• Finale Etappe, jetzt!

    12. juni, Letland ⋅ ☁️ 16 °C

    100 km Asphaltstraße zur Fähre nach Liepaja turnen mich mal wieder ab und ich beschließe, der "lokalen" Radroute mal wieder eine Chance zu geben: Feuchte, feste Waldwege, Angelteiche, läuft. Aber etwas später leider ein Entscheidungsfehler, als ich das Ganze mit einer breiteren Schotterpiste zu beschleunigen versuche. Die ist wieder eine von den unkompaktierteren und nach gestrigem Regen immer noch sehr reifenfressend-weich. Zudem als Waschbrett ausgefahren. Da wäre ich mit den Waldwegen besser beraten gewesen.

    So geht es die insgesamt halbe Etappe bis Aizpute, von wo ich nach ner Pizza dann doch wieder auf den Eurovelo switche, der aber 100 % Hauptstraße bedeutet. Trotz wenig Verkehr: Warum werden diese Routen so gelegt?

    Der Markt für Rasentrimmgeräte muss in Lettland gigantisch sein. Egal wo man ist, auf dem Land oder in nem Örtchen, überall wird gefühlt an jedem Tag irgendwie nix anderes gemacht, als den häuslichen Rasen kurz zu halten. Aufgrund der teilweise ungleichmäßigen Grundstückstopografie führt das oft dazu, dass die Leute manuell mit motorisiertem Trimmer im Graben stehen.
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