Einfach los. Das war die Idee. Job kündigen, Wohnung kündigen, Willi vollladen und losfahren. Bis das Geld alle ist, bis wir nicht mehr wollen. Das Ziel ist, da zu bleiben, wo es uns gefällt. Ausgelassen, entspannt und fröhlich zu sein.
  • Day82

    Ein Toast

    June 7 in Germany ⋅ 🌧 14 °C

    Verehrte Mitreisende, liebe Leserinnen und Leser, ihr vielen tollen Leute:
    Dieser Teil der Reise geht nun langsam zuende, und allen, die nach all diesen wirren Worten und ungefilterten Gedankenschwällen immer noch dabei sind, möchten wir an dieser Stelle danken!
    Es war schön, mit euch gemeinsam die Eindrücke zu teilen und euch von dem zu erzählen, was uns so begegnet ist, und genauso schön war es, Rückmeldungen zu bekommen (zum Beispiel wie "es fühlt sich an, als wäre man dabei").

    Und ein riesiges Dankeschön an Willi, der uns so treu durch die wildesten Gegenden, die steilsten Hänge, die steinigsten Pisten und an die schönsten Orte gebracht hat!

    Wir hatten bis hierhin absolut großartige zwei Monate, in denen wir viel erlebt und viel gesehen haben und können jedem und jeder von euch empfehlen, es uns nach zu tun.

    Wie das jetzt weitergeht, ist noch ein wenig unklar, und wie die Reise weiterhin verlaufen wird, steht in den Sternen, aber wir versuchen, euch hier ein wenig auf dem Laufenden zu halten und über weitere Pläne zu informieren!

    Ansonsten bleibt uns bis hierhin zu sagen: Danke fürs Dabeisein!
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  • Day78

    Nachhause kommen (?)

    June 3 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Nachhause kommen, das ist grad so ne Sache. Wo ist das eigentlich?
    Norddeutschland kommt dem schon ganz nahe, aber Norddeutschland ist auch ganz schön weit gefasst.
    Wenn man keine Wohnung hat, sondern in einem Van lebt, ist das Wort "Zuhause" was Eigenes. Nachhause kommen wir jedes Mal, wenn wir wieder bei Willi ankommen, aber auch hier in Schleswig-Holstein fahren wir Strecken ab, die wir schon so oft befahren haben und die wir kennen - aber ankommen ohne festen Wohnsitz ist nochmal was anderes.
    Anne ist jetzt zu Kaja nach Stapel gefahren, Nils ist bei Kerrin, Olli und Senja in Großenwiehe, und wir beide können wohl behaupten, an einem Ort angekommen zu sein, der sich wie ein Zuhause anfühlt.
    Es gibt so viele Orte hier, an denen wir willkommen sind, es wird uns wohl nicht so schwer fallen, hier wieder zu landen.
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  • Day77

    Riggelediggeleding

    June 2 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Nicht viele Bilder von diesem Tag, ABER wir sind wieder in Schleswig-Holstein angekommen. Ein verrücktes Gefühl, wieder hier zu sein.
    Wir haben noch einen Zwischenstop in Wolfsburg gemacht und ein wenig geshoppt, jetzt steht Willi in Rickling.
    Anne besucht spontan ihre Gruppe, die zur Zeit ihr Abschlussseminar hat, und das findet nunmal in Rickling statt.
    Tatsächlich das erste Mal, dass wir auf einem offiziellen Wohnmobilparkplatz stehen.
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  • Day76

    Fahren.

    June 1 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Es geht an die Heimfahrt.
    Und fahren müssen wir viel. Zumindest fühlt es sich viel an, wahrscheinlich, weil wir so lange nicht mehr stumpf Autobahn gefahren sind.
    Autobahnen haben wir beide nicht sonderlich vermisst, im Gegenteil: Wir haben beide das Gefühl, das selbst griechische Großstädte und albanische Hauptstädte immer noch entspannter sind, als Fahren auf Deutschlands Autobahnen, die von LKWs verstopft, von Rasern überschwemmt und von Baustellen durchlöchert sind.
    Wir versuchen, die Fahrten so zu halten, dass wir den Berufsverkehr möglichst ausklammern und viel nachts fahren, was dazu führt, dass wir uns morgens nicht so beeilen müssen (yeah) und nachmittags einen Stop für eine kleine Wanderung machen können (Doppelyeah).
    Heute haben wir in Thüringen gestoppt, an der Talsperre Bleilochstausee, und sind eine kleine Wanderrunde durch die Wälder am See entlang gelaufen.
    Am späten Abend ging es dann weiter.
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  • Day75

    Dahoam is dahoam.

    May 31 in Germany ⋅ 🌧 14 °C

    Zumindest war es mal dahoam. Und zumindest war es das für Nils, weniger für Anne.
    Hier haben sich ein paar Fotos aus dem letzten Jahr eingeschlichen, findet ihr sie?
    Mit einem kleinen Stopover in Staudach-Egerndach (Grüße gehen raus an Sandra), wo wir schön bayrisch essen waren, sind wir dann bis in die Nacht rein nach Ingolstadt gefahren.
    Es war eigentlich nur ein Stop für die Nacht (und wir haben uns denselben Platz wie letztes Jahr rausgesucht, einfach, weil er so entspannt war) und eine kleine Wanderung um den Baggersee.
    Auch dieses Mal, Ingolstadt, bist du eine erstaunlich schöne Stadt!
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  • Day75

    In die Klamm

    May 31 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Eine Wanderung soll her!
    Über Komoot haben wir eine gefunden, die interessant klang: es soll in die Almbachklamm gehen.
    Diese ziemlich verwinkelte und schmale Schlucht wurde früher dazu benutzt, Baumstämme von oben nach unten zu bringen, was man sich heute nur schwer vorstellen kann, da die schmalen Bachläufe in der Art wirklich nicht dafür geeignet scheinen..
    Landschaftlich ist es hier total schön, der Fluss hat sich im Verlauf der vielen Tausend Jahren tief in den Fels eingearbeitet, darüber wurden Tritte, Stufen und Brücken gebaut, dass man es sich aus allen Winkeln ansehen kann.
    Es hat Spaß gemacht, abseits der Wege durch die Flüsse und Felsen zu kraxeln.
    Nach der Wanderung haben wir uns eine Dusche und ein Bad im Freibad gegönnt. Wie lange waren wir nicht mehr im Freibad? Wir kamen beide nicht so richtig drauf, es muss auf jeden Fall lange her sein...
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  • Day74

    Wieder in Deutschland

    May 30 in Germany ⋅ 🌧 9 °C

    Und Deutschland hat uns zurück.
    Ein verrücktes Gefühl, jetzt wieder hier zu sein, irgendwie ging es dann doch ganz schön schnell, aus den Tiefen südländischer Kulturen wieder hier zu landen.
    Auf unserem gewählten Platz, ein kleiner Stellplatz an einer Skianlage, der zu einer Almhütte gehört, wurden wir auch direkt wieder empfangen mit "1€ Müllgebühr und Parken auf dem Stellplatz bitte einheitlich in die gleiche Richtung". Fühlt sich befremdlich an nach all den Plätzen und öffentlichen Orten, an dem es keine richtigen Regeln gab..

    Nachdem wir aus den Eisriesenwelten kamen, sind wir langsam auf den Weg Richtung Deutschland aufgebrochen, allerdings mit einem Zwischenstop in Bad Vigaun im Tauglgries, wo Nils vor längerem schonmal einen Zwischenstop hatte.
    Ein super schöner, verwunschener Wildbach, der zum Klettern und Baden einlädt, allerdings hat das Wetter nicht so mitgespielt und wir sind eher von oben nass geworden.
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    Mattis Reisen

    Ja wo kämen wir denn hin, wenn jeder parkt wie er will???

    5/31/22Reply
    AnneuNils

    Kaum zu glauben! Gut, dass wir die Regelungen haben 😂

    5/31/22Reply
     
  • Day74

    Die Höhle

    May 30 in Austria ⋅ ☁️ 5 °C

    95% der Höhlen in Österreich sind unerforscht. Das war eine der erstaunlichen Infos heute, die wir sammeln durften.
    Diese hier nicht. Es ist ein ca 42km langes Höhlengeflecht, das auf dem ersten Kilometer mit meterdicken Eisschichten durchzogen ist und von deren Decke überall dicke Eiszapfen hängen.
    Auf ungefähr 1500 Metern Höhe beginnt die Führung, nachdem wir schon ca ne dreiviertel Stunde bergauf gelaufen sind und fast 500 Höhenmeter mit einer Seilbahn zurückgelegt haben.
    Die Bilder und Skulpturen in der Höhle sind der Hammer, und das Eis wächst jedes Jahr weiter, sodass die Mitarbeiter jedes Frühjahr aufs Neue überrascht werden, wie die Höhle sich dieses Mal entwickelt hat.

    Über 1400 Stufen wurde die Höhle hier touristisch ausgebaut, allerdings sehr natürlich gehalten, ohne elektrisches Licht. Jeder bekam eine traditionelle Grubenlampe in die Hand und los ging es.
    Teilweise, so erfahren wir, sind die Eisschichten, die uns begegnen, 2500 Jahre alt, und auch diese Höhle hat noch viele weitere Gänge, die noch nie jemand betreten hat.

    Nach den 0 Grad, die ungefähr in der Höhle herrschen, waren Sonne und Blick auf die Alpen eine großartige Belohnung für eine großartige Tour!
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    Kerrin Raabe

    Das Bild ist cool 👍

    5/31/22Reply
    AnneuNils

    Wir hatten ne gute Vorlage. 👆😉

    5/31/22Reply
     
  • Day73

    Der Kreis schließt sich

    May 29 in Austria ⋅ ⛅ 9 °C

    Wie war das am Anfang? Wir starten Richtung Süden in die Wärme und geraten in Schneestürme.
    Und jetzt, in der Mitte von Österreich, stehen wir wieder da, auf fast 2000 Metern Höhe, 1°C und dicken weißen Flocken, die auf den Dächern, Straßen, Autos und Bäumen liegen bleiben.
    Wenn wir bedenken, dass wir gestern noch bei 25 Grad aufgewacht sind und es verhältnismäßig kalt fanden, ist das schon eine intensive Entwicklung..

    Die Wanderpläne, die wir uns gestern Abend noch gemacht haben, sind tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Dauerregen (oder Schnee) haben längere Wanderungen unattraktiv gemacht, also haben wir einfach die Umgebung von unserem Platz erkundet. Wir standen in der Nähe eines Stausees mit Staudamm, wo es für uns natürlich gut was zu sehen gab.
    Danach haben wir uns entschlossen, Österreich ohne Maut zu befahren, was sich als super lohnenswerte Idee erwiesen hat.
    Und wieder haben wir die Erfahrung gemacht, dass Entfernungen nicht gleich Entfernungen sind, sondern die Kilometer in Österreich ähnlich viel Zeit in Anspruch nehmen wie etwa in Griechenland oder Albanien.
    Auf unsere Route durch Österreich haben wir uns dann ein paar Zwischenstops ausgesucht, die wir uns begucken wollten.
    Als wir am Wörthersee waren, sind wir doch tatsächlich in ein Adria-Hafenfest geraten, einem kleinen Festival am Ufer des Sees, der aus Fressbuden und Österreichischer Musik bestand, allerdings, wahrscheinlich aufgrund des Regens, super leer.

    Als nächstes sind wir bei den Tiebelquellen angehalten. Ein 20 Minuten Spaziergang zu einem Gewirr aus Bächen und Quellen, die überall längs flossen und sich langsam zu einem größeren Fluss gesammelt haben - super schöner Ort.
    Außerdem sind wir an vielen schönen Ortschaften mit wohlklingenden Namen wie "Krass", "Einöd" oder - als Favorit - "Gurk", mit den Gurktaler Alpen und dem Gurktaler Speck vorbeigefahren.

    Der Weg führte uns die meiste Zeit durch relativ bergige Strecken, über Serpentinen, enge Straßen und Berge. Dann plötzlich, ein Anstieg von über 20 Prozent (ich glaub, da stand tatsächlich 23%), und auf einmal waren wir auf 1800 Metern Höhe und in einem dichtem Schneetreiben.
    Willi hatte heute mal wieder ganz schön zu kämpfen! Er hat sich tapfer geschlagen bei den Strecken hoch im ersten Gang und runter mit glühenden Bremsbelegen! Bergabwärts mussten wir Pausen machen, damit die Bremsen wieder abkühlen konnten.

    In Radstadt haben wir dann unser Abendessen gefunden, in einer typisch österreichischen Gastwirtschaft mit Cordón bleu und Kasnockerl.
    Jetzt stehen wir auf dem Parkplatz von den Eisriesenwelten, die wir uns morgen angucken wollen. Die Anfahrt war wieder mal krass, aber bestimmt lohnenswert.

    Wir sind gespannt.

    [so durcheinander wie auf den Bildern hat auch echt gewirkt! Schnee, Sonnenschein, Regen, Wolkenaufriss……]
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  • Day72

    Ein Ritt durch die Welt..

    May 28 in Austria ⋅ 🌧 11 °C

    Wo sollen wir anfangen?
    Wieder zwei Länder weiter..
    Temperaturstürze von fast 20 Grad..
    Plötzlich nur noch Regen..
    Auf und ab und ein tapferer Willi..

    Aber von vorne.
    Heute morgen haben wir uns - wieder mal relativ spontan - überlegt, wir könnten auch ein wenig Strecke machen und gen Norden aufbrechen. Auf Kroatien sollte eine Wolken- und kurz danach eine Unwetterwand zukommen, also dachten wir, fahren wir schonmal hoch und nutzen die Schlechtwettertage zum Fahren.
    Fast direkt hinter unserem Campingplatz müssten wir uns nun wohl tatsächlich von der Adria verabschieden, es ging steil bergauf und nicht mehr bergab, und mit jedem Höhenmeter wurde es dunkler und kälter, bis es nach einigen Kilometern geregnet hat.
    Auf den Straßen gab es immer wieder Thermometer, und wir konnten beobachten, wie die Gradzahlen fielen. Aufgewacht sind wir mit offenem Kofferraum und knapp 25 Grad (nachdem die Nacht schon viel kälter war als die Nächte vorher), und nach nicht allzulanger Zeit standen da nur noch 10 Grad. Brrr... Mit so einem schnellen und krassen Wetterumschwung hatten wir dann doch nicht gerechnet.

    In Kroatien haben wir uns auf Maut geeinigt. Das kroatische Mautsystem ist allerdings nur schwer zugänglich, man weiß nie, wieviel man grad ungefähr zahlen muss. Im Endeffekt waren es für knappe 400 km 35 Euro, allerdings vermutlich auch viele Stunden Ersparnis.
    Slowenien wollten wir überspringen, aber ohne Maut fahren, um zumindest einen kleinen Eindruck von dem Land zu bekommen, und wieder mal dachten wir uns, dass wir da durch ein schönes Land fahren, das auf jeden Fall auf unsere Reiseliste kommt.
    Slowenien hat beeindruckend gute Straßen und insgesamt ein super freundliches, aber auch nobles und vor allem teures Auftreten.

    Gegen 11 Uhr sind wir dann über die österreichische Grenze gefahren, danach noch ungefähre 20 Kilometer wildeste Serpentinen (wahrscheinlich die bisher wildesten von der Reise mit 17% Gefälle) stehen wir nun an einem vielleicht super schönen Platz an der Drau (es ist halt ziemlich dunkel) und suchen Wanderwege oder Routen oder Ideen für die kommenden Tage.
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