Spain
Mañeru

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7 travelers at this place:

  • Day74

    We made it through our first hike! It was quite long, about 26 K. We started yesterday at about 7 am and walked out of Pamplona to a large hill. It was a bit of a challenge but we were rewarded with an interesting sculpture at the top. The sculpture depicts pilgrims through the ages; I will post a photo below. After the climb, the walk we passed through beautiful rolling hills. The landscape is gorgeous! The mountain range is dotted with adorable little villages which feature narrow streets, wide wooden doors, and wrought iron balconies filled with pots of red geraniums. The stonework alone is enough to make you want to settle down there until your next journey! Along the walk we pass through about three or four of these villages. At each stop, we meet up with many different pilgrims for a cafe con leche, which far surpasses Starbucks! Even though it's only the first day, we have already met lifelong friends from around the globe. We met people from Ireland, a man from Germany, and man from Australia, a woman from Poland, and two from the U.S., along with many others. We even met a man from Verona Wisconsin, who owns the BEST chocolate company! What a small world. At the end of the day we stayed at an alburgue (not sure of the spelling) which is a hostel for hikers. Our alburgue, located at the top of a cliff, even had an ice cold pool which was an amazing way to end the day! For dinner, six of us had a pilgrims meal together (the alburgue was not very popular due to the steep climb). It was very interesting to eat with people of other cultures, and the conversation was very interesting. Today we will walk trough the valleys of the mountain, about 19k. For breakfast, we stopped at the most charming village in all of Spain! (Mom would like me to say that all of the villages are charming, but I like this one best so far!) We stopped at a cafe and found freshly made buttery croissants filled with chocolate cream and a savory pincho made with French bread, chorizo, and egg. And the cafe con leche was absolutely delightful ( for only 5 euros for the whole breakfast!)!The best part was we ordered only in Spanish (even mom!) which the older local running the counter appreciated. He was very kind and charming. Another interesting thing about breakfast was listen to old Spanish men sit with cafe and talk politics. Currently we are meandering through vineyards via a stone path. It is truly a buen Camino!Read more

  • Day4

    Mañeru, 01.10.2017, 20:30

    October 1, 2017 in Spain

    Nachts nicht so toll geschlafen. Vielleicht brauche ich mittlerweile den Trubel der Herbergen und Schlafsäle? Man sagt, die erste Nacht in einem neuen Bett sei ungewohnt. Haha, ich bin jede Nacht in einer anderen Unterkunft!
    Kurz vor 6 steht Dan langsam auf. Entscheide mich weiter zu schlafen, döse aber nur vor mich hin. Eigentlich ist das verschenkte, kostbare Lebenszeit. Ich sollte dem Schlaf vielleicht nicht so eine hohe Bedeutung beimessen und morgens früher aufstehen, zumindest im wahren Leben. Im nächsten Moment kann ich darüber nur lachen :-). Was für ein absurder Gedanke!

    Stehe dann um 8:30 Uhr auf und da es draußen regnet, mache ich langsam. Duschen, Packen, Frühstücken. Frühstück war gut und viel! Schließlich gehe ich um halb 10 los, gut 90 Minuten nach Dan. Die Straßen sind leergefegt, es ist Sonntagmorgen. Gestern Abend war hier noch Ramba-Zamba als die Sonne untergegangen war. Aber wenigstens hat sich der Regen verzogen, es tröpfelt nur ab und zu. Anfangs geht es durch die Straßen und Vororte Pamplonas. Man gewöhnt sich schnell an die Fußgängerampeln und Zebrastreifen. Die paar Stunden in London vor ein paar Tagen bewirken allerdings, dass ich mich jetzt immer noch nach beiden Seiten umschaue, weil ich durcheinander bin, von welcher Seite denn nun die Autos auf meiner Straßenseite kommen. Außerdem habe ich es mir angewöhnt, Fußgängerampeln lediglich als Handlungsempfehlungen anzusehen. In Spanien gibt es in manchen Städten Sekundenanzeiger, damit man weiß, wann wieder grün bzw. rot wird. Sehr nützlich.

    Hinter der Stadt geht es ca. 200 Höhenmeter rauf auf den Alto del Perdón. Schöner Name, Berg der Vergebung. Oben stehen Metall-Skulpturen von Pilgern (siehe Bild 3). Die Steigung ist eigentlich kein Problem, runter geht es sogar noch steiler. Ich habe aber plötzlich so etwas wie Flügel und rausche den Hügel regelrecht runter. Kurz danach treffe ich Miguel mal wieder (siehe Bild 4). Er sagt, ich sehe heute glücklich aus. Ich lasse ihn in einer Bar einkehren und kurz darauf breche ich körperlich total ein. Mein rechter Kniebeuger tut weh und es wird nur noch schlimmer. Es ist nicht so, dass die schmerzenden Stellen der Vortage jetzt vergangen wären, der neue Schmerz kommt einfach noch oben drauf!

    Ab jetzt also nur noch langsam die letzten Dörfer bis Puente la Reina. Dort endlich angekommen hocke ich mich in die Bar "Jakue" zum Verschnaufen. Danach weiter zur berühmten Brücke. Die Herberge "Santiago Apostol" ist in der Nähe (später schreibt mir Dan, dass er dort eingekehrt ist). Aber ich möchte noch etwas Strecke gutmachen und schleppe mein rechtes Bein 4 Kilometer weiter nach Mañeru. Das ist heute eine Gratwanderung; körperlich für mich jedenfalls grenzwertig, diese 28,9 Kilometer. Finde aber eine gute, relativ neue Herberge, wo nicht viele Pilger einkehren, weil alle in Puente la Reina geblieben sind. Ist mir nur recht. Überhaupt finde ich die Sauberkeit in den Herbergen gut, hatte mich auf Schlimmeres eingestellt (später erfahre ich, dass sich wohl einige Pilger, die in Puente geblieben sind, Bettwanzen geholt haben...).
    Um 19 Uhr gibt es Abendessen. Da die Herberge fast leer ist und nicht alle hier essen, sind wir nur zu fünft. Miguel, ein Amerikaner und seine Tochter, ein Australier und ich. Ist ganz nett, das Menü übrigens auch.

    Vater im Himmel, körperlich gehe ich hier ganz bewusst an meine Grenzen und bin ganz zerschlagen. Aber kann ich dich bitten, auch meinen Geist zu zerschlagen? Was passiert dann? Was machst du damit? Ich möchte Antworten haben auf Fragen, die ich mich nicht zu stellen wage. Leite mich, Herr, Du kennst meine Bedürfnisse bevor ich sie Dir sage.
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You might also know this place by the following names:

Mañeru, Maneru

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