April - September 2019
  • Day158

    Palatine Forest 4.0

    September 29 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Der 15 Kilometer lange "Bärensteig", gehört zu den zwölf Premiumwanderwegen im "Dahner Felsenland". Abwechslungsreiche Landschaften, ein knackiger Aufstieg zum beeindruckenden Felsmassiv "Geierstein", die Burgruine "Drachenfels" und schöne, naturbelassene Waldwege kennzeichnen den Trail.

    Ausführliche Informationen über die Wegführung gibt's beispielsweise bei www.outdooractive.com - die Zeitvorgabe von 6 Stunden ist allerdings etwas zu hoch angesetzt - wir sind den Steig heute gemütlich in 4,5 Stunden gewandert..... mit kurzen Pausen versteht sich!

    Ein Dankeschön an Frau Stoof und Lurch a.k.a. Hummelhirn für die Begleitung - today I never walked alone! Und....., für die brabbelnde Rhetorik-Einlage mit hohem Unterhaltungswert, bei gleichzeitig deutlich nachlassender Motivation von selbiger, während des "leichten" Aufstiegs zum Geierstein gegen Ende der Wanderung..... im Regen 🌧️🌧️🌧️😉!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day150

    Forest bathing & Tree hugging!

    September 21 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Loriot wurde einmal in einem TV-Interview gefragt, woher er denn die Ideen für seine Sketche nimmt. "Das ist einfach das wahre Leben und ich beobachte nur" war sinngemäß seine Antwort! Und da das wahre Leben mit Abstand die besten Geschichten schreibt, ist Nachfolgendes auch nicht wirklich verwunderlich, obwohl es sich doch sehr schräg liest!

    Bezeichnend für unsere "moderne" Wohlstands-Gesellschaft ist ja unter anderem die Tatsache, daß immer mehr Menschen verlernen, zielführend miteinander umzugehen, sich zu sozialisieren oder einfach nur miteinander zu sprechen. Es ist ja auch sooo bequem, beispielsweise einfach nur eine WhatsApp zu schreiben! Welch ein Luxus, auf die Antwort warten zu können, sich in aller Ruhe zu überlegen was man wiederum selbst darauf antwortet usw., anstatt sich in ein im ungünstigsten Fall, persönliches Gespräch zu begeben und dann dort in Realzeit eine richtige Unterhaltung führen zu müssen. Nur ein kleines Beispiel dafür, daß ganz offensichtlich grundelementares Miteinander immer mehr verloren geht und die einfachsten Dinge durch z.B Lebensberater ( wie formuliert man(n) das eigentlich Gender freundlich? ) neu erlernt werden müssen. Viele Menschen lieben es ganz offensichtlich an die Hand genommen zu werden, da sie leider nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag zu managen!

    Und so erfinden immer wieder sogenannte "Life Coaches" das Rad des Lebens neu, verpacken die einfachsten Dinge überhaupt, in ein innovatives Kostüm und geben ihnen dann "zeitgemäße" fancy Namen! Passend zu meinem letzten Footprint fallen mir da "Waldbaden", "Tree Hugging" und die "Rise up & Shine Uni" ein - Vorhang auf, für den ultimativen Schwachsinn!

    Den Begriff "Waldbaden" hat sich nicht etwa ein findiger Werbestratege ausgedacht - es ist die sehr freie Übersetzung des japanischen "Shinrin Yoku", was wohl soviel bedeutet wie "Im Wald sein", oder sinngemäß "Ein Bad im Wald nehmen" ( Quelle ist natürlich das www. )! Inhaltlich ist dieser "Trend" absolut vertretbar - im Wesentlichen geht's um "einfach mal in Ruhe durch den Wald laufen, die Klappe dabei halten und mit allen Sinnen das Ganze genießen“, so!

    Könnte man ja eigentlich auch für sich alleine machen, oder? Das wäre aber wenig innovativ, interessiert leider niemand auf Instagram, kostet nix und was nix kostet, taugt ja auch nix! Deshalb gibt's beispielsweise im Hochschwarzwald tatsächlich geführtes, professionelles Waldbaden! Der halbe Tag kostet richtig Geld und die erwartungsvolle Gruppe ( wo bleibt da die Ruhe? ) schwebt einem vergeistigten Wald-Öhi hinterher, der am Anfang der Excursion mit "Jetzt erstmal alle die Schuhe aus", blankes Entsetzen in die Augen seiner "Teilzeit-Jünger" zaubert. "Auch die Socken?" frägt eine Kursteilnehmerin mit zitternder Stimme! "Natürlich", antwortet der Leitwolf bestimmt, "wir wollen ja den direkten Kontakt zu Mutter Erde"!

    Es geht barfuß über Stock und Stein und..... auch mal Tannennadeln! "Uiiii....., das tut ja richtig weh", schallt es aus der Gruppe! Der Öhi ist darauf natürlich vorbereitet und beruhigt mit einer beschwichtigenden Handbewegung "Keine Angst, das wird schon - deine Füße gewöhnen sich schnell an Mutter Erde. Sie nährt und beschützt uns"! Schnell noch etwas Lob und Anerkennung für das bisher Geleistete.... "Du machst das total toll" und schon geht's weiter durch den Wald. Nahtlos folgt ein "Highlight" dem anderen - mit nackten Füßen durch feuchtes Moos ist ja schon der Wahnsinn ( Handys werden gezückt und die Mauken fotografiert ), aber dann..... barfuß durch Pfützen und dabei den Schlamm durch die Zehen quetschen, Wow! Pures Entzücken in den Augen der Jünger und ein Gekichere wie in einer Gruppe 12 jähriger Mädels - Kindheitserinnerungen werden war, was für ein Tag! Wohlwollendes, verständnisvolles Nicken vom Wurzelsepp - "Er versteht uns ja so gut" flüstert sich das Pärchen jenseits der Fünfzig" seelig zu - eine total tolle Wanderung! Mal ehrlich Leute....., und dafür zahlt ihr Geld wie Hulle?

    Waldbaden wird übrigens auch mit "Tree Hugging" angeboten - noch besser! Liest man im Netz über das Ganze nach, soll einen das Umarmen von Bäumen Frieden, Energie und den direkten Kontakt mit "Mutter Erde" bringen - wieder einmal! Jetzt mag der unerfahrene Vergeistigte vielleicht denken, er latscht einfach mal so durch den Wald, umarmt einen Baum und gut ist! Nein....., weit gefehlt - auch hier gibt das www. wertvolle Tipps! Meine Favoriten :

    Bäume sind prima Zuhörer - Spreche mit den Bäumen, oder versuche es mit Telepathie - Umarme nicht nur einen Baum, denn Bäume können eifersüchtig werden!

    Übrigens, habt keine Angst davor, daß ihr euch vielleicht vor anderen Waldbesuchern oder gar dem Wald selbst zum Obst macht - Bäume wollen umarmt werden, weiß das www.... na dann! Und....., nicht leichtfertig mit einer Baumfreundschaft umgehen, es ist ein Bund fürs Leben! Zumindest solange, bis man halt mit dem Rollator nicht mehr zu seinem Kumpel kommt, oder die Kettensäge eines übermotivierten Waldarbeiters das innige Miteinander vorzeitig beendet!

    Auch die "Rise up and shine Uni" erfreut sich zunehmender Beliebtheit. So ganz genau bin ich noch nicht dahinter gekommen was das soll, aber.... in selbigen, gerne auch mehrtägigen Kursen ( werden übrigens u.a auch im Wald angeboten ) wird fröhlich meditiert, der Life Coach des Vertrauens verteilt Aufgaben und kreiert "Challenges" aus denen dann die Teilnehmer, im günstigsten Falle, wohl gestärkt wie ein Phönix aus der Asche wieder ins Leben zurück kehren..... umgeben von einer strahlenden, positiven Aura - auch total toll! Fehlt bloß noch, daß dabei eine traditionelle Kakaozeremonie mit ins Spiel kommt! Ihr wißt nicht was das ist? Schaut mal bei Google rein - das ist eindeutig für die Fortgeschrittenen, mit Schamanen usw...... unglaublich, was es so alles gibt!

    Anmerkungen des Bloggers: Bei den letzteren Kursen unbedingt darauf achten, daß in der Nähe des Waldes kein Kernkraftwerk steht - das "Leuchten" könnte eine völlig andere Ursache haben! Und..... Ampelanlagen und Parkuhren sind auch ganz wunderbare Zuhörer und lieben es ebenfalls umarmt zu werden 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️!

    Nachtrag, 23. September:

    Meine Güte, es wird immer verrückter - habe heute entdeckt, daß es mittlerweile auch Qi-Walking gibt..... bald bin ich reif für die Klapse!

    Da wird locker, beschwingtes Rumlaufen mit Qi Gong-Elementen kombiniert - total toll für alles! Die Basis ist die "natürliche Bewegung des Gehens" - das Ganze ist dann wohl regenerierend, entspannend, Körper und Seele in Einklang bringend ( kann mein Duschbad vom DM übrigens auch ) und das Immunsystem stärkend ( endlich geht's auch ohne das überzuckerte Yakult ) 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️!

    Unbedingt auf YouTube das 2:58 Minuten lange Video "QiGong-Walking" anschauen - Leute, geht doch einfach spazieren!
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  • Day150

    On the "Napoleon-Steig"

    September 21 in Germany ⋅ ☀️ 20 °C

    Früher hat man sich Obst, Nüsse, Stulle und Wasser in den Rucksack gepackt - und dann ging's zum Wandern, fertig! Beobachtet man heute die Wanderer, sind selbige oft deutlich besser ausgerüstet, als so mancher Bundeswehrsoldat am Hindukusch!

    Permanent so scheint es, schwebt das Damoklesschwert der Unterzuckerung über dem Vitalwanderer ( heute wird nicht einfach durch den Wald gelatscht, es wird Vitalgewandert ) - Hightech Energieriegel aussem Reformhaus müssen jetzt her! Selbstredend, daß da gefühlt alle 500 Meter sämtliche ( so weit es die mitgeführte Technik eben ermöglicht ) körpereigenen Vitalfunktionen gecheckt werden müssen - nicht leise so ganz für sich, sondern laut vor sich her schnatternd, so daß es der halbe Wald hören darf und sowieso alle, die das "Glück" haben, sich im Umkreis von 500 Metern zu befinden. Selbstverständlich, dreht sich dann das angeregte, konstruktive Gespräch mit dem ebenfalls digitalisierten Vitalkameraden beim ersten Recovern nach einer halben Stunde Laufaktion auf 400 Höhenmetern, über Blutdruck, Herzrythmus etc. - natürlich auch über die Durchschnittgeschwindigkeit der zurückgelegten Strecke..... unter anderem versteht sich! Man prostet sich nicht mit Wasser, sondern mit isotonischen Getränken zu und feiert die innovative "Überlebenstechnik" ! Willkommen im Dahner Felsenland - für den ein oder anderen offensichtlich schon vergleichbar mit dem Mount Everest Base Camp!

    Der Spaß beim Wandern, sowie die Natur per se, geraten wohl bei einigen der digitalisierten Waldgeister leicht in den Hintergrund! Aber....., es gibt da ja eine Gegenbewegung! Leider mindestens genauso bescheuert - dazu demnächst mehr!

    Der sonnige Herbsttag hat mich abermals zum Wandern ( ja sorry, ich wandere leider nur ) in die Pfalz gelockt - heute wartet der "Napoleon-Steig" in Bruchweiler-Bärenbach auf mich.

    Und, es war richtig schön! Infos über den 12 Kilometer langen Weg gibt's im Netz genug und die nachfolgenden Bilder sprechen eh für sich! Übrigens, die für diesen Trail veranschlagten 5 Stunden, sind definitiv zu viel - in 3,5 Stunden ist der "Napoleon-Steig" locker zu schaffen!
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  • Day143

    Hiking the "Dimbacher High Path"

    September 14 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Traumhaftes Herbstwetter - perfektes Wanderwetter! Heute geht's auf den "Dimbacher Bundsandstein Höhenweg" - was für ein langer Name!

    Der 10 Kilometer ( mit allen Aussichtspunkten sind es dann 12 Kilometer ) lange Rundwanderweg startet am Wanderparkplatz etwas außerhalb von Dimbach. Es geht 3,5 Stunden durch den Pfälzer Wald - bis auf wenige hundert Meter, ausschließlich auf naturbelassem, sandigem Waldboden..... eine wahre Freude für die Gelenke!

    Der Trail ist wegen der vielen bizarren Bundsandstein-Felsen und der Wegführung durch den Wald abwechslungsreich - nur auf kurzen Strecken zwischendurch, geht es über geschotterte Forstwege.

    Heute war Ruhe im Wald! Bis auf eine Handvoll Wanderer und einen E-Bike-Terroristen auf einem der besagten Schotterwege, war niemand zu sehen und zu hören - prima!

    Mir hat die Rundwanderung gut gefallen! Zu 100% geht's durch den Wald - das wäre auch im Hochsommer eine empfehlenswerte Wanderstrecke. Und ein Wanderweg ist es dann auch definitiv - für Waldspaziergänger mit Bürokondition, wären die Aufstiege zwischendurch doch etwas "knackig". Ein weiterer Vorteil sind die oft engen, naturbelassenen Pfade - keine Chance für "mobile" Zeitgenossen im zweiten Frühling, mit einer gesteigerten Affinität zu innovativer, elektronischer Zweiradtechnik!

    Zu Schluß noch mein Wort des Tages - es lautet "Brückenertüchtigung"! Gesehen auf einem riesigen Baustellenschild an der Rheinbrücke bei KA-Maxau. Was soll denn das bedeutet, häh? Macht die Brücke jetzt Zirkeltraining oder Pilates oder was? So etwas sinnbefreites, fernab der wirklich gesprochenen Sprache, können sich doch nur deutsche, paragraphengesteuerte Staatsdiener ausdenken!
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  • Day141

    "Hello....., nice to meet you"!

    September 12 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    Vogelstang ist ein Stadtteil von Mannheim und besitzt ein parkähnliches Naherholungsgebiet mit zwei Seen. Der "Untere Vogelstangsee", eine ehemalige Kiesgrube, ist der deutlich größere von beiden und unter anderem auch ein beliebtes Tauchrevier.

    Wie bitte....., tauchen im Stadtpark? Hört sich erst einmal seltsam an, aber es muß ja einen Grund haben, weshalb hier besonders an den Wochenenden Tauchtourismus herrscht!

    Heute aber nicht - wieder einmal habe ich einen Baggersee für mich allein! So wirklich Lust auf einen Tauchgang kommt aber nicht auf, als ich bis zur Hüfte im Wasser stehe - das sieht im Vergleich zu manchen Baggerseen bei mir um die Ecke deutlich trüber aus. Und so ist es auch - maximal 3 Meter Sicht! In 5 Meter Tiefe geht es vom "Tauchereinstieg" links am Ufer entlang.

    Schon bald zeigt sich, daß der Pflanzenbewuchs im Vogelstang nicht gerade üppig ist, dafür aber erstaunlich viele Fische und nach einigen Minuten auch eine Pumpstation zu sehen sind. Fast schon gespenstisch tauchen die riesigen Ansaugrohre plötzlich vor mir auf. Bei Bedarf versorgen diese den deutlich flacheren oberen See mit Grundwasser vom unteren See - ein bißchen erinnert mich das ganze Konstrukt an den Maschinenraum eines gesunkenen Schiffes! In diesem Bereich gibt es auch deutlich mehr Unterwasserpflanzen und der Grund, warum es so viele Taucher in den Stadtpark von Vogelstang zieht - die größten Süßwasserfische Europas....., Europäische Welse ( Silurus glanis )!

    Schemenhaft im trüben Wasser, schwimmt ein Jungtier bis auf Armlänge an mich heran. Mit vielleicht 70 Zentimeter noch ein Zwerg - Waller, so die umgangssprachliche Bezeichnung, können bis über 2,5 Meter lang und weit über 100 kg schwer werden! Wenig später ein zweites Jungtier und kurz vor Ende des Tauchgang noch ein dritter Wels - mit fast der doppelten Größe!

    Fazit: Manchmal lohnt sich das Abtauchen, auch wenn der See auf den ersten Blick nicht so verlockend aussieht und..... kleine "Monster" ( ich meine die unter Wasser ) gibt es sogar im Stadtpark 😅😅😅!
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  • Day132

    An amazing underwater biotope

    September 3 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Wer würde schon ein einzigartiges ( wenn auch sehr kleines ) Lebewesen in einem badischen Baggersee vermuten?

    Einer der voraussichtlich letzten Sommertage dieses Jahres, macht mir noch einmal Lust auf Wasser und Tauchen - heute geht's zum Giesen See bei Hochstetten! Wunderschön in Rhein-Nähe gelegen, stören dort nur sehr selten zu viele Menschen, oder verhaltensauffällige "Schrei-Bratzen" die friedliche Idylle - so auch heute! Als ich mit kompletter Taucherausrüstung am Ufer stehe, sind weit und breit nur zwei ältere Damen beim Kartenspiel auf der Liegewiesen zu sehen - im Wasser selbst ist niemand, ein Traum!

    Die Unterwasserlandschaft im Giesen See hat was, definitiv! Fast schon hügelig, üppig gewachsene, hohe "Wäldchen" aus Wasserpest und Tausendblatt lassen den Taucher zeitweise gefühlt über und durch einen Tannenwald schweben - wunderschön! Im Schutze dieser grünen Unterwasserinseln tobt das Leben! Eine große Anzahl von Jungfischen findet hier ein sicheres Versteckt vor beispielsweise richtig großen Flußbarschen, die in kleineren Gruppen auf die Jagd gehen.

    Und plötzlich sind sie zu sehen, die einzigartigen Lebewesen! Kleine Süßwasserquallen ( Crespedacusta sowerii ), nicht größer als eine 1 € Münze - erst ganz vereinzelt und dann richtig viele! Das Wasser muss von guter Qualität und sehr warm sein, damit sich die Larven am Seeboden entwickeln können - über einen längeren Zeitraum mindestens 25 Grad! Es wird angenommen, das die Neozoen ursprünglich aus dem Jangtse-Fluss in China stammen. Und was ist an den Miniquallen nun so einzigartig? Nun, sie sind die Lebewesen mit dem höchsten Wassergehalt auf diesem Planeten - 99,3%! Zum Vergleich, Wassermelonen haben nur 96% 😅!

    Ein schöner Tauchgang, wiederum nur wenige Fahrminuten von daheim entfernt - kann man mal machen!
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  • Day129

    Lake Staffort

    August 31 in Germany ⋅ ☀️ 29 °C

    Der letzte Augusttag bringt noch einmal hochsommerliche Temperaturen bis zu 34 Grad! Ein Blick auf die App von "Wetter online" macht deutlich, daß es heute im Badischen wärmer ist, als in all den von mir besuchten Orten der letzten Jahren. Nur das ägyptische Marsa Alam hat aktuell zwei Grad mehr zu bieten - was für ein Sommer!

    Auch deshalb ist mir heute nach Abkühlung und Tauchen - diesmal im nur zehn Fahrminuten entfernten Staffort See.

    Der Baggersee liegt ruhig, etwas außerhalb des gleichnamigen Ortes, zählt zu meinen Top 3 Seen und ist eigentlich nie überlaufen - so auch heute! Das liegt unter anderem daran, das nur eine kleine Liegewiese und diverse Buchten auf der linken Seeseite die Besucherplätze reglementieren. Hinzu kommt, daß vielleicht insgesamt nur 20 Parkplätze zur Verfügung stehen - der frühe Vogel, blablabla.....!

    Das klare, 26 Grad warme Wasser, verspricht einen schönen Tauchgang - Glück gehabt, denn eine gute UW-Sicht ist in diesem See nicht immer gegeben!

    Der Tauchgang wird von einer geringen Tiefe und der heutigen Gegenlicht-Atmosphäre bestimmt - besonders bei den großen, dichten Seerosenfelder sorgen die schräg einfallenden Sonnenstrahlen für schöne Perspektiven. Bis auf die üblichen "Verdächtigen", waren diesmal keine besonderen Fische zu entdecken - trotzdem ein schöner Unterwasser-Ausflug.
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  • Day108

    A hiking experience

    August 10 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Das wunderschöne Taubertal lässt sich von Wertheim nach Rothenburg ob der Tauber ( Gesamtlänge je nach Route ca. 100 Kilometer ), bequem in vier bis fünf Tagesetappen durchwandern.

    Heute jedoch, will ich einfach mal "Strecke" machen! Die Idee ist, wie immer in Wertheim zu starten, die ersten Kilometer auf dem Main-Donau Wanderweg zu laufen, und dann auf Radwegen wenigstens Lauda, oder bestenfalls Bad Mergentheim zu erreichen - das wären dann ca. 45 Kilometer!

    Da ich die einzelnen Etappen bei zurück liegenden Wanderungen schon ausführlich beschrieben habe, komme ich gleich zu den Erkenntnissen des gestrigen Tages:

    Nach 33 Kilometer war in Lauda Schluß für mich - das war definitiv nicht mein Tag! Knieprobleme rechts, Blase gelaufen und Achillessehnenreizung links, sowie das nahezu ausschließliche Laufen auf den asphaltierten Radwanderwegen bei über 30 Grad, war ( zumindest gestern ) deutlich anstrengender, als der 29 Kilometer lange Aufstieg zur Zugspitze letzten Monat - kein Witz!

    Fazit: Lieber auf Naturwegen durch das Hochgebirge wandern, als bei gefühlt null Höhenmetern die gleiche Distanz auf Asphalt zu laufen - zumindest mit meinen Outdoorschuhen von Keen! Eine interessante Erfahrung für mich, trotz diverser Blessuren - ich komme heute daher wie ein schwerst Gehbehinderter 😂😂😂!
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  • Day57

    Almost like in Key West

    June 20 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Was der Mallory Square in Key West, ist der Michaelsberg ( 269 m ü. M. ) bei lauen Sommerabenden für Bruchsal und Umgebung - man trifft sich in entspannter Stimmung vor der kleinen Wallfahrtskirche und genießt den Sonnenuntergang über der Rheinebene.

    Natürlich fehlen im Vergleich zu Florida, die spektakulär in Szene gesetzten Segelboote vor dem glutroten Planeten, die leckeren Cocktails und begeistern klatschende Zuschauer am Ende des tropischen Spektakels, aber..... auch hier blickt man auf's Wasser ( halt nur auf den Untergrombacher Baggersee ) und statt beispielsweise Caipirinha, klirren Rotweingläser - Weinanbaugebiet Baden :-)!

    Fazit: Der Vergleich zu Key West mit seinen weltberühmten Sonnenuntergängen ist sicherlich etwas übermotiviert, jedoch lohnt ein abendlicher Besuch des Michaelbergs definitiv! Der weite Blick über die stimmungsvoll colorierte Rheinebene bis hin zum Pfälzer Wald ist wunderschön 🌞🌞🌞!
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  • Day50

    A scuba diving jewel

    June 13 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Nur wenige Kilometer von daheim entfernt, befindet sich einer dieser Baggerseen, die ich im letzten Footprint als "Naturschatz" bezeichnet habe. Eingebettet zwischen Rhein und einem Altrheinarm, findet sich ( wenn man den Weg kennt ) ein wunderschöner Tauchsee - vor allem auch unter Wasser!

    Dichte "Wälder" aus unterschiedlichsten UW-Pflanzen, zwischen denen heute vereinzelt nebelartige Wolken schweben, vermitteln fast schon Dschungelfeeling beim Tauchen. Die Biodiversität für einen badischen Baggersee ist erstaunlich - neben den üblichen "Verdächtigen", zeigt sich auf einigen sandigen, sonnendurchfluteten Abschnitten beispielsweise auch die "Kessler-Grundel" ( Neogobius kessleri ). Sogar einige Exemplare der "Europäischen Sumpfschildkröte" ( Emys orbicularis ) haben sich hier angesiedelt - die seltenen Reptilien jedoch, konnte ich selbst beim Tauchen noch nie beobachten.

    Um welchen Baggersee geht's denn jetzt überhaupt? Nun....., das möchte ich lieber nicht verraten - es sind hier, vor allem am Wochenende, eh schon viel zu viele Taucher unterwegs! Heute allerdings nicht - was für eine herrliche Ruhe..... OHMMMM!
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