da sehr einfach. 10 GB für 11 CHF)
    - Getränke kaufen (klappt auch prima, ist bei 40 Grad auch notwendig)

    Beim Kauf des Metro-Token fallen wir dann schon das erste Mal rein (und wir sind noch nicht mal zwei Stunden in Indien). Der Token-Verkäufer „vergisst“ uns das Wechselgeld heraus zu geben und wir merken erst in der Metro, dass wir statt 120 ganze 220 Rupien bezahlt haben. Naja, sind 1,20 CHF Unterschied, nervt aber trotzdem für 30 Sekunden.
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  • Hotel im Krisengebiet? Abzocke Teil zwei

    March 30, 2019 in India ⋅ ⛅ 34 °C

    Raus aus der Metro und voller guter Vorsätze machen wir uns zu Fuss auf den Weg zum Hotel. Einmal den Bahnhof queren und dann nur 400 Meter die Strasse runter. Von wegen.
    Nachdem wir das erste Dutzend Rikscha- und TukTuk-Fahrer abgewimmelt haben stehen wir vor vielen „Durchgang verboten“-Schildern. Blöderweise halten wir uns daran, während einige der Inder trotzdem durchlaufen. Beim Umdrehen werden wir von „Touristen-Helfern“ angequatscht und uns wird folgender Bären aufgebunden:
    Unser Hotel läge in einem Stadtteil mit hohem Anteil an Pakistani. Und da Pakistan und Indien sich gerade mit Kriegsdrohungen überhäufen (darum durften wir auch nicht über Pakistan hinweg fliegen sondern nur drumrum) kam es in den letzten Tagen zu schweren Krawallen und Ausschreitungen dort. Wenn wir zum Hotel wollten müssten wir bei der Touristeninformation TDDTC ein Permit holen und wir würden dann sicher zum Hotel gebracht.
    Nach kurzem Beraten lassen wir uns darauf ein (der Mann war nett und der Tipp kostenlos!). Von einem TukTuk werden wir zur TDDTC gefahren. Dort sitzt ein netter Herr, hört uns zu, erklärt die Situation und ruft sogar für uns im Hotel an um sich nach der Situation zu erkundigen. Alles scheint ruhig zu sein, der TukTuk-Fahrer bringt uns zum Hotel.
    So weit war dann alles in Ordnung und wir beruhigt. Hinterher haben wir erfahren, dass dies eine bekannte Betrugsmasche ist.
    Der Touristen-Helfer, der TukTuk-Fahrer und die vermeintliche Touristen-Information arbeiten zusammen. Und haben die ganze Geschichte nur erfunden. In unserem Fall haben wir nur 550 Rupien für das TukTuk zu viel bezahlt.
    Anderen Touristen wurden dabei komplett sinnlose Touren verkauft, neue Hotels organisiert, usw.

    Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass wir auch morgen wieder abgezockt werden 😀.
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  • Wine and Beer Shop

    March 30, 2019 in India ⋅ ⛅ 31 °C

    Auch der Kauf von Bier gibt uns Rätsel auf. Im Restaurant gab es keinen Alkohol. Dafür gibt es „Wine&Beer-Shops“. Und hier geht es schlimmer zu als bei Aldi am Tag der neuen Sonderangebote. Die eine Hälfte der Mitarbeiter schleppt Kisten mit Bier und Schnaps ran, die die andere Hälfte direkt verkaufen.
    Vor dem Verkaufstresen drängeln sich die Käufer (alles Männer zwischen 25 und 40 Jahren) und reissen die Getränke den Angestellten aus der Hand.
    Unglaublich welche Menge in kurzer Zeit verkauft wird. Nach zehn Minuten gehen wir mit der Gewissheit, dass es wohl die ganze Nacht noch so weiter gehen wird.
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  • Akshardham

    March 31, 2019 in India ⋅ ⛅ 33 °C

    Zum Einstieg in Indien und zum Beginn des Tages erst mal leichte Kost - einem hinduistischen Tempelkomplex, der ganz Swaminarayan gewidmet ist.
    Pünktlich zur Öffnung sind wir da und müssen uns erst einmal an vieles gewöhnen:
    - es muss alles abgegeben werden (Handtasche, Kamera, Handy, etc)
    - zweimalige Kontrolle, streng wie am Flughafen
    - nur Wasser darf mitgenommen werden
    - es gibt keine Guides, dafür ein deutschsprachiges Heftchen mit den wichtigsten Infos (für 5 Rupien / 7 Rappen)
    - es gibt Touristen-Ströme, Photographen (siehe eines der Bilder), gutes Essen
    - der Tempel kostet keinen Eintritt

    Nach einem Rundgang im Tempel und einer Runde drumrum besuchen wir die Ausstellung. Es werden die Werte des Hinduismus sowie die Geschichte der vedischen Kultur darstellen. Außerdem wird die Pilgerreise des jugendlichen Swaminarayan durch Indien darstellt. Von der Aufmachung und den Effekten könnte der Europapark Pate gestanden haben.

    Photos gibt es leider keine von der Tempelanlage. Dabei haben uns besonders die Elefanten begeistert. Aus Stein wurden unzählige, fast lebensgrosse Tier in speziellen Situationen gehauen. Faszinierend und alleine schon den Besuch wert.
    Ansonsten entstand der Eindruck, dass dieser neue Tempelkomplex (besteht erst seit 2005) eher ein Museum statt einem belebten Tempel ist.
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  • Gurudwara Bangla Sahib / Hellˋs Kitchen

    March 31, 2019 in India ⋅ ☀️ 33 °C

    Der Gurudwara Bangla Sahib ist eines der bekanntesten Sikh-Gotteshäuser in Delhi und bekannt für seinen Pool und genau das Gegenteil des Hindhu-Tempel:

    - es muss nichts abgegeben werden (keine Handtasche, keine Kamera, kein Handy, nothing)
    - keine Kontrolle, überhaupt nicht
    - es darf alles mitgenommen werden
    - es gibt keine Heftchen, dafür Volontäre mit den wichtigsten Infos (kostenlos)
    - es gibt keine Touristen-Ströme, aber jede Menge Einheimische zum Gebet und kostenloses Essen
    - aber auch dieser Tempel kostet keinen Eintritt

    Als wir hier her kommen findet gerade ein Gottesdienst statt. Und trotzdem ist ein kommen und gehen um uns herum. Alle sind fröhlich und wir brauchen eine ganze Weile, um ein bisschen den Ablauf zu verstehen.
    Zuerst müssen wir unsere Haare bedecken dazu darf Jürgen sich ein buntes Tuch aus einem Wühleimer aussuchen. Rein in den Tempel, alles bestaunt, sehr beeindruckt aber auch ratlos, dann einmal um den Pool herum (wo gebadet/getauft/gereinigt/geplanscht wird).
    Immer nich ratlos aber sehr beeindruckt wollen wir eigentlich schon gehen, da spricht uns zufällig der Information-Manager des Tempels an. Natürlich lassen wir uns eine Führung von ihm nicht entgehen,
    Im Nebengebäude gibt es kostenloses Essen für alle. In Schichten werden so an guten Tagen bis zu 50‘000 Essen verteilt. Gespendet und von Volontären zubereitetet. Brigitte darf auch gleich Brot ausrollen in der Küche, wo wir Barfuss neben dem Brotteig und den heissen, riesigen Töpfen staunend stehen.

    Viel schlauer aber immer noch beeindruckt beendet der Manager seine Führung, nicht ohne uns Bilder mit ihm und allen möglichen Ministern aus aller Welt gezeigt zu haben, welche diesen Tempel besuchten.

    Definitiv eines der bisherigen Highlights.
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  • Humayun-Mausoleum

    March 31, 2019 in India ⋅ ⛅ 31 °C

    Das Humayun-Mausoleum (auch kleines Taj Mahal genannt) ist der Grabbau von Nasiruddin Muhammad Humayun (1508–1556). Zum ersten Mal müssen wir für etwas Eintritt bezahlen. Es gibt die lange Schlange der Einheimischen und einen eigenen Schalter für Ausländer. Die Preisgestaltung kennen wir schon, Einheimische zahlen deutlich weniger als Touristen. Neu ist nur, dass die Zahlung per Kreditkarte günstiger ist als die Barzahlung.
    Seit dem Jahr 1993 ist der Baukomplex als Weltkulturerbestätte der UNESCO anerkannt. Und seit einigen Jahren fliesst auch wieder Wasser in den Kanälen des Gartens. Darum gibt es in der Anlage auch sehr viele grüne Flächen, die vor allem Einheimische zum Verweilen einladen.
    Uns auch.
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  • Schuhe aus Indien

    April 1, 2019 in India ⋅ 🌫 18 °C

    Bevor unser letzter Tag in Indien beginnt noch ganz kurz nach Agra. Die Welt ist klein, denn in Agra werden Schuhe für Salamander, Bata und Bugati produziert. Der Preis in Deutschland liegt beim Vierfachen. Ich habe definitiv keine gekauft. In Agra haben wenigstens alle eine Arbeit - dank den Schuhfabriken und dem Tourismus.Read more

  • Im Gatiman Express Train

    April 1, 2019 in India ⋅ ☀️ 27 °C

    Wer den Mann auf Sitz 61 kennt (https://www.seat61.com), den kann beim Zugfahren nichts mehr überraschen. Unsere Fahrt ist haargenau so, wie es dort beschrieben ist.
    Ausser dass einer von uns Beiden auf dem falsche Platz sitzt und von „typischen Deutschen“ mit bösen Worten vertrieben wird. Das könnte man auch anders regeln!
    Als wir alle unsere Sitze haben (leider nicht mehr nebeneinander) wir die Fahrt gemütlich. Brigitte bekommt Chips von jungen Indern, Jürgen lernt einen Professor aus Melbourne kennen, der vor 12 Jahren ausgewandert ist. Überhaupt treffen wir an diesem viele Menschen, die eigentlich aus Indien stammen, mittlerweile aber ausgewandert sind (Melbourne, Houston, etc) und nun als Touristen oder um Verwandte zu besuchen, wieder für eine kurze Zeit zurück kommen.
    Im Zug gibt es Flugzeug-Essen (mit viel Plastikverpackungen) und Tee (der sich über die Hose fliesst).

    Die Reise ist kurzweilig (auch weil es neben den spannenden Unterhaltungen viel im Zug und neben den Gleisen zu sehen gibt) und nach knapp zwei Stunden sind wir in Agra.
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  • लाल क़िला Rotes Fort in Agra

    April 1, 2019 in India ⋅ ☀️ 37 °C

    Nach einem leckeren Mittagessen (in einem typischen Touristenlokal (jetzt fällt uns wieder ein, warum wir geführte Touren egal in welcher Grösse hassen) - überteuert) geht es weiter zum roten Fort.
    Das Fort ist eine Festungs- und Palastanlage aus der Epoche der Mogulkaiser und diente vor 500 Jahren als Residenz der Mogulen (heute gelernt: die Mongolen waren mal hier und hatten ein Reich bis fast nach Teheran). Ein Teil des roten Forts wird heute wieder oder immer noch militärisch genutzt und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Da es aber UNESCO-Weltkulturerbe ist haben wir es trotzdem besucht.
    Naja, es ist halt ein Fort...
    Aber es leben Steifenhörnchen und Affen hier und es gibt einen tollen Blick auf das Taj Mahal (einmal den Fluss Yamuna runter).
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  • Essen

    April 2, 2019 in India ⋅ ☀️ 33 °C

    Das Essen in Indien ist fantastisch. Wir lassen uns treiben und schauen mal, was uns wo überrascht. Heute sind wir in einem kleinen Restaurant gelandet, in dem es ein Mittagsmenü gibt. Es stehen zehn Schüsseln vor einem, die beliebig oft wieder aufgefüllt werden. Alles lecker, alles angenehm scharf, alles frisch.
    Es gibt Cola in indischen Flaschen und halbe Lämmer.
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  • Auf der Strasse / Abzocke Teil drei

    April 2, 2019 in India ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute wollten wir eigentlich ein bisschen durch die Strassen von Delhi schlendern, anstatt wie die letzten Tage mit Uber oder TukTuk von Touristen-HotSpot zu den Sehenswürdigkeit zu eilen. Es gibt viel zu sehen und am Anfang finden wir die Idee noch toll.
    Doch wenn man als Tourist schlendert wird man zu Opfer der vielen Bettler und Verkäufer, die nur auf uns gewartet haben. Wir wissen dies. Ich, wo diese plötzlich alle herkommen. Aber sie sind da und bleiben hartnäckig bei uns. Irgendwann fangen sie an zu nerven, denn allen wollen und können wir nichts geben.
    Plötzlich bemerke ich eine Unruhe um mich, irgendetwas passiert. Bevor ich nachdenken kann kommt mein Griff zum Geld und Handy in der Hosentasche. Noch alles da. Ich will schon aufatmen, da spricht mich ein Mann an und zeigt auf meine Schuhe. Darauf befindet sich ein riesiger (Vogel-)Schiss. Er lacht und sagt, dass ich Glück habe, dass der Vogel nicht auf meinen Kopf geschissen hat. Ich lache auch. Und damit habe ich verloren.
    Er führt mich zu einem Wasserhahn, nein zu einem zufällig anwesenden Schuhputzer. Dieser wischt die Scheisse ab und fängt an meinen Schuh zu putzen. Als er fertig ist will er umgerechnet 35 Franken dafür haben. Ich lache laut, ein dritter Mann kommt hinzu, fragt unschuldig was los ist, sagt 35 sind zu viel, ich soll 10 zahlen. Alles abgesprochen. Ich zahle am Schluss zwei Dollar. Abzocke!

    Jetzt reicht es. Die Abzocker werfen ein schlechtes Bild auf alle anderen Inder, mit denen wir sehr gute Erfahrung gemacht haben. Und die vielen bettelnden Kinder deprimieren uns. Die Kleinsten betteln sogar nach unseren Wasserflaschen und bekommen diese auch.
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  • Ministry of Beers

    April 2, 2019 in India ⋅ ☀️ 33 °C

    Beer-Tasting in India.
    Obwohl es nur wenige der im Vorfeld der Reise ausgesuchten indischen Biere auch tatsächlich in den Restaurants gibt (die Bierkarte ist fast überall umfangreich, tatsächlich gibt es dann fast überall nur Kingfisher Premium, Heineken und Carlsberg) findet sich doch noch das eine oder andere Highlight.

    Es gibt sehr viele belgische Wit-Biere, die zum Teil direkt in Indien gebraut werden. White OWL zum Beispiel. Auch Bira 91 und Simba machen grossartige Biere. Die Craftbiere sind in Indien definitiv angekommen, aber es gibt auch noch viel Potential.
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