July - August 2018
  • Day18

    Tschüss Schweden!

    August 9, 2018 in Sweden ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Wecker klingelte früh, um genau zu sein 3:30 Uhr!
    Den Sand aus den Augen gerieben, angezogen und das leider noch nasse Zelt einpackt🙈. Es lief alles automatisch, wir sind mittlerweile ja auch ein super eingespieltes Team!💪🏼😊 Man bedenke auch, dass es noch dunkel war.
    Nach nicht einmal 20 min saßen wir im gepackten Auto und es konnte los gehen in Richtung Fähre nach Trelleborg. Die Straßen waren leer und wieder hatte es sich ausgezahlt, diese Fähre zu nehmen. Die Müdigkeit war bald weg und wir fuhren der Sonne entgegen oder so ähnlich☀️😉 Der Nebel stand auf den Straßen, wir sahen ein paar Rehe auf der Lichtung, aber leider keinen Elch!

    Romantisch unsere letzte Fahrt durch Schweden. 90 min später erreichten wir Trelleborg. Wir kamen mal wieder viel zu früh an und legten uns deshalb noch einmal im Auto aufs Ohr, so wie alle andere in der Schlange auch. Es ging erstaunlich gut. Wir schliefen tief und fest, bis wir die ersten Motoren hörten und es auf die Fähre ging.
    Eingeparkt, Sachen mitgenommen, ab aufs Deck. Wir suchten uns diesmal Sitzplätze an einem schönen Fensterplatz. Es war ja schon 8 Uhr morgens, hell und wir wollten etwas sehen. Ein leckeres Frühstückssandwich und Kaffee besorgte uns Tina, wir schwelgten in schönen Erinnerungen und freuten uns trotz allem auf Deutschland!😊

    Wir haben viel erlebt! Würden wir so eine Reise noch einmal machen? Mal schauen ;) Aber gemeinsam...auf jeden Fall!! Wir sind zusammen gewachsen und als Team unglaublich stark geworden💪🏼. Wir haben Schwierigkeiten gemeistert, Ungereimtheiten fair und zu Jedermanns wohl ausgefochten ;), wunderschöne Orte gesehen, tolle Menschen kennengelernt und eine wirklich richtig geniale Zeit gehabt!❤️🙌🏻🌈
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  • Day16

    Ab in die Karibik Schwedens

    August 7, 2018 in Sweden ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir brechen auf zu unserer letzten Station, es geht in die Karibik Schwedens, so wurde uns die südliche Küste Schwedens zu mindestens schmackhaft gemacht🏖☀️Wir folgten dem Tipp der schon bekannten Bloggerin. Es sollte noch einmal an einen See gehen, da wir bisher mit den Küsten nicht so gute Erfahrungen gemacht haben. Nach einer anständigen Tour, auf der wir richtig Kilometer machten und einem kleinem Mittagspäuschen, erreichten wir am frühen Abend den auserkorenen See. Allerdings war der doch recht voll von Besuchern und vor allem von potenziellen Campern😅🙈.

    Nach kurzen Überlegen, entschlossen wir einen ruhigeren Platz an einer anderen Stelle des Sees zu finden. Doch irgendwie waren alle potentiellen Plätze entweder schon besetzt oder ungemütlich. Was nun? Doch ans Meer fahren? Wir hatten noch einen Tipp von den beiden Mädels mit dem coolen Camper. Sie empfohlen uns einen schönen Platz direkt an der Küste zwischen Kivik und Simrishamn. Wir entschieden uns der Sache eine Chance zu geben und fuhren einfach los!😋

    Dort angekommen, bemerkten wir schnell...es war genau die richtige Entscheidung! Denn wir wurden mit einem atemberaubenden Platz belohnt. Direkt am Meer, wunderschöner Strand und genug Platz für unser Zelt! Wir parkten, entschieden uns für einen Zeltplatz im Wäldchen, bauten schnell auf und dann ging es schon mit Wein und Snacks ans Meer!

    Wir waren noch etwas skeptisch, haben uns die letzten Erfahrungen mit den Schweden doch etwas verunsichert, was das Wildcampen angeht. Doch aus der Skepsis wurde schnell Zuversicht und ein wundervoller Abend mit tollen Gesprächen und einer guten Portion Wein😜 Irgendwann als es schon dunkel war, gingen wir leicht torkelnd aber glücklich ins Bett. 🏕👩‍❤️‍💋‍👩

    Am nächsten Morgen entschieden wir uns, auch die letzte Nacht an diesem Ort zu bleiben und den Tag für einen Ausflug zu nutzen.

    Nach einem leckeren Frühstück ging es also Richtung Kivik, ein kleines Fischerdorf und einer Region, die für ihre Cidreproduktion bekannt ist! Überall, wirklich überall waren Apfelplantagen! Nur Cidre gab es nirgends zu kaufen, da die Ernte erst im September ist. Und man in Schweden Alkohol nur in speziellen Alkohol-Shops kaufen kann. Pech! So kauften wir ein paar Flaschen Apfelsaft und kehrten in ein gut besuchtes Fischrestaurant am Hafen ein. Schnell gegoogelt, was wir bestellen sollten, da die Karte nur auf Schwedisch war, bekamen wir am Ende zwar nicht exakt dass, was wir bestellen wollten😅🙈, aber es war trotzdem sehr lecker😋 Und so konnten wir nun auch diesen Punkt von unserer „unbedingt-getan-in-Schweden“- Liste streichen.

    Im Anschluss ging es in den Stenshuvuds Nationalpark. Dieser ist für seinen schönen Strand und seine unglaublichen Aussichtspunkte bekannt.

    Wir liefen wieder eine mittlere Tour, nicht zu weit und nicht zu kurz, was sich als genau richtig herausstellte. Denn neben der wirklich fabelhaften Aussicht, entdeckten wir auch noch den Wald und das Sumpfgebiet, was uns wirklich das Gefühl gab, zurück in der Steinzeit zu sein. Gleich kommt ein Dino🦕🦖, Achtung!

    Nach der schönen Wanderung ging es dann noch an den hiesigen Strand, der wirklich atemberaubend war - feiner weißer Sand, eine ewige Weite und ein Brandung, Wahnsinn! Das kennt man von der deutschen Ostsee so nicht!

    Das ausgedehnte und damit auch letzte Sonnenbad der Reise tat gut und wir nahmen langsam Abschied von Schweden. Wie schön es war und wie viele Abenteuer wir erlebt haben. Mehr geht nicht in 2 1/2 Wochen!

    Zurück an unserem Zeltplatz erkundeten wir noch die Klippen unseres Strandabschnittes und entdeckten ein paar Schweden, die abenteuerlustig von diesen ins Meer hüpften. Nachdem wir die Szenerie eine Weile beobachten, waren wir auch mutig. Es kostete uns zwar einiges an Überwindung, aber wir haben es geschafft! 💁‍♀️🙈😅🙌🏻

    Fast im gleichen Moment holte uns ein Gewitter ein und wir versuchten uns eilig ins Zelt zu retten. Da Tina noch einen kurzen Abstecher zum Auto macht, schaffte sie es nicht ganz und lies dann einfach alle Hüllen fallen und tanzte im Regen! 🙈🌈🌧😜

    Nach dieser Abkühlung ging es dann zum Aussitzen des Regens erst einmal ins Zelt. Doch es dauerte nicht lange bis die Sonne wieder heraus kam. Aufgrund der uns bevorstehenden kurzen Nacht, wurden wir aber nicht alt und verabschiedeten uns relativ zeitig für ein letztes Mal ins Traumland!
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  • Day14

    Öland, die Sonneninsel Schwedens

    August 5, 2018 in Sweden

    Der Weg nach Öland sollte ca. 4 Stunden dauern und so aßen wir entspannt Frühstück, bauten das Zelt ab, sprangen ein letztes Mal in den See und fuhren schweren Herzens los. Nach dem Zeltplatz in Tividen war dieser See und die Deutsche-Kommune hier😅 definitiv ein weiteres Sternchen auf unserer Liste.

    Auf dem Weg nach Öland noch ein paar Sachen eingekauft, kamen wir gegen Abend bei dem von Luisa und Ben empfohlenen Platz im Norden der Insel an. Die Lage und Location waren wirklich schön😍 Vor allem traut sich bestimmt kein anderer über den wirklich sehr schwer zu befahrenen Waldweg...dachten wir!😅 Also schnell alles ausgepackt und Zelt aufgebaut. Schnell merkten wir aber, dass uns unser See und unsere Kommune fehlte. Zelten so ganz einsam am Rande eines Waldes kann auch sehr gruselig sein😳 Mit Ohropax ging es ins Bett und wir überstanden die Nacht ohne Probleme.

    Am nächsten Morgen zauberte Diana uns leckere Pancakes mit Obstsalat😋, die wir mit traumhaften Ausblick genossen...und plötzlich waren sie da!!! Auch hier an dem verlassensten Ort Südschwedens kamen 2 schwedische Omis mit Hund vorbei und ermahnten uns, dass man hier in den Wald nicht mit dem Auto fahren darf😅🙈 Okaaaay, wir wollten eh nur eine Nacht bleiben! Also alles wieder ins Auto und los ging die Fahrt zurück in die Zivilisation der langen Straße Ölands entlang, auf der es 90km nur geradeaus ging.

    Auf der Suche nach einem Kaffee fuhr Tina dann mal kurz rechts raus und wir landeten direkt am Strand zwischen 2 Campingplätzen. Und so entstand die spontane Idee, doch einfach die 2. Nacht, die wir in Öland bleiben wollten, auf einem Campingplatz zu übernachten. Und so verbrachten wir den letzten Tag im Camper-Luxus-Himmel mit Steckdose und Verlängerungsschnur am Zelt, Toiletten- und Duschzugang, direkt am Meer😍 Daran könnte man sich gewöhnen😅 Aber heute gehts bereits weiter in den Süden. Am 9.8. geht die Fähre nach Hause. Bis dahin gilt es noch ein paar Kilometer zu fahren und schöne Orte zu entdecken.
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    nowORnever

    Oh man. Jetzt ist der Herzschmerz noch stärker da. Auto an der selben Stelle geparkt, Zelt am gleichen Platz, aber lange nicht so formschöne Pancakes gehabt. Go on! Ps: Ratet mal wer das Feuerholz dort für die nächsten Gäste präpariert hat (sofern kein Feuerverbot mehr herrscht!) ;)

    8/7/18Reply
    nowORnever

    Oh man. Jetzt ist der Herzschmerz noch stärker da. Auto an der selben Stelle geparkt, Zelt am gleichen Platz, aber lange nicht so formschöne Pancakes gehabt. Go on! Ps: Ratet mal wer das Feuerholz dort für die nächsten Gäste präpariert hat (sofern kein Feuerverbot mehr herrscht!) ;)

    8/7/18Reply
    nowORnever

    Hey Mädels, seid ihr schon zurück? Wie waren die letzten Tage? Viele Grüße aus Jena

    8/9/18Reply
     
  • Day13

    Auf Entdeckungstour in Småland!

    August 4, 2018 in Sweden

    Am nächsten Morgen entschieden wir uns, doch eine weitere Nacht zu bleiben, weil der See und die kleine Campingkommune uns so gut gefiel. Das erste Mal in diesem Urlaub kamen wir etwas zur Ruhe, begannen den Tag ganz entspannt und entschieden uns, erst am Nachmittag auf Erkundungstour zu gehen.

    Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf und einem Erfrischungsbad in dem echt schönem See ging es auf zur dicksten und auch ältesten Eiche Europas, 1000 Jahre hatte sie mittlerweile auf dem Buckel, sie lebte also schon zu Zeiten der Wikinger!! So saßen wir davor, überlegten was in den letzten 1000 Jahren alles so geschah und zogen dann aufgrund eines aufkommenden Sturmes weiter zu Michels Haus. Kinderheitserinnerungen kamen auf und es war witzig die Originiallocation zu besuchen. Nach einer ausgiebigen Besichtigungstour fuhren wir zurück zum Campingplatz, der schon wieder drohte aus allen Nähten zu platzen.

    Die armen Schweden haben es schon nicht so einfach mit uns Wildcampern! Wir hatten am Anfang so oft ein schlechtes Gewissen aufgrund unseres verhältnismäßig großen Zeltes, doch was da einige Deutsche an diesen Abend auffuhren, kam schon einem Eigenheim nahe!
    Jeep mit riesen Karavan, oder Doppelgeschossiger Jeep, der so eins zu eins auch aus der Sahara stammen konnte. Was eine Freakshow!🙈👌🏼

    Nach einem feuchtfröhlichen Abend mit den Nachbarn vom Vorabend (Julia und Johanna, sie reisen ingesamt ein Jahr mit einem kleinen Bus samt Hund durch Europa) ging es leicht betütelt ins Bett (übrigens die kälteste Nacht seither, da kam sogar die Wolldecke von Oma das 1. Mal zum Einsatz), um am nächsten Morgen mit einem kleinen Zwischenstopp in der örtlichen Bonbonfabrik Richtung Öland aufzubrechen.
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  • Day12

    Auf nach Småland!

    August 3, 2018 in Sweden ⋅ ☀️ 25 °C

    Am Freitagmorgen ging es an der Küste entlang wieder Richtung Innland nach Småland, wo Astrid Lindgren ihre uns all bekannten Geschichten über Michel und Pippi Langstrumpf verfasste. Dort an dem uns durch den Blog empfohlenen Platz angekommen, schlugen wir unser Zelt in Mitten von so einigen deutschen Campern auf. Noch nie auf dieser Reise hatten wir so viel Gesellschaft auf einer unserer gewählten Plätze, aber wir genossen dies nach einer Auftauphase sehr! Schnell gekocht, ging es an den See und nach dem Abendessen und einem Schwätzchen mit unseren Nachbarn bereits in die Federn! ⛺️Read more

  • Day10

    One Day in Stockholm

    August 1, 2018 in Sweden ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einer kurzen aber sehr erholsamen Nacht fuhren wir am Donnerstag Morgen mit Bus und Bahn in die Innenstadt von Stockholm. Im Gepäck genug Essen und Trinken, um den Tag zu überstehen. Auf dem Weg in die Stadt noch fix eine Bootsfahrt gebucht, begannen wir unsere Sightseeingtour erst einmal auf dem Wasser. Die einstündige Fahrt mit deutschem Audiobeitrag war der perfekte Einstieg und führte von der Altstadt Gamla Stan um die Insel Djurgarden vorbei an Södermalm und zurück. Wir lernten u.a. das in Schweden seit 200 Jahren Frieden herrscht und dafür symbolisch in Stockholm Fahnen gehisst werden. Das die Schweden unglaublich gerne Kaffee trinken...meistens schwarz. Und das Wasa der König war, der Schweden wieder unabhängig gemacht hat😅😜

    Nach der Bootsfahrt schlenderten wir durch die kleine aber sehr süße Altstadt...vorbei an kleinen niedlichen Häusern, Souvenirshops und Cafés. Auf dem Weg zur nächsten Bahn Richtung Södermalm half Diana zusammen mit anderen Passanten noch schnell einer Omi, die gestürzt war. Leider war ihre Tochter, die dabei war, fast genauso gebrechlich und absolut unvernünftig. Das Warten auf die Ambulanz wurde verwehrt und so fuhr sie mit ihrer verletzten Mutter einfach wieder davon. Unter den anderen Passanten waren aber 2 Ärzte, die gleich ein Foto vom Auto gemacht haben und meinten, dass sie die Infos an die Ambulanz weiter geben werden und sie sie definitiv finden werden. Im schwedischen System hat jede Person eine Nummer, unter der alle personenbezogenen Daten (z.B. Adresse) abgespeichert sind. Zwingen auf die Ambulanz zu warten, konnten wir die Frauen nicht, aber die Ambulanz kann so ganz einfach auch zu ihr hinfahren.

    Weiter ging es also Richtung Södermalm...shoppen und das Hipster-Viertel begutachten. So richtig abgeholt hat uns der Stadtteil aber nicht😅 Wir aßen Tapas und schlenderten weiter Richtung Aussichtspunkt Mariaberget und weiter der Monteliusvägen entlang. Wir tranken ein Bier und beobachteten das Treiben und den Sonnenuntergang mit Blick auf die Altstadt.
    Die zweite Gute Tat vollbrachte Tina, denn sie rettete Diana‘s Handy, dass aus der Tasche geradewegs unter den Fußgängersteg rutschte. Das zweite Mal am Tag boten einige Schweden sofort ihre Hilfe an, den jeder kennt den bitteren Schmerz eines verlorenen Handys. Doch noch bevor irgendwer etwas ausrichten konnte, kletterte Tina mutig an dem Geländer und Steilhang entlang, kletterte unter die Bretter und angelte mit einem Stock das Handy wieder aus seiner misslichen Lage, was mit Applaus der Passanten bejubelt wurde. Nach dem wir uns vor erleichterten Lachen wieder beruhigt hatten, kehrten wir in unsere Unterkunft zurück.
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    nowORnever

    Hey Ihr Zwei, schicke Runde in Stockholm! Wir hoffen die Temperaturen sind wieder etwas angenehmer. Was war auf Öland los? Konntet ihr keinen der freien Stellplätze im Norden ergattern? Viele Grüße aus Jena. Luisa & Ben

    8/6/18Reply
    Travel Book

    Hey. Vielen Dank :) Doch, konnten wir...allerdings haben wir auch dort Bekanntschaft mit 2 schwedischen Omis gemacht, die uns darauf hingewiesen haben, dass man hier nicht mit dem Auto hinfahren darf. Also sind wir nach einer Nacht wieder weg ;) Lg zurück

    8/6/18Reply
     
  • Day9

    Omberg & Humanisierung in Trehörna ;)

    July 31, 2018 in Sweden ⋅ ☀️ 29 °C

    Am nächsten Morgen ging es weiter um den Vätternsee Richtung Omberg. Nach einer kleinen/großen Bergfahrt⛰🙈um den Ekopark Omberg mit schönem Panormablick über den Vätternsee fanden wir endlich „den im Internet beschriebenen Aussichtspunkt“ auf dem Gipfel des Hjässan. Von oben sieht der Vätternsee aus wie das Meer. Der Anblick war wirklich beeindruckend😍

    Danach ging es weiter zu unserem am Vortag gebuchten Hotel. Humanisierung und das Aufladen aller elektrischer Geräte stand an😜 Wir duschten und genossen den Abend auf der Terrasse unseres Hotels in Trehörna. Wir bestellten Essen und Wein im Restaurant und unterhielten uns mit dem Host Chris.

    Am Mittwoch Morgen sprangen wir nach dem Frühstück zur Abkühlung in den See und checkten aus Richtung Linköping. Sightseeing war geplant...und wo landeten wir?? Bei Media Markt und Ikea😂🤣 Die Innenstadt Linköpings hatte nicht ganz so viel zu bieten. Und so ließen wir uns in einem sehr coolen Café nieder (Simons Roastery & Bakery) und planten unsere weitere Route. Wir haben an diesem Tag bestimmt 3x unseren Plan geändert...Stockholm ja oder nein...und endlich kam eine Entscheidung. Wir stiegen ins Auto und führen los. Tina am Steuer und Diana am Handy auf der Suche nach einer guten und günstigen Übernachtungsmöglichkeit. Leider stellte sich die Suche als nicht ganz so einfach heraus. Am Ende war jedoch alles gut und so konnten wir gegen 23:00 Uhr in Stockholm Einchecken und erschöpft ins Bett fallen👌🏼😊
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  • Day8

    Tiveden - ein Ort zum Träumen!

    July 30, 2018 in Sweden ⋅ ⛅ 27 °C

    Endlich haben wir einen Ort gefunden an dem wir bleiben wollen und können und so entscheiden wir uns kurzerhand zwei Nächte zu bleiben:)

    Am Montag machten wir einen Ausflug in den Nationalpark Tiveden von den Ben und Luisa so geschwärmt haben. Der Nationalpark ist mit 13 km2 verhältnismäßig klein, aber sobald wir hineinfuhren, ändert sich die Landschaft dramatisch! Ungezähmt und wild wird es um uns, geformt von der Eiszeit und unberührt, da sich noch nicht einmal die finnischen Siedler an die raue Landschaft herangetraut haben. Bald wurde die Region dann unter Schutz gestellt, um die Schönheit dieser Region vor der kommerziellen Forstwirtschaft zu bewahren.

    Am Haupteingang angekommen, empfangen uns nette Ranger und erklären uns die verschiedenen Touren. Wir entscheiden uns für die graue Tour, ca. 3h lang quer durch das Reservat und mit einer Menge Sehenswürdigkeiten. Noch schnell die Trinkflasche mit frischgezapften Quellwasser aus dem Pumpbrunnen aufgefüllt, ging es los über Stock und Stein.
    Der Wald war wie aus einem Märchen, überall Moose, Krumme Kiefern, Wurzelwege und viele graue Felsen und Findlinge, an denen wir vorbei, hinüber oder darunter hindurch kraxelten. Nach einer Stunde erreichen wir eine Grotte „Stenkällan“. Eine Felsformation, durch die man hindurch klettern konnte, unser absolutes Highlight!
    Wir sind überwältigt, wie die Steine förmlich aufeinander schweben.
    Wir entscheiden uns direkt an Ort und Stelle unsere mitgebrachtes Lunch (selbstgemachte Kartoffelsalat vom Vorabend😋) zu vespern.

    Danach geht es weiter über Stock und Stein und da es an dem Tag schon wieder unfassbar warm war, entschieden wir uns doch für einen Shortcut direkt an dem kleinen See und somit für die kürzere gelbe Tour😜

    Wir lernten, dass Waldbrände wichtig sind zum Schutz gewisser heimischer und robusterer Baum-/Pflanzen- & Tierarten. So würden z.B. die Kiefern von den Fichten verdrängt werden.

    Zurück an unserem Campingplatz erzählten uns unsere Schweizer Nachbarn von ihrem Leben, wie es dazu kam, dass sie eine Weltreise gemacht haben, Dialekte in der Schweiz und vieles mehr😉
    Unter Anderem zahlen die Schweizer ihre Häuser wohl nie ab, das sei ganz normal. Man vererbe die Restschuld einfach an die Erben oder an den nächsten Käufer.

    Danach probierten wir uns das erste Mal an der Angel. Haltungsnote: 1,0! Erfolgsquote: 0%!😅🙈 Aber egal...es war ein sehr sehr schöner Ausklang des Tages. Zum Salat gab es dann einfach statt Fisch, vegetarische Würste.

    Nach dem Abendessen genossen wir die Zeit mit Blick auf den Sonnenuntergang, der mal wieder atemberaubend war!

    Nebenbei wuschen wir zum ersten Mal Wäsche und genossen ein letztes Mal ein Bad im See. Am nächsten Morgen ziehen wir weiter, wenn auch mit schweren Herzen, weil es bisher unser schönster Zeltplatz war.
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  • Day7

    Tiveden Nationalpark

    July 29, 2018 in Sweden

    Am Sonntag ging es dann nach einem ausgedehnten Frühstück direkt weiter in den Nationalpark Tiveden an den See Unden...wieder ein Tipp der Bloggerin. Kurz nach uns traf noch ein älteres Schweizer Pärchen ein, Paul & Marie-Therese. Sie kamen gerade vom Nordkap. Und überhaupt sind sie die letzten 11 Jahre mit einem Boot um die Welt gesegelt. Sie meinten, nach so einer Reise könne man nicht einfach nichts tun.

    🌲🌿⛰Die nächsten Tage stehen ein Wanderungen durch den Nationalpark auf dem Programm.
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  • Day6

    Kanuabenteuer!

    July 28, 2018 in Sweden ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem Frühstück ging es am Samstag direkt zum Kanuverleih 🚣‍♂️ und auf eine mehrstündige Tour durch die Schäreninseln. Der Schwede vom Kanuverleih warnte uns, dass es am Abend Gewittern geben soll und sich das Wetter innerhalb einer Stunde komplett ändern kann. 🌩 Wir sollen beim Blitz am Besten nicht im
    Wasser sein und /oder in der Nähe einer Klippe, die größer als man selbst ist.
    Wenn wir verloren gehen, auf den Schwimmwesten stünde ja die Nummer von ihm, ok. 🙈

    Alles verstaut ging es nun also rund um die Insel Korsvik, eine etwas größere Nachbarinsel von Marstrand. 15 km soll die Strecke sein und locker in 2,5 Stunden machbar sein.
    Nach den ersten unbeholfenen Metern und größeren Schiffen, die uns die ganze Zeit überholten, durchquerten wir das Nadelöhr erfolgreich Richtung unseres ersten Haltepunktes, eine kleine Bucht.

    Nach Picknick, Fotos und Strandspaziergang wollten wir los, aber über uns hatten sich rasant dunkle Wolken aufgebaut. Diana erinnerte sich an die Anweisungen des Kanu-Schwedens und entschied lieber an Land zu bleiben. Unser größtes Glück: Eine Wetter-Live-Karte. Durch diese wussten wir, 10 min solle das Gewitter dauern, dann ist wieder eine Stunde Ruhe, bis zum nächsten.

    Also zogen wir das Boot nochmal zurück, hockten uns an eine Klippe, die größer war als wir und in dem Moment platzte auch schon die Wolkendecke. Es kam runter wie aus Eimern, plus viel Donner und sogar Blitz. Wir waren schockiert und begeistert zugleich. Nach 10 min hörte es auf und wir stiegen ins Boot und paddelten schier der nächsten Wolke davon, denn die war schon im Anmarsch.

    Wir ruderten, was das Zeug hielt, vor dem Gewitter hinweg, hielten uns bei Donner ab und zu an einer höheren Klippe fest und ruderten weiter...bis das Gewitter vorbei war. Die Laune war am Tiefpunkt...nach der feuchtfröhlichen Paddeltour in Neuseeland war das der 2.Versuch, der komplett ins Wasser fiel😅

    Doch als das Wetter wieder aufklarte und die Sonne heraus kam, stieg die Stimmung wieder und wir machten sogar noch einen kleinen Zwischenstopp auf einer kleinen Schäreninsel, um nach dem Abenteuer kurz durchzuschnaufen und die Schönheit um uns herum zu genießen. Zurück im Hafen genossen wir noch eine heiße Dusche und fühlten uns wie neugeboren.✌🏼😋

    Zurück an unserem Lager folgte allerdings die nächste Überraschung! Unser Zelt wurde fast schon mutwillig „zerstört“. Kein Zettel oder Hinweis, dass campen hier nicht erwünscht ist, sondern direkt Aktion. Wir waren sprachlos. 😤

    Doch wir wollten uns die Laune nicht verderben lassen und suchten kurzerhand nach einer Alternative. Wir entschlossen uns vorzeitig ins Innland zu fahren und folgten dem Tipp einer Bloggerin, welche von einen schönen Platz direkt am See schwärmte. Schwups war Zelt und Gepäck verstaut und wir waren weg. 🚗💨

    Was wir aus diesem Tag gelernt haben:
    1.) Hast du ein mulmiges Gefühl, dann lass es oder lebe mit den Konsequenzen. (Wir fühlten uns von der ersten Sekunde nicht richtig wohl auf dem Lager)
    2.) Wenn die Schweden sagen, heute Abend kommt Gewitter, gestalte deinen Tag um, oder nimm es als Herausforderung.

    An unserer neuen Stelle angekommen waren wir glücklich! Es war super schön gelegen und zwei Vogtländer, die jetzt in Jena leben, waren unserer Nachbarn. Sie sind auch durch einen Blog wie wir auf die Stelle gekommen. Ben und Luisa haben uns allerhand Tipps zur Ostküste gegeben und wir zur Westküste. Außerdem empfahlen sie uns eine App Namens FindPinguins, als Reisebericht, die wir die nächsten Tage testen wollen;) 💪🏻
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