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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Leia mais
  • HSBC Main Building

    1 de abril de 2017, South China Sea ⋅ ⛅ 28 °C

    Ein paar Minuten später befinden wir uns mitten in der Skyline! Rund um uns glänzt Glas und Metall in der Sonne. Über den Statue Square im Schatten der großen Banken bummeln wir zum HSBC Main Building - die Zentrale von Hongkongs bedeutendstem Bankhaus und das spektakulärste Stück moderner Architektur in der Stadt. 1985, bei Fertigstellung, war es das teuerste Bürohaus der Welt. Eine transparente Bauweise und ein computergesteuertes Spiegelsystem zum Einfangen von Tageslicht machen es auch für uns interessant. Fast das gesamte Erdgeschoss ist offen und ein öffentlicher Platz. Ein riesiger gläserner Boden der darüberliegenden Schalterhalle verhindert, dass die klimatisierte Luft nach unten entweicht. So entsteht ein über 50 m hohes Atrium. Mit gläsernen Rolltreppen können wir in die große Schalterhalle hinauffahren.
    Vom alten Gebäude sind nur die vor dem Haupteingang stehenden Löwenskulpturen erhalten geblieben.
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  • Hong Kong Park

    1 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 19 °C

    Eine Oase in der Stadt ist Hongkongs schönster Stadtpark, der Hong Kong Park. In einer gewaltigen Voliere sehen wir einheimische Hornschnäbel, Tauben aus aller Welt und anderes Gefieder. Sehr schön mit einem Baumwipfelpfad angelegt. Hier verbringen wir die Mittagszeit und bummeln weiter durch Dschungel im Hochhausdschungel!Leia mais

  • Flagstaff House und Regierungsviertel

    1 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Ende des Parks steht das älteste Kolonialgebäude der Stadt, das Flagstaff House. Früher Residenz des kommandierenden Generals, heute ein Tee Museum mit ein bisschen Geschichte und Kunst und allerlei Kuriositäten.
    Durchs Regierungsviertel kommen wir zur Uferpromenade. Wegen Wochenende treffen wir auch hier viele Leute, die meisten lassen sich auf den Rasenflächen nieder oder nehmen an einem Kulturwettbewerb der örtlichen Schulen teil: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQhrEeEV7yEAQbl1
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  • Central Escalator

    1 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 21 °C

    Im ältesten Teil des Central Disticts befindet sich der Central Market (im Moment in "Umnutzung" befindlich). Von hier aus führt die 880 m lange Rolltreppenstraße des Central Escalator in die Wohnviertel des Midlevels. Morgens für vier Stunden abwärts und den Rest des Tages bis Mitternacht nach oben. Das lassen wir uns nicht entgehen und fahren eine Rollbahn bzw. Rolltreppe nach der anderen, fast einen Kilometer lang, nach oben. Wir staunen wie lange das dauert!
    Runter müssen wir laufen, finden unterwegs eine Moschee und landen unten in der Hollywood Road, Schatzkiste und Fundgrube für Trödel und alte Kunst.
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  • Victoria Peak

    2 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 16 °C

    Sonntag 8.30 Uhr: Mit der Doppelstockstrassenbahn fahren im zweiten Anlauf zur Peak Tram, um auf den Victoria Peak zu gelangen. Und dieses Mal kommen wir auch sofort nach Ankunft mit der Peak Tram mit. Allein diese Fahrt ist ein Erlebnis. Es ist eine der ältesten Standseilbahnen der Welt - eröffnet 1880 - und überwindet 370 Höhenmeter an einem 1.500 m langen Seil. Die Bahn ist so steil, dass es so wirkt, als würden die Hochhäuser entlang der Strecke umfallen. Da könnte uns schon Bange werden, doch gab es seit Eröffnung der Bahn keinen einzigen Unfall.
    Oben angekommen, lassen wir die Gebäude "The Peak" und "Peak Gallery" mit seinen Shoppingcenter und Restaurants links und rechts liegen, um direkt den Rundweg um den Victoria Peak anzusteuern. Ein erster Blick über die Stadt und den Hafen zeigt uns jedoch - sehr diesiges Wetter. Damit werden die Aussichten von den View Points eher miserabel sein und wir beschließen den Gipfel zu besteigen. Das gibt uns dann vielleicht eine Stunde zur Wetterbesserung. Also los über die schönen Victoria Gardens zum Peak. Zu dieser frühen Stunde sind nur einige Gleichgesinnte mit uns unterwegs. Bei Ankunft verschließt sich uns dann der Gipfel, denn er ist Sperrbereich, mit Funkmasten besetzt, umzäunt und gesichert. Früher gab es hier mal einen Militärstützpunkt, ein Erholungsheim für Soldaten und einen Pavillon. Das ist im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört worden und jetzt ist hier ein kleiner Park mit Pavillon und Aussicht. Das nehmen wir, denn die Sicht ist auch schon viel besser geworden. So sehen wir in einiger Entfernung einen weiteren Gipfel, den High West, der über einen Kammweg erreicht werden kann. Sieht super aus: Also nichts wie hin, zumal wir auf der anderen Seite runterlaufen und dann auf den Rundweg zurück auf die Tram treffen können. Von da aus wollen wir eh in die Stadt runter wandern und noch ein paar Attraktionen ansehen.
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  • High West

    2 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 19 °C

    Um den 494 m hohen Gipfel zu erwandern, müssen wir erstmal wieder runter. Das geht über unzählige Stufen bis zu einem Knotenpunkt von Wanderwegen. Und jetzt wird klar, das ist ein Ausflugsziel der Hongkonger. Familien, Sportler und Wanderer sind auf den Hauptwegen unterwegs. Wir reihen uns ein und suchen den Zugang zum Wanderweg zum High West. Unser maps.me spielt uns Streiche und die Ausschilderung fehlt gänzlich. So probieren wir alle Richtungen aus und der letzte eingeschlagene Weg führt uns dann tatsächlich steil bergauf zum Ziel. Jetzt sind nur noch Einzelne mit uns unterwegs. Der Blick von oben entschädigt für alles vorweg. Trotzdem es in der Entfernung immer noch diesig ist, ist die Aussicht atemberaubend. Wir haben einen tollen Überblick über Hongkong Island.
    Nach einigen Minuten machen wir uns auf den Abstieg zum sogenannten Lung Fu Shan View Compass, einem Aussichtspunkt des von uns eigentlich für heute anvisierten Rundwanderweges. Aus einer Stunde Gipfelbesteigung zur Wetterbesserung, ist fast der gesamte Vormittag geworden. Na gut, machen wir eben einen Wandertag draus ✌️.
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  • Victoria Peak Rundweg

    2 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Abstieg ist abenteuerlich und gleich zu Beginn sagt uns ein Schild: Weg geschlossen. Da aber eine Truppe von dort hochkommt, nehmen wir den Weg in Angriff. Hier ist mal wieder klettern angesagt und wir erinnern uns an die Wege auf Rarotonga 😊. Nach gefühlten 1.000 m Abstieg (waren nur ca. 100), treffen wir auf den Rundwanderweg. Auch hier ein Schild: Road closed. Von dieser Seite sieht der Weg auch nicht wie ein Wanderweg aus und wir hätten ihn von dieser Seite aus wohl nicht gefunden. Wir haben uns unsere Mittagspause verdient und futtern Banane und Riegel. Nun aber endlich den Rundweg absolvieren. Und da sind sie wieder, die Hongkonger auf Sonntagsausflug und alle anderen Touristen.
    Wir laufen einen toll ausgebauten Weg mit zahlreichen Ausblicken auf die Stadt entlang. Am "The Peak" angekommen, wimmelt es nur so vor Menschen. Die Fahrt hinunter mit der Peak Tram hat eine stundenlange Wartezeit und an den Bussen ist es nicht besser. Für uns egal, wir wollen ja runter laufen, dauert nur 1,5 Stunden. Vorher aber noch ein Kaffee und Riegel zur Stärkung im Peak Tower Café und los gehts. Die ersten hundert Meter Höhe runter sind geschafft, da überlegen wir es uns anders. Die Attraktionen unten sind in der Nacht eigentlich viel schöner und wir wollen nach Sonnenuntergang nochmal hoch, um die nächtliche Skyline zu sehen. Dann mit der Peak Tram runter und durch die Gaslaternenstrasse ins Ausgehviertel Lan Kwai Fong.
    Der Blick auf die Karte zeigt uns, Aberdeen ist genauso weit weg und das ist der Hafen Hongkongs, in dem noch das alte Hafenflair mit seinen Dschunken zu sehen sein soll. Also wieder rauf auf den Berg und auf der andern Seite wieder runter.
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  • Aberdeen

    2 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C

    Ein schöner Weg führt uns durch den Dschungelwald runter zur Aberdeen Promenade. Eine Stunde haben wir gebraucht und stehen zunächst einmal auf einem terrassenförmig angelegten riesigen Friedhof. Alles ist aus Stein, keine Blumen, kein Grün. Sieht aus wie die Wohntürme nebenan. Wie im Leben so im Tod, scheint es. Wahrscheinlich hat das Sinn und ist zweckmäßig, nur wissen wir es nicht. Die Wohntürme sind auch hier allgegenwärtig und bilden eine kontrastreiche Kulisse zum Hafen. Der entpuppt sich tatsächlich als das Kleinod, als das es im Reiseführer beschrieben ist. Wir lassen uns auch gleich bequatschen, handeln einen Preis aus und unternehmen mit einem Sampan (kleine Dschunke) eine halbstündige Hafenrundfahrt. Und die ist einfach nur super 👍. Wir sehen die Dschunken der Fischer, die gemeinsam vertäut im taifunsicheren Hafen liegen, die modernen Jachten gleich neben den Trawlern und Schrimpsbooten. Mitten drin ein gewaltiges schwimmendes Restaurant. Es wimmelt nur so von Sampans und Dschunken jeder Größe und unsere alte Dame (Bootsführerin) fährt uns souverän durch das Gewirr. Vom Wasser aus ist der Kontrast zwischen den Booten und den Wohnburgen noch größer, wir lieben es 😍✌️. Wir glauben der Hafen ist voll, aber nein, derzeit sind vielleicht 300 - 400 Schiffe hier. In der Hochsaison (Taifunzeit) sind es über Tausend. Das muss ein Wahnsinns Anblick sein. Leider ist der Bootstrip auch mal zu Ende und wir schlendern noch ein bisschen die Promenade entlang und erfahren, dass die Boote Familienbetriebe sind und hier geboren werden, leben, arbeiten und sterben. Früher haben sie sich zu Dörfern vertäut und die Bewohner haben nur selten den Fuß an Land gesetzt. Alles was sie brauchten, wurde auf dem Wasser gehandelt. Teilweise ist das noch immer so, aber immer seltener zu finden.
    Mit dem Bus fahren wir dann bis direkt vor die Haustür unseres Appartements.
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  • Hongkong von oben, bei Nacht

    2 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir schnabulieren gemütlich unser Abendessen im Zimmer und machen uns erneut auf den Weg zur Peak Tram 🚊. Hongkong bei Nacht und von oben soll es sein. Wir kommen an der Talstation an und trauen unseren Augen nicht, Himmel und Menschen stehen Schlange. Als Wartezeit sind 2,5 Stunden angegeben 😳😩. Die müssen auch alle wieder runter, d.h. oben sieht es genauso aus 🙄. Mmh, auf morgen verschieben? Dann ist Montag und vielleicht weniger los 🤷🏻‍♂️? Es gibt ja noch den Peakbus. Wenn der nicht so voll ist, versuchen wir es heute. Also los zum Bus, der fährt ab Central, d.h. wieder ein Stück zurück (hatten wir heute schonmal). Da stolpern wir fast über eine Gruppe Frauen, die auf dem Boden sitzend schwatzen, essen, trinken und Karten spielen. Um die Ecke sind es Hunderte, wenn nicht gar Tausende. Sie sitzen auf Pappe in kleinen Pappburgen und die Straßen sind abgesperrt. Was ist das?: Demo, Skatturnier oder einfach nur Picknick und nur Frauen? Ich frage eine Gruppe Frauen und werde beruhigt, hier findet nichts Schlimmes statt. Sie finden sich an Sonntagen auf bestimmten freigegeben Plätzen zusammen, um genau das vorher geschriebene zu tun. Sie sind philippinische Hausmädchen (es gibt in Hongkong 200.000 bis 300.000) und die größte Gruppe von Expats, allerdings ohne die Privilegien der Banker aus Übersee. 400 Euro Lohn im Monat erhalten sie, dazu Bett und Verpflegung sowie einmal im Jahr ein Flugticket in die Heimat. Wegen der extrem beengten Wohnverhältnisse leuchtet ein, dass die Hausmädchen ihren freien Sonntag außer Haus verbringen (müssen). So picknicken sie zu Tausenden auf öffentlichen Gehwegen, Straßen, Plätzen und Grünstreifen in der Innenstadt. Eine friedliche Belagerung, die uns zeigt, dass Geld haben und nicht haben auch das reiche Hongkong in zwei Lager teilt.
    Dann erreichen wir den Peakbus und tatsächlich, der ist fast leer und so steigen wir ein. Als wir oben ankommen, der zweite Schock: Tausende warten an der Haltestelle für die Abwärtsfahrt 🤦🏻‍♀️. Genauso sieht es an der Peaktram aus 🤦🏻‍♂️. Für ein Bereuen der Entscheidung ist es zu spät. Damit ist die Entscheidung für den Rückweg auch schon gefallen - wir werden wieder runterlaufen 🙆🏻‍♂️.
    Doch jetzt wandern wir zügig zum nächstgelegenen Aussichtspunkt und können uns an der nächtlichen Skyline kaum satt sehen. Nachdem wir gefühlt Hunderte von Fotos gemacht haben, nehmen wir den Rückweg über die alte Peak Road in Angriff. Als wir an der Tramstation vorbeikommen, sehen wir, die Zahl der Wartenden hat sich nicht verringert. Und so reihen wir uns talwärts per Pedes hinter ein paar anderen Nachtwanderern ein.
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  • Gaslaternen und Lan Kwai Fong

    2 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ 🌙 18 °C

    Der steile Weg bergab geht teilweise durch einen Rest verbliebenen Dschungels, ist immerhin beleuchtet und immer wieder gibt es tolle Blicke auf die Stadt. Als wir die Wohntürme erreichen, finden wir tatsächlich ein wildes Stachelschwein neben der Straße.
    Über Treppen und Straßen erreichen wir ein 'Must See' Hongkongs, die Duddell Treppen am Ende der gleichnamigen Straße mit seinen Gaslaternen.
    Und da sind wir dann doch ein wenig enttäuscht 😔, denn es sind genau vier Gaslaternen, zwei an jedem Ende der Treppe. Na gut, lag auf dem Weg nach Hause und ist ja ganz nett anzusehen 🙃. Dann eben noch ein Absacker im hippen Ausgehviertel Lan Kwai Fong. Ein paar Gehminuten entfernt stehen wir mitten drin, Bars, Kneipen Restaurants und viele Menschen auf den abgesperrten Straßen. Aus jeder Kneipe dringt andere laute Musik und vor jeder Bar werden wir von den Schleppern gedrängt, doch genau hier die Happy Hour zu nutzen. In einer thailändisch anmutenden Bar nehmen wir dann Platz, aber kurz darauf verlassen wir sie wieder. Es ist einfach zu laut und an einen gemütlichen Cocktail mit Unterhaltung ist nicht zu denken. Die Preise sind auch für Happy Hour nicht wirklich verlockend und so verstehen wir, warum so viele junge Leute sich im Shop nebenan mit Alkohol und Chips versorgen und dann einfach vor den Bars und Kneipen auf der Straße stehen und trinken. So sind sie irgendwie doch mittendrin 👍.
    Wir haben keine Lust mehr und spazieren nach Hause. Heike hat übrigens einen neuen Schrittrekord erreicht: 44.444 Schritte (Stollenstiefel; für Fitbit-Eingeweihte). Wir köpfen einen neuseeländischen Sauvignon Blanc 🥂aus dem Supermarkt und machen es uns mit 🍿auf dem Sofa gemütlich. Die Nacht wird heute kurz.
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  • Tsing-Ma-Brücke

    3 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute früh lassen wir uns Zeit, denn unsere Füße brauchen zum Aufstehen etwas länger 🙂. Wir waschen unsere Klamotten und fahren dann mit Bahn und Bus raus Richtung Flughafen. Das Flughafengelände ist riesig und befindet sich auf einer weitgehend künstlichen Insel, die anstelle des Eilands Chek Lap Kok (ehemaliger Flugplatz) aufgeschüttet wurde. Allein das Abfertigungsgebäude ist 1,27 km lang!
    Doch der Flughafen interessiert uns heute nicht sondern die Tsin-Ma-Brücke, die u.a. die Verkehrsanbindung dorthin sichern soll. Sie ist die größte Straßen-Schienen-Brücke der Welt und übertrifft mit 1.377 m Spannweite sogar die Golden Gate Bridge in San Francisco.
    Am kleinen Strand unterhalb der Brücke können wir beim Picknick den Anblick genießen. Gleich daneben liegt die Arche Noah, ein Hotel, Restaurant und Vergnügungspark.
    Für den Rückweg nehmen wir die Fähre und haben so gleich noch eine kleine Hafenrundfahrt.
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  • Stadtrundfahrt

    3 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C

    Wieder in der City haben wir noch was vom Tag übrig und beschließen, auch noch in andere Ecken von Hongkong Island vorzudringen. Gelaufen sind wir gestern genug und so suchen wir uns einen bequemen Platz im Oberdeck der lustigen Straßenbahn und lassen uns durch die abendliche Stadt schaukeln: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQlH8juLzh8fmGH2
    Ganz vorne haben wir den perfekten Blick auf Hochhäuser, schmale Gassen, Boutiquen und Shops, Märkte und auf all die vielen Menschen, die sich überall tummeln. Wo gehen die nur alle hin???
    Wir haben gelesen: "Geld ist der Motor der Stadt und eigentlicher Antrieb ihrer Bewohner! Aus allen Teilen der Welt strömen Glücksritter zum Beispiel aus dem Finanzsektor hierher. Architektonische Wunderwerke sind mit Werbeplakaten gepflastert, Einkaufszentren sind groß wie Kleinstädte. Konsum ist hier ein Imperativ, dem man sich kaum entziehen kann. Wenn die Abendsonne Meer, Hafen und Skyline Hongkongs in goldenes Licht taucht, funkeln die Lichter der Geschäfte und die Kreditkarten glühen. Die hochentwickelte Arbeitsmoral lässt die Hongkonger zudem viele Stunden außer Haus sein. Das sowie die beengte Wohnsituation stärkt die Lust auf auswärtiges Essen." Also alles gute Gründe, am Abend auf den Straßen hin und her zu laufen!
    Gängiges Wohnkonzept sieht übrigens so aus: Klo-mit-Klappbett, somit kaum Platz zum Kochen, geschweige denn zum Lagern oder Gäste bewirten! Eine Reihe Ein-Zimmer-Appartements nach vorne, eine nach hinten - aus solch einem sparsamen Grundriss entstehen superschlanke Hochhäuser, die wie Giraffen über den Straßenschluchten wachen.
    Und weil es in Hongkong alles zu kaufen gibt, entdecken wir auf unserem Nachhauseweg Berliner Landbrot, das wir natürlich kaufen und später mit Genuss kauen 😋!
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  • Kleines Hong Kong Fazit

    4 de abril de 2017, Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C

    Gelesen haben wir:
    "Hongkong ist eine Herausforderung für jeden Erstbesucher - das Gedränge auf den Wegen, der Mief in den Straßenschluchten, der Lärm von Bussen und Straßenbahnen, die himmelstrebenden Hochhäuser, die vielen Baustellen ..."
    Uns ist zunächst die Ordnung und Sauberkeit aufgefallen, das super ausgebaute und leicht zu durchschauende öffentliche Verkehrsnetz, der "gut sortierte" Straßenverkehr und die vorherrschende englische Sprache - auch in Schrift! Faszinierend ist das Nebeneinander von super modern und chinesischer Tradition, die Nähe von verrückter Stadt und Berg mit Dschungel!
    Und irgendwie kommt uns die Stadt total durchdacht und gut funktionierend vor. Kurz gesagt: Trotz riesiger Hochhäuser und endlosen Shoppingmeilen - uns hat es in Hongkong gefallen.
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  • Kuala Lumpur again

    4 de abril de 2017, Malásia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir wollen noch ein bisschen von Malaysias Natur kennenlernen und haben uns dafür einen Nationalpark auf der Halbinsel ausgesucht. Der Weg dorthin führt über Kuala Lumpur, so dass wir dort eine Nacht in Chinatown verbringen, denn da fährt morgen früh unser Bus ab.
    Also geht unsere Zeit heute mit fahren zum und vom Flughafen und vier Stunden fliegen drauf. Alles sehr entspannt und der Flughafen in Hongkong ist wirklich riesig! Endlose Weite und Zugfahrten zum Terminal!
    In KL ist es übrigens ähnlich, wir müssen zweimal Zug fahren, bevor wir überhaupt ans Gepäckband kommen.
    Am Abend gibt's noch ein Shanty auf dem Chinatown-üblichen Nachtmarkt und dann ist Feierabend 😴.
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  • Taman Negara

    5 de abril de 2017, Malásia

    Der Taman Negara NP ist der größte NP Malaysias und das unberührte Dschungelgebiet hier ist 130 Millionen Jahre alt. Normalerweise sind die letzten dieser alten Wälder Zentral-Malaysias unzugänglich und nur mit einheimischen Führern erreichbar. Der Taman Negara NP dagegen ist, wenn auch etwas umständlich, recht gut erreichbar und hat mit dem kleinen Ort Kuala Tahan einen wichtigen Anlaufpunkt für Touristen. Wir haben uns für die nächsten fünf Tage ein komplettes Tourprogramm zusammengestellt und gebucht und gehen heute morgen ganz entspannt auf die Reise in die Natur.
    Nach drei Stunden Busfahrt, Mittagessen, und nochmals eine halbe Stunde im Van, erreichen wir die Bootsanlegestelle in Kuala Tembeling. Hier bekommen wir auf großen Plakaten schon mal Eindrücke von den uns erwartenden Tieren und ich bin froh, dass wir auf unseren Wanderungen nicht alleine unterwegs sein werden 😉!
    Für einen Euro erkaufen wir uns eine Fotogenehmigung im NP (nur eine Kamera oder Handy!) und weiter gehts. In schmalen Booten fahren wir fast 60 Kilometer den Sungai Tembeling hinauf (https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQvZ0w8cppNtfF5V) und kommen nach ca. drei Stunden in Kuala Tahan an. Ein schwimmendes Restaurant ist für die nächsten Tage unsere Basisstation, hier starten all unsere Aktivitäten. Doch zunächst bringt uns ein Shuttle zu einem Resort mitten im Wald, wo uns ein Zimmer mit Bett zugewiesen wird 😳! Naja - ein kleines Bad ist auch noch da 👍🏼.
    Am Abend gehen wir auf Nachtwanderung, immer auf der Suche nach beeindruckenden Tieren, sprich Insekten und ähnlich kleinem Gekrabbel, die in der Dunkelheit für uns Laien echt schwer zu entdecken sind. Doch dafür haben wir ja unseren Guide mit Nachtsichtadleraugen und der findet für uns Spinnen, Skorpione (leuchten bei UV Licht blau), Schlangen, Stabheuschrecken, schlafende Schmetterlinge (haben im Taschenlampenlicht orange leuchtende Augen), Ameisen, die einen nach einem Biss bis zu sechs Tage nicht wieder loslassen, Grashüpfer, schlafende Vögel ..., und das alles hört sich nachts so an: https://1drv.ms/u/s!AiUv8teodO-roQqlXRzqFsPp8HKL
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  • Dschungelüberlebenstraining

    6 de abril de 2017, Malásia ⋅ ☀️ 15 °C

    Pünktlich werden wir abgeholt und zu unserem Floatingrestaurant gebracht. Wir treffen unseren Guide und den Rest der Truppe und besteigen ein Boot, das uns zum Wanderweg direkt im Dschungel bringt. Hier startet unsere Wanderung mit Dschungelüberlebenstraining hinauf zum den Bukit Teresek.
    Wir lernen, das Überleben im malaysischen Dschungel ähnlich abläuft wie in Brasilien: Wir können auch wieder Wasser aus der Liane trinken, aber nur das Weiße (gibt Power für 1-3 Stunden) und nicht das Rote (das ist dann so richtig Kacke, und zwar alle 10 Minuten)! Wir gucken, welches Holz am besten brennt, welche Blätter wie Sandpapier sind und zum Fingernägel polieren verwendet werden (sehr wichtig zum Überleben!), aber auch zum Pfeile anspitzen 😉. Nach dem Einreiben mit zerkrümelten Lemongras riecht man toll und wenn man Tee aus der Rinde eines Baumes trinkt (roch wie Anis), wird man ganz dünn 😳?! (Wahrscheinlich nur Tee trinken und nie mehr essen 😃.) Ein Baum hat Blätter, die blutstillend wirken, wenn man sie zusammen mit Wasser 3-5 Minuten in der Hand zerreibt und den Matsch mit dem entstandenen Schaum auflegt. Gekochter Tee aus den Blättern eines anderen Baumes heilt innerhalb einer halben Stunde Malaria und natürlich gibt es ein Kraut, das wie Viagra wirkt! Leider kenne ich die Namen all dieser Gewächse nicht (oder habe sie mir nicht gemerkt 🤔) und würde sie im Dschungel vermutlich nicht wieder erkennen - auch nicht in einem Großstadtdschungel wie Berlin 🤣! Aber ohne Spaß - die Sache war wirklich interessant und erstaunlich, wieviel "Naturprodukte" auch heute noch von den Dorfbewohnern benutzt werden!
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  • Bukit Teresek

    6 de abril de 2017, Malásia ⋅ ☀️ 15 °C

    Auf dem Weg zum Bukit Teresek kommen wir Dank des Regenwaldwetters trotz der lehrreichen Pausen ins Schwitzen und oben sehen alle aus wie frisch geduscht - nur nicht so schön!
    Belohnt werden wir mit dem "Best View" auf den höchsten Berg der Gegend (Name vergessen ☹️).Leia mais

  • Canopy Walkway

    6 de abril de 2017, Malásia ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Rückweg führt uns direkt zum Canopy Walkway, einem 570 m langen System von neun bis zu 70 m langen Hängebrücken, das Ganze in 20-45 m Höhe. Leider ist ein Teil wegen Instabilität gesperrt, Spaß macht es trotzdem!
    Lunch gibt es in unserem Floatingrestaurant und dann haben wir bis 15.00 Uhr Pause.
    Wir fahren kurz in unser Ressort zurück und erholen uns im klimatisierten Zimmer 😉.
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  • Orang Asli Village

    6 de abril de 2017, Malásia ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Nachmittag besuchen wir ein Dorf der indigenen Bevölkerung - kein Museumsdorf sondern das reale Leben. Sicher werden die Dorfbewohner bezahlt dafür, dass Besucher kommen dürfen, aber hier ist nichts gestellt oder beschönigt, es gibt keine Verkaufsstände mit Ketten o.ä., keine Tanzaufführung, keine Homestays und keiner trägt hier traditionelle Kleidung - im Gegenteil, viele Kinder sind nackt.
    Wir dürfen uns im Dorf umschauen und sind erschrocken, wie einfachst es hier ist - das einfachste und ärmlichste aller bisher gesehenen Dörfer! Hier leben nur 10 Familien in simpelsten Hütten, manche haben nur ein Bauplanendach und noch nicht mal Wände, keine Einrichtung außer einigen Küchenutensilien und vielleicht eine Matratze! "Trinkwasser" kommt vom umgeleiteten Fluss, Strom gibt es nicht und auch keine Toiletten (WC = Waldclo). Die Bewohner leben vom Verkauf gesammelter Früchte und Holz (Sandelholz, sehr teuer!) und um an Fleisch zu komnen, gehen sie zur Jagd, die hier noch auf traditionelle Art mit Blasrohr erfolgt. Die Kinder besuchen keine Schule, da das Dorf ca. aller drei Monate umzieht, denn es muss dem Essen hinterherziehen. Von der Regierung wird das Leben und auch die Jagd toleriert, denn in festen Häusern wollen und können die Einwohner nicht leben. Registriert sind die Menschen mit einer Nummer und als Wohnort ist Nationalpark angegeben. Das alles ist unglaublich spannend, unser Guide erzählt über eine Stunde davon!
    Zum Schluss kommt doch noch ein touristischer Teil, denn nach der Anleitung zum Feuer machen dürfen wir selber ran und es scheint doch recht einfach zu sein 😉. Die Materialien waren natürlich perfekt vorbereitet!: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQ16dK9l4uNKZJZ_
    Mit der Jagd klappt es noch nicht so gut - der aufgehängte Teddy durfte weiterleben, hatte nur eine Fußverletzung 😳!
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  • Cameron Highlands

    7 de abril de 2017, Malásia ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute wollen wir in den Norden Malaysias. Nach zwei Busfahrten durchs Gebirge sind wir 5,5 Stunden später in den Cameron Highlands, in 1.580 m Höhe in Brinchang. Der Ort gibt nicht viel her, aber die Gegend diente schon in den 1920er Jahren als Erholungsort für tropengeschädigte Engländer und ist ein berühmtes Teeanbaugebiet.
    Wir erwarten hier laut Reiseführer akkurat ausgerichtete Teesträucher, märchenhafte Mooswälder, gepflegte Gärten und Teeplantagen. Wir sind gespannt auf morgen - heute jedenfalls erwartet uns erstmal Regen.
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  • Full Day Tour, 1. Schmetterlingsfarm

    8 de abril de 2017, Malásia ⋅ ⛅ 18 °C

    Unsere Tagestour beginnt 9.00 Uhr mit einem pickup vom Hotel. Wir steigen in einen offenen Landrover Defender und sind erst mal überrascht: Wo wir auch hinschauen in Dörfern wie Ringlet oder Bringchan und welche der wenigen Straßen dieser Gegend wir auch befahren - immer und überall sieht man die Allrad-Oldies aus England; rund 7000 Exemplare sollen hier nach offiziellen Schätzungen unterwegs sein. Bei einem Treffen vor ein paar Jahren kamen 2.000 und landeten damit im Guinnessbuch der Rekorde. Und einer sieht jämmerlicher aus als der andere. Die Region hier im Hochland von Malaysia hat vermutlich die höchste Defender-Dichte weltweit. Die Polster sind gerissen, die Scheinwerfer blind, die Türen baumeln in den Angeln und was der Rost noch nicht zerfressen hat, ist von Moos bewachsen. Überall in den umliegenden Dörfern kommen die alten (teilweise über 50 Jahre alten) britischen Fahrzeuge zum Einsatz, denn irgendwann landen scheinbar alle ausgedienten Fahrzeuge in den Cameron Highlands. Eine Adventure Tour hatten wir eigentlich nicht gebucht, wir haben eher mit einer Dschungelwanderung gerechnet und sind auch entsprechend gekleidet. Denn die Temperaturen sind im Hochland zum Wandern deutlich angenehmer als "unten".
    Nachdem uns unser Guide den Tagesablauf erklärt hat wird klar, heute wird "abgearbeitet, was die nähere Umgebung zu bieten hat. Auch gut, kann ja spannend werden 👍🏼. Unser Allrad-Vehicle wird es schon schaffen 😉.
    Erster Punkt ist eine kleine Schmetterlingsfarm, wo wir auch einige andere Tierchen sehen können.
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  • 2. Teeplantagen

    8 de abril de 2017, Malásia ⋅ ⛅ 19 °C

    Die Teeplantagen sind hier im Hochland ein echtes Highlight und wir sind sehr gespannt! Wir werden zum Fotografieren ausgesetzt und bekommen später eine kurze Erklärung zum Teeanbau. Wir lernen: Die Teepflanzen sind alle gleich und stammen ursprünglich aus Sri Lanka. Die unterschiedlichen Sorten kommen nur durch die verschiedenen zugesetzten Aromen, das Alter der Blätter bzw. die Art des Trinkens (Milch, Zucker und so) zustande. Die Qualität des hiesigen Tees ist sehr gut, aber lange nicht die Beste. Denn auf den BOH-Plantagen (BOH=Best of Highland) wird der Tee mit Maschine geerntet und die nimmt beim Schneiden halt alles mit. neben den Blättern auch alles, was sich so auf den Blättern befindet: Schlangen, Spinnen usw. Aussortiert wird da hinterher nichts mehr 😱!
    Der beste Tee kommt aus Sri Lanka (Lipton Tee) und aus China, denn in diesen Ländern wird nach wie vor von Hand geerntet. Wieder was gelernt!!!
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  • 3. Mossy Forest

    8 de abril de 2017, Malásia ⋅ ⛅ 20 °C

    Nun ist der "Wanderteil" an der Reihe. Wir fahren bis kurz vor den Gipfel des Gunung Brinchang und spätestens hier sind wir froh über unser hochbeiniges, allradgetriebenes Vehikel, denn die Straßen sind fürchterlich: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roQ8QjLN5_dSTS0Yg
    Der Berg ist mit 2.032 m der zweithöchste Berg der Gegend, sein Aussichtsturm ist geschlossen, genauso wie viele Wanderwege in der Region. Die Beschilderung ist oft recht vernachlässigt und die Pfade zugewachsen und schlecht zu finden. So erzählt es unser Guide und so haben wir es auch gelesen. Trotzdem sind einige schöne Wanderungen hier möglich, oft muss man sich anmelden.
    Wir laufen auf einem Plankenweg durch märchenhaften Regenwald-Mooswald (Mossy Forrest) mit schönen Aussichtspunkten. Er ist der älteste Regenwald der Welt. Unser Guide beteuert, der Wald ist 250 Milliarden Jahre alt 🤔. Auch auf unsere Bemerkung, die Erde ist doch 'nur' 4 Milliarden Jahre alt, beteuert er die Richtigkeit und wir glauben es einfach mal. Die knochigen und durcheinander wachsenden Bäume sind mit Moosen und Orchideen bedeckt - sieht toll aus. Am Ende dieses ausgebauten Weges stoßen wir auf einen matschigen Wanderweg, der uns schon sehr lockt. Er führt auf den höchsten Gipfel, den Gunung Irau, 2.110 m hoch. Doch unser Plan sieht anders aus und außerdem wird er "bewacht" und die notwendige Registrierung (haben wir nicht) kontrolliert. Also machen wir es wie all die anderen Sonntagswanderer und nehmen den gleichen Weg zurück.
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