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Reise ins Ungewisse

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  • Te Araroa - Tag 42

    December 8, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Zwei lange und anstrengende Tage haben wir hinter uns gebracht, heute steht uns ein kurzer Tag bevor. Ob er weniger anstrengend ist? Schwer zu sagen! In knapp 9 Kilometer kämpfen wir uns über 800 Höhenmeter den alten Vulkan Mount Pirongia hinauf. Was ganz entspannt anfängt, wird weiter oben zu einer echten Schlammschlacht. Der Torfschlamm ist etwas ganz anderes, als der übliche Schlamm, den wir bisher auf der Nordinsel kennengelernt haben. Das Wetter ist anfangs nicht so berauschend, als wir später den Gipfel erreichen klart es aber etwas auf und wir bekommen einen Eindruck von unserer Umgebung. Wenig später machen wir es uns in der Pahautea Hut gemütlich und freuen uns über die besser werdende Sicht. In guter Gesellschaft verbringen wir den Rest des Tages in der Hütte.
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    Kaniwhaniwha Campsite nach Pahautea Hut
    9,04 km in 5 h
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  • Te Araroa - Tag 41

    December 7, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach dem langen Tag gestern fühlen sich die ersten Kilometer heute etwas schwer an. Trotzdem haben wir einen weiteren langen Tag vor uns. Wir wollen den Mount Pirongia erreichen, wo wir für Morgen eine Reservierung in der Berghütte haben. Der Tag ist ziemlich abwechslungsreich, von Parkanlagen über Straßenabschnitte bis zu Farmland ist vieles mit dabei. Am Ende sind wir trotzdem froh, als wir recht spät am Abend das Basiscamp des Berges erreichen. Ach übrigens: heute haben wir die 500 Meilen (knapp 800 km) geknackt, also Zeit für eine kleine Tanz- und Singeinlage.
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    Hamilton nach Kaniwhaniwha Campsite
    37,37 km in 10:06 h
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  • Te Araroa - Tag 40

    December 6, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Und weiter geht's in der Natur. Zurück in die Wälder des Nordens. Heute starten wir den Tag in den Hakarimata Ranges. Am Anfang fängt alles ganz entspannt an, nach einem kurzen Aufstieg können wir wieder Kauri Bäume bewundern - besonders spannend heute: der etwa 1.000 Jahre alte "last kauri" in diesem Gebiet. Weiter oben am Berg erreichen wir einen Aussichtspunkt, von wo aus wir den Blick zurück über Huntley schweifen lassen können. Danach verschwinden wir im Wald. Und es ist wie immer, sobald wir den touristischen Weg verlassen, steigt der Schwierigkeitsgrad. Für Stunden kämpfen wir uns durch Schlamm, klettern über Wurzeln und versuchen im dichten Busch den Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Irgendwann erreichen wir den Aussichtspunkt auf der anderen Seite der Bergkette und schauen vorwärts in Richtung Hamilton. Von hier an ist der Weg dann auch wieder besser ausgebaut. Über unzählige Stufen geht's bergab und raus aus dem Wald.

    Der Tag endet hier aber noch nicht, denn wir setzen die Strecke entlang des Flusses nach Hamilton fort. Der Weg ist super ausgebaut, weshalb wir nun deutlich zügiger voran kommen. Außerdem werden heute mal wieder Rekorde gebrochen, denn zum ersten Mal kratzen wir an der 40 Kilometer-Marke.
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    Huntley nach Hamilton
    39,08 km in 12:39 h
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  • Te Araroa - Tag 39

    December 5, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Von Bombay aus geht's zum ersten Mal wieder so richtig in die Natur. Nach einer kurzen Strecke verlassen wir die Straßen um die Stadt und laufen über Farmland hinauf zum Mount William. Wir genießen jeden Schritt und die frische Luft ohne Abgase. Leider ist dieser Abschnitt viel zu schnell vorüber und schon stehen wir an der nächsten Hauptstraße. Der Highway 2 fühlt sich an dieser Stelle nicht so sicher für uns an, weshalb wir die knapp 3 Kilometer lieber hitchhiken. Danach geht's weiter über Farmland vorbei an kleinen Kälbern und durch schulterhohes Gras. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir Mercer. Wir entscheiden uns den nächsten Abschnitt zu überspringen, da es fast ausschließlich durch hohes Gras weiter geht und der Heuschnupfen Mandana übel zusetzt. Nach kurzer Zeit haben wir eine Mitfahrgelegenheit gefunden und erreichen wenig später Huntley.
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    Bombay nach Huntley
    22,25 km plus 35 km Auto in 5:21 h
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  • Te Araroa - Tag 38

    December 4, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Rucksäcke sind wieder gepackt und wir sind bereit aufzubrechen. Wir haben uns entschieden die Strecke rund um den Flughafen auszulassen, da wir erstens hier schon mal waren und zweitens keine allzu große Lust auf das Laufen an großen Straßen haben. Von anderen TA Wanderern haben wir nichts Gutes über diese Strecke gehört. Also nehmen wir den Zug aus der Stadt nach Manukau. Voller Begeisterung wollen wir den Tag starten, aber ein besorgter Polizist stoppt uns und erklärt uns, wie gefährlich Süd-Auckland ist und, dass wir hier nicht unterwegs sein sollten. Wir klären ihn über den Te Araroa auf, von dem er wohl noch nie gehört hatte, doch auch das lässt ihn nicht davon abbringen, uns mit dem Auto zum botanischen Garten zu fahren. Lustigerweise sehen wir unterwegs noch zwei weitere TA Wanderer, was unseren besorgten Polizisten nur noch mehr besorgt. Wahrscheinlich richtet er ab jetzt einen persönlichen Shuttleservice ein. 😆

    Am Rande des botanischen Gartens lässt er uns dann wieder auf freien Fuß, sodass wir endlich weiter entlang der Route laufen können. Der botanische Garten ist wenig spektakulär, was uns in Auckland aber auch nicht wirklich verwundert. Immerhin ist es ein bisschen Grün, bevor wir sehr viel Laufen an der Straße vor uns haben. Die Strecke Auckland nach Hamiton, welche nun vor uns liegt, ist bekannt für ihre endlosen Abschnitte entlang viel befahrener Straßen, weshalb viele Wanderer diesen Abschnitt in Teilen oder auch ganz überspringen.

    Nach einer Weile an der Straße beraten wir uns kurz und entscheiden uns Aucklands langweiligen, dreckigen und gefährlichen (zumindest nach Meinung des Polizisten) Süden nicht zu Fuß, sondern mit dem Bus zu verlassen. Insbesondere haben wir keine Lust auf den 11 Kilometer langen Weg entlang des Highway 1, wo wir in der heutigen Hitze beim Einatmen der Abgase wahrscheinlich gleich mehrere Lebensjahre einbüßen müssten. Deshalb nehmen wir den Bus bis nach Drury. Der kleine Ort ist so eine Mischung aus letztem Vorort Aucklands und erstem eigenständigen Ort außerhalb der Großstadt.

    Von Drury aus geht's aber natürlich weiter entlang der Straße. Immerhin ist es keine Highway mehr, sodass wir etwas Zeit finden die kleinen Dinge der Natur entlang des Weges zu genießen. Noch ein kurzer Anstieg und schwupps sind wir in Bombay, wo wir bei Trailangeln unser Nachtlager aufschlagen. Wir werden sogar mit einem eigenen Raum überrascht, sodass wir nicht mal unser Zelt aufbauen müssen. Wir sind gut gelaunt, denn endlich entfliehen wir dem Wust der Großstadt.
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    Manukau nach Bombay
    20,07 km plus 14,3 km Bus/Polizei in 6:06 h
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  • Te Araroa - Tag 37

    December 3, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 25 °C

    Weil es gestern so gut lief, kann es heute natürlich direkt weiter gehen. Mandana hat nochmal einen Termin beim Fußarzt und dann machen wir uns wieder mit leichtem Gepäck auf den Weg. Start ist Auckland Harbour, wo der recht bekannte Coast to Coast Walkway beginnt. Bisher sind wir keine allzu großen Fans von Aucklands Zentrum, was sich heute aber etwas ändern soll. Der Coast to Coast Walkway ist tatsächlich eine richtig schöne Strecke durch die Innenstadt, die wahrscheinlich alles sehenswerte auf dem Weg mitnimmt. Nachdem wir durch einige Parks und Anlagen gelaufen sind und uns sogar recht wohl gefühlt haben, erreichen wir Mount Eden, bis heute unser Highlight in Auckland. Nach einem kurzen aber knackigen Anstieg auf den Vulkan, genießen wir eine ganz hervorragende Aussicht auf die Umgebung. Von oben sieht doch immer alles ein bisschen besser aus - sogar Auckland. Weiter geht's durch unerwartet grüne Parks bis zum One Tree Hill, wo wir uns allerdings einen erneuten steilen Anstieg sparen.

    Danach wird es kurz etwas trostlos. Vorbei an Industrieanlagen und entlang der Autobahn verlassen wir die Innenstadt und laufen über eine lange Brücke nach Mangere. Hier holt uns die Natur wieder ab. Im Ambury Regional Park haben wir sogar das Gefühl, der Stadt komplett entflohen zu sein. Auf einmal haben wir nämlich Schafe und Kühe um uns herum und der Stadtlärm schwindet. Wir durchqueren die weitläufige Anlage und entscheiden uns auf der anderen Seite, dass es genug für heute ist. Inzwischen ist es auch schon recht spät geworden, was natürlich dem späten Start geschuldet ist. Mit dem Bus geht es ein letztes Mal zurück ins Hostel, von wo aus wir morgen wieder in voller Montur loslegen.
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    Auckland Harbour nach Mangere
    25,86 km in 5:41 h
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  • Te Araroa - Tag 36

    December 2, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Back on Track! Wir haben ein gutes Gefühl und Mandanas Füße sehen und fühlen sich auch viel besser an. Deshalb wagen wir heute den Versuch und starten die Wanderung nur mit dem Nötigsten an Gepäck. Da wir im Norden Aucklands unterwegs sind, hätten wir viele Möglichkeiten, den Tag abzubrechen und mit dem Bus zurück ins Hostel zu fahren. Erstmal geht's am Morgen aber mit dem Bus nach Long Bay. Eine relativ lange Busfahrt bringt uns in die Nähe der Stelle, wo wir die Wanderung unterbrochen haben. Einzig eine Flussdurchquerung inklusive ein paar Kilometer drum herum lassen wir aus. Von Long Bay laufen wir entlang der Küste gen Süden. Das Wetter ist hervorragend, genauso auch die Strecke. Extrem abwechslungsreich erscheint uns der Tag, obwohl wir in der Stadt unterwegs sind.

    Relativ früh treffen wir auf einen Einheimischen, der uns von seiner Begegnung mit Orcas am Morgen berichtet. Dementsprechend halten wir ständig Ausschau aufs Meer. Allerdings bleiben wir zunächst erfolglos. Immerhin genießen wir den Tag so richtig. Die Füße tragen uns ohne Probleme, was ein befreiendes Gefühl ist und uns glücklich macht. In Takapuna belohnen wir uns mit einer super leckeren Eiscreme, bevor wir weiter Richtung Süden laufen. Kurz vor Devenport geht es nochmal bergauf. Vom North Head haben wir eine hervorragende Sicht auf den Vulkan Rangitoto auf der einen und Auckland auf der anderen Seite.

    Schon fast haben wir den Tag zu Ende gebracht, da erspäht Mandana eine ungewöhnliche Flosse im Wasser, und siehe da, wir sehen unsere Orcas doch noch. Überwältigt nehmen wir Platz am Ufer und beobachten die Orcafamilie im Hafenbereich. Danach nehmen wir die Fähre in die Innenstadt und gehen zurück ins Hostel. Nach einer so langen Zwangspause hat der Tag heute Lust auf mehr gemacht.
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    Long Beach nach Devenport
    28,7 km in 7:56 h
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  • Te Araroa - Tag 27 bis 35

    November 24, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Die hohe Belastung der letzten Wochen war wohl ein bisschen zu viel. Mandanas Knöchel erholt sich nicht mehr so richtig, sodass wir schweren Herzens die Entscheidung treffen, in Auckland eine Pause einzulegen. Schwer ist es vor allem für Mandana, da sie etwas enttäuscht vom eigenen Körper ist.

    Wir laufen noch etwa 8 Kilometer bis zur Busstation in Silverdale, wo wir eine direkte Verbindung in die Innenstadt haben. Auf dem Weg dorthin stoppen wir bei einer deutschen Bäckerei, die wir schon länger auf der Liste haben, und gönnen uns einiges Gebäck und ein ordentliches deutsches Brot. In Auckland angekommen checken wir im United Hostel ein, welches unsere Herberge für die nächste Zeit sein soll. Da sich Mandana schonen muss, passiert in den kommenden Tagen nicht viel. Wir schauen uns die Santa Parade an, die etwas komplett Neues und Lustiges für uns ist, machen Filmabende und verbringen viel Zeit mit unseren neuen Freunden Carina und Markus. Der Fußarzt hat einen Blick auf Mandanas Füße und verordnet ihr eine Woche Ruhe. Insgesamt tut es uns aber schon irgendwie gut, mal etwas runter zu kommen und den Körper erholen zu lassen, auch wenn der innere Antrieb natürlich weiter machen will.

    Am 1. Dezember gönnen wir uns einen Brunch in einem Deutschen Restaurant zur Stärkung, denn am nächsten Tag wollen wir versuchen weiter zu laufen.
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    Orewa nach Auckland CBD
    8,37 km (bis Silverdale) plus Busfahrt in 3:38 h
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  • Te Araroa - Tag 26

    November 22, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Tag beginnt ganz entspannt, da wir auf die Flut um 1 3Uhr am Nachmittag warten. Flut brauchen wir, weil wir heute mit den Kayaks in Richtung Küste paddeln wollen. Gegen halb 1 machen wir uns auf den Weg zum Puhoi River Kayaks, wo wir eine kurze Einweisung und Equipment erhalten. Dann geht das muntere paddeln los. Am Anfang ist der Fluss noch recht dreckig, aber nach ein paar Kurven wird das Wasser schon deutlich klarer. Wir erfreuen uns an der Natur um uns herum, insbesondere die Mangroven sind super spannend. Für die Füße ist das Kayaken eine willkommene Abwechslung und zusammen mit unserer Gruppe haben wir eine Menge Spaß auf dem Fluss. Da die kommende Ebbe das Wasser aus dem Fluss saugt, müssen wir gar nicht so viel Arbeiten, zwischendurch lassen wir uns auch einfach mal treiben. Knappe 2 Stunden brauchen wir für die 8 Kilometer entlang des Flusses, bis wir am Ende den Wenderholm Regional Park erreichen.

    Von hier an müssen uns unsere Füße wieder tragen. Zuerst geht's auf die Headlands hoch, wo wir nochmal einen tollen Blick auf den Puhoi River haben und die Strecke nochmal von oben sehen können. Danach laufen wir weiter nach Waiwera Beach. Da inzwischen Ebbe ist, können wir den Low Tide Weg entlang der Küste nehmen. Das bedeutet viel klettern über Steine und entlang von Klippen. Immer mal wieder kommt ein versteckter kleiner Strand dazwischen. Wir machen vorsichtig und nehmen uns Zeit, um Mandanas Knöchel nicht zu überlasten.

    Als wir schließlich in Orewa ankommen, ist es aufgrund der späten Startzeit schon fast Abend. Wir essen noch was und checken im Holiday Park ein - wo wir uns zwischen den ganzen Campern und Autos irgendwie Fehl am Platz fühlen.
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    Puhoi Tea Rooms nach Orewa Holiday Park
    21,16 km in 6:32 h
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  • Te Araroa - Tag 25

    November 21, 2024 in New Zealand ⋅ 🌬 17 °C

    Mandanas Bänder an den Knöcheln tun immer noch weh, aber die Schwellung ist etwas besser geworden. Deshalb versuchen wir den nächsten Tag in Angriff zu nehmen. Sheepworld ist für uns auch kein angenehmer Platz für einen Pausentag, sodass das keine direkte Option war. Nach etwa 2 Kilometern am Highway kommt dann allerdings die Ernüchterung: Den ganzen Weg Laufen wir nicht möglich sein. Und an diesem Punkt sind wir vernünftig und entschließen uns den Weg nach Puhoi zu Hitchhiken. Mithilfe eines netten Bauarbeiters basteln wir uns ein Schild, welches wir im Endeffekt aber gar nicht nutzen müssen, denn schon nach wenigen Sekunden hält ein Auto und nimmt uns mit nach Puhoi.

    In Puhoi angekommen lassen wir ins im Tearoom nieder und verdrängen den Frust mit leckerem Essen. Danach schlendern wir weiter in Richtung Pub, wo wir uns mit unserer Wandergruppe treffen und bei ein paar Bierchen über die letzten Tage quatschen. Wir hoffen, dass dieser Pausentag Mandanas Füßen gut tut und wir morgen wieder angreifen können.
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    Sheepworld nach Puhoi Tea Rooms
    2,2 km plus Hitchhiking
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  • Te Araroa - Tag 24

    November 20, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute müssen wir wieder früh los, denn ein langer, schwieriger Tag wartet auf uns. Mit dem Sonnenaufgang geht's los und zuallererst sind wir froh, dass wir den Aufstieg gestern Abend noch gemeistert haben. So können wir direkt in den ersten von drei großen Waldabschnitten durch die Berge starten. Am Anfang läuft alles super und wir sind bester Laune, doch irgendwie übersehen wir eine Kreuzung im Dickicht und nehmen den falschen Pfad. Unser Missgeschick fällt ins dummerweise auch erst nach etwa 30 Minuten auf - da haben wir aber schon 1,5 km und 300 m bergab hinter uns. Alles ärgern bringt nichts, wir müssen den gesamten Weg wieder hinauf in die Berge stapfen. Am Ende kostet uns das ganz schön viel Zeit - und Kraft, was später aber noch zum Thema wird. Unsere Laune hebt sich erst wieder, als wir am Ende des ersten Waldes auf die Straße klettern.

    Während wir die Verbindung zum zweiten Wald laufen, fängt es dann an zu regnen und wir ahnen schon was das bedeutet: der Matsch im Wald wird noch matschiger. So kommt es dann auch und der zweite Waldabschnitt scheint nicht enden zu wollen. Als wir diesen zweiten Abschnitt hinter uns gebracht haben, ist es endlich Zeit für eine Pause. So ein bisschen zweifeln wir daran, ob wir es noch bei Tageslicht zu unserem Ziel schaffen, denn der Matsch bremst uns bisher ganz schön aus.

    Nach einer längeren Pause wagen wir uns in den letzten Wald, den Dome Forest. Zum Glück ist der Matsch hier nicht mehr ganz so schlimm. Allerdings kommt jetzt die Erschöpfung zum Vorschein. Durch das viele Ausbalancieren und Arbeiten der Füße entwickelt sich in Mandanas Knöcheln ein unangenehmer Schmerz. Die letzten paar Kilometer sind eine echte Qual. Als wir endlich in Sheepworld - unser Camp für die Nacht - ankommen, kühlen wir die schmerzenden Stellen. Am Ende müssen wir sagen: Der Dome Forest (so nennen wir den ganzen Tag heute) ist ein echter Killer!
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    Pakiri Paradise on the Ridge nach Sheepworld
    27,79 km in 10:51 h
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  • Te Araroa - Tag 23

    November 19, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach einer erholsamen Nacht geht's direkt weiter. Allerdings ist nach dem Highlight-Tag gestern erstmal langweiliges Laufen an der Straße angesagt. Nicht nur das, ein recht langer Teil der Straße ist gerade in Bauarbeiten, sodass wir ordentlich Staub futtern. Nach guten 8 Kilometern setzen wir den Weg am Strand fort. Allerdings sind die Gezeiten heute nicht zu unserem Vorteil. Die Flut drängt uns in den tieferen Sand, was das Laufen zu Beginn etwas erschwert. Schon bald erreichen wir die erste Flussüberquerung, die sich barfuß aber ohne größere Probleme meistern lässt. Nach etwa einem Drittel der gesamten Strandstrecke erreichen wir einen ins Meer hervorragenden Hügel. Da bietet sich eine Pause natürlich gut an und so beobachten wir bei bestem Wetter die Surfer in den Wellen. Den Hügel zu überqueren dauert nicht lange, und schon bald setzen wir den Weg entlang des Strandes fort. Die zweite Flussüberquerung des Tages ist ebenfalls kein großes Problem. Wie immer am Strand fühlt sich die Strecke endlos an und wir versuchen uns an den kleinen Dingen zu erfreuen. Der Pakiri Stream ist dann der größte Fluss am Ende des Strandabschnitts. Hier treffen wir auf alle anderen Wanderer, die vor uns waren, denn der Fluss lässt sich am besten bei Ebbe überqueren. Doch im Endeffekt fackeln wir nicht lange und laufen einfach durch das seichtere Wasser in Meeresnähe.

    Der Tag soll am Holiday Park in Pakiri aber noch nicht enden und so machen wir uns an den steilen 360 Meter hohen Aufstieg in die Berge. Auf dem Weg nach oben werden wir mit tollen Ausblicken in die Umgebung belohnt. Oben angekommen schlagen wir unser Zelt bei Trailangeln im Garten auf und genießen den Ausblick in die Ferne.
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    Mangawhai nach Pakiri Paradise on the Ridge
    29,92 km in 7:58 h
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  • Te Araroa - Tag 22

    November 18, 2024 in New Zealand ⋅ 🌬 19 °C

    Heute müssen wir wieder eine Entscheidung treffen: den eigentlichen Weg hinein in die hügelige Waldlanschaft, oder den Weg entlang der Küste. Wir entscheiden uns für Letzteres und werden nicht enttäuscht. Nach einer unerwarteten und recht tiefen Flussüberquerung laufen wir entlang des Waipu Coastal Track, der einzigartige Gesteinsformationen und tolle Ausblicke für uns bereit hält. Nicht lange danach treffen sich beide Wege wieder und wir sind zurück auf dem eigentlichen Te Araroa Track.

    Der Tag wird aber noch besser, denn nach einem kurzen Verbindungsweg durch Farmland erreichen wir die Klippen von Mangawhai. Wahnsinn wie schön die Natur hier ist! Wir stoppen oft und genießen die Aussicht von oben. Dann geht es hinab an den schwarzen Sandstrand und hinein nach Mangawhai Heads. Der kleine Ort gefällt uns fantastisch, auch aufgrund seiner Lage. Im großen Supermarkt New World versorgen wir uns mit neuen Lebensmitteln und übernachten anschließend bei Trail Angeln in Mangawhai. Inzwischen hat sich eine Gruppe formiert, mit der wir unterwegs sind. Wir haben eine tolle Zeit mit Joanna (USA), Paddy (UK), Janet (Kanada) und Dan (NZ). Am Ende halten wir fest: heute war der bisher beste Tag auf unserer Wanderung!
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    Camp Waipu Cove nach Mangawhai Trail Angels
    23,63 km in 7:16 h
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  • Te Araroa - Tag 21

    November 17, 2024 in New Zealand ⋅ 🌬 18 °C

    Natürlich kommt der Regen zurück. Die Fähre klappt noch im Trockenen, danach öffnen sich die Schleusen des Himmels und während des Laufens am Strand und hinein nach Madsen Point wird es richtig ungemütlich. Nass und durchgefroren erreichen wir den Supermarkt im Ort, machen einen Frusteinkauf (einiges an Süßigkeiten und Snacks) und setzen uns in eine Bäckerei. Jetzt heißt es erstmal warten und das weitere Vorgehen besprechen. Wir wollten heute eigentlich einiges an Strecke zurücklegen, aber mit dem abartigen Wetter sieht das noch unrealistisch aus. Da es einige Camps entlang des Weges gibt, entscheiden wir uns in kleinen Schritten weiter zu machen und bei jedem potentiellen Camp aufs Neue zu besprechen, ob es weiter geht.

    Und dann ist unser Ehrgeiz geweckt und wir entwickeln eine Scheiß-drauf-Mentalität. Wir laufen an allen Camps vorbei bis nach Waipu. Der Regen kommt in Schüben, mal mehr mal weniger und später dann kommt sogar mal die Sonne durch. Im süßen kleinen Ort Waipu machen wir eine Pause und laufen dann die letzten Kilometer nach Waipu Cove, wo unser ursprünglich angepeilter Holiday Park für die Übernachtung ist. Am Ende haben wir uns also tatsächlich durch den Tag gebissen und mentale Stärke bewiesen.
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    Reotahi Reserve nach Camp Waipu Cove
    33,73 km in 8:34 h
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  • Te Araroa - Tag 20

    November 16, 2024 in New Zealand ⋅ 🌬 18 °C

    Momentan folgt auf jeden Regentag ein Sonnentag und umgekehrt. Pünktlich für den nächsten Aufstieg in die Berge ist heute also die Sonne zurück. Auf dem Weg nach oben werden wir mit reichlich guter Aussicht belohnt, bevor wir im Dschungel auf dem Berg verschwinden. Es geht ordentlich hoch und runter und meist werden wir mit gebauten Stufen entlang des Weges unterstützt. Nach insgesamt über 2.800 gezählten Stufen erreichen wir die Küste auf der anderen Seite der Berge. Dort laufen wir bis zum Reotahi Reserve, wo wir unser Nachtlager aufschlagen. Auch hier heißt es wieder warten auf die Fähre - dieses Mal geht die Fähre am nächsten Morgen um 8 Uhr.
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    Ocean Beach Camp nach Reotahi Reserve
    16,22 km in 5:37 h
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  • Te Araroa - Tag 19

    November 15, 2024 in New Zealand ⋅ 🌧 20 °C

    Wetterbericht: Regen! Am Morgen müssen wir bis 11 Uhr warten, um zur rechten Zeit an der ersten Flussüberquerung anzukommen. Nach 5km erreichen wir den Horahora River, der mehr als 2 Stunden vor Ebbe aber noch über Hüfthöhe tief ist. Deshalb heißt es noch ein bisschen warten im Regen und Wind. Dann endlich ist es soweit und wir überqueren unseren ersten Fluss auf der Wanderung. Danach geht's für ein paar Kilometer zurück an die Straße, bevor wir die nächste Flussüberquerung erreichen. Dieses Mal sind es etwa 2,5 km im Fluss, allerdings regnet es inzwischen so stark, dass auch Regenkleidung nichts mehr bringt. Als wir den zweiten Fluss durchquert haben spielt Nässe keine Rolle mehr und so laufen wir hinauf in die Berge und dann wieder hinab an den Strand. Nur kurz stoppt der Regen und wir haben eine gute Aussicht vom Berg. Am Ocean Beach angekommen haben wir den Regen für den Tag dann aber tatsächlich überstanden und während wir für einige Kilometer am Strand entlang laufen trocknet unsere Kleidung auch noch etwas.
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    Nikau Bay Camp nach Ocean Beach Camp
    30,74 km in 7:56 h
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  • Te Araroa - Tag 18

    November 14, 2024 in New Zealand ⋅ 🌬 20 °C

    Bei der Planung der Route waren wir etwas falsch informiert, weil wir dachten wir könnten den Ngunguru River bei Ebbe durchlaufen. Das ist allerdings nicht möglich und so müssen wir heute bis zur Flut am späten Nachmittag warten, um von James mit dem Boot über den Fluss gebracht zu werden. Da innerhalb weniger Kilometer dann aber zwei Flussüberquerungen bei Ebbe auf uns warten, übernachten wir in James' Camp auf der anderen Seite des Flusses. Durch diesen unerwarteten Pausentag stoßen einige bekannte Gesichter wieder zu uns, was dann das Schöne an der Situation ist. In James' Camp verbringen wir einen lustigen, geselligen Abend und erhalten wertvolle Informationen und einen Zeitplan für den anstehenden Tag. Für einen geringen Aufschlag übernachten wir hier auch in einer kleinen Hütte anstelle des Zeltes, da anhaltender Regen über Nacht angesagt ist.
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    Tutukaka Holiday Park nach Nikau Bay Camp
    4,08 km in 0:53 h
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  • Te Araroa - Tag 17

    November 13, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Da es am Morgen regnet denken wir kurz über einen Pausentag nach, entscheiden uns dann aber einfach für einen späteren Start. Tatsächlich haben wir dann auch super Glück mit dem Wetter. Zuerst laufen wir über die längste Fußgängerbrücke in der südlich Hemisphäre. Die 395m lange Brücke wurde gebaut, um den Kindern den Schulweg zu erleichtern. Danach erreichen wir den Whananaki Coastal Walk, der uns mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.

    In Sandy Bay entscheiden wir uns gegen die Inlandroute und laufen stattdessen den alten Weg (vor 2019) entlang der Küste. Warum die Route des TA hier geändert wurde wissen wir wirklich nicht, denn die Landschaft hier ist einfach toll! Bei Matapouri machen wir einen lohnenswerten Umweg und enden danach im Bistro des Ortes, wo wir uns ein unerwartet leckeres Mittagessen gönnen. Bis zum Ziel ist es dann auch nicht mehr weit, so geht ein kurzweiliger Tag in Tutukaka zu Ende.
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    Whananaki Holiday Park nach Tutukaka Holiday Park
    22,04 km in 6:26 h
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  • Te Araroa - Tag 16

    November 12, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Ein bisschen Schlaf haben wir in der Nacht dann doch noch bekommen und am Morgen werden wir mit einem guten Frühstück belohnt, denn der Farmer hat Eier für 50ct pro Stück am Camp hinterlassen. Danach laufen wir etwa 10 Kilometer den Berg hinab, bis wir auf die nächste Straße kommen. Dort setzen wir unseren Weg bis nach Whananaki fort. Heute hat Mandana mal die Nase voll vom Laufen an der Straße und so sind wir froh, als wir kurz vor dem Ort nochmal in die Natur abbiegen können.

    Das Bistro im Ort hat leider geschlossen, weshalb wir uns am Kiosk ein paar kalte Getränke und was zum Naschen gönnen. Danach bauen wir unser Zelt im Campingplatz auf und genießen den Nachmittag.
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    Namenloses Farm Camp am Helena Ridge Track nach Whananaki Holiday Park
    23,54 km in 4:48 h
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  • Te Araroa - Tag 15

    November 11, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Farm gefällt uns wirklich sehr gut und hätten wir nicht erst unseren Pausentag gehabt, wären wir sicher länger hier geblieben. So aber geht es weiter auf die nächste Etappe. Der Wetterbericht sieht nicht so gut aus, deshalb planen wir erst einen kurzen Tag und wollen nur knappe 18km entlang der Straße nach Helena Bay laufen. Es fängt dann auch tatsächlich an zu regnen und wir werden gut abgeduscht. Helena Bay erreichen wir ziemlich früh und nass sind wir sowieso, deshalb entscheiden wir uns noch ein bisschen was an Strecke drauf zu legen. Von Helena Bay aus geht es dann endlich auch man wieder runter von der Straße und hinein in die Natur. Der Helena Ridge Track führt uns hinauf in die Berge. Mal wieder - wir haben uns schon dran gewöhnt - ist unsere App zur Routenplanung sehr ungenau bezüglich der Kilometer. Inzwischen haben wir uns daran gewöhnt, dass wir etwa 10 Prozent Strecke drauf schlagen müssen.

    Unser Camp liegt irgendwo oben auf den Bergen. Als wir dort ankommen gibt's nicht mehr viel zu tun, außer uns vorm Regen zu verstecken und in einer kurzen Trockenphase Wasser für unser Essen zu kochen. Dann geht's ins Bett, aber guten Schlaf bekommen wir nicht wirklich, weil einige Possums uns über Nacht ordentlich aufwühlen.
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    The Farm nach Namenloses Farm Camp am Helena Ridge Track
    27,02 km in 7:35 h
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  • Te Araroa - Tag 14

    November 10, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute wartet ein langer Tag mit viel Laufen entlang der Straße auf uns. Der Start in den Tag ist erstmal super schön. Vom Holiday Park zur Fähre, mit der wir nach Okiato übersetzen, laufen wir einen wunderschönen Weg entlang der Küste. Die Fährfahrt selbst dauert nur 10 Minuten und kostet uns 2$ pro Person. Danach laufen wir eine Ewigkeit entlang der Straße - naja, irgendwie müssen wir ja auch Strecke zurücklegen. Ein bisschen auf und ab, bevor wir einen kleinen Berg überqueren müssen, der uns nochmal einiges an Höhenmetern machen lässt. Anschließend ist es nicht mehr weit zu "The Farm", unserem Camp für die Nacht.

    The Farm ist wirklich besonders, ein Ort zum Wohlfühlen und runterkommen nach einem langen Tag. Wir sitzen mit unseren Wanderfreunden zusammen und genießen den Abend. Ein bisschen Wunden lecken ist auch angesagt, denn der Tag hat ein paar Blasen an Robins Füßen hervorgebracht.
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    Paihia Top 10 Holiday Park nach The Farm
    33 km in 8:26 h
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  • Te Araroa - Tag 12 und 13

    November 9, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Da wir die gesamte letzte Sektion alleine unterwegs waren, brauchen wir in Kerikeri erstmal ein paar soziale Kontakte. Deshalb verbringen wir unseren Pausentag mit alten und neuen Bekannten. Außerdem müssen wir den nächsten Abschnitt planen und einkaufen, da der nächste größere Supermarkt über 200km entfernt ist.

    An Tag 13 verlassen wir Kerikeri und wandern nach Paihia - der Ausgangspunkt für die Bay of Islands. Eine Tour machen wir dort allerdings nicht, da wir uns zunächst auf die Wanderung beschränken. Der Großteil der Wanderung ist nicht wirklich spektakulär, erst als wir uns Paihia näher, wird die Landschaft sehenswert. Auch ein kleiner Einblick in die Bay of Islands zeigt, wie schön die Umgebung ist. Paihia selbst ist eine sehr lebhafte Touristadt. Wir übernachten im Top 10 Holiday Park etwas außerhalb der Stadt. Unser Zelt können wir hier direkt am Ufer aufbauen.
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    Kerikeri nach Paihia Top 10 Holiday Park
    29,64 km in 7:17 h
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  • Te Araroa - Tag 11

    November 7, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 23 °C

    Für heute hatten wir einen recht langweiligen Tag erwartet, denn wir laufen hauptsächlich durch Farmland. Wie man sich doch irren kann! Wir hatten irgendwie das Bild unserer australischen Farmen im Kopf und nicht wirklich auf dem Schirm, wie unterschiedlich Farming in den Ländern abläuft. Statt durch langweiles Farmland laufend, fanden wir uns in verwunschenen kleinen Wäldern und Farnwäldern wie aus Jurassic Park wieder. Als dann gegen Ende auch noch die wunderschönen Rainbow Falls dazu kommen, können wir gar nicht fassen, wie kurzweilig der Tag war.

    In Kerikeri angekommen, checken wir im Hostel ein und haben nach Tagen der Einsamkeit endlich mal wieder Wanderer um uns herum. Bekannte Gesichter strahlen uns an und wir verbringen die ersten Stunden mit dem Austausch unserer Erlebnisse. Zum Abend hin gönnen wir uns dann leckere Burger und halten fest, dass die Northland Forests uns wirklich hervorragend gefallen haben.
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    Puketi Campsite nach Kerikeri
    27,31 km in 6:45 h
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  • Te Araroa - Tag 10

    November 6, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Wieder mal stehen wir mit dem Sonnenaufgang auf und starten den Tag früh. Das hat auch einen besonderen Grund, denn heute laufen wir durch einen Canyon im Omahuta Forest. Nach einem kurzen und recht matschigen Abstieg in den Canyon, setzt sich unser Weg im Fluss fort. Dafür haben wir unsere Wasserschuhe dabei, sodass wir ganz unbeschwert durch den Fluss laufen können. Einmal wirds etwas schwieriger: weil wir den Weg übersehen klettern wir unnötiger Weise auf Wasserhöhe entlang der Felsen und müssen uns echt in Acht nehmen, dass wir uns nicht samt Gepäck ins kühle Nass verabschieden. Zum Glück geht alles gut und Tage später in Kerikeri erfahren wir, dass mindestens die Hälfte aller Wanderer vor der gleichen Herausforderung standen.

    Weiter geht's dann entlang des Canyons, dieses mal nicht im Wasser, sondern durch einen Indiana Jones würdigen Jungle. Der abenteuerliche Abschnitt zieht sich bis zum Ende des Canyons hin, wo wir steil wieder bergauf laufen. Das besondere hierbei sind die vielen Kauri Bäume, eine einheimische Art, die zu den am ältesten und größten werdenden Bäumen der Welt zählt - sehr beeindruckend! Oben angekommen müssen wir nur noch der Schotterstraße bis zum Camp folgen. Dort endet dieser Hammertag!
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    Blackridge Camp nach Puketi Campsite
    23,45 km in 7:52 h
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  • Te Araroa - Tag 9

    November 5, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach dem langen Tag gestern, dauert es am Morgen mal wieder etwas länger, was allerdings nicht schlimm ist. Heute haben wir eine nicht ganz so lange Wanderung vor uns. Es ist praktisch die Verbindung zwischen Raetea und Omahuta Forest. Ein kleines Stück geht es wieder entlang der Straße. Dieser Abschnitt ist wegen Bauarbeiten derzeit aber für den Verkehr gesperrt, was das Laufen sehr angenehm macht. Wir machen eine Mittagspause bei einem kleinen Shop und gönnen uns was Leckeres. Danach geht es weiter in Richtung Omahuta Forest. Heute ist die Sonne unser größter Herausforderer, was sich vor allem beim langgezogenen Anstieg zum Wald bemerkbar macht. Die Landschaft um uns herum ist zwar sehr ansehnlich, trotzdem haben wir irgendwie das Gefühl, dass wir dem Ziel nicht wirklich näher kommen. Irgendwann schaffen wir es dann aber doch und sind froh, dass dieser Tag geschafft ist. Noch immer sind wir alleine unterwegs, diese Sektion ist der krasse Kontrast zum ersten Abschnitt.
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    Makene Road Camp nach Blackridge Camp
    23,97 km in 6:05 h
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