WombieOnTour

Joined May 2017Living in: Halle (Saale), Deutschland
  • Day21

    Werkstatt Almaty II

    August 16 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 23 °C

    Noch ein paar ausgelassene Abschiedsfotos und dann...

    Zu früh gefreut: beim Losfahren steigt die Temperaturanzeige auf heiß. Hatten wir doch recht und es liegt nur an der Anzeige?
    Laut der Werkstatt muss das Thermostat erst in den großen Kühlkreislauf schalten.

    Durch unsere langen Aufenthalte in der Werkstatt haben wir uns schon mit dem jugendlichen Naanbäcker mit Tandoori Ofen angefreundet. Zur Abwechslung zeigt er uns wie der Ofen funktioniert und wir lernen die Familie kennen.

    Danach soll es losgehen in Richtung Big Almaty Lake, ein Bergsee über Almaty. Doch beim Starten steht unsere Temperaturanzeige wieder auf heiß. Also wieder zurück in Werkstatt: befindet sich noch Luft im Kreislauf? Wir sollen erstmal losfahren und morgen, am Samstag, zurück kommen. Eine Gefahr besteht nicht, denn der Motor ist ja nicht heiß.

    Unsere Fahrt zum Big Almaty Lake müssen wir dann leider schon in der Dunkelheit und bei Regen bestreiten. Bei den Temperaturen auf 2.500 Metern Höhe genießen wir unser kurzes Abendessen im Auto. Dabei können wir die örtliche Jugend beobachten die Tanzvideos vor ihren Autoscheinwerfern drehen.
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  • Day21

    Parkbesuch und unser verfrühtes Glück

    August 16 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach diesem Vormittag hatten wir eigentlich schon wieder genug von dem städtischen Trubel und entschieden uns für einen Spaziergang im "Park für Kultur und Freizeit". Für uns vergleichbar mit einem Rummel in einem Park.

    Danach ging es mit dem kasachischen Uber "InDriver" wieder zur Werkstatt. Dort wird uns ans Herz gelegt, dass unser nächstes Auto ein Toyota Landcruiser werden soll. Aber nicht in naher Zukunft, denn unser neuer Kühler wurde gerade eingebaut. Die Lamellen des alten Kühlers waren schon sehr stark beschädigt und er ging kaum noch zu reinigen.
    Bei dem erneuten Test von unserem Kühlerkreislauf wollten wir unbedingt dabei sein. Wird die Kühlerflüssigkeit wieder schwarz? Wir haben Glück und das Kühlerwasser bleibt grün, so wie es sein soll. Also kein neuer gebrauchter Motor, keine neue Zylinderkopfdichtung, keine Probleme mit unseren Zolldokumenten für den Iran. Und wohl nur ein Fehler unserer Abgasrückführung?
    Wir sind zufrieden weil wir einfach nur dringend weiter müssen und schon viel zu viel Zeit verloren haben.
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  • Day21

    Grüner Basar

    August 16 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 22 °C

    Unsere Übernachtung im Hotel in der Stadt war für uns ungewohnt laut und unruhig. Die Sehnsucht nach unserer eigenen "Wohnung" ist jetzt schon groß, deshalb bleiben wir auch im engen Kontakt mit der Werkstatt.
    Dadurch dass wir das Hotelzimmer früh wieder verlassen müssen und unser ganzes Hab und Gut mit uns tragen, fühlen wir uns wie Obdachlose.

    Auf ging es dann mit Sack und Pack in das Zentrum.
    Als erstes waren wir auf dem grünen Basar, das Angebot dort hat uns sehr beeindruckt. Und dabei waren wir mittlerweile schon in so einigen Martkhallen. Besonders das Fleischangebot war riesig: Pferd, Schaf, Rind, Geflügel und etwas abseits Schwein. Halal!
    Da Frischfleisch für uns nicht allzu praktisch ist haben wir uns mit Obst, Gemüse und Käse eingedeckt. Und dabei versucht unser Verhandlungsgeschick etwas zu trainieren. Das ist wahrscheinlich das schwerste für uns beide und die Sprache haben wir da nicht gerade auf unserer Seite.
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  • Day20

    Zurück zum Hotel

    August 15 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 18 °C

    Kurz bevor wir in unserem Ausweich-Zuhause waren, aßen wir einen Döner in einem 24 Stunden Dönerladen. Die Döner hier ähneln eher einen Dürum, aber mit einem anderen Brot. Auch die Füllung entscheidet sich. Zum Beispiel gehören Kartoffeln hier fest dazu.

    Gut gesättigt gingen wir dann schlafen. Das Bett war leider nicht besser als das in unseren Auto.Read more

  • Day20

    Vergnügungsberg Kok Tobe

    August 15 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 18 °C

    Auf dem Weg zum Hotel fielen uns unglaublich viele Offroader auf. Fast alle davon sind Toyota Land Cruiser und gleichartige Lexus Modelle. Also die größten Geräte. 😅

    Wir erkundeten die Stadt und schauten uns das bunte Treiben an. Almaty ist nämlich die Stadt der Farben und natürlich auch die Herkunft des Apfels.

    Mit einer Seilbahn fuhren wir fast aus dem Stadtzentrum auf einen kleinen Berg. Auf dem ist ein kleiner Vergnügungspark und ein toller Ausblick über die Stadt. Der Sonnenuntergang machte alles atmosphärischer.
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  • Day20

    Werkstatt Almaty I

    August 15 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 20 °C

    Dank der Ohrstöpsel konnten wir an der Hauptstraße und mit Regen in der Nacht gut schlafen.

    Die Diagnose am Morgen war, dass das Druckstück des Bremszylinders angerostet war, weil durch die Dichtung Wasser eintrat. Also wurden alle Teile auf dem Autobasar eingekauft (riesiges Kaufhaus voller Stände mit Autoteilen). Das Ganze kostete 100€.

    Wegen unseres Hitzeproblems wurden wir in der Werkstatt nebenan behandelt.
    Bei dem Test, ob die Zylinderkopfdichtung noch ganz ist (schauen ob im Kühlwasser Öl ist) wurde festgestellt, dass dort Öl ist, obwohl da keins sein sollte. 🙈
    Brauchen wir jetzt einen neuen Motor oder eine neue Zylinderkopfdichtung?
    Beides wäre sehr teuer, sehr zeitaufwändig und ein neuer Motor würde unser 230€ teures Zolldokument für den Iran ungültig machen.
    Für ein paar weitere Tests wurde aber noch mehr Zeit benötigt. Also fuhren wir in ein kleines Hotel in der Stadt und bereiteten uns auf das ganze Übel vor. Ein mulmiges Gefühl war von nun an stets vorhanden.
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  • Day19

    Ab zur Werkstatt

    August 14 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach dem Frühstück haben wir unseren ersten Regen, seit gefühlt einer Ewigkeit erlebt.
    Nach einer kühlen Dusche sind wir in Richtung Almaty gestartet. Wegen mittlerweile einiger Probleme wollten wir dringend eine gute Werkstatt aufsuchen.

    Wir waren etwas unschlüssig ob wir direkt zu Mitsubishi oder in eine, durch andere Reisende, empfohlene Werkstatt fahren sollten.
    Unterwegs haben wir uns für eine gute Werkstatt aus iOverlander (unsere App für alles mögliche unterwegs) entschieden.

    Das Mittagessen an einem kleinen Truck Stop war leider nicht so gut wie das letzte Mittagessen. Wir bestellten etwas und bekamen etwas ganz anderes.
    Bei der Weiterfahrt bemerken wir schon wieder unser Hitzeproblem. Also ab nach Almaty.

    Gegen 18 Uhr trafen wir bei ARB ein. Eigentlich ein Offroadausstatter, aber für uns ein guter Anlaufpunkt dank der Englischkenntnisse. Der wahrscheinlich netteste Servicemitarbeiter der Welt half uns. Erkin überschüttete uns mit Gastfreundschaft. Es ist fast schon zu viel des Guten.
    Da die Mechaniker schon im Feierabend sind, geht es morgen früh weiter.

    Im Süden Kasachstan's sprechen viel mehr Menschen Englisch. Das tut der Verständigung bei den begrenzten Russischkenntnissen sehr gut.

    Als Fortbewegungsmittel ohne unser eigenes Auto nutzen wir eine Art Uber-App. Also per Handy einen Fahrer bestellen, den Preis aushandeln und dann bar bezahlen. Das klappt immer sehr gut. Außerdem ist es sehr spannend, weil der Fahrstil natürlich ein ganz Anderer ist. 😅

    Für eine ordentliche Mahlzeit am Ende des Tages empfiehlt uns Erkin ein Restaurant. Ich dachte mir, dass ein Bier doch jetzt genau das Richtige wäre. Also bestellte ich Eines. Nach der Reaktion der Kellnerin, werde ich so einen Fauxpas in einem Halal-Restaurant wohl nicht mehr begehen. 🙈

    Wir übernachten die Nacht also auf dem bewachten Betriebsgelände der Firma. Als wir nach unserem Abendbrot wieder zum Unternehmen kommen, schließt der Wachmann die Werkstatt extra für uns auf, damit wir die Toilette benutzen können. Das ist ein Service. 👌🏻
    Hoffentlich kann uns morgen schnell geholfen werden.
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  • Day18

    Aisha Bibi Mausoleum

    August 13 in Kazakhstan ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir besuchen außerdem noch ein kleines Mausoleum von Aisha Bibi. Sie ist vor ihrer geplanten Hochzeit an dieser Stelle gestorben und ihr Verlobter hat es für sie errichten lassen.
    Es ist etwa 7x7x7 Meter groß, aber handwerklich sehr beeindruckend. Ob sich der Eintritt gelohnt hat? Wir sind unschlüssig. Immerhin hatte Anni die Chance ihren Hijab zu testen. Erste Vorbereitungen für den Iran.

    Um mit den letzten Sonnenstrahlen noch etwas für das Auto zu tun, halten wir an einem Parkplatz und wollen überprüfen, ob sich das Rad mit dem Quietschgeräusch noch frei dreht. Leider hebt der Wagenheber an den dafür vorgesehenen Stellen das Auto nicht aus. So ein Mist. Unser nächstes Ziel ist also eine Autowerkstatt in Almaty.

    Zuerst müssen wir jedoch noch mal schlafen, denn es wird ja schon dunkel. Leider hatten wir noch eine lange Irrfahrt, wegen fehlerhafter Navigationsinformationen, vor uns. Dabei haben wir so einige streunende Hunde, Bewohner und vor allem einen Esel aufgeschreckt, der sich lauthals bei uns bedanken musste. Wir erreichten in völliger Dunkelheit einen Ort oberhalb der Ausgrabungsstätte Akyrtas.
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  • Day18

    Truck Stop Mittagessen

    August 13 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 28 °C

    Bei der Weiterfahrt bemerkten wir einige Geräusche. Wir sind durch die bisherigen Probleme hellhörig und etwas verunsichert geworden. Leider können wir nicht feststellen, ob das Auto die Geräusche verursacht oder die schlechte Straße.

    Zum Mittagessen halten wir an einem gut besuchten Truck Stop an. Bei einer türkischen Familie essen wir ein leckeres Beschbarmak. Das ist ein Teller mit Nudelplatten und Fleisch. Gegessen wird natürlich mit der Hand. Auch hier werden zum herzlichen Abschied wieder Fotos gemacht.

    Im Zuge des Umweltschutzes hat der Präsident Kasachstan's großen Wert auf erneuerbare Energien gelegt. So fahren wir an einem 50MW Solarkraftwerk vorbei.
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  • Day18

    Aksu Canyon

    August 13 in Kazakhstan ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach der frischen Nacht im Nationalpark, fuhren wir zum nächsten Canyon. Auf dem Weg dahin wollten wir nochmal prüfen, ob das Rad richtig fest ist. Alles saß bombenfest. Wir stellten dadurch aber fest, dass die Reservekanister etwas geleckt haben. Wer weiß wie lange wir darüber schon genächtigt haben?! Nach einer kurzen Reinigung ging es weiter Richtung Aksu Canyon.

    Über einen Feldweg fuhren wir auf einen Punkt an dem wir einen guten Überblick hatten. Zum Glück störte sich keiner der Einheimischen an uns. Andere Reisende wurden nämlich schon von Park Rangern vertrieben. Wir hatten die Chance den Canyon von oben zu erkunden. Bei der Hitze ging unsere Temperaturanzeige öfters mal nach oben, fiel dann aber schnell wieder ab.
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