Peru
Miraflores

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193 travelers at this place

  • Day3

    Lima by Walking

    June 14, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Dachterrasse unseres Hostels, trafen wir uns mit Ani, die zufälligerweise nicht nur auch ihren Stop in Lima machte, sondern zufälligerweise sogar im selben Hostel übernachtet (gibt ja nur ca. 1000 in Lima 🤪). Gemeinsam ging es für uns dann heute auf große Erkundungstour durch Lima Downtown und Barranco, eine super Hippe Gegend von Lima mit viel Graffiti und kleinen Cafés. Dabei wurden einige von uns in Form von Vogelscheiße mit Glück gesegnet 😄 18.000 Schritte später entspannen wir gerade im Hostel, planen unsere Weiterreise und gehen dann nachher nochmal los zum Abendessen. Apropos essen - Michi träumt jetzt noch vom Mittagessen (Lomo saltado, eine Art Rindersteakstreifen mit Kartoffeln - unglaublich lecker und die Portion auf dem Foto für 5€). @Matze: wir bezweifeln momentan noch die prognostizierte Gewichtsabnahme 😂Read more

  • Day63

    Weihnachtslamas in Weihnachtslima

    December 23, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 22 °C

    Lamas gibt's keine, Limas schon.
    Die Metropole ist geschmückt mit weihnachtlichen Lamas, Glitzersternen, singenden Lichterketten und natürlich Fakeschnee, was auch sonst. Die Taxis hupen Michael Bubles Weihnachtsalbum um die Wette, oder vielleicht machen sie einfach Krach, so genau weiß man das nicht.
    Lima ist an sich wirklich nett, aber eben groß, und .. städtisch. So mit Gebäuden & Menschen und so. Ab nach Cusco. Frohe Festtage aus Peruuuuuu 🤗
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  • Day37

    Déjà-Vu

    July 18, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Ein Tag voller Wiedersehen! Heute Mittag hieß es leider schon Tschüss sagen zu Chile. Mit dem Flieger (wobei man sehr schön die Anden Hochebene betrachten konnte, ist einfach eine beeindruckende Landschaft) ging es erstmal zurück nach Lima. Ein irgendwie witziges Gefühl wieder zurück zu sein, man weiß noch ganz genau, wie es sich angefühlt hat, als wir damals hier am Anfang der Reise gelandet sind. Und jetzt ist einfach schon die Hälfte der Zeit rum! Getreu dem Motto sind wir auch zu unserem alten Hostel zurück, wo wir netterweise unser Gepäck für einige Stunden deponieren konnten (mittlerweile ist auch die Dachterrasse schon fertig - wunderschön!). Außerdem gab es auch ein Wiedersehen mit La Lucha, unserem ersten Essen in Südamerika :) Jetzt wo wir nun schon einige Länder bereist haben, fällt schon deutlich auf, dass Lima beispielsweise im direkten Vergleich zu La Paz deutlich wohlhabender und fortgeschrittener ist - aber leider nach wie vor grau. Außerdem ist es auch echt mal wieder toll, normal atmen zu können und nicht bei jedem Schritt gleich außer Atem zu sein :D Gleich geht es für uns auch direkt mit dem Nachtbus weiter in den Norden nach Huanchaco. Vor allem freuen wir uns schon extrem auf Sonne, Strand und wärmerer Temperaturen!Read more

  • Day64

    Lima

    March 1, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir waren schon auf dem Weg nach Huaraz sehr überrascht gewesen, dass sich um Lima nur Wüste befindet, das wussten wir nämlich gar nicht 😅
    Hier regnet es tatsächlich nur ca 1l im Jahr, dementsprechend problematisch ist die Wassersituation, man ist daher ziemlich abhängig vom Regen in den Bergen, aus denen ein paar Flüsse hier ins Meer münden.
    Und mangelnder Regen zur Regenzeit wird langfristig wohl wirklich zum Problem...

    In der Stadt merkt man davon nix, zumindest nicht in den touristischen Vierteln, die wir kennengelernt haben.
    Wir nächtigten im Bezirk Miraflores, wo man deutlich den Lifestyle der Reichen spürt (nicht, dass sich das in unserem Low-Budget Hostel widergespiegelt hätte 😅)
    Die Promenade ist von riesigen Hotels und Wohnanlagen gesäumt, wo man in riesigen Wohnungen mit Balkon den Meeresblick genießen kann- für ca 500 Soles (ca. 130€) pro Woche.
    Diese Summe entspricht übrigens dem üblichen Monatsgehalt eines Peruaners, man kann sich also vorstellen, dass hier und entlang der Promenade nur die High-Soceity lebt, der Rest wohnt ziemlich weit vom Zentrum entfernt.
    Auch hier in Lima gibt es nur ein Bussystem und eine einzige U-Bahn Strecke, für wohl aktuell 12 Millionen Einwohner.
    Laut einer Studie herrscht hier die schlimmste Verkehrssituation nach Neu- Delhi und Bogota.
    Stau, aggressive Fahrer und Hupkonzerte stehen also an der Tagesordnung 🙈

    Dennoch hat uns Lima gut gefallen, eine lebendige Stadt mit schönen Stadtteilen, Parkanlagen und eben der Promenade, an der man wunderbar entlang spazieren kann.
    Es ist hier zwar ziemlich teuer und wir konnten uns nur schwer vorstellen, wie die Einheimischen mit ihrem geringen Einkommen hier überleben.
    Der Strand ist leider sehr steinig und es herrscht eine ordentliche Strömung, sodass aus dem Plan surfen zu gehen, leider nichts geworden ist.
    Das Wasser ist durch den Humboldt- Strom auch ziemlich frostig, doch für eine kurze Abkühlung hüpft man auch mal ins 12°C kalte Nass.

    Für eines ist Lima besonders bekannt:
    Ceviche.
    Also roher Fisch mit Limonensaft, Zwiebeln und Koriander.
    Hatten wir bisher auch immer mal probiert und erwarteten daher hier eine ganz neue Dimension dieses Gerichts.
    Wir bestellten zwei unterschiedliche und beide waren auf ihre eigene Art und Weise furchtbar 🙈
    Irgendwann wurde es uns einfach zu ekelig und wir haben aufgegeben.
    Nur um kurz danach in ein Gespräch mit dem Nachbartisch zu kommen und zu erfahren, dass der Besitzer direkt neben uns sitzt 😅
    Haben ein gratis Dessert bekommen 👌🏽

    Dem Wassermangel zum Trotz gibt es hier in der Nähe des Fußballstadions einen Park, in dem jeden Abend eine Wasser- Show stattfindet.
    Um in den Park zu gelangen, muss ein geringer Eintritt bezahlt werden und als wir uns anstellen wollten, sahen wir die längste Menschenschlange unseres Lebens...
    Da wir bisher aber mitbekommen haben, wie Peruaner durchdrehen, wenn es ums Anstehen geht, verwarfen wir unseren Plan, uns irgendwo weiter vorn reinzudrängeln und hatten eigentlich schon mit dem Park abgeschlossen.
    Doch da hatte uns auch schon ein älterer Mann geschnappt und uns ziemlich weit vorn vor eine wild gestikulierende Frau geschoben, die nun für diesen Service nach einem Trinkgeld verlangte.
    Also paar Soles gegeben, schlechtes Gewissen bekommen und pünktlich zu Beginn der Show im Park gewesen 👌🏽
    Clevere Geschäftsidee. 😅

    Abends blüht Miraflores dann nochmal richtig auf, überall sind Bars und Clubs, meist ohne Eintritt und so haben wir nach ein paar Versuchen einen kubanischen Club gefunden, in dem wir mal wieder Salsa üben konnten 💃🕺
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  • Day73

    Lima

    February 15, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C

    Am Donnerstag haben wir das kalte und leider sehr regnerische Cusco wieder in Richtung Lima verlassen. Wie schon bei der Hinfahrt entschieden wir uns für das wahrscheinlich komfortabelste Busunternehmen Perus. Auf der 23 stündigen Busfahrt bekommt man Abendessen und Frühstück sowie Getränke serviert und auch die Sitze sind sehr großzügig und gemütlich. Kurz vor Lima wurde unser Bus dann angehalten. Polizeikontrolle. Nach ewigem hin und her mussten wir der Polizei aufs Revier folgen. Dort wurden alle Europäer die in dem Bus saßen auf die Dienststelle gebeten und alle Pässe wurden genaustens überprüft. Was letztendlich das Problem war wusste niemand so wirklich. Scheinbar ein kleines Machtspiel der Polizisten😄. Nach ca 1.5 Stunden durfen wir dann weiterfahren.
    In Lima angekommen, endlich wieder angenehm warme 26° und Sonne pur 😊. Nachdem wir gestern noch etwas beim Feiern unterwegs waren, haben wir heute die Küste mit dem Rad erkundet. Dort finden sich jede Menge schöne Parks, in denen man entspannt einige Stunden relaxen kann.
    Morgen Nachmittag geht's mit dem Flieger nach Bogota, dies ist die letzte Station auf unserer Reise.
    Schon jetzt sind die Gefühle gemischt. Einerseits rießige Vorfreude auf Zuhause, andererseits Wehmut dass die Zeit schon um ist.
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  • Day11

    First Week at School

    January 24, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 26 °C

    I felt like a middle school student. The first week of school is over and I’m relieved and happy. I love my teachers and the students in class with me. They are much younger (in their twenties) but they have interesting stories to tell. Two are from Austria and two are from the US. The thing that I like best is talking with these women (all women). We talk about our lives, politics, women’s rights, pets – a lot about pets, and things we like about Lima and Peru. It is really nice that the exercises in class don’t include strange stories about things that aren’t very topical or interesting to me.

    On the first days, I really struggled with getting the verbs out of my mouth. There are sooo many verb tenses and diferente ways to say and write something. They have two types of past tenses, two ways to say “to be”. There is present, future, conditional, commands, gerunds, infinitives, past participial, and combination verbos with have and to be. It makes my head spin. I’m a little better now but my head is still spinning.

    I registered for the “super intensive” course with a group class in the morning from 9am to 1pm and private tutoring from 2pm to 4pm. Well… This schedule was just too many hours per day. Of course, I learned a lot, but I found that I couldn’t absorb the material and continue to write my blog, do my homework, and since enjoy the city. So, next week I will only have the morning classes.

    Little by little I’m discovering the city and how things works here. Everyday when I walk to the school, there are 6, 7, or even 8 city workers cleaning the sidewalks, streets, parks and even the fences. I’m sure that other neighborhoods are not keep as clean as Miraflores. And there are police everywhere. They are certainly nice but/and I feel safe.

    There are so many stories to tell. Another day.

    ***Spanish corrected***

    Me sentí como una estudiante de la escuela media. La primera semana terminó. Estoy aliviada y feliz. Me encantan mis maestras y las otras estudiantes. Son mucho más jóvenes que yo pero tienen historias muy interesantes. Dos son de Austria y dos son de los Estados Unidos. Lo que me gusta mucho acerca de mis clases es especialmente hablar con ellas. (Todas son mujeres.) Hablamos sobre nuestras vidas, ideas de políticas, derechos de mujeres, mascotas - mucho sobre mascotas, y cosas nos gustan en Lima y Perú. Los ejercicios no incluyen historias extrañas acerca de temas que no me interesan.

    En los primeros días, luché con las formas de los verbos – hay muchas reglas y diferentes maneras de hablar y escribir algo. Hay dos tipos de pasado, dos maneras de decir “to be”, y presente, futuro, condicional, imperativos, gerundio, infinitivo, participio pasado, y verbos con combinaciones en “haber” o “estar”. Todo esto me hace marear. Ahora estoy un poco mejor, pero todavía me hace marear.

    Me inscribir en una clase grupales “super intensiva” de 9am a 1pm y clases privadas de 2pm a 4pm. Bueno…. Con este horario fue demasiado, tuve muchas horas por día. Por supuesto, aprendí mucho, pero encontré que no lo pude absorber y no pude continuar escribiendo mi blog, hacer las tareas y tener tiempo para disfrutar la ciudad. Entonces, la próxima semana, tomaré solamente las clases en la mañana.

    Poco a poco estoy descubriendo la ciudad y como las cosas funcionan aquí. Todos los días cuando camino a la escuela, hay 6, 7 o 8 obreras de la ciudad limpiando las aceras, calles, parques y aún las cercas. Estoy segura que otros barrios no tienen tantas personas limpiando como en Miraflores. Y también, hay policías alrededor la area. Son amables pero/y me siento segura.

    Hay muchísimas más historias que decir. Para próxima vez.
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  • Day2

    What a first day in Lima

    October 9, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Having arrived at the hostel early in the morning after more than 20 hours of travelling, not even 15 minutes have passed until I joined the free walking tour from Miraflores to the old centre. The rush was totally worth it and I already met new friends (from Brazil and Canada), with which I spent the rest of the day exploring Lima, experiencing la cocina peruana 👌 and drinking la bebida nacional, el Pisco Sour 🍸Read more

  • Day67

    Insolvente Taxifahrer & feinstes Essen

    March 8, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 26 °C

    Flight cancelled! Da wir kein Online Check-In durchführen konnten, hatten wir bereits eine dunkle Vorahnung, die sich bei unserer Ankunft am Flughafen in Cusco leider bestätigt. Der 10.30 Uhr-Flug nach Lima findet nicht statt. Für uns bedeutet das Schlangestehen und warten, bis wir eine Umbuchung am Schalter vornehmen können. Obwohl wir extra etwas früher an den Flughafen gingen, befinden sich bereits einige Leute vor uns. Nach rund zwei Stunden sind wir dann an der Reihe. Heute gebe es keine freien Plätze mehr, erklärt uns der Herr am Schalter. Sie würden uns aber ein Hotel offerieren, sodass wir anderntags den Flieger um 6 Uhr nehmen können. Wir schwanken zunächst zwischen Enttäuschung und Ärger, schicken uns aber in die Situation. Im Taxi zurück bessert sich unsere Stimmung dann zusehends, weil wir jetzt noch die Möglichkeit haben, Cusco weiter zu erkunden. Nachdem wir im neuen Hotel eingecheckt haben, besichtigen wir den Markt San Pedro und decken uns mit Coca-Bonbons, Muña-Tee und Agua de Florida ein. Danach gibt es einen Kaffee und wir gehen fürs Abendessen zurück in unser Hotel. Da wir bereits um halb 4 Uhr aufstehen müssen, verzichten wir auf den Schlummertrunk.

    Mit dem Taxi fahren wir durch das morgendliche Cusco und sind überrascht, wie viel Betrieb am Samstagmorgen um 4 Uhr ist. Auf den Strassen richten sich bereits die Standverkäufer ein und auch am Flughafen beginnt es zu wuseln. Wir sind froh, dass nun alles klappt und wir bald darauf im Flugzeug nach Lima sitzen. Die ältere Dame im Sitz neben uns fragt, ob wir nicht ein Video vom Start machen können. Da sie aufgeregt ist, vermuten wir, dass sie zum ersten Mal fliegt und wir fragen sie, ob sie am Fenster sitzen möchte. Sie bedankt sich freudig, um dann munter weitere Filme zu drehen und Fotos zu schiessen. Nach einem zügigen und ruhigen Flug landen wir kurz nach 8 Uhr in Lima, der peruanischen Metropole mit über acht Millionen Einwohnern. Wir organisieren uns ein Taxi zu unserem Hotel und fahren los. Doch nach rund zehn Minuten fährt unser Taxichauffeur an eine Tankstelle und bittet uns um einen Gefallen: Er möchte, dass wir ihm zehn Pesos vorschiessen, damit er tanken kann. Da die Tankanzeige bedrohlich nahe bei null steht, finden wir seinen Vorschlag ausgezeichnet und geben ihm das Geld. Es kann weitergehen und wir nutzen die Gelegenheit, um uns während der Fahrt ein Bild von Lima zu machen. Die Stadtteile sind recht unterschiedlich: In der Nähe des Flughafens bietet sich uns ein eher ärmliches Bild. Der Strassenzustand lässt teilweise zu wünschen übrig und die Häuser bröckeln. Je näher wir dann den Quartieren San Isidro, Miraflores und Barranco kommen, desto schöner zeigt sich das Stadtbild. Wir bezahlen dem Taxifahrer den Rest des Geldes und fragen uns, ob er einen Grossteil davon in Treibstoff investieren wird.

    Nach den einfachen Unterkünften während der Wanderung nach Machu Picchu freuen wir uns auf unser gehobenes Hotel in Lima. Wir werden nicht enttäuscht und stellen fest, dass diese Unterkunft die beste Dusche bietet, die wir während unserer ganzen Reise bisher nutzen durften. Wir richten uns ein und machen uns kurze Zeit später auf die Suche nach dem Punto Azul, wo wir unser Mittagessen einnehmen. Es gibt ein leckeres Ceviche für Simon und eine Causa für Roseline. Am Nachmittag flanieren wir durch die Strassen und lassen uns im Larcomar, einem Einkaufszentrum direkt am Meer, berieseln. Wie damals in Arequipa bezweifeln wir auch hier, dass sich der Durchschnittsperuaner viel leisten kann in den teilweise sehr teuren Markenläden. Wir belassen es bei einem Bierchen mit wunderschöner Aussicht und geniessen den Sonnenuntergang. Aufgrund der Nähe zum Äquator entschwindet die Leuchtkugel bereits kurz nach 6 Uhr dem Firmament. Wir brechen auf und essen im Restaurant Saqra feine Ravioli und einen Lomo Saltado. Nach dem langen Tag sind wir ziemlich erledigt und gehen schnurstracks ins Bett.

    Ausgeschlafen und gestärkt machen wir am Folgetag eine geführte Velotour durch die Quartiere Miraflores und Barranco. Unser Guide William nimmt unsere spanischsprachige Gruppe mit an die schönsten Ecken der Stadt und erklärt uns viel Wissenswertes über Lima. So erfahren wir zum Beispiel, weshalb Perus Hauptstadt den Beinamen La Gris bekommen hat: Der Himmel ist oft wolkenverhangen und grau, weshalb Lima auch die graue Stadt genannt wird. Die Temperaturen sind aber durchaus angenehm und wir sind eigentlich froh, dass die Sonne nicht ständig ungehindert brennt. Vor allem, als uns William auf einen Hügel im südlichen Teil der Stadt fahren lässt. Die Anstrengung lohnt sich, denn wir erhalten einen Ausblick über weite Teile der Stadt. Hier werden uns die Gegensätze zwischen arm und reich nochmals deutlich. Chorrillos, das Quartier direkt am Fusse des Hügels, muss Wasser sparen und die Häuser haben teilweise kein fliessendes Wasser. Auch Elektrizität ist Mangelware und Stromausfälle sind an der Tagesordnung. An diesen Distrikt grenzt Barranco, ein wohlhabendes Quartier für Hipster, Künstler und Gutbetuchte. Für uns ist es erstaunlich zu sehen, wie nahe beieinander diese gegensätzlichen Welten liegen. Kein Wunder, entzünden sich immer wieder Proteste in diesen Ländern: Wenn man den Luxus im Nachbardistrikt sieht, werden einem die eigenen Lebensumstände erst so richtig bewusst. Unter der fachkundigen Führung von William machen wir uns an die Abfahrt und lassen den Schweiss im Fahrtwind trocknen. Als Belohnung für die Strapazen offeriert uns William ein feines Eis, bald darauf verabschieden wir uns.

    Für das Abendessen haben wir einen Tisch im SaHa reserviert. Einmal mehr erwartet uns ein ausgezeichnetes Mahl (Ají de Gallina & Lomo Saltado mit Pilzen) und wir geniessen die entspannte Atmosphäre im Restaurant. Zum Nachtisch gönnen wir uns einen Pisco Sour – ebenfalls sehr empfehlenswert. Wir beschliessen den Abend auf der Rooftop-Bar des Radissons und geben uns dem warmen Wind und der schönen Stimmung an unserem zweitletzten Abend in Lima hin. Die Stadt gefällt uns und wir könnten uns gut vorstellen, noch etwas länger hierzubleiben. Obwohl wir das eigentlich bei allen bisherigen Destinationen gesagt haben, würden wir uns noch etwas mehr Zeit in Lima wünschen, um beispielsweise auch die Altstadt und das Umland zu erkunden. Wir trinken noch etwas und gehen müde, aber guter Dinge zurück ins Hotel. Anderntags organisieren wir die letzten Details unserer Reise auf die Galápagos-Inseln und machen uns hübsch für unsere Verabredung am Abend: Wir treffen Claudia, die Frau eines guten Kollegen von Simon. Claudia ist Peruanerin und kommt ursprünglich aus Arequipa, arbeitet aber seit längerer Zeit schon in Lima. Roseline geht Shoppen und zur Maniküre, Simon lässt sich Bart und Haare stutzen. Sich mal wieder richtig frisch zu machen, tut während dem Reisen zwischendurch sehr gut. Vor dem Abendessen flanieren wir nochmal im Barranco und gönnen uns einen Cappuccino. Eigentlich wollten wir dann zu Fuss ins Restaurant Cala spazieren, aber wir finden einfach keinen Weg zum Meer hinunter. Die eigentümliche Topografie von Lima bringt es mit sich, dass die Autobahn direkt am Meer entlangführt und die Stadt oberhalb der sandigen Klippen erbaut wurde. So müssen wir schliesslich ein Taxi nehmen, das uns über einen gewaltigen Umweg runter ans Meer bringt.

    Das Cala ist ein vornehmes Restaurant mit einer ausgezeichneten Aussicht. Wir freuen uns, Claudia in ihrer Heimat zu treffen. Wir sitzen auf der Terrasse und haben einen Tisch direkt am Meer bekommen. Der angenehme Wind, das Rauschen des Meeres und das feine Essen trösten uns über unseren letzten Abend in Lima hinweg. Als Vorspeise teilen wir uns den Cala Tower, der verschiedene Fischspezialitäten beherbergt. Gnocchi, Lachs und Tintenfischsalat sind unsere Hauptspeisen. Für uns ist es sehr spannend, uns mit Claudia über Lima und Peru zu unterhalten und natürlich auch über die Schweiz, da sie schon mehrere Male und teilweise auch länger in unserer Heimat war. Die Zeit vergeht wie im Flug und schon bald müssen wir uns nach einem gemütlichen Abend von Claudia verabschieden. Es ist nicht nur ein Abschied von Claudia, sondern auch von Lima und Peru im Allgemeinen. Zeit, um zu trauern bleibt wenig, um 3 Uhr morgens steigen wir ins Taxi an den Flughafen. Adios, Lima la Gris.
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  • Day2

    Lima - The Grey

    September 21, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    First day and the first 20 km walking around Lima. We have seen several nice parks, spotted few colorful birds, went to the the pre-Inca ruins and tried the street Picarones (Peruvian donuts) which I will probably “try” again tomorrow 😁
    The city is really alive and in the evening the Magic Water Circuit show is a must see.
    Tomorrow we have a new challenge...driving... 😝
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  • Day105

    Lima 2

    July 3, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Montag werde ich wieder am normalen Leben teilnehmen. Das Flugticket habe ich gekauft, problematisch ist es mit den Akkus, die nicht im Flugzeug transportiert werden dürfen. Ich habe noch 3 Optionen, die ich bis Freitag abarbeiten muss. Hoffentlich bekomme ich das Fahrrad nach Deutschland, denn sonst müsste ich es hier verkaufen.
    Das Wetter in Lima ist ungemütlich, der Himmel bewölkt, es nieselt die ganze Zeit und die Temperaturen liegen unter 16°Celsius, eben ein richtiger hochwinterlicher Tag.
    Ich teste peruanische Gerichte. Roher Fisch in Zitronensoße schmeckt mir nicht. Nachdem ich in den letzten Wochen häufig Reis, Bohnen, Hähnchen und Ei gegessen habe, bleibt mir aus der Küche Perus wenig übrig, was in den günstigen Restaurants angeboten wird und nicht weltallerlei wie Pizza, Lasagne, Hamburger oder Nudeln ist.
    Ich hoffe auf besseres Wetter und nehme dann auch den Fotoapparat mit.
    Ansonsten beende ich meine Footprints und melde mich von Deutschland wieder und hoffe Euch alle zu einem Bilderabend in unserer Mühle bei einem Fass Bier einladen zu können.

    Tschüss, und vielen Dank für eure treue Unterstützung

    Henning
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You might also know this place by the following names:

Miraflores, san borja