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  • Day65

    Eine Stadt, ein Abschied und ein Zuhause

    4 hours ago in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck verlassen Lotte und Jonas am Samstag die Seenplatte und fahren über Berlin, wo Celine wieder zu uns stösst, nach Frankfurt am Main. Fast zwölf Stunden sitzen wir im Zug, reden, spielen Dixit und stimmen uns dabei auf den kommenden Workshop ein. Es ist schon fast Dunkel als wir unseren Schlafplatz, einer echten mongolischen Jurte, die sonst als Waldkindergarten genutzt wird, erreichen. Diesen tollen Ort, haben wir der Tante von Celine zu verdanken und wir sind sehr froh ein Dach über dem Kopf zu haben, als des Nachts ein heftiges Unwetter über uns hereinbricht.
    Am nächsten Morgen staunen wir noch einmal, welche kleine grüne Oase hier mitten in der Stadt existiert.

    Wir machen uns auf in die Stadt um Pauline und Regina zu treffen, die für die kommende Woche noch einmal zu uns stossen werden. Das Zentrum von Frankfurt ist ein starker Kontrast zu der ruhigen Umgebung, die wir die letzten Wochen um uns hatten und wir spüren das Leben aber auch dir Hektik, die diese Stadt umgibt.

    Am Montag Nachmittag, nach dem Workshop, gönnen wir uns ein grosses Eis und besuchen die Wahrzeichen der Stadt: Die Kathedrale und den Römer, die grosse Einkaufsstrasse und die etwas skurrile aber auch sehr hübsche "neue" Altstadt.
    Am Hauptbahnhof verlässt uns Lotte, die Zuhause noch einige Vorbereitungen zu erledigen hat. Wir freuen uns aber alle, das sie schon ganz bald wieder unsere Gruppe bereichern wird und fortan mit uns in der Gruppe unterwegs sein wird.
    Dann machen wir uns auf nach Kronberg, wo wir auf einem Zwischenhalt, Celine Elternhaus besuchen und etwas mehr über ihre Vergangenheit lernen dürfen.
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  • Day64

    Gewaltfrei in Frankfurt

    Yesterday in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Was wäre wenn wir für einmal alle Bewertungen, Kategorisierungen und Vorurteile loslossen könnten, wenn wir mit anderen Menschen und mit uns selbst in Kontakt treten? Wenn wir statt Aussagen zu Interpretieren und uns über harsche (?) und unfreundlich (?) Worte zu ärgern, die Gefühle und Bedürfnisse , die dahinter stehen erkennen und sich die Situation, mag sie noch so ungemütlich sein, als Geschenk sehen, die uns andere Menschen machen. Um dies zu lernen machen wir uns auf nach Frankfurt am Main und statten Amy und Uli, die sich schon lange mit gewaltfreier Kommunikation beschäftigen einen zweitägigen Besuch ab.
    Wie Lotte am ersten Tag treffend sagt "Es fühlt sich fast so an, als würde ich eine neue Sprache lernen". Wir erfahren, dass wir schon von Kindsbeinen an in einer Umwelt aufwachsen, die eine systematische Gewalt auf uns ausübt in dem sie belohnt oder bestraft, streng zwischen richtig oder falsch und gut oder böse unterscheidet und uns damit immer wieder voneinander trennt. Wir bemerken, dass jede Handlung dazu dient Bedürfnisse zu erfüllen und so manche davon ein tragischer Ausdruck von Mangel und Kontakt ist, dem wir dann mit noch mehr Abgrenzung und Wiederstand begegnen.
    Die GFK versucht neuen Kontakt zu schaffen und hilft uns unsere Empathie für andere aber auch uns selbst wiederzufinden. Keine einfach Sache, sind wir doch von vielen alten Mustern oder Strategien geprägt.
    Am Ende dieser zwei Tage kennen wir uns selbst und gegenseitig etwas besser und haben einen ersten Eindruck davon bekommen, wieviel friedlicher unsere Welt aussehen könnte, wenn wir die Sprache der Achtsamkeit sprechen würden.
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  • Day62

    Mit Hannah Arendt an der Seenplatte

    August 1 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Fünf paradiesische Tage auf einem mediterran anmutenden Hof am Rande der mecklenburgischen Seenplatte durften wir zusammen mit Barbara Hahn, einer Germanistik-Professorin, verbringen. Umgeben von einer leicht hügeligen, weiten Landschaft, voller Kieferwälder und klarer Gletscherseen. Ein kleines Paradies und wohl eine der schönsten Gegenden Deutschlands, laden uns hier zum Lesen, Geniessen und Erholen ein. Für einmal ist neben Gartenarbeit auch viel faktisches Wissen über Geschichte und Politik in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg gefragt.
    Unsere Gastgeberin lernen wir als sehr umgängliche Person kennen und schätzen, die es liebt, fast ständig Gäste auf ihrem grosszügigen Hof zu haben, Geschichten und Wissen zu teilen und die über eine erstaunliche Flexibilität verfügt, sich mit und über Themen und Menschen diverser Art und Alters zu unterhalten.

    Hannah Arendt, an deren Lebenswerk in Form einer Gesamtausgabe Barbara Hahn gerade arbeitet, kenne ich, wie ich zähneknirschend festgestellen musste, bisweilen nur aus einem Fernsehbericht, aus dessen Inhalt mir nur das Bild einer älteren Frau mit einer Zigarette in der Hand und einer Persönlichkeit, die eine eher unkonventionelle Meinung vertrat, geblieben ist. Mit Barbara Hahn besprechen wir bei Sonnenschein, angenehmem Lüftchen und wolkenlosem Himmel ihr bekanntes Essay "Organisierte Schuld", welches in in intellektuellen Kreisen und vor allem auch bei der jüdischen Bevölkerung, zu der Arendt selber auch zählte, grosse Wellen geschlagen und für Entrüstung gesorgt hatte. Sie sah die Mechanismen und Ursachen für die schrecklichen Geschehnisse in Deutschland als ein weltumspannendes und nicht territoriales Problem, welches jederzeit und überall wieder auftreten kann und dessen langfristige Auflösung nur mit einem neuen, globalen Verantwortungsgefühl möglich sein wird, das ohne Abgrenzung jede/n betrifft. Ein Appell und eine Warnung, die sich gut in etwas abstrakter Weise auch auf diverse Themen globaler Kriesenbewältigung wie z. B. den Klimawandel anwenden lässt.
    Arendt selbst liess sich zu Lebzeiten bewusst in keine Schublade stecken, sah sich weder als Deutsche, noch als Amerikanerin und blieb bis zum Schluss, allen Versuchen der plumpen Kategorisierung trotzend, einzig ihrer eigenen Philosophie, ihrer Weltansicht und ihren zahlreichen Freunden treu.

    Diese doch eher schwere Kost verdauen wir bei vorzüglichem Essen, Sonnenuntergängen, die wahrlich einem Gemälde entsprungen sein könnten und der Beobachtung der vielen Rauch- und Mehlschwalben, die hier auf dem Hof mit viel Raudau und Vergnügen von Frühling bis Spätsommer nisten.
    Wir baden in glasklaren Seen, die zu unserer Verwunderung noch zu grossen Teilen von grossen Mischwäldern umgeben sind, suchen und finden die ersten Riesenschirmpilze am Waldrand und kommen auch einige Male mit dem typischen DDR-Flair und deren Ruinen der Zeitgeschichte in Kontakt.

    Neben mir sind auf dem Hof auch noch Eva, Louis und Caro aus der Wanderuni-Gruppe "Esel" sowie Lotte, die das Ganze für uns erst möglich gemacht und organisiert und deren ursprüngliche Wuni-Gruppe sich leider aufgelöst hat, zugast.
    Einigen davon werden wir, so hoffe, ich nach dieser schönen Zeit auf dem Land auch auf unserer weiteren Reise wieder begegnen.
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  • Day56

    Lehmhausbau in der Gartenkolonie

    July 26 in Germany ⋅ 🌧 20 °C

    Die Woche in der Gartenkolonie ging schnell vorbei und hat doch gereicht, um einen ersten Einblick davon zu erhaschen, wie das Leben hier so abläuft. Ich bin beeindruckt davon, dass alles sehr nachbarschaftlich organisiert ist. Man kennt und mag sich, es wird aber auch gestritten und gelästert. Ich fühle mich dabei stark an eine kleine Dorfgemeinschaft erinnert.
    Niels und Valentin, die hier ein Grundstück gepachtet haben, sind nun seit über zwei Jahren mit ihrem Projekt Strohgon daran auf eigene Faust ein Stroh-Lehmhaus zu bauen und laden mich während meiner Zeit dazu ein mitzuwirken. Für mich, der sich bisweilen von handwerklichen Tätigkeiten, dezen fern gehalten hat, ist es eine Herausforderung und neue Erfahrung. Es wird Lehm gesiebt, mit Sand und Wasser vermengt und dann mit Kellen als Putz aufgetragen. Nach und nach nimmt das Haus Form an und es hat tatsächlich etwas befriedigendes am Ende des Tages etwas erschaffen zu haben, dass ich anfassen kann. Auch das Kompostklo Bedarf einiger Eingewöhnung insbesondere was das leeren und reinigen angeht. Zumeist zieht es mich aber stärker in die Projektküche und so kümmere ich in dieser Woche allem voran darum, dass täglich gutes Essen auf dem Tisch steht. Abends sammeln sich hier die jungen Menschen aus der Nachbarschaft und es entstehen oft spannende Diskussionen und einmal sogar ein gemeinsamer Filmabend.
    Am Anfang der Woche sind noch einige Menschen aus anderen Wanderunigruppen hier und es hat etwas sehr verbindendes, sich über Erlebnisse auszutauschen und ein bisschen über die bisherige Reise zu reflektieren, die nun, wie mir bewusst wird zur Hälfte schon vorbei ist.
    Nebenher finde ich hier auch etwas Zeit für mich um ein Bad im nahen See zu nehmeb und für einmal wieder zu lesen. Auf eine Anregung hin vertiefe ich mich in ein Buch von Charles Eisenstein, der in der Ökoszene schon grosse Bekanntheit geniesst und in ein ziemlich Gehaltvolle Übungsbuch zum Thema Gestalttherapie, die mich die letzten Wochen ohnehin stark begleitet hat.
    Jetzt, ganz am Ende der Woche, ist der Gedanke, hier vielleicht auch einmal einen Garten zu pachten, gar nicht mehr soweit weg.
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  • Day53

    Auf Heimaturlaub

    July 23 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Celine schreibt:

    Bereits zum zweiten Mal bin ich nun von der Gruppe getrennt unterwegs, beide Male in Eberswalde, wo ich seit mittlerweile vier Jahren meinen Lebensmittelpunkt habe. Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Einerseits kann ich Zeit mit den Menschen verbringen, die mir hier in Eberswalde wichtig sind. Und eine Dusche, Waschmaschine, Bett und Küche sind auch nicht zu verachten. ;)
    Aber es ist jedes Mal auch ein Herausgerissen-werden aus dem "Wanderuni-Gefühl". Noch dazu habe ich ein wenig Angst, dass uns die Zeit wegläuft. Bis zum Abschlussfest sind es ja nur noch zwei Monate ...
    Außerdem wird mir Eberswalde bei jedem Besuch ein wenig fremder. Das hat schon vor vielen Monaten angefangen, aber durch das Wandern zeigt es sich beim Zurückkommen immer deutlicher. Die Wanderuni ist für mich also auch ein Weg, mich von Altem zu lösen und etwas Neues beginnen zu lassen ...
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  • Day47

    Wanderuni Sommerfest

    July 17 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Nachdem unserer offizielles Losgehfest im April aufgrund der Corona Epidemie abgesagt worden war, holen wir dieses Treffen nun in etwas anderer Form nach. Hier in Roitzsch nahe Leipzig liegt nämlich unser Hauptquartier in Form einer grossen und alten Gartenkolonie. Wir sind etwas früher vor Ort und lassen uns zwei Tage Zeit um den Ort von Burgkemnitz aus wandernd zu erreichen und kommen dabei an Orte vorbei, denen man das alte Ostdeutschland findet aber auch an die Auswüchse moderner Neubauten. Die vielen Seen zeugen vom Tagbau, der hier betrieben wurde und dem nun in einer etwas verkrampfter Weise versucht wird ferienflair einzuhauchen. Wir finden aber auch wilde Wälder und schöne verwucherte Strassenränder. Des Nachts ist sogar das Grunzen von Wildschweinen zu hören. Die alte Gartenkolonie dagegen lässt und staunen, stellt sie doch für sich eine kleine grüne Oase dar. Hier leben Rentner neben junge Menschen aus der Ököbewegung und man fühlt sich direkt in das ganz eigene Leben eines kleinen Dorfes hineinversetzt. Klüfte aber auch Brücken zwischen den verschiedenen Generationen finden hier Ausdruck genauso wie strenge Ordnung und verwilderte Natur.

    Am Sommerfest treffen auf all die Menschen, die wir letzten Oktober im Schloss Tempelhof getroffen haben und bemerken wie stark sich jede Gruppe selber geprägt hat. Aber auch das die Wanderuni über dieses gemeinsame halbe Jshr hinaus weiterlebt. Sowohl in Freundschaften wie auch ganz konkret in diesem kleinen Garten, der uns nun immer offen stehen wir. Wir sind beeindruckt und es wird uns plötzlich klar, dass wir nun auch ein Teil dieser Familie sind.

    Zum diesem Fest sind für ein Mal sowohl Pauline wie auch Isolde angereist. Spontan beschliessen wir unsere Gruppe für die nächsten Wochen zu erweitern, aber dazu bald mehr.
    Nach drei intensiven Tagen, in denen wir zwischen unserer kleinen Gruppe und den Menschen um uns herum pendelt verabschieden wir uns schliesslich wieder und unsere Wege trennen sich erneut für eine ganze Woche. Während Isolde, Pauline und Celine nachhause fahren bleibt Jonas noch ein paar Tage vor Ort um bei einem Lehmbauprojekt, dem Stohgon mitzuhelfen und den Wanderuni Garten zusammen mit den anderen Menschen, die ebenfalls zurückgeblieben sind zu beleben.
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  • Day43

    Wandern auf dem Vulkan

    July 13 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Unser Weg führt uns direkt weiter vom Endinger Bestattungswald zur Katharinenkapelle. Nach den vielen Tagen der Ruhe spüren wir die Anstrengungen des Wanderns wieder stärker im Rücken und in den Beinen. Die Landschaft ist es aber definitiv wert. Atemberaubende Aussichten auf die Rheinebene und ein mediterranes Flair lassen die Toskana mitten in Deutschland aufblühen. Wir finden Mirabellen und gegen Abend einen Brunnen auf dem Badenberg, den Jonas kurzerhand zur Badewanne umfunktioniert. Wir besuchen die bekannte Eismanufakur in Königschaffhausen, durchwandern Lösswege bei Oberrottweil und Bickensohl und kommen schliesslich ins Liliental, ein Aboretum, also eine Art Baumsammlung aus aller Welt in Form eines grossen Parks. Hier gibt uns Eva, die kurzerhand für einen Nachmittag zu uns stösst, eine Führung in Kräuterkunde und wir können unser neu gelerntes Wissen am Abend direkt für einen leckeren Bärenklau-Spinateintopf anwenden. Die letzte Nacht in den Weinbergen fällt regnerisch aus und wir sind froh über unser riesiges Tarp.Read more

  • Day39

    Gestaltzeit im Wald

    July 9 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Der neue Tag beginnt gemütlich. Wir verbringen fast den halben Tag am Badesee und lassen uns von Wasser und Sonne verführen. Der Weg zu unserem ersten längeren Seminar führt uns vorbei an schönen Weinterassen zu einem Bestattungswald. Wir sind etwas knapp in der Zeit, sind aber dennoch die Ersten, die am Treffpunkt erscheinen. Nach und nach treffen die 13 Menschen ein, mit welchen wir die nächsten Tage verbringen werden. Wir lassen die Zeit und alle die Dinge, die uns gerade beschäftigen, hinter zurück und betreten den märchenhaften Wald, um schliesslich auf einer wilden Streuobstwiese zu landen. Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet haben, geht es auch schon los mit unserer ersten Aufgabe: Die Errichtung eines Gruppenzeltes, angeleitet durch einen Outdoorexperten. Den Plan dazu bekommen wir in Form eines kleinen Modells und der Aussage, das es zum ersten Mal gebaut wird. Schnell zeigt sich, wer hier die Führung übernimmt oder bereits Kenntnisse für Lagerbau mitbringt.
    Die nächsten Tage sind geprägt von viel Achtsamkeit, Reflektion, Musik, dem Geruch von Feuer und den Geschichten und Prägungen, welche die Teilnehmer/innen mitbringen. Es ist eine sehr intensive Zeit für uns alle und wir sind froh über die Ruhe und die unglaublichen Sonnenuntergänge, welche die Natur uns schenkt. Was hier wirklich geschieht, lässt sich nicht im Worte fassen, sondern nur erleben. Nach den vier Tagen sind wir alle drei nicht mehr ganz die selben und uns einig, dass wir sehr gerne wieder an einem Seminar dieser Art teilnehmen würden.
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  • Day38

    Endingen am Kaiserstuhl

    July 8 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Unser nächstes gemeinsames Ziel ist Endingen am Kaiserstuhl. Ein kleines Dörfchen mit einer richtig schönen Innenstadt. Während wir ein Eis schlecken, kommen wir uns vor wie im Urlaub. Auch diese Woche begleitet uns eine Besucherin. Muriel aus Salzburg, die Jonas schon einmal auf einer Trampreise nach Kroatien begleitet hat und gerade in Salzburg studiert, schliesst sich für eine Woche unserer Gruppe an. Die Sonne scheint und ein naher Badesee müssigt uns zu Faulheit, sodass es, als wir dann endlich aufbrechen, um uns einen Schlafplatz zu suchen, bereits schon dunkel ist. Unter freiem Sternenhimmel zwischen idyllischen Weinreben lässt es sich definitiv gut schlafen.Read more

  • Day34

    Eigene Wege gehen

    July 4 in Germany ⋅ 🌙 14 °C

    Jonas schreibt...
    Wir sind gerade in alle Winde zerstreut und nutzen die Woche für unsere persönlichen Pläne und Bedürfnisse. Während Pauline sich mit ihrem neuen Job befasst, fährt Celine zurück nach Eberswalde. Ich selber fahre nach Thüringen und verbringe eine schöne und sehr intensive Woche in der Nähe von Bad Salzungen auf einem Rainbow Gathering. Ein Ort an dem alles ein bisschen anders ist, jede/r das tut und teilt, was er kann und möchte und an dem aktiv eine friedliche Kreiskultur gelebt wird. Ein Ort ohne Zwänge an dem alle unabhängig von ihrer Geschichte, ihrem Besitz und Status sein können und dürfen. Es wird gemeinsam gekocht, gegessen, geredet, gelernt und Abends am gemütlichen Feuer gesungen. An diesem Ort finden sich manche selber während andere aus ihrem Leben fliehen. Für mich war es auf alle Fälle eine wundervolle Woche voller Musik, vielen Begegnungen mit alten Freunden und vielen Eindrücken, wie Menschen wachsen und sich selbst sein können, wenn das Umfeld stimmt. Mitgeben kann ich weder Fotos noch den genauen Ort denn beides ist zu teilen bei dieser Art von Treffen unerwünscht. Wohl aber den Tipp an alle Unerschrockene diese spezielle Erfahrung selber einmal zu machen. Denn wer wirklich hingehen will, wird es auch finden...Read more

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