• bordins8888
Sep – Oct 2024

bordinsontour

Balkan-Peloponnes 2024 Read more
  • Trip start
    September 10, 2024

    Venedig

    September 8, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 26 °C

    Im strömenden Regen sind wir über den herbstlichen San Bernardino und die Poebene nach Venezia gekommen.
    Hier wartet schon die erste Überraschung: Sciopero für den nächsten Tag.
    Also disponieren wir um und machen Venezia by night.
    Los aufs Vaporetto! Allerdings dauert die Fahrt nach San Marco dermassen lange, dass alle Kinder beinahe einschlafen... Nur ein Gelato kann sie wieder wecken....
    Heute geht's nach Pula – nicht ohne dem k.u.k.'schen Triest einen Besuch abzustatten.
    Read more

  • Triest

    September 9, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einer nassen Nacht haben wir uns in Richtung Osten aufgemacht und es natürlich nicht versäumen wollen, Triest einen Besuch abzustatten.
    Allerdings fährt man gescheiter mit einem Fiat Panda in die Stadt als mit einem VW-Bus – insbesondere, wenn man einen Parkplatz braucht...
    Das k.u.k.-Ambiente gefiel uns sehr, natürlich am meisten im Caffé Tommaseo, das nebst dem stilechten Interieur vor allem mit seinen Torten punktete.
    Danach ging's kurvenreich durch Slowenien, da wir uns für dieses kurze Stück die Autbahnmaut sparen wollten, die wir lieber in Kuchen investiert haben (s. o.).
    Die Nacht verbringen wir jetzt in Pula: Auf einem wunderbaren Plätzchen direkt am Meer; dass der Camping hier sehr touristisch ist, stört uns im Moment wenig: Nach einer Nacht im strömenden Regen geniessen wir vor allem das tolle Wetter.
    Read more

  • Pula Tag 2

    September 10, 2024 in Croatia ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute hatten wir Schwimmen und Mathematik auf dem Studenplan.
    Am Nachmittag waren wir im Amphitheater. Es war sehr gross und alt.
    Danach gönnten wir uns ein feines Eis✌️🍦

  • Otok Pag

    September 11, 2024 in Croatia ⋅ 🌙 24 °C

    Zügig haben wir heute Istrien (Habt ihr gewusst, dass Italienisch dort offiziell Amtssprache ist?!) verlassen und die Küstenstrasse unter die Räder genommen: Für die Mittagspause konnten wir sogar die ersten Holperpistenmeter absolvieren: Training sozusagen.
    Mit der Fähre setzten wir über auf die Insel Pag, deren Ostseite wie eine Mondlandschaft anmutet; sie ist fast frei von Vegetation.
    Jetzt sitzen wir auf einem herrlichen Terrassenplatz unter Olivenbäumen und Steineichen, wo man nach einem Bad im klaren Meer sogar noch gerne Hausaufgaben erledigt.
    Read more

  • Zadar

    September 12, 2024 in Croatia ⋅ ☁️ 25 °C

    Endlich wieder einmal Römersachen!😍
    Unesco-Kulturebe Split haben wir dafür schnöde rechts liegen lassen und schlafen jetzt in Kravica, das einen eindrücklichen „lost place“ zu bieten hat. Das schöne Wetter täuscht: Wir hatten heute einige heftige Gewitter und morgen dürfen wir das Dachzelt wahrscheinlich auch nochmals nass zusammenpacken. 😵‍💫.
    Morgen erreichen wir hoffentlich endlich Montenegro: Da gibt‘s dann hoffentlich wieder einmal einen Camping für unter 60€ 😬.
    Read more

  • Bosnien-Herzegowina

    September 13, 2024 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 20 °C

    Auch wenn das Meer in Kroatien allen gefällt (das Schnorcheln macht hier grossen Spass), reicht es uns Erwachsenen: Uns reizt die Route über Bosnien-Herzegowina: Das Wetter zeigt sich sowieso von seiner garstig(st)en Seite, also können wir ruhig etwas Zeit im Auto verbringen.
    Den Zoll passieren wir flüssig und schon bald tauchen wir so richtig in den Balkan ein: Die Strassen sind schmal, haben dafür grosse Pfützen und Schlaglöcher (woran wir durchaus auch unseren Spass finden), allenthalben Narben aus der Krieg oder Spuren der Armut, natürlich auch allgegenwärtig Abfall.
    Wir steuern die schmucke Stadt Trebinje an: Die Gewitter sind so heftig, dass an Campieren nicht zu denken ist: Zum Glück ist das Städtchen voller Apartements: Sehr schnell werden wir fündig und finden in einem angenehmen Haus mit hübschem Garten mit Granatäpfelbäumen (wenn man denn nach draussen könnte) Unterschlupf.
    Auf dem Weg dahin besuchen wir noch ein UNESCO-Denkmal: Die Špilja Vjetrenica.
    Read more

  • Trebinje - Bucht von Kotor

    September 14, 2024 in Montenegro ⋅ ⛅ 19 °C

    Morgens zeigt sich das Wetter wieder von seiner freundlicheren Seite: Also stürzen wir uns ins Zentrum von Trebinje, das mit einem der schönsten Märkte des Balkans aufwarten soll: Der Markt ist tatsächlich sehr authentisch, da sich kaum Touristen hierher verirren, tauchen wir hier so richtig ins hiesige Leben ein. In der Altstadt (so viel wissen wir unterdessen: stari grad) bummeln wir durch die engen Gassen und dürfen sogar die Moschee besuchen. Hier können wir uns im kyrillischen Alphabet üben: Die einen erfolgreicher als andere...
    Landschaftlich wunderschön geht's nun über einen Pass nach Montenegro: Am Zoll wird uns einmal mehr bewusst, wie fragil die Situation in dieser Region noch ist: Eine grosse Kolonne an Armeefahrzeugen aus der Schweiz und Österreich in Friedensmission wartet hier.
    Sobald wir die Bucht von Kotor erblicken, wird klar, weshalb sie DAS Touristenmagnet von Montenegro ist: Sie kann es gut mit den schönen Fjorden Norwegens aufnehmen. Leider erinnert uns das Aufkommen an Kreuzfahrtschiffen auch an den Gejarngerfjord.
    Auf einem neuen Campingplatz richten wir uns zwischen Feigen- und Olivenbaum ein und geniessen einen (fast) trockenen Abend.
    Read more

  • Kotor – Lovcén-Nationalpark

    September 15, 2024 in Montenegro ⋅ ☁️ 11 °C

    An Kotor kommt man in Montenegro nicht vorbei: Es ist das grosse Touristenmagnet – leider. So ist es zu einem weiteren traurigen Beispiel von Overtourism geworden: Dreimal täglich wird das beschauliche Dorf von einem Kreuzfahrtsschiff geflutet. Da kann ein Dorf noch so pittoresk sein, die Lust vergeht einem. Immerhin die Stadtkatzen vermochten die Kinder zu begeistern.
    Also rasch wieder in den Bus gehüpft, schrauben wir uns die berühmte Serpentinenstrasse in den Lovcén-Nationalpark hoch und finden ein schönes Plätzchen, um wild zu campen - gleich unterhalb des Mausoleums des Montenegrinischen Nationaldichters. Schönheit muss aber leiden: Es wurde auf über 1000 Metern so kalt, dass wir uns für die Mahlzeiten alle in den Bus quetschen mussten.
    Read more

  • Wunderwandertag

    September 16, 2024 in Montenegro ⋅ ⛅ 21 °C

    Endlich wandern! Nach so viel Autofahren waren selbst die Kinder gewillt und motiviert für eine Wanderung. Kirsten hat auf Outdooractive hat einen aussichtsreichen Spitz ausfindig gemacht und tatsächlich nicht zuviel versprochen.
    Danach geht's von Cetinje über eine abenteuerliche Strasse (Abkürzung, wo man am besten betet, dass kein Gegenverkehr kommt.) zu einer Flussschleife des Skutarisees, die ein beliebter Fotospot ist. Klick!
    Die Nacht verbringen wir am Skutarisee, dem grössten See des Balkans.
    Read more

  • Autopause!

    September 17, 2024 in Montenegro ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Camping direkt am Fluss mit grosser Fussballwiese gefällt uns so gut, dass wir beschliessen, zwei Nächte zu bleiben und einen ruhigen Tag einzulegen, bevor wir den nächsten Automarathon in Angriff nehmen: Den Norden Albaniens möchten wir in einem Aufwisch bewältigen, um dann Albaniens Süden zu erkunden.
    Also sind Wäsche, Schule, Schwatzen mit anderen Leuten auf dem Camping (Deutsch ist da übrigens die "lingua Franca" ) angesagt: Für ein bisschen Auslauf für die Alten muss auch noch ein Plätzchen frei sein: Gestaffelt erklimmen wir über Karstfelsen gut markiert den Gipfel Velji Vrh, der ein atemberaubendes Panorama auf den See bietet.
    Und dann lassen wir uns die Bootstour auf dem Skutarisee nicht nehmen: Mit Vollspeed durch den Seerosenteppich zu brettern macht reichlich Spass. Der See ist zudem ein Vogelparadies und den Besuch auf einem Inselklösterchen ist ebenfalls eingeplant: Dieses hat eine Kapelle mit 500 Jahre alten Fresken zu bieten; selbstverständlich bestaunen wir ebenso die Ikonen.
    Morgen geht's ab ins nächste Land: Wir sind gespannt auf Albanien.
    Read more

  • Albanien!

    September 18, 2024 in Albania ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute Morgen umrundeten wir den Skutarisee und gelangten so nach Albanien. Durch den Zoll flutschten wir locker.
    Wenn wir uns vorher im Balkan wähnten, war dies bestenfalls Balkan superlight: Die Ankunft in Albanien war zunächst ein Kulturschock. Auch wenn einen hier allenthalben dicke Audi-Mercedes-BMW überholen; Der Abfall ist omnipräsent –selbst im Naturschutzgebiet –, überall halbfertige oder baufällige (oder auch eingestürzte) Gebäude, und bettelnde Roma, deren Wellblechstädte kein schönes Bild abgeben.
    Nun sitzen wir wohlig in einer Touristenbubble: Ein von einer albanisch-schweizerisch-englischen Familie geführter Camping gibt allen Durchreisetouristen Komfort und Sicherheit nach Eurostandard: Kein Wunder also, ist dieser Camping (einmal mehr) fest in der Hand unserer lieben Nachbarn...
    Wir posten heute Bildli aus dieser Blase, aber in unseren Köpfen bleiben heute definitiv die anderen Eindrücke hängen!
    Morgen fahren wir weiter in den Süden: In die Berge, wo wir hoffen, uns ein positiveres Bild dieses Landes machen zu dürfen.
    Read more

  • Lixhat e Bënjës

    September 19, 2024 in Albania ⋅ ☁️ 21 °C

    Ein feiner Zacht mit albanischen Spezialitäten im Campingrestaurant sowie ein langes Gespräch mit dem schweizerisch-albanischen Campingbesitzer hat uns Albanien näher gebracht und sympathischer gemacht.
    folgt...
    Read more

  • Lengarica-Canyon/Gjirokaster

    September 20, 2024 in Albania ⋅ ⛅ 21 °C

    Nun ja, einigermassen haben wir uns mit Albanien versöhnt: Das Städtchen Gjirokaster ist wirklich schnucklig und wir schwärmen sehr für die albanische Pâtisserie! Auch der Morgen hat Freude bereitet: Wir erkundeten den Lengarica-Canyon und fanden dabei auch die Thermalbecken, wo die Albaner:innen baden. Wir haben nun alle einen dezenten Schwefelgeruch und hoffen, dass dafür alle unsere Gebrechen verschwinden. Das gestrige Gewitter hat leider das Wasser anschwellen und vor allem verschlammen lassen, dafür waren wir mehr gefordert beim Überqueren des Flusses und Schlamms.Read more

  • Albanien Sightseeing / Griechenland

    September 21, 2024 in Greece ⋅ 🌙 21 °C

    Heute "verleibten" wir uns zwei grosse Sehenswürdigkeiten von Albaniens Süden ein: Das "Blue Eye": Eine Quelle, wo das Wasser sowohl in eindrücklicher Menge als auch in fantastischem Blau aus dem Boden tritt. Ein "must see" für alle Albanien-Reisenden. Der zweite Programmpunkt war ein "must see" für die Römerfans: Die römische Stadt "Butrint". Von der Qualität vergleichbar mit dem schweizerischen Augusta-Raurica, aber natürlich schöner gelegen (auf einer Halbinsel, eingebettet in eine schöne Berglandschaft.)
    Es traf sich gut, dass heute Samstag war: Nachdem wir uns über die unzähligen Tankstellen und "Auto-Lavazh(o)" gewundert hatten, wollten wir dieses albanische Kulturgut selbst ausprobieren – schmutzig genug war unser Beeri ja. Also wählten wir uns einen sympathischen aus und durften fanta- oder kaffeeschlürfend zuschauen, wie unser Bus blitzblank geputzt wurde. Tatsächlich scheint dies die typische Samstagsbeschäftigung der Albaner (maskulinum!) zu sein: Man trifft sich nicht im Café, sondern im Auto-Lavazh(o)!
    Dann galt es zu entscheiden, ob wir uns noch eineinhalb Stunden Autofahrt zumuten möchten und über die Grenze nach Griechenland fahren oder nochmals eine Nacht in Albanien verbringen wollen: Die Entscheidung war rasch gefällt: Nun sitzen wir südlich von Igoumenitsa bei "Elena's Beach" und freuen uns auf einen Ruhetag, bevor wir dann ins Landesinnere zu den Meteoraklöstern ziehen.
    Read more

  • Kastraki/Meteora

    September 24, 2024 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    Overtourism zum 2. Die Meteora-Klöster sind natürlich eine Top-Sehenswürdigkeit Griechenlands: Kein Wunder, werden die Touristen einmal mehr carweise hingekarrt. Und einmal mehr vergällen die Heerscharen das Vergnügen empfindlich. Aber ja, wir selbst sind ja auch Touristen. Immerhin: Wir sind mit dem Linienbus hochgefahren und per pedes von Kloster zu Kloster gewandert und schliesslich durch die tollen Felsformationen zurück nach Kastraki: Auf den schönen Wanderwegen entkommt man dem Rummel im Nullkommanichts.
    Ohne Klöster hätten wir Kletterer die Felsen für uns allein...denken wir uns beim Hindurchschlendern.
    Also den obligatorischen Kaffee für die Grossen und Pagoto (🍦) für die Kleinen und dann hopp in die Kletterfinken. Wir suchen den nächstengelegenen Felsen und finden ihn mit dem Turm Ambaria, der exakt zwischen den beiden "Meteora-Dörfern" liegt. Und die Kletterei ist wirklich toll!
    Das Konglomerat wirkt wenig vertrauenswürdig, steht man doch auf hervorstehenden Steinen (oft schöner Granit!), die in den Fels "hineingekittet" sind. Die Hakenabstände sind sportlich, was uns aber nicht gestört hat, da wir eine leichte, "kindertaugliche" Route zum Angewöhnen gewählt haben.
    Und das Beste: Morgen wird den ganzen Tag geklettert!
    Read more

  • Kastraki Klettern

    September 25, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Nachdem wir uns gestern klettermässig akklimatisiert hatten, wollten wir heute richtig das Klettern hier auskosten. Der Fels ist – wie gesagt – sehr gewöhnungsbedürftig, aber äusserst interessant. Die hiesige Kletterethik sorgt dafür, dass weniger Andrang an den Kletterfelsen herrscht als in den Klöstern; der erste Haken ist in der Regel in der Höhe von 4-5 Metern gesetzt – sozusagen das Eintrittsticket für die Route. Die Haken sind in sportlichen Abständen gesetzt: Es empfiehlt sich also, nur in Routen einzusteigen, deren Grad man wirklich beherrscht.
    Sogar alle Kinder kletterten heute motiviert: Die Kletterei und mehr noch die Aussicht auf die Felsen und Klöster verzückte auch sie.
    Die Zeit zwischen dem Klettern vertrieben sie sich mit der lokalen Fauna: Die Schildkröten spazierten in rauen Mengen herum, aber auch Gottesanbeterinnen, Äskulapnattern und gar ein Chamäleon wurden entdeckt.
    Den Klettertag liessen wir mit einem griechischen Frappé resp. dem obligaten Gelato und einem feinen Znacht (heute ist ja schliesslich der 25...) ausklingen.
    Morgen drängt (ausnahmsweise) Gian zur Weiterreise: Ihn zieht's zum Orakel von Delphi.
    Read more

  • Delphi

    September 26, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Nun zieht es alle in Richtung Peloponnes: Dafür haben wir aber noch zwei lange Autotage vor uns: Am Nachmittag treffen wir im Antiken Delphi ein: Es ist immer noch heiss genug (über 30°), der Besucheransturm hält sich in Grenzen. Die Anlage des Apolloheiligtums liegt traumhaft in den Bergen und die Kinder wollen alles über das Orakel wissen. Der Rundgang im Museum ergänzt die Besichtigung wunderbar und ist sehr zu empfehlen.
    Den Abend verbringen wir im Camping Delphi, der uns – ehrlich gesagt – an ein deutsches Altersheim erinnert: Die rüstigen und wohlhabenden Rentner zieht es in Scharen nach Griechenland. Am nächsten Tag werden wir ein Mittel finden, sie abzuschütteln... Wir ergattern uns den schönsten Platz des Campings: Auf der Terrasse mit herrlichem Blick über die Olivenhaine der beliebten Amphissa-Oliven bis in den Golf von Korinth.
    Read more

  • Endlich Peloponnes!

    September 27, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute besichtigen wir in Delphi noch kurz das fotogene Athene-Tempelchen und fahren in Richtung Athen. 20 Kilometer vor Athen ziehen wir jedoch daran vorbei und nach zwei Stunden Autofahrt überqueren wir den Kanal von Korinth. Wir fahren noch in die Nähe von Epidauros, wo wir das grossartige antike Theater nicht verpassen wollen und suchen ein abgelegenes Plätzchen, wo deutsche Rentner sich nicht hintrauen.
    Gesagt, getan: Jetzt sitzen wir nach einer Rumpelpiste (die sich die Griechen selbst mit ihren Kleinwagen hinuntertrauen) direkt am Meer an einer traumhaften Bucht, erfreuen uns jetzt am türkisblauen Meer und später auf eine einsame, ruhige Nacht.
    Read more

  • Epidauros/Nauplion

    September 28, 2024 in Greece ⋅ 🌙 24 °C

    Wir träumten ja bereits von einer lauschigen Nacht am Strand in der Wildnis. Aber wieder einmal mussten wir eine Lektion lernen: Gehe in Griechenland nie am Wochenende wild campen! Nach und nach füllte sich der Platz mit Griechen – auch mit solchen, die wohl sauer waren, dass wir ausgerechnet ihren Stammplatz besetzten. Viele schienen noch spät nach der Arbeit aufzufahren, dass es selbst um 22.30 zu und her ging wie in einer griechischen Stadt.
    Wie dem auch sei, so waren wir wenigstens unterhalten.
    Ganz in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes befand sich das Theater von Epidauros. Mit Fug und Recht darf es den ersten Platz unter allen griechischen Theatern behaupten. Die Grösse und die Akustik sind tatsächlich beeindruckend.
    Danach ging^s ins quirlige Nauplion, das immerhin für kurze Zeit die Hauptstadt des jungen Griechenland war und von einem bayrischen König regiert wurde, nachdem man die Türken vertrieben hatte, die wiederum die Venezianer vertrieben hatten. Kurzum: eine bewegte Geschichte, die sich auch architektonisch bestaunen lässt. Unsere Kinder hatten hingegen mehr Augen für die unzähligen Souvenirshops.
    Den Abend verbringen wir auf dem Camping Kastraki (aber nicht dasjenige in Meteora!) direkt am Meer.
    Read more

  • Reise gen Süden: Leonidio

    September 29, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Distanzen resp. die Zeit, die man im Auto verbringt, haben wir eindeutig unterschätzt: Zwar wollen wir in den zwei Wochen, die uns auf der Peloponnes noch bleiben, sie auch "umrunden", doch wir brauchen eindeutig (noch mehr) Mut zu Lücke.
    Was wir beim Fahren mittlerweile gelernt haben, ist, bei einer guten Bäckerei voll auf die Bremse zu treten, den Wagen in den Strassengraben zu werfen und die Baklava- und Schoggi-Pâtisserie-Theke zu stürmen – für Mama gibt's den Cappuccino freddo.
    Doch Leonidio möchten wir uns nicht wegsparen. Leonidio ist so etwas wie das griechische "Finale Ligure": Es gibt hier Routen für ein ganzes Kletterleben, zum Biken wäre es auch toll. Kein Wunder, ist hier wieder alles voller Schweizer und Deutscher.
    Wir werden unseren Aufenthalt auf einen Klettertag beschränken, morgen ist zum Glück auch noch Markt.
    Fotos gibt's von einer kleinen Nachmittagstour auf den "Hausberg" des Campings – mit Blick auf Leonidios Felsen.
    Read more

  • Klettern in Leonidio

    September 30, 2024 in Greece ⋅ 🌙 20 °C

    Bei strahlendem Wetter machten wir uns auf zum Markt und deckten uns mit Gemüse, Früchten, Honig und Fisch ein. Bevor wir uns an die Felsen wagten, suchten wir die Bäckerei des Ortes (Pâtisserie!) und natürlich noch einen Cappuccino freddo für Mama.
    Dann schraubten wir uns die Haarnadeln hoch, um zum Sektor Aresos zu gelangen: 2015 von den Remy-Brüdern geschraubt, bietet er perfekte Absicherung und ebensolche Aussicht. Einzig – entschuldigt alle, die frieren – es war viel zu heiss!
    Der Vergleich mit Finale Ligure passt immer noch: Beide weisen unzählige Klettermöglichkeiten an fantastischem Fels auf und sind sich zwar Touristen gewohnt, besitzen aber dennoch ein angenehmes Eigenleben.
    Nur dass Leonidio leider viel weiter weg von uns liegt...
    Morgen versuchen wir uns wieder einmal mit wildem Campen: Es ist ja kein Wochenende...
    Read more

  • Vlychada Beach

    October 1, 2024 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    „to good to be true“, schreibt unser Kletterführer. Ein perfekter Kletterfels 1 min entfernt vom Strand, wo man wild campen kann…
    In Leonodio gibt‘s aber zuerst noch zwei Cappuccini: einen für Mama, einen fürs Beeri.
    Was das Klettern betrifft, sind wir 100- prozentig einverstanden. Der Fels ist genial und dank einem bairischen Bergführer, der sie mir vorgestiegen ist, durfte ich sogar die Traumlinie (7b) dieses Ortes durchsteigen.
    Der Fels hat allen gleichermassen Spass bereitet; dank der perfekten Absicherung konnten auch die Kinder vorsteigen.
    Der Strand hingegen besteht aus grobem Kies und fällt sehr schnell tief ab: zum Abkühlen nach dem Klettern fein, zum Bädelen nicht ideal.
    Und da wären noch die anderen wilden (sic!) Camper, die ihren Abfall und vor allem ihre Fäkalien nicht selbst entsorgen: Um den Platz herum ist es deshalb - im wörtlichen Sinne des Wortes leider - total verschissen, was einfach nurs schade ist fûr solch schöne Orte.
    Read more

  • Am südlichsten Punkt unserer Reise

    October 3, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einem Abstecher ins pittoreske Städtchen Monemvasia (Bilder folgen...) zielten wir auf die Insel Elafonisos, deren Sandstrand hochgelobt wird. Allerdings waren wir schon spät dran, sodass wir uns entschieden, eine zweite Wildcampingnacht auf dem Weg dorthin einzuziehen: Der Sternenhimmel so ganz ohne "light-pollution" beeindruckt uns immer wieder.
    Am nächsten Tag ging es zum südlichsten Punkt unserer Reise: Ans Ende des "Zeigfingers" der Peloponnes, wo ein versteinerter Wald am Meer uns überrascht hat. Die versteinerten Bäume sind zum Teil so unterspült, dass das Meer fast wie die Orgel von Zadar musiziert und es sind unzählige Muscheln "frisch einbetoniert", so dass man nachvollziehen kann, wie Fossilien entstehen. Am Abend setzen wir mit der Fähre nach Elafonisos über an den Simos Camping: Der Strand verspricht tatsächlich nicht zu viel: Der Sand ist ultrafein, das Wasser türkis wie in der Karibik.
    Der Camping ist dafür so...so...
    Read more

  • Elafonisos

    October 4, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Wenn man das Satellitenbild betrachtet, sticht das Türkisblau sofort ins Auge. Nach einem halben Strandtag gestern musste daher zwingend heute nochmals ein halber her.
    Den mittleren "Finger" der Peloponnes müssen wir aus Zeitgründen weglassen, den an der Westküste wollen wir noch einiges sehen und dort zuunterst noch Nico, unsere Reisebekanntschaft treffen.
    Also müssen wir noch ein bisschen fahren: Vorne geniesst man das herrliche Panorama, im Fond lacht man über den Minions-Film: So unterscheiden sich die Geschmäcker!
    Auf dem Weg liegt heute noch das Schiffswrack des Dimitrios, das seit Jahrzehnten schon vor sich hinrostet, aber tatsächlich ein tolles Fotomotiv abgibt.
    Die Nacht verbringen wir unter den Olivenbäumen (endlich wieder einmal) des Campings Gythion Bay.
    Read more