• Moin-Welt
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Kimo & Conny auf Reisen

Im Oktober 2018 ging’s für uns mit unseren prall gefüllten Backpacks los für ein Jahr Richtung „Welt“. Leggi altro
  • Abstieg

    10 giugno 2019, Guatemala ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Nacht war kurz, denn die Isomatte war sehr dünn. Dafür haben wir aus dem Zelt heraus gesehen, wie der Vulkan in der Nacht noch öfter ausgebrochen ist und Lava gespuckt hat. Auch ein kleines Erdbeben war zu spüren. Am nächsten Morgen geht es nach einem Kaffee den Vulkan wieder herunter. Wer allerdings denkt, dass runter viel einfacher ist, als hoch, der liegt falsch. Es ging zwar doppelt so schnell, dafür sind wir aber auch ein paar Mal auf den Popo gefallen.Leggi altro

  • Wunden lecken

    10 giugno 2019, Guatemala ⋅ 🌧 24 °C

    Unten angekommen, spüren wir unsere Oberschenkel und die Beine zittern. Wir sind froh, als wir auf der Auffahrt einer Familie sitzen, den Kindern beim Spielen und der Mutter beim Sticken zusehen können und der Bus uns schließlich einsammelt. Wir belohnen uns mit leckerem Essen und einem Bier auf einer Dachterrasse, von der aus man die beiden Vulkane Acatenango und Fuego sehen kann.Leggi altro

  • Casa de Familia

    11 giugno 2019, Guatemala ⋅ 🌧 19 °C

    In San Pedro werden wir ab morgen eine Spanischschule besuchen und versuchen uns ein paar Grundkenntnisse in Spanisch anzueignen. Damit man sein Spanisch auch gleich anwenden kann, hat man die Möglichkeit bei Gastfamilien zu wohnen. Wir kommen bei Iuanita und ihrer Familie unter und freuen uns, dass wir den Backpack auspacken können. Die Familie empfängt uns herzlich und es gibt gleich leckeres traditionelles Essen aus Weinblättern. Und das ganze Paket mit Spanischlehrerin für uns beide, Unterkunft und Essen ist auch noch supergünstig und kostet uns weniger als die meisten letzten Nächte.Leggi altro

  • Basketball und Politik

    13 giugno 2019, Guatemala ⋅ 🌧 17 °C

    Es fühlt sich an, als wenn man wieder zur Schule gehen würde, wenn wir morgens mit den Kindern der Familie das Haus verlassen und zu unserem Spanischkurs laufen. So fühlt es sich am Nachmittag auch an, als müssten wir jetzt zu unserer Sport-Ag, als wir zur Nachmittags-Aktivität gehen. Wir haben gar keine Lust, aber im Nachhinein hat das Basketballspiel mit dem bunten Haufen aus den Lehrern, einem anderen Schüler und Kids aus dem Dorf richtig viel Spaß gemacht. Wir ziehen noch ein bisschen durch die Straßen und nach dem Abendessen nimmt Iuanita uns mit ins Dorf, denn es sind Sonntag Wahlen und die unterschiedlichen Parteien präsentieren sich. Haben wir nicht eigentlich beim Auswärtigen Amt gelernt, dass man Menschenansammlungen meiden sollte?! Und dann auch noch 6 rivalisierende Parteien, die im Zentrum aufeinander treffen. Entgegen unseren Erwartungen ist die Atmosphäre ausgelassen und friedlich und es erscheint eher wie ein Stadtfest mit Paraden. Die Leute feiern und freuen sich auf die Wahlen am Sonntag.Leggi altro

  • Tortillas selber machen

    14 giugno 2019, Guatemala ⋅ 🌧 23 °C

    Am Freitag treffen wir uns zum Kochen mit der Spanischschule und es gibt selbst gemachte „Tortillas mit Picco de Gallo“. Es ist gar nicht mal so einfach die Tortillas selber zu formen. Wofür die Damen in den hübschen traditionellen Kleidern ein paar Sekunden brauchen, brauchen wir ewig. Später ziehen wir beide noch weiter in eine Bar und läuten das Wochenende ein nach unserer Dreitagewoche.Leggi altro

  • San Marcos alias Hippihausen

    16 giugno 2019, Guatemala ⋅ 🌧 24 °C

    Unsere Spanischlehrerin Estella hat uns erzählt, dass San Pedro vor einigen Jahren ein Problem mit Hippies gehabt hat und, dass in dem Nachbarort San Marcos immer noch sehr viele Hippies leben. Erst haben wir nicht ganz verstanden, wo das Problem liegt, schließlich sind Hippies ja bekanntlich ganz friedliche Zeitgenossen. Aber Estella erklärt uns, dass die einheimischen Eltern irgendwann auf die Barrikaden gegangen sind, da die Hippies sehr viele „Drogenpartys“ gefeiert haben und dann teilweise nackt am See entlang gerannt sind. Man muss dazu sagen, dass die meisten Einheimischen Mayawurzeln haben, katholisch sind und in deren Kultur nur wenig Alkohol getrunken wird. „Poco loco“ (bisschen verrückt) und seltsam ist es schon in San Marcos und auch teilweise in San Pedro auf der einen Seite die Einheimischen in ihren traditionellen Kleidern zu sehen und dann beispielsweise eine offensichtlich bekiffte Frau mit Dreadlocks, die eine Ziege spazieren führt. „Poco loco!“Leggi altro

  • Impressionen

    18 giugno 2019, Guatemala ⋅ ⛅ 18 °C

    Am letzten Tag in San Pedro genießen wir noch einmal den tollen Blick auf den See Atitlan, sehen wie Frauen Wäsche darin waschen und beobachten, wie ein Mann einen Strommast mit einer Leiter besteigt, seinen riesigen Hörer am Netz anschließt und telefoniert. Am Abend verabschieden wir uns von unserer Gastfamilie, da es am frühen Morgen mit dem Bus nach Rio Dulce geht. Auf dem Foto ist noch das Gebetszimmer der Familie zu sehen.Leggi altro

  • Quer durch Guatemala

    19 giugno 2019, Guatemala ⋅ ⛅ 35 °C

    Von San Pedro la Laguna geht es 12 Stunden mit verschiedenen Bussen und schließlich einem Boot zu unserem Hostel in Rio Dulce. Das Hostel, welches nur mit dem Boot zu erreichen ist, wird von Schweizern betrieben und so läuft „Falco“ und es gibt Gulasch mit Spätzle. Die Fragen, die uns während der Fahrt am meisten beschäftigen sind: Werden wir für unseren Gepäckschnibsel wohl unser Gepäck wieder bekommen? Und warum hat der Busfahrer ein Kalbsbein in der Frontscheibe hängen?Leggi altro

  • Aufm Rio Dulce rumpaddeln

    20 giugno 2019, Guatemala ⋅ ⛅ 33 °C

    Da die Kayaks im Preis inklusive sind, pellen wir uns dann doch irgendwann aus unseren Hängematten und erkunden den Rio Dulce mit seinen Mangroven mit dem Kayak. Der professionelle Raucher unter uns ist auch für ein eventuelles Kentern gewappnet, da er seinen Rauchstoff trocken lagert.Leggi altro

  • Bienvenido a Honduras

    21 giugno 2019, Honduras ⋅ ⛅ 31 °C

    Honduras hat bei Weitem nicht den besten Ruf und wir treten unsere Reise in das Nachbarland von Guatemala mit einer extra Portion Achtsamkeit an. Schon der Start unserer Reise von Rio Dulce zur Grenze beginnt spannend, da wir den Shuttle nicht finden. Wir finden uns in einem Local-Bulli mit einem Schnibsel Papier in der Hand wieder. Wir sind skeptisch, ob das alles mit rechten Dingen zugeht. Die Kreditkarte und den Reisepass dicht am Körper verstaut, warten wir ab und schlussendlich klappt alles und wir können über die Grenze und kommen sicher in San Pedro Sula an. Diese Stadt ist allerdings als gefährlichste Stadt der Welt bekannt, da hier circa 3 Menschen am Tag ermordet werden. Diese Gewaltverbrechen beschränken sich allerdings meist auf die in Drogengeschäfte verwickelten rivalisierenden Bandenmitglieder. Wir beschließen trotzdem, gleich den nächsten Bus Richtung Touristenort La Ceiba zu nehmen. Dies ist allerdings erst einmal gar nicht so einfach, denn die Bankautomaten scheinen hier nur sporadisch zu funktionieren. Auch der Bankmitarbeiter antwortet auf unsere Frage, ob denn der andere Automat funktionieren würde mit: „sometimes“. Irgendwann spuckt endlich ein Automat Geld aus und wir können weiter nach La Ceiba fahren. Im Bus lockert sich unsere Stimmung wieder auf, da die Leute nett sind. Connys Sitznachbar ist ein älterer Herr, der sich mit Händen und Füßen und Google-Translater mit ihr unterhält und nebenbei wird ihr von hinten von einem kleinen Mädchen durch die Haare gekrault. Auf dem Bildschirm läuft währenddessen laute Latino-Musik mit popowackelnden Tänzerinnen. Leider stecken wir irgendwann in einem Stau und wir verstehen nur irgendwas mit Demonstration. Der Bus versucht auf einer unbefestigten Straße (nur 20% der Straßen in Honduras sind befestigt) weiter zu kommen, aber auch dort stecken wir irgendwann mitten im Nirgendwo in einer Straßenblockade fest. Draußen wird gerufen und Leute trommeln gegen den Bus. Wir erkennen durch die Scheiben im Dunkeln viele bewaffnete Polizisten mit Schutzschildern und ein paar Minuten später können wir unsere Reise fortsetzen. In La Ceiba angekommen sind wir nach einer Taxifahrt, auf der das Auto dreimal absäuft, froh im Hostel angekommen zu sein. Hier erfahren wir, dass die Regierung das Gesundheitssystem und Bildung privatisieren möchte und die Menschen deswegen demonstrieren und Straßenblockaden initiieren.Leggi altro

  • Utila

    22 giugno 2019, Honduras ⋅ ⛅ 30 °C

    Es ist verrückt. Gestern Nacht haben wir zu spüren bekommen, wie instabil die politische Situation in Honduras ist und heute finden wir uns nach nur einer kurzen Fährfahrt in einer anderen Welt wieder. Wir sind auf die Insel Utila rüber gefahren, die zu den touristischen Bay of Islands gehört. Hier lassen sich viele Amerikaner nieder um ihren Ruhestand zu genießen oder eine Strandbar zu eröffnen. Auf der einen Seite ist dies zwar nicht das wahre und authentische Honduras, auf der anderen Seite fühlen wir uns hier aber wesentlich sicherer und genießen den Luxus, wieder eine Unterkunft mit Pool zu haben.Leggi altro

  • Paradies Divers

    24 giugno 2019, Honduras ⋅ ⛅ 31 °C

    Wer auf Utila ankommt, wird zuerst mit zig Flyern von enthusiastischen Dive-Shop-Mitarbeitern empfangen. Insgesamt hat Utila 13 Dive-Shops und dementsprechend dreht sich auf der Insel viel um das Thema Tauchen. Hier vor der karibischen Küste Mittelamerikas liegt das zweitgrößte Korallenriff der Welt und außerdem ist Utila dafür bekannt eins der günstigsten Orte der Welt fürs Tauchen zu sein. Also machen wir uns auf die Suche nach einer Tauchschule und landen schließlich bei Paradies Divers.Leggi altro

  • Der legendäre Schnorcheltest

    28 giugno 2019, Honduras ⋅ ⛅ 31 °C

    Der Abend beginnt ganz entspannt mit einem romantischen Sonnenuntergang am Steg, danach gehts allerdings feuchtfröhlich weiter beim legendären Schnorcheltest, bei dem die neuen Divemaster Bier aus ihrer Tauchmaske durch die Nase trinken müssen. Wir ziehen später noch weiter in eine Baumhaus-Bar mit einem riesigen kunstvollen Garten. Jetzt wissen wir, warum Utila auch als Partyinsel bekannt ist.Leggi altro

  • Der noch legendärere Dr. John

    29 giugno 2019, Honduras ⋅ 🌧 26 °C

    Dr. John ist eine skurrile Legende auf Utila und man sagt, dass man nicht auf Utila war, wenn man ihn nicht besucht hat. Auch wenn uns die letzte Nacht noch in den Gliedern steckt, machen wir uns mit einer Gruppe auf zu Dr. John. Er ist vor circa 13 Jahren als Arzt aus Amerika nach Utila ausgewandert und war seitdem der einzige Arzt, den Utila jemals hatte. Seit fünf Jahren ist er nun in Rente. Er war wohl schon immer dafür bekannt, dass er ein schriller Vogel ist und gerne Party macht. Irgendwann haben zwei Backpacker ein Video über Utila und Dr. John (The Doctor with no T-shirt on) gemacht und das Video ging so durch die Decke, dass er nun in ganz Mittelamerika berühmt ist. Alle wollen zu ihm in seine kleine verrückte pinke Hütte und sich der TNT-Challenge stellen. Bei dieser Challenge muss man 4 Kurze zu "TNT" von ACDC ziemlich schnell hintereinander trinken. Wenn man das geschafft hat, "darf" man ein Dr. John-T-Shirt von ihm kaufen. Klingt verrückt, ist es/ er auch!Leggi altro