• Beulskopf

    11 août 2023, Allemagne ⋅ ☀️ 22 °C

    Am frühen Morgen des zweiten Tages brach Finnley auf, um die nächste Etappe seiner Queste zu meistern. Der Weg führte ihn durch dichte Wälder und blühende Täler, während die Magie der Fantasiewelt um ihn herum pulsierte. Er spürte, dass er der Erfüllung seines Schicksals immer näher kam.

    Als Finnley den Gipfel des Beulskopfs erreichte und den Aussichtsturm bis auf die oberste Empore bestieg, spürte er einen sanften Wind, der sich zu einem majestätischen Vogel formte - der Elementargeist der Luft. Seine silbernen Federn schimmerten im Sonnenlicht, und seine Augen
    funkelten wie Sterne.

    "Trailbreaker Finnley, ich bin der Elementargeist der Luft", sprach der Vogel mit einer Stimme, die wie der Wind klang. "Willkommen auf dem Beulskopf, dem Ort, an dem die Winde der Fantasiewelt erwachen. Um meine Prüfung zu bestehen, musst du die Geheimnisse des Windes ergründen und die Kraft der Luft in dir entdecken."

    Finnley nickte, bereit für die Herausforderung. Er schloss die Augen und lauschte dem Wind, der um ihn herum tanzte. Er spürte, wie er eins wurde mit der Luft, wie seine Gedanken sich frei wie Vögel erhoben und seine Seele leicht wie eine Feder wurde.
    Plötzlich öffnete er die Augen und sah einen Wirbelwind vor sich. Er folgte ihm und fand sich in einem verzauberten Wald wieder, der von mächtigen Bäumen bewacht wurde. Eine Stimme flüsterte ihm zu: "Finde den verlorenen Atem des Windes, der seit Jahrhunderten in den Bäumen gefangen ist. Nur wenn du den Hauch des Windes wiedererweckst, kannst du meine Prüfung bestehen."

    Finnley durchstreifte den Wald und lauschte den Stimmen der Natur. Schließlich fand er ein uraltes
    Baumwesen, das den verlorenen Atem des Windes kannte. Doch es war traurig und schwach, und der Hauch des Windes war vergessen.

    Entschlossen begann Finnley, den Hauch des Windes zu erwecken. Er atmete tief ein und ließ den Wind durch seine Lungen strömen. Mit jedem Atemzug fühlte er, wie die Kraft der Luft in ihm erwachte und sein ganzes Wesen durchströmte. Sein Atem wurde zu einem leisen Gesang, der die Bäume und den Wald erfüllte. Die mächtigen Bäume begannen zu leuchten, und der Wind erhob sich zu einem fröhlichen Tanz. Das Baumwesen erstrahlte in hellem Glanz und lächelte dankbar. "Du hast den Hauch des Windes wiedererweckt, tapferer Trailbreaker", sprach es. "Du hast meine Prüfung bestanden. Möge die Leichtigkeit der Luft dich auf deiner weiteren Reise begleiten."

    Mit einem letzten Flügelschlag verschwand der Elementargeist der Luft, und Finnley fühlte sich erfüllt
    von der Magie des Windes. Seine Verbindung zur Luft war gestärkt, und er war bereit, die nächsten Prüfungen der anderen Elementargeister zu meistern und das Gleichgewicht der Fantasiewelt wiederherzustellen.
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  • Herchen

    10 août 2023, Allemagne ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Sonne neigte sich dem Horizont zu, als Finnley schließlich in einem malerischen Dorf im Tal der Sieg ankam. Erschöpft von den Erlebnissen des Tages fand er eine gemütliche Herberge, wo er die Nacht verbringen konnte.
    Er trat ein und wurde herzlich vom Wirt empfangen. Der köstliche Duft von frisch zubereitetem Essen erfüllte den rustikalen Speiseraum. Hungrig und erschöpft von den Abenteuern des Tages, setzte sich Finnley an einen der Holztische und ließ sich ein leckeres Abendessen servieren. Es gab saftigen Braten mit aromatischen Kräutern, begleitet von einer Fülle an frischen Gemüsen und duftendem Brot. Dazu wurde ihm ein kräftiger Krug hausgebrautes Bier gereicht, das die Strapazen des Tages schnell vergessen ließ.

    Das herzliche Ambiente und das köstliche Essen hoben Finnleys Stimmung, und er spürte, wie die Magie des Ortes seine Seele berührte und ihn auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitete. Nach dem üppigen Mahl machte er sich zufrieden auf den Weg zu seinem gemütlichen Zimmer und ließ sich vom sanften Rauschen der Sieg in einen tiefen und erholsamen Schlaf wiegen.

    In den Träumen des jungen Trailbreakers tanzten die Bilder der Elementargeister und der alten Straßen vorbei. Er wusste, dass er noch viel zu erfahren hatte und dass jede Begegnung, jedes Gespräch und jede Herausforderung ein weiterer Schritt auf seiner fesselnden Reise waren, die ihn zum Helden der Fantasiewelt machen würde. Mit dieser Gewissheit und einem Herzen voller Entschlossenheit schlief Finnley ein und bereitete sich auf die kommenden Abenteuer vor.
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  • Alte Straßen

    10 août 2023, Allemagne ⋅ ☀️ 22 °C

    Alte Straßen
    Auf seiner Reise querte Finnley alte Straßen, die einst von vergangenen Generationen erschaffen worden waren. Besonders beeindruckte ihn die alte Römerstraße, die sich durch dichte Wälder und über sanfte Hügel schlängelte. Sie war Zeugin einer längst vergangenen Zeit, als Waren und Schätze entlang dieser Route transportiert wurden. Es hieß, dass sie schon existierte, bevor die Römer ihre
    Spuren in der Welt hinterließen, und dass sie einst von mystischen Wesen geschaffen wurde, um das
    Gleichgewicht der Natur zu bewahren.

    Über Generationen wurde auf ihr Erz aus den Minen des Ostens zu den Häfen im Westen transportiert
    Während Finnley den Geschichten nachging, spürte er, wie die Magie des Ortes seine Seele berührte und ihn auf seine bevorstehende Reise vorbereitete. Die Legenden und Geschichten erfüllten ihn mit Ehrfurcht und Staunen über die Fantasiewelt, die sich jenseits seiner bisherigen Vorstellungskraft erstreckte
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  • Destillerie und Mühle

    10 août 2023, Allemagne ⋅ ☀️ 19 °C

    Finnley folgte Alarions Anweisungen und gelangte zur Destillerie der Zaubertränke, einem versteckten Ort voller geheimnisvoller Fläschchen und brodelnder Kessel. Ein weiser Alchemist reichte ihm einen Trank, der seine Sinne schärfte und seine Kräfte stärkte. Mit neuer Energie fuhr er
    weiter auf seinem Gravelbike, vorbei an der Gammersbacher Mühle, die von mystischen Kräften durchdrungen schien.

    Die Mühle, war ein Ort voller Geheimnisse und Geschichten. Der Mühlenmeister erzählte Finnley von
    den Legenden, die sich um die Mühle rankten, und von den Geschichten über die Elementargeister, die einst die Fantasiewelt behüteten. Es hieß, dass die Mühle einst von einem weisen Alten erbaut wurde, der die Kraft der Elemente nutzte, um das Wasser in den Flüssen und Bächen für die Mühle
    zu lenken. Die Elementargeister sollen ihm dabei geholfen haben, das Gleichgewicht der Natur zu bewahren und die Harmonie zwischen den Menschen und den magischen Wesen zu bewahren.

    Als Finnley die letzten Worte des Mühlenmeisters vernahm, fühlte er eine innere Unruhe. Die Zeit drängte, und er wusste, dass er den Elementargeist der Luft finden musste, um seine Bestimmung zu erfüllen. Der Mühlenmeister, der seine Gedanken zu spüren schien, lächelte sanft und sprach: "Der Elementargeist der Luft erwartet dich auf dem Beulskopf, einem mächtigen Aussichtsturm, der die
    Fantasiewelt mit den Weiten des Himmels verbindet. Dort wirst du deine erste Prüfung bestehen und die Kraft der Luft in dir entfesseln."
    Mit einem entschlossenen Nicken bedankte sich Finnley beim Mühlenmeister und verließ die
    Gammersbacher Mühle.
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  • Lüderich

    10 août 2023, Allemagne ⋅ ☀️ 19 °C

    Mit festem Entschluss und neuer Bestimmtheit erklomm Finnley den Gipfel des Lüderich. Und dort traf er Alarion, den Hüter des Drachen. Alarion hatte eine imposante Erscheinung mit silbernen Haaren und funkelnden Augen. Seine Stimme klang wie der Wind, der über die Gipfel strich.
    "Willkommen, tapferer Trailbreaker", sprach Alarion mit einer sanften, aber gleichzeitig kraftvollen Stimme. "Du hast den Weg zu mir gefunden, denn das Schicksal hat dich dazu bestimmt, eine große Aufgabe zu erfüllen. Die Fantasiewelt ist aus dem Gleichgewicht geraten, und nur du kannst sie retten."

    Finnley spürte, wie sein Herz schneller schlug, als Alarion ihm von den Elementargeistern erzählte,
    die einst die Wächter der Fantasiewelt waren. Doch durch das Ungleichgewicht in der Welt waren sie
    geschwächt und ihre Macht schwindet. Nur wenn Finnley ihre Prüfungen bestand, konnte er die Balance wiederherstellen.

    "Trailbreaker Finnley, du musst die Elementargeister finden und ihre Prüfungen bestehen", fuhr Alarion fort. "Nur dann wirst du zum Hüter des Drachen ernannt, um das Gleichgewicht wiederherzustellen und die Fantasiewelt vor dem Verfall zu bewahren."
    Finnley nickte entschlossen. "Ich werde diese Queste annehmen und die Elementargeister treffen.
    Ich werde alles daran setzen, die Fantasiewelt zu retten und wieder ins Gleichgewicht zu bringen."

    Alarion lächelte weise. "Du trägst das Herz eines Abenteurers und die Seele eines Gravelbikers. Möge das Glück der Elemente auf deiner Seite sein, Trailbreaker Finnley. Doch zuerst solltest du dich vorbereiten. Besuche die Destillerie der Zaubertränke und lasse dich von ihrer Magie erfüllen. Finde die alte Mühle und stärke dich dort noch einmal"
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  • Die Verwandlung

    10 août 2023, Allemagne ⋅ ⛅ 17 °C

    Es war ein warmer Sommerabend, als Jochen sich nach einem langen Arbeitstag dazu entschied, eine Feierabendtour mit seinem Gravelbike durch den Königsforst zu machen. Er liebte es, die Natur zu erkunden und neue Wege zu entdecken. Der Wald strahlte eine geheimnisvolle Ruhe aus, als er sich auf den Weg machte, die Sonne tauchte die Bäume in ein goldenes Licht.

    Doch plötzlich bemerkte Jochen etwas Seltsames. Der Pfad, den er normalerweise fuhr, schien sich zu verändern. Verwirrt hielt er an und schaute sich um. Alles sah anders aus. Als er in den Spiegel einer klaren Waldquelle blickte, erkannte er, dass er nicht mehr sich selbst sah, sondern das Spiegelbild des jungen Abenteurers Finnley mit funkelnden Augen und einem Gravelbike.

    Verwundert und aufgeregt zugleich fuhr er weiter und folgte einem geheimnisvollen Glanz, der ihn zu
    einem alten Steinkreis führte. Dort angekommen, spürte er eine unsichtbare Kraft, die ihn erfasste und ihn in eine andere Welt zu transportieren schien.

    Als er die Augen öffnete, befand er sich auf dem Großen Steinberg, hoch über den Wipfeln des Königsforsts. In der Ferne erblickte er den majestätischen Lüderich und wusste in seinem Herzen, dass er dorthin fahren musste. Es war, als ob eine unsichtbare Macht ihn zu dieser Herausforderung rief
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  • Klaipeda

    6 juillet 2023, Lituanie ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute ausgeschlafen, bisschen durch Klaipeda gebummelt, Mittagsschlaf im Hotel, und gut zu Abend gegessen. Klaipeda - ehemals Memel - ist eine sonderbare Stadt. Die Altstadt besteht aus einem rechtwinkligen Gitter kleiner Straßen mit niedrigen Häusern, teils aus dem 19. Jahrhundert. Keine Geschäfte, keine Fußgängerzone in dem Sinne, wie man das so kennt. Die Kirche wurde 1944 zerstört, an ihrer Stelle seitdem ein leerer Platz. Nach Süden schließen sich sowjetisch anmutende Plattenbauten an, dahinter eine riesige moderne Einkaufsmall.
    Nun bin ich auch am Ziel der Reise angekommen - wird es der Ostsee dritten Teil geben (von Klaipeda nach Tallinn/Helsinki/Turku)? Ich kann es noch nicht sagen ...
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  • Kurische Nehrung

    5 juillet 2023, Lituanie ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Tag beginnt mit einer Bootsfahrt über das Kurische Haff. Praktisch: das Boot legt gleich vor dem Hotel ab. Unpraktisch: es legt zur selben Zeit ab, wie das Frühstücksrestaurant aufmacht. Also nur nen Automatenkaffee und aufs Schiff. Gut bei dem Seegang, denn wo nichts drin ist, kann auch nichts rauskommen.
    In Nida dann ein Pfannkuchen mit Schinken und Käse zum Frühstück. Die Preise hier sind doch schon gut hoch. Dann aufs Rad und 53 km wunderbarer Radweg durch Wälder und Dünenlandschaften, manchmal unmittelbar am Wasser entlang. Von allen Radwegen in Litauen ist das das Highlight. Eine weitere Fähre bringt mich dann kostenlos nach Klaipeda, vormals Memel. Hier ist noch ein Ruhetag angesagt, bevor am Freitag Abend die Fähre nach Kiel ablegt.
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  • Windenburger Eck

    4 juillet 2023, Lituanie ⋅ 🌬 18 °C

    Endlich wieder am Wasser. Noch nicht ganz an der Ostsee, aber schon mal am Kurischen Haff. Morgen geht's (hoffentlich) mit der Fähre nach Nida. Und der Name des Kaps ist Programm. Wirklich windig hier, erst Recht oben auf dem Leuchtturm. Mit großen Netzen werden hier Zugvögel gefangen, beringt und wieder frei gelassen.En savoir plus

  • Augen zu und durch

    4 juillet 2023, Lituanie ⋅ 🌬 20 °C

    Stell dir vor, du fährst von Aachen nach Düsseldorf.
    Mit dem Fahrrad.
    Auf der Autobahn, denn es gibt zwischen Rhein und NL Grenze keine weiteren Straßen. Aber das kümmert keinen, denn
    Nur etwa alle 5 bis 10 Minuten kommt dir ein Auto entgegen, oder überholt dich vorsichtig. Du hörst das Geräusch der Räder auf dem rauen Asphalt schon eine halbe Minute früher.
    Es gibt unterwegs kaum Ortschaften, vielleicht drei oder vier, die maximal 1000 Einwohner haben. Es gibt auch kaum Straßen, die abzweigen oder kreuzen. Schon gar keine asphaltierten.
    In den Orten gibt es kleine Läden, wo du das wichtigste kaufen kannst: etwas Obst, süßes Gebäck, Wasser. Dann geht's weiter ... Immer weiter
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  • Bis an die Memel

    3 juillet 2023, Lituanie ⋅ 🌬 19 °C

    Nach einem wundervollen Abend bei Robertas und Stasi auf ihrem Bauernhof mit Kessel Suppe überm Lagerfeuer und nächtlichem Eulenschreien hatte ich heute zwei Optionen: 25 km auf einer Fernstraße mit entsprechendem Verkehr oder 30 km auf Schotterpiste unmittelbar neben der russischen Grenze und nur 2 km Fernstraße. Ich entschied mich für den Schotter. Das ist echt ne Willensprüfung ... Ich zählte die Kilometersteine. Willkommene Unterbrechung war die Kontrolle meines Ausweises durch einen jungen litauischen Grenzpolizisten.
    Immerhin war auf dieser Straße nur wenig Verkehr. Eklig wird's, wenn der Schotter zum Waschbrett wird, sonst kommt man eigentlich ganz gut voran.
    Eben die Memel auf der einzigen Brücke weit und breit überquert, jetzt sitze ich in Jurbarkas und warte auf ein gefülltes Schnitzel (für 5,30€)
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  • R1

    2 juillet 2023, Lituanie ⋅ ☁️ 20 °C

    Das andere Ende der alten Reichsstraße 1 ... das Gegenstück zu Aachen Vaalserquartier.
    Litauen radelt sich recht angenehm, die Straßen sind breit, gut asphaltiert und kaum befahren. Bis auf ein paar km, wo sogar die Landstraße geschottert war und selbst Busse und LKW da drüber rumpelten.
    Waymarkedtrails.org verspricht Radrouten, aber die scheinen nur auf dem Papier zu existieren. Aber egal, bei dem bisschen Verkehr klappt das gut auf Landstraßen.
    Endlich auch wieder mit Euro bezahlen ... Heute ein kurzer Tag, es regnet immer wieder.
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  • über Schippenbeil nach Angerburg

    30 juin 2023, Pologne ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute war Strecke machen angesagt ... Gut 100 km sind es geworden, durch Orte mit Namen wie Tappenkeim, Spittehnen Schippenbeil ... Und die erste Reifenpanne hatte ich auch. Gleich den ganzen Schlauch gewechselt und dann Ausschau gehalten nach einem Fahrradladen ... Die sind hier sehr selten.
    Das südliche Ostpreußen teilt sich in zwei etwa gleich große Teile: das Ermland, eine wellige Landschaft, die großteils landwirtschaftlich genutzt wird. Weite Äcker mit Getreide, Raps, vereinzelten Gehöften und in jedem Dorf mindestens fünf Storchennester. Die östliche Hälfte bilden die Masuren, viele große Seen, Wälder. Die Bevölkerungsdichte ist hier sehr dünn, auf den 100 km kam ich durch im wesentlichen drei Städtchen und eine Handvoll Ortschaften, die meist auch nur aus ein paar Häusern bestehen, aber stets einen kleinen Tante Emma Laden haben.
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  • Braunsberg Mehlsack u Landsberg(Ostpr)

    29 juin 2023, Pologne ⋅ ☀️ 21 °C

    Das war wieder ein spannender Tag heute. Er begann mit einer Bootsfahrt über das Frische Haff nach Frombork, wo Kopernikus gelebt hat. Zwei Kilometer außerhalb wollte ich auf einem Wanderparkplatz anhalten, um mich in mein Radler Outfit zu schmeißen, als zwei polnische Soldaten auf mich kamen und auf mich einredeten. So einen Schwall polnisch verstehe ich natürlich nicht, aber der ältere hat es auf ein Wort reduziert :"Food". Jetzt fiel mir im Hintergrund auch der Grill auf, der vor sich hinqualmte. Die beiden drehten wieder um und standen nach zwei Minuten mit dreierlei Bratwürsten, Senf, Ketchup, Brot und zwei Flaschen Wasser vor mir. "For you".
    Nach der Stärkung ging's weiter nach Braniewo, der polnischen Grenzstadt zu Königsberg, bzw. Królewiec, wie es hier ausgeschildert ist. Heute habe ich mal den Green Velo, einen Langstreckenradweg durch Ostpolen ausprobiert. Ich werde ihm sicher morgen und übermorgen noch begegnen, jedoch nicht akribisch folgen, da er recht große Haken schlägt und auch einen hohen Schotteranteil hat. Auf Asphalt rollt es sich einfach besser. Die Straßen sind auch hier tip-top und nur sehr wenig befahren. 86 km sind es heute auf dem Rad bis Górowo Iław. gewesen, wieder einen netten Gasthof gefunden, geräumiges modernes und sauberes Zimmer mit Dusche und diesmal auch Frühstück für 24 €
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  • Wie war das mit Ruhetag?

    28 juin 2023, Pologne ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach der missglückten Schifffahrt (erst um 15 Uhr möglich), stattdessen einer Bahnfahrt nach Danzig, dem Besuch von Omas Wohnviertel, wollte ich eigentlich einen Ruhetag in Danzig einlegen. Naja war mal wieder nix ... Im so einer Stadt finde ich keine Ruhe. Viel zu viele Menschen ... Also im Eiltempo durch die Altstadt, paar Fotos, und weiter ... Mit einer Fähre über die Weichsel und dann noch bis Krynica morska. Morgen klappts aber mit der Bootsfahrt - muss! Wenn ich geradeaus weiter radelte, wäre ich nach einer Stunde in Russland. Also morgen übers Haff nach Frombork.En savoir plus

  • Railway to Hel

    27 juin 2023, Pologne ⋅ 🌬 19 °C

    I'm on the railway to Hel - so könnte ich das Ende dieses Tages beschreiben. Doch von Anfang an. In Łeba gut losgefahren, war ich nach den gestrigen Erlebnissen skeptisch ob des Wegezustandes. Der EV führt wieder durch viel Wald und Naturreservate, aber diesmal war er in einem sehr guten Zustand. 25 km auf feinem Schotter, der sich sehr gut fahren ließ. Unterwegs passierte ich nicht nur den 18. Längengrad, sondern auch den Grenzstein Nr 1 von 1919, auf den die Polen heute noch stolz sind. Mittags gab's wieder eine Hühnersuppe und pierogi. Leider schlug das Wetter um, so dass ich mich noch bis Władysławowo durchschlug und dann den Zug nach Hel nahm. Die Landzunge ist 35 km lang, aber stellenweise nur 200 m breit. Quartier gefunden, jetzt wird geduscht und dann suche ich mir den Dorsch des Tages.En savoir plus

  • Agata, die Wanderdüne

    26 juin 2023, Pologne ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute früh wollte der Hals gar nicht. Gegenüber vom Zeltplatz ist ein Żabka, ein kleiner Supermarkt, den es in Polen an jeder Straßenecke und in jedem noch so kleinen Dorf gibt. Aber leider hatten die auch keinen heißen Tee, nur heißen Kaffee ... Und Dolo Dobendan. Gefrühstückt, und dann ging es los. In Westpommern ist der EV10 vorbildlich markiert und meist in top Zustand. Das sollte sich heute mit Überqueren der Provinzgrenze nach Pommern schlagartig ändern. Also ab Ustka. Die Ausschilderung entfiel komplett, und der Weg war ... Naja sagen wir mal durchwachsen. Aber mit GPS und Karte hab ich mich lange auf einer alten Bahntrasse, die zum Feldweg wurde, vorangeschlagen. Zwischendurch war der Weg dann mal in Top Zustand, da standen dann auch wieder EV10 Schilder. Das heftigste sollte aber noch kommen ... 2 km vor Gać ein Schild, dass der Weg unbefestigt ist und für Fahrzeuge über 10 t gesperrt (ausgenommen der Linienbus - das möchte ich mal erleben, wir der sich da durchwühlt). Hinter Gać dann 10 km lang feinster Pudersand, so tief, dass das Rad felgentief einsinkt. 10 km Schieben. Und damit nicht genug, nach einer Stärkung in einer kleinen Ortschaft weitere 2 km tiefer Sand. Und das war offizielle EV10 Wegführung.
    Jetzt bin ich in Łeba, einem kleinen Hafenort, habe mir für 24€ ein schönes Zimmer gegönnt, geduscht, und gehe jetzt auf Dorschsuche.
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  • Jarosławiec

    25 juin 2023, Pologne ⋅ ☀️ 20 °C

    Der Abschnitt von Rügenwalde bis Jarosławiec ist ein Traum. Es geht, für motorisierten Verkehr verboten, kilometerlang auf einigermaßen gut befahrbaren Betonplatten immer am Strand entlang, der sich hinter einem schmalen Kiefernstreifen verbirgt. Vor Jarosławiec dann ein XXL Parkplatz auf einer Straße, die scheinbar einmal eine Startbahn für Militärflugzeuge war. Der Ort selbst ist wieder eine Halli Galli Hochburg, aber mein Campingplatz liegt etwas außerhalb und ist trotz Strandzugang verhältnismäßig ruhig.En savoir plus

  • High noon Rügenwalde

    25 juin 2023, Pologne ⋅ ☀️ 19 °C

    Weiter geht's an der Küste entlang, zunächst ein hübsches Plätzchen fürs Frühstück gesucht und gefunden. Der Radweg ist wirklich super ausgebaut und beschildert. Verfahren fast unmöglich. Und so mache ich meine Mittagspause in dem kleinen Städtchen Rügenwalde (jetzt Darłowo) bzw dessen Hafen Rügenwaldermünde. Mittlerweile kann ich relativ unfallfrei eine Bestellung aufgeben und versuche mit heißer Hühnerbrühe eine aufkommende Erkältung in Schach zu halten.En savoir plus

  • Wo war Kolberg?

    24 juin 2023, Pologne ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach meiner Mittagspause in Rewal ging's lange neben Schmalspurgleisen entlang und schließlich auf gut fahrbaren Schotter durch den Wald nach Mrzeżyno. Von Kołobrzeg habe ich nichts mitbekommen, dafür ging's danach noch 10 km auf leider sehr schmalem und gut frequentiertem Radweg direkt an der Küste entlang. Das Zelt steht nun in Ustronie morskie unter ein paar Birken auf dem Campingplatz pod brzozami, was übersetzt " unter den Birken" heißt. So, jetzt lasse ich mir fangfrischen Ostseedorsch schmecken. Wer es schafft, die Ortsnamen auszusprechen, ohne sich die Zunge zu verknoten, dem proste ich gleich zu.En savoir plus

  • Nationalpark Wollin

    24 juin 2023, Pologne ⋅ ⛅ 18 °C

    Da hab ich doch einen guten Start gehabt ... Anfangs etwas holprig auf Waldwegen und einer kleinen, kaum befahrenen Landstraße durch den Nationalpark Wollin. Nahezu gebirgig ist es hier ... Später auf perfektem Radweg neben der Landstraße 102 durch Dziwnów und Pobierowo nach Trzęsacz zur gotischen Kirchenruine. Als die Kirche gebaut wurde, war die Küstenlinie noch 2 km weit entfernt. Angenehm: es ist zwar immer noch sehr touristisch, aber die Rummelplatz Atmosphäre hat nachgelassen. Nun steht ein zweites Frühstück an.En savoir plus

  • ßenkju for trewweling

    10 juin 2023, Pologne ⋅ 🌬 20 °C

    Danke, DB. Da geht einem kurz der Puls hoch, wenn man die Mail bekommt: "Die von Ihnen gebuchte Reise ist nicht mehr durchführbar. Bitte kümmern Sie sich um eine Alternative." Was mit Fahrrad gar nicht so einfach ist, aber - wie sagte meine Oma immer so schön: Über Klütz nach Tuchel ... statt über Züssow und Usedom fahre ich jetzt über Berlin, Posen und Stettin ... und da der Weg zwischen Swinemünde und Misdroy ein einziger Sandkasten ist, steige ich einfach schon in Misdroy aus.En savoir plus

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