United States
Hālawa

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5 travelers at this place:

  • Day325

    Die kleine Insel Molokai

    May 2 in the United States ⋅ ☁️ 23 °C

    Und schon ist unsere Zeit auf Molokai wieder vorbei... Wir haben einiges erfahren, aber auch ein wenig entspannt und unsere Unterkunft in einem Hotel mit Pool ausgenutzt. Welch ein Luxus! 😉

    Unser erster Ausflug und kulturell unsere interessanteste Erfahrung bisher war die häufig empfohlene Wanderung im Halawa-Tal verbunden mit einigen Informationen zu den Menschen und zu den Bräuchen, die in der Gegend lange üblich waren und den wenigen verbliebenen Bewohnern heute noch wichtig sind. So lernen wir, dass heute noch Überreste einer der frühesten polynesischen Siedlungen in ganz Hawaii sichtbar sind.

    Unser Guide erzählt uns ein wenig über den Brauch, einem der Kinder (Söhne) der Familie die Geschichten und Traditionen zu erzählen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Polynesier/Hawaiianer keine Schrift hatten und sie erst durch Europäer mit lateinischen Buchstaben zu Papier gebracht wurde. Interessanterweise war derjenige, der das zuerst umsetzte ein Deutscher, weswegen das hawaiianische "w" z. B. wie im Deutschen ausgesprochen wird (also in Englisch eigentlich ein "v" wäre). Wenn wir also in Deutschland von "Hawai'i" sprechen liegen wir unerwarteterweise näher an der eigentlichen Aussprache als viele US-Amerikaner. Auch wurde uns beigebracht, dass die eigentlich korrekt wirkende Aussprache unseres aktuellen Aufenthaltsorts "Moloka'i" ohne Pause vor dem abschließenden "i" ausgesprochen wird. Auch von einigen Locals wird einem das anders beigebracht und damit waren wir auch bei einem Lieblingsthema unseres Gastgebers: Die "Verwässerung" der hawaiianischen Kultur und Sprache und deren Kommerzialisierung. Mit seinem Unmut über die USA scheint er uns gerade auf dieser Insel nicht alleine zu sein, wobei eine langjährige Unterdrückung der ursprünglichen Sprache und Kultur sicherlich nicht geholfen haben.

    Um etwas zur Aufklärung und zum Verständnis beizutragen, erklärt er uns aber auch, dass die einzelnen Gemeinden früher für die nachhaltige Bewirtschaftung des umliegenden Landes und Meeres zuständig waren und man nur mit vorheriger Zustimmung deren Gebiete betreten durfte. Dazu wurde - wie live demonstriert - eine Art Trompetenstoß durch ein Muschelhorn ausgestoßen. Die Anfrage wurde durch einen gleichartigen Klang der Gegenseite positiv beantwortet. Ein gutes Kommunikationsmittel, da die Muschelhörner wahnsinnig laut sind.

    Außerdem lernen wir noch den lokalen Gruß, bei dem kurz die Köpfe bzw. Nasen aneinandergehalten und ein Atemzug genommen wird. Wir haben das in der heutigen Zeit nicht auf den Inseln gesehen, aber es ist ein interessanter Teil der Kulturgeschichte. Genauso erfahren wir über die Bedeutung der Kukui-Nüsse, aus deren Hüllen auch heute noch Ketten hergestellt werden. Diese gibt es zum Leidwesen traditionsbewusster Hawaiianer auch in Hülle und Fülle als Touristensouvenir, die die tiefere Bedeutung nicht unbedingt kennen und daher auf Unmut stoßen können. Im Gegensatz zu den wunderschönen Blumenketten sind sie aber als reines Mitbringsel auch nicht so schön, dass man sie unbedingt kaufen muss.

    Unsere spätere Wanderung zum Wasserfall war dann noch ganz schön, aber weniger neu und spannend für uns als die kulturellen Infos.

    Am Tag vorher haben wir uns die Küste an der Nordseite von einem Aussichtspunkt angeschaut und eine nahegelegene Fruchtbarkeitsstätte angeschaut. Auch ohne Hintergrundinfos kommt man schnell auf die Idee, warum man den Ort bzw. den großen Stein dafür ausgesucht hat. Auf dem Weg der kleinen Tour sind wir außerdem an einer Macadamia-Farm vorbeigekommen und haben eine ausgiebige persönliche Führung und Erklärung bekommen. Obwohl Macadamias ursprünglich aus Australien kommen, gelten sie heute als ein typisch hawaiianisches Produkt, da sie hier hervorragend wachsen und der Baum das gesamte Jahr über Früchte bzw. Nüsse produziert. So gibt es denn auch immer etwas für die Farmer zu tun. Wir durften uns einige Macadamias frisch aus ihrer inneren Hülle "befreien" und verköstigen, wobei die übliche Röstung noch einmal zusätzliches Aroma hervorbringt und zusätzlich für eine längere Haltbarkeit der Kerne sorgt. Das war eine lecker Erfahrung!

    Den letzten vollständigen Tag haben wir uns mal wieder zum Entspannen und für ein wenig Planung der nächsten Woche gegönnt. Ein wenig Urlaub muss ja auch mal sein. 😉
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  • Day5

    Halawa Valley - The Tour

    October 30 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C

    Hinunter durch den Garten geht es in den Regenwald. Der Pfad ist uneben, teilweise muddy und rutschig. Gestern gab es eine flood, hier hatte Greg die Tour abgesagt. Das erste Hindernis ist ein Fluss. Wir durchqueren ihn vorsichtig. Ich stehe teilweise knietief im Wasser 🤪, aber es macht Spaß. Alles geht gut und wir kommen alle wohlbehalten auf der anderen Seite an. Es geht weiter über schmale Pfade, unter und über Baustämme und niedriges Gestrüpp. Macht richtig Spaß aber es ist echt heiß 🥵. Am Ende soll uns ein Wasserfall erwarten, in dem man auch baden kann. Greg erklärt viel über den Wald, die Nutzung und Traditionen. Insgesamt sind es einfach ca. 1,7 Meilen. Wir machen zwischendurch immer wieder Trinkpausen. Nach ungefähr 2/3 fängt es an zu regnen. Erst ganz schwach, aber dann richtig heftig. Wir verweilen unter einem Blätterdach und Greg sammelt riesige Blätter als Regenschirm ☂️. Er informiert uns, dass wir evtl. zurück müssen, wenn es nicht aufhört. Es besteht wieder die Gefahr einer Flood und Sicherheit geht vor. Er beobachtet die Wolken und den Nebel, der sich immer mehr absenkt - kein gutes Zeichen 🤔😦. Nach ca. 10 Minuten und keiner Besserung beschließt er abzubrechen. Wir sind nicht böse. Geduscht haben wir ja - nur nicht unterm Wasserfall 😂. Es geht zurück und der Weg wird jetzt noch matschiger und teilweise von kleinen Bächen durchzogen. Das Wasser kommt aus den Bergen und wird langsam mehr. Und wir müssen ja noch durch den Fluss 😬. Ich bin froh über meinen Stock, der an so manchen Stellen guten Halt gibt. Endlich sind wir am Fluss. Das Wasser ist etwas höher aber es geht alles gut 😅. Zurück im „Wohnzimmer“ gibt es nochmal Bananen und für jeden als Entschädigung noch die DVD der Reportage. Wir sind nicht all so sehr enttäuscht, da wir ja trotzdem viel gesehen und vor allem gelernt haben. Zurück am Auto unterhalten wir uns noch ein bisschen mit den anderen und essen unsere Brote. Wir hoffen noch, dass der Regen nachlässt aber es wird eher stärker. Ok, dann fahren wir jetzt zurück. Auf der kurvigen Straße liegt jetzt viel Geröll, das sich vom Regen gelöst hat. Aber wir kommen unbeschadet durch. Je weiter wir uns vom Tal entfernen desto weniger wird der Regen. Und auf Meereshöhe angekommen scheint schon wieder die Sonne ☀️😎.Read more

  • Day5

    Fahrt zum Halawa Valley

    October 30 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir hatten vor kurzem eine Doku im Fernsehen gesehen- The sons of Halawa. Hier wird über eine Familie aus dem Halawa Valley erzählt, die schon seit vielen Generationen dort lebt. Es gibt Touren durch das Tal, die vom Sohn - früher vom Vater- angeboten werden. Da es sich um privates Land handelt, kann man nur so eine geführte Tour machen. Wir haben diese gestern Abend kurzfristig über die Homepage gebucht. http://halawavalleymolokai.com/ Nicht wundern, man bucht die Tour und bezahlt per Paypal. Die Info geht dann automatisch an den Guide. Die Bestätigung kam erst am nächsten Tag - diese haben wir erst nach der Tour gesehen (es gibt kein Netz). Mit dem Auto fährt man ca. 1h von uns aus Richtung Osten - bis zum Halawa Beach Park. Wir sind bereits gegen 7.30 Uhr losgefahren, da wir nicht genau wussten wohin. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis. Je weiter wir nach Osten fahren, umso grüner wird es. Die Straße liegt quasi neben dem Wasser und die letzten km geht es dann von 0 einige Höhenmeter aufwärts. Es wird oft einspurig und ich hoffe, dass kein Gegenverkehr kommt 🙈. Die Aussicht ist aber atemberaubend schön 😍. Auf der anderen Seite geht es dann wieder hinunter ins Valley - mitten in den Regenwald. Man sollte kurvenfest sein oder selbst fahren 😂🤢. Die Straße endet quasi am Treffpunkt- ein Pavillon mitten im Grünen. Wir sind erstmal vorbei gefahren. Das Ende bildet dann der Strand - weiter geht es nicht mehr. Es ist erst kurz nach halb neun. Wir warten erstmal am Strand. Nach ein paar Minuten kommt noch ein weißer Jeep. Wir unterhalten uns kurz - ein Pärchen (auch Deutsche wie wir nachher erfahren 😁), das ebenfalls die Tour machen will. Sie haben aber nicht gebucht und sind vom Hotel hergeschickt worden. Am Pavillon hängt wohl ein Schild: heute keine Tour 😕- aber gilt das heute? Wir beschließen zusammen am Pavillon zu warten. Ein weiteres Auto gesellt sich dazu und dann kommt auch noch das Pärchen aus München mit ihrem Sohn (10 Monate). Wir haben sie schon auf dem Flughafen sowie der Nutfarm und im Postamt getroffen- die Insel ist halt klein. Und endlich kommt auch der Guide - Greg. 😅👏🏼Read more

  • Day5

    Willkommen im Halawa Valley

    October 30 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Greg begrüßt uns alle und informiert uns, dass die Tour heute stattfindet. Aktuell ist es sonnig warm, aber er warnt uns auch, dass das Wetter jederzeit umschlagen kann. Wir lernen gleich wie man - guten Morgen- auf hawaiianisch sagt: Aloha kakahiaka . Das Wort „Aloha“ alleine bedeutet nur Liebe. Man nutzt dieses Wort für alles, aber den Ursprung und die tatsächliche Bedeutung kennen nur wenige. Dann geht es los- wir laufen ein Stück durch den Wald bis zu einem Tor. Hier dann auch der Hinweis, dass es sich um privates Land handelt. Zur Ankündigung nutzen die Ureinwohner - eigentlich wie wir auch - das Telefon. Nur sieht es etwas anders aus 😉 und wird anders bedient. Es ist eine große Muschel 🐚 die geblasen wird. Da sich der Ton wie Puu anhört, heißt das Telefon Puu. Eigentlich logisch. Hinter uns schließt Greg das Tor wieder und wir gehen weiter. Er erklärt uns, dass der Wald wie ein großer Obstgarten ist. Es gibt Pflaumen, Kirschen, Bananen und vieles mehr. Wir erreichen das zu Hause von Greg. Ein großer Garten mit kleinen Hütten. Greg vollzieht nun eine Zeremonie - eine Art Willkommensgeste für Gäste. In diesem Zuge wird auch ein Gastgeschenk überreicht. Irgendwie mystisch und total schön. Danach führt er uns in eine Hütte die als Wohnzimmer dient. Hier gibt es viele Fotos und Artefakte aus der früheren Zeit. Er erzählt uns viel über seine Kindheit, seinen Vater und das Tal. Wir dürfen uns auch an den Bananen direkt aus dem Garten bedienen. Dann machen wir uns startklar zur Wanderung. Einen Wanderstock kann man sich auch nehmen, wenn man möchte. Würde ich empfehlen.Read more

  • Day11

    The Halawa Valley Hike

    January 29 in the United States ⋅ 🌧 20 °C

    This was the best day n hike ever! We met up with Greg Solitorio, a half-Hawaiian, half-Hoosier (!!) whose dad Pilipo, is almost 80 and has lived in the old traditional Hawaiian way most of his life. He and Greg are preserving the old ways and teaching the young the language and culture of traditional Molokai life. We hiked for five hours (!!!) to get up to a waterfall and back again, crossing several deep rivers enroute. We learned so much from Greg and his cousin Ralphie, otherwise known as “Boy”, who’s a fisherman in ALASKA, and lives there with his family. We were lucky he was visiting Molokai when we were there! What a wonderful treat this last day on Molokai was....we lived it and will never forget it!!Read more

  • Day92

    Molokai Inselrundfahrt

    September 18, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    unser Plan heute nach Kalaupapa zu wandern geht nicht auf#hierfür brauchen wir eine Bewilligung zudem müssen wir uns einer Tour anschliessen, welche durchs Dorf führt, daher verschieben wir die Wanderung auf den nächsten Tag#also fahren wir weiter bis an das andere Ende der Insel in die Hãlawa Bucht#dort wollen wir eine Wanderung auf eigene Faust zum Wasserfall machen, was sich aber ebenso als nicht möglich erweist#überall hat es Schilder wie Private Land, Keep out, Fine if you passing und so weiter, bellende Hunde haben uns dann zu guter Letzt endtgültig von unserem Vorhaben abgehalten#unser Vorhaben heute ist also in einem Roadtrip durch die ganze Insel geendet, was auch schön war#zurück im Appartment machen wir noch einen Spaziergang zum Papohaku Beach#gehen kurz schwimmen und schlafen einwenig am Strand#danach gehen wir zurück ins Appartment und kochen wieder was leckeres#Read more

You might also know this place by the following names:

Hālawa, Halawa

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