United States
Maui

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104 travelers at this place:

  • Day231

    Wenig Schwein gehabt auf Maui (1/2)

    September 4 in the United States

    Der Empfang am Flughafen auf Maui ist warm und freundlich. Überall stehen nette Empfangs-Damen mit Namenstafeln und diesen typischen Aloha-Blumenketten. Unser Name steht allerdings nirgends. Schade. Ich hätte auch hier mehr erwartet. Das ist schliesslich Hawaii! Unsere Bleibe, unser Gefährt und somit unser Heim für die nächsten sieben Tage heisst Wrangler, Jeep Wrangler! Total geile Kiste mit Zelt auf dem Dach. Endlich sitze ich wieder am Steuer und kann was bewegen. Das habe ich vermisst. Sue macht ja schon oft mit, hat aber meist doch auch eigene Ideen und Vorstellungen im Kopf. Nicht so der Jeep, der macht genau das was Papa will. Ok, Sue navigiert. Also mach ich eigentlich das was Sue will. Verdammt.

    Der erste Teil der Reise hier führt uns über die spektakuläre Road to Hana, auf die regnerische Seite von Maui. Beim ausgewählten Camping werden wir erneut nicht feierlich empfangen und um die hinterlassene Nummer anzurufen, müssen wir ein paar Kilometer weiter Empfang suchen. Kurz bevor wir uns auf den Weg machen, steht plötzlich eine eher unattraktive Frau in ihren Mid-Vierzigern an meinem Fenster. Sie wirkt irgendwie verladen. „Crack geraucht?!“ Geht mir durch den Kopf. Wo „Kähiu“ wäre, will sie mit flacher Stimme wissen. Keine Ahnung, habe ich hawaiianische Tattoos im Gesicht? Aber das klingt irgendwie ähnlich wie da wo wir hin wollen, um zu telefonieren. Sichtlich erleichtert, will sie uns in ihrem Auto folgen. Nebenbei und kaum verständlich erwähnt sie noch, dass ihr Freund das Auto geschrottet hätte, dessen völlig demolierte und leicht rauchende Front ich erst jetzt im Rückspiegel erkenne. Hmm. Zu meiner Überraschung - oder eben auch nicht - sitzt ausser ihr aber niemand im Auto. Ich bin also ziemlich sicher, dass nur sie ihren Freund sehen kann. Wie die Tattoos in meinem Gesicht. Nach fünf Minuten am Ziel angekommen, meint die olle Crack-Nudel mit vernebeltem Blick, das wäre nicht, was sie gemeint habe. Ein verzerrtes Lächeln später torkelt sie bereits auf ein paar richtige Locals zu. Und tschüss.

    Die erste Nacht ist kurz und aufgrund immer wieder einsetzendem Regen äusserst laut. Geschlafen wird trotz der Flasche Rotwein wenig. Zumindest auf meiner Seite vom Zelt. Am nächsten Morgen wird schnell deutlich, wieso Hawaii auch „Rainbow State“ heisst. Die Dinger sind hier überall. Vielleicht kommen die sogar von hier. Ursprünglich. Doch wie damals in den Anden, warten wir auch hier vergeblich auf die ganzen Einhörner, aus deren Arsch die Dinger ja entspringen. Wahrscheinlich mögen die keinen Regen. Wohl auch der Grund, wieso die farbigen Dinger jeweils nur von kurzer Dauer sind. Vielleicht mal Laura fragen, die kennt sich damit ja aus. Nach einem kurzen Tasting-Besuch beim einzigen Weinproduzenten hier - die machen sogar Wein aus Ananas!? -, gehts rauf auf den Vulkan Haleakala, wo uns ein atemberaubender Sunset vorgeführt wird. Gleiches gilt allerdings auch für die Kälte nach dem Eindunkeln, die verschlägt einem ebenfalls den Atem. Unser Plan ist es, auf dem Gipfel zu übernachten und dem hoffentlich ebenfalls spektakulären Sonnenaufgang beizuwohnen. Das Zelt auf dem Dach haben wir ja immer dabei. Ausser ein paar Sterngucker sind wir alleine, als wir uns Chickpea-Curry mit Quinoa - genau, davon haben wir immer noch! - aufwärmen. Irgendwann sind wir ganz alleine und versuchen aufgrund der eisigen Temperaturen im anstatt auf dem Jeep zu schlafen. Mit mässigem Erfolg. Der Sunrise ist zwar auch schön, aber bei Hawaii hatte ich irgendwie immer Bast-Röckli und Strand im Kopf und nicht Insomnia und kältebedingte Nahtoderfahrung.

    Naja, wir sind ja noch ein paar Tage hier.
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  • Day234

    Wenig Schwein gehabt auf Maui (2/2) 

    September 7 in the United States

    Und dann ist es endlich so weit. Uns erwarten Strand, Sonne und Wärme auf der trockenen Seite der Insel. Sogleich und äusserst müde buchen wir eine Schnorchel-Tour nach Molokini - ein versunkener Vulkan, dessen Krater nur knapp über die Wasseroberfläche reicht und ein einzigartiges Korallenriff beheimatet. Da die Tour bereits um 06:15 los geht - genau, Arschgeigen! -, schlagen wir unser Zelt auf einem einfachen Camping ganz in der Nähe und direkt am Highway auf. Allerdings endet auch diese Nacht frühzeitig. Trotz Übermüdung weckt man uns noch vor Mitternacht mit dem Hinweis, dass dieser Camp-Ground Mittwoch/Donnerstag geschlossen sei und wir uns strafbar machen würden. Wat?! Was ist bloss mit dieser verdammten Insel los?! Ich könnt kotzen. Tue es aber nicht. Vernünftig wie ich bin. Und wegen der Sauerei im Zelt. Wie die Nacht endet in der Folge auch der Schnorchelausflug - oh Wunder! - kaum hat er begonnen. Zu viel Wind. Wie schon die letzten Tage. Das sagt einem natürlich beim Buchen und Bezahlen am Abend vorher keiner. Klar, sonst wäre das Schiff ja leer. Macht Sinn. Nochmals, Arschgeigen. 

    Geschnorchelt wird dann aber schon noch. Einfach woanders und weit weniger spektakulär. Uns gefällts trotzdem. Irgendwie. Nach vier Nächten mit grösstenteils vernachlässigbaren Schlafphasen, zieht es uns im Anschluss auf einen teuren, privaten und vergleichsweise gut ausgestatteten Camping-Platz. Eine warme Dusche und zehn Stunden Schlaf später, fühlt es sich doch tatsächlich ein wenig wie Urlaub an. Aber erst ein wenig. Damit irgendwann doch noch dieses Maui- oder generell Aloha-Feeling aufkommt, besorgen wir uns Tickets für ein Lu’au - traditionelle hawaiianische Küche gepaart mit allerlei Showeinlagen und „All-you-can-eat-AND-DRINK!“-Bändeli. Der Höhepunkt besteht aus einem saftigen Schwein, das nach mehreren Stunden in einem Erdofen feierlich ausgegraben wird. Das arme Schwein hat die kulinarische Prozedur erwartungsgemäss nicht überlebt. Schade. Aber lecker. Und so haben wir an dem Abend auch ein wenig Schwein - zumindest auf dem Teller - und zusammen mit diversen Drinks, sowie Sue‘s „fabulous look“ (schau Foto) und gekonnter Hula-Tanzeinlage (schau Video), entsteht tatsächlich eine Art Wowi-Maui-Feeling. Dann heisst es allerdings auch schon wieder Tschaui-Maui. In der Hoffnung, Hawaiian Airlines bringt uns unbeschadet nach Oahu. 

    Das ist da wo Honolulu, Waikiki-Beach und Pearl Harbor ist. Im Fall. 

    Ein Video zu Maui gibt's hier: https://youtu.be/_lupwv24Glw
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  • Day97

    97 Tag Kihei

    July 17 in the United States

    Heute wurden wir geweckt,
    vom Hahn und nicht vom Beck🐔.
    Heute spielten wir am Strand,
    mit einem Ball in der Hand⚽️.
    Für das Apero gingen wir in die Brauerei
    und hinterliessen keine Sauerei🍺.
    Nach dem Sunset,
    gehts ins Bett🛏.
    Dieses Gedicht habe ich allein berichtet
    und meine Eltern haben nicht mitgedichtet👪.

  • Day95

    Tag 94 Maui

    July 13 in the United States

    Schon um 10 Uhr morgens waren wir wieder auf dem Surfbrett. Ich dachte, dass ich eine gute Schwimmerin bin und paddeln kein Problem ist. Nach einer Stunde surfen hatte ich solch starke Krämpfe in den Armen, dass ich nicht mehr in der Lage war eine Flasche zu halten. Es ging einfach gar nichts mehr😂😂. Dafür hat es mit dem surfen geklappt. Am schönsten war aber, als eine Riesenschildkröte versuchte auf mein Brett zu kommen. Man muss wirklich aufpassen, dass man die Schildkröten nicht „übersurft“😱. Morgen wird mal nicht gesurft, damit unsere Muskeln sich erholen können. Später waren wir noch einkaufen. Eine solche kleine Packung Kellog‘s kostet stolze $8.00😱. Was macht man nicht alles für ein glückliches Kind!Read more

  • Day96

    Tag 95 Maui

    July 14 in the United States

    Der Weg ist das Ziel. So lautete unser Motto heute. Früh morgens fuhren wir die berühmte Road to Hana. Das ist eine extrem kurvenreichen Strasse der Küste entlang. Das hiess, drei Stunden hin und drei Stunden zurück fahren. Wie wurden mit atemberaubender Aussicht belohnt.

  • Day97

    Tag 96 Maui

    July 15 in the United States

    Nach einer schlaflosen Nacht (weil es so heiss war) ging es nachdem Frühstück zum Strand. Ich bekam von Levin Nachhilfeunterricht im Wellenspringen. Mit mässigem Erfolg. Eine Welle hat mich so erwischt, dass ich wie ein toter Fisch gestrandet bin🙈😂.
    Um 16 Uhr machten wir uns auf den Weg zum 3055m hohen Vulkan. Es kam uns wie in der Schweiz vor. Zuerst fährt man durch Nebel bis man sich dann immer mehr der Sonne nähert und sich dann der Nebel ganz auflöst. Der Sonnenuntergang über dem Nebelmeer war unglaublich schön. Aber auch schweinekalt. Gerade mal 10 Grad. Wir Schweizer sollten es ja wissen, dass es auf 3000m etwas kühl werden kann. Trotzdem wäre es ein Verbrechen gewesen, auf Hawaii lange Hosen zu tragen😂.
    Der Nachhauseweg war weniger entspannt. Das Benzin wurde extrem knapp und eine Tankstelle weit und breit nicht in Sicht! Als wir dann endlich zu einer gelangt sind, akzeptierte diese unsere Visacard nicht. Ich muss euch jetzt nicht erzählen wie angespannt Patrik war😱. Er verdonnerte Levin und mir sogar ein Sprechverbot 🤫😳. Schlussendlich haben wir eine Tanke gefunden, wo ein Shop hatte und wir bezahlen konnten🤩. Ende gut, alles gut. Ach ja... wir dürfen auch wieder sprechen😂😂
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  • Day100

    Tag 99 Maui

    July 18 in the United States

    Mein Plan war ja, Chickennuggets zu essen, damit der Hahn einsieht, was ihm blühen wird, wenn er nicht endlich Ruhe gibt. Erfolglos😡. Morgens um 04.46 krähte er tatsächlich wieder los. Zum Glück haben wir eine Klimaanlage die lauter macht als sie wirklich kühlt. Dieser Lärm war dann doch erträglicher als das vom Hahn. Den Tag genossen wir nochmals mit surfen und perfekten Wellen am Strand. Langsam macht sich die Anstrengungen der Surftage bemerkbar und eine Erholung tut uns gut. So genossen wir den letzten Tag auf Maui.Read more

  • Day5

    Haleakala

    September 26 in the United States

    Wie angekündigt hat der Wecker heute sehr früh geklingelt, um 3:00 Uhr. Denn nur der frühe Vogel fängt den Wurm, heute war das der Sonnenaufgang am Haleakalā.
    Pünktlich waren wir vor Ort auf 2998m, bei eisigem Wind und Temperaturen um die 10 Grad. Aber den widrigen Umständen zu trotzen hat sich wahrlich gelohnt! Da der Haleakalā über die Wolken hinausragt ist der Sonnenaufgang ein ganz besonderes Spektakel, noch unterstrichen durch den hawaiianischen Gesang den eine Mitarbeiterin des Besucherzentrums anstimmte, als das erste Stückchen Sonne zu sehen war.
    Im Anschluss haben wir uns kurz im Auto aufgewärmt, um die letzten paar Meter bis zum 3055m hohen Gipfel zu fahren. Von hier kann man die 160km bis Big Island überblicken und eines unserer Ziele der nächsten Tage sehen, den Mauna Kea. Auf dem Weg nach unten konnten wir dann noch ausführlich die Überreste des Kraters betrachten, da der Haleakalā ein Vulkan 🌋ist. Zuletzt ist er 1790 ausgebrochen, ein erneuter Ausbruch ist zwar unwahrscheinlich aber möglich.
    Den restlichen Tag verbrachten wir an einem wirklich schönem kleinen Strand aus Vulkangestein. Hier haben wir uns die Zeit mit Schnorcheln in einem noch herrlich intaktem Riff vertrieben. Von Land aus haben wir in einer Nebenbucht sogar einen Hai 🦈 gesehen!
    Doch das für mich schönste und beeindruckendste Erlebnis des heutigen Tages waren die zwei Meeresschildkröten 🐢 die ich beim schnorcheln sehen durfte! Eine war so neugierig was ich denn für eine komische Schildkröte bin, das sie ganz nahe zu mir geschwommen ist und mich umkreist hat. Wirklich einmalig 💕
    Ihr dürft mich jetzt übrigens die „die mit der Schildkröte tanzt“ nennen 😁
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  • Day99

    Tag 98 Maui und die Hühner

    July 17 in the United States

    Auf Hawaii gibt es viele freilebende Hühner zu sehen. Diese Tiere sind überall und somit auch vor unseree Wohnung. Die Frauen unter sich wären ja (wie üblich) kein Problem. Aber der Hahn (typisch Mann) muss sich natürlich unter all den Hühnern behaupten. Und das macht er jeden Morgen pünktlich um 04.20 mit lautem krähen😡. Bei aller Tierliebe.... auf dem Teller machen sie mich am glücklichsten. Heute gibts Chicken Nuggets zum z‘Nacht😝.
    Selbst im Paradies bleibt man von der Hausarbeit nicht verschont. Wie ihr seht, kehrt auch bei uns der Alltag ein😂.
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  • Day100

    Fazit Maui

    July 18 in the United States

    Die kurvenreiche Road to Hana war sicherlich ein Highlight von Maui. Auch Maui bietet traumhafte Strände und gleichzeitig wunderschöne Wasserfälle mit vielen Wäldern. Für mich persönlich war aber ganz sicher, das Surfen mein Highlight. Die langen Wellen, das warme Wasser, die Schildkröten.... einfach ein Traum. Und wir konnten es nochmals richtig üben und haben Fortschritte gemacht. Ich liebe das Surfen und es zerbricht mir das Herz, dass es wahrscheinlich für eine Zeit lang das letze Mal war😢. Schlussendlich bin ich dankbar, dass wir diesen Sport unter solchen Bedingungen lernen durften und vorallem unfallfrei über die Wellen kamen.Read more

You might also know this place by the following names:

Maui County, Maui, Мауи, মাৱি কাউন্টি, Comtat de Maui, Condado de Maui, Maui konderria, شهرستان ماویی، هاوایی, Comté de Maui, מחוז מאווי, Maui megye, Մաուի շրջան, Contea di Maui, マウイ郡, Maui Comitatus, Maui Kūn, Hrabstwo Maui, ماوئی کاؤنٹی, Comitatul Maui, Maui Coonty, Округ Мауи, Мауї, ماوئی کاؤنٹی، ہوائی, Quận Maui, Condado han Maui, 茂宜縣

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