Badestopp bei Rab
July 27 in Croatia ⋅ ☀️ 25 °C
Heute hatte ich beim Badestopp in einer traumhaften Bucht auf Rab einen kleinen Schreckmoment. Mit beiden Enkeln im Wasser war Matheo fest entschlossen, zurück zum Schiff zu schwimmen, während Jonathan weiter Richtung Küste paddelte. Ich konzentrierte mich zunächst auf Matheo, um ihn sicher zurückzubringen. Doch als ich Jonathan nachschwimmen wollte, merkte ich, dass ich ohne meine Brille kaum etwas erkennen konnte. Ich sah einen orangefarbenen Schnorchel und dachte mir, das müsse Jonathan sein. Leider stellte sich schnell heraus, dass ich mich geirrt hatte.
Verwirrt schaute ich mich um, doch kein weiterer Schnorchel war in Sicht. Auch Jonathan war nicht mehr zu sehen. In diesem Moment überkam mich eine leichte Panik. Ich blickte zurück zum Schiff und schwamm so schnell ich konnte zurück – zum Glück fanden sich beide Kinder fröhlich an Bord wieder.
Kaum war ich wieder einigermaßen trocken, wollte Jonathan erneut mit dem Schnorcheln loslegen. Also sprang ich, ausgestattet mit meiner Kamera, wieder ins Wasser. Jonathan half mir, die Kamera richtig einzustellen, und schon tauchten wir in die Unterwasserwelt ein. Ich tauchte sogar unter Jonathan hindurch, um atemberaubende Bilder und Videos zu machen. Dummerweise hat er mir nicht gesagt, das ich noch auf den Knopf oben drücken muss. So dass ich nur mit meinem geistigen Auge einen tollen Film gedreht habe.
Plötzlich wurde Jonathan jedoch von den Wellen übermannt und wollte zurück. Mit seiner Tauchbrille hatte er Schwierigkeiten, die Orientierung zu behalten, und schwamm zügig am Schiff vorbei, direkt aus der Bucht hinaus. Zunächst bemerkte ich das nicht, da ich mit meiner Tauchbrille auf den Grund konzentriert war. Doch als ich es realisierte, gab es wieder einen kleinen Wassersprint, um ihn einzuholen.
Als ich ihn endlich erreicht hatte, war er in Panik geraten, da die Wellen hoch und das Schiff weit entfernt schien. Aber mit einer Atemübung konnte ich ihn beruhigen, und gemeinsam schwammen wir mit ruhigen Zügen zurück zum Schiff. Völlig erschöpft gönnte ich mir eine kurze Verschnaufpause, während die beiden schon wieder ins Wasser wollten. Ich konnte eine halbe Stunde Auszeit aushandeln, bevor das nächste Abenteuer begann.
Diesmal wollten sie nur von der Reling springen. Ich wusste, dass ich dennoch im Wasser bleiben musste, denn auch wenn der Kleine schwimmen kann, war ich mir nicht sicher, ob er bei der leichten Strömung und den Wellen sicher zur Leiter gelangen würde. Ein aufregender Tag, der mich an meine Grenzen brachte, aber auch voller Spaß und unvergesslicher Erinnerungen war!Read more















TravelerZum Glück alles gut ausgegangen. Erinnert mich an meine Beiden; auch gerne in unterschiedliche Richtungen unterwegs. Also zuerst immer dem Schnelleren nach und danach den Anderen "einfangen".