Sri Lanka
Southern Province

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Travelers at this place
    • Day 239

      Boossa

      February 21, 2022 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

      Diese Nacht war etwas weniger gemütlich. Unser neuer Nachbar telefonierte gestern Abend von etwa 20.00 Uhr bis morgens um 3.00 Uhr. Da unsere Zimmer direkt nebeneinander liegen und die Wand die Räume nicht komplett trennt, erwachten wir immer wieder. 🙄

      Um 8.15 Uhr stehen wir dann auf. Wir machen es uns auf dem Balkon gemütlich. Eine schmackhafte Omelette und Toast werden uns serviert. Dazu eine Schale mit frischen Früchten 🍍🍉🍌 und ☕.
      Gemütlich essen wir das Breakfast und beginnen dann mit der Planung unserer letzten Destination. Wir buchen alle Unterkünfte und planen anschliessend die Aktivitäten. 🏙️🏞️ Danach betätigen wir uns sportlich etwas.

      Am Nachmittag nehmen wir dann ein Bad im 🌅🧜‍♀️🧜. Anschliessend machen wir es uns wieder auf dem Balkon gemütlich und vertiefen uns in unsere Lektüren. 📚 Es tut gut, einmal nicht unterwegs zu sein.

      Unser Host macht heute früher Feierabend (er ist Polizist), um mit uns ein Turtle Rescue Center seiner Freunde zu besuchen. Dort will er uns Baby Turtles zeigen. 🐢
      Um etwa 17.45 Uhr fahren wir mit ihm mit dem Motorbike los. Wir dürfen dasjenige seines Sohnes benützen. 🛵😅 Fünf Minuten später kommen wir schon dort an. Seine Freunde haben ein Hatchery (hier können Baby-Schildkröten schlüpfen und werden grossgezogen, bjs sie ready fürs 🌊 sind) und auch ein „Spital“, wo zu verletzten Schildkröten geschaut wird, bis sie wieder gesund sind. Dann lassen sie diese wieder frei. Martina ist ein bisschen skeptisch, weil die ,Gehege' etwas klein sind. Sie spricht dies dann auch gerade an. Diejenigen, die die 🐢 pflegen erklären uns, dass sie nur von Spenden leben. Sie verlangen auch keinen Eintritt. Die verletzten Turtles werden von Fischern hierher gebracht. Wir treffen u.a. auch auf eine Albino🐢. Einige Schildkröten weisen Verletzungen auf dem Panzer auf. Diese entstehen vielfach durch Fischernetze. Eines der Tiere hat keinen Arm mehr, ein anderes kein Bein. Beide wurden von einem Hai verletzt. Dasjenige Tier mit dem fehlenden Arm hat nie mehr eine Chance zurück ins Meer zu gelangen, da es nie wieder tauchen kann. Mit einem fehlenden Bein wird dies jedoch wieder möglich sein.
      Auch sehen wir Turtle-Babies, die gerade einmal 5 Tage alt sind. Diese behalten sie zurück, bis sie 2-3 Wochen alt sind. Dann lassen sie diese frei, denn zu diesem Zeitpunkt sind sie ready zum Überleben im offenen Ozean. Unter normalen Umständen überleben nur 5-10% den ersten Tag nach dem Schlüpfen.
      Auch wird uns das Gehege gezeigt, in dem viele Eier unter dem Sand vergraben sind.🥚 Auf jedem Schild steht, um welche Schildkröteart, um wie viele Eier es sich handelt und das Legedatum ist festgehalten. Nach 55-70 Tagen schlüpfen die Babies. 🥰
      Der Abendausflug mit unserem Host war sehr interessant. So haben wir etwa gelernt, dass Schildkröten bis zu 3 Tagen ausserhalb des Wassers überleben können und auf ihrem Speisplan auch kleinere Fische stehen (Müggi dachte bisher, dass diese Tiere Vegetrarier sind 😄).

      Wir fahren zur Unterkunft zurück und bestellen unser Abendessen. Heute dinieren wir einmal hier - Sri Lanka Reis mit Curry.
      Plötzlich stellt der Strom ab. Scheinbar bestimmt die Regierung immer wieder eine andere Region, bei der der Strom für 1-3 Stunden abgeschaltet wird, um Diesel zu sparen. Für uns aber kein Problem, denn wir sind ausgerüstet. 🔦🔦 Martina fragt unseren Host, Iroshen, ob dieses Haus erst nach dem Tsunami aufgebaut wurde. Er verneint und erklärt, dass der Grossteil des Hauses die Wellen überlebt habe. Lediglich die Holztür und der obere Stock (da, wo wir unser Zimmer haben), wurde 2004 zerstört. 😥 Er war damals am Arbeiten und seine Frau, die zu dieser Zeit schwanger war🤰, floh zu der Mutter. Sie kamen glücklicherweise unversehrt davon. 🙏
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    • Day 240

      Boossa / Galle

      February 22, 2022 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 27 °C

      Gestern Abend nach dem super leckeren Essen 🍛, besuchte uns der Host auf dem Balkon, in den Händen einen Stapel mit laminierten Blätter. Er streckte uns diesen entgegen. Wir sahen Kinderfotos. 📸 Martina stellt ihm einen🪑an unseren Tisch und er beginnt schöne Erinnerungen an die früheren Tage mit seinem Sohn und seiner Tochter (Zwillinge) mit uns zu teilen. 🙏 Dieses Vertrauen, das er uns entgegenbringt, ist wunderschön. 😇 Auch ist seine Mutter, die heute leider nicht mehr lebt, abgebildet. Ihr Tod liegt ihm noch immer schwer auf dem Magen. Das ,Guesthouse' trägt heute den Namen seiner Eltern ,Ramya Ru', wie er uns erklärt. Nach etwa 45 Minuten verabschiedet er sich von uns. 10 Minuten später steht er wieder da. Dieses Mal zeigt er uns zwei Gegenstände und lässt uns raten, um was es sich bei diesen handelt. Martina findet schlussendlich heraus, dass diese zu einem 🐘 passen. Er erklärt uns, dass es Teile eines Zahns sind - riiiiiiiiiiiiesig. Hier in Sri Lanka spüren Einheimische im Jungle tote Elefanten auf. Sie brechen die Zähne dann heraus, da jene in der traditionellen Medizin eine wichtige Bedeutung haben. Nämlich reiben sie die Zähne an einem Stein zu Mehl und schmieren das Pulver bei Zahnschmerzen oder geschwollenen Backen auf die Wangen. Unser Host hat diese Zähne damals selber bei einem verstorbenen Elefanten im Jungle ergattert. 🐘

      Wieder etwa 10 Minuten später kommt Iroshan nochmals zurück. Dieses Mal aber mit ,bad memories' (schlechten Erinnerungen), wie er uns sagt. Seine 👀 sind gefüllt mit Tränen. 😥 13 Jahre lang (1996-2009) musste er im Bürgerkrieg kämpfen. Er zeigt uns Fotos. Lediglich einmal pro Monat durfte er jeweils zur 👩‍👧‍👦 zurück.
      Der Bürgerkrieg dauerte insgesamt mehr als 25 Jahre. Die im Norden und Osten lebenden Tamile hinduistischen Glaubens kämpften gegen die Singhalesen buddhistischen Glaubens. Es ging viel weniger um die Religionen, als um einen politischen Disput. Denn die Tamilen fühlten sich von den Singhalesen unterdrückt und forderten deshalb einen eigenen Staat für sich. Im Jahre 2002 legten sie nach 20 Jahren und über 70'000 getöteten Menschen einen Waffenstillstand ein. Doch schon ein paar Jahre später brach der Krieg wieder aus. 2009 dann kam es zum zweiten Waffenstillstand, der bis heute andauert. Zurzeit sei die Lage zwischen beiden Gruppen ok. Dennoch befürchtet man, dass es in der Zukunft wieder zu Auseinandersetzungen kommen könnte.
      Vor allem im Norden, im Tamilen-Gebiet, sind die Folgen des langen Krieges immer noch zu spüren. Fehlende Lebensmittel (durch zerstörtes Land), wenig Arbeitsplätze, fehlende Bildung (Schulen konnten noch nicht alle wieder aufgebaut werden, da das Geld fehlt), sowie Landminen in der Erde (viele Kinder sterben deshalb beim Spielen auf Feldern). Jedes 5. Kind leidet im Norden und Osten an Unterernährung. Diese Informationen sind schockierend und traurig. 😢

      Heute Morgen bekommen wir wieder ein fantastisches Frühstück serviert - zwei Toasts gefüllt mit 🥚und 🧅, sowie ein mit einer 🥥-Paste gefülltes Pancake und eine Mini🍌.
      Danach besorgen wir uns Wasser. Unterwegs kommen wir an einem 🥥-Stand vorbei. Natürlich kaufen wir zwei und trinken diese vor Ort. Hier sind diese nochmals viel billiger als in Thailand (70 Rappen für zwei 😮).

      Nach dem Mittag nehmen wir wieder den Bus nach Galle. Wir wollen uns die Burg dort noch etwas genauer ansehen. Diese wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen gebaut. Im Jahre 1640 kamen die Holländer und zerstörten einen Teil des Forts. Danach übernahmen sie diese und bauten sie weiter aus. Das Gelände ist riesig!
      Nach der Besichtigung laufen wir, wie bereits zwei Tage zuvor, zum Café 82. Dort geniessen wir erneut eine vegane Kokos- und Vanilleglace, und sehr feinen ☕.
      Danach wandern wir noch etwas umher.

      Plötzlich spricht uns ein Mann unter einem Baum an. Er sitzt dort mit einer Kobra und einer Python. 🐍😨 Er fordert uns auf, ein Filmli zu machen. Dies sei gratis. Auch möchte er, dass wir mit der Würgeschlange für Fotos posieren. Er möchte kein Geld, sagt er.
      Als wir ihm einen kleinen ‚Zustupf‘ geben, forderte er aber dann doch 5000 Rupien, was etwa CHF 25.- entspricht. Wir finden diese Art sehr unehrlich und sagen ihm dies auch. Nach einer kurzen Diskussion winkt er ab und sagt, wir sollen stattdessen unserer Familie und unseren Freunden von dem Erlebnis erzählen.
      Über solche Begegnungen nerven wir uns. 😕

      Wir laufen dann weiter Richtung Busterminal. Unterwegs kommen wir an einem Cricketspiel von einheimischen Kindern vorbei. Dies ist die bekannteste Sportart hier. Normalerweise wird dieses Baseball-ähnliche Game in Sri Lanka mit einem runden Bambusstock gespielt. Wir schauen einen Moment zu.👀

      Danach begeben wir uns mit dem Bus zurück nach Boossa. Dort geniessen wir die Abendsonne auf dem Balkon. Müggi erledigt das Fotoalbum, Martina schreibt wie immer diesen Blog. Wir bestellen nochmals dasselbe Menü wie gestern, ,Sri Lanka Rice and Curry'. Denn gestern waren wir begeistert von dieser Leckerei. 😋 Bevor‘s das Znacht gibt, werden wir von Iroshan aber noch in die Familien-Wohnung gebeten. Er ist offensichtlich ein Sammler, denn stolz zeigt er uns einen ganzen Stapel ausländische Noten, ein Glas voll Münz, gebrauchte Patronen und ein Album mit Briefmarken.😄 Wir schenken ihm dann noch eine Neuseeländische Note für seine Sammlung, da wir diese (Spoiler-Alarm 😉) auf unserer jetzigen Reise eh nicht mehr brauchen können.

      Schliesslich wird am Abend das Gepäck zusammengeräumt und wieder Ordnung gemacht, denn morgen Nachmittag geht es für die nächsten sechs Nächte eine StatJOHN weiter. 🛺🛤️🚃
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    • Day 244

      Mirissa

      February 26, 2022 in Sri Lanka ⋅ 🌧 29 °C

      Gestern gab es doch noch Stromausfall, einfach um eine andere Zeit als gewöhnlich. Wir waren etwas ,ulidig', denn es war sowohl drinnen wie auch draussen extrem warm. 🥵 So fand v.a. Martina den Schlaf lange nicht und hatte dementsprechend nicht so eine gute Nacht.

      Heute Morgen gibt es um 9.00 Uhr wieder ein typisches Zmorga. Wir lernen noch eine Spezialität mehr kennen, den ,Hopper' (nicht zu verwechseln mit ‚Sting Hopper‘, die es auch gestern schon gab und in Form von feinen Nudeln daherkommen). Dies ist ein etwas festerer Rice & Coconut Crépe - sehr delicious. 😋

      Nach einer Sporteinheit machen wir uns auf den Weg zum 🏖️👙. Beide geniessen wir ein Bad in den hohen 🌊. Doch leider beginnt es heute wieder zu regnen. Schade, immer, wenn wir einen gemütlichen Strandtag eingeplant haben. 😞
      Wir besuchen dann dafür unser Stamm-Kaffee-Plätzli. Der Inhaber dort hat Freude uns zu sehen - wir ebenfalls. Immer wenn wir kommen, zaubert er bei Müggis Flat White ein anderes Milchmuster hin. ☕ Diese Café-Latte-Art hat er sich selber mit You-Tube-Videos beigebracht. 👏 Morgen zeigt er uns mal, was alles zu beachten ist, um ein schönes Muster hinzukriegen. Dann werden wir dies Zuhause auch üben, um unsere Gäste zu verwöhnen. 🤣
      Wir gehen nach dem Kaffeebesuch noch rasch nach Hause, um den Sand von unseren Körpern wegzuduschen.
      Dann laufen wir gute 20-Minuten zu dem Ort, an dem wir heute eine Yogastunde nehmen wollen. 🧘‍♀️🧘
      Dort angekommen, heisst es, dass der Kurs voll sei.
      Es will einfach nicht so richtig klappen mit dem Yoga-Kurs.

      Jänu, dann trinken wir halt noch mal etwas und machen uns auf den Weg zum Znacht. Heute laufen wir woanders durch. Ein richtig idyllischer Ort, fern ab von Verkehr und Touristenströmen. Wir freuen uns über ein Egg Roti und wiederum ein vegetarisches Rice & Curry. Zum Dessert gibts ein süsses Pineapple-Roti.😋 Während dem Abendessen zieht ein Gewitter auf. Zum Glück sind wir dieses Mal im Trockenen. ⛈️
      Auf dem Rückweg genehmigen wir uns noch eine 🥥.

      Danach geht es schon bald ab ins Bett, denn morgen müssen wir sehr früh aus den Federn (um 5.00 Uhr). Ein spezielles Programm wartet auf uns. 🙏
      Wir haben diesen Tag, trotz nicht viel Programm, sehr genossen. Auch solche ,Ruhetage' braucht es zwischendurch.

      Ps: Übrigens haben wir gestern noch durch unseren Host erfahren, dass sich die Tamile und die Singhalesen lange Zeit nicht unterhalten konnten. Denn beide Einwohnergruppen sprechen primär unterschiedliche Sprachen. Dies war wohl möglich ein Mitgrund für den damaligen Konflikt beider Gruppen. Nach dem Krieg legte man dann Wert darauf, dass in der Schule beide Sprachen gelernt werden, um sich ohne Missverständnisse austauschen zu können.
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    • Day 245

      Whale Watching Tour

      February 27, 2022 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 31 °C

      Der Wecker klingelt um 5.10 Uhr. 🕔 Wir stehen auf und machen uns ready, denn um 6.10 Uhr werden wir abgeholt für die Whale Watching Tour. 🐋🐳
      Lange haben wir gehadert, ob wir eine solche machen sollen oder nicht. Doch schlussendlich haben wir uns dazu entschieden, da hier die Chancen wirklich gut stehen, Wale & 🐬 zu sehen.
      Wir sind gespannt, was dieser Tag bringt. 🙏

      Pünktlich um 6.10 Uhr steht das 🛺 vor unserem Guesthouse bereit. Wir fahren nur gerade einmal 5' bis zum Hafen. Dort angekommen, müssen wir uns in eine Liste eintragen, danach gehts ab aufs Boot. 🛥️ Dort werden wir mit einer Schwimmweste ausgestattet.
      Auch werden Tabletten gegen Seekrankheit angeboten. 💊 Martina hat aber im Vornherein bereits ihre eigenen eingeschmissen - zum Glück ... (Story folgt).

      Kurz vor 7.00 Uhr verlässt das volle Boot den Hafen. Wir fahren etwa 30 Minuten in den Ozean hinaus, bis wir die ersten 🐬 sichten. Ein ganzes Rudel - unzählig viele. So schön, wie sie an uns vorbeiziehen - mit einer Eleganz, wow!
      Müggitina ist begeistert. Martina bekommt sogar ,Hüehnerhuut', so schön findet sie den Anblick der ,tanzenden' Delfinen.
      Wir beobachten diese Tiere eine Zeit lang, dann ziehen wir weiter.

      Nun geht es auf die Suche nach Blauwalen. Diese sind hier sehr weit verbreitet. Doch leider leider haben wir heute kein Glück. 😞 Nach über 2h herumfahren, drehen wir um und fahren zurück zum Ausgangspunkt.
      Etwa die Hälfte der Touristen an Board leiden. Die einen, weil sie offensichtlich die Seekrankheit spüren, die anderen, da sie gegen die Müdigkeit kämpfen. Die Travel Sickness Pill hat alle völlig weggedrescht. Die meisten schlafen kurz nach der Abfahrt und verpassen den grössten Teil der Meeres-Safari. 😵‍💫 Zum Glück haben uns Martina & Bidu im Vornherein gewarnt. Denn Martina ging es damals nach der Einnahme dieser Pille genau gleich wie den Anwesenden heute. Wir aber geniessen den Ausflug, auch wenn wir ,nur' Delfine sehen.
      Übrigens haben wir heute gelernt, dass sowohl Delfine, wie auch Walfische nie ganz schlafen, denn dies wäre tödlich für die Säugetiere. Es schläft immer nur die eine Seite des Gehirns, die andere ist wach und sorgt dafür, dass die Tiere immer wieder Luft holen. Delfine schliessen beim Schlafen immer das gegenüber liegende Auge der schlafenden Gesichtshälfte. Beeindruckend. 🙂

      Kurz bevor wir wieder im Hafen anlegen, erklären die Tourführer, weshalb wir heute ihrer Meinung nach keine Wale sahen: Ein möglicher Grund könnte sein, dass sich Killerwale in der Nähe aufhalten. So verschwinden alle anderen Walarten.
      Auch der gestrige Regen könnte Einfluss gehabt haben, da das Wasser von den umliegenden Flüssen ins Meer zieht. 🐋 ziehen sich somit weiter und tiefer ins Meer zurück.
      Wie auch immer, wir haben die Tour trotzdem genossen. Schliesslich handelt es sich hier um die Natur und nicht den Zoo - nichts ist gewiss und planbar.
      Übrigens müssen die Tourorganisationen fast die Hälfte der Ticketkosten der Regierung abgeben. Eine weitere Folge von Corona, erklärt uns der Host unseres Guesthouses (zuvor gab es gar keine Abgaben und die Touren waren dementsprechend auch günstiger).

      Zurück in der Unterkunft angekommen, bekommen wir wieder ein riesiges Sri Lanka Zmorga serviert! Es ist zwar fast schon 12.00 Uhr. 🤣 Wir geniessen die typischen Spezialitäten einmal mehr. 🙏

      Danach ordnen wir unsere Schmutzwäsche, verteilen diese in drei Taschen und laufen zu der von Müggi herausgesuchten Laundry. Hier in Sri Lanka ist es nicht möglich, selber zu waschen. Es gibt nicht, wie in Thailand, diese Waschmaschinen, bei denen mit Münzen bezahlt werden kann. So bringen wir sie zu einer Familie, die in ihrem Zuhause einen Wäscheservice anbietet. Dort angekommen, begrüsst uns ein älterer Mann, sowie seine Tochter. Wir geben die Wäschesäcke ab 🧦👕👖. Die drei Säcke werden an eine Hängewaage gehängt und genaustens gewogen, denn man bezahlt pro Kilogramm (1kg = 2.-). Bei uns handelt es sich um rund 5kg.
      Wir bezahlen und verabschieden uns von der netten Family. Morgen Abend können wir dann die frischen Kleider abholen - perfekt. Denn am Dienstag ziehen wir weiter.

      Wir statten dann unserem Lieblingsbarista einen Besuch ab. Er zeigt uns, wie er die Milchmuster aufs ☕ zaubert und schenkt uns sogar noch einen zusätlichen Flat White- sehr nett. 👏 Auch unterhalten wir uns mit ihm etwas über das Weltgeschehen. Wir fragen nach, weshalb es hier zurzeit so viele Russen hat. Es gibt verschiedene Gründe. Einer ist, dass Sri Lanka der Russischen Bevölkerung einen Aufenthalt in diesem Land ermöglicht, trotz der Sputnik-Impfung. Scheinbar anerkennen viele andere Länder diese Impfung nicht, weshalb sie nicht einreisen können. Ein anderer Grund ist, dass die Russen eine Vergünstigung beim Visa erhalten, denn Sri Lanka ist darauf angewiesen, dass wieder Dollars ins Land kommen (welches komischerweise gerade auch von russischen Touristen viel eingeführt wird). 💰💵
      Scheinbar wird seit kurzem Ukrainisches Geld im Land nicht mehr akzeptiert, beziehungsweise können die Ukrainer hier ihr Geld nicht mehr wechseln, da man Angst vor einem extremen Wertverlust hat. Der Inhaber unseres ,Stamm-Cafés' hat Mitleid mit den Menschen aus der Ukraine. Deshalb bekommen sie bei Konsumation auf allem 50% Rabatt. 😮👏

      Nach diesem interessanten Schwatz decken wir uns im Einkaufscenter mit Wasser ein, kaufen zusätzlichen Mückenschutz 🦟 und trinken auf dem Nachhauseweg, wie immer, eine 🥥.

      In der Unterkunft angekommen, schauen wir die gestrige Sendung ,Happy Day' 🦋 nach, bevor es dann zum Nacht geht.
      Danach legen wir eine Session 🧘‍♀️🧘 ein. Da es die letzten Tage nie geklappt hat mit einem Kurs, schickt uns Martina (die Freundin von Martina) ein paar Aufzeichnungen ihrer Yogastunden. Dies schätzen wir sehr! 🙏🙏
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    • Day 246

      Weligama

      February 28, 2022 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

      Um 8.45 Uhr gibt es Zmorga. Danach unterhalten wir uns ziemlich lange mit dem Host der Unterkunft. Er klärt uns etwas über die Pflanzlichen Mittel dieses Landes auf. So gilt Koriander-Tee 🍵 beispielsweise als Power-Getränk. Scheinbar sei es aber wichtig, im Vornherein die Blätter kurz in der Bratpfanne warm zu machen, denn ansonsten hätten diese Blätter eine kühlende Wirkung auf den Körper. ❄️ Auch empfiehlt er uns Curry-Blätter bei zu hohem Cholestorol-Werten. Lehrreich, dieses Gespräch. 👨‍🏫😌

      Anschliessend verdauen wir etwas im Zimmer. Danach wollen wir Sport machen, doch es herrscht Stromausfall. Da es im Zimmer zu heiss wird, verschieben wir diese Einheit auf den Nachmittag. Wir machen uns mit dem Bus auf den Weg nach Weligama. Dieser ist vollgestopft - wir bekommen fast Zustände.
      In Weligama suchen wir einen Shop auf, denn Müggi braucht unbedingt neue T-Shirts. Wir finden einen Surf-Shop. Doch als wir drinnen stehen, löscht es uns ab. Unter einer Reihe T-Shirt entdecken wir einen schlafenden Mann auf seinem Rucksack. Auch liegt ein 🐕 unter einem anderen Kleiderständer. Schmutzige Wäschekörbe, Wasserkocher usw. stehen herum. Wir entscheiden uns, den Laden wieder zu verlassen. 🏃‍♀️🏃

      Danach laufen wir noch etwas umher, werden aber nicht fündig. 🤔 Wir holen dann auf der Ceylon Bank nochmals Geld für die nächsten 3 Wochen.
      Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Mirissa. Weligama ist uns zu laut, zu busy, zu ,wuselig'. Wir sind froh, als wir wieder im Bus sitzen. 🙏

      In Mirissa angekommen, besuchen wir wieder ,unser' Lieblingskäfeli, das ‚Black Gold‘. ☕ Heute aber ist es zu heiss, um lange dort auszuharren. 🌡️Wir sehnen uns nach einer Klimaanlage, also ziehen wir uns in unsere Unterkunft zurück. Dort verbringen wir einige Stunden.

      Um 17.30 laufen wir zum ,Hausberg' von Mirissa. Unterwegs gibts eine 🥥. Am Zielort angekommen, geniessen wir die langsam untergehende Sonne und die Sicht über die Stadt. 🌅 Nach dem romantischen Tête à Tête 👩‍❤️‍👨😉 spazieren wir zum Lieblingsrestaurant (,No. 1 Dewmini Roti Shop’ - wirklich unser #️⃣1️⃣ Reschti hier😋). Dort isst Martina Reis mit Gemüse und zwei 🍳, Müggi geniesst ein Cheese-Egg-Vegetable Kottu Roti. Anschliessend holen wir die frische Wäsche 👖👕🧦 ab und schlendern gemütlich zurück ins Pearl Guesthouse. Dort packen wir alles zusammen, denn morgen geht es mit dem Bus früh weiter, nach Tissamaharama. Wir freuen uns, nach 6 Tagen weiterziehen zu dürfen und wieder einen anderen Teil des Landes zu sehen. 🎉💃
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    • Day 247

      Mirissa to Tissamaharama

      March 1, 2022 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 25 °C

      Heute Morgen essen wir bereits um 7.45 Uhr unser Frühstück - für einmal kein Sri Lankesisches, da wir nicht viel Zeit haben, bis unser Bus fährt. 🥚🍞🍍🍉
      Dann packen wir im Zimmer unsere letzten Sachen und verabschieden uns von der Guest House Family. Anschliessend gehts zu Fuss zur 🚌haltestelle.

      Eigentlich fährt von dort um 8.47 Uhr ein direkter Bus nach Tissamaharama. Doch dann hält ein anderer Bus und fragt, wohin wir gehen. Er sagt, wir sollen einsteigen. Der direkte Bus käme mit Verspätung. Wir müssen jedoch in Matara umsteigen.
      Wir und zwei andere Backpacker-Frauen steigen ein.
      In Matara angekommen, verlangen sie von uns das Doppelte am Preis, was wir sonst immer bezahlen. Martina insistiert und erklärt, dass dies ein ,Gaunerpreis' sei. 😅 Auch die beiden anderen Ladies sind empört. Diese verlassen den Bus gar ohne zu bezahlen! 😯 Wir finden es zwar frech, bezahlen aber die 200 Rupien (nicht einmal einen Franken). Es geht uns hierbei nicht ums Geld 💰, viel mehr um die Art, wie unehrlich es teilweise zu und her geht. Aber ja, was solls.🤷🏻‍♀️

      Wir wechseln den Bus, finden diesen sehr schnell. Müggi fragt zu Beginn, wie teuer die dreistündige Fahrt sei. Insgesamt bezahlen wir CHF 3.-, was für diese Distanz völlig in Ordnung ist. Den beiden Frauen ist dies aber zu teuer. Sie warten einen weiteren Bus ab und steigen nicht ein. Vor allem Martina nervt sich über das Verhalten dieser beiden Europäerinnen, denn ständig sind sie am Preis drücken. Auch wollen sie uns aufschwatzen, gemeinsam mit ihnen eine Safari zu machen, damit es Gruppenrabatt gibt. 🤨 Wir aber lehnen ab, denn unsere Safari-Tour in zwei Tagen ist bereits gebucht.

      Fast 3 Stunden fahren wir bis Tissamaharama. Wieder ist es gut, nicht an vorderster Front zu sitzen, denn es ist besser, die üblen Überholungsmanöver (auch in Kurven ohne Sicht) nicht zu sehen. 😅 Wir vertrauen einfach, dass alles gut kommt. 🙃🙏 Und so ist es dann schlussendlich auch.

      15 Minuten laufen wir zu unserer Unterkunft, dem Lavender Home. Die Begrüssung durch den jungen Host ist sehr herzlich. Von Beginn an fühlen wir uns puddelwohl. 🥰 Der Ausblick von unserem Balkon auf die saftig grünen Reisfelder 🌾 ist fantastisch und einfach nur idyllisch.
      Als Begrüssung bekommen wir einen Papayasaft serviert - sehr nett und auch lecker, diese Vitaminbombe. 💪

      Anschliessend laufen wir ins Zentrum zurück, um uns zu erkundigen, ob ein Bus zu unserer nächsten Station in drei Tagen fährt (im Internet ist nichts zu finden). Wir erhalten die gewünschten Infos und sind froh, dass es klappt. 🙏 Danach laufen wir noch etwas umher. Dieser Ort ist sehr bekannt, um von hier dem Yala Nationalpark einen Safaribesuch abzustatten. Aber ansonsten hat es hier nicht viel. Auch finden wir nirgends ein ☕. Also begeben wir uns auf den ,Nachhauseweg'.

      Dort machen wir es uns auf dem Balkon gemütlich und schauen eine Sondersendung mit Luzia Tschirky (wir sind beide begeistert von ihr und ihrer Arbeit) zum 🇺🇦 & 🇷🇺 - Konflikt. Wir versuchen, uns nicht ständig von den fast im Minutentakt kommenden Nachrichten beschallen zu lassen. Doch verfolgen wir die Thematik schon intensiv.

      Danach gibt es wieder eine Sporteinheit, bevor es dann zum Znacht geht. Wir essen bei dem sehr netten Guest-House-Paar. Zur Vorspeise gibt es eine super leckere Gemüse-Suppe. 🍵 Dann folgt ein Gemüse-Curry mit 🍚 - seeeeeehr tasty! 😋 Wir fragen nach, ob es möglich ist, noch je zwei 🍳 zu bekommen. Denn in diesem Land kommen die Proteine als Vegetarier*in etwas zu kurz. Bereits ein paar Minuten später bekommen wir diese serviert.
      Anschliessend gibt es für Müggi zum Dessert ein Büffelmilch-Joghurt mit frischem Honig. 🍯 Martina verzichtet auf die Nachspeise.
      Tissamaharama ist scheinbar sehr bekannt für Büffelmilch. 🦬

      Nach dem Essen kommen wir mit einem Holländischen Paar, aus Rotterdam stammend, ins Gespräch. Sie sind die einzig anderen Gäste in unserer Unterkunft. Etwa 1.5 Stunden tauschen wir uns aus - richtig kurzweilig und spannend. 🇳🇱

      Wir verabschieden uns dann von den Gastgebern und ziehen uns ins Zimmer zurück. Dort stehen noch 2-3 Erledigungen an, bevor Lichterlösch ansteht. 😴💤
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    • Day 248

      Tissamaharama

      March 2, 2022 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 30 °C

      Um 9.00 Uhr gibts ein wunderbares und herzlich zubereitetes Zmorga. Die beiden Hosts sind wirklich so was von nett! 🥰 Nach dem Frühstück unterhalten wir uns noch ein wenig mit ihnen. Scheinbar hat Sanjeewa 11 Jahre lang in Südkorea für LG Electronis gearbeitet. Dort hat er sehr gut verdient. Seinen Monatslohn (etwa 3000 US-Dollar) schickte er immer nach Sri Lanka. Schlussendlich verwirklichte er sich den Traum von diesem Guesthouse.
      Immer wieder schwärmt er aber von Südkorea und der Kultur dort.
      Er findet es schade, dass in seinem Land so einiges nicht gut läuft. Sanjeewa findet, dass die Leute hier zu faul seien. Das Problem sei, dass die Regierung alles gratis gibt (Schule, medizinische Versorgung). Ist man arbeitslos, bekommt man vom Staat Geld.
      Auch spricht er das Abfallproblem an. Er schämt sich, dass seine Landsleute alles in der Natur entsorgen und dass kein Recycling vorhanden sei. ♻️ Wir finden es beeindruckend, wie reflektiert unser Host ist. 🙇‍♀️

      Nach dem spannenden Gespräch, gehen wir zurück ins Zimmer. Müggi aktualisiert das Fotoalbum, Martina ,nickerlet' noch ein bisschen. 😴
      Heute ist länger als gewohnt Stromausfall. Deshalb entscheiden wir uns, das Training auf den späteren Nachmittag zu verschieben und vorher noch zum Tissa-See zu laufen. 🚣‍♂️
      Dort ist sehr viel los. Unzählige Einheimische sind am Baden, gemeinsam am Essen, Musik hören und Relaxen. Scheinbar sind aktuell auch Schulferien hier.

      Danach laufen wir wieder zurück und trinken auf dem Balkon einen Sri Lanka Kaffee. ☕
      Eigentlich wollten wir heute in den Bundala Nationalpark. Doch gestern Abend fanden wir heraus, dass man diesen nicht mit dem Scooter (da Elefanten und wilde Tiere herumlaufen 😅) 🐅🐘🐊 auf eigene Faust besuchen kann. Der Host machte uns zusätzlich darauf aufmerksam, dass dieser Park nicht wirklich sooo toll ist.
      Also entschlossen wir kurzfristig, heute einen gemütlichen Tag zu machen, denn morgen geht es um 5.00 Uhr los 😴 - Richtung Yala Nationalpark, wo wir eine geführte Safari machen.

      Wieder geniessen wir am Abend ein vegetarisches Curry🍛 hier in der Unterkunft. Auch unterhalten wir uns erneut sehr lange mit den beiden Gastgebern. Danach geht es Richtung Bett, damit wir morgen ausgeruht sind. 💡
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    • Day 14

      Mirissa - die 2te Tiki Tiki

      February 17, 2022 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

      Wie schön es in Hiriketya war, habt ihr ja gelesen...aber wir hatten es in unserem Dschungle Retreat dann auch irgendwie durchgespielt und die Wellen sind dort einfach noch kleiner als überall anders. Und da es uns in Mirissa in der kleinen Bucht nebenan so gefallen hatte, sind wir am Donnerstag "einfach" dahin zurück. Einen Ort und dann auch noch dieselbe Unterkunft gleich zweimal für mehrere Tage zu wählen, steht unserem Reiseverhalten eigentlich so nicht, aber wir mochten diesen Ort Summerbreeze und wussten, dass es von hier aus ein super Hub für Unternehmungen aller Art wäre. Dazu liegt Mirissa eben auch strategisch gut zu gleich mehreren Surf Spots. Es sollte also "Action-Mirissa" statt Chilli-Vannilli werden...

      Eli brachte uns mit Assan in Verbindung und durch ihn buchten wir uns dann ohne Booking.com ins sogar selbe Zimmer. Zwar sagte Assan nicht zu welchem Preis, aber wir hatten gelernt das "Walk-in-Preise" immer unter den offiziellen Preisen liegen. "Wird schon gut gehen" sagten wir und als wir ankamen, gab es erstmal kein Zimmer für uns. Bianca (eigentlich Pryanga) hatte sich zwar gefreut, aber wir mussten trotzdem erst etwas ernster mit Assan schreiben, bis wir dann doch in unser altes Zimmer einziehen konnten.

      Moritz' Mission für diesen Stop war klar: Die Riffbänke von Madiha zu surfen. So stieg er einmal täglich ins TukTuk, während Maren direkt vor der Haustür surfte. Auch wenn die Wellenausbeute höher hätte sein können - jeder hatte seine Wellen. Und Kokosnüsse. Und MangoShakes. Und Katzenbabies. Als der Wind solche Ausmaße annahm, dass sogar ein kiter in der Bucht das lineup brach, war mal wieder Surf Pause.

      Auch in Mirissa liehen wir uns vom Summer Breeze Guesthouse einen Scooter. Gemäß der schwäbischen Wurzeln handelten wir einen 24h Deal aus und konnten somit an zwei Tagen Roller fahren! Einfach WOW.
      Erstmal sollte es eine Stadtbesichtung werden. Der Fort von Galle eilt seinen Ruf voraus und da auch Maren netten Erinnerungen hierzu hatte, sollte sich ein Ausflug auf jeden Fall lohnen. Moritz muss man in diesem Moment ein Riesen-Lob für seine Scooter Fahrkünste aussprechen. Egal wie brennzlig die Verkehrslage auch war und so sehr Maren hinten beim Navigieren nervös ( ja und auch laut) wurde, er fuhr uns immer sicher durchs Chaos. Und bei der einstündigen Fahrt nach Galle ist auch hohe Konzentration gefragt.
      Galle wurde 1663 von den Niederländern errichtet und ist mit seiner Altstadt Weltkulturwerbe. Wir wanderten über die größte erhaltende europäische Festung mit einer 3 Km langen Wallanlage, in Südasien und der "Fort" ist gekennzeichnet von europäischen Architekturelementen im Mix mit asiatischen Traditionen. Auch die St. Marys Katahdrale wirkte nach den letzten zwei Wochen etwas "fremd" in unseren Augen. Wir waren also auf kolonialen Spuren unterwegs natürlich nicht ohen auch etwas shopping einzubauen. Der Verkehr und ein buddistisches Fest brachten uns direkt wieder in asatische Feelings. Aber Galle ist ein absolut empfehlenswerter Ausflug.
      Tags drauf ging es natürlich erstmal Frühsurfen und dann....Roller fahren! Nur wohin? Was wir bisher ausgelassen hatten, war eine Teeplantage. Sri Lanka, Ceylon, ist bekannt für den Schwarztee. So fuhren wir also bestimmt 45 Minuten, auch Schotterpisten, ins Landesinnere um eine Teeplantage samt Produktion zu besichtigen. So far so good. Irgendwie war es dann doch schon Nachmittag bis wir ankamen und der Papa vor Ort gab uns erstmal ein ausgiebiges SchwarzTeeTasting. Er war wirklich sehr engagiert, genauso wie seine Frau, die uns anschließend zwar Teesträucher aber vor allem Kräuter, Gewürze und Fruchtpflanzen zeigte. Bis wir in der "Produktion" ankamen, standen die Maschinen zwar still...vielleicht kann uns aber youtube besser zeigen wie Tee getrocknet wird als den Fruchtdschungle Sri Lankas vorführen...

      Dass wir gerade zum Wochenende wieder in Marissa waren, war auch schon irgendwie mit im Plan. Maren meinte " Einmal ausgehen muss schon drin sein." ;) - gesagt getan: Wir trafen uns Freitagsabend mit Janaka, gingen erst in die örtliche Hotelbar mit DJ am Hauptstrand. Nach lokalen Arak und Cuba Libre war aber klar...eine solche Touri Sache kann es nicht gewesen sein. Also danach aber ab ins TukTuk auf eine Klippe zwischen Medigama und Weligama. Ziel: Tikibar. Maren war zwar schonmal da, aber die leicht verschwommenen Erinnerungen sagten Gutes voraus. Und so war es auch. Die Tikibar verspricht unter bester Sicht auf die Bucht ein lokales Party Ambiete, eine offene Tanzfläche mit elektronischer Tanzmusik samt Leuten bester Laune. Für Janaka ist diese Bar eine Art "Heimspiel", denn hier war er früher selber einmal "jung" und so kannte er tatsächlich noch die Häfte an Leuten. Wir tanzten hochoben auf den Kippen bis 3 Uhr nachts. Zum Glück hilft der frische Wind im TukTuk bei der Fahrt nach Hause. Einen Kater gab es am nächsten Tag aber dennoch. Für den einen weniger, für die andere mehr :)))

      Zum Video hier entlang https://www.dropbox.com/s/7w3irjobacnn977/miris…
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    • Day 22

      Hikkaduwa zum Ersten zum Letzten...

      February 25, 2022 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

      Da war sie also – unsere letzte geplante Station dieser Reise. Hikkaduwa gilt als der erste Beach Touri-Point südlich von Colombo, oder wie in unserem Fall eben der letzte. Maren verbrachte hier 2018 eine Transit Nacht, konnte sich aber wegen des Jetlag kaum erinnern. Wir erwarteten kein Hide away so nah am Flughafen, sondern genau dass was es letztendlich ist: ein bunter Hub für Touris aller Formen und Farben. Es war zumindest Swell gemeldet und drei Surfspots in unmittelbarer Lauf Nähe sollten uns die letzten Wellen dieses Urlaubs bitte fein säuberlich präsentieren. Als wir ankamen war erstmal nichts los – nicht so in unseren wuselligen Hotel. Ritas Hotel ist absolut nichts für uns gewesen. Wenn auch das Hotelzimmer mit Aussicht nett war, sollte uns dieses Zimmer eher als Hopp zu anderen Unterkünften helfen. Aber genau diese Suche erwies sich anfänglich als mühsam. Inzwischen wissen wir ziemlich genau was wir suchen – ruhig, nah am Spot und bestenfalls mit nettem grünem Hang Out. Letzteres suchten wir vergeblich, denn Hikkaduwas Unterkünfte drängen sich alle zur Beachseite und statt ruhigem Garten gibt es eine Menge Sunbeds dicht an den Strand gedrückt. Die Abende und Nächte hier sind allerdings überraschend chillig. Keine Restaurants stapeln Stühle und Tische an den Strand, sondern der Strand läd abends recht einsam zu ruhigen Spaziergängen ein.  Dazu fanden wir super netten kleine Bars und hippe Restaurants, die uns mit dem anfänglichen Schreck zum Rummel wirklich positiv überraschten.  Genau ein solches Restaurant am Straßenrand ließ uns neue kulinarische Erfahrungen machen: Die neue Lieblingsfrucht ist danke local Johann ( ja wirklich Johann) nun eine frische Jackfruit, die man einfach als Nachtisch mit den Händen isst. Auch wenn man Jackfruit schon einige Mal gegessen hat, doch nie so frisch und auf eine Weise, die man uns auch erst zeigen musste. Dazu Kokosnuss Wasser und Moritz ist euphorisiert glücklich ins Bett.
       
      Wenn schon kein schöner Garten, dann doch bitte beste Lage zum Spot. Wir checkten nach zwei Tagen im Funky Hotel ein. Ja wieder ein Hotel aber dafür waren hier wenigstens unsere „Pier-Group“ unterwegs. Was wir in keiner unserer beiden Unterkünften einberechneten, waren die ständigen Stromausfälle in ganz Hikkaduwa. Nach mehrere Erzählungen war klar- die Regierung schafft klasse Missmanagement im Energieaufbereitung seines Landes und daher wird einfach zweimal am Tag für mehrere Stunden der Saft abgedreht. Das wäre ja an sich nicht so schlimm, aber die Restaurants brauchen Strom für ihren Betrieb und daher werden standig ohrenbetäubende Diesel Generatoren zur Notüberbrückung angeworfen. Klar, dass genau dieser vor unserem Fenster ständig lief. Die laute Techno Musik der anschließenden Bar war da nichts gehen.
       
      Maren ließ es sich nicht nehmen zum Turtle Spot zu gehen, erwartete aber nicht das, was wir dort vorfanden. In einer kleinen Lagune mit nur kniehohem Wasser schwimmen tatsächlich riesige Schildkröten um die Beine glotzender Touris. In absolut unmittelbarer Nähe ohne Anzeichen von Angst oder Flucht. Ein einzelner Local versucht die Touris zwar im Griff zu behalten, aber dennoch wird angefasst, hinterhergelaufen und eingezirkelt. Anweisungen werden ganz einfach und offensichtlich überhört. Nach kurzen Plausch mit einem Bootsmann war klar- diese Schildkröten sind willentlich für Tourizwecke „abgestellt“. Durch direkte Fütterung sind sie die Touris gewohnt und seien eh schon so alt, dass eine verfälschtes Verhalten Ihnen nichts mehr ausmacht. Eine Attraktion schon klar, aber nicht gut auszuhalten. Es glich doch eher einem Zoo, in dem Menschen sich am schlechtesten benehmen.

      Kein neuer Spot ohne Roller Ausflug: Johann erzählte uns von dem ruhigen Dschungle Beach bei Galle und da uns die Region eh gefiel machten wir uns auf den Weg dorthin. Moritz fuhr uns wiederum bravorös durch Galle City und angekommen lohnte sich der Ausflug. Ein kleiner grüner Strand und trotz nicht wenige Menschen recht ruhig . Endlich konnte man sich mal wieder in den Schatten legen und ne runde Dösen. Aber auch hier...wenn Menschen sich daneben benehmen wirds für alle unschön. MÜLL ruiniert einfach die schönste Orte auf dieser Welt.
       
      Moooment wurde eigentlich gesurft?
      Ja klar, aber.... der angekündigte Swell kam einfach nicht. Und die 2 fuss die durchkamen, wollten von entsprechend vielen Gästen gesurft werden. Der am Riff angeschlagene Fuß war so auch kein Weltuntergang.

      Am Samstag zeigte uns ein riesen Gewittern samt feinster Sturmregen, dass es Zeit war zu gehen. Das Resumee für Hikkaduwa fällt linde gesagt nicht so prächtig aus und eine Empfehlung würden wir nur in besonderen Einzelfällen aussprechen. Gute Bars und Restaurants hat Hikkaduwa so viel bleibt positiv hängen. Apropos positiv. Auch das Virus blieb an uns hängen und damit hat die Winterflucht dann auch sein Ende gefunden.

      Ein 📹 https://www.dropbox.com/s/g8iwhr1kxmbkqd3/hikka…
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    • Day 249

      Yala NP Safari

      March 3, 2022 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 31 °C

      Um 4.15 Uhr ist Tagwach. Obwohl wir diese Nacht nicht viel geschlafen haben, geht das Aufstehen sehr ring. Denn wir haben heute ein spezielles Programm, auf das wir uns sehr freuen! Nämlich eine Safari im Yala Nationalpark. 🐆🐒🐘

      Um 4.45 Uhr treffen wir uns unten mit den Hosts und trinken im Wohnzimmer einen ☕. Pünktlich werden wir dann um 5.00 Uhr von Janaka, dem Safari-Guide, mit dem Jeep abgeholt. Zu 6. sind wir unterwegs (ein russisches Pärchen und zwei junge Frauen aus Polen).
      Ungefähr nach 45 Minuten erreichen wir den Eingang des Nationalparks. Eine Unmenge anderer Jeeps sind bereits am Warten, denn das Tor öffnet erst um 6.15 Uhr. Also nutzt Martina noch die Gelegenheit und leert ihre Blase im Busch. 😅🙃
      Dann geht es los. Beim Start fühlen wir uns, als wären wir mitten in einem Formel 1 Rennen gelandet. Jeder will zuerst die Tiere sichten, vor allem die selten gesehenen Leoparden und Schwarzbären.

      Unsere Fahrt führt über hügelige Pumptracks, es schüttelt uns umher! Adventure pur! Genau unser Ding. 🎢😁
      Dann plötzlich sichten wir tatsächlich einen Leoparden - wow, in welcher Eleganz er durch den Dschungel stolziert! Faszinierend und wunderschön. 🙏 Etwas weniger schön ist aber die Unmenge an Jeeps, die anhalten, um das Tier zu sehen. Unzählige versammeln sich auf kleinstem Raum, ein richtiger Stau und aber auch Konkurrenzkampf. Leider können wir den Leoparden nicht optimal fotografieren, aber das Bild ist im Kopf abgespeichert und wir erinnern uns ein Lebenlang an diese Begegnung. 🐆
      Es scheint unser Glückstag zu sein, denn sogar den Schwarzbären (das am selten gesehensten Tier) sichten wir wenig später! 🐻 Unser Glück können wir fast nicht fassen. 🙏🍀🎉 Dieser Park bietet sowieso eine Menge an Tieren: So sehen wir viele 🐊, 🐘, 🐒, 🦬, 🐦, 🐗, 🦅 und noch vieles mehr. Das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt.

      Am Mittag sind wir zurück im Guesthouse. Dort bekommen wir eine 🥥 serviert. Da das To Go Morgenessen nicht wirklich nahrhaft war, bestellen wir heute ausnahmsweise mal Zmittag - 🍚 & 🍳.
      Danach telefonieren wir mit Martinas Eltern. 🥰
      Nach dem Telefonat kommen wir mit unserem Host ins Gespräch. Heute Abend wollen wir die Übernachtungen sowie die drei Abendessen und den Lunch bezahlen. Er möchte uns aber das Mittagessen spendieren, was wir aber nicht wollen. Dann macht uns Sanjeewa ein Angebot: Es gibt hier in der Nachbarschaft eine ganz arme Familie. Der Ehemann hat diese verlassen und ist zu einer neuen Frau gezogen. Seine Ex-Frau arbeitet sehr viel und verdient trotzdem nur etwa 100 CH-Franken pro Monat. Ihr fehlt das Geld, um Schulmaterialien zu kaufen. Deshalb schenkt unser Host und seine Frau immer wieder Hefte, Stifte usw.
      Er macht uns den Vorschlag, anstelle ihm den Lunch zu bezahlen, den zwei Kindern der Frau Schulsachen in einem Buchshop kaufen zu gehen. Wir finden dies eine super Idee und machen uns auf den Weg in die Stadt. Dort besorgen wir in einem Laden einiges an Material.
      Vor dem Abendessen kommt dann die Familie vorbei und übergeben das Geschenk persönlich. Die Freude zu sehen, ist wirklich unglaublich berührend.

      Um 19.30 Uhr essen wir heute erneut ein Rice and Curry. Es ist wieder fantastisch und das Gute ist, dass es nicht immer gleich schmeckt, da sie immer wieder anderes Gemüse verwenden. Eigentlich hatten wir vereinbart, dass wir heute mit den beiden Hosts essen - doch als das Buffet bereit steht, sagt uns M. (wir wissen leider nicht genau, wie man ihren Namen schreibt🙈), dass ihr Mann, Sanjeewa, nicht dabei sein wird, da er am Nachmittag zu viel Alkohol getrunken habe und nun schläft. Im ersten Moment sind wir recht baff und wissen gar nicht was sagen… doch für sie ist es offensichtlich noch viel unangenehmer und so versuchen wir das Ganze möglichst so stehen zu lassen, als ob es kein Problem ist. Im Verlaufe des Abends sprechen wir dann aber schon auch über das Thema und M. erzählt uns, dass es halt ab und zu vorkommt, dass ihr Mann einen über den Durst trinkt (dann aber einfach müde wird und schlafen geht). Obwohl es eine seeeehr spezielle bzw. komische Situation für uns ist, empfinden wir einfach nur grosses Mitleid für die herzensgute M. Sie versichert uns auch, dass dies der einzige Fehler ihres Mannes sei und er diese „Krankheit“ eines Tages überwinden wird.
      Einmal mehr merken wir, in welch einer heilen Welt wir beide leben…

      Ein wunderschöner (Geburts-)Tag neigt sich dem Ende zu, mit einem tollen Natur-Erlebnis und Geburi-Feuerwerk an verschieden Tieren, aber auch zwei sehr emotionalen Begegnungen / Situationen. 🎊 Wir haben den Abend mit M. auf alle Fälle sehr genossen und schöner hätte sich Martina ihren Burtseltag gar nicht vorstellen können.🥰
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    You might also know this place by the following names:

    Southern Province, Província Sul, දකුණු පළාත, தென் மாகாணம்

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