Von Coron mach Manila
March 13 on the Philippines ⋅ ☀️ 29 °C
🎂 Zwischen Erinnerung und Aufbruch – ein Tag, der alles verändert
Ich bin gegen 6.00 Uhr wach – und sofort ist er da, dieser Gedanke.
Heute ist ein besonderer Tag. Michaels Geburtstag.
Früher hätte ich ihn jetzt mit Kerzen und einem Geburtstagslied geweckt.
Heute bin ich tausende Kilometer von zuhause entfernt… ohne ihn.
Der Schmerz ist derselbe. Unverändert. Es tut weh.
Und doch ist Michael da – ganz nah. Ein Sonnenstrahl, der hinter einer Wolke hervorschaut, ein Windhauch, der mich streift. Er reist mit mir. Immer. In meinem Herzen. ❤️
Meine Geburtstagsgrüße schicke ich ihm als kleine WhatsApp-Erinnerung in den Himmel.
Dann beginnt der Tag ganz praktisch. Rucksack packen – dieses kleine Reise-Puzzle, das irgendwie nie ganz aufgeht, wenn man plötzlich merkt, dass die viel dickere Reisekleidung nicht mit eingeplant wurde.
Im Garten wartet das Frühstück: Cappuccino ☕ und Apfelpfannkuchen 🥞.
Noch ein paar ruhige Momente, bevor der Transfer kommt. Zeit zum Durchatmen.
Die Fahrt zum Flughafen führt uns über die einzige Straße der Insel – vorbei an dichtem Dschungel 🌿 und kleinen Hütten am Straßenrand. Und mittendrin: der Flughafen, wie ein Fremdkörper in all dem Grün.
Was dann folgt, ist fast surreal.
Strenge Sicherheitskontrollen, Spiegel unter dem Auto, mehrfaches kontrollieren, bevor wir überhaupt in die Abflughalle können.
Und dann – die Nachricht:
Unser Flug nach Manila ist gecancelt.
Einfach so. Ohne Vorwarnung.
Fassungslos stehen wir da. Alle Flüge sind ausgebucht.
Und wir müssen morgen in Manila sein – unser internationaler Flug wartet.
Was folgt, ist purer Stress. Hektische Suche. Bangen. Hoffen.
Zeit, die wir nicht haben.
Irgendwann dann ein kleiner Lichtblick:
Ein Flug am nächsten Morgen – nach Clark.
Zwei Stunden von Manila entfernt.
Nicht ideal. Aber unsere einzige Chance.
Also zurück nach Coron.
Noch einmal einchecken im Coco Nutgarden.
Noch einmal ankommen – obwohl wir eigentlich schon auf dem Sprung waren.
Am Pool lässt der Druck langsam nach. 🌴
Der Körper kommt zur Ruhe. Der Kopf noch nicht ganz.
Mich hat eine Erkältung erwischt – ich verschlafe den Nachmittag.
Am Abend geht es wieder etwas besser. Wir essen im Hotel, bleiben einfach da.
Keine Energie mehr für große Pläne.
Stattdessen hören wir ein bisschen der Karaokeveranstaltung zu, felefonieren nach Hause 🎤, ein ruhiger Abend im Garten.
Und morgen?
Geht es weiter.
Mit wenig Schlaf, denn um 6.00 ihr werden wir abgeholt.
Der zweite Versuch muss klappen.
✈️Read more

















TravelerStress, den keiner braucht 😳
Womofriends-on-tourGenau. Dadurch hatten wir insgesamt eine Rückreisezeit bis Hamburg von 27 Stunden. Und für mich kam dann noch mal drei Stunden bis nach Löhne drauf mit dem Auto
TravelerWenn man aus abgelegeneren Regionen nach Hause reist, kommen solche Zeiten schnell zusammen. Wir versuchen, so etwas durch eine andere Reiseplanung möglichst zu vermeiden.