Poland
Auschwitz Concentration Camp

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16 travelers at this place

  • Day9

    Auschwitz

    January 3 in Poland ⋅ ☀️ -2 °C

    What to say.... I'm shivering, my heart rate is high, my back hurts... Even the trees there you can feel they are tortured...
    The whole place has been renovated, they turned the blocks into new places full of documentation about the History of the place and the people. I found it weird actually because we see only what they allowed us to see and when you enter a block, the old walls has been turned into something brand new..
    Hopefully the entrance is free, except if you want a guided tour. There are shops around, making money out of the misery of others, that's our World...
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  • Day36

    Auschwitz-Birkenau

    August 2 in Poland ⋅ ☀️ 30 °C

    Es ist drückend heiß. Wir waren seit langem gespannt auf diesen Tag; den Tag des Besuchs in Auschwitz. Worte können dem Ort, den Gräueln, der Entmenschlichung, die hier vor sich gingen kaum gerecht werden. Alles bewegt. Die Einzelschicksale. Die erdrückende Plastik der Todeswand, der Entkleidungszimmer und der Gaskammern. Die Präzision und das Ausmaß der industriellen Vernichtung. Das scheinbar im hohlen Raum verhallende Anklagen der Haar- oder Schuh-Berge. Man möchte am liebsten in sich selbst verschwinden, sich verstecken. Keinen Laut von sich geben. Aber dann ist dort doch wieder die schreiende Leere, der man sich nicht entziehen kann.

    Das Privileg meiner späten Geburt verbietet mir die Verantwortung als Täter oder als Mitwisser zu übernehmen. Doch bin ich Deutscher und habe als solcher konkrete Privilegien (Reisefreiheit, freie Wahlen, etc.). Der Ursprung dieser Privilegien liegt in der historischen Entwicklung unseres Landes. Wie könnte ich die Privilegien annehmen ohne die mit meinem Passport ebenfalls einhergehende Verantwortung zu übernehmen? Ich meine nicht eine abstrakte oder allein kollektive Verantwortung. Die Verantwortung ist individuell umsetzbar und liegt greifbar im Hier und Jetzt: Mahne und Erinnere des Geschehenen! Stehe auf gegen Diskriminierung & Intoleranz! Trete Extremismus entschlossen und an seinen Wurzeln entgegen!

    Nie wieder!
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  • Day2

    Ausflug Auschwitz // Stammlager

    October 15, 2019 in Poland ⋅ ☁️ 13 °C

    .

    Ich weiß nicht, wie ich beschreiben soll, was gerade in mir vor sich geht.

    Heute stand der Tagesausflug nach Auschwitz an. Dabei besuchten wir das Stammlager Auschwitz I und das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
    Über den Besuch im kleineren Lager, dem Stammlager Auschwitz I.

    Ich persönlich nicht einmal bemerkt, dass wir am Lager angekommen waren. Nach Außen wirkte das Lager nicht besonders, die Wachtürme waren klein und nicht unbedingt vorhanden und der Stacheldrathzaun ähnelte sehr dem alten Zaun zur Emsdettener Straße von AJG.
    Zudem überkam mir nicht so ein Feeling, wie es in Theresienstadt gewesen ist, da überall Reisebusse (vor allem Polnische) auf dem Parkplatz standen.

    Insgesammt wirkte es so, als sei heute ein polnischer Feiertag gewesen

    Wie man auf der Karte sehen kann, ist das Stammlager nicht sehr groß. Es gab 28 Baracken, von denen 20 aus der Zeit stammen, als Auschwitz sitzt einer polnischen Militärkaserne war. Die Nazis bauten noch acht weitere Baracken hinzu.
    Wenn du vom Busparkplatz auf den Eingang zuläufts, gelangst du links von dem Eingangsgebäude in das Lager. Unsere Reiseführerin zeigte uns das von Touristen überfüllte Lager. Wir besichtigte umgebaute Baracken, die heute Teile des Museums sind. In der Baracke Nr. 4 war eine riesige Karte an der Wand, auf der gezeigt wurde, aus welchen Teilen des Reiches die Juden nach Auschwitz und Auschwitz-Birkenau transportiert wurden. Dabei hingen Bilder von Männer, Frauen und Kindern, wie sie in den Lagern ankamen und exekutiert wurden.
    In Vitrinen wurden dann die Briefe präsentiert, auf denen Personaldaten und Grund einer beliebigen Person standen und warum sie nach Auschwitz geliefert wurde.

    In Baracke 5 waren dann hinter Fenstern die Habseligkeiten der Ermordeten aufgestapelt. Millionen Schuhe, Kleider, Bürsten und Tonnen von Frauenhaar (aus dem im Reich Stoffe gewebt wurden) sowie einiges mehr.
    Nachdem wir noch andere Baracken kurz besichtigt hatten (weitere Bilder von Opfern & ein Museum über die Entwicklung des Nationalsozialismus in Polen) gingen wir zum Platz zwischen den Baracken 10 und 11.

    Auf diesem "Todesplatz" wurden Juden oder andere Gefangende arbeitsungähig gemacht. Bei den einen wurden die Hände zusammengebunden. An diesem Seil wurden sie dann an eine Hacken gehangen, wenn nach einigen Stunden die Arme gebrochen oder die Schultern ausgekugelt waren, wurden die Menschliche Überreste in die nächste "Dusche" beordert.
    Andere mussten sich nackt auf einen Prügelblock legen. Daraufhin wurde mit einem Knüppel oder einer Peitsche (laut Plan 25x) auf die Gefangenden eingedroschen. Die Leidenen mussten ihre Hiebe selbst laut mitzählen. Wer sich verzählte musste wieder von vorne anfangen...

    Nach den Baracken wurden wir zum Krematorium und zur Gaskammer geführt, das außerhalb des eigentlichen Lagers lag. Schweigend liefen wir durch das Gebäude, das komplett dunkel war. Nur durch die Luken, durch die damals das Gas in die Gaskammer geschüttet wurde, drang ein bisschen Licht. Nebenan befand sich das Krematorium, wo die Leichen verbrannt wurden. Der Anblick erinnert mich sehr an den Friedhof nahe Theresienstadt...

    Am Krankenhaus für die SS Offiziere vorbei verließen wir schließlich das Stammlager Auschwitz I.

    Mit dem Bus ging es für uns dann weiter in das deutlich größere Todeslager Auschwitz-Birkenau.
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  • Day30

    Gedenkstätte KZ Auschwitz I (Stammlager)

    November 5, 2018 in Poland ⋅ ⛅ 13 °C

    Wie wir ansatzweise bereits erwartet hatten, war unser Besuch der Gedenkstätte sehr "beeindruckend" und erschreckend grausam zugleich. Wir hatten eine 6-stündige Führung gebucht, innerhalb derer uns viele Details und Hintergründe erläutert wurden. Die Gedanken werden uns vermutlich noch eine ganze Weile beschäftigen. Es ist unfassbar zu was Menschen im Stande sind zu tun und was wiederum Menschen aushalten können. Noch erschreckender ist es allerdings, dass es Menschen gibt denen das alles egal ist. So haben wir am Sonntag einen jungen Deutschen im Ort getroffen, der uns erzählt hat, dass er mit seiner Familie da ist und die Gedenkstätte nicht besuchen möchte, weil ihn das "langweilt"😳😬.Read more

  • Day87

    KL Auschwitz 1

    October 1, 2019 in Poland ⋅ ⛅ 18 °C

    Unbegreifliches Ausmaß an menschlichen Tragödien! Da kann man gar nicht mehr zu sagen und muss den dicken Kloß im Hals verdauen.

You might also know this place by the following names:

Auschwitz Concentration Camp

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