• Malarjen
  • Nadienka
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Mol ufe, mol abe, mol links...

Kommt vorbei und besucht uns! Ein Zelt haben wir dabei. Die geplante Route findet ihr im ersten Footprint der Reise Leia mais
  • Die Fahrt nach Riga

    25 de setembro de 2019, Letônia ⋅ ⛅ 10 °C

    Wir fahren im schönsten Herbstlicht nach Lettland rein. Das Rot der Eichen, das Gelb der Birken und alles im Kontrast zum dunklen grün der Fichten. Über Waldwege kommen wir zu nem schönen See und schlagen da unser Nachtlager auf. Am nächsten Morgen schauen wir uns das schöne Dörfchen mit seiner gut erhaltenen Burg Cësis an. Noch ein Spaziergang zu nicht so spektakulären Hölen im Nationalpark, entlang des Flusses Gauja.
    Und dann auf nach Riga.
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  • Riga und ein Parkschaden

    27 de setembro de 2019, Letônia ⋅ ☀️ 14 °C

    Für Riga haben wir uns mal wieder ein AirBnB geleistet. Eins mit einem, gemäss Beschreibung, sicheren Parkplatz, wie praktisch.
    Wir bingen Breaking Bad fertig und kochen Tomatenpasta - mal wieder ein gammliger Donnerstagabend - wie herrlich.
    Nach einer ausgiebigen Dusche und Kaffee in der FenstersimsSonne dann der Schrecken. Über Nacht ist uns einer in den Fahrradträger gebummst. Der ist jetzt übel verbogen. Glück im Unglück, es sind alle relevanten Teile noch ganz und der Bus nicht beschädigt.
    Es ist top Wetter, wir geniessen die Sonne auf der Aussichtsplattform des Sovjetbaus und Abends trinken wir Bier und beobachten die Hippsterjugend von Riga.
    Das gesellige Treiben, herzliche Begrüssungen, Freitagsbier und jeder kennt jeden. Wir merken, dass wir es vermissen. Wir kriegen ein bisschen den Reisekoller, Nadia vielleicht ein bisschen mehr als ich.
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  • Curry mit Markus, Jane und klein Clara

    29 de setembro de 2019, Letônia ⋅ ☁️ 11 °C

    Bei Tartu war klar wir haben den gleichen Weg vor uns... also tauschen wir mal die Nummern aus, vielleicht hat man ja mal Lust auf Geselligkeit.
    Es ist bald so weit: Treffpunkt Camping Labirinti bei Zorgí.
    Wir machen Linsencurry, Markus und Jane machen Schwedische Apfelkuchen (ohne Backofen) und klein Clara sorgt für Unterhaltung.
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  • Vilnius im 5er Pack

    29 de setembro de 2019, Lituânia ⋅ 🌧 12 °C

    Wir mögen die Gesellschaft von Jane, Markus & Clara so sehr und buchen zusammen ein Airbnb in Vilnius. Der Ankunfts- sowie Folgetag sind so verregnet, dass wir uns neben Spieleinheiten mit Clara eine gute Portion Netflix gönnen - die Miniserie „Spy“ ist sehr zu empfehlen - und uns in der Nachbarschaft kulinarisch verwöhnen lassen (einmal litauische und einmal asiatische Küche). Der heutige und letzte Tag in Vilnius bringt etwas Sonnenschein, die Free Walking Tour sowie die Bekanntschaft mit einer interessanten und hübschen Altstadt😊
    PS: Markus und Jane, wir alle sollten uns mal schämen, kein Gruppenselfie gemacht zu haben 😝
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  • Durch den Regen nach Polen

    2 de outubro de 2019, Lituânia ⋅ 🌧 12 °C

    Wir fahren Abends noch los, lassen das schöne Vilnius, das gemütliche AirBnB und die Geselligkeit der kleinen Familie hinter uns.
    Noch schnell beim Schloss Trakai vorbei und in der Dunkelheit dann auf Platzsuche. Leider wars nicht so einfach und daher auch nicht so schön. Tja immerhin stellt sich dann am Morgen heraus, dass der Park mit See in der Nähe doch alles bietet was man braucht: WC, leider mit Spinnen und ein Ort um das Geschirr vom Znacht abzuwaschen.
    Der Regen ist noch da, wir machen uns auf eine längere Fahrt gegen Polen. Unterwegs schöne Landschaft, herbstliche Bäume, ein Hirsch und verlassene Strassen.
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  • Waldfeind #1

    2 de outubro de 2019, Polônia ⋅ 🌧 13 °C

    Wer jetzt an Bären oder Wölfe denkt, irrt sich gewaltig!
    Der Feind hat mich beim Suchen der morgendlichen Toilette lautlos und in Scharen (ok das ist etwas übertrieben, aber gefühlt war‘s so😅) angegriffen.. er ist in seiner Form der Fliege UND der Zecke ähnlich, fliegt auf dich und krabbelt dann an dir hoch.. der Toilettengang wurde natürlich verschoben und im Auto gegoogelt. Es handelt sich um die Hirschlausfliege, „ein Blutsauger, der auch Menschen mag und seine Flügel verliert sobald er einen Wirt gefunden hat“, ah und Hochsaison im Spätsommer/Herbst 😱 mit jedem Bericht werde ich panischer und der Anblick der letzten, an meinem Bein hochkrabbelnder Hirschlausfliege entwendet mir hysterisches Kreischen bis Arjen‘s strenge Worte zur vorübergehenden Beruhigung führen.

    Ca eine Stunde später, Hirschlausfliegenfest angezogen und mit Antibrumm gewappnet machen wir uns auf in den (wahrscheinlich mit hirschlausfliegeninfizierten) Nationalpark Biebrzański. Gekauft haben wir die Tickets bei einer netten Polin, die uns auf Kaffee/Tee einladet und mit der wir ein Weilchen plaudern.

    Die Wanderung an sich ist superschön! Leider auch recht anstrengend wegen bekämpfen des Ungeziefers (hätte beinahe vergessen das Zecken die gleichen Scheissdinger sind!) 😩 Jänu!
    Wir haben‘s überlebt und würden jedem empfehlen im Frühling hierherzukommen 😉
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  • Kurzer Campingstop

    3 de outubro de 2019, Polônia ⋅ ⛅ 8 °C

    Die Nacht nach dem Nationalparkerlebnis haben wir auf einem Camping verbracht. Es gab - weil bereits zu hungrig und zu müde - Essen im Restaurant, so richtig schön polnisch 😅
    Noch auf der Rückfahrt kam der Call unserer letzten Gefährten, ob wir nicht Bock hätten, ne Radtour nach Belarus zu machen 😃 Somit wurde der ursprüngliche Plan - den nächsten Nationalpark in der Nähe zu erkunden - verworfen und neue geschmiedet.
    Wir waren so genudelt, dass es ne frühe Nacht wurde
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  • Der letzte Urwald Europas

    4 de outubro de 2019, Polônia ⋅ ☀️ 10 °C

    Der Auftrag war klar: Bis 13:00 im Center des Nationalparks Białowieski das 3 Tages Visum für Belarus zu beantragen.
    Mit einem kleinen Umweg via Klejniki, dort gibt es schöne alte Holzhäuser mit verschiedenen Zäunen, schaffen wir es pünktlich.
    Treffen danach auf unsere alten Weggefährten Jane und Markus mit klein Clara, welche sich auf nem Parkplatz mitten im Wald niedergelassen haben. Nach nem Grosseinkauf gibt es noch einen Besuch im Tierpark. Hier gibt es auch die Wisente zu bestaunen, welche einzig noch frei in diesem Nationalpark anzutreffen sind (darauf hoffe wir natürlich, und machen daher keine Fotos von ihnen im Tierpark. Zur Information, sie sehen aus wie Bisons).
    Ein geselliger Abend mit Gerstensuppe und Kaiserschmarren lässt und ignorieren, dass draussen gerade das Geschirr vom Fuchs im Wald verteilt wird. Wir finden alles bis auf ne Holzkelle wieder. Entweder hat der Fuchs oder Clara diese so versteckt, dass sie unauffindbar bleibt.
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  • Velotour nach Belarus

    5 de outubro de 2019, Bielorrússia ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir lassen uns die Chance nicht entgehen mit dem Nationalparksangebot für ein 3-Tages-Visum nach Belarus zu fahren. Der Bus darf nicht mit, also nehmen wir die Velos.
    Grosses Grenzprozedere und das alles auf Russisch oder Polnisch. Naja Hände und Füsse habens dann auch geregelt.
    Nachdem Pass und Visa von 4 Personen geprüft, unsere Rucksäcke durchwühlt und wir mit dem Metalldetektor abgesucht sind, lässt man uns rein. Noch kurz über die 20m Schneise mit Stacheldraht durch den Wald staunen und unsere Gutscheine für Sehenswürdigkeiten welche mit dem Visa gekoppelt sind abholen. So kurz war die Gutschein Instruktion dann doch nicht, auf Russisch und ignorierend dass wir nichts verstehen wurde sie Vorgetragen. Wer mag es der Frau auch verübeln wenn über diese Grenze zu dieser Jahreszeit wohl so 20 Personen pro Tag vorbei kommen.
    Endlich im riesigen Herbstwald. Ein wunderschöner Mischwald aus Buchen, Eichen, Fichten und vielem mehr. Wir besuchen brav die Sehenswürdigkeiten. Väterchen Frost, wird seinem Namen gerecht und beschert uns einen Hagelschauer der sich tosend von weitem ankündigt. Ein Glück bescherte er uns auch noch ein Dach überm Kopf, so dass wir den Schauer vorbeiziehen lassen können.
    Abends müssen wir uns zwischen den Hotels Nr.1-Nr.4 entscheiden. Die Dame im Nr.4 hat noch zwei Zimmer und wir nehmen sie. Alles ist hier spannend sowjetnostalgisch und wohl doch auch sehr touristisch. In der Nr.3 gibts Znacht, gleichzeitig aber auch 2 ausgelassene Geburtstagsfeiern. Zu Russentechno versuchen wir uns mit der Karte und scheitern kläglich. Nach mehrmaligen Nachbestellen sind dann doch alle satt. Zeit für einen Vodka an der Bar. An den Partys wird schon wild getanzt, Clara macht mit und ist der Star.
    Frühstück gibt es dann wieder zu Russentechno (Heute ein Lauf-Wettbewerb). Diesmal verstehen wir die Karte aber die Bedienung uns nicht. Was zu Essen kriegten wir dann doch alle.
    Jetzt nur noch in der kalten Sonne 10km gerade aus durch den Wald und wir sind wieder an der Grenze. Das ganze Prozedere noch ein mal, nur noch ein wenig kritischer.
    Noch ein finales Abschiedsselfie, denn ab jetzt gehen wir definitiv getrennte Wege. Tschüss, es war schön mit euch.
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  • Wieder unterwegs

    6 de outubro de 2019, Polônia ⋅ ⛅ 3 °C

    Eine lange Fahrt Richtung Südosten bringt uns an einen hübschen Standort in der Natur (betrachten konnten wir diesen zwar erst am nächsten Tag, da die Sonne bereits um 18:15 untergeht).
    Pasta mit Tomatensauce - diesmal von mir gemacht und von Arjen annerkannt 💪🏼 - gibt‘s zum Znacht während wir mit meinen Mädels über Videocall telefonieren. Die Temperaturen fallen schliesslich unter 0Grad... wir schlafen trotzdem gut ein. Ein Hoch auf Wolldecken und die Standheizung!Leia mais

  • Kazimierz Dolny & Lublin

    7 de outubro de 2019, Polônia ⋅ ⛅ 5 °C

    Rund um Lublin soll es ein paar schöne Dörfer geben wie zum Beispiel Kazimierz Dolny, welches als die polnische Toscana beschrieben wird. Tatsächlich kommt beim Gehen durch die Gassen etwas toscanisches Flair auf, der kalte Wind holt uns aber schnell wieder in die Realität zurück 😅
    Es ist schon 16Uhr als wir in Lublin ankommen, daher entscheiden wir uns die Nacht auf einem Parkplatz mitten in der Stadt zu verbringen. Lublin‘s Altstadt gefällt uns sehr. So sehr, dass wir den Rest etwas vernachlässigen😅
    Dafür lassen wir am nächsten Tag unsere Nackenhaare stellen indem wir das Konzentrationslager Majdanek besuchen. Ein riesiges Areal mit verschiedenen Ausstellungen, definitiv schockierend wie auch sehenswert.

    In der Zwischenzeit gibt‘s noch eine kurze Schreckstunde: um in die Ukraine zu gelangen benötigt man eine „grüne Versicherungskarte“, die wir natürlich nicht dabei haben🤦🏻‍♀️ Das Problem ist jedoch schnell gelöst: Anruf beim Versicherer und die Zustellung per Mail - grünes Papier auftreiben und in der Stadtbiblio drucken lassen💪🏼 Mission accomplished!
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  • Zamość

    8 de outubro de 2019, Polônia ⋅ ☁️ 8 °C

    Den nächsten Schlafplatz erreichen wir wieder erst nach Einbruch der Dunkelheit. Da steht zwar noch ein Auto, sieht aber verlassen aus... HA! Falsch gedacht, denn Arjen freundet sich beim Brünzligang mit einem polnischen Fischer namens Jan an, der kurz darauf mit zwei Schnapsflaschen und Cola - „zum Nachspülen“ - auch in unserem warmen Büssli sitzt. Es werden Shots getrunken und mit dem Google Translator Gespräche geführt bis unsere Köpfe glühen und das Lachen lauter wird 😄 Arjen schafft es (gottseidank!) noch eine Gemüsesuppe zu zaubern.
    Der nächste Morgen bringt Kopfschmerzen, ein herzliches Adieu mit Jan und einen Spaziergang durch das „im Reisbrett“ (kleiner Insider!) entstandene Zamość - auch sehr sehenswert!
    Gut. Ab in die Ukraine 🇺🇦😊
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  • Abenteuer Ukraine

    9 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ ☁️ 9 °C

    Unser Abenteuer beginnt noch vor Grenzüberschreitung, weil die Fahrzeugkolonne gefühlt 100km lang ist (das ist leicht übertrieben für die, die Mühe haben Sarkasmus zu erkennen 😉). Wir haben Glück und dürfen als Touristen die Schlange skippen und so warten wir nur 1h ander Grenze und dann sind wir plötzlich in der Ukraine!

    Es ist bereits dunkel als wir in Lviv oder Lemberg eintreffen. Wir parken mitten in der Stadt auf einem Parkplatz, auf dem man übernachten darf und der auch ein Toitoi hat (Yay👏🏼). Wir sehen uns die Stadt an, unterhalten uns mit ukrainischen Restaurantbesitzer, verbringen einen lustigen Abend mit einem Teil der Free Walking Tour Gruppe und stürzen uns kurzzeitig in das Nachtleben. Man merke sich: wer Vodka trinkt, kauft den Kater gleich mit😅 oder wie Agńes es sagte: „drinking is like borrowing happiness from tomorrow“

    Fazit: Lviv ist eine überaus schöne Stadt, die eine spannende Geschichte in sich trägt. Der Vibe ist sehr entspannt, sie sind stolze Bürger und ihre Lieblingsbeschäftigung ist Kaffeetrinken😊
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  • Auf dem Land...

    11 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ 🌙 11 °C

    ...da sind die Bedingungen etwas anders😅 da spricht kaum jemand mehr Englisch, die Strassen sind in einem sehr löchrigen Zustand und die Verkehrsregeln scheinen wohl niemanden zu interessieren. Unser Tag beginnt damit neben einer Mülldeponie zu frühstücken (yup das war unser Schlafplatz, wirklich toll ausgesucht haben wir diesen😂 ). Fairerweise muss man sagen, dass die Anfahrt aufgrund eines sehr, sehr, sehr langen Stauus (hier übertreibe ich nicht!) dazu geführt hat, dass wir erst bei Dunkelheit ankamen. Getoppt wird das Ganze dadurch, dass wir eine alte Frau mitnehmen über ca 30 Minuten und dann noch um Geld gefragt werden. Hier herrscht wahrhaftig anderes Klima und man wird sich seinem privilegiertem Leben wieder einmal mehr bewusst.

    Mission today: Duschen !!! 😄 (Arjen’s Bettfrisur ist nicht mehr zu retten)
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  • Ukrainische Schönheit

    12 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ ⛅ 16 °C

    Leider meine ich nicht die Ukrainerinnen - anscheinend findet man die Schönsten in Odessa, aber bis dahin müssen wir uns und ihr euch noch gedulden😉
    Anyhoo.. ich meinte die Natur. Es gibt also doch Fleckchen, wie der heutige Schlafplatz und sowieso gefällt es uns sehr über das Land zu fahren und die vielen Bäume und Weiden zu betrachten. Wären da - wie schon erwähnt - nicht die katastrophalen Strassenzustände, die allen Fokus und Navigationstalent von dir abverlangen 😅 Spannend ist auch, dass neben eher karg ausschauenden Dorfhäusschen immer mal wieder eine prunkvolle und farbige Kirche emporragt (davon haben wir bisher leider keine Fotos geschossen).

    Frisch geduscht und voll gefressen (heute war warm genug um draussen zu essen😃) schauen wir uns noch „The Game Changers“ auf dem Laptop an bevor wir uns mit Tolino&Kindel in unser kuscheliges Dachzelt verziehen.

    Geweckt werden wir durch Fischer, die sich in den frühen Morgenstunden an und auf den See begeben. Wir drehen uns nochmal und erwachen erst wieder durch die wärmenden Sonnenstraheln. Auf nach Kiev!
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  • KIYV CITY

    13 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ ⛅ 24 °C

    Schon bei der Einfahrt wird uns klar, dass Kiew eine echte Grossstadt ist. Wir passieren auf der 8-spurigen Stadtautobahn die unzähligen Plattenbauten. Nadia ist schon abgeschreckt „do gfauts mir nöd!“, ok sie ist es auch die fährt. Als dann die geplante Googleroute noch gesperrt ist (Sonntag), wir auf uns allein gestellt sind, nichts lesen können, die Reisecars rückwärts fahren, wir endlich den richtigen Weg gefunden doch falsch abbiegen und Arjen alles kommentiert... ok wir lassen es beim „do gfauts mir nöd!“.
    Park4Night führt uns auf eine Flussinsel, direkt ins Fahrverbot. 4 Autos die das gekonnt ignorieren, geben uns auch den Mut einzufahren und der entgegenkommenden Polizeipatrouille ein freundliches lächeln zu schenken und zu hoffen sie ignorieren auch uns. Es lohnt sich und wir finden auf der Insel ein kleines Erholungsparadies: Strand, Wäldchen, tanzend und singende Alte, Karaoke für die Jungen und ein Strand-Restaurant mit Aussicht auf Mutter-Heimat und UNESCO-Kloster. Es ist über 20Grad und unser Schlafplatz hervorragend.
    Nadia kann wieder lächeln, und ich höre jetzt auf mit den unendlichen Aufzählungen.

    Eigentlich planten wir noch einen organisierten Tagesausflug nach Chernobyl. Dazu wurde uns empfohlen und auch abgeraten. Die Preise sind durch die Kurzfrisigkeit unserer Anfrage um 150% gestiegen, sprich wir lassen es. Wir begnügen uns mit dem ausführlichen Museum und der HBO Serie, eine sehr empfehlenswert und gemäss City-Tourguide auch authentische „Doko“ zum tragischen Ereignis.
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  • KIYV kann auch schön!

    14 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ ☀️ 19 °C

    Und dann gibt es in dieser Stadt noch so viel schönes. Wir hatten auf verschiedenen FreeCityTours die Stadt erforscht und verschiedene Quartiere besucht. Die junge Revolution und der Nationalfeiertag mit seinen nationalistischen Demos, ebenso die Ukrainische Küche die nur aus Fleischgerichten besteht sorgten für spannende Gespräche.

    Fazit Nadia: „doch nöd so schlimm, trotz Polizeistaat“
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  • Über Kornfelder nach Odessa

    17 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ 🌙 19 °C

    Wir sind auf dem Weg nach Odessa. Einmal senkrecht durchs Land. Dazwischen können wir nicht viel ausmachen was sich für einen Stopp lohnt. Wir geniessen die unendlichen Mais-, Sonnenblumen- und Kornfelder, wobei die meisten geerntet sind und die fast schwarze Erde überrascht. Die Strecke ist uns für einen Tag zu lang und daher suchen wir uns ein Plätzchen an der südlichen Bug. Eine schöne Abendstimmung und nicht mal zu viel Abfall heisst uns willkommen.
    Am nächsten Morgen müssen wir 60km zurück zur senkrechten Hauptachse, welche knapp an den Schweizer Autobahn-Standard herankommt. Natürlich mit Fussgängerstreifen, Ampeln, monster Fahrrinnen usw. aber daran haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Offensichtlich ist die horizontale Achse von Chisinau nach Kirowohrad nicht ganz so wichtig, wobei auf den Karten identisch als Autobahn gekennzeichnet. Nach den ersten 300m erwischt uns bei 80km/h ein super Bump. Ein Chlapf und alles Lose fliegt durchs Auto. Kontrollstopp! Alles noch ganz, uff.
    Wir hötterln mit 30-50km/h Richtung echter Autobahn und werden nur selten überholt, das ist neu und wohl der Strasse geschuldet.
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  • Odessa

    18 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ ⛅ 12 °C

    Wir finden einen herzigen Parkplatz inmitten eines etwas verwahrlosten aber schönen Parks und bleiben hier für drei Nächte. Der Park beherbergt diverse Strassenhunde, Vögel und ein Igeli (habe Goodies gekauft, die aber dann keiner essen wollte🙈). Wir erleben einiges in diesen Tagen: dekadent essen und trotzdem kaum Geld ausgegeben, Kinofilme werden nur am Mittwoch in Originalsprache gezeigt, ukrainische Schönheiten sind rar, wunderbar verwachsene Innenhöfe, im Sommer sei Odessa das ukrainische Ibiza, einen Besuch in einem der schönsten Opernhäuser Europas (haben dazu leider keinen Vergleich), Arjen macht mit beim Sport 😱🎉 und ein anschliessendes Bad im schwarzen Meer! Der einzige Downer: das „Tigerloch“ (ein Insider) in welches ich falle, weil meine Motivation zum Büsslireisen schwindend ist. Ein Plan muss her: raus aus der Ukraine und ab in den Süden.Leia mais

  • Little Venedig, Vilkovo...

    21 de outubro de 2019, Ucrânia ⋅ ☀️ 18 °C

    ...es wurde uns zweimal empfohlen und wir werden nie herausfinden wieso. Ein paar Bretterverschläge über stehendes Wasser, weiter leider nichts. Aber einen spannenden Markt gab es da, wo wir uns für den Znacht eindeckten, immehin.
    Nadia liebt ja Hunde, alle Hunde, ja auch Streunende... da wird gestreichelt und gehegt und neuerdings führen wir auch Hundefutter im Gepäck. Da die Hund dann auch Nadia lieben und mich irgendwie dazu, haben wir meistens ein paar Streuner die uns begleiten und uns vor anderen Hunden, Schaf- und Kuhherden beschützen.
    Dann gibts da noch Katzen, die mögen auch Hundefutter, wissen wir jetzt. An unserem Schlafplatz, fernab von Zivilation mitten im Schilf, begegnen wir einem weissen Kater. Auch dieser wurde geschätzelät und geliebt. Er war dann so anhänglich, dass er noch ein Nestli von Nadia gebaut bekam und vor unserer Tür schlafen sollte. Er hat als Gegenleistung seine Katzenfrau noch herbeigeholt, die war aber nicht begeisterter und so musste auch der Kater nach Hause. Am nächsten Morgen kam er aber wieder zu besuch und frass noch ein paar Hudeläckerli.
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  • Moldavien

    21 de outubro de 2019, Moldávia ⋅ ☀️ 18 °C

    ...oder vor allem Zollkontrollen!
    Da uns der Osten ja nicht mehr so behagt, wollen wir Richtung Süden und lassen Moldavien aus. Zumindest dachten wir das. Nur führen die Strassen halt doch da durch.
    Heisst Zoll von der Ukraine nach Moldavien. Anhalten, Papiere her und Aussteigen. Der Ukrainische Zoll nimmts super genau, wohl einfach weil da ein höherer Herr auch noch rumschleicht. Motorhaube auf, Rahmennummerkontrolle. Beifahrertür auf, Handschuhfach durchsucht. Seite öffnen, Alle Schränke erklären, erklären wir seien Nichtraucher, ja auch Marihuana nicht, Crack haben wir auch nicht, glaubt er nicht. Also Dach hoch, verdächtige Oropaxdose, doch nichts. Heck noch auf, Nahrungsergänzung von Nadia studieren, uff wir sind durch. Auf ins Büro 4, Stempel, dann Büro 1, Stempel, Customs im Büro 2, haben wir nichts. Ok wir sind durch. Dann 1km Strasse durch Moldavien, wobei die Strasse eher ein grosses Schlagloch war, zur nächsten Grenze. Jetzt rein in die EU, sicher einfacher. Und wirklich, es geht ziemlich flott. Die wissen wohl alle, dass die Ukrainer es schon sehr genau nehmen.
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  • In Rumänien gelandet

    22 de outubro de 2019, Romênia ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir fahren also in Rumänien ein. Als erstes landen wir kurz im Stau, dies ist jedoch nicht weiter schlimm, denn die Strassen entpuppen sich allgemein als gut befahrbar 😉
    Trotzdem stimmt die Fahrt uns eher traurig: überall liegt Müll und immer mal wieder tote Tiere am Strassenrand. Inzwischen ist es auch kein Geheimnis mehr, dass uns das Büsslileben hier in Osteuropa nicht mehr so gefällt und so fällt für einmal Arjen ins „Tigerloch“. Das Ankommen am Schlafplatz in der Dunkelheit erspart uns fürs erste den Blick auf den Müll. Wir schlafen zwischen Donau und Weidebäumen (die einen guten Sichtschutz für die „baños naturales“ bilden 😜). Für den nächsten Tag planen wir in eine nah gelegene Terme zu gehen. Das Düftli in der Luft dort und die leere Terme drängen uns aber schnurstracks weiterzufahren.

    PS: aufgrund aktuellen Trübsal haben wir glatt vergessen ein Foto von unserem doch spannenden Schlafplatz zu machen🤦🏻‍♀️ Habe trotzdem ein paar hochgeladen..
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  • Pläne schmieden

    23 de outubro de 2019, Romênia ⋅ ☀️ 17 °C

    Uns beschäftigen gerade diverse Fragen: Wann nach Hause kommen? Wohnungssuche/Jobsuche jetzt schon oder erst später? Wohin als nächstes? Was wir wissen: wir müssen noch kurz Zeit überbrücken und dies wollen wir mit einem Wwoofing in Bulgarien machen (www.wwoof.org —> für alle Interessierten😉). Gut, irgendwo im Nirgendwo (aber bei gutem Mobilnetz) stellen wir unser Büro auf und recherchieren. Wir tauschen noch kurz mit Familien und Freunden aus und beobachten dabei diverse Schaf-, Geiss- und Kuhherden, die von ihren Hirten über die Wiesen geführt werden. Es gesellen sich auch wieder ein paar Strassenhunde zu uns und ich hab nun alle Hände voll zu tun😅 Der Abschied von den Tierlis endet in Tränen..

    Etwas später finden wir einen super Schlafplatz mitten auf einer Wiese an einem Hügel und haben eine perfekte Aussicht auf die Abendsonne 👌🏼 zudem kommen weitere Streuner zu besuch und es beginnt die Fütterungszeit. (Dieser Abschied verlief ohne Tränen😅)

    Der Stimmungsaufheller kommt am nächsten Morgen mit dem Wecker: wir haben ein Wwoofingplatz juhuuuuuu 🎉 noch schnell in der Morgendsonne frühstücken und dann auf nach Bulgarien.
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  • An der Donau

    24 de outubro de 2019, Bulgária ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser letzter Schlafplatz vor unserem Wwoofing direkt an der Donau. Leider nicht so toll, weil auf dem Parkplatz eines Hotels. Der Besitzer ist aber super nett, zeigt uns alles und wir dürfen die Toiletten benutzen. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang zu den Ruinen, die unweit des Hotels liegen und geniessen einen schönen Sonnenuntergang. Der Start in den Tag wird durch ein unspektakuläres Frühstück begonnen, das Hotel verlassen wir aber mit einer Nettigkeit in Form eines Banizas (suuuper lecker 😋) und auf geht‘s nach Vidin!Leia mais

  • Хижа Старите Борове

    26 de outubro de 2019, Bulgária ⋅ ☀️ 12 °C

    Unser Büssli macht Pause und wir Pause vom Büssli.
    Wir wwoofen (www.wwoof.net) auf nem Camping mit Gästehaus.
    Unser Tag besteht aus Holz fällen/schneiden/hacken/beigen, Beete anlegen, viel Strom verlegen und für alle hier kochen.
    Dafür kriegen wir ein Bett, Duschen und Einkäufe.

    Es tut gut 😊
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