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Reise ins Ungewisse

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  • Te Araroa - Tag 61

    December 27, 2024 in New Zealand

    Und weiter geht's auf dem Fluss mit Tag vier - und einer neuen Herausforderung: Wind. Das schlechte Wetter wird vom Sturm weggeblasen, genauso wie wir. In der Hochphase des Windes, die etwa zwei Stunden dauert, kommen wir an unsere Grenzen. In einer Stromschnelle werden wir fast in die Hindernisse gedrängt und danach geht's für kurze Zeit rückwärts anstatt vorwärts. Wir kämpfen uns um die nächste Flussbiegung und machen eine längere Pause im Windschatten. Dann kommt tatsächlich die Wetterwende - der Wind lässt nach und die Sonne kommt zum Vorschein.

    Den Rest des Tages genießen wir dann wieder in der Sonne und auch das Paddeln auf dem Fluss fällt uns wieder leichter. Unsere letzte Nacht am Fluss verbringen wir auf einem tollen Campingplatz mit reichlich Platz. Ein bisschen traurig sind wir, dass sich die Wege unserer Gruppe morgen teilweise wieder trennen. Gleichzeitig freuen wir uns jetzt aber auch auf unseren kleinen Ausflug zu Silvester nach Wellington.
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    Downes Hut nach Hiponga Park
    25,95 km Kanu in 6 h
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  • Te Araroa - Tag 60

    December 26, 2024 in New Zealand ⋅ 🌙 16 °C

    Den tollsten Teil des Nationalparks haben wir in den letzten zwei Tagen hinter uns gebracht, jetzt fahren wir noch drei weitere Tage auf dem Fluss bis nach Whanganui. Heute ist das Wetter nicht mehr ganz so super. Von Süden her zieht eine Schlechtwetterfront über uns hinweg. Grundsätzlich ist es nicht schlecht, nur für etwa 10 Minuten regnet es so stark, dass wir auf dem Fluss fast nichts mehr sehen.

    Den Abend verbringen wir heute in einer Hütte am Fluss, der Downes Hut. Zusammen mit unseren Freunden machen wir einen Filmabend und schauen den Weihnachtsfilm Klaus.
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    Pipiriki Holiday Park nach Downes Hut
    40,5 km Kanu in 7:39 h
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  • Te Araroa - Tag 59

    December 25, 2024 in New Zealand

    Weiter geht's auf dem Fluss und ein zweiter großer Tag steht auf dem Programm. Schon am Morgen werden wir von der einzigartigen Natur überwältigt. Nach einigen Kilometer machen wir einen Stopp und steigen aus den Kanus aus. Nach einer kurzen Wanderung zu Fuß erreichen wir die bekannte "Bridge to nowhere". Die große Betonbrücke wirkt surreal inmitten des Dschungels. Danach geht's weiter auf dem Fluss und das Wetter ist erneut hervorragend. Kurz vorm Ziel erreichen wir die gefürchtete 50/50 Flusschnelle - benannt nach der Chance, dass man hier kentert. Mit einigem auf und ab und ordentlich Wasser im Kanu kommen wir mehr oder weniger unbeschadet durch, andere aus der Gruppe sind nicht ganz so erfolgreich. Am Ende kommen wir aber alle in Pipiriki an und haben ein zweites weihnachtliches Festmahl im Holiday Park.
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    Mangawaiiti Camp nach Pipiriki Holiday Park
    48,98 km Kanu inkl. kurzer Wanderung in 10:20 h
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  • Te Araroa - Tag 58

    December 24, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Es ist Weihnachten - das kam plötzlich. Am Morgen packen wir unsere Sachen provisorisch in den Rucksack, dann warten wir auf unsere Kanus. Es dauert nicht lange, bis unser Anbieter mit einer Menge Kanus ankommt. Wir verpacken alle Sachen in wasserdichte Fässer und bekommen noch eine Einweisung mit etwas Probepaddeln. Und dann geht's auch schon los.

    Es wartet ein langer Tag auf dem Whanganui River auf uns, denn wir müssen gute 48 Kilometer bis zum Camp fahren. Das Wetter ist hervorragend und wir können die Fahrt auf dem Fluss im Nationalpark so richtig genießen. Die Natur ist der absolute Wahnsinn und die Spiegelungen im Wasser einfach wahnsinnig schön. Wir nehmen uns Zeit und machen ein paar Pausen auf der Strecke. Die Reise auf dem Fluss ist kräftezährend, vor allem weil wir uns in der ein oder anderen Stromschnelle gut konzentrieren müssen, um nicht zu kentern.

    Im Camp angekommen genießen wir dann den Weihnachtsabend mit Freunden. Wir sind in einer relativ großen Gruppe unterwegs und haben eine Menge Spaß. Jeder hat etwas Besonders für Weihnachten mitgebracht. So macht der Abend richtig Freude.
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    Whakahoro nach Mangawaiiti Camp
    48,19 km Kanu in 7:32 h
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  • Te Araroa - Tag 57

    December 23, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Strecke vom War Memorial nach Whakahoro ist wenig spektakulär. Erst relativ zum Ende hin betreten wir den Nationalpark am Whanganui River und können leise erahnen, warum die Kanufahrt auf dem Fluss eine der Top Unternehmungen in Neuseeland ist.
    Der kleine Ort Whakahoro mit gerade mal 8 Einwohnern ist primär geprägt von Unterkünften für alle, die sich ins Kanu wagen. Auf dem Campingplatz verbringen wir einen entspannten Abend.
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    War Memorial nach Whakahoro
    25,5 km in 5:17 h
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  • Te Araroa - Tag 54 bis 56

    December 22, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    In National Park Village nehmen wir uns zwei Tage frei und hoffen auf besseres Wetter. Leider wird das Wetter eher schlechter. Deshalb beschließen wir zu einem anderen Zeitpunkt nochmal zurück zu kommen, um das Tongariro Crossing nachzuholen.

    An Tag 56 der Wanderung müssen wir den Tongariro Nationalpark verlassen. Wir erinnern uns an unsere Buchung zum Kanu fahren auf dem Whanganui River. Die Strecke bis zum Ausgangspunkt in Whakahoro dauert zwei Tage. Der erste Abschnitt führt uns zu einem Trailangel im Nirgendwo. Inzwischen sind wir eine relativ große Gruppe, alle mit dem gleichen Ziel: die Great Journey auf dem Fluss über Weihnachten. Oft vergessen wir, dass Weihnachten vor der Tür steht, da es sich überhaupt nicht weihnachtlich anfühlt. Um in Stimmung zu kommen, hören wir während der Wanderung immer mal wieder ein paar Weihnachtslieder.
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    National Park Village nach War Memorial at Coupers Crossing
    28,46 km in 6:02 h
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  • Te Araroa - Tag 53

    December 19, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Wind verflacht, dafür hängen dichte Wolken über dem Tongariro. Auch heute wirds nichts mit dem Crossing. Stattdessen gehen wir weiter zum Ort National Park Village. Der Weg führt uns vorbei am Vulkan Ruapehu durch sagenhafte Landschaft. Wir lieben Vulkane! Heute wird uns das wieder mal so richtig bewusst. Die einzigartige Natur, die durch die Feuerberge geschaffen wird, fasziniert uns ein ums andere Mal. Der Weg nach National Park Village ist phänomenal und entwickelt sich zu einem Highlight des TA bis hier hin.
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    Whakapapa nach National Park Village
    14,64 km in 4:36 h
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  • Te Araroa - Tag 52

    December 18, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

    Wir haben das schlimmste Camping unseres Lebens hinter uns! Die Nacht im Zelt neben der Mangetepopo Hut war der absolute Horror. Während der Nacht hat die Windstärke nochmal deutlich zugelegt und unser Zelt, das extra auch für Sturm ausgelegt ist, nahe an seine Grenzen gebracht. Die anderen drei Camper hatten da nicht so viel Glück, ihre Zelte haben die Nacht nicht aufrecht überlebt, einer musste in die Hütte flüchten. An Schlaf war sowieso nicht viel zu denken. Hauptsächlich haben wir uns inklusive Kopf im Schlafsack versteckt, um dem feinen Vulkanstaub zu entkommen, den der Sturm wirklich überall in unser Zelt bläst. Als wir am Morgen aus unseren Schlafsäcken kommen, sind wir mehrere Millimeter mit Staub bedeckt. Wir fühlen uns fast wie Mumien, die nach Jahrtausenden zum Leben erwachen. Abgesehen von Staub und Dreck überall halten sich die Sturmschäden an unserem Zelt gering, lediglich ein Spannseil ist gerissen. Ach ja und zu allem Überfluss muss man ja auch noch erwähnen, dass es etwa 0 Grad hat.

    Wir versuchen uns mit einem kleinen Frühstück in der Hütte aufzuwärmen und von der Nacht zu erholen. Da der Wind heute wie gesagt noch stärker ist als gestern, wissen wir, dass die Überquerung des Vulkans indiskutabel ist. Eine Schande, ist doch das Wetter abgesehen vom Wind gestern wie heute eigentlich fantastisch! Statt des Crossings laufen wir weiter auf dem Te Araroa in den nächsten Ort - Whakapapa. Die Landschaft ist spektakulär! Weil der Tag noch so jung und die Strecke nicht weit ist, machen wir einen Abstecher zu den Taranaki Falls, einem Wasserfall, der von einem erkalteten Lavastrom fließt. Die Gegend ist auch bekannt für Szenen aus der Herr der Ringe, dient sie doch als Kulisse für Mordor.

    Die Enttäuschung sitzt natürlich tief. Viel zu sehr hatten wir uns auf die Wanderung über und um den Tongariro gefreut, die als eine der Top drei Tageswanderungen weltweit gilt. Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
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    Mangetepopo Hut nach Whakapapa
    13,17 km in 3:41 h
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  • Te Araroa - Tag 51

    December 17, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

    Gestern Abend hat uns die Dame im Holiday Park schon Angst gemacht, heute wird die Befürchtung wahr. Aber von Anfang an. Offensichtlich hat sich der Wetterbericht gestern während unserer Wanderung geändert. Auf und um den Tongariro soll es in den kommenden zwei Tagen so richtig stürmisch zugehen - Windspitzen bis 100km/h werden erwartet. Dementsprechend sind alle Shuttles und Touren abgesagt. Da wir das Crossing aber sowieso auf eigene Faus machen und das Wetter am Morgen so hervorragend aussieht, beschließen wir, es einfach mal zu versuchen. Kurz vorm Start des Weges treffen wir noch auf eine Rangerin, die sagt, dass wir sehr vorsichtig sein sollen. Kein Wunder, dass wir mit einem etwas mulmigen Gefühl unterwegs sind. Die ersten Kilometer durch den Dschungel sind noch recht entspannt, doch als wir aus dem Dickicht kommen, bläst es uns so richtig um die Ohren. Die Gipfel des Berges sind in einer erstaunlichen Windwolke versteckt. Wir laufen noch ein paar Kilometer weiter bis auf eine Höhe von etwa 1.300m und fühlen, wie der Wind stärker wird. Als uns ein anderer TA entgegenkommt, der etwas weiter oben umgedreht ist, fassen auch wir den Entschluss aus Sicherheitsgründen umzudrehen. Die Gewissheit stellt sich ein: wir werden das Crossing heute nicht machen können. Stattdessen Hitchhiken wir um den Berg und laufen noch einige Kilometer zur Mangetepopo Hut, die als Nachtlager für heute vorgesehen war.

    Später dann lichten sich die Wolken um den Tongariro etwas, sodass wir den Blick am Abend nochmal durch die Landschaft schweifen lassen können - der Sturm bleibt allerdings.
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    Tongariro Holiday Park nach Mangetepopo Hut (über Umwege)
    25,06 km in 6:19 h
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  • Te Araroa - Tag 50

    December 16, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Auch wenn die Kanufahrt noch lange nicht startet, unser Sicherheitsbriefing haben wir heute schon. Früh am Morgen bekommen wir einige Infos zum Paddeln und zum Fluss, vor allem zum Verhalten in den zahlreichen Stromschnellen auf dem Weg. Danach hitchen wir mit dem Touranbieter nach Owhango und starten den Wandertag. Heute laufen wir die 42 Traverse, eine bekannte und landschaftlich schöne Strecke hin zum Tongariro Nationalpark. Der leicht zu laufende, weitgehend matschfreie Weg führt uns durch eine tolle Berg- und Buschlandschaft. Außerdem haben wir wieder Spaß bei den zwei Flussüberquerungen, die auf dem Weg liegen. Oft wird diese Strecke in zwei Tagen gelaufen, wir müssen uns aber etwas beeilen, da wir eine Buchung für den Tongariro Vulkan bekommen haben, die spontan frei geworden ist. Gegen Ende des Tages erreichen wir den Nationalpark und zum ersten Mal sind wir dem Tongariro und Nachbarvulkan Ruapehu zum Greifen nah, auch wenn sie sich noch ein bisschen in den Wolken verstecken.
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    Owhango (Taumaranui) nach Tongariro Holiday Park
    39,62 km in 10:47 h plus 22 km Hitchhiken nach Owhango
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  • Te Araroa - Tag 49

    December 15, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach der tollen Abwechslung auf dem Fahrrad strengen wir heute wieder mal unsere Füße an - unsere Pos danken es uns. Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Taumaranui. Eine leicht zu laufende Strecke entlang einer Schotterstraße wartet auf uns. Wir wollen früh in der kleinen Stadt ankommen, weil wir noch ein bisschen was zu erledigen haben, mehr dazu gleich.

    Der Weg startet in toller Landschaft, die frühen Morgenstunden verleihen den Bergen um uns herum das gewisse Extra. Nach etwa der Hälfte wird es aber doch irgendwie langweilig. Wir merken, dass wir in eine etwas urbanere Gegend kommen. Schon früh am Morgen wird es richtig heiß in der Sonne und wir erreichen Taumaranui entsprechend durchgeschwitzt. Zeit für eine Abkühlung, und was hilft da besser als ein Eis. Nachdem wir uns etwas runtergekühlt haben, ist es Zeit für einige Erledigungen. Um das zu verstehen, ist der Wegverlauf von Bedeutung - wir holen an dieser Stelle also etwas weiter aus. Für die kommenden Tage ist Einiges an Vorausplanung angesagt. In Taumaranui ist der Kanu-Verleih ansässig, mit dem wir in etwa einer Woche die "Great Journey" auf dem Whanganui River paddeln wollen. Dementsprechend müssen wir uns um die Buchung dessen kümmern und auch schon heute alles Essen für die fünf Tage auf dem Fluss einkaufen. Der Einkauf wird dann beim Kanuanbieter eingelagert und vom Veranstalter zum Startpunkt der Tour in Whakahoro mitgebracht. Bis das ganze Spektakel startet müssen wir aber noch einige Kilometer Strecke zwischen hier und Whakahoro laufen. Und auf dem Weg dorthin kommen wir durch die bekannte Region des Vulkans Tongariro. Auch diese Tage müssen vorbereitet werden. Dementsprechend vergeht der Nachmittag mit Einkaufen und Planen wie im Flug.

    Den Abend verbringen wir im Camp des Kanuverleihs.
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    Bennett Road Camp nach Taumaranui
    25,74 km in 5:15 h
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  • Te Araroa - Tag 48

    December 14, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 22 °C

    Tag zwei auf dem Timber Trail startet mit einem knackigen Anstieg und schmerzenden Pos. Aber die Landschaft lässt uns über die Anstrengung hinwegsehen. Heute warten weiter spektakuläre Brücken und eine Spirale inklusive Tunnel auf uns. Hauptsächlich schlängelt sich der Weg entlang einer alten Bahnstecke, die zur Holzgewinnung in den Wald gebaut wurde. Wir genießen den zweiten Tag in vollen Zügen, auch wenn das Ende sich ein wenig in die Länge zieht. Nach zwei fantastischen Tagen genießen wir den Rest des Nachmittags auf dem Campingplatz in der warmen Sonne.
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    Piropiro Campsite nach Bennett Road Camp
    44,01 km Mountainbike in 5:22 h
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  • Te Araroa - Tag 47

    December 13, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Von Te Kuiti aus überspringen wir wieder einen Abschnitt des Weges. Das hat zwei Gründe. Erstens wollen wir das gute Wetter in den nächsten zwei Tagen für den besonderen Abschnitt "Timber Trail" nutzen. Zweitens ist der Abschnitt nach Te Kuiti bei vielen Wanderern sehr unbeliebt.

    Vor uns liegen nun zwei Tage auf dem Timber Trail. Die knapp 84 Kilometer legen wir mit dem Mountainbike zurück - eine willkommene und spannende Abwechslung zum Laufen. Wir fahren durch dichten Wald entlang der Strecke, bis wir einen kurzen Abstecher zu Fuß auf den Gipfel des Mount Pureora machen. Das Wetter spielt uns in die Karten, sodass wir den Ausblick über den Lake Taupo genießen können. Im Hintergrund schauen sogar die Vulkane Tongariro und Ruapehu immer mal aus den Wolken.

    Nach dem kurzen Abstecher radeln wir weiter und erreichen schon bald die erste der berühmten großen Hängebrücken entlang des Timber Trail. Inzwischen haben wir uns an die Mountainbikes gewöhnt, sodass wir recht schnell im Camp für die Nacht ankommen. Ein toller Tag neigt sich dem Ende entgegen.
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    Pureora Village nach Piropiro Campsite
    38,93 km Mountainbike plus 3,84 km Wanderung in 6:58 h
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  • Te Araroa - Tag 45 und 46

    December 11, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 22 °C

    Waitomo Caves ist berühmt für seine Glühwürmchen, die man im Höhlensystem neben dem Ort sehen kann. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen, weshalb wir eine Tour für den Morgen gebucht haben. In der Höhle können wir keine Fotos machen, aber was wir sehen ist überwältigend. Millionen Glühwürmchen leben hier und bei totaler Dunkelheit fühlt es sich fast wie unter einem Sternenhimmel an. Zur Veranschaulichung haben wir ein Bild aus dem Internet hinzugefügt.

    Nach dem Spektakel am Morgen wartet noch eine kurze aber knackige Wanderung nach Te Kuiti auf uns. Trotz trockenem Wetter gibt's wieder Schlamm und steile Hügel für uns.

    In Te Kuiti legen wir außerdem einen Pausentag ein, denn wieder mal ist starker Regen vorhergesagt. Zudem schadet etwas Pause und Ruhe für den Körper auch nicht. In Te Kuiti übernachten wir bei Trailangeln, die eine kleine Oase zum Wohlfühlen für uns Wanderer geschaffen haben. Kein Wunder, dass unsere ganze Gruppe hier einen Tag "frei" nimmt.
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    Waitomo Top 10 Holiday Park nach Te Kuiti
    16 km in 5:33 h
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  • Te Araroa - Tag 44

    December 10, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Unser Ziel: Waitomo Caves! Der Weg: Farmland mit Wald! Und wieder wirds ein langer Tag. Ein bisschen sind wir besorgt wegen zweier Flussüberquerungen, die heute auf uns warten, hat es doch gestern so stark geregnet. Erstmal geht's aber für eine lange Zeit bergauf und bergab über Wiesen und durch Wald. Als wir die Flüsse erreichen fällt die Aufregung von uns ab, denn der Regen hatte keine Auswirkung auf den Flusspegel. Ganz entspannt waten wir durch das klare, erfrischende Wasser. Der Rest der Strecke nach Waitomo Caves wird zur Geduldsprobe. Funfakt: zum ersten Mal rutschen wir beide unabhängig voneinander aus und landen auf dem Hosenboden - und das, obwohl es gar nicht so matschig ist. Als wir den Ort erreichen sind wir einfach nur noch hungrig und müde.
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    Jo's Funny Farm nach Waitomo Top 10 Holiday Park
    37,76 km in 10:50 h
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  • Te Araroa - Tag 43

    December 9, 2024 in New Zealand ⋅ 🌧 19 °C

    Der Abstieg vom Berg steht uns bevor. Von anderen Wanderern vor uns haben wir schon mitbekommen, dass eine Schlacht auf uns wartet, also sind wir auf das Schlimmste eingestellt. Begleitet werden wir heute von anhaltendem starken Regen, der unseren Pfad in einen kleinen Fluss verwandelt. Im Schneckentempo kämpfen wir uns Schritt für Schritt voran. Es ist hart, aber nicht ganz so schlimm wie erwartet.

    Nach dem horrenden Abstieg folgen wir der Straße für einige Kilometer, bis wir Jo's Funny Farm erreichen, unsere Unterkunft für die Nacht. Jo stellt uns ihre Garage zur Übernachtung zur Verfügung und bereitet uns allen ein leckeres Abendessen zu. Nach einem Tag wie heute fühlen wir uns wie im Himmel.
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    Pahautea Hut nach Jo's Funny Farm
    16 km in 6:01 h
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  • Te Araroa - Tag 42

    December 8, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Zwei lange und anstrengende Tage haben wir hinter uns gebracht, heute steht uns ein kurzer Tag bevor. Ob er weniger anstrengend ist? Schwer zu sagen! In knapp 9 Kilometer kämpfen wir uns über 800 Höhenmeter den alten Vulkan Mount Pirongia hinauf. Was ganz entspannt anfängt, wird weiter oben zu einer echten Schlammschlacht. Der Torfschlamm ist etwas ganz anderes, als der übliche Schlamm, den wir bisher auf der Nordinsel kennengelernt haben. Das Wetter ist anfangs nicht so berauschend, als wir später den Gipfel erreichen klart es aber etwas auf und wir bekommen einen Eindruck von unserer Umgebung. Wenig später machen wir es uns in der Pahautea Hut gemütlich und freuen uns über die besser werdende Sicht. In guter Gesellschaft verbringen wir den Rest des Tages in der Hütte.
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    Kaniwhaniwha Campsite nach Pahautea Hut
    9,04 km in 5 h
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  • Te Araroa - Tag 41

    December 7, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach dem langen Tag gestern fühlen sich die ersten Kilometer heute etwas schwer an. Trotzdem haben wir einen weiteren langen Tag vor uns. Wir wollen den Mount Pirongia erreichen, wo wir für Morgen eine Reservierung in der Berghütte haben. Der Tag ist ziemlich abwechslungsreich, von Parkanlagen über Straßenabschnitte bis zu Farmland ist vieles mit dabei. Am Ende sind wir trotzdem froh, als wir recht spät am Abend das Basiscamp des Berges erreichen. Ach übrigens: heute haben wir die 500 Meilen (knapp 800 km) geknackt, also Zeit für eine kleine Tanz- und Singeinlage.
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    Hamilton nach Kaniwhaniwha Campsite
    37,37 km in 10:06 h
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  • Te Araroa - Tag 40

    December 6, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Und weiter geht's in der Natur. Zurück in die Wälder des Nordens. Heute starten wir den Tag in den Hakarimata Ranges. Am Anfang fängt alles ganz entspannt an, nach einem kurzen Aufstieg können wir wieder Kauri Bäume bewundern - besonders spannend heute: der etwa 1.000 Jahre alte "last kauri" in diesem Gebiet. Weiter oben am Berg erreichen wir einen Aussichtspunkt, von wo aus wir den Blick zurück über Huntley schweifen lassen können. Danach verschwinden wir im Wald. Und es ist wie immer, sobald wir den touristischen Weg verlassen, steigt der Schwierigkeitsgrad. Für Stunden kämpfen wir uns durch Schlamm, klettern über Wurzeln und versuchen im dichten Busch den Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Irgendwann erreichen wir den Aussichtspunkt auf der anderen Seite der Bergkette und schauen vorwärts in Richtung Hamilton. Von hier an ist der Weg dann auch wieder besser ausgebaut. Über unzählige Stufen geht's bergab und raus aus dem Wald.

    Der Tag endet hier aber noch nicht, denn wir setzen die Strecke entlang des Flusses nach Hamilton fort. Der Weg ist super ausgebaut, weshalb wir nun deutlich zügiger voran kommen. Außerdem werden heute mal wieder Rekorde gebrochen, denn zum ersten Mal kratzen wir an der 40 Kilometer-Marke.
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    Huntley nach Hamilton
    39,08 km in 12:39 h
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  • Te Araroa - Tag 39

    December 5, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Von Bombay aus geht's zum ersten Mal wieder so richtig in die Natur. Nach einer kurzen Strecke verlassen wir die Straßen um die Stadt und laufen über Farmland hinauf zum Mount William. Wir genießen jeden Schritt und die frische Luft ohne Abgase. Leider ist dieser Abschnitt viel zu schnell vorüber und schon stehen wir an der nächsten Hauptstraße. Der Highway 2 fühlt sich an dieser Stelle nicht so sicher für uns an, weshalb wir die knapp 3 Kilometer lieber hitchhiken. Danach geht's weiter über Farmland vorbei an kleinen Kälbern und durch schulterhohes Gras. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir Mercer. Wir entscheiden uns den nächsten Abschnitt zu überspringen, da es fast ausschließlich durch hohes Gras weiter geht und der Heuschnupfen Mandana übel zusetzt. Nach kurzer Zeit haben wir eine Mitfahrgelegenheit gefunden und erreichen wenig später Huntley.
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    Bombay nach Huntley
    22,25 km plus 35 km Auto in 5:21 h
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  • Te Araroa - Tag 38

    December 4, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Rucksäcke sind wieder gepackt und wir sind bereit aufzubrechen. Wir haben uns entschieden die Strecke rund um den Flughafen auszulassen, da wir erstens hier schon mal waren und zweitens keine allzu große Lust auf das Laufen an großen Straßen haben. Von anderen TA Wanderern haben wir nichts Gutes über diese Strecke gehört. Also nehmen wir den Zug aus der Stadt nach Manukau. Voller Begeisterung wollen wir den Tag starten, aber ein besorgter Polizist stoppt uns und erklärt uns, wie gefährlich Süd-Auckland ist und, dass wir hier nicht unterwegs sein sollten. Wir klären ihn über den Te Araroa auf, von dem er wohl noch nie gehört hatte, doch auch das lässt ihn nicht davon abbringen, uns mit dem Auto zum botanischen Garten zu fahren. Lustigerweise sehen wir unterwegs noch zwei weitere TA Wanderer, was unseren besorgten Polizisten nur noch mehr besorgt. Wahrscheinlich richtet er ab jetzt einen persönlichen Shuttleservice ein. 😆

    Am Rande des botanischen Gartens lässt er uns dann wieder auf freien Fuß, sodass wir endlich weiter entlang der Route laufen können. Der botanische Garten ist wenig spektakulär, was uns in Auckland aber auch nicht wirklich verwundert. Immerhin ist es ein bisschen Grün, bevor wir sehr viel Laufen an der Straße vor uns haben. Die Strecke Auckland nach Hamiton, welche nun vor uns liegt, ist bekannt für ihre endlosen Abschnitte entlang viel befahrener Straßen, weshalb viele Wanderer diesen Abschnitt in Teilen oder auch ganz überspringen.

    Nach einer Weile an der Straße beraten wir uns kurz und entscheiden uns Aucklands langweiligen, dreckigen und gefährlichen (zumindest nach Meinung des Polizisten) Süden nicht zu Fuß, sondern mit dem Bus zu verlassen. Insbesondere haben wir keine Lust auf den 11 Kilometer langen Weg entlang des Highway 1, wo wir in der heutigen Hitze beim Einatmen der Abgase wahrscheinlich gleich mehrere Lebensjahre einbüßen müssten. Deshalb nehmen wir den Bus bis nach Drury. Der kleine Ort ist so eine Mischung aus letztem Vorort Aucklands und erstem eigenständigen Ort außerhalb der Großstadt.

    Von Drury aus geht's aber natürlich weiter entlang der Straße. Immerhin ist es keine Highway mehr, sodass wir etwas Zeit finden die kleinen Dinge der Natur entlang des Weges zu genießen. Noch ein kurzer Anstieg und schwupps sind wir in Bombay, wo wir bei Trailangeln unser Nachtlager aufschlagen. Wir werden sogar mit einem eigenen Raum überrascht, sodass wir nicht mal unser Zelt aufbauen müssen. Wir sind gut gelaunt, denn endlich entfliehen wir dem Wust der Großstadt.
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    Manukau nach Bombay
    20,07 km plus 14,3 km Bus/Polizei in 6:06 h
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  • Te Araroa - Tag 37

    December 3, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 25 °C

    Weil es gestern so gut lief, kann es heute natürlich direkt weiter gehen. Mandana hat nochmal einen Termin beim Fußarzt und dann machen wir uns wieder mit leichtem Gepäck auf den Weg. Start ist Auckland Harbour, wo der recht bekannte Coast to Coast Walkway beginnt. Bisher sind wir keine allzu großen Fans von Aucklands Zentrum, was sich heute aber etwas ändern soll. Der Coast to Coast Walkway ist tatsächlich eine richtig schöne Strecke durch die Innenstadt, die wahrscheinlich alles sehenswerte auf dem Weg mitnimmt. Nachdem wir durch einige Parks und Anlagen gelaufen sind und uns sogar recht wohl gefühlt haben, erreichen wir Mount Eden, bis heute unser Highlight in Auckland. Nach einem kurzen aber knackigen Anstieg auf den Vulkan, genießen wir eine ganz hervorragende Aussicht auf die Umgebung. Von oben sieht doch immer alles ein bisschen besser aus - sogar Auckland. Weiter geht's durch unerwartet grüne Parks bis zum One Tree Hill, wo wir uns allerdings einen erneuten steilen Anstieg sparen.

    Danach wird es kurz etwas trostlos. Vorbei an Industrieanlagen und entlang der Autobahn verlassen wir die Innenstadt und laufen über eine lange Brücke nach Mangere. Hier holt uns die Natur wieder ab. Im Ambury Regional Park haben wir sogar das Gefühl, der Stadt komplett entflohen zu sein. Auf einmal haben wir nämlich Schafe und Kühe um uns herum und der Stadtlärm schwindet. Wir durchqueren die weitläufige Anlage und entscheiden uns auf der anderen Seite, dass es genug für heute ist. Inzwischen ist es auch schon recht spät geworden, was natürlich dem späten Start geschuldet ist. Mit dem Bus geht es ein letztes Mal zurück ins Hostel, von wo aus wir morgen wieder in voller Montur loslegen.
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    Auckland Harbour nach Mangere
    25,86 km in 5:41 h
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  • Te Araroa - Tag 36

    December 2, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Back on Track! Wir haben ein gutes Gefühl und Mandanas Füße sehen und fühlen sich auch viel besser an. Deshalb wagen wir heute den Versuch und starten die Wanderung nur mit dem Nötigsten an Gepäck. Da wir im Norden Aucklands unterwegs sind, hätten wir viele Möglichkeiten, den Tag abzubrechen und mit dem Bus zurück ins Hostel zu fahren. Erstmal geht's am Morgen aber mit dem Bus nach Long Bay. Eine relativ lange Busfahrt bringt uns in die Nähe der Stelle, wo wir die Wanderung unterbrochen haben. Einzig eine Flussdurchquerung inklusive ein paar Kilometer drum herum lassen wir aus. Von Long Bay laufen wir entlang der Küste gen Süden. Das Wetter ist hervorragend, genauso auch die Strecke. Extrem abwechslungsreich erscheint uns der Tag, obwohl wir in der Stadt unterwegs sind.

    Relativ früh treffen wir auf einen Einheimischen, der uns von seiner Begegnung mit Orcas am Morgen berichtet. Dementsprechend halten wir ständig Ausschau aufs Meer. Allerdings bleiben wir zunächst erfolglos. Immerhin genießen wir den Tag so richtig. Die Füße tragen uns ohne Probleme, was ein befreiendes Gefühl ist und uns glücklich macht. In Takapuna belohnen wir uns mit einer super leckeren Eiscreme, bevor wir weiter Richtung Süden laufen. Kurz vor Devenport geht es nochmal bergauf. Vom North Head haben wir eine hervorragende Sicht auf den Vulkan Rangitoto auf der einen und Auckland auf der anderen Seite.

    Schon fast haben wir den Tag zu Ende gebracht, da erspäht Mandana eine ungewöhnliche Flosse im Wasser, und siehe da, wir sehen unsere Orcas doch noch. Überwältigt nehmen wir Platz am Ufer und beobachten die Orcafamilie im Hafenbereich. Danach nehmen wir die Fähre in die Innenstadt und gehen zurück ins Hostel. Nach einer so langen Zwangspause hat der Tag heute Lust auf mehr gemacht.
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    Long Beach nach Devenport
    28,7 km in 7:56 h
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  • Te Araroa - Tag 27 bis 35

    November 24, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Die hohe Belastung der letzten Wochen war wohl ein bisschen zu viel. Mandanas Knöchel erholt sich nicht mehr so richtig, sodass wir schweren Herzens die Entscheidung treffen, in Auckland eine Pause einzulegen. Schwer ist es vor allem für Mandana, da sie etwas enttäuscht vom eigenen Körper ist.

    Wir laufen noch etwa 8 Kilometer bis zur Busstation in Silverdale, wo wir eine direkte Verbindung in die Innenstadt haben. Auf dem Weg dorthin stoppen wir bei einer deutschen Bäckerei, die wir schon länger auf der Liste haben, und gönnen uns einiges Gebäck und ein ordentliches deutsches Brot. In Auckland angekommen checken wir im United Hostel ein, welches unsere Herberge für die nächste Zeit sein soll. Da sich Mandana schonen muss, passiert in den kommenden Tagen nicht viel. Wir schauen uns die Santa Parade an, die etwas komplett Neues und Lustiges für uns ist, machen Filmabende und verbringen viel Zeit mit unseren neuen Freunden Carina und Markus. Der Fußarzt hat einen Blick auf Mandanas Füße und verordnet ihr eine Woche Ruhe. Insgesamt tut es uns aber schon irgendwie gut, mal etwas runter zu kommen und den Körper erholen zu lassen, auch wenn der innere Antrieb natürlich weiter machen will.

    Am 1. Dezember gönnen wir uns einen Brunch in einem Deutschen Restaurant zur Stärkung, denn am nächsten Tag wollen wir versuchen weiter zu laufen.
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    Orewa nach Auckland CBD
    8,37 km (bis Silverdale) plus Busfahrt in 3:38 h
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  • Te Araroa - Tag 26

    November 22, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Tag beginnt ganz entspannt, da wir auf die Flut um 1 3Uhr am Nachmittag warten. Flut brauchen wir, weil wir heute mit den Kayaks in Richtung Küste paddeln wollen. Gegen halb 1 machen wir uns auf den Weg zum Puhoi River Kayaks, wo wir eine kurze Einweisung und Equipment erhalten. Dann geht das muntere paddeln los. Am Anfang ist der Fluss noch recht dreckig, aber nach ein paar Kurven wird das Wasser schon deutlich klarer. Wir erfreuen uns an der Natur um uns herum, insbesondere die Mangroven sind super spannend. Für die Füße ist das Kayaken eine willkommene Abwechslung und zusammen mit unserer Gruppe haben wir eine Menge Spaß auf dem Fluss. Da die kommende Ebbe das Wasser aus dem Fluss saugt, müssen wir gar nicht so viel Arbeiten, zwischendurch lassen wir uns auch einfach mal treiben. Knappe 2 Stunden brauchen wir für die 8 Kilometer entlang des Flusses, bis wir am Ende den Wenderholm Regional Park erreichen.

    Von hier an müssen uns unsere Füße wieder tragen. Zuerst geht's auf die Headlands hoch, wo wir nochmal einen tollen Blick auf den Puhoi River haben und die Strecke nochmal von oben sehen können. Danach laufen wir weiter nach Waiwera Beach. Da inzwischen Ebbe ist, können wir den Low Tide Weg entlang der Küste nehmen. Das bedeutet viel klettern über Steine und entlang von Klippen. Immer mal wieder kommt ein versteckter kleiner Strand dazwischen. Wir machen vorsichtig und nehmen uns Zeit, um Mandanas Knöchel nicht zu überlasten.

    Als wir schließlich in Orewa ankommen, ist es aufgrund der späten Startzeit schon fast Abend. Wir essen noch was und checken im Holiday Park ein - wo wir uns zwischen den ganzen Campern und Autos irgendwie Fehl am Platz fühlen.
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    Puhoi Tea Rooms nach Orewa Holiday Park
    21,16 km in 6:32 h
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