Patrick Meusel

Bin abenteuerlustig, stets gut drauf und will jetzt endlich die Welt sehen. Zeit wirds, also, auf gehts :)
  • Day38

    Tongariro Nationalpark

    February 11 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Ich hatte meine Pläne leicht geändert und blieb einen Tag länger auf meinem Campingplatz.
    Beim einchecken gestern stellte sich heraus das der Mann hinterm Tresen aus Kronach stammt. Im weltlichen Maßstab sind wir also Nachbarn gewesen😅

    Ich beschloss heute nochmal einen tiefen Atemzug dieser unwirtlichen Landschaft zu genießen, und mindestens dass hab ich getan. Führte mich das Crossing auf 20 km bis auf 1900 m hoch. Waren es heute nochmal 17 km (hin und zurück) bis auf 1500 m.

    Vorbei an den Taranaki Falls ging es zuerst zum Lower Tama Lake und dann zum Upper Tama Lake. Auf diesem Weg konnte ich den Schicksalsberg von seiner anderen, etwas „freundlicheren“ Seite betrachten.

    Eine wieder, gerade zum Ende sehr anstrengende Wanderung doch auch hier hat sich der Aufstieg einmal mehr gelohnt, wurde ich doch erneut mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Nur Mt. Ruapehu war etwas schüchtern und versteckte seinen Gipfel hinter einer Wolkendecke.

    Der Rückweg hielt ein besonderes Highlight bereit. Ich traf auf ein Paar aus den Staaten. Ohne ein Hallo oder Hey fragte er nur „Cheese Cracker?“
    Ich, vermutlich so:😍, „Oh, yes“
    Wir unterhielten uns ein bisschen und genossen unsere kleine Stärkung.... herrlich.
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  • Day36

    Im Reich von Sauron

    February 9 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Start bei ca. 1150 m ü nN. 20 km Wegstrecke bis hoch auf 1886 m und wieder runter auf ca. 750 m.

    Dass ist das Tongariro Alpine Crossing. Bis jetzt die härteste Wanderung meines Lebens. Und sie bietet alles. Gemütliches ebenerdiges Laufen, steile Hänge auf denen zumindest ansatzweise geklettert werden muss, und ein unbeschreibliches Panorama.

    Dass Peter Jackson hier sein Mordor fand ist nachvollziehbar. Diese Landschaft ist karg und düster, zugleich aber gewaltig und spektakulär. Und über allem thront der Mt. Ngauruhoe. Besser bekannt als „der Schicksalsberg“
    Auch wenn ich nie einen Ort besuchen würde nur weil dort Herr der Ringe gedreht wurde, war es doch toll sich vorzustellen dass hier die Filmleute ihr Finale haben entstehen lassen.

    Man muss dazu sagen dass hier aber allein sein nahezu unmöglich ist. Ich persönlich schätze dass heute bestimmt an die 500 Menschen hier unterwegs waren. Wenn nicht mehr. Wirklich eng wurde es aber nie und der Schönheit der Natur tut es eh keinen Abbruch. Darüber beschweren kann ich mich ohnehin nicht, ich war ja schließlich auch da.

    Es war eine atemberaubende Wanderung mit Ausblicken zum Verweilen und dass bei perfektem Wetter.
    Unglaublich anstrengend aber das Gefühl es geschafft zu haben ist der Wahnsinn.
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  • Day34

    Mal zwei Tage zusammen

    February 7 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute war nicht viel los, außer ein Besuch bei den Huka Falls.

    Spektakulär wieder einmal zu sehen wie sich Wasser seinen Weg bahnt.

    Den 8.02. nehm ich gleich noch mit dazu.

    Hatte heute früh meine Steuer fertiggestellt.... muss ja auch sein🙈🙈

    Danach wollte ich mich mal wieder aufs Kajak setzen, hat aber irgendwie nicht so gepasst, dafür umlagerten mich beim Mittagspäuschen viele gierige Enten. Speziell eine sah immer wieder auf zu mir, als wenn sie genau wüsste was los ist. Irgendwann hatte ich ein Einsehen und opferte zwei Scheiben Brot.... dass war ein Spaß 😍

    Schlafen tu ich heute mal wieder mitten im Wald und mein Wassertank wurde aufgefüllt mit glasklarem Flusswasser. Praktischer Weise steht auf einer meiner Flaschen „Pure NZ“... heute stimmts.
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  • Day33

    Thermale Quellen und ein Zufall

    February 6 in New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute früh stand zuerst der Aufstieg auf den 740 m hohen Rainbow Mountain an. Obwohl etwa gleich hoch wie der letzte, und von der Wegstrecke sogar kürzer, war er viel einfacher zu laufen. Fast schon gemütlich im Vergleich. Der Ausblick auf die Seen der Umgebung war toll.

    Im Anschluss entschied ich mich spontan das Thermal Wonderland von Waiotapu zu besuchen. Der Eintritt war günstiger als erwartet, und auch wenn es einen komischen Beigeschmack hat für eine einzelne „Attraktion“ zu zahlen, welche die Natur schuf, muss ich sagen, es wars wert. Ein tolles Farbenspiel was man hier zu sehen bekommt, alles verursacht durch die vulkanischen Aktivitäten unter der Erde. Es gäbe noch viel mehr solcher Thermalquellen zu sehen. Doch am Ende etwa 100€ für alle Eintritte ist doch zu viel, schade.

    Beim Besuch im Taupo Visitor Center traf ich zufällig Jan und Familie. Gemeinsam verbrachten wir noch den Nachmittag am Lake Taupo.
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  • Day31

    Montag halt... die zweite

    February 4 in New Zealand ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach ein paar Erledigungen wollte ich auf den Mt. Rangitoto wandern. Der Spruch auf dem Bild zusammen mit der Aussage „Der Weg ist das Ziel“ war hierbei Programm.

    Und am Schluss war die Aussicht nicht mal so gut.

    Aber ich war an der frischen Luft und das Seebad am Lake Rotoma danach war hervorragend.Read more

  • Day30

    Ein Tag an Seen

    February 3 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute früh sah ich zuerst mal einen sehr schönen Sonnenaufgang, extra Wecker gestellt auf kurz nach 6 gestellt. Da meine Bekanntschaft von gestern bisher nur einen Sonnenaufgang sah, taten sie es mir gleich und wir genossen danach noch ein gemütliches Frühstück und tauschten uns aus. Da ich von oben und sie von unten kamen konnte jeder dem anderen Tipps geben.

    Dann ging es für mich zum Blue Lake um den ein schöner Wanderweg herumführt. Direkt angeschlossen ist der Weg zum Green Lake. Auf diesem ist Boot fahren und schwimmen nicht erlaubt da er für die Maori eine besondere Bedeutung hat.

    Da hier gute 3 Stunden zusammen kamen genoss ich danach eine entspannt Zeit am Lake Tarawera.

    Abends traf ich Jan und Chrissi, Freund aus Deutschland, mit Töchterchen Lara und wir ließen den Tag ausklingen
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  • Day29

    Wasserfälle und ein Kajak

    February 2 in New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Wer sich erinnert, sowas gab es schon mal. Wasserfälle und danach Kajak. Leider hatte es damals nicht geklappt aber dafür heute.

    Ich besuchte die Okere und Tutea Falls. Bei letzteren konnte man beobachten wie sich die Wildwasserrafter durch den Fels manövrierten.

    Dann ging es noch zum kajaken auf den Rotoiti Lake. Recht früh am Tag machte ich mich dann schon zum Campingplatz auf da es nach nicht so gutem Wetter aussah.

    Am Abend versuchte ich mich wieder mit meinen Fotofiltern. Von zwei Mädels darauf angesprochen was das sei, vorn an der Kamera konnte ich direkt eine nette Bekanntschaft schließen.
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  • Day29

    Rotorua

    February 2 in New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach einigen Tagen in denen nicht viel passiert ist (auch aufgrund äußerer Einflüsse 🙈) hatte ich heute ein „Vorstellugsgespräch“ auf einer Milchfarm.
    „...“ deshalb weil das eher ein lauschiger Plausch war, aber mehr braucht es auch nicht.
    Die Leute sind nett und ich hab den Job. In einem Monat geht es los.

    Bis dahin gibt es noch einiges zu entdecken. Los ging es damit heute in Rotorua. Einer der aktivsten Thermalgegenden des Landes.

    Zu spüren, oder besser zu riechen bekommt man das auch mitten in der Stadt. Wer hierher kommt sollte zumindest den Geruch fauliger Eier ertragen können. Denn so riecht es mal mehr mal weniger stark überall in der Stadt. Der Schwefel der durch alle möglichen Geysire, kochenden Schlammtümpel und ähnliches nach oben kommt machts möglich.

    Das erste Mal in direkter Nähe zu so einer heißen Quelle und ich bin beinahe umgefallen wegen des Gestanks😅.

    Ich besuchte die Government Gardens. Eine sehr schöne Parkanlage, welche das städtische Museum umgibt, ganz im englischen Stil.
    Auf einem anschließenden Weg entlang des Rotorua Lake fiel mir dessen teils gelbgrüne Färbung auf. Sicherlich nichts zum schwimmen. Entlang dieses Weges kam ich an eben solchen Tümpeln vorbei. Und es ist schon spannend sich zu überlegen was wohl unter der Erdoberfläche abgeht, wenn das Schlammwasser was man vor sich sieht tatsächlich kocht.
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  • Day22

    Ab jetzt gen Süden

    January 26 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute fuhr ich direkt zum Maitai Campground am gleichnamigen Strand.

    Hier fuhr ich mit dem Kajak mal bis zur anderen Seite und entschied dass ich zukünftig nur noch Flüsse und Seen bepaddel, die Strömungen sind zu anstrengend.

    Weiter gibt es nicht viel zu sagen, war heute eher ein fauler Tag

  • Day21

    Cape Reinga

    January 25 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ging es dann zum (fast) nördlichsten Punk Neuseelands. Ich kam am Tapotupotu Campingplatz direkt am Strand an und lief von dort aus zum Cape.

    Zwei kleine Berge gab es dabei zu überwinden zwischen denen wiederum ein Strand lag.
    Ein sehr schöner aber auch sehr anstrengender Marsch.

    Das Cape selbst war beeindruckend. Man sah förmlich die Tasmansee und den Pazifik wie sie aufeinander trafen und die Strömungen gegeneinander kämpfen.

    Für die Maori liegt in diesem Ort eine große Spiritualität, treten doch die Seelen ihrer verstorbenen hier die letzte große Reise an.
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