• Martin M
  • Martin M

Travel The World. Expedition.

Es ist wieder an der Zeit! Ein ganzes Jahr auf Reisen rund um den Globus. Dieses Mal nicht mit dem Motorrad, stattdessen auf dem Fahrrad, mit dem 4x4 Offroad-Bus, dem Mietwagen oder die letzten fünf Monate auch komplett zu Fuß. Leggi altro
  • Die letzten Kilometer auf der Nordinsel

    19 gennaio 2018, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 20 °C

    Also Wellington ist richtig gemütlich und sehr sympathisch!! Und ob im Irish Pub, beim Sushi oder an der Kasse vom 7eleven, man sieht überall vereinzelt TA Hiker. Und keiner scheint so wirklich hierher ins Bild zu passen. Wunderbar.

    Heute habe ich noch ganz entspannt die letzten Kilometer auf der Nordinsel absolviert. Das war dann auch das Ende der Lebenszeit meiner Fitzgerald Boots. Ab jetzt bin ich auf feiner italienischer Sohle unterwegs.
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  • Einst wie James Cook

    31 gennaio 2018, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 22 °C

    Mit der Fähre also über die Cook Street nach Picton und dem Wassertaxi weiter nach Ship Cove. Ich muss sagen, es hatte was an gleicher Stelle an Land zu gehen wie James Cook vor gut 250 Jahren. Noch mehr gefreut hatte ich mich allerdings als Gina am Fährableger mir in die Arme rannte. Zuletzt hatten wir uns während des Unwetters auf dem Whanganui River eine Holzhütte geteilt. Auf jeden Fall haben wir uns vorgenommen die nächste Tage zusammen zu laufen. Schließlich gibt es mit Gina auch immer etwas zu lachen.

    Ship Cove war dann der Startpunkt für die erste Etappe auf der Südinsel - dem Queen Charlotte Track. Und es war Urlaub vom Trail!! Es gab viel zu viele Bars und Cafés unterwegs. Eigentlich keine gute Vorbereitung für das anstehende Richmond Alpine Crossing, eine der Haupt-Schwierigkeiten des gesamten Tracks. Aber "Who cares..."

    Für acht Tage Verpflegung im Rucksack und los ging es. Das schöne war, wir waren tatsächlich auf uns gestellt. Die nächste Farmhütte wäre teilweise bis zu vier Tage Fußmarsch entfernt gewesen. Aber wir kamen gut voran. Und Gina kann auch viel und lange reden. Da waren die Kletterpassagen, Steilstücke und Abbruchkanten schnell überwunden.

    Nachdem am vorletzten Tag in den Bergen dann mein Rucksack das Maximum seiner "Betriebsstunden" erreicht hatte, verabschiedete ich mich von Gina und entschloß mich die knapp 50 km bis nach St.Arnoud am Stück zu laufen. Ankunft war Punkt 10pm. So aber habe ich jetzt einen Tag mehr Zeit mir einen neuen Rucksack zu organisieren.
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  • Auf in die Berge!

    9 febbraio 2018, Nuova Zelanda ⋅ ⛅ 18 °C

    So, nachdem ich zwei Tage in 1.600m Höhe wegen schlechtem Wetter auf einer Hütte fest hing und mein erstes kleines Motivationsloch überwunden hatte ging es nun endlich in die richtigen Berge!! Und die waren richtig klasse! Zumal der Rucksack mit jedem Tag leichter wird.

    Ein bisschen Mitleid hatte ich immer mit den Day-Hikern, die noch vor dem Sonnenaufgang mit ihrem Leichtgepäck als erste von der Hütte aufgebrochen waren und nur kurze Zeit später von den TA Hikern am Berg stehen gelassen wurden! Es ist unglaublich, welche Form wir mittlerweile alle aufgebaut haben.

    Aktuell sieht der Plan vor bereits in acht Wochen in Bluff anzukommen. Da will ich für das Auffüllen der Lebensmittel nicht unnötig Zeit vergeuden. Von Boyle Village konnte ich es mit dem Bus weg vom Trail in das nächste Dorf (59 km entfernt), einkaufen und wieder zurück nach Boyle in nur einem Tag schaffen. Dazu musste ich aber heute um 8:55am pünktlich an der Haltestelle sein. D.h. nach bereits zehn kräftezehrenden Tagen in den Bergen, noch einmal Start früh um 5:30am bei Minusgraden und flinken Beinen, um die 15 km bis zur Straße in Angriff zu nehmen. Pünktlich 8:55am war ich an der Haltestelle. Dummerweise hatte der Bus Verspätung und kam erst 10:25am.

    Meine Unterkunft für heute Abend - Outdoor Training Center in Boyle Village. Km 2.095,2
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  • Arthurs Pass National Park

    15 febbraio 2018, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 13 °C

    Arthurs Pass National Park - hier gibt es jetzt auch zusätzliche Emergency Wires über die Flüsse, die man gefühlt aller ein paar hundert Meter durchquert. Die Wires, dass man bei heftigem Regen und Sturzflut zur Not auch über das Kabel wieder zurück kommt.

    Und überhaupt sind die Füße seit mehreren Tagen nicht mehr trocken geworden. Teilweise verläuft der Track mehrere Kilometer gleich direkt im Fluss. Das ist bei geschmolzenem Gletscherwasser dann nicht ganz so witzig. Vor zwei Wochen gab es hier auch mächtig Wind. Das Durcheinander im Wald kann man gar nicht im Bild festhalten. Letztendlich bedeutete es aber mehrere Stunden klettern ... mit vollem Gepäck.

    Jetzt muss erst einmal der nächste Tropensturm durchziehen und dann geht es weiter auf dem Track durch die Bergkette im Bildhintergrund. Der Plan ist, in ca. zwei Wochen am Lake Tekapo anzukommen. Damit wären dann auch die schwierigsten Abschnitte geschafft.

    Noch etwas Witziges am Rande. Jeder packt ja wegen der Feuchtigkeit alles in verschiedene Zippbeutel. So auch eine Belgierin. Leider hatte sie dann beim Waschen nicht den Beutel mit dem Waschmittel sondern den mit dem Mash Potato Pulver erwischt. Die Maschine war dann zunächst nicht mehr zu gebrauchen.
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  • Mächtig Wind!

    19 febbraio 2018, Nuova Zelanda ⋅ 🌧 21 °C

    Ich hatte mich dann doch umentschieden und bin dem Sturm in Siebenmeilenstiefeln vorausgeeilt. Angekündigt waren für den Norden der Südinsel heftiger Sturm, Regen und Schnee. Und das hätte bedeutet ich wäre zeitweise nicht mehr durch die Flüsse gekommen.

    So aber sitz ich in einer Lodge am Lake Coleridge, esse frisch gefangenen Salmon und genieße die Aussicht. Das Unwetter werde ich dann morgen in Methven im Kino aussitzen. Vorausgesetzt der Koch von hier fährt morgen tatsächlich und nimmt uns mit.
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  • Cyclon Gita

    21 febbraio 2018, Nuova Zelanda ⋅ 🌧 10 °C

    So sah Cyclon Gita auf der Wetterkarte aus. Zurück auf den Trail wird vor nächste Woche wohl erstmal nichts. Hier fließen die Flüsse durch die Ortschaften, teilweise kein Strom, 6.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten Ich warte also noch ein paar Tage und entscheide dann. Habe ja genügend Puffer. Zum Glück funktioniert hier im Hostel Strom + WLAN und es gibt ein Irish Pub um die Ecke.Leggi altro

  • Der höchste Punkt des Tracks

    28 febbraio 2018, Nuova Zelanda ⋅ ⛅ 18 °C

    Da Geduld so richtig meine Stärke ist, konnte ich natürlich nicht warten und bin mit Cosmo und Bumble Bee und noch ein paar anderen nach zweit Tagen im Camp wieder los. Die Herausforderung war nur zurück zum Trailhead zu kommen. Uns hat dann der Schulbus bis zur Straßensperre mitgenommen. Von dort waren es nur noch 25 km wieder zurück zum Trail.

    Die Flüsse hatten nach dem Unwetter ordentlich Hochwasser. Nachdem wir die ersten zwei Durchquerungen mit Safety Technik gerade so und ohne weggespült zu werden noch gemeistert hatten, war wenig später kein Durchkommen mehr. Es hat einem einfach die Füße in der Strömung weggezogen. Also wieder zurück und im nächsten Seitental noch einmal probieren. Dort waren die Flüsse etwas moderater, so dass wir dort aus dem Tal auch hoch in die Berge kamen. Hatte man dann einmal die ersten 20 Flussdurchquerungen geschafft, war es easy tramping.

    Es ging dann immer weiter hinauf auf den Stag Sattle, den höchsten Punkt vom TA mit knapp 2.000 m über Null und bestem Blick auf Mt.Cook. Abstieg und weitere 15 km später und schon war ich in Lake Tekapo. Aber ich muss sagen, ich bin froh hier zu sein. Das waren schon aufregende letzte Tage. Für Morgen stehen nun 42 Kilometer immer geradeaus den Tekapo Canal entlang bis nach Twizel auf dem Programm. Nach vier Wochen dann der erste Tag ohne nasse Füße.
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  • Twizel

    2 marzo 2018, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 21 °C

    Die 42 km gestern hatten etwas, nur keine Abwechslung. Für einige Zeit bin ich mit Nobu mitgerannt (er hatte seinen Rucksack seiner Frau mitgegeben, die mit dem Bus voraus gefahren ist), musste dann aber abreißen lassen ... aber auch nur weil ich einen Stein im Schuh hatte.

    Heute Morgen gab es dann erst einmal ein ausgiebiges Trail Frühstück - Freshwater King Salmon von der Mt. Cook Alpine Salmon Farm. Mit dem Erreichen von Twizel habe ich nun 2.477,4 km hinter mich gebracht. Bleiben noch "übersichtliche" 500 Restkilometer.
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  • Auf den letzten Metern

    8 marzo 2018, Nuova Zelanda ⋅ ⛅ 16 °C

    Es ist schon unglaublich wie unterschiedlich der Trail jeden Tag ist. Dennoch bringt tagein tagaus immer die gleiche Routine auch ein wenig Langeweile mit sich. Merke, für den nächsten Long Distance Hike unbedingt ein Kindle mitnehmen. Ansonsten ist es ganz spannend wie sich alle schon gedanklich mit dem PCT oder AT als nächsten Hike beschäftigten, zumindest diejenigen welche einen der beiden noch nicht abgehakt haben.

    Aber es wäre ein Fehler zu denken, man ist hier schon durch. Vor uns lag noch ein River Crossing der höchsten Kategorie. Die Guthook App und das Buch sagen, dass eine Durchquerung ausschließlich nur bei Niedrigwasser, in der Gruppe und mit entsprechender Erfahrung gewagt werden sollte. Hm.. Bumble Bee, wollte es wissen und da kann ich sie ja schließlich nicht alleine laufen lassen. Der Umweg hätte zudem 40 Zusatzkilometer bedeutet. Das wollte auch keiner. Aber wir sind, zwar mit etwas wackeligen Knien, doch trotzdem gut durch gekommen. Jetzt hält uns nichts mehr auf!
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  • "Hiking on the edge"

    12 marzo 2018, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 17 °C

    Nocheinmal hieß es für ein paar Tage "Hiking on the edge" bevor es dann schließlich hinunter nach Queenstown ging.

    Queenstown ist ein Zentrum des Abenteuertourismus und des Extremsports in Neuseeland. Das kann nicht verkehrt sein, habe ich mir gedacht. Aber die Stadt geht gar nicht!! Komplett auf Halligalli und Fun ausgelegt, wo sich in den Straßen Haute Couture und Juwelier Läden die Klinke in die Hand geben. Der Barkeeper im Steakhouse meinte ich sehe aus, als würde ich wirklich ernsthaft Draußen unterwegs sein und hat mir gleich ein Bier ausgegeben.

    Hier will ich aber nicht länger bleiben und mache mich morgen auf die letzte Etappe nach Bluff. Noch einmal galt es die Ausrüstung wieder auf Vordermann zu bringen, noch einmal die Wettervorhersage zu checken und noch einmal für 10 Tage Essen im Rucksack zu verstauen - und schon konnte es wieder weiter gehen. Geplante Ankunft in Bluff am 24.03.!

    Aktuell weiß ich glatt noch nicht so recht, ob ich mich freuen soll in knapp zwei Wochen am Ende des Trails anzukommen oder ob ich der Zeit hier in den Bergen nachtrauern werde. Die Kilometer laufen sich nahezu wie von alleine. Es ist nicht einmal mehr anstrengend, zumindest nimmt man es nicht mehr so war. Auf der anderen Seite würde die tägliche Anspannung abfallen, immer das richtige Wetterfenster erwischen zu müssen und/oder genügend Verpflegung dabei zu haben. Naja es ist wie es ist. Auf jeden Fall werde ich zu 100% einen, zwei oder gleich alle drei Great Hikes in den Vereinigten Staaten noch auf meine ToDo Liste setzen. Vielleicht den Pacific Crest Trail hoch und den Appalachian Trail wieder hinunter? Wir werden sehen...
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  • BLUFF!

    24 marzo 2018, Nuova Zelanda ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute war es soweit!! Nach exakt 3.041,0 km ausschließlich zu Fuß (und mit dem Kajak), habe ich heute den südlichsten Punkt der Südinsel von Neuseeland erreicht. Am Ende war die Luft dann doch ein wenig raus und ich bin froh hier unten am Southern End angekommen zu sein.

    Und das obwohl die Tage im Longwood Forest und die letzten paarundzwandzig Kilometer am Otaki Beach noch einmal echt klasse waren. Wenn da zwischendurch nicht durchweg Heavy Rain gewesen wäre. Zumindest hatte mein Essen gereicht, also war ich gut gelaunt! Schade, dass ich Gina nicht noch eingeholt habe. Und Nobu & Kei, Cosmo, Bumble Bee, Isha und Sunshine hatten ja zwischenzeitlich auch ein paar Tage Pause gemacht. Die Party bei ihrer Ankunft in einer Woche wird bestimmt denkwürdig werden.

    Hier in Bluff endet nun der Te Ararora Trail und damit auch meine Tour. Mir haben die letzten zwölf Monate rießig Spass gemacht. Ich möchte keine Minute missen.

    bye euer Martin
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  • Fine del viaggio
    29 marzo 2018