Unsere Panamericana Reise ist beendet. Unser 4x4 Sprinter ist in Vancouver verkauft. Wir begeben uns auf eine neue Reise nach Hawaii.
  • Day21

    Unser letzter Tag auf Maui

    November 17, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    Unseren letzten Tag auf Maui verbringen wir am Kahana Beach. Der Wind ist sehr gut. Wir pumpen unsere Kites auf und kitesurfen. Die Surfbedingungen sind traumhaft. Das Wasser ist türkis blau. Ein vorgelagertes Riff hält größere Brandungswellen ab. Am Riff bauen sich schöne Wellen auf, so dass man diese toll abreiten kann. Es ist ein richtiger Wassersporttraum. Dies ist für uns der beste Spot auf Hawaii. Plötzlich flaut der Wind ab. Regina schafft es noch an Land zurück. Jens ist noch in den Wellen am Riff. Sein Kite fällt ins Wasser. Da ihm bereits in Kolumbien ein Kite in den Wellen kaputt gegangen ist, löst er lieber das Sicherheitssystem aus, damit der Kite nicht mehr so viel Druck von den hereinbrechenden Wellen abbekommt und nicht kaputt geht. Dabei verliert er den Chicken Loop, an dem man sich einhakt. So muss er leider zurück schwimmen. Am Strand ruhen wir uns erstmal aus und suchen das vermisste Teil. Leider erfolglos.
    Der Wind bleibt etwas schwächer, so dass Regina den Kite von Jens nimmt und Jens unseren nächst größeren, den 12er Kite. Jens bastelt sich einen provisorischen Chicken Loop, damit er wieder kiten kann.
    Wir fahren eine Weile, bis dann der Wind stark auffrischt. Er weht sehr kräftig, so dass unsere Kites nun zu groß sind. Regina versucht die Depowerline zu ziehen. Dabei löst plötzlich ihr Sicherheitssystem aus und der Kite fällt ins Wasser. Zum Glück verliert sie nicht den Chicken Loop. Aber leider ist der Wind zu stark, um den Kite zu starten. Jetzt muss sie schwimmen. Jens landet derweil am Strand seinen Kite, um anschließend Regina zu helfen. Sie schafft es gerade noch vor den Felsen an Land zu kommen. Wir erholen uns wieder einmal erstmal ein paar Minuten am Strand, bevor wir zum Ausgangsort zurück laufen. Es dämmert bereits und wir packen unsere Kites zusammen. Beim Abendessen im Beachpark sind wir froh, dass nichts schlimmeres passiert ist.

    Am nächsten Tag packen wir unsere 9 Taschen, denn unser Flug geht bereits um 12:30 Uhr nach Grenada.
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  • Day20

    Kiten in Kihei

    November 16, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir starten den Tag gemütlich bei einem Kaffe und Müsli in der Bucht von Hookipa. Wir haben einen tollen Parkplatz auf einer Felskuppe mit Blick aus der Heckklappe unseres Wagens auf die vielen Wellenreiter im Wasser. Über hundert Surfer tummeln sich mit ihren kleinen Brettern im Wasser in der Hoffnung die perfekte Welle abzureiten. Die Wellen hier sind ca. 3-4 Meter hoch und laufen in gleichmäßigen Abständen in die Bucht hinein. Gegen 12 Uhr fahren wir in Richtung Kihei. Hier ist für heute etwas Wind angekündigt. Der Wind frischt zum Nachmittag auf und wir können auf‘s Wasser. Es ist mehr Wind, als angesagt, so dass Jens sogar Windsurfen kann und Regina mit dem kleinsten Kite Spaß hat. Gut zwei Stunden gleiten wir über das Wasser. Leider verliert Reginas Kite etwas Luft, so dass er sich nur noch schwer steuern lässt. Mit Mühe kommt sie noch zurück zum Strand. Jens kommt hinterher. Am Strand checken wir den Kite. Es scheint aber alles in Ordnung zu sein. Wahrscheinlich war ein Ventil nicht richtig zu. Nun flaut der Wind ab. Wir laufen am Strand zurück zum Ausgangspunkt. Vor dem Abbauen genießen wir noch den schönen Sonnenuntergang zusammen mit vielen anderen Touristen.Read more

  • Day18

    Tauchen auf Maui

    November 14, 2019 in the United States ⋅ 🌙 21 °C

    Auf Maui gibt es viele Tauchmöglichkeiten. Wir hatten uns für den Molikini Krater entschieden. Das ist ein kleiner Vulkankrater der zum Teil Unterwasser ist. Hier muss man nur ca 15 Meter tief tauchen und befindet sich im Krater. Es geht um 6 Uhr morgens los. Wir schlafen am Bootsanleger und stehen schon um 5 Uhr morgens auf. Es ist stockfinster und wir sind hundemüde. Nach einem Kaffee werden wir munter. Um viertel vor sechs stehen wir bereit. Wir fahren 40 min zum Krater. Es sind 12 Taucher und zwei Guides an Bord. Beim Tauchgang sind vier weitere Taucher in unser von Poki geführten Gruppe. Die Engländerin erklärt uns das Revier und erklärt uns die Ausrüstung. Die Tauchmessgeräte sind in PSI und Foot, da müssen wir umrechnen. Dann geht alles ganz schnell. Eigentlich für Regina viel zu schnell. Es bleibt kaum Zeit, dass wir gegenseitig unsere Ausrüstung checken. Wir springen ins Wasser. Dann sollen wir abtauchen. Jens ist schnell unten. Leider kommt Regina nicht tiefer, als 5 Meter. Sie hat Probleme den Druckausgleich der Ohren hinzubekommen. Dieses Problem hat auch eine andere Taucherin. Nach einigen Versuchsminuten muss Regina und die andere Taucherin den Tauchgang abbrechen, denn die übrigen Taucher warten bereits am Grund. Enttäuscht und frustriert klettern beide zurück aufs Tauchboot. Zum Glück hat Jens die GoPro dabei, dass er einige Aufnahmen machen kann. Nach einer knappen Stunde kommen die Taucher wieder an die Oberfläche.
    In der Tauchpause fahren wir zu einem anderen Tauchspot und stärken uns währenddessen mit Bananenbrot, Cookies und Obst.

    Beim zweiten Tauchgang sind wir besser vorbereitet und überprüfen unsere Tauchausrüstung gegenseitig ohne Zeitnot. Wir springen ins Wasser und dann geht es runter. Alles läuft wie am Schnürchen. Regina ist als zweite unten. Jens folgt umgehend. Die andere Taucherin, die bereits beim ersten Tauchgang Probleme hatte, schafft es leider auch dieses Mal nicht. Es ist leider wegen Ohrenproblemen keine Seltenheit für sie. Wir genießen eine knappe Stunde die Unterwasserwelt, wobei Poki immer wieder auf spannende Lebewesesen hinweist. An der Oberfläche freut sich Regina sehr, dass es diesmal geklappt hat. Bereits um 11 Uhr morgens sind wir zurück am Auto.
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  • Day17

    Verkaufshow im Diamont Ressort

    November 13, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir laufen durch die Tourimeile Lahaina. Hier sieht es sehr nett aus, jedoch etwas künstlich. Es macht auf uns den Eindruck, als wäre die hübsche Promenade extra für die Kreutzfahrtgäste hergerichtet worden. Wir sehen, dass die zahlreichen Kreuzfahrtgäste wieder mit Beibooten zum großen Kreuzer geschippert werden.
    Wir sind auf der Suche nach guten Tauchtouren. Wir werden in einen Laden vom Diamond Ressort hereingewunken. Wir fragen nach einem guten Angebot, denn die Tauchgänge sind hier ziemlich teuer. Dort wird uns das Angebot unterbreitet, eine Tauchtour zum halben Preis zu machen, sofern wir uns eine Timeshare Verkaufspräsentation im Diamond Ressort anschauen. Wir sagen zu, denn das klingt spannend und wir sparen einiges an Geld. Am nächsten Tag fahren wir in das Ressort und hören uns die Präsentation an. Der Sprecher ist charmant aber für unsere Verhältnisse zu übertrieben. Inhaltlich geht es darum, gegen Einmalbeitrag das Recht, auf jährliche Urlaubsunterkünfte zu erwerben. Es kommt ein kompliziertes Punktesystem zum Einsatz und das System wird wohl keiner der Anwesenden voll verstanden haben. Den anderen amerikanischen Gästen scheint die Masche zu gefallen. Für das folgende Individualgespräch werden den Gästen andere Gesprächspartner zugeteilt. Eddie, ein 71 jähriger Afroamerikaner, versucht uns nun mit Luxus- und Exklusivitäts-Geschichten um den Finger zu wickeln. Wir stellen viele Fragen und bringen ihn damit immer wieder aus dem Konzept. Später kommt sein Manager zu uns, um uns die unwiderstehlichen Angebote zu unterbreiten. Sollten wir heute Unterschreiben, werden uns riesige Rabatte versprochen. Wir finden die Masche unseriös und lehnen dankend ab. Trotzdem zeigt uns Eddie noch ein schönes Zimmer mit tollem Meerblick und gehobener Ausstattung. Wer sich auf solch plumpe Art zu großen Investitionen hinreißen lässt, kann ja nicht ganz bei Trost sein. Wir werden freundlich verabschiedet. Auf unserem Weg in Richtung Tauchspot, amüsieren wir uns noch ein wenig über dieses Geschäftsmodell. Am Sunset Beach kommt dann noch etwas Wind auf und Jens geht noch eine Stunde kiten, bevor wir uns dann den bezaubernden Sonnenuntergang anschauen.
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  • Day16

    Ostseite von Maui

    November 12, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir fahren von der Südküste bis in den Nordosten. Wir haben einen Tipp bekommen, dass man hier sehr gut Schnorcheln kann. Allerdings ist es heute zu windig hier. Wir fahren ein wenig südlicher, um dort unser Glück zu versuchen und es klappt. Wir Schnorcheln mit Schildkröten und diversen bunten Fischen.
    Die Ostküste ist im Gegensatz zu der restlichen Insel sehr touristisch. Hier befinden sich auch exklusive Ressorts, für Urlauber, die sich entspannen und nichts tun möchten. Das ist nichts für uns. Wir langweilen uns bereis nach 2 Stunden am Strand rumliegen. Deshalb treten wir unsere Weiterreise entlang der Ostküste an. Wir übernachten zwei Nächte an einem sehr schönen Kanuclub. Hier befinden sich Duschen und schattige Picknickbänke am Strand. Was will man mehr? Auch einheimische kommen hier gerne hin. So unterhalten wir uns mit Tok, der sein Frühstück an einem Barbecue zubereitet. Er hat sein Haus verloren, da die USA hohe Steuern erheben. Er lebt jetzt, wie wir, in seinem Auto.
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  • Day14

    Auf in den Regenwald

    November 10, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Auf Maui gibt es alle Klimazonen, bis auf arktisches Klima. Die Wolken bilden sich tagsüber über dem Ozean. Der Wind drückt diese dann von Nordosten an den 3000 Meter Hohen Vulkan Haleakalā. Sie stauen sich dort und regnen ab. So hat Maui im Norden und Osten einen immergrünen Regenwald. Diesen gibt es heute zu erkunden. Wir fahren im Norden der Insel eine der schönsten Küstenstraße der Welt. Sie schlängelt sich über 70 km durch den Regenwald entlang der zerklüfteten, rauen Küste Mauis. Wir haben Glück und strahlenden Sonnenschein. In Hana übernachten wir im Wagen am Strand.

    Am nächsten Tag fahren wir in den Haleakalā Nationalpark und machen eine Wanderung zum Waimoku Wasserfall. Wir laufen eine gute Stunde im tropischen Klima, teils durch Bambus Wald bis hin zum Wasserfall. Das Wasser stürzt hier 100 Meter in die Tiefe. Wir lassen es uns natürlich nicht entgehen eine Abkühlung im kühlen Nass zu nehmen. Auf den Rückweg fängt es zu regnen an, was uns bei den hohen Temperaturen aber nicht sehr stört.
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  • Day13

    Haleakala der hohe Berg auf Maui

    November 9, 2019, North Pacific Ocean ⋅ ⛅ 11 °C

    Hoch hinauf geht es für uns. Wir schrauben uns unzählige Serpentinen hinauf, bis auf den 3055 Meter hohen Vulkan Haleakala. Auf halber Höhe legen wir eine Zwischenstopp ein und machen eine kleine Wanderung vorbei an Eukalyptusbäumen und Cedern und können sogar den flinken und scheuen l‘iwi beobachten. Das ist ein roter Vogel mit einem langen roten Schnabel. Drei Stück fliegen von Blüte zu Blüte. Dann geht es weiter auf den Vulkan. Wolken ziehen auf. Das macht aber nichts, denn auf dem Gipfel sind wir über den Wolken. Wir wandern ein wenig zum Krater hinab. Es scheint so, als ob wir auf einen anderen Planeten wären. Alles ist rot braun und es gibt nur wenige Pflanzen. Von oben sah es gar nicht so weit aus, allerdings erscheint es uns beim Wandern recht lang. Auch nach einer guten Stunde sind wir noch nicht unten im Krater angekommen. Wir kehren um, damit wir den Sonnenuntergang am oberen Kraterrand nicht verpassen. Diesen schauen wir uns mit vielen anderen Touristen an. Hier oben ist es beim Sonnenuntergang sehr kalt. Gut, dass wir noch unsere Wintersachen von Alaska dabei haben. In den dicken Wintermänteln frieren wir nicht. Ganz anders manche Touristen, die nicht mit der Kälte gerechnet haben und nun in kurzen Hosen und Tshirts frieren. Durch die Wolken können wir die Insel und den Ozean einem rötlichen Licht sehen. Der Sonnenuntergang ist traumhaft schön. Anschließend fahren wir zum Campground, der auf 2000 Metern liegt. Eigentlich ist es sehr schön hier. Einige andere Camper haben ihre Zelte aufgebaut und machen ein Lagerfeuer. Nachts bekommen wir in unserem Microcamper kaum ein Auge zu, da es so kalt ist. Wir ziehen unsere Wintersachrn an und frieren frieren trotzdem. Am nächsten morgen sind wir sehr früh wach und ziemlich gerädert. Nach dem Frühstück besuchen wir noch einmal den Gipfel und verschiedene Aussichtsplattformen. Morgens ist haben sich die Wolken noch nicht gebildet und wir haben eine super Aussicht.Read more

  • Day12

    Schildkröten schlafen am Strand

    November 8, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Am Morgen gegen 8:30 Uhr fahren wir in der Nähe vom Flughafen an den Strand. Dort entdecken wir zwei Meeresschildkröten, die gerade ein Nickerchen machen. Daneben stehen Steffi und Frank, die deutschen machen hier mit ihren Kindern ein halbes Jahr lang Urlaub. Sie sind beide Lehrer im Allgäu und haben sich eine Auszeit genommen. Die Kinder gehen hier in die Schule. Sie erklären uns, dass es hier auf Maui der einzige Ort auf der Welt ist, wo die Schildkröten nachts zum Schlafen an den Strand kommen. Wir entdecken auch noch einige weitere Schildkrötenspuren im Sand. Allerdings waren diese Schildkröten wohl keine Langschläfer und sind bereits wieder im Meer unterwegs.Read more

  • Day11

    Maui, die Hauptstadt des Windsurfens

    November 7, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir landen auf Maui, unsere dritte und letzte Hawaii Insel. Hier werden wir 11 Tage verbringen. Jens freut sich schon die ganze Zeit auf Maui, denn es ist DER Windsurfhotspot des Planeten. Bereits als Teenie hatte er Winsurfposter von Maui an den Wänden hängen. Hawaii schien ihm immer so fern und nun sind wir hier.
    Wie auf den beiden anderen Inseln auch, heißt es zunächst, Mietwagen abholen und als Camper einrichten. Mittlerweile haben wir schon Übung darin und sind nach einer guten halben Stunde fertig. Danach fahren wir zum Supermarkt, um Lebensmittelvorräte zu bunkern. Hier auf Maui sind die Lebensmittelpreise, im Vergleich zu den beiden anderen Inseln, noch höher. Ein Liter Milch kostet umgerechnet drei Euro. Ein einfaches helles Brot ab drei Euro. Tomaten und Apfel je Stück ein Euro. Fleischprodukte sind sehr teuer. Naja, wir müssen aber trotzdem etwas essen und begrenzen uns etwas.

    Den Nachmittag verbringen wir am nahegelegenen Kitebeach. Leider reicht der Wind zum Kiten nicht aus. So schwimmen wir ein wenig mit den Schildkröten.
    Am Abend versuchen wir einen Schlafpkatz zu finden, was auf Maui nicht einfach ist. Die Beachparks schließen abends und Campen ist nicht erlaubt. Wir finden aber einen Schlafplatz neben der Landebahn des Flughafens in Küstennähe. Zum Glück fliegen hier nachts keine Flugzeuge.
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  • Day10

    Shipwreck Beach

    November 6, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Shipwreck Beach schnorcheln wir etwas und beobachten einige Hochzeiten am Strand. Das scheint hier ein sehr beliebter Ort für Ja-sager zu sein.

    Morgen früh fliegen wir weiter nach Maui. Auf Kauai sind wir leider mangels Wind nicht zum Kite- oder Windsurfen gekommen, aber unsere vier Tage auf Kauai vergingen trotzdem, wie im Flug.Read more