Anreise in die Türkei
Yesterday in Turkey
🌙 11 °C
Eine unbequeme Nacht und eine unternehmungslustige Handtasche und ein Hotel wie ein Irrgarten
Statt Wohnmobil mal Flieger – und was für ein Start! ✈️🇹🇷
Wo fange ich bloß an bei diesem endlos langen Tag und den vielen kleinen und größeren Erlebnissen? Am besten ganz von vorne.
Freitag, 23.45 Uhr. Mein Koffer steht gepackt im Flur, und Alwin und Gitti holen mich ab. Unser Ziel ist der Flughafen Hannover und von dort geht es in die Türkei. Eine Woche All-inclusive in einem Fünf-Sterne-Hotel an der Türkischen Riviera.
Ich gebe zu, ich bin ein wenig skeptisch. Normalerweise bin ich mit meinem Wohnmobil unterwegs, bleibe dort, wo es mir gefällt, und fahre weiter, wenn ich genug gesehen habe. Eine Woche Hotel, Essen und Trinken rund um die Uhr und am Pool liegen? Eigentlich überhaupt nicht meine Art von Urlaub. Aber man muss schließlich alles einmal ausprobieren, um hinterher mitreden zu können. Und vielleicht gefällt es mir ja sogar.
Also los!
Die Fahrt durch die Nacht verläuft zunächst problemlos. Bis Alwin eine Ausfahrt zu früh nimmt und wir plötzlich eine kleine Besichtigungsrunde durch Langenhagen drehen. Muss ja auch mal sein, schließlich wollen wir etwas von der Welt sehen. Auch wenn es um Mitternacht ist und Langenhagen nicht unbedingt auf unserer Besichtigungsliste steht.
Trotzdem erreichen wir den Flughafen rechtzeitig. Drei Stunden vor Abflug sollen wir dort sein. Das scheint mir reichlich übertrieben, denn nach knapp einer Stunde sind wir bereits mit allem fertig.
Unsere Koffer geben wir bei Freebird Airlines ab. Die Schlange sieht zunächst ziemlich lang aus, aber es geht erstaunlich flott.
Apropos Koffer! Das ist schon vor der Reise ein Kapitel für sich. Ursprünglich haben wir nur acht Kilo Handgepäck pro Person gebucht, und zwar einschließlich Handtasche. Wir denken zunächst: Eine Woche, das schaffen wir doch locker!
Von wegen!
Erst buchen wir einen zusätzlichen Koffer mit 15 Kilo dazu. Wenn man das Eigengewicht abzieht und die restlichen Kilos verteilt, bleibt für jeden nicht mehr viel übrig. Spätestens beim Schuhe-Einpacken ist klar: Das wird nichts. Also kommt noch ein zweiter Koffer dazu. Jetzt passt alles, und wir haben sogar noch Platz. Auf dem Rückflug sind 23 Kilo Freigepäck vorgesehen. Da lässt sich doch bestimmt noch das eine oder andere Mitbringsel unterbringen.
An der Sicherheitskontrolle heißt es erst einmal Jacken ausziehen, Pullover ausziehen, Rucksäcke ausräumen und alles in diese grauen Schalen packen. Gitti ist ziemlich entsetzt, als bei der Kontrolle sogar in ihre Hosentasche gegriffen wird.
Ich habe inzwischen ein anderes Problem. Mein Rucksack kommt nicht wieder. Gittis übrigens auch nicht.Aber die hat ein anderes Problem
Die Rucksäcke werden nämlich aussortiert und besonders gründlich untersucht.
„Was haben Sie denn da drin?“, fragt mich der Sicherheitsbeamte.
„Mandarinen!“
Aha, die sind also schuld.
Der nette Mann erklärt mir, dass runde Gegenstände im Handgepäck bei der Kontrolle schon mal genauer überprüft werden.
Gut zu wissen. Beim nächsten Mal esse ich meine Mandarinen vorher auf.Bei Gitti dind es die 2 Plastikbeutel mit Füssigkeiten. Es ist nur eine erlaubt.
Jetzt sind wir also fertig. Viel zu früh natürlich. Wir haben noch über zwei Stunden Zeit und beschließen, erst einmal mit einem kleinen Prosecco auf unsere gemeinsame Reise anzustoßen. Der ist allerdings schnell ausgetrunken, und die Zeit vergeht trotzdem nicht schneller. Also gibt es noch einen Cappuccino, bei dessen Preis ich mich frage, ob die Kaffeebohnen einzeln mit dem Flugzeug eingeflogen werden.
Um 2.50 Uhr soll unser Flieger starten. Um drei Uhr steigen allerdings noch Passagiere aus der Maschine, mit der wir gleich weiterfliegen wollen. Das kann ja dauern.
Und tatsächlich: Erst gegen 3.20 Uhr geht es los.
Wir haben unsere Plätze vorher reserviert. Ich sitze am Fenster, Gitti am Gang. Insgeheim hoffen wir, dass der mittlere Platz vielleicht frei bleibt.
Schön wär's!
Die Maschine ist bis auf den letzten Platz ausgebucht, und zwischen uns sitzt ein junger Mann. Der zieht sofort seine Kapuze über den Kopf, macht es sich mit beiden Armlehnen bequem und schläft ein. Ich hoffe mal, dass die Kapuze nichts mit uns zu tun hat.
Ich beneide ihn jedenfalls.
Während er friedlich schläft, probiere ich sämtliche Schlafpositionen aus, die ein Flugzeugsitz so hergibt. Kopf ans Fenster, Kopf auf den Klapptisch, nach rechts, nach links. Nichts funktioniert. Und wenn ich tatsächlich einmal kurz eindöse, bekomme ich von hinten einen kräftigen Stoß in die Rückenlehne. Mein Hintermann weiß offensichtlich auch nicht, wohin mit seinen Knien.
Nach gegen sechs Uhr gebe ich meine Schlafversuche auf.
Und dann werde ich für die unbequeme Nacht doch noch entschädigt.
Draußen beginnt es langsam hell zu werden. Über den dunklen Bergen erscheint ein schmaler roter Streifen, der sich immer weiter ausbreitet. Der Himmel färbt sich orange und tiefrot, während darunter die Bergketten als dunkle Umrisse zu erkennen sind.
Was für ein Sonnenaufgang!
Ich habe schon einiges an Ausblicken aus dem Flugzeug erlebt, aber dieser ist wirklich etwas Besonderes. Eine ganze Weile sitze ich einfach nur da und schaue aus dem Fenster.
Irgendwann meldet sich allerdings mein Magen. Das letzte Brötchen habe ich gegen sechs Uhr abends gegessen und Prossecco und Cappucono machen auch nicht wirklich satt. Also hole ich mein mitgebrachtes Brötchen heraus. Ob meine Nachbarn schlafen oder nicht, ist mir inzwischen ziemlich egal. Ich habe Kohldampf!
Wenig später taucht das Mittelmeer unter uns auf. Wir fliegen weit hinaus übers Wasser, und ich frage mich schon, wo wir denn wohl landen wollen. Dann dreht die Maschine, die Küste kommt wieder näher, und plötzlich ist die Landebahn da.
Willkommen in Antalya! 🇹🇷
Die Einreise und die Gepäckausgabe klappen problemlos. Nebenbei tauschen wir noch etwas Geld in türkische Lira um. Die Türkei hat zwar in den Urlaubsregionen vielerorts den Euro als Zahlungsmittel akzeptiert, aber die Landeswährung ist nach wie vor die Lira.
Jetzt müssen wir nur noch unseren Transferbus finden.
Nur noch ist gut!
Vor dem Flughafengebäude stehen gefühlt hundert Busse und mindestens genauso viele Schilder und Menschen. Irgendwo muss unser Reiseveranstalter dabei sein.
Schließlich entdecke ich auf einem Schild ganz klein den richtigen Namen. Wir bekommen neue Papiere mit einer Busnummer und machen uns auf die Suche. Unser Fahrer wartet schon. Wir gehören offensichtlich zu den letzten Passagieren.
Dann geht es endlich los Richtung Side.
Unterwegs versuche ich zunächst, mein Handy wieder zum Leben zu erwecken. Flugmodus ausschalten, die vorher installierte türkische eSIM aktivieren und hoffen, dass alles funktioniert.
Und siehe da, es klappt! Ich bin wieder online.
Die Fahrt führt uns durch eine Landschaft, die ich so nicht unbedingt erwartet habe. Felder, Olivenhaine, vereinzelte Häuser und im Hintergrund die Berge. Die Region Antalya liegt an der türkischen Mittelmeerküste. Hinter der Küstenebene erhebt sich das Taurusgebirge, und das milde Klima sorgt dafür, dass hier unter anderem Oliven, Zitrusfrüchte und Gemüse angebaut werden.Daher auch die vielen Folienhäuser
Wir fahren nach Çolaklı, einem Ferienort westlich von Side, der zur Stadt Manavgat gehört. Die Gegend ist vor allem für ihre langen Sandstrände und großen Hotelanlagen bekannt.
Und die tauchen dann auch ziemlich unvermittelt auf.
Eben fahren wir noch an Feldern und Olivenbäumen vorbei, und plötzlich stehen riesige Hotelkomplexe vor uns. Manche sehen mit ihren Türmen und verspielten Fassaden aus wie Märchenschlösser. Eine ziemlich merkwürdige Mischung.
Viele Hotels haben Anfang November bereits Winterpause. Unser Dream World Palace hat zum Glück noch geöffnet.
Nach etwa einer Dreiviertelstunde erreichen wir unser Ziel.
Jetzt nur noch aussteigen, einchecken und Urlaub machen.
Denke ich!
Beim Aussteigen verhaken sich erst einmal meine Bauchtasche, meine Jacke und der Sicherheitsgurt ineinander. Für einen Moment bin ich fest mit dem Bussitz verbunden. Aber auch dieses Problem lässt sich lösen.
Wir stehen schließlich ziemlich müde an der Rezeption. Der freundliche Mitarbeiter spricht Deutsch und möchte unsere Ausweise sehen.
Ich greife automatisch nach meiner Tasche.
Nichts.
Ich schaue in den Rucksack. Nichts.
Ich suche unter der Jacke, neben mir und hinter mir.
Meine Bauchtsdche ist weg!
Und dann fällt es mir ein. Die ist bei dem Entwirren aus dem Sicherheitsgurt von mir getrennt worden und liegt noch sicher noch im Transferbus!
Mit Handy, Geld, Papieren und allem, was man im Urlaub so braucht. Der Bus ist natürlich längst weitergefahren.
Da steigt mein Puls aber ordentlich.
Zum Glück reagiert der Mann an der Rezeption sofort, telefoniert mit dem Busfahrer, und nur wenige Minuten später ist meine Tasche wieder da.
Puh! Das hätte wirklich schiefgehen können.
Inzwischen ist es ungefähr 10.15 Uhr türkischer Zeit. In Deutschland ist es erst 8.15 Uhr, denn die Türkei ist uns im November zwei Stunden voraus.
Unser Zimmer ist leider noch nicht fertig. In einer Stunde sollen wir wiederkommen.
Na gut. Wir lassen die Koffer stehen, gehen nach draußen und setzen uns an den Pool. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm, und der Cappuccino schmeckt hier sogar richtig gut.
Langsam kommt Urlaubsstimmung auf.
Nach einer Stunde fragen wir erneut nach unserem Zimmer. Noch nicht fertig.
Wir kümmern uns auch um einen Zimmerwechsel, weil uns die ursprünglich gebuchte Variante doch nicht so zusagt machenbwir ein Upgrate.
Also wieder zurück zum Pool.
Inzwischen haben wir den Cappuccino hinter uns und entdecken die Getränkekarte an der Poolbar. Erst gibt es einen Eiskaffee mit Baileys, danach wagen wir uns an die diversenä Cocktails.
Wenn man schon All-inclusive bucht, muss man schließlich auch wissen, was alles dazugehört.
Zwischendurch knurrt allerdings der Magen immer lauter. Das Frühstück ist bei unserer Ankunft schon vorbei, Mittagessen gibt es erst ab 13 Uhr.
Pünktlich stehen wir fast als Erste vor dem Restaurant.
Und dann staunen wir.
So ein Buffet habe ich tatsächlich noch nie gesehen. Unzählige Vorspeisen, Salate, warme Gerichte, Gemüse, Fleisch, Beilagen, Brot und eine riesige Auswahl an Süßspeisen. Wohin man schaut, stehen Schüsseln und Platten. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
Natürlich wollen wir einiges probieren.
Allerdings stellen wir schnell fest, dass Quantität nicht unbedingt Qualität bedeutet. Manche Sachen schmecken uns ausgesprochen gut, andere treffen unseren Geschmack überhaupt nicht. Besonders die ungewohnten Gewürze sind nicht immer mein Ding. Kardamom zum Beispiel erinnert mich geschmacklich eher an Seife.
Was uns außerdem stört: Viele warme Gerichte sind leider nur lauwarm.
Schade bei dieser riesigen Auswahl.
Aber wir haben ja noch eine ganze Woche Zeit, uns durch das Buffet zu arbeiten. Vielleicht entdecken wir noch unsere Lieblingsgerichte.
Gegen 14 Uhr ist endlich unser Zimmer fertig. Wir bringen die Koffer nach oben und machen erst einmal Pause.
Wir sind inzwischen gefühlt seit 30 Stunden auf den Beinen und entsprechend erledigt. Eine Stunde schlafen, und die Welt sieht schon wieder freundlicher aus.
Anschließend wollen wir uns das Hotel etwas genauer ansehen.
Wir landen in der Wellnessabteilung und buchen für morgen einen Besuch im türkischen Hamam mit anschließender Massage.
Ein Hamam gehört schließlich zur türkischen Badekultur. Ursprünglich ist es ein traditionelles Dampfbad, in dem Wärme, Wasser und eine gründliche Reinigung eine wichtige Rolle spielen. Heute wird das in den Hotels oft mit Peelings und Massagen kombiniert.
Darauf bin ich gespannt!
Allerdings erwartet uns vorher noch ein kleines technisches Abenteuer.
Gitti möchte mit ihrem Handy bezahlen, und zunächst funktioniert das auch. Danach streikt allerdings plötzlich die Verbindung zu ihrer digitalen Bezahlkarte. Das vorhandene Guthaben wird nicht mehr angezeigt,Gitti hat Angst ,dass das Geld futsch ist. Nachrichten lassen sich nicht öffnen, und das Handy macht einfach nicht das, was es soll.
Besonders ärgerlich ist, dass Gitti keine türkische eSIM hat und deshalb möglichst nur über WLAN ins Internet gehen soll. Sonst kann die Sache mit den Roaminggebühren richtig teuer werden.
Wir probieren und suchen und schalten alles Mögliche ein und aus. Nach einer guten halben Stunde haben wir endlich die richtige Einstellung gefunden. Die Verbindung klappt wieder, und das Guthaben ist auch wieder da.
Manchmal frage ich mich wirklich, ob früher nicht doch manches einfacher war. Da hatte man Bargeld in der Tasche, und wenn das noch drin war, wusste man wenigstens, dass es auch noch da war.
Nun aber endlich ans Meer!
Inzwischen steht die Sonne schon ziemlich tief. Unser Hotel liegt nur etwa 400 Meter vom Strand entfernt. Trotzdem gibt es einen kostenlosen Shuttlebus dorthin. Der fährt die Urlauber die kurze Strecke hin und her.
Wir nehmen lieber unsere Füße.
Der Strand von Çolaklı gehört zu einem langen Küstenabschnitt westlich von Side. Hier gibt es breite Sandstrände, die flach ins Mittelmeer abfallen. Im Sommer ist hier sicherlich einiges los. Jetzt, Anfang November, geht es deutlich ruhiger zu. Die Liegen sind gestappelt, dieBars zum Teil geschlossen.
Als wir am Wasser ankommen, ist die Sonne gerade dabei unterzugehen.
Das Licht ist wunderbar. Der Himmel färbt sich, das Meer liegt vor uns, die Wellen rollen an den Strand, und langsam wird es Abend.
Hier gefällt es mir!
Am liebsten würde ich noch eine ganze Weile bleiben und einfach am Wasser entlanglaufen. Aber sobald die Sonne verschwindet, wird es empfindlich kühl. Am Pool in der Sonne ist es noch herrlich warm,bestimmt 30 Graf und mehr und die Urlauber räkeln sich in Bilini und Badehose. Am Meer merkt man deutlich, dass inzwischen November ist.
Also machen wir uns wieder auf den Rückweg.
Übrigens liegt rund zehn Kilometer von unserem Hotel entfernt die historische Altstadt von Side. Die Stadt ist bereits in der Antike ein bedeutender Hafenort. Heute kann man dort noch ein großes römisches Theater, antike Säulenstraßen und die Überreste des Apollontempels direkt am Meer besichtigen. Auch Manavgat mit seinem bekannten Wasserfall und den Märkten ist nicht weit entfernt.
Es gibt also durchaus einiges zu sehen, wenn man die Hotelanlage einmal verlässt. Und genau das habe ich vor.
Zurück im Hotel bleibt noch etwas Zeit bis zum Abendessen. Wir machen es uns in der Lobby bequem und widmen uns erneut der Cocktailkarte.
Ich weiß ja nicht, was die da alles hineinkippen, aber besonders viel Alkohol scheint nicht dabei zu sein. Jedenfalls merke ich nichts davon. Vielleicht ist das auch gut so, nach dieser Nacht. Dafür verlaufen wir uns ständig in dem riesigen Gebäude ind finden einmal.nur schwer unser Zimmer wieder.
Beim Abendessen erwartet uns wieder diese unglaubliche Vielfalt. Ich kann kaum glauben, welche Mengen hier jeden Tag aufgetischt werden. Bei den vielen Sachen fragt man sich unwillkürlich, was mit dem übriggebliebenen Delikatessen am Ende gemacht wird. Ob es hier auch "to good to go" gibt?
Wir probieren noch ein paar andere Gerichte. Einige schmecken sehr gut, andere weniger. Und das Problem mit dem lauwarmen Essen besteht leider immer noch.
Was mir außerdem auffällt: Das Hotel scheint fest in deutscher Hand zu sein. Zumindest habe ich den Eindruck, dass fast alle Gäste aus Deutschland kommen. Auch das Personal spricht überwiegend Deutsch. Man könnte beinahe vergessen, dass man in der Türkei ist.
Spätestens nach dem Abendessen ist bei uns allerdings die Luft raus.
Wir gehen auf unsere Zimmer und lassen den Abend vor dem Fernseher ausklingen. Deutsches Fernsehen gibt es natürlich auch.
Viel bekommen wir davon allerdings nicht mehr mit. Wir sind einfach hundemüde.
Mein erstes Fazit?
Die Anreise war lang, das Fliegen diesmal unbequem, die Hotelanlage riesig und das Essen gewöhnungsbedürftig. Dafür scheint die Sonne, der Kaffee schmeckt, das Meer ist wunderschön, und langweilig wird uns ganz bestimmt nicht.
Ob ich mich mit All-inclusive anfreunden kann, weiß ich noch nicht.
Einen ganzen Tag am Pool liegen, im Bikini oder Sommerkleidchen von einer Liege zur nächsten wechseln und zwischendurch das Buffet besuchen? Nein, das ist wohl eher nichts für mich. Ein Stündchen in der Sonne sitzen, gerne. Aber dann möchte ich auch etwas unternehmen und mir die Gegend ansehen.
Morgen steht erst einmal unser Hamam-Besuch auf dem Programm. Und danach schauen wir, ob wir Çolaklı oder die Umgebung etwas erkunden.
Aber jetzt ist wirklich Schluss.
Noch schnell unter die Dusche und dann ab ins Bett.
Für einen einzigen Tag reicht es mir heute mit den Abenteuern. Morgen dürfen es gerne ein paar weniger sein. 😄
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TravelerMan muß alles mal ausprobieren, viel Spaß!
TravelerWir waren 12 x in Colakli, allerdings im Alba Royal. Ihr könnt in beide Richtungen auf der Promenade laufen. Und müsst natürlich ins Meer zum Baden, das hat locker noch 25 Grad! Wir fliegen am 17. nach Evremseki ins Blue Side.