United States
Maui

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238 travelers at this place

  • Day260

    Maui - Hawaii

    December 6, 2019 in the United States ⋅ 🌧 19 °C

    Von Ohau ging es mit dem Flugzeug nach Maui. Wir wären gerne mit der Fähre gefahren, aber der Fährbetrieb wurde vor ein paar Jahren aus fadenscheinigen Gründen eingestellt. Wahrscheinlich will man damit Hawaiian Airlines künstlich am Leben erhalten. Unser Flieger ging um 8.00 Uhr und so mussten wir mal wieder früh aufstehen. Auf Maui nach einem kurzen Flug von ca. 30 Minuten gelandet, wollte uns unser Campervermieter eigentlich am Flughafen abholen. Der war nur nicht da und wir hatten keinen WLAN Zugang. Also riefen wir ihn vom Abflugschalter aus an und erfuhren, dass wir am Nordflughafen waren, der ca. 60 km entfernt ist. Unsere Stimmung war im Eimer. Das Abholen sollte dann 80 USD kosten, ein Taxi hätte mal eben 200 USD gekostet. Nein Danke. Wir beschlossen uns mit dem Bus durchzuschlagen, was mit zweimal umsteigen auch ganz gut funktionierte. Nur die letzten 2,5 km mussten wir bei starker Hitze und vollem Gepäck bis zur Vermietung laufen. Wir hofften, dass uns Maui besser gefallen würde, aber das war ein extrem schlechter Start. 😕

    Nachdem uns Roadtrips so gut gefallen und es auf Maui so viele Campingplätze geben soll, hatten wir uns für ein Auto mit Zelt und Campingausrüstung entschieden. So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe, Unterkunft und Mietwagen. Der Zeltplatz in Olowalu war dann auch richtig schön: direkt am Strand mit Blick mit auf die Berge im Hintergrund sowie vielen Bäumen und Sträuchern. Hier liefen auch wieder, wie überall auf den von uns besuchten Hawaii-Inseln, Hühner frei rum. Besonders die Hähne haben ein sehr buntes Federkleid. Nachdem unser Zelt stand ging es dann erstmal zum Strand, wo wir uns abkühlten und ein wenig schnorchelten. Abends fuhren wir nach Lahaina, was sehr touristisch ist. Wir aßen in einer Pizzeria zu Abend, da wir es mittlerweile aufgegeben hatten auch nur ansatzweise lokales Essen zu finden.

    Der nächste Tag war leider die Katastrophe. Wir wollten Surfen gehen und fuhren zum Kalama Beach Park, wo man angeblich gut surfen kann. Weit und breit waren allerdings kein einziger Surfer, keine Wellen und kein Surfboardverleih zu sehen. Also weiter zum nächsten Strand, the Cove. Dort gab es zwar einen Surfboardverleih, aber keine Wellen. Die Mitarbeiterin sagte uns, wir sollten unser Glück im Norden versuchen. Beim Kaanapali Beach sahen die Wellen dann auch gut aus und der Strand war auch schön, obwohl hier wieder viele Ressorts waren. Der Boardverleih verkündete uns dann allerdings, dass er gleich Feierabend machen würde. Es war erst kurz nach 13.00 Uhr! Der nächste Boardverleih hätte uns noch welche gegeben, die wir aber erst am nächsten Morgen wieder hätten zurück geben können. Was war hier los? Frustriert fuhren wir zurück zum Campingplatz und verbrachten den restlichen Nachmittag dort. Abends gingen wir zum Essen nochmal raus, aber unsere Stimmung war heute wirklich im Eimer.

    Für den Tag danach hatten wir entschieden, die Road to Hana, eine kurvige Küstenstrasse von ca. 60 km Länge, zu befahren. Den ersten Stopp machten wir bei den Twin Falls. Diese Wasserfälle waren ganz nett. Dann hielten wir bei einem Bambuswald an, der echt cool war. Einen kompletten Wald aus bis zu 20 Meter hohen Bambusbüschen hatten wir noch nicht. Wir hielten immer wieder mal bei verschiedenen Wasserfällen an. Die Keanae Halbinsel mit dem schwarzem Lavagestein im Meer als Kontrast zum Grün der Palmen und Bäume gefiel uns dann richtig gut. Das Bananenbrot bei Auntie Sandys war richtig lecker.😋 In Hana angekommen bauten wir zunächst unser Zelt auf und fuhren in den kleinen Ort, der der authentischste auf der Insel sein soll. Viel los war hier aber nicht und von den beiden Restaurants suchten wir uns eines für das Abendessen aus.

    In der Nacht fing es dann richtig an zu regnen und wollte nicht mehr aufhören. Also bauten wir unser Zelt im Regen ab und fuhren los. Eigentlich wollten wir zum Vulkan hoch, aber bei dem Wetter entschieden wir anders. Wir fuhren durch schöne Landschaften mit Lavafelsen und Bergen und natürlich Wasserfällen. Für uns der schönste Teil der Insel, da es hier nur Natur gab und Alles noch natürlich belassen war. Wir entschieden dann die restlichen zwei Nächte auf dem Campingplatz in Olowalu zu bleiben. Am Nachmittag hüpften wir dann auch nochmal ins Meer und machten ein paar Fotos mit Nikolausmützen. Schließlich war heute der 6. Dezember.🎅

    Tags darauf war dann endlich richtig gutes Wetter und wir fuhren in den Haleakala Nationalpark, der als Highlight den Vulkankrater auf 3000 Metern Höhe hatte. Von dort aus hatte man eine tolle Aussicht, auch auf die umliegenden Inseln wie z.B. Big Island. Ein Ranger gab Erklärungen zur Entstehung des Vulkans und damit der Insel, die letztendlich aus zwei Vulkanen besteht, die in der Mitte durch eine Ebene verbunden sind. Daher trägt die Insel Maui auch den Beinamen Valley. Dann ging es zum Big Beach, der ganz im Süden der Insel lag. Dort chillten wir und genossen die Sonne. Danach noch zum Wailea Beach, der überall hochgelobt wurde, aber leider mit Ressorts wieder vollgepflastert war. Gar nicht unser Ding. Abends ging es dann nochmal zum Abschied in die Pizzeria. Heute hatten wir unseren schönsten Tag auf Maui.

    Am nächsten Tag ging es dann auch schon nach Kauai, unserer letzten Hawaii Insel, weiter. Maui hat uns besser als Ohau gefallen. Die Insel ist nicht so stark mit Menschenmassen überlaufen und man hat mehr Strände und Natur. Der Funke ist nur hier leider auch nicht so richtig rüber gesprungen. Wir haben es gerne einfach und authentisch wie auch ursprünglich und das findet man auch auf Maui leider nicht. Außerdem ist hier alles extrem teuer. Das Hawaii etwas teurer wird war uns klar, aber unterm Strich müssen wir bisher sagen, dass es uns das eigentlich nicht wert ist. Vielleicht sind wir mit falschen Vorstellungen hergekommen, aber für uns ist Hawaii definitiv nicht mehr in der Kategorie “Traumurlaubsziel“. Auch wenn die Landschaften mitunter genial sind, aber das ganze Außenrum spielt für uns auch eine große Rolle und da fühlen wir uns hier einfach nicht richtig wohl.
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  • Day319

    Road to Hana ||

    April 26, 2019 in the United States ⋅ 🌧 23 °C

    Heute nehmen wir uns noch einmal die kurvigen, engen 30 Meilen nach Hana vor, da wir gestern nicht alles geschafft haben. Außerdem liegt der südliche Teil des Nationalparks, den wir besuchen möchten, noch ca. 10 Meilen hinter Hana.

    Zum ersten Mal nehmen wir heute einen Hitchhiker mit, dann wird die nun bereits bekannte Straße vielleicht etwas abwechslungsreicher. Von ihm erfahren wir, dass die Road to Hana zu den Top 10 der gefährlichsten Straßen der USA gehört. Zum Glück fahren wir sie gleich zweimal. 😉 Um etwas Entwarnung zu geben: Eine (zugegebenermaßen nachträgliche) Recherche hat das schlechte Image nicht bestätigen können, obwohl die Straße wohl gegen Ende des letzten Jahrhunderts (😄) noch deutlich unwegsamer und gefährlicher war.

    Unser erster Halt ist heute der Lava Tube, ein unterirdischer Gang in einem Vulkan, der durch die heiße Lava gegraben wurde. Die Höhle ist sehr beeindruckend mit vielen Stalagmiten und Stalaktiten aus Lava sowie golden, silber und bronze glitzernden, steinzersetzenden Bakterien.

    Im Wainapanapa State Park nur ein paar Meilen weiter, wollen wir eigentlich einen Coastal Hike machen. Nur leider ist der Wanderweg nach ein paar hundert Metern vorbei und wir finden einfach nicht heraus, wo es weiter gehen soll 😄. Also genießen wir noch etwas den Blick aufs Meer und fahren dann weiter 🤷🏻‍♀️ nach Kipahulu in den südlichen Teil des Haleakalā National Park. Wir machen zuerst eine nur 1 km lange Wanderung am Meer und Fluss entlang. Zum Glück endet der Wanderweg wieder an unserem Parkplatz, denn in diesen 15 Minuten wurden wir von den Mücken so sehr zerstochen, dass wir das die nächste Wanderung auf keine Fall ausgehalten hätten.

    Ordentlich eingesprüht mit Mückenspray kann die längere Wanderung also starten. Zu Beginn führt sie durch den Regenwald entlang des Pīpīwai Streams an einigen kleineren Wasserfällen vorbei. Doch schon bald schlängelt sich der Weg durch einen maigrünen Bambuswald, ein wirklich beeindruckender und beruhigender Anblick. Am Ende des Wanderwegs stürzen sich die Waimoku Falls, das Highlight dieses Teils des Nationalparks, in die Tiefe. Obwohl wir nun wirklich schon unzählig viele Wasserfälle auf unserer Reise gesehen haben, beeindruckt uns dieser, was nicht zuletzt an der enormen Höhe liegt. Aber auch die starken Regenfälle gestern Abend und die dadurch großen Wassermassen tragen bestimmt dazu bei. Wegen der Wasserflut können wir auch die letzten ca. 10 Meter zum Sammelbecken des Wasserfalls nicht gehen, da uns ein Fluss den Weg versperrt. Aber auch von hier ist der Anblick sehr schön. Der starke Regen vom gestern hat auch dafür gesorgt, dass die Erde in bzw. neben den Flussbetten aufgewühlt wurde und die Flüsse und Wasserfälle dadurch heute sehr schlammig braun aussehen.

    Da wir heute noch nicht wirklich etwas zu uns genommen haben, machen wir vor dem langen Rückweg noch Halt bei der einzigen Essmöglichkeit weit und breit und gönnen uns einen Burger, dazu gibt es einen Maui Mule 😍. Die perfekte Kombination für alle Vaiana und Mule Fans 🤗.

    Anschließend machen wir uns wieder auf den Weg zu unserer zwar nur 50 Meilen, aber drei Stunden entfernten Unterkunft.
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  • Day321

    Little Beach

    April 28, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute ist mal wieder Beach Day angesagt, die Westküste von Ost-Maui eignet sich hier nämlich ganz hervorragend für.

    Bevor es an den Strand geht, schlendern wir noch etwas durch Kīhei und kaufen uns bei unserem Lieblingssupermarkt Foodland (wir haben endlich wieder halbwegs vernünftige Preise für Obst und Gemüse gefunden) unser Mittag-/Abendessen: das Nationalgericht Poke Bowl.

    Wir legen uns in den Ulua Beach Park und genießen die Sonne und unsere leckere Malzeit. Eigentlich wollten wir hier auch noch Schnorcheln gehen, aber wir haben so lange rumgetrödelt, dass daraus nichts mehr geworden ist 🤷🏻‍♀️. Denn jetzt müssen wir auch schon wieder aufbrechen um rechtzeitig zum Little Beach zu kommen. Am Little Beach (clothing optional) findet Sonntagabends bis Sonnenuntergang wohl immer eine kleine Party statt. Dass hier etwas mehr los ist, merkt man schon an dem überfüllten Parkplatz. Vorbei an Big Beach, dem größten Sandstrand Hawai'is, "klettern" wir eine Felswand hinauf um zu dem abgelegenen Little Beach zu kommen. Das "clothing optional" schlägt einem auch direkt bei dem Blick um die Felsen ins Gesicht und man wird von der Musik eines Trommelkreises begrüßt. Viele Leute tanzen ausgelassen und nackt, nur mit Blumenkränzen geschmückt zu der Trommelmusik. Wir fühlen uns wie inmitten einer Hippiekommune. Auch wenn wir persönlich noch bei keiner waren, stellen wir es uns zumindest so vor.

    Wir bereiten unsere Handtücher aus und springen (in Bikini und Badehose) erst einmal in die hier sehr hohen Wellen. Um uns herum liegen auch noch viele Andere, die die Musik eher durch zuhören als mitmachen genießen. Dass diese Strandparty auch in einigen Reiseführern auftaucht, wird deutlich als eine Gruppe etwas älterer Touristen in Sandalen und Tennissocken (das müssen Deutsche sein 🤔) ankommt und ihre Campingstühle am Rand des Strandes aufstellt. Wie auf einer Tribüne aufgereiht beobachten sie die Tanzgruppe und den Strand. Der Anblick ist fast genauso amüsant als selbst den Tänzern zuzusehen 😁.

    Sobald die Sonne untergeht, wird noch eine kleine Feuershow geboten, bevor sich der Strand sehr schnell leert, da es hier ohne jegliches Licht doch schon ziemlich dunkel wird.
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  • Day318

    Road to Hana

    April 25, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Der erste Tagesausflug geht nach Hana ganz im Osten der Insel. Nach leichten Startschwierigkeiten und einem Abstecher beim Autovermieter wegen unseres eigentlich abnehmbaren Dachs/Soft-Tops fahren wir mit wehenden Haaren los (naja... einmal mehr, einmal weniger).

    Obwohl wir vielleicht nicht immer mit dem Sprichwort übereinstimmen, ist heute tatsächlich der Weg das Ziel. Die Straße nach Hana ist eine Touristenattraktion der Insel, weil sie relativ eng und kurvig ist und zwischen der Küste und den Erhebungen im Inland verläuft. Daher sehen wir auf dem Weg bereits zig Wasserfälle und machen auch einige Stopps bei den überwiegend natürlichen Attraktionen. Außerdem haben wir heute das leckerste Bananenbrot mit Kokoseis gegessen und uns eine alte Tempelanlage angeguckt.

    Das Wetter ist zum Glück heute hervorragend und auch der Verkehr auf der Straße hält sich in Grenzen. Das ist besonders gut für die zahlreichen Engstellen und den Großteil der Brücken, die insgesamt nur eine Fahrbahn bieten und daher besondere Vor- bzw. Rücksicht verlangen. Die über 30 Meilen der "Road to Hana" legt man daher im Schnitt mit vielleicht 20-25 km/h zurück.

    Daher schaffen wir auch nicht alles, was wir uns vorgenommen haben und werden das Abenteuer wohl an einem der kommenden Tage noch einmal wagen. Die Erfahrungen heute waren aber bereits sehr schön.
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  • Day323

    Moloka'i

    April 30, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute geht es auf die dritte von insgesamt fünf Inseln - Moloka'i.

    Da wir wieder in einer kleinen 10-Sitzer Einpropellermaschine unterwegs sind, fliegen wir so tief und nah an der Küste Moloka'is vorbei, dass es die überall sehr beliebten aber auch teuren Helicopterrundflüge quasi ersetzt. Wie sehen alle Wasserfälle und Buchten, welche sonst nur per Helicopter oder Boot erreichbar sind und sogar über die weltweit größte Steilküste fliegen wir. Ein ziemliches Glück, da wir hier eigentlich hinwandern wollten, aber der Wanderweg aufgrund von Zerstörungen bei Flash Floods seit Dezember gesperrt ist.Read more

  • Day325

    Die kleine Insel Molokai

    May 2, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 23 °C

    Und schon ist unsere Zeit auf Molokai wieder vorbei... Wir haben einiges erfahren, aber auch ein wenig entspannt und unsere Unterkunft in einem Hotel mit Pool ausgenutzt. Welch ein Luxus! 😉

    Unser erster Ausflug und kulturell unsere interessanteste Erfahrung bisher war die häufig empfohlene Wanderung im Halawa-Tal verbunden mit einigen Informationen zu den Menschen und zu den Bräuchen, die in der Gegend lange üblich waren und den wenigen verbliebenen Bewohnern heute noch wichtig sind. So lernen wir, dass heute noch Überreste einer der frühesten polynesischen Siedlungen in ganz Hawaii sichtbar sind.

    Unser Guide erzählt uns ein wenig über den Brauch, einem der Kinder (Söhne) der Familie die Geschichten und Traditionen zu erzählen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Polynesier/Hawaiianer keine Schrift hatten und sie erst durch Europäer mit lateinischen Buchstaben zu Papier gebracht wurde. Interessanterweise war derjenige, der das zuerst umsetzte ein Deutscher, weswegen das hawaiianische "w" z. B. wie im Deutschen ausgesprochen wird (also in Englisch eigentlich ein "v" wäre). Wenn wir also in Deutschland von "Hawai'i" sprechen liegen wir unerwarteterweise näher an der eigentlichen Aussprache als viele US-Amerikaner. Auch wurde uns beigebracht, dass die eigentlich korrekt wirkende Aussprache unseres aktuellen Aufenthaltsorts "Moloka'i" ohne Pause vor dem abschließenden "i" ausgesprochen wird. Auch von einigen Locals wird einem das anders beigebracht und damit waren wir auch bei einem Lieblingsthema unseres Gastgebers: Die "Verwässerung" der hawaiianischen Kultur und Sprache und deren Kommerzialisierung. Mit seinem Unmut über die USA scheint er uns gerade auf dieser Insel nicht alleine zu sein, wobei eine langjährige Unterdrückung der ursprünglichen Sprache und Kultur sicherlich nicht geholfen haben.

    Um etwas zur Aufklärung und zum Verständnis beizutragen, erklärt er uns aber auch, dass die einzelnen Gemeinden früher für die nachhaltige Bewirtschaftung des umliegenden Landes und Meeres zuständig waren und man nur mit vorheriger Zustimmung deren Gebiete betreten durfte. Dazu wurde - wie live demonstriert - eine Art Trompetenstoß durch ein Muschelhorn ausgestoßen. Die Anfrage wurde durch einen gleichartigen Klang der Gegenseite positiv beantwortet. Ein gutes Kommunikationsmittel, da die Muschelhörner wahnsinnig laut sind.

    Außerdem lernen wir noch den lokalen Gruß, bei dem kurz die Köpfe bzw. Nasen aneinandergehalten und ein Atemzug genommen wird. Wir haben das in der heutigen Zeit nicht auf den Inseln gesehen, aber es ist ein interessanter Teil der Kulturgeschichte. Genauso erfahren wir über die Bedeutung der Kukui-Nüsse, aus deren Hüllen auch heute noch Ketten hergestellt werden. Diese gibt es zum Leidwesen traditionsbewusster Hawaiianer auch in Hülle und Fülle als Touristensouvenir, die die tiefere Bedeutung nicht unbedingt kennen und daher auf Unmut stoßen können. Im Gegensatz zu den wunderschönen Blumenketten sind sie aber als reines Mitbringsel auch nicht so schön, dass man sie unbedingt kaufen muss.

    Unsere spätere Wanderung zum Wasserfall war dann noch ganz schön, aber weniger neu und spannend für uns als die kulturellen Infos.

    Am Tag vorher haben wir uns die Küste an der Nordseite von einem Aussichtspunkt angeschaut und eine nahegelegene Fruchtbarkeitsstätte angeschaut. Auch ohne Hintergrundinfos kommt man schnell auf die Idee, warum man den Ort bzw. den großen Stein dafür ausgesucht hat. Auf dem Weg der kleinen Tour sind wir außerdem an einer Macadamia-Farm vorbeigekommen und haben eine ausgiebige persönliche Führung und Erklärung bekommen. Obwohl Macadamias ursprünglich aus Australien kommen, gelten sie heute als ein typisch hawaiianisches Produkt, da sie hier hervorragend wachsen und der Baum das gesamte Jahr über Früchte bzw. Nüsse produziert. So gibt es denn auch immer etwas für die Farmer zu tun. Wir durften uns einige Macadamias frisch aus ihrer inneren Hülle "befreien" und verköstigen, wobei die übliche Röstung noch einmal zusätzliches Aroma hervorbringt und zusätzlich für eine längere Haltbarkeit der Kerne sorgt. Das war eine lecker Erfahrung!

    Den letzten vollständigen Tag haben wir uns mal wieder zum Entspannen und für ein wenig Planung der nächsten Woche gegönnt. Ein wenig Urlaub muss ja auch mal sein. 😉
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  • Day322

    Haleakalā Nationalpark

    April 29, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    An unserem letzten Tag auf Maui wollen wir uns noch den Haleakalā Nationalpark ansehen und eine Kraterwanderung machen.

    Bevor wir in den Nationalpark aufbrechen, halten wir noch bei einer Lavendelfarm und gucken uns die Lavendelfelder an. Nachdem wir alle Produkte im Sortiment genaustens inspiziert haben, kaufen wir mal wieder nichts (die Einschränkung auf 15kg Gepäck auf unseren nächsten Flügen lässt uns eine Menge Geld sparen 😀) und machen uns auf in Richtung Nationalpark. Als wir eine Höhe von ca. 1000 m erreicht haben, zieht sich die Wolkendecke schon sehr stark zu und ab ca. 2000 m fängt es an zu regnen. Aber wir sind optimistisch, da der Vulkan auf ca. 3000 m und damit sicherlich schon wieder über den Wolken liegt. Leider ist dem nicht so und es fängt auch noch an zu hageln ❄ ... im Sommer auf Hawai'i 😖.

    Wie man auf den Fotos sieht, sieht man hier oben nichts, aber der Ausblick hätte sehr schön sein können. Wir fahren natürlich trotzdem zu jedem Aussichtspunkt, das hat sich gelohnt 😀. Nur die Wanderung lassen wir doch doch lieber sein und machen uns wieder auf den Weg 3000 m abwärts.
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  • Day23

    Maui

    September 8, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Aloha aus Maui 🤙🤙

    Seit letzten Donnerstag erkunden wir die zweite hawaiianische Insel Maui. Unsere Unterkunft war ein Airbnb in Kihei, im Süden der Insel. Der Süden ist landschaftlich eher trocken und öde, im Gegensatz zum Norden welcher tropisch ist. Das Wetter war blendent, immer zwischen 25 (Nacht) und 38 Grad. Wir haben festgestellt, dass die touristischen Highlights weiter verteilt sind und somit das Ganze weniger hektisch wirkt - ein Ort zum Herunterfahren.

    Unsere persönlichen Highlights und was wir sehr empfehlen können:

    - Road to Hana:
    Ein 84km langer Highway an der Nordwest-Küste, mit 617 engen Kurven (Anina‘s persönliches Highlight), über 59 einspurige Brücklein, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35km/h, durch eine tropische Landschaft mit vielen Wasserfällen, tropischen Pflanzen und vielen Bäumen. (Erstes Gewitter seit Kanada)

    - Schnorchel-Ausflug zum bekannten Molokini Krater und Turtle Town:
    Dies war ein 5-stündiger Boottrip zu zwei bekannten Schnorchelspots. Wir sahen viele bunte Fische aber leider keine Schildkröten. Dies war ein schöner Ausflug.

    - Sonnenuntergang auf dem Haleakalā Krater:
    Der Haleakalā (Haus der Sonne) ist ein massiver Schildvulkan, der mehr als 75% der Fläche der Insel einnimmt. Von unsere Unterkunft aus hatten wir 1.5 Studen bis wir den Krater in 3050mü.M mit unserem Mietwagen erreichten. Von dort aus erlebten wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang.

    Nun gehts es für uns weiter auf die dritte und somit auch letzte hawaiianische Insel für uns - Big Island. Dort verbringen wir 10 Tage. Wir freuen uns sehr.

    Aloha und bis bald 🤙🤙
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  • Day5

    Beach day

    September 15, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 30 °C

    I woke up every 90 minutes during the night thinking that it was time to get up. I am still not used to this time zone. At least I was able to get back to sleep 😴. Getting out of bed was tough. I can feel our hike from yesterday. Glad we decided to have a day to chill and relax.

    We decide to have breakfast at our hotel this morning. The restaurant called Gazebo is famous for its breakfasts with its view on the ocean. We have to arrive before the restaurant opens to get a place. There is quite a big lineup when the restaurant finally opens. The food was good, I had the omelet called the Big Kahuna 😋

    After that great meal, we decide to rent snorkeling gear and head over to Honolua Bay to marvel at the coral and variety of aquatic life. We get to see so many colourful fish and coral. We also get to watch two sea turtles. We swim in a school of fish that Ben spotted. I try to take photos of all the amazing views but our water case is not the best. The focus is not working as well as I would like.

    We have a quick lunch at a local place and then head over to the market for supplies. We get some nice steaks 🥩 for supper👍

    Back at our resort we decide to head over to the beach nearby 🏖. The waves are pretty strong and have lots of pull. If you don’t fight it and relax it’s quite the ride. The water is very warm and the sun is hot. We need to go get a bit of shade.

    We head back to our room and finish our afternoon near the pool while enjoying the view of the waves on the ocean 🌊 . Quite a nice day for recovery.
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  • Day3

    Haleakalā to Palikū

    September 13, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Haleakalā to Palikū

    3:45 am is our wake up time today. We have tickets to go see the sunrise atop an extinct volcano in Haleakalā national park. Thankfully we packed all our stuff before going to bed last night. We have quick toast, pack the car and start our climb.

    James our audio guide is there to explain some of the history of Hawaii while we turn and turn and turn all the hairpin switchbacks. As we go higher I start to feel vertigo, all I see on the side of the road is a couple of brands of grass and after that it’s pitch black. It looks like I’m driving along a precipice. I know I won’t drive off the road but it’s still creepy.

    I also realize as we go up that we will be at about 3000m high once we get at the top. I am not acclimated to hike at this altitude... I start worrying that the trek might be too tough. We have about 40 pounds of extra weight to carry. I calm myself down by telling myself that I’ll try and if it’s too tough we’ll turn back instead of continuing the whole trail. Ben also tells me that we will be going down most of the way. Tomorrow we will be hiking it all back up.

    Once we arrive at the top we are guided in the very tight parking to a spot we can leave our vehicle. We were not the only one with permits... there are lots of people here. As we get out of the car we feel the very cold air. It’s about 5 Celsius. Thankfully we have our coats; it’s still however cold, the wind doesn’t help. We head to one of the viewpoints and squeeze in with the people to take some photos. We take tons of course. We will clean up what we don’t want later.

    Once the sun is out everyone heads back to their car to go back down. We decide to take the car and drive just a little higher where there is another observation point. From here we can see the telescopes, however, we are not able to go visit.

    I drop off Ben back at the visitor centre and leave him with our gear. I take the car down to a lower parking. We need to do this because we will be exiting from a different trailhead. To get back to the visitor centre I have to hitchhike. OMG, I hope someone will want to pick me up. After about 10 minutes, Keith, a retired Navy officer, gives me a ride. Thank you Keith.

    I’m ready as I’ll ever be, let’s go. The hike down the crater is a good incline. It’s not too bad on the knee, I’ve been having issues with my left knee going down stairs for the last year. Ever since the crazy amount of hiking we did last year in Yosemite my knee has it’s days where it’s painful.

    The scenery is fantastic, it keeps changing on us every km. Some places are super dry and full of lava rock. Other places have different vegetation that seems very fragile. We were warned not to venture off the trail as it takes a long time for things to grow in high altitude. As we get further down we also get more clouds rolling in from the ocean. We clearly see the difference where the rain falls. The vegetation is different and more luscious.

    We arrive at our camping spot around 2pm. We pick our spot and try to put the tent up. As we haven’t used our tent in a while we always have a hard time with the first set of poles. For some reason it’s not intuitive and we ended up changing it more times than I want to share. We have to hurry as the rain is starting. We finally get everything set up and get in the tent. We made it just in time as the rain starts falling pretty hard. We chill in the tent until the rain stops. I think I will be sleeping pretty well tonight.

    We have dinner and watch a couple shows we downloaded. The area here is very quiet. It’s Friday 13th and it’s also the full moon. I hope there are not too many werewolves 😆
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You might also know this place by the following names:

Maui County, Maui, Мауи, মাৱি কাউন্টি, Comtat de Maui, Condado de Maui, Maui konderria, شهرستان ماویی، هاوایی, Comté de Maui, מחוז מאווי, Maui megye, Մաուի շրջան, Contea di Maui, マウイ郡, Maui Comitatus, Maui Kūn, Hrabstwo Maui, ماوئی کاؤنٹی, Comitatul Maui, Maui Coonty, Округ Мауи, Мауї, ماوئی کاؤنٹی، ہوائی, Quận Maui, Condado han Maui, 茂宜縣

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