Spain
Morgaondo

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Travelers at this place
    • Day 22

      Gekke Belgen

      May 23, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 16 °C

      De Camino del Norte voor fietsers hebben we van een Belgische site. Na enkele km's worden we een steil bospad opgestuurd. Na ongeveer anderhalve km besluiten we terug te gaan. Dit pad is echt niet te doen. Steil, keien, gleuven, kiezels, spekglad. We vragen aan onze Garmin om iets leuks te bedenken wanneer we weer terug zijn op de oorspronkelijke weg.Read more

    • Day 10

      Bilbao

      May 19, 2023 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

      Aufgebrochen in Gernika und wollten in Larrabetzu enden und in eine Herberge gehen, aber da das Wetter Recht gut war wollten Michi und ich noch bis Lezams gehen, ca 4,5 km.Taten wir auch und bekamen leider nirgendwo ein Zimmer , auch nicht in Zamudio, also nahmen wir den nächsten Bus und steuerten Bilbao an und könnten dort noch ein Hostel Zimmer ergattern und f.die nächste Nacht in einem anderem Hostel, denn Bilbao muss man erkunden und wir uns etwas schönen, die Füsse machen sich schon bemerkbar, bzw. die Knie werden bald streiken.
      Das schöne aber ist wirklich, dass wir unsere Pilgerfreunde immer wieder irgendwo treffen, aus der Schweiz, Irland, Belgien, Deutschland,..Frankreich, Iralien.. ...und geht ein Stück des Weges gemeinsam.
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    • Day 5

      Tag 5: The camino is not a race

      July 10, 2023 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

      The camino is not a race!
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      Start: 8:35 Uhr
      Ankunft: 16:40 Uhr
      Strecke: 25,6 km
      Temperatur: 28 Grad
      Lied des Tages: Tarzan Musical - Strangers like me von Phil Collins
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      Den heutigen Blogtitel noch nie so gelebt wie heute! Angefangen hat es mit einem der schönsten Sonnenaufgänge im Kloster in den Bergen, den ich seit langem gesehen habe. Gegen 6:45 Uhr aufzustehen und mit aller Seelenruhe sich einen Stuhl zu nehmen, seinen Kaffee zu trinken und die Aussicht zu genießen, war mein persönlicher Magic Moment als Start in den Tag oder wie man hier in Spanien sagt: el momento magico.

      Familie Gonzales wieder in aller Hektik aufgebrochen - 4:40 Uhr die erste Person und die meisten anderen gegen 6:30 Uhr, hat sich in jeder Situation, die man heute angeboten bekommen hat, sie zu genießen und wahrzunehmen, es sich mehr als gelohnt, sich jene Zeit dafür zu nehmen.

      Gestern Abend ist ein sehr entkräfteter Pilger gegen 19 Uhr am Kloster angekommen. Wie es der Glaube dann manchmal vorlebt, wurden alle Mittel der Mönche gefunden, dass man jenen aufnehmen kann, auch wenn es schon voll war und der Schlafkomfort nicht aufs Maximale gewährt war.

      Der entkräftete Pilger war ein Deutscher, der seit 2.000 Kilometern auf inzwischen 6 Jakobswegen unterwegs ist, ohne jeglichem Geld pilgert und nach außen dann doch einen sehr verrückten Eindruck machte. Er war einfach anders, als die Gesellschaft es als normal ansieht. Aß sein Essen mit den Händen, interagierte nicht mit der Gruppe, meditierte und sprach vor sich hin. Fing manchmal aus dem Nichts an zu lachen und hüpfte dann wahllos hin und her. Na gut, sind dann doch schon die ein oder anderen Attribute, warum der Mann wohl früher vielleicht doch zu nah an der Wand geschaukelt hat!

      Aber irgendwas fande ich super interessant an dem Mann, ich weiß es auch nicht, was es war. Einzelne Pilger hatten immer wieder probiert über den Abend mit ihm eine Bindung aufzubauen. Ich beobachtete sie dabei und sah jedes Mal wieder aufs Neue, dass er es komplett abblockte. Er blockte es ab, weil er gerne selbst bestimmen wollte, wann es Zeit ist und jede Gesprächsaufbauversuche als Angriff ansah. Ein Verrückter, der in seiner eigenen Welt lebte und mit der, die wir als normal ansehen, nicht umgehen kann.

      Als ich heute Morgen meinen Kaffee mit dieser wunderschönen Aussicht genoss, passierte dann aber etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Er fing an mit mir ein Gespräch aufzubauen. Ich ließ ihm komplett seinen Freiraum und dies hatte er mir dann mit jeder Minute mehr zurückbezahlt. Ihm zwischendrin immer mal signalisiert, dass ich noch Zähneputzen, mich fertig machen muss und meinen Rucksack nebenher packte, kam er immer wieder auf mich zurück als Ankerpunkt.

      Gegen 7:30 Uhr eigentlich loslaufen wollen, erklärte ich Lawkin, dass es doch eine gute Idee wäre, wenn wir heute mal nicht auf die Zeit schauen. Damit dem Verrückten signalisiert, dass man sich gerne für ihn Zeit nimmt, hat es nach verschiedenen Gegenfragen dazu geführt, dass er sich final geöffnet hat. Was ein sau interessanter Mensch eh! Also na klar, nach Paretoprinzip kam 80% Verwirrtes Zeug aus seinem Mund, aber die 20% hatten so viel Weisheit, dass selbst Lawkin dem Gespräch beigetreten ist.

      Der Mann war gefühlt in allen chinesischen Klostern der Welt bisher unterwegs, lernte dort Tai Chi, Qi Gong, Aikido und alle anderen Kampfkünste, die ich weder aussprechen, noch schreiben kann und zeigte uns verschiedene Wege, wie man positive Energie durch seinen Körper aufnehmen kann und die Negative an sich abprallen lässt. Er konnte Spanisch, Englisch und Französisch fließend sprechen, nachdem er es sich selbst auf den verschiedenen Caminos und den Auslandsbesuchen beibrachte. Mehr Genie als Wahnsinn?

      Für mich war es auf jeden Fall ein schönes Gefühl, dass man etwas in solchen Menschen auslösen kann, was ihnen signalisiert, dass es überhaupt nicht schlimm ist, sich zu öffnen und sie es dann auch Stück für Stück tun. Und sind wir mal ehrlich: natürlich hätten wir weiterlaufen können, wie alle anderen Pilger, aber solch ein Gespräch mit tollen Momenten, hätten wir dann nicht erlebt.

      Ihm 5 Euro in die Hand gedrückt und Spaniens größtes Lächeln entgegen bekommen, begaben wir uns gegen 8:30 Uhr auf unsere heutige Etappe. Das Gespräch noch lange nachanalysiert, hat es uns dennoch sehr viel gegeben.

      Nach den ersten 7 Kilometern an einem kleinen süßen Bach entlanggelaufen, winkte uns Julia zu - eine Pilgerin aus Kirchheim Teck. Sie fragte, ob wir hungrig wären, da sie noch viel Käse übrig hatte, was wir natürlich sofort annahmen. Kleine Klettereinheit, welche so ungestüm aussah, dass wir wohl beide froh sind, dass es davon keinerlei Videoaufnahmen gab.

      Mit Wasserrauschen unsere riesigen Essensvorräte ausgepackt, konnte ich mit einer Gurke glänzen, die ich noch aus dem letzten Supermarkteinkauf übrig hatte. Wie früher auf dem Pausenhof gegen Käse und Chorizo eingetauscht, erzählten wir ihr von unserer Begegnung im Kloster. Sie es gestern Abend probiert, sich für ihn zu interessieren und ein Gespräch aufzubauen, war sie total beeindruckt von unseren Erzählungen. Nachdem er sie mehrmals abgeblockt hatte, war sie d‘accord damit, dass er sich nicht helfen lassen wollte. Den Rhetorikern Martin Luther Langner und Augustinerjünger Lawkin Melanchthon kann man dann eben doch nicht wiederstehen!

      Mit einem Buen Camino Julia nach einem 20-minütigen Rast eine tolle Zeit auf ihrem ersten Jakobsweg gewünscht, ging es für uns weiter.

      Nur ein paar Minuten später, überholte mich ein weiterer Pilger, da ich mir 3 Minuten Zeit für ein kurzes Foto unter einer antiken Brücke nahm. Sprach jener mich bei der nächsten Wasserquelle an. „Hey, wie ist dein Name?“ - mich wohl als Deutscher entlarvt, nachdem ich auch dieses Jahr mit stolz das N39 Männerhort Trikot Richtung Santiago trage, lernte ich Benjamin kennen.

      Ein ca. 50 jähriger Bielefelder, auf seinem zweiten Camino. Mit den Erfahrungen aus seinem Camino Frances letztes Jahr erzählt, haben wir schnell viele Parallelen zu unserem ersten Camino gefunden. Er sich in der Mitte des Gesprächs als Pfarrer entlarvt, hat es mich noch mehr interessiert! Mit meiner Zeit als Theologiestudent glänzen können, ging es in die Bibelkunde. Altes und neues Testament, 2. Semester - zwar die Hälfte wieder vergessen, aber ein paar Anekdötchen hatte ich noch parat.

      Wie ihr merkt, schreibe ich heute sehr viel über die besonderen Menschen, die man auf der heutigen 25 Kilometeretappe kennenlernen durfte. Und alles nur, weil man sich darauf eingelassen hat, sie vor allem zuließ und nicht übereilig probierte in die nächste Herberge zu kommen, um sich wie alle anderen Pilger einen Platz zu safen.

      Benjamin sich in Gernika, seinem heutigen Ziel verabschiedet, nutzten Lawkin und ich die Mittagspause gegen 13:30 Uhr für unsere große Passion: Croquetas de Jamon und Tortilla de patata! Was mache ich nur, wenn ich wieder in Deutschland bin und nicht jeden Tag davon jegliche verfügbare Portionen des Restaurants inhalieren darf? Na gut, das überlege ich mir die nächsten 30 Tage noch!

      Die letzten 7 Kilometer des Tages mit einem Telefonat verbracht, was mich sehr beeindruckt hat. 2 Stunden durchgequatscht, angefühlt eher wie ein Viertel davon, habe ich jeden steilen Anstieg dadurch vergessen, sodass ich schnell an der heutigen Herberge ankam. Alle anderen Pilger schon gegen 13 Uhr da gewesen, trudelten wir gegen 16:40 Uhr völlig zufrieden und vollgepackt mit wundervollen Momenten ein. The camino is truely not a race!

      Die Eindrücke des wundervollen Telefonats mich in den Abend begleitet, ließen wir bei dem ein oder anderen Cerveza den Tag ausklingen!

      Abschließen möchte ich den Blogeintrag heute nach Alexander Goethe mit folgendem Zitat, welches ich im Gästebuch im Kloster zufällig gelesen hatte: „Das Glück ist wie ein Schmetterling. Jage ihm nach, so fliegt er davon und entwischt dir. Wenn du ganz still dasitzt, lässt er sich aber auf dir nieder.“

      Auf viele Themen des heutigen Beitrags dann doch zutreffend, oder? ☺️

      Habt eine gute Nacht, ihr Raketenden! 😴
      Es grüßt: Kerkelings Jakob, Goethes Alexander & Langner Luthers Martin

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      Kosten des Tages:
      -Mittagessen mit Cola: 14 Euro
      -Herberge: 16 Euro
      -Abendessen: 10 Euro

      Gesamt: 40 Euro
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    • Day 4

      Camino 3: Gerekiz - Castro Urdiales

      June 23, 2021 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

      Well, the heavy rain woke me three times last night, or else it was the lentil stew I had for lunch😋, only the guy I shared the dorm with will know🤷🏼.
      Anyway, on the road at 6.30am today, it was beautiful up in the mountain mist and fog at that hour. Stayed off most of the Camino with the rain. Morning coffee in Larabetzu, tough climbing up through some rural woods, but stayed "dry-ish" until descent into Zamudio.

      Morning traffic wasn't very nice, and just after starting the climb over to Bilbao, I had to turn back off the Camino as there was a river coming down against me. Found another way up, but Google maps was nudging me onto a motorway. I said screw this, and found some beautifully steep hills before down into Bilbao Baggins.

      Stamp in tourist office, whistlestop tour of Guggenheim, over the cable bridge near Portugalete and back to the beautiful coastline all the way up to Castro Urdiales.

      Soundtrack: the Stone Roses, Joy Division, Pixies, and lots of Interpol!
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    • Day 7–8

      Gerekiz

      Yesterday in Spain ⋅ ⛅ 26 °C

      Vanochtend om 7:45 vertrokken, na een kort ontbijt. Vandaag ongeveer 16 km afgelegd. Het was warm, ongeveer 26°.

      Gisteravond de herberg was overspoeld met Fransen, die nogal luid waren. Gelukkig waren er ook nog een paar Spanjaarden en een Australiër. We hadden een gezamenlijk diner, erg gezellig en sommige probeerden zelfs in het Engels te spreken...

      Dit stuk van de camino is erg druk waarschijnlijk door vakanties in Frankrijk. Gisteren werd iemand geweigerd in de herberg en ze moest de bus nemen naar Guernica.
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    You might also know this place by the following names:

    Morgaondo

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