Kathi.
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern dem Tag mehr Leben Leer más🇩🇪München
  • Roys Peak - Sonnenaufgang

    24 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Roys Peak: 1.578m
    Höhenmeter: etwa 1.300
    Aufstieg: 3:25-5:26 (diese Minute war wichtig, da ich schneller oben sein wollte, als die Tschechen und das um eine Minute geschafft hab ;-) )
    Abstieg ca. ne Stunde
    (laut Rother Gesamtdauer etwa 5 Stunden)

    Um 2:45 in der Früh verlassen wir unser Hostel und latschen ab 3:25 in 2 Stunden und einer Minute den Berg hinauf. Eiskalt war es da oben um 5:30 Uhr früh. Und wir müssen noch ne Stunde auf den Sonnenaufgang warten, wir waren einfach zu schnell. Trotzdem zählt die Tour zu einer meiner absoluten Lieblingstouren weltweit. Und wir hatten Glück und ein Herr, der dort oben in seinem Schlafsack Tee schlürfte, bot uns von seinem Heißgetränk an.
    Ich wäre voraussichtlich nie auf dem Roys Peak gestanden, hätten nicht so viele Leute davon geschwärmt. Jeder Reisende, den wir treffen empfielt die Tour. Was mir auch empfohlen wird: Sonnencreme und viiiiel Wasser, dort gibt es nämlich absolut keinen Schatten. Das höre ich so offt, dass ich zwar Sonnencreme und viel Wasser dabei hab, wir aber bis 9 Uhr schon wieder unten sind und ich weder von der Sonnencreme, noch dem ganzen Wasser, das ich mit hochschleppe Gebrauch mache. eine weitere Schicht Klamotten wäre hilfreicher gewesen und dicke Wintersocken!
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  • Auf nach Wanaka

    23 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Unterkunft: Wanaka Bakpaka

    Weiter geht es nach Wanaka. Hier mieten wir Mädels uns ein SUP. Irgendwie können wir aber alle 3 nicht viel damit anfangen - Marina sonnt sich, Anita und ich versuchen uns im Kopfstand, Brücke und anderen Verrenkungen. Lustig ist es allemal. Und derweil hat die Dame noch gesagt beim ersten Mal sollten wir lieber noch nich aufstehen, sondern auf den Knien paddeln. Da kennt sie uns aber schlecht.Leer más

  • Lake Matheson

    23 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Vom Lake Matheson an den Wanaka Lake

    6 Uhr stehen wir am See. So muss es sein, denn nur am Morgen ist das Wasser so ruhig, dass er die komplette Landschaft spiegelt. Welch zauberhafte Stimmung!

  • Punakaiki

    19 de enero de 2017, Nueva Zelanda

    Das Wetter auf der Insel lässt weiterhin zu wünschen übrig. Sonnenschein scheint einem Ort vorbehalten. Und so treffen wir uns alle in Punakaiki. Wir, das sind wir 4 aus München, Hannah & Marina, die mit dem Bus fahren, sowie Tea & ich, die zusammen mit Anita, einer Schweizerin in unserem in Nelson gemieteten Wagen vorfahren, Radek und Tomas, die beiden Tschechen, die Anita und ich im Abel Tasman NP kennengelernt haben, Colby, den wir aus dem Hostel in Wellington kennen mit der Französin Ann, mit der er unterwegs ist, Dimi, ein Münchner Bekannter, von dem wir wissen, dass er zufällig auch in Neuseeland ist, eine komplett andere Route fährt, aber wegen des Wetters kurzerhand ebenfalls hierher kommt und ein weiterer Münchner, den die Tschechen unterwegs aufgegabelt haben.

    Das Haus ist ziemlich teuer, am Telefon ist bei der Reservierung wohl irgendwas schiefgelaufen. Allerdings sind Colby und Ann als erstes da und checken ein, ohne Rücksprache zu halten und dann ist es zu spät, noch einen Rückzieher zu machen. Wir bleiben und beißen in den sauren Apfel wobei Tea und ich den größten Batzen übernehmen. Ist ja nur für eine Nach und so können wir ungestört eine kleine Party feiert, was wir am Telefon noch beteuert haben, dass wir das NICHT machen (konnten wir ja nicht ahnen, dass wir plötzlich 12 Leute sind statt 5, haha).

    Ich wollte ursprünglich nicht nach Punakaiki. Felsen die aussehen wie Pfannkuchen? Naja, irgendwie meine ich nicht, dass ich das sehen muss. Am Ende bin ich so begeistert davon, dass es mit eine meiner liebsten Erinnerungen an Neuseeland ist.

    Die erste Nacht verbringen wir in dem tollen Haus, zumindest ein paar von uns. Hannah & Marina hatten sich schon in einem Hostel einquartiert, dem Punakaiki Beach Hostel. Dorthin sind wir dann am nächsten Tag auch für eine Nacht gezogen.
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  • Abel Tasman Coast Track, Tag 2

    17 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ 16 °C

    Um 9:30 wandern wir los. Radek & Tomasz, die beiden Tschechen versorgen uns vor Abmarsch noch mit Kaffee.

    Wir wollen heute noch bis nach St. Arnaud, finden unser Auto, sammeln unterwegs ein Pärchen auf, das wir eine Teilstrecke mitnehmen, lesen Tea auf und erreichen am Abend das komplett verregnete St. Arnaud.Leer más

  • 2 Tage auf dem Abel Tasman Coast Track

    16 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ 17 °C

    Campsite: Whariwharangi Bay Campsite
    Preis: NZ$ 28 (2 Personen, 2 Zelte)

    Anita, ein Schweizerin, die wir in Turangi kennengelernt haben und ich beschließen, ein paar Wochen ein Auto zu mieten. Wir verabschieden uns von meinen 3 Mädels, die andere Pläne mit dem Bus haben. Um 10 Uhr holen wir den Mietwagen und fahren gleich Richtung Abel Tasman National Park.
    Um 15 Uhr geht es dann los, wir wandern Richtung Whariwharangi Bay Campsite. Es ist eine tolle Tour, das Licht auf diesem Teil der Erde ist so speziell und das türkisgrüne Wasser auf dem strahlenden beigen Sand vor dem azurblauen Himmel raubt einem dem Atem.
    Unser Campingplatz ist ganz nett. Wie ich es gelesen habe ist dieser Abschnitt des Abel Tasman Natinalparks nicht so überlaufen.
    Unser Abendessen besteht aus Brot und Wein - wir wollten beide nicht unnötigen Ballast schleppen, sind dann aber doch etwas neidisch auf die Pasta die zwei Tschechen zubereiten.
    Das ist aber gleich vergessen, als wir den wunderschönen Sonnenuntergang am Strand genießen. Und später darf ich den vollsten Sternenhimmel bewundern, den ich je gesehen habe. Ich weiß gar nicht, wo ich hinschauen soll, ÜBERALL sind Sterne. Es ist kein Stück Himmel frei. Als erstes sticht mir die Konstellation "Gürtel des Orion" ins Auge. Einer der Sterne des Kriegers, der hier in Neuseeland kein Krieger ist, sondern eine Bratpfanne oder ein Stock, auf dem ein Vogel sitzt, da das Sternbild andersherum ist als bei den Griechen ist der Beetlegeuse. Er ist so verdammt orange, dass er zu brennen aussieht. Ich bin so fasziniert, dass hier die Idee für meine dritte Tätowierung entsteht.
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  • Wellington -> Picton

    13 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ 22 °C

    Um 14:45 geht es mit der Fähre nach Picton, bei tollstem Wetter. In Picton hopsen wir dann gleich in den Bus nach Nelson, das wir dann kurz nach 18 Uhr erreichen und im Hostel einchecken, bevor wir zu einem späten Abendessen aufbrechen.Leer más

  • Zealandia & Botanischer Garten

    11 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ist Waschtag. Außerdem Planungen für die weitere Reise. Ich bekomme mein erstes Erdbeben mit. Wir sitzen am Computer, als plötzlich alles wackelt. Ich lache, es fühlt sich so an, als würde jemand am Haus rütteln. Ja, das Haus ist alt. Aber mann kann ja kein ganzes Haus rütteln. Das ganze dauert ein paar Sekunden - schon gespenstisch irgendwie.

    Später nach einer langen Wanderung durch die unendlichen Weiten um Wellington kommen wir auf Umwegen bei Zealandia an. Auf der Tour sehen wir dann nicht mal Kiwis, aber zumindest hören wir sie.

    Zealandia ist ein riesiges eingezäuntes Schutzgebiet von 225 Hektar Wald, in dem noch wilde Kiwis leben. Der Vogel, der nicht fliegen kann und deswegen Raubtieren schutzlos ausgeliefert ist, ist ansonsten ausgerottet. Innerhalb des Schutzzaunes um Zealandia hingegen wurden alle 14 nicht in Neuseeland heimischen Raubtiere ausgerottet, um den heimischen Tieren einen Lebensraum zu bieten. Bisher funktioniert das wohl ganz gut. Bis auf eine maus hat es bisher kein anderes Tier hineingeschafft.

    Maps.me lässt uns auf der Wanderung zum Eingang von Zealandia im Stich und so irren wir stundenlang durch den Park. Gott sei Dank sind die Neuseeländer so nett. Als wir unterwegs auf eine Dame treffen und nach dem Weg fragen, nimmt sie uns kurzerhand mit zu Freunden, klingelt, sagt "Hey, ich brauch deine Autoschlüssel, stell keine Fragen, wir haben es eilig. Ach nein, kommt doch schnell rein, die haben hier einen Wahnsinns-Ausblick, das MÜSST ihr sehen." Vorbei geht es an dem perplex dreinschauenden Neuseeländer durch die Küche, in der Tochter & Sohn gerade eine Pizza verdrücken auf den Balkon. Die Aussicht ist wirklich toll!

    Nach einem Glas Wasser werden wir dann rechtzeitig im Auto zum Startpunkt unserer geführten Tour chauffiert. Toll die Neuseeländer, wirklich toll!
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  • Turangi -> Wellington (10.-13.1.)

    10 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 18 °C

    Hostel: Worldwide Backpackers
    Preis: NZ$29
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    Morgens mache ich mich auf, die Gegend zu erkunden. Ich jogge zur Red Bridge & Lookout. Wir entspannen im Cadillac Café, einem super-süßen Café im 50er Jahre Style.

    Viertel vor 5 bis kurz nach 9 sitzen wir dann im Bus nach Wellington. Während der Fahrt kann ich meinen Blick nicht von der Fensterscheibe lösen. Neuseeland ist wirklich wunderschön und hat mich in ihren Bann gezogen!

    Das Hostel in Wellington ist eine Katastrophe. Nicht des Hostels wegen. Lage ist ganz nett da oben aufm Berg. Allerdings kommen wir in eine Zimmer mit einer Langzeitbewohnerin und die ist alles andere als entspannt.

    Am Abend gehen wir gleich aus, zum Salsa - yay! Toll ist es in meinen Augen! Es gibt etwa drei gute Tänzer und einer ist besser als der andere. Man muss allerdings schnell sein, die drei sind begehrt und der Laden ist voll.
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  • Hamilton -> Turangi (8.1.-10.1.)

    8 de enero de 2017, Nueva Zelanda ⋅ 18 °C

    Hostel: Extreme Backpackers
    Preis: 20NZ$ / Nacht
    Bus um 9:35am

    9. Januar: Tongariro Crossing (Mt. Ngauruhoe)
    Entlang des Mount Doom bei schlechtestem Wetter und 60km/h Windstärke

    Rother Wanderführer sagt: "Das Tongariro Crossing gilt als eine der spektakulärsten Tageswanderungen Neuseelands und zählt daher für jeden Besucher der Nordinsel zum Pflichtprogramm." Als Tipp wird geraten: "Möglichst die überlaufenen Sommermonate (Jan/Feb) meiden, an denen manchmal bis zu 1000 Touristen täglich auf dem Tongariro Crossing unterwegs sein können."

    Joa. Ist halt doof jetzt für uns. Ich kann aber vorab sagen: wir waren die einzigen auf der Wanderung. Wie wir das geschafft haben? Das ist einfach. 3 Tage waren wir vor Ort. 3 Tage mit der miesesten Wetterprognose, die man sich vorstellen kann. Die Veranstalter sagen ihre Touren alle ab und warnen davor, die Tour zu machen. Es hat 60 km/h Windstärke, was die kalten Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt treibt. Nach langem Diskutieren und vielen Telefonaten finden wir ein Taxiunternehmen, dass uns Frühmorgens abholt, zum Ausgangspunkt der Wanderung fährt und später auf der anderen Seite wieder einsammelt. Wir starten sehr früh, werden um 4 Uhr abgeholt. Noch haben wir die Hoffnung, den Sonnenaufgang anzusehen. Es ist noch finster und regnet, aber nicht so stark wie befürchtet.

    Ich will nicht mit Einzelheiten der Tour langweilen, nur so viel: wir haben die Hand nicht vor Augen gesehen und das fast während der gesamten Tour. Meine Füße waren in meinen Barfußschuhen irgendwann so kalt, dass ich tatsächlich Angst hatte, meine Zehen zu verlieren. Der Wind war teilweise so stark, dass man sich richtig dagegenlehnen musste. Und einmal, als ich etwas auf die anderen warten wollte, ging ich hinter einem Felsen in die Hocke. Als ich wieder aufstand und den Schutz des Felsens verließ erfasst mich der Wind und haut mich fast vom Berg. Mt. Doom zeigt sich von seiner besten Seite würde ich sagen!

    Der Blick auf die smaragdgrünen Emerald Lakes, einer der farblichen Höhepunkte der Tour bleibt zwar nicht ganz verwehrt. Meine Finger sind aber dermaßen kalt, dass ich es nicht schaffen würde, meine Kamera aus dem Rucksack zu holen. Ich stelle mich ein paar Minuten neben die dampfenden Seen. Wie kann es nur so kalt sein auf einem Berg, der im Prinzip jederzeit heiße Lava in die Luft spucken könnte?

    Nach den Seen geht es, erst über Geröll, das man bequem hinunterrutschen kann, dann über einen angelegten Weg im Zickzack bergab. In der Ferne - in die man mittlerweile blicken kann - sehe ich die Ketetahi Hut. Ich stelle mir eine warme Stube vor und eine heiße Suppe und verschnellere meinen Gang. Die Serpentinen scheinen kein Ende nehmen zu wollen, aber dann stehe ich endlich vor der menschenleer erscheinenden Hütte. Eine üble Vorahnung habend öffne ich die Tür. Menschenleer ist sie nicht. 2 Typen stehen vor ihren in der Stube aufgehängten Sachen. Was für eine Entäuschung! Statt einem Feuer erwartet mich ein kahler Raum, in dem es noch kälter zu sein scheint als draußen. Aber immerhin kein Wind. Ich versuche, mein Snickers aus dem Rucksack zu holen. Mit steif gefrohrenen Fingern eine Kunst und es dauert dazu eine Ewigkeit, bis ich das Papier aufbekomme. Als die anderen eintrudeln geht es für mich schon weiter. Es ist einfach zu kalt, ich muss nach unten in wärmere Gefielde. Unterwegs geht es vorbei an Hot Springs, ach wär das schön, sich dort aufzuwärmen, aber leider ist der Zugang nicht erlaubt. Je tiefer ich komme umso wärmer wird es aber und ich taue langsam aber sicher wieder auf.

    Etwa 6 Stunden soll man für die Wanderung einplanen, insgesamt geht es 760m hinauf und 1130m herunter. Wir sind deutlich schneller. Bei der Kälte und den Sichtverhältnissen verzögern nicht einmal Fotosessions die Tour. Die Tour gemacht zu haben war trotz allem ein wunderbares Erlebnis, das ich aber nicht unbedingt wiederholen muss.

    Der Burger, den wir uns nach den Strapazen gönnen ist natürlich verdammt lecker!
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