Spain
El Hierro

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3 travelers at this place

  • Day136

    El Hierro Dos Hermanas

    February 26, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach fast 3 Wochen unfliegbaren Bedingungen nun endlich Schwachwind am oberen Startplatz von Dos Hermans.
    Dort startet man in nördlicher Richtung mit unglaublichen 1300 Meter Höhenunterschied zum Landeplatz. Die Sicht war frei ohne aufziehende Bewölkung. Der Flug führt in einen lange halbkreisartige Bergkante, die zum Meer Richtung Frontera vollkommen offen ist. Bei idealen Bedingungen wird hier bis zum Abwinken gesoart und thermisch geflogen. Bei einem tschechischen Acropiloten kann man hier auch im Tandem Loops, Sat und Helis erfliegen. Gelandet wird neben dem Football Stadion oder an einer Straße, die zur Playa los Sorgos führt. Es gibt auch Startplätze in südlicher Richtung, die jedoch wetterbedingt weniger beflogen werden. Meistens weht der Passatwind aus nordwestlicher Richtung, wenn nicht die Kalima aus der Wüste von Maroko wäre, der sogar den Flugverkehr lahmlegte. Alles in allem eine Bereicherung für Piloten, die in Tenerifa sind und bei passenden Bedingung geschwind mit der Fähre überwechseln. Als Flugurlaub für eine Woche eher nicht zu empfehlen. Aber El Hierro ist eher was für Leute die Zeit haben und alles ein bißchen ruhiger angehen. Tolle Wander und Bikingmöglichkeiten in einer abwechslungsreichen Landschaft.Read more

    Uli Gold

    😃Geile Bilder Walk & Fly? Genieße es.

    2/27/20Reply
    M12354

    danke für den ausführlichen Bericht und die Bilder

    3/2/20Reply
     
  • Day29

    Irland?

    May 5, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von "El Hierro" und der der schönen Casa. Eine Katze, welche wir zwei Tage zuvor sich auf der Straße liegend gesonnt hatte, besuchte uns zum Frühstück auf der Terrasse. Auch die Vögel und Hummeln waren wieder da, genauso wie unzählige Tausendfüßler. Ebenso der angenehme Geruch von dem Feigenbaum, welcher neben der Casa stand. Das Wetter erschien aufgelockert und über dem Bergmassiv sahen wir zum ersten Mal Fetzen von blauem Himmel.

    Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen, räumten die Casa auf, nahmen den Müll mit und verabschiedeten uns. Nach der Müllentsorgung stiegen wir ins Auto und führen wieder die alte Verbindungsstraße der einzelnen Orte entlang. Ich entschied mich die Strecke zu fahren, welche wir gestern schon bergauf genommen haben. Diese kannte ich zumindest und wusste um "schreckliche" Stellen. Beim Hochfahren hielt ich zweimal an, damit hinter uns fahrende Autos überholen konnten. Nicht, dass sie drängelten, nein - sie machten mich aber (noch) nervöser. Fast ober angekommen, kamen wir mit dem Auto in die Wolken, welche sich über den Berg zu schieben versuchten. Es wirkte alles so verwunschen und etwas schauerlich. Die Fahrbahn war leicht mit Moos bewachsen und die Feuchtigkeit machte sie sicherlich noch rutschiger. Ich fuhr sehr vorsichtig.

    Oben angekommen, stellten wir unser Auto auf dem Parkplatz an der Straße ab und begannen unsere kleine Wanderung. Eine Quelle sah aus, wie aus einem Märchenfilm und der Wald dahinter, wirkte so schaurig, wie aus "Herr der Ringe". Jeden Augenblick, so dachten wir, würden die alten Bäume sich bewegen und uns fangen wollen. Die feinen Blätter und Flechten an den Bäumen sammelten die Feuchtigkeit auf und Tropfen hingen an ihnen herab. So gingen wir einen Weile durch diesen "Nebel-Wald" und entschlossen uns dann, unsere Wanderung bis zum "Mirador der Jinama" fortzusetzen. Dem Haupt-Mirador hier auf "El Hierro". Wir versprachen uns durch die langsam auflockernde Bewölkung eine gute Sicht über das riesige Tal.

    Ohne dem Nebel, hätte ich die Strecke sicherlich schwer begehen können. Auf der Karte sah ich, dass es links von uns mehrere hundert Meter steil hinunter ging. Wir gingen sozusagen auf dem Bergkamm entlang bis zu diesem Mirador. Und wir würden nicht enttäuscht. Die Sicht war nicht super, aber gut genug, die Weite von dem Tal erfassen zu können. Über diesen "Pass" gehen zweimal im Jahr Prozessionen ins Tal direkt auf einem Weg an der Felswand entlang. Das ist nichts für mich. Heutzutage ist das ein Wanderweg.

    Wir gingen zurück Richtung Auto und nahmen diesmal den GR131, der etwas entfernt fast parallel verlief und kamen durch wunderbare Landschaften, wo wir dachten, wir wären in Irland gelandet und nicht auf einer kanarischen Insel, so saftig grün präsentierten sich Wiesen, Mohnblumenfelder und andere Wiesenblumen, sanfte Hügel und üppige Bäume. Unglaublich wie die Insel sich uns präsentierte und in welcher Vielfältigkeit. Aber mit der "Irland-Eigenschaft" haben wir so gar nicht gerechnet. Völlig fasziniert gingen wir so weiter und kamen zum Parkplatz zurück. Immer noch schwer begeistert, fuhren wir dann zum Fährhafen, gaben das Auto ab und nach einer Weile, konnten wir die Fähre betreten.

    Die Fähre legte pünktlich ab und wir hofften, dass wir rechtzeitig unseren Anschluss nach"La Gomera" noch erreichen würden. Wir fuhren mit der staatlichen Fähre "Armas" und müssten auf Teneriffa in die private Fähre von "Fred Olsen" umsteigen. Die Fahrt war soweit in Ordnung und die Fähre war auch sehr gut gefüllt. Schon kurz vor Teneriffa war uns klar, dass es zeitlich sehr knapp werden wird und wir womöglich den Anschluss nicht bekommen werden. Dann müssten wir noch knapp 3 Stunden warten. Meine Anspannung stieg. Dann konnte unsere Fähre nicht anlegen, weil der Platz durch eine auslaufende Fähre noch belegt war. Wir hatten dann noch 5 Minuten, aber wir versuchten es trotzdem. Und siehe da, man ließ uns noch über die Autozufahrt auf die Fähre. Entspannt ließen wir uns auf dem Deck nieder und freuten uns über unser Glück

    Die Überfahrt dauerte nur eine Stunde und das Wetter war herrlich. Teneriffa präsentierte noch einmal ein herrliches Panorama nebst gut sichtbaren Teide. Im Abendlicht kamen wir in dem kleinen Hafen von "San Sebastian de la Gomera" an. Wunderbare Ausblicke auf die Insel und der kleinen bunten Hafenstadt eröffneten sich uns.

    Wie kamen in unserem Hotel an, checkten ein und gingen in einem urigen Restaurant gleich gegenüber gut Essen.
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    Olaf Brandenburg

    Wunderbarer Nebelmärchenwald 🥰

    5/5/19Reply
     

You might also know this place by the following names:

El Hierro, El-Hierro, Йеро, Ελ Ιέρρο, Hierro, Île de Fer, エル・イエロ島, 엘이에로 섬, Capraria, El Hieras, Иерро, Ferro, Јеро, Ієрро, 耶罗岛