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Exchange Year CA 📚

In 2021 ging es endlich für mich in die USA, ein sehr lang ersehnter Wunsch von mir.
Leider lief nicht alles so wie geplant.
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  • Trip start
    September 2, 2021

    Vorbereitungstreffen

    April 29, 2021 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Schon seit Jahren träumte ich davon, dass ich mal in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gehe, der Freiheit (bevor ich wusste, was für eine „Freiheit“ die USA vertritt).
    Auf jeden Fall, bereits in der achten Klasse hatte ich mich sowohl für die Vereinigten Staaten als auch für ein Auslandsjahr interessiert. Als wir damals auf der Ausbildungsmesse waren, habe ich eigentlich nur die Auslands-Organisationen angesteuert.
    Dort wurde mir aber geraten noch zu warten, da man solche Sachen normalerweise erst nach der 10. oder 12. Klasse macht.

    Also, ein Jahr später in der 9. Klasse, fing ich an mir die Broschüren für die verschiedenen Agenturen zu besorgen. Die Meisten bieten diese kostenlos an, sowohl als print als auch digital. Dort kann man dann die verschiedenen Länder auswählen, die diese anbieten, und auch die Art. Es gibt ja nicht nur ein Exchange Year in Richtung High School, sondern auch Dinge wie ein Au-Pair Jahr, Summer Camp, Work & Travel und Weiteres. Die Meisten kamen für mich aufgrund der Voraussetzungen aber nicht in Frage und ich hatte auch vorher schon vor, dass ich ein Jahr in einer Gastfamilie verbringen werde und die High School besuche.
    Bei den Agenturen selbst gibt es meist keine großen Unterschiede von dem, was sie anbieten. Entscheidend ist größtenteils nur das Geld, was sie für ihre Dienste möchten.

    Letztendlich entschied ich mich für eine Organisation und dann ging es Ende des Jahres erstmal an den Papierkram.
    Für ein Auslandsjahr muss man nämlich so einiges ausfüllen, unter anderem auch eine Übersetzung von den letzten Zeugnissen, eine (digitale) „Mappe“ an die zukünftige Gastfamilie, etc.
    Die nächsten Wochen wurden diese dann über die Zeit ausgefüllt und letztendlich abgeschickt.

    Normalerweise folgt dann im Frühjahr des Jahres, wo man seinen Auslandsaufenthalt startet, ein kurzes Seminar über ein Wochenende. Eigentlich findet das in Person statt, aber da in 2021 noch die COVID-Pandemie einiges einschränkte, mussten wir es über ZOOM machen.
    Das Wochenende war aber nicht nur von Seminaren gefüllt, um uns auf das nächste Schuljahr vorzubereiten. Es gab auch Spiele, um das Gruppengefühl zu stärken. Am Freitag Abend haben wir uns zum Beispiel gemeinsam zu einer Runde Among Us getroffen und am Samstag war der letzte Programmpunkt ein digitaler Escape Room.
    Auch wenn die drei Tage nur digital stattgefunden haben, so war es doch toll, dass man so Gleichgesinnte getroffen hat. Wir haben dann auch unsere Telefonnummern ausgetauscht, um einen Gruppenchat zu erstellen und weiterhin in Kontakt zu bleiben.

    Ein weiterer Schritt geschah dann am 26.06., als wir nach Berlin gefahren sind, um mein Visum zu bekommen.
    Wir hatten einen Termin in der American Embassy in Berlin. Da wir nicht wussten, wie der Morgenverkehr ist, sind wir eine Stunde früher losgefahren, um pünktlich zu sein.
    Vor Ort mussten wir dann kurz warten, bis ich aufgerufen wurde.
    In einer Kabine muss man dann seinen Personalausweis und Reisepass zeigen und einige Fragen beantworten, z.B. warum geht man in die USA, wie lange, etc.

    Als es dann klar war, dass ich nach der 10. Klasse ein Jahr weg sein werde, habe ich angefangen ein Abschiedsbuch zu gestalten. Dies machen viele, die ein Auslandsjahr oder Ähnliches machen.
    In diesem kleinen Buch gab es mehrere Seite zu mir und dem „anderen“ Land (sprich den USA). Dann gab es Seiten zum ergänzen, zum Beispiel eine Bucket List oder eine Seite zum Unterschreiben.
    Die zweite Hälfte bestand dann aus leeren Seiten, wo jeder ein bis zwei davon selbst gestalten konnte.
    Ich habe das Buch dann an meine Freunde und Familie gegeben, die sich dann eingetragen haben.

    Insgesamt betrugen die Kosten für die Agentur, die Versicherung, Visum, etc. bei circa 10.000€. Es variiert aber wie gesagt sehr von den Agenturen.
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  • Host family und Dixie Fire

    August 14, 2021 in Germany ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute geht es um meine Gastfamilie und warum meine Anreise nach hinten verschoben werden musste.

    Ich habe meine Gastfamilie relativ spät gefunden.
    Also wenn man bei den Agenturen reinkommt, wird das Profil auf eine Seite geladen, wo die Gastfamilien dann sich jemanden aussuchen können.
    Ich hatte ursprünglich die drei Westküstenstaaten ausgewählt, da mich vor allem Kalifornien interessiert hatte.
    Während einige ihre Gastfamilie im Mai gefunden haben, war bei mir Ende Juli immer noch tote Hose. Es war bereits so spät, dass mich die Organisation angerufen hat und gefragt, ob ich meine Staatenwahl zurückziehen würde, was ich letztendlich dann auch getan habe.
    Im Nachhinein war dies egal, da ich alsbald doch eine Familie in Kalifornien bekommen habe.

    Diese bestand aus drei Personen und sechs Haustieren.
    Kommen wir erst einmal zu den Personen.
    Ty ist der Vater. Dieser ist ein High School Lehrer und unterrichtet Geschichte.
    Dann haben wir Michelle. Diese hat ein kleines Geschäft für Essen, Accessoires und alles andere was Tiere so gebrauchen könnten.
    Als letztes hätten wir dann noch die Tochter, Shay, welche zur Zeit in die 9. Klasse ging.
    Kommen wir nun zu den Tieren. Die hatten zwei Hunde, Cooper (rechts), vier Jahre, und Phineas (links), drei Jahre. Weiterhin hatte Shay zwei Katzen bei sich im Zimmer und Michelle hatte zwei Pferde. Das auf dem Bild hieß Mavie.

    Die Familie ist erst Anfang des Jahres von Südlalifornien nach Chester in den Norden gezogen.
    …und dann gleich in das Dixie Fire.
    Sie hatten gerade erst das Haus eingeräumt, als das Feuer ausbrach.
    Das Feuer brach am 13.07.2021 nach der Hitzewelle aus und verbreitete sich über die nächsten Wochen auf mehrere Bundesländer des Staates aus.
    Noch bis zum 9. Oktober verwüstete es weiter und nahm letztendlich eine Fläche ein, die so groß wie halb Luxemburg ist.
    Im August wurde meine Gastfamilie, inklusive der restlichen Stadt, für fast einen Monat evakuiert. So hatten wir unser erstes Treffen auf der „Evakuierungswiese“.
    Durch das Feuer wurde meine Anreise leider auch kurzfristig zwei Wochen nach hinten geschoben.
    Aber letztendlich ging es dann endlich nach Amerika.
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  • Anreise

    September 3, 2021 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Endlich ging es für mich in die USA.

    Nach dem ich es mir bereits schon seit Jahren gewünscht hatte, durfte ich am 03. September 2021 das erste Mal amerikanischen Boden unter meinen Füßen spüren.

    Gehen wir aber erstmal einen Tag nochmal zurück. Denn schon am 02.09. fuhren wir, also ich, meine Mutter und ihr Freund, nach Frankfurt, um dort die Nacht zu verbringen (F2). Übernachtet haben wir im Hotel Moxy, wessen Eingangsbereich ziemlich nah an einem 18+ Ort.
    Bereits kur vor 6 Uhr Morgens hieß es für uns aufstehen (F3), um im Anschluss zu frühstücken.
    Mit den gepackten Sachen ging es schon bald zum Flughafen, wo es einen kurzen Abschied gab bevor ich den restlichen Weg alleine bestritt (F4).
    Beim Security Check wurde ich natürlich wieder mal aufgehalten, nur weil meine Bastelschere im Gepäck war. Diese war jedoch nur 6cm lang und durfte somit durch.
    Also, nachdem ich den gesamten Rucksag wieder eingeräumt hatte (weil natürlich war die Federtasche ganz unten), ging es für mich zum Gate. Eigentlich war auch nur ein Handgepäck und eine kleine Tasche erlaubt. Ich habe aber nach dem letzten Check noch einen leeren Turnbeutel aus dem Rucksack genommen, um dort Getränke und Snacks reinzupacken.
    Kurz nach 10 Uhr war ich dann am Gate und konnte schon bald nach Denver fliegen. Die ersten paar Stunden verbrachte ich damit, die Filmbibliothek durchzuschauen (Godzilla, Godzilla: King of Monsters, Bohemian Rapsody) und das erste Mal Flugzeugessen zu probieren. Ich habe mir Tatsache Schlimmeres vorgestellt, then again war es Reis mit Curry, da kann man wohl nicht viel falsch machen (F5).

    14 Uhr kam ich in Denver an und hatte ursprünglich einen 6 Stunden Aufenthalt. Die Zeit habe ich erstmal genutzt, um Jurassic Park I und II zu gucken (F6), weil man ja sonst nichts zu tun hat.
    Außerdem habe ich das erste Mal öffentliche amerikanische Toiletten erlebt. Also die Kabine hatte unten einen halben Meter Luft und zwischen Tür und Türrahmen gab es auch einen zentimetergroßen Spalt. War... spannend.
    Bis 20 Uhr konnte ich mich auch relativ gut beschäftigen, jedoch hatte das Flugzeug dann zwei Stunden Verspätung (yayyy :)).
    Tatsache ging es mir dann gegen 21 Uhr auch gar nicht mal mehr so gut. Als ich dann kurz vor einer Panikattacke stand, weil der Tag an sich schon anstrengend war und ich dann durch die Lichter im Flughafen und die Menschen ziemlich reizüberflutet war. Irgendwie ging das dann aber dadurch, dass ich ein sehr spannendes Buch gelesen habe ("Verloren - die Kinder der Hexen" von Daniela Winterfeld, sehr zu empfehlen!).
    Naja, irgendwie habe ich es kurz nach 22 Uhr dann doch in den zweiten Flieger geschafft.
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  • Erste Eindrücke

    September 4, 2021 in the United States ⋅ ⛅ 33 °C

    Püntklich zum nächsten Tag erreichte ich Reno, NV.
    Meine Gastfamilie holte mich dort ab und wir fuhren erstmal zu In-n-Out, keine fünf Minuten vom Flughafen entfernt. Hier gab es erstmal einen Burger, eine kleine Portion Pommes (vergleichbar mit einer mittleren Portion Pommes bei McDonald's, nur sind diese hier wie welche aus dem Restaurant) und dem aller besten Milkshake den ich je hatte. Die Sorte war nämlich weißer Schokolade und es waren noch kleine Stückchen Schokolade im Shake drin.

    Gegen 3 Uhr kamen wir in Chester, Kalifornien, an und nach 31 Stunden Reise bin ich einfach nur noch ins Bett gefallen.
    Am nächsten Tag gab es erstmal eine kleine Haustour. Am Vormittag sind Ty, Shay und ich dann im Auto in der Gegend entlang gefahren. Wir haben eine kleine Rundfahrt um den See Almanor gedreht, wobei Tay mir mehr von dem Dixie Fire berichtete (und Shay über Skincrawler).
    Nach der kleinen Tour, weil es halt nur eine Kleinstadt war und es nicht viel zu sehen gab, sind wir zurück nach Chester gefahren. Naja, gut, Chester selbst hat auch nur knapp 2.000 Einwohner und besteht indem Sinne nur aus zwei Straßen, welche Abzweigungen zu den Häusern haben. Es gibt einen Holiday Market, ein mexikanisches Restaurant, ein Fast Food Restaurant (wo alle High Schooler*innen jobben) und ansonsten halt nicht viel anderes.
    Zum Mittagessen haben wir bei Pine Shack angehalten, einem kleinen Fast Food Restaurant. Dort gab es mal wieder Pommes, eine kleine Portion Nuggets und mal wieder einen (sehr guten) Milkshake.

    Zum Abendessen, als dann Michelle wieder von Arbeit zurück war, habe ich ihnen mein Gastgeschenk übergeben. Dieses bestand aus einem Kalender mit Fotos meiner Heimat (Senftenberg), einem 30cm großen Räuchermännchen mit Räucherkerzen und ein paar Süßigkeiten, wie zum Beispiel Kinderriegel, Knoppers oder Gummibärchen Starmix.
    Erstaunlicherweise waren die Knoppers sehr beliebt.
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  • Zweite Austauschschülerin

    September 5, 2021 in the United States ⋅ ⛅ 34 °C

    Am nächsten Tag ging es für Ty, Shay und mich wieder nach Reno zum Flughafen, um die zweie Austauschschülerin abzuholen.
    Die Watkins hatten nämlich nicht nur eine weitere Person in ihren Haushalt geholt, sodern gleich zwei.
    Neben mir sollte nun auch Clara ein Jahr in Amerika sein. Clara ist auf dem Bild ganz links, falls dies nicht offensichtlich war. Sie ist zur Zeit in die 10. Klasse gegangen und lebt eigentlich in in Algeciras-Málaga.

    Auf dem Rückweg konntne wir nochmal das Dixie Fire aus der Nähe erblicken, als es über einen Hügel am Highway 395 rüberloderte.
    Jedoch kam Claras Flug auch recht spät erst an und somit sind wir erneut einfach nur noch ins Bett gegangen, sobald wir angekommen waren.
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  • High School in Amerika

    September 6, 2021 in the United States ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute, Montag hatten wir unseren ersten gemeinsamen Schultag (F4).
    Da wir in die Klassen 9, 10 und 11 gingen, gingen wir alle zur Chester Junior/Senior High School, welche die Jahrgänge 7 bis 12, was recht untypisch in den USA ist, da sie meist nochmal eine Trennung nach 1. bis 4. Klasse, 5. bis 8. Klasse und dann 9. bis 12. Klasse haben. Außerdem sind die "the home of the Volcanoes", weil deren Schulmaskotchen ein Vulkan ist (F2).
    Eine weitere (ungewollte) Sonderbarkeit an der Chester High war, dass sie dieses Jahr auch die Schüler*innen aus Greendale aufgenommen haben, da deren Schule leider abgebrannt ist. Somit viel es jedoch nicht auf, wenn zwei Austauschschüler*innen sich mit untermischen.

    Ich hatte bereits am Sonntag meinen Stundenplan erhalten (F3).
    Was auch gleich einer der größten Unterschiede zum Schulsystem in Deutschland ist. Die Schüler*innen in den USA haben immer nur einen Stundenplan pro Tag - nicht pro Woche, pro Tag. Sie haben jeden Tag die selben fünf bis sieben Stunden. Dementsprechend haben sie auch nur jeweils ein Schuljahr Biologie, Physik, Geografie und Chemie. Sie haben auch nur zwei Jahre lang Sport (8. und 9. Klasse) und nur zwei Schuljahre Weltgeschichte (11. und 12. Klasse). Die anderen Jahrgänge haben nur U.S. History. Das kann natürlich an anderen Schulen anders sein, aber bei hier war das so geregelt.
    Abgeseheen von den normalen Schulfächer (Sprache, Mathe, Geschichte, Naturwissenschaft), gab es hier aber auch noch andere Fächer, die fest im Stundenplan eingebunden waren. Bei mir betraf dies drei weitere Fächer, welche ich mir selbst aussuchen konnte (also theoretisch, praktisch gesehen musste Ty das schon im Voraus entscheiden). Somit habe ich auch Kochen, Jahrbuch Komitee und Drama/Ds jeden Tag.
    Es ist wohl nicht überraschend, warum Leute aus den USA bei allgemeinwissen Fragen recht schlecht abschließen, wenn dies ihr System ist (abgesehen von anderen, genauso wichtigen, Faktoren).

    Jeden Morgen wurde übrigens auch die Pledge of Allegiance aufgesagt. Zu dieser stehen alle Schüler*innen und Lehrer*innen auf, um die Worte laut oder leise mitzusprechen. Komische Welt. Uns wurde es freigestellt, ob wir dabei mitmachen wollen oder nicht. Einige Schulen sagen wohl aber auch den Gastschüler*innen, ob sie mitmachen müssen oder es nicht dürfen (weil sie ja keine Amerikaner sind, und so).

    Ja, das wäre erstmal alles, was mir zum Thema High School einfällt.
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  • Stromausfälle und Kochen

    September 10, 2021 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Was wir die erste Woche über gemacht hatten, ist etwas aus unserem Heimatland zu kochen.

    Die Watkins hatten uns Sloppy Joes gemacht. Dies ist grobgesagt einfach nur ein Burgerbrötchen, welches mit Hackfleisch gefüllt wird.

    Clara hat eine Quice aus Spanien mitgebracht, welches ihre Familie gerne kocht. Also quasi ein Omlett mit Kartoffeln in Kuchenform.

    Ich habe, auch wenn nicht traditionell deutsch, Chili sin Carne gemacht. Ich hätte gerne Kartoffeln mit Quark "gekocht", aber die haben keinen Quark in den USA (die wissen auch nicht, was das ist). Chili sin Carne esse ich jedoch auch sehr gern (könnte sogar fast mein Lieblingsessen sein) und somit hatte ich mich dafür entschieden.
    Die erste Hürde war schon dafür einzukaufen. Erst einmal habe ich für alle Dinge, für die ich die englische Vokabel noch nicht wusste, die Übersetzung gegoogelt. Erste Hürde.
    Zweite Hürde: Im Holiday Market einkaufen zu gehen und alle Dinge zu bekommen. Hat nicht ganz funktioniert. Saure Sahne hatten sie zum Beispiel auch nicht.
    Dritte Hürde: während des Kochen ging plötzlich der Strom nicht mehr. Die Watkins hatten zwar ein Generator, der die Notfalldinge versorge, aber die Herdplatte und Lichter waren trotzdem aus. Das passierte Tatsache gelegentlich, da as Dixie Fire auch Stromleitungen mit anknabberte.
    Zum Glück hatten sie ja aber noch einen Gasgril draußen auf der Terasse und somit wurde dann einfach umgebaut :).
    Es hat zwar dadurch etwas länger gedauert und durch die vorgegebenen amerikanischen Zutaten hat es etwas anders geschmeckt, aber es war trotzdem sehr lecker!
    Nachdem wir zu Abend gegessen haben, haben wir die restliche stromlose Zeit genutzt, um Kartenspiele im Kerzenlicht zu spielen.
    Nach fünf oder sechs Stunden hatten wir dann Gott sei dank wieder Strom.
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  • Nachmittagsbeschäftigungen

    September 24, 2021 in the United States ⋅ ☁️ 29 °C

    In Chester selbst kann man Tatsache gar nicht mal so viel machen 😅.
    In dem Sinne haben wir nach der Schule oder an Wochenenden entweder zu Hause rumgehangen, um zu quatschen, oder wir sind zu Holiday Market gegangen (F4). Auch wenn es nur ein Kilometer war, so war es im September trotzdem so heiß, dass man komplett durch geschwitzt war. Somit blieben wir doch meist zu Hause und vertrieben dort die Zeit mit Gesprächen, Medien konsumieren oder musizieren (F5).

    Ein Wochenende haben wir gemeinsam Holz gehackt, da die Watkins so eine "Splitter" Maschine ausgeliehen haben, um die Holzstümpfe klein zu hacken. Das hat Ty gemacht und wir haben dann die kleineren Holzstücke an die Hauswand gestapelt.

    Ein weiteres Wochenende sind wir rausgefahren, um zu Julia's pumkin patch zu fahren. Das war einfach nur ein Feld, wo ganz viele Kürbisse ausgelegt waren, kleine und große - und man konnte alle kaufen, die man wollte.
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  • Knott‘s Scary Farm

    October 16, 2021 in the United States ⋅ ☀️ 32 °C

    Das Wochenende über ging es zu Knott's Scary Farm.

    Ich hatte bereits am 25.09. eine kleine Einführung in die ganze Sache, als wir gemeinsam "Sliders of Ghost Town" uns auf YouTube angeschaut haben (sliding ist sehr hot).
    Dementsprechend war ich recht aufgeregt, als wir nach Las Angeles aufbrachen. Am Freitag haben wir bei einer Freundin von Michelle angehalten. Dort haben wir uns alle unsere Haare gefärbt bevor wir rüber zu Knott's Berry (beziehungsweise im Oktober "Scary") Farm fuhren.
    Knott's Berry Farm ist ein Freizeitpark in Kalifornien und gleichzeitig ein Hersteller von Lebensmittelspezialitäten. Wir warne jedoch mehr an den Achterbahnen am Tag und den Slidern bei Nacht interessiert.
    Denn was tagsüber ein Park für die ganze Familie ist, wird seit 2010 über den Oktober zu Abend ein "Ort der Horror". Nicht nur haben die Fahrgeschäfte länger offen, sondern es gibt auch hauntes houses, Monster die durch die Gassen laufen (und die Sliders), und scare zones.
    Für mich waren die haunted houses zwar sehr reizüberflutend (ich bin nach dem ersten auch in kein Weiteres gegangen), aber der Rest war Tatsache sehr spannend und toll.

    Ein gelungenes Wochenende endete damit, dass wir unseren ersten Schnee in den USA sehen durften, als wir wieder zurück in Chester ankamen. durften.
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  • Homecoming

    October 23, 2021 in the United States ⋅ ☀️ 5 °C

    Ja... USA und American Football...
    Das ist ja so eine Sache.
    Nun ja, American Football ist ja auch der beliebteste Zuschauer-Sport des Landes, ne?

    Ich wusste ja vorher schon, dass American Football ein großes Ding ist.
    Was mir aber neu war: in High Schools wird das nicht ganzjährig praktiziert. American Football ist nämlich nur bis Ende Oktober, gemeinsam mit Volleyball. Danach folgt Basketball über die Wintermonate und im Frühjahr hatten die irgendwie noch Golf?

    Auf jeden Fall: American Football.
    Was ganz besonderes.
    Denn das letzte Spiel auf eigenem Grund wird bekanntlich mit dem Homecoming zelebriert (auch eine neue Information für mich). Ich wusste zwar von Homecoming, aber nie den Grund dafür.
    Am Vortag wurde ein großes Lagerfeuer auf dem Schulgelände angezündet (F2). Hierbei hörten wir Charts und als "California Gurls" von Katey Perry kam, fragte mich eine Mitschülerin, woher ich das Lied kenne, da ich mitgesungen habe. Sie hatte die Auffassung, dass wir in Deutschland keine englischen Lieder hören.

    Am Tag selbst gab es Vormittags eine Parade durch Chester.
    Hierbei hatten die Jahrgänge jeweils einen Hänger dekoriert. Dieses Jahr lag das Thema unter Holidays und der 11. Jahrgang hatte das Thema 4th of July (also das Gründungsdatum der USA). Demnach war unser Wagen in der amerikanischen Flagge dekoriert und wir hatten solche Konfetti Kanonen.
    Wir sind mit den Wägen durch die Stadt gezogen und haben zum Beispiel die Grundschule besucht bevor wir über die Hauptstraße zurück zur Schule gefahren sind. Wobei, gefahren sind immer nur die Leute, die Nominierungen für Homecoming Queen und King waren und der Rest ist dahinter/-neben gelaufen.
    Leider habe ich davon keine Fotos mehr gefunden.

    Im Anschluss an die Parade gab es noch ein Schulmeeting in der Sporthalle. Hierbei wurde das gesamte Footballteam vorgestellt, welche dann alle verschiedene Challenges/Spiele gemacht haben, wie zum Beispiel Stuhltanz (F3).
    Außerdem wurden die nominierten für die Homecoming Queen/King ebenfalls vorgestellt, bevor wir uns in einem Dance Battle gemessen haben (ich bin nicht sehr gut im Dancen).

    Apropo: "wir". Genau, denn ich war auch Nominierter. Ursprünglich wollte ich mich gar nicht melden, aber eine Mitschülerin meinte, es wäre ja meine einzige Chance bei so etwas zu gewinnen und somit hat sie mich vorgeschlagen.
    Letztendlich wurde ich sogar Homecoming Prince :).
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  • Rückflug…

    October 24, 2021 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Ja, leider muss ich diese unerwartete Nachricht schreiben.

    Denn plötzlich geht es für mich wieder zurück nach Deutschland.
    Leider hat sich die Corona Pandemie nicht gelegt und es gab weiterhin Einschränkungen. Hinzu kamen noch Spannungen in der Gastfamilie, welche ich nicht weiter besprechen werde, und eine neue Familie konnte auch nicht gefunden werden.

    Somit wurde für mich von dem einen Tag auf den anderen der Rückflug gebucht...

    Naja, zwei Monate waren trotzdem schön im "Land der Träume"...
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    Trip end
    October 25, 2021