• Erste Eindrücke aus Montenegro

    June 12 in Montenegro ⋅ ☀️ 24 °C

    Da Regina etwas kränkelt und der Schreck aus den Bergen sitzt und noch etwas in den Knochen. Darum haben wir uns dazu entschieden Nordmazedonien bzw. Ohridsee auszulassen und direkt Montenegro anzusteuern. Zuvor wird in einer Reifenwerkstatt noch schnell der Reifen repariert und montiert. Die Nacht verbringen wir an einem ruhigen Strand, wo Regina sich ausruhen und etwas erholen kann. Am Morgen verlassen wir Albanien und fahren nach Montenegro. Die Grenze ist überraschend schnell erledigt und wir sind gespannt auf das Land, von dem wir schon so viel Gutes gehört haben. Montenegro ist zwar klein, beeindruckt aber mit seiner Mischung aus Bergen und Adriaküste.

    Schon nach kurzer Zeit fällt uns auf, dass die Küste sehr dicht bebaut ist. Viele Strände sind von Hotels oder Ferienanlagen umgeben und oft kaum zugänglich. Ganz im Süden finden wir zum Glück direkt am Meer unter Bäumen einen schönen Platz zum Übernachten. Eigentlich ist Wildcampen verboten, doch wir haben Glück und verbringen dort einen ruhigen Abend. Über dem Meer zieht sogar noch ein Gewitter vorbei. Marie überredet Regina trotz ihrer Erkältung zu einem kurzen Sprung ins Wasser.

    Am nächsten Morgen probieren wir in einer Bäckerei leckeren Burek mit Spinat und Käse, bevor wir weiter Richtung Norden fahren. Leider wird die Küste immer voller und moderner. Baukräne, Hotels und Apartmentanlagen prägen das Bild und entsprechen so gar nicht unseren Erwartungen.

    An der Bucht von Kotor gefällt es uns wieder deutlich besser. In Tivat gehen wir noch einmal schwimmen und entdecken sogar die riesige unübersehbare Segelyacht Black Pearl. Über die schmale Küstenstraße fahren wir schließlich hinauf in die Berge und finden oberhalb der Bucht einen traumhaften Stellplatz mit herrlichem Ausblick. Dort verbringen wir eine wunderbar ruhige Nacht.
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