Sri Lanka
Gorakagasbokke

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4 travelers at this place

  • Day59

    Ein Dankeschön.

    October 30, 2018 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 26 °C

    Die nackte, rohe und so berührende Wahrheit über die ersten zwei Monate in totaler Freiheit

    Nach zwei Monaten voller schöner Beiträge, die bereits so ehrlich waren, wie wir sie nur schreiben konnten, kommt hier das Suplement.
    Hier kommt meine nackte, rohe und so berüehrende Wahrheit über die ersten zwei Monate in totaler Freiheit:

    Es ist verdammt schwer, plötzlich frei zu sein. Ja, ich schreibe das wirklich. Es ist verdammt schwer für einen Menschen wie mich. Plötzlich fällt so viel Stabilisierendes weg. Kein Job mehr, der dir Bestätigung sichert. Kein Freundeskreis mehr, in dem du die Wunderbare bist, die für alle da ist. Kein geregelter Tagesablauf mehr, der dir das Gefühl von Kontrolle gibt; über deine Leistung, deinen Wert, dein Äusseres, deine Daseinsberechtigung. Kein Zuhause mehr, in dem du alles perfekt herrichten und drapieren kannst. Keine Waage mehr, die dir bestätigt, dass du nicht aus der Form gerätst. Da ist so viel „Nicht-Mehr“, dass ich mich im offenen Meer schwimmend wiederfand und mehr als einmal mit dem Gefühl des Untergehens kämpfte.
    Die totale Freiheit, ich erlebte sie zuerst gar nicht - denn nur weil du aus dem Hamsterrad ausgestiegen bist, heisst das noch lange nicht, dass du dich auch ausgestiegen fühlst - und danach als oftmals einfach überfordernd.
    Verdammt, wer bin ich, wenn alles aussen, das mich viel zu sehr definiert hat, wegfällt? Was macht mich glücklich? Worin finde ich Frieden? Ruhe? Erfüllung? Ich hatte auf all das eine ganz einfache Antwort: keine.
    Und dann ist es leicht, dir Probleme zu machen, wo keine sind; wohin sollen wir als nächstes? Was machen wir wegen den Strassenhunden? Wo kriegen wir morgens unseren Kaffee her? Wie komme ich zu meinem Sport? Und vor allem: Wie nutzen wir, wie nutze ich die Zeit totaler Freiheit richtig?!
    Es mag stupid klingen, nach Luxusproblemen riechen, was ich schreibe, aber für mich war es genau das: verdammt schwer.

    Und ich will nicht sagen, dass diese ersten zwei Monate nicht schön, aufregend, faszinierend, bewegend, unglaublich und atemberaubend waren - denn das waren sie zweifellos! Aber ich will ehrlich sein; sie waren etwas vom anspruchsvollsten, das ich je erlebt habe.

    Den Umschwung brachte (einmal mehr für mich) der heilige Himalaya. Mein Zusammenbruch dort, nach 2500 Höhenmetern in zwei Tagen in grippigem Zustand brachte mich auf brutalste, existenzielle und unglaublich berührende Art ins Jetzt.
    Seit diesem Moment bin ich da. Inmitten des Nichtwissens, der Offenheit, der Neugier, der Demut, dem puren Lebenszauber - mitten drin in unserer Reise.

    Und genau hier, Jetzt, muss ein Dankeschön aus tiefem Herzen ausgesprochen sein:

    Wenn ich überfordert war, hast du das Steuer übernommen und mir gezeigt, wer ich bin, wenn ich niemand mehr sein muss. Wenn ich nicht weiterwusste, hast du die Richtung bestimmt und mich erinnert, was mich ausmacht, wenn das Aussen mich nicht länger definiert. Wenn ich zweifelte und zitterte, hast du mich festgehalten und mich zu meiner Seele zurück geführt. Wenn ich mich selbst verlor, hast du mich gefunden und mich an mein Wesen erinnert. Wenn ich mich selbst nicht gern zu haben vermochte, hast du mich mit jeder Faser angenommen und das Wunder vollbracht, dass ich den ganzen Weg zu mir zurückging.
    Du hast in diesen zwei Monaten etwas bewiesen, dass ich dir zwar geglaubt, aber dennoch nicht für möglich gehalten hätte:
    Ich bin da. Ich trage dich. Ich stehe vor, hinter und neben dir.

    Dieser Eintrag gebührt dir, Christian Wysser. In dir finde ich auch am fremdesten Ort Heimat. Du bist mir Heimat.
    Ich danke dir aus tiefem Herzen für dein Sein. Du bist mein Wunder.
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    Zäme frei sii

    Danke dir meine Liebe für jeden Moment der Überforderung, jeden Moment des nicht Wissens wie weiter, jeden Zweifel, jede Träne und jeden Moment der Unsicherheit. Danke durchlebst, fühlst und teilst du jeden dieser Momente, lässt mich rein zu Dir, zu deinem Wesen. Bei all den wundervollen Orten die wir besuchen ist genau dass das zauberhafteste Abenteuer, bist du miene schönste Reise! Du bist mein Wunder Valentina Diem

    10/31/18Reply
     
  • Day33

    Mirissa-Hikkaduwa

    November 8, 2015 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 13 °C

    In Mirissa gibt es nicht sehr viel bis auf einen kleinen, aber wunderschönen Strand! An diesem Tag konnte ich mal etwas ausschlafen und stand erst um 10 Uhr auf. Danach gings natürlich gleich zum Strand, wo ich den gesamten Nachmittag verbrachte. Am Abend machte ich mich auf die Suche nach einem Bus nach Hikkaduwa, da man dort angeblich sehr gut tauchen kann, und das schon immer ausprobieren wollte. Die Busfahrt dauerte nur etwa 2 Stunden und ich wurde direkt vor meinem Hotel hinausgeworfen - danke!! Dort angekommen wurde mir aufgrund meiner Neugier das gesamte Areal gezeigt, da ich heute ich einem großen und schönen Etablisement nächtige um etwas zu entspannen. Die Dame an der Rezeption war unglaublich freundlich, so verbrachten wir eine ganze Stunde beim Plaudern bis uns ihr Chef auf die Schliche kam. Dieser hatte jedoch gar nichts dagegen und quasselte eine weitere Stunde lang mit mir. Nun war es bereits 9 Uhr und ich hatte mörderischen Hunger, und blieb aufgrund meiner Müdigkeit und der Gastfreundschaft gleich zum Abendessen im Hotel.Read more

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