Thailand
Ban Muang Ha

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9 travelers at this place:

  • Day223

    Das Universum in mir

    February 27 in Thailand

    Da ich diese Seite auch ein wenig wie mein Tagebuch betrachte, möchte ich meine Erfahrungen im Meditationscenter gerne niederschreiben...

    Present sein
    Meditation ist der Fokus auf sich selbst. Der Fokus auf hier und jetzt.
    Wie viele Momente können wir nicht genießen, weil wir in Vergangenem schwelgen oder für Morgen planen. Hier und jetzt bedeutet den Wind auf der Haut zu spüren, dem Klang der Vögel zu lauschen und die Gedanken verstummen zu lassen. Dies ist aber nicht nur der schönste Moment in der Meditation, es ist auch sehr schwer zu diesem zu gelangen. Üben, üben, üben...

    Hunger
    Hunger ist ein Gefühl. So wie Schmerz oder Freude. Mit Hunger will unser Körper uns zeigen, dass er Nahrung zum Überleben braucht. Aber wieviel Nahrung ist wichtig? Gewöhnlich ist Essen überall verfügbar und häufig nur zum Genuss und nicht für das primäre Überlebensziel gedacht. Ich bin ein guter Esser und nicht selten überfresse ich mich. Doch ist der Magen zu voll, kann der Kopf nicht richtig arbeiten. Nur 2 Mahlzeiten am Tag zu bekommen, wobei Lunch schon um 11h ist und nur aus Salat und Reis besteht, ist eine echte Herausforderung für mich. Aber ich denke, diese Erfahrung ist ebenso wichtig. Essen zu schätzen und dem Körper nur das zu geben was er braucht und ebenso zu lernen Hunger als Gefühl zu spüren und auszuhalten. Das wird mich auf Dauer stärken.

    Anders als gedacht gewöhnt sich mein Magen nicht wirklich an die Schonkost. Es ist zwar auszuhalten, aber ich freue mich auf die Zeit, abends nicht mehr hungrig einschlafen zu müssen.

    An Gewicht hab ich aber in den 10 Tagen, wenn überhaupt, nur minimal verloren. Der Stoffwechsel wird, durch die wenige Bewegung, verlangsamt.

    Schweigen ist Gold
    In diesem Wat/Tempel wird nicht zwangsläufig geschwiegen. Dennoch habe ich mich für meine verbleibenden 7 Tage dafür entschieden, die Klappe zu halten. Und das ist wirklich Vorsehung. Promt an dem Morgen, als ich das Schweigen beginne, kommt der Mönch zu mir und sagt mir ich solle doch bitte die nächsten Tage schweigend verbringen. Und schwer fällt mir das ganze nicht. Obwohl viele Teilnehmer in ihrer Zeit hier nie ein Wort mit mir gewechselt haben, werde ich immer herzlich und mir besten Wünschen verabschieded, wenn sie wieder gehen. Für manches Zwischenmenschliche braucht man eben keine Worte.

    Aufzuhören zu reden und auszuhalten nicht zu sprechen, fällt mir nicht schwer. Allerdings kostet es schon Überwindung wieder damit anzufangen. Die eigene Stimme fühlt sich gleichzeitig fremd an und macht mich doch wieder komplett. Ein Moment, der mir fast die Tränen in die Augen treibt.

    Gelassenheit vs. Rastlosigkeit
    Schweigen ist de facto einfacher als nach 12h nichts mehr zu essen. Dennoch macht es einem noch stärker bewusst, welche Gefühle in einem aufsteigen. Besonders habe ich mit der inneren Unruhe zu kämpfen. Dieses Gefühl von Herzklopfen, ausbrechen wollen.

    In einer Welt, in der immer etwas passieren muss, immer mit Hinblick auf die nächsten Erlebnisse, die Zukunft gelebt wird, ist es schwer einfach im Augenblick zu verweilen. Dieser Punkt kommt auch in der Meditation. Das Gefühl kommt auf und fühlt sich an wie ein innerer Niesreiz. Gibt man nach und denkt "Ja, ich habe jetzt wirklich genug meditiert und kann wieder etwas produktives tun.", so wird man wohl nie an den tiefen Meditationspunkt gelangen, der zu einem selbst führt. Schafft man es jedoch, dieses Gefühl aktiv auszuhalten, einzupacken und als stiller Beobachter von außen loszulassen, gelingt die Kunst der Meditation. Die Kunst Gefühle wahrzunehmen, zu beobachten und zu beurteilen, aber die eigene Involviertheit zu vermeiden. Auch negative Gefühle wie Ärger, Kummer und Wut lassen sich durch diesen Trick ganz objektiv betrachten. Probleme können analysiert und gelöst werden und eigene Fehler ohne Missmut akzeptiert und damit behoben werden.
    So habe ich es geschafft dem rastlosen Gefühl nicht nachzugeben und das erste Mal eine ganze Stunde meditiert.

    Zeit nehmen und Zeit geben
    In diesem Meditationscenter bleiben die meisten nur 3 Tage. Es herrscht also ein laufendes Kommen und Gehen. Ich bin froh, mich für 10 Tage entschieden zu haben. Jetzt, an meinem achten Tag, merke ich ganz deutlich die Veränderungen. Gefühle objektiv, als stiller Beobachter, wahrzunehmen öffnet mir in vieler Hinsicht die Augen. Gestern habe ich alles in Frage gestellt. Wollte lieber, dass die Zeit hier schnell vergeht und ich in die "wirkliche" Welt zurück kann. Doch nichts ist von Dauer. Alles ist im ständigen Fluss. Man muss nur mal einen Schritt zurück treten, um dies auch zu erkennen. Heute bin ich glücklich, gelassen, ausgeglichen.
    Dieser Ort macht tatsächlich etwas mit mir.

    Vorurteile und das Ego-Ich
    Ich bin das Zentrum meines Universums. Das war noch vor kurzen mein Lei(d)tspruch. Doch wer ist dieses "Ich"? Wenn sich alles ständig verändert, wie kann es da ein beständiges Selbst geben? Das eigene Ego erzeugt Gefühle und leider macht es uns häufig unglücklich. Selbstkritik, Unzufriedenheit, Missmut. Um uns aufzuwerten stellen wir Vergleiche an. Jeder, der uns begegnet wird Versuchskaninchen in unserer eigenen Aufwertung. Ist er nicht ein seltsamer Vogel? Seh ich genauso gut aus wie sie? Das machst du aber falsch, ICH kann das besser!
    Was bringen uns diese Wertungen? Jeder kennt die Gefühle die sie auslösen. Meist sind es negative. Völlig losgelöst vom Charakter des Gegenüber entscheiden unsere Bewertungen "Den mag ich, den nicht!" und häufig führt eine vermeindlich falsche Tat des Anderen dazu, dass wir ein schlechtes Gefühl entwickeln sobald wir ihn sehen. Alles erzeugt am Ende Leiden. Schneiden wir im Selbstvergleich schlechter ab, machen wir uns klein. Werten wir uns durch andere auf, so entstehen meist nicht nur im Kopf kleinere und größere Lästertiraden. Darunter leidet der Andere. Ein Teufelskreis.
    Hier setzt mein Handeln an. Abstand nehmen, Gefühle analysieren und der Welt mit Offenheit, Unvoreingenommenheit und Freundlichkeit begegnen. Nur das macht auf Dauer Glücklich.

    Fazit
    Diese intensive Me-Time wird mir noch lange gute Dienste in der Selbstentwicklung leisten. Ich bin mir sicher, dass sich viele Aha-Momente erst nach einiger Zeit zeigen werden. Ich bin gespannt, ob ich schon jetzt ein anderes Bild von mir und anderen in der "normalen" Welt habe. Wertvoll und empfehlenswert ist diese Erfahrung aber allemal & ich gehe mit einem puren Glücksgefühl im Bauch!

    ...mehr fotos folgen später
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  • Day214

    Wat Umong Meditation Center

    February 18 in Thailand

    Ein alter Waldtempel ist ab jetzt mein Zuhause. Für die nächsten 10 Tage heißt es:

    - um 5h aufstehen
    - 5:30h - 6:30h Meditation
    - 6:30h - 7h Hof fegen
    - 7:30h - 8h Frühstück
    - 9:30h - 11h Meditation im Wald
    - 11h Mittagessen
    - 12h - 14h Pause
    - 14h - 16h Meditation
    - 16h - 17h Hof fegen
    - 18:30h - 20h Meditationsstunde mit dem Mönch
    - 21:30h Schlafenszeit

    Dies ist kein Vipassana Center, aber in diesem buddhistischen Tempel wird natürlich nach Buddhas Meditationslehre (Samatha) gelehrt. Hinzu kommt, dass man mit den Mönchen und fast so wie die Mönche lebt. Es ist außerdem wunderschön hier. Mitten im Wald begrüßen uns Rehe und Hirsche und die gesammte Tempelanlage ist uralt und besonders.
    Natürlich sind Tagsüber auch viele Touristen unterwegs & es gibt hier Kobras und giftige Spinnen, aber mit denen brauch ich ja nicht näher bekannt werden. Einen wirklich großen Skorpion habe ich, zum Glück aus genügend Entfernung, aber bereits gesichtet😮.

    Dafür kann ich von meiner Terasse aus die Flugzeuge, vom nahegelegenen Flughafen, beim aufsteigen beobachten.
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  • Day215

    Mein erster Tag

    February 19 in Thailand

    Der erste Tag startet mit einer Überraschung. Anders als erwartet, wird hier nicht zwingend geschwiegen. In den Meditationspausen darf sich unterhalten werden. Jedoch beschränke ich mich auf die Basiskonservation um den Effekt, ganz bei sich zu sein, nicht zu trüben.

    Wir werden angeleitet und meditieren im Sitzen, seitlich liegend, im Stehen und beim langsamen gehen. Ich schaffe es mich gut zu konzentrieren und der Tag geht schneller vorbei als erhofft. In den Pausen lese ich in einem Meditationsbuch, welches mir der Mönch gegeben hat. Dieser, Hans (da sein Thainame zu schwer für die Wessis ist), ist ein lustiges Kerlchen. Er lebt seit er 12 ist als Mönch und liebt es immer mal wieder deutsche Worte oder Witze einzuwerfen, die er in seiner Zeit hier oder bei Schulungen in Europa so aufgeschnappt hat.
    Tatsächlich konnte ich ohne größere Probleme auf das Abendessen verzichten. Obwohl es bereits um 11h die letzte Mahlzeit, bestehend aus Reis und Salat, gab. Doch sei es wegen dem Hunger, oder der dunklen Kammer in der ich auf einer dünnen Strohmatte schlafe, so wurde ich in meiner ersten Nacht von schlimmen Albträumen geplagt.
    Um 5h morgens ging es dann wieder los. 1h meditieren, danach 1h das Gelände fegen bevor es dann endlich Frühstück gab. Nach einer Reflexion, die wir jeden Morgen aufsagen um das Essen auch wirklich zu schätzen.
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  • Day23

    Hello Chiang Mai ☀️

    November 27, 2017 in Thailand

    Seit gestern sind wir im Norden Thailands gelandet - unser erster Stopp für die nächsten Tage ist Chiang Mai. 😊

    Am Sonntag sind wir durch den "Sunday market" geschlendert - dort gibt es eine rieeeesen Auswahl an Textilien, Kunst, Speisen, Massagen, Musik und und und .... wirklich toll! ❤️

    Da es in Chiang Mai sehr viele Tempel zu besichtigen gibt, haben wir uns heute die ersten Tempel in der Innenstadt angeschaut. 👑

    Es ist immer wieder beeindruckend zusehen wie prachtvoll und gepflegt die Tempelanlagen sind. 😍

    Ein toller Tag geht zu Ende und nun geht es für uns ab ins Bett. 😁 🌛
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  • Day10

    Wat Umong Chiang Mai

    March 20, 2017 in Thailand

    Zweitens: Wat Umong

    Ein alter Tempel in ruhiger Atmosphäre, der aber noch immer in Betrieb ist. Man findet hier wenige Touristen.
    Er liegt mitten im Wald und ist mehr oder weniger der Natur überlassen.

  • Day15

    Doi Suthep und Chiang Mai Zoo

    March 3, 2017 in Thailand

    Morgens gemütlich im Nachbarhotel am Buffet gefrühstückt dann mit dem Songtheaw (Pickup Pritschenwagen) auf den Hausberg von Chiang Mai den Doi Suthep gefahren um dort den wichtigsten Tempel der Region anzuschauen. Mit der Schrägbahn ging es dann die letzten Meter hoch. Alles sehr prachtvoll für den Blick auf Chiang Mai war es leider zu diesig. Dann runter zum Zoo der etwas anderen Art, da können selbst die Amis noch was lernen ist vermutlich der einzige Drive thru Zoo der Welt. Da die Strecken zu lang, steil sind und es viel zu heiß war9 haben wir uns einen Golfwagen gemietet. War recht witzig abgesehen davon dass die Bremse kaum funktioniert hat was bergab dann für Adrenalin gesorgt hat und das es halt so typisch asiatische Sachen gab wie Tiershows, Koi mit der Milchflasche füttern oder naja Käfige... Auch hier mehrheitlich Chinesen unterwegs die dann komplett schmerzfrei Fotos von den Kids machen.Read more

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Ban Muang Ha

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