• Theresa Zolg
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Afrika 🇿🇦🇧🇼🇿🇼

A 19-day adventure by Theresa Read more
  • Trip start
    May 9, 2025
  • Khama Rhino Sanctuary

    May 10, 2025 in Botswana ⋅ ☀️ 26 °C

    Unsere Tour startete um 5:00 Uhr in Johannesburg. Bis zur Grenze nach Botswana dauerte es ca. 7 h. Dort mussten wir über einen super dreckigen Desinfektionsmittel-Schwamm laufen und danach zur Gesundheitskontrolle, wo sie unsere Temperatur am Handgelenk gemessen haben. Keine Ahnung warum…aber hey, besser als nichts. Über die Grenze selbst ging es dann zu Fuß.
    Nach weiteren 3h kamen wir dann im Camp, dem Khama Rhino Sanctuary an. Dort zeltet man direkt im Busch, ohne Strom. Gut, dass ich mir mittags noch eine Stirnlampe gekauft habe, die war Gold wert, auf dem Weg zum Klo und beim Duschen.
    Nach dem jeder dann sein Zelt aufgebaut hatte ging’s direkt zur ersten Safari. Der Ranger hat uns super viele interessante Dinge über die Tiere erzählt. Wir hatten dann direkt Glück und konnten mehrere Giraffen und Antilopen beobachten. Das Highlight waren aber doch die Nashörner. Dem einen mussten wir mit unserem Auto etwas hinterher pirschen bis es sich zeigen wollte. Dem anderen konnten wir aus weiter Entfernung beim Schlammbad zuschauen. Gleichzeitig ging dann auch gerade die Sonne unter. Es war wahnsinnig schön in dieser Ruhe und diesem Licht die Tiere zu beobachten.
    Tagsüber sind die Temperaturen super angenehm. Aber nachts wirds bitter kalt. Vielleicht ist mein Schlafsack doch etwas zu dünn und ganz vielleicht konnte ich deswegen die letzte Nacht kaum schlafen. Deshalb wird heute erst mal ein zweiter Schlafsack gekauft. 😅😇
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  • Auf dem Weg nach Maun

    May 11, 2025 in Botswana ⋅ ☀️ 29 °C

    Um 6:30 hieß es Zelt abbauen und anschließen frühstücken.
    Das Essen ist super und viel vielfältiger als erwartet. Ich hatte mich eigentlich auf 3 Wochen Couscous und Haferbrei eingestellt. Aber unser Koch Ricardo ist echt top. Alle Guides sind super. Wir haben einen Fahrer (Toumi) und einen Reise-Guide (Leroy)
    Das Schlafdefitzit von gestern konnte ich dann auf der 9 stündigen Busfahrt nach Maun nachholen.
    Morgen geht’s dann ins Okavango Delta. Wieder ein Camp ohne Strom und scheinbar auch ohne richtige Toilette. Wir sind gespannt 🤪✌🏻
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  • Okavango Delta 1

    May 12, 2025 in Botswana ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Fahrt ins Okavango Delta dauerte 2,5 h. Dort stiegen wir dann in kleine wacklige Boote, die uns zum Camp brachten. Jeweils zwei Personen und ein Fahrer waren in einem Boot.
    Das Camp lag mitten im nirgendwo, ohne Zaun drum herum, ohne Strom und tatsächlich ohne richtige Toilette. Das war ein riesen Thema in unserer Gruppe. Die Toilette lag etwas außerhalb und niemand traute sich so wirklich alleine dort hin zu gehen, aus Angst einem Löwen, Elefanten, Schlangen oder Skorpionen zu begegnen. Zwischen 22 und 6 Uhr sollten wir dann auch nicht mehr alleine im Camp rum laufen. Unsere Guides meinten mehrfach: „Your are save…. in your tent!!“ 👀
    Aktuell bin ich da noch sehr entspannt, weil ich auf die Instinkte der Tiere vertrau, dass die eig nicht in unsere Nähe wollen. Aber mal sehen.
    Am Abend machten wir die erste Safari zu Fuß, aber leider konnten wir keine Tiere sehen.
    Wir sind gerade mal 3 Tage zusammen unterwegs, aber es fühlt sich schon als ob es 2 Wochen wären. Es macht super viel Spaß mit den anderen zu reisen.
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  • Okavango Delta 2

    May 13, 2025 in Botswana ⋅ ☀️ 27 °C

    Der Tag startete entspannt um 7:00 mit dem Boot zu einer Insel im Delta. Dort machten wir eine 2,5 stündige Safari Tour zu Fuß durch den Busch. Dort haben wir sehr viele Antilopen, Vögel und Skelette gesehen. Super spannend!
    Auf dem Weg zurück konnten wir dann die ersten zwei Elefanten aus nächster Nähe sehen. Quasi direkt neben unserem Camp. Während dem Frühstück konnten wir die zwei Elefanten weiter beobachten. Einer von ihnen kam dann fast unbemerkt bis auf 100m an unser Camp heran. Sehr beeindruckend aber auch irgendwo gruselig.
    Den halben Vormittag saßen dann fast alle zusammen und schauten den zwei Elefanten beim fressen zu - Busch-TV, wie die Guides es nennen. Mittags konnten wir im Delta schwimmen gehen. Die Boot-Fahrer prüften aber vorher noch, ob der Abschnitt auch Krokodil frei ist. Es gibt sicher noch andere 100 Dinge, die dich in dem Wasser töten könnten, aber hey: no risk, no fun 🤪

    Nachmittags startetet dann unsere Boots Safari. Wir fuhren zu einer Art Lagune, in der einige Flusspferde (Hippos) badeten.
    Zusatzinfo zu Hippos: 1) man sieht hauptsächlich ihre Nase, die Augen und Ohren. Wie kleine U-Boote tauchen sie ab, um dann irgendwo anders unerwartet wieder aufzutauchen. 2) Hippos sind super schnell, sowohl an Land als auch Wasser und ziemlich aggressiv - jährlich sterben mehr Menschen durch Hippos als durch Krokodile. Zusätzlich machen sie ziemlich angsteinflössende Geräusche 😣.
    Alle Boote stoppten also am Rand der Lagune. Unser Fahrer meinte es sehr gut mit uns und fuhr noch etwas weiter hinein. Als ich dann so durch mein Fernglas schaute, meinte ich zu den anderen beiden, ob sie auch das Gefühl haben, dass dieses eine Hippo unsere Gruppe ziemlich im Fokus hat und direkt auf uns zu schwimmt. Auch andere Hippos tauchten ab, um dann wesentlich näher an uns wieder aufzutauchen. Uns ging dann doch ziemlich die Düse, weil man nicht einschätzen konnte wo die Hippos wieder auftauchen und wir baten unseren Fahrer wieder weiter weg zu fahren. Vorbei an unserer Gruppe merkte man dann, wie alle, auch die erfahrenen Guides, etwas unruhig wurden und alle Boote seeeehr schnell den Rückzug antraten, um in einen Seitenarm des Deltas zu flüchten. Die Hippos folgten uns zum Glück nicht, aber die Situation war wohl doch etwas kritisch.
    Doch damit nicht genug….
    Auf dem Rückweg zu unserem Camp konnte man von weitem bereits drei Elefanten sehen. Wir fuhren immer weiter in ihre Richtung bis wir feststellten, dass sie quasi direkt neben unserem Wasserweg im Schilf standen. Die ersten zwei Boote beeilten sich an ihnen vorbei zu kommen. Wir, das dritte Boot, startete ebenfalls den Versuch als einer der Elefanten dann doch noch etwas näher ans Wasser kam. Als unser Fahrer sich duckte und wie die Boote hinter uns etwas zurück ruderten, ging der Puls direkt wieder nach oben. Da saßen wir also, keine 15m entfernt in unserer Nussschale, starrten den einen Elefanten an und er uns. Der zweite drehte sich auch irgendwann um und schaute direkt in unsere Richtung. Ein absolut uncooles Gefühl nicht zu wissen welche Reaktion als nächstes von ihnen zu erwarten ist. Die zwei Boote vor uns meinten später, dass sie ihnen direkt in die Augen schauen konnten.
    Nach Gefühlt einer Ewigkeit bewegten sich die Elefanten dann weg vom Wasser und wir konnten weiter.
    Zurück an Land stiegen wir mit zitternden Händen aus und viele aus der Gruppe meinten, dass sie zwei mal ernsthaft besorgt um uns, bzw. dem „German Boat“, waren. Die Nacht war dann nicht mehr ganz so entspannt wie die letzte, weil einem doch ziemlich klar wurde welche Gefahren draußen auf einen warten können.
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  • Okavango Delta 3

    May 14, 2025 in Botswana ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Tag startet wieder mit einer Safari zu Fuß durch den Busch. Nach dem Erlebnis von gestern waren wir aber gar nicht so traurig keinen Tieren begegnet zu sein. Dafür gab es einige Spuren, nicht weit von unserem Camp entfernt, zu sehen. Unter anderem von Löwen, Hyänen und Leoparden. Also allem, was man nachts nicht treffen möchte.
    Mit den Booten ging es dann zurück zu unserem Truck, der uns wieder nach Maun brachte. Auf dem Weg dort hin gab’s dann aber doch noch einige Tiere zu sehen. Dieses Mal aus sicherer Entfernung!
    Zurück auf dem Campingplatz wurde dann erst mal der Mix aus Sand und Sonnencreme der letzten drei Tage vom Körper gewaschen.
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  • Nata - Vogelschutzgebiet

    May 15, 2025 in Botswana ⋅ ⛅ 26 °C

    Früh morgens hieß es wieder Zelt abbauen, frühstücken und los ging die Fahrt Richtung Nata. Gegen Mittag kamen wir auf dem neuen Campingplatz an. Dieses Mal mit noblerer Ausstattung als wir sie gewohnt sind 😇
    Nach dem Essen wurde erst einmal am Pool gechillt.

    Am Nachmittag fuhren wir mit Geländewagen ins Nata-Vogelschutzgebiet. Das Gebiet ist umgeben von der Kalahari-Wüste, scheint endlos zu sein und sieht völlig anders aus als die Landschaft bisher.
    Zum Sonnenuntergang trafen wir uns dann an einem See im Schutzgebiet, der ebenfalls unendlich aussah.
    Theoretisch hätte man auf der Rückfahrt im Dunkeln sicher auch irgendwelche Tiere beobachten können, aber in unserem Truck herrschte so gute, vllt auch etwas angetrunken Stimmung, dass die vermutlich direkt flüchteten. 🥂☺️

    Bilder Copyright: Janine 😇
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  • Chobe National Park

    May 16, 2025 in Botswana ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute Stand ein absolutes Highlight auf der Liste: Safari im Chobe National Park. Hier gibt es eine riesige Elefantenpopulation.
    Auf dem Weg zum Chobe Fluss konnte man bereits einige Tiere sehen - Giraffen, Kudus (Antilopen) und Impalas (kleinere Antilopen).
    Wir saßen sicher 1h in unserem Jeep und schauten den Elefanten beim Baden zu. Irgendwann standen sie dann direkt auf unserem Weg und unser Guide fuhr langsam auf sie zu, um sie zu vertreiben. So wirklich beeindruckt waren sie davon nicht und wir waren ihnen dann super nah!
    Das scheint hier nicht so ein riesen Problem zu sein, weil alle Tiere schon ziemlich an die Autos und Menschen gewöhnt sind. Trotzdem sollte man sich absolut ruhig verhalten. Zwei Elefanten konnten wir dabei beobachten wie sie sich gegen ein Boot wehrten, dass ihnen zu nah kam. Da möchte man wirklich nicht zu nah ran kommen 😳
    Einer der Elefanten hat dann direkt neben uns angefangen im Schlamm zu wühlen und wir haben fast schon damit gerechnet - plötzlich hat er eine riesen Ladung Schlamm in unser Auto geschleudert. Ich saß natürlich am perfekten Platz und hab das meiste davon abbekommen 👌🏼😂 (Video ist beigefügt 🤪)

    Nach einem schnellen Mittagessen startete unsere Bootstour auf dem Chobe-Fluss. Dort gab es wieder unsere Lieblingstiere – die Hippos 🤪 – aber auch Elefanten und Krokodile zu sehen ☺️. Und mal wieder einen neuen Sonnenuntergang. Die sind in Afrika wirklich super schön, aber nach 1 Woche flashed das einen nicht mehr so sehr.

    Am Abend hatten wir dann seit langem mal wieder die Möglichkeit an einem Tisch - und nicht in unserm klassischen Stuhlkreis zu essen.
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  • Victoria Falls

    May 17–19, 2025 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 27 °C

    Früh morgens überquerten wir die Grenze nach Simbabwe und machten uns auf den Weg zum letzten Ziel der ersten Tour – den Victoria Falls.

    Die zwei Tage in den Victoria Falls standen uns zur freien Verfügung. Den ersten nutzten wir, um einfach mal runterzukommen. Man konnte dort durch die unzähligen Läden, Märkte und Galerien schlendern, Kaffee trinken oder einfach am Pool chillen.
    Abends kochte eine Frauengemeinschaft traditionelles simbabwisches Abendessen für uns. Im Großen und Ganzen war das Essen wirklich gut. Abgefahren waren die gegrillten Würmer, die besser geschmeckt haben, als man erwartet hätte. Was an dem Essen nicht ganz so cool war: Vier von uns, inklusive mir, hatten nachts ziemliche Magen-Darm-Probleme 😅 Also dann doch lieber wieder das Essen von unserem Koch Ricardo.

    Für den nächsten Tag konnte man Aktivitäten in den Victoria Falls buchen. Wir hatten uns für die Zipline entschieden: 250 m lang und 128 m hoch über den Canyon des Sambesi -Flusses. Eine unglaublich schöne Aussicht!
    Anschließend ging es dann direkt zu den Wasserfällen. Einige aus unserer Gruppe waren am Vortag schon dort gewesen und haben uns bereits vorgewarnt, dass man ziemlich nass wird von der Gischt. Heißt: Wir haben uns gut vorbereitet – mit Bikini, Flipflops, schnell trocknender Kleidung und Regenjacke.
    Teilweise wurde man wirklich von kleinen „Regenschauern“ überrascht, aber unsere Klamotten blieben relativ trocken, was uns noch gewundert hat. Und dann kam der „Devil Walk“. Hier war dann gar nichts mehr sicher. Aber dadurch, dass wir unsere Schwimmsachen schon darunter hatten, war’s halb so wild. Vanessa und ich waren sogar so begeistert davon, wie kleine Kinder durch den Regen zu tanzen und in Pfützen zu springen, dass wir ihn zweimal gegangen sind 🥰
    Bereits eingeweicht von den Wasserfällen, ging’s danach direkt in den Pool.

    Unsere gesamte Gruppe traf sich abends nochmal für ein letztes gemeinsames Abendessen.
    Ab morgen startet dann der zweite Teil der Reise. Uns verlassen fünf großartige Menschen.
    Die einen fliegen wieder nach Hause, die anderen starten eine andere Tour Richtung Sambia. Was wirklich schade ist, weil wir mittlerweile zu einer großen Familie zusammengewachsen sind. Unglaublich, wie gut unsere Gruppe harmoniert hat, und es nicht eine Person gab, die so gar nicht dazu passte. 🫶🏼
    Zum zweiten Teil der Reise kommen dann neun neue Leute zu uns dazu. Mal schauen, wie das wird – aktuell sind alle noch etwas skeptisch.
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  • Hwange Nationalpark

    May 19, 2025 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 28 °C

    Neuer Tag, neue Safari Tour.
    Dieses Mal im Hwange Nationalpark.
    Die meisten der Tiere die wir sehen konnten, hatten wir bereits in den anderen Parks gesehen. Trotzdem ist es immer wieder ein faszinierendes Erlebnis 😍
    Absolutes Highlight für uns war dann die Hyäne, die wir beobachten konnten. Wir hatten eigentlich auf Löwen gehofft aber eine Hyäne zu sehen ist auch super schwieg. Von dem her waren wir damit absolut zufrieden.

    Unser heutiges Camp liegt am Rand des Nationalparks, wieder einmal mitten im Busch ohne Zaun drum herum aber mit richtigen Toiletten und Duschen. Mein erster Toiletten-Gang war jedoch nicht so erfreulich. Vllt hätte ich nicht an die Decke schauen dürfen, denn dort saßen 3 riesige Spinnen. Leroy hat nur gelacht als er mich schreiend aus dem Klo hat rennen sehen und Späße darüber gemacht, dass ich nicht so viel Angst vor anderen Tieren wir vor Spinnen habe 🤪 Kiara, Sam und ich sind dann auf die Suche nach einer spinnenfreien Toilette gegangen. Davon gab es genau eine. Wir haben trotzdem beschlossen in diesem Camp nicht mehr auf Toilette oder Duschen zu gehen.
    Leroy war dann so freundlich und hat die drei großen für mich entfernt 😇

    Beim Abendessen waren im Hintergrund ständig Tiergeräusche zuhören. Der Ranger, der für das Camp verantwortlich war, hat uns dann auch gezeigt was genau wir da hören. Auf die riesigen Wiese hinter unserem Camp konnte man im Scheinwerferlicht an die 100 Büffel sehen und drei Elefanten fraßen quasi direkt neben unserem Camp.
    Das Problem dabei: Wo Büffel sind, sind auch Löwen. Unsere Hoffnung welche zu sehen, wurde aber leider immer noch nicht erfüllt. Als man die Löwen dann aber mehrmals brüllen hörte, war die Anweisung ganz klar: ab ins Zelt und wenn möglich, nicht mehr raus gehen.
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  • Matabo Nationalpark

    May 20–22, 2025 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 26 °C

    Früh morgens besuchten wir eine Wildtierauffangstation und das Painted Dog Conservation Centre, eine Auffangstation für Afrikanische Wildhunde.
    Danach startete die 5 stündige Busfahrt zum nächsten Ziel.
    Wir kamen relativ spät an unserem neuen Campingplatz an und machten dann direkt eine kleine Runde auf einen Hügel, um den Sonnenuntergang anzuschauen inkl. gemeinsamer Gesangseinlage 😍
    Die Landschaft im Matabo ist komplett anders als das was wir bisher gesehen haben. Hier gibt’s unglaublich viele ungewöhnliche Felsformationen.

    Am nächsten Tag fuhren wir in den Nationalpark. Zu Fuß spürten wir eins der Breitmaulnaßhörner auf. Um sie vor Wilderern zu schützen, werden sie 24/7 von einem bewaffneten Ranger bewacht.
    Danach besuchten wir eine Höhle mit Felsmalereien, einen Park mit wunderschönen Felsen und ein Dorf, wo uns der älteste (102 Jahre alt) Geschichten aus seinem Leben erzählte.
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  • Tsihipise / Makushu Village

    May 22–24, 2025 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

    9 h Busfahrt standen heute auf dem Plan, um zurück nach Südafrika zu fahren.
    Diese Nacht verbrachten wir auf einem, für uns eher ungewöhnlichen, Campingplatz. Ich hab mich einfach wie in Italien Gefühl. Überall Wohnwägen mit riesigen Vorzelten, bewohnt von privilegierten alten weißen Menschen. Aber die Duschen & Toiletten waren endlich mal wieder nach europäischem Standard. 🤩
    Für unser Zelt gab es dieses Mal sogar ein Upgrade. Da manche aus unserer Gruppe beschlossen auf richtige Zimmer umzubuchen, waren Matratzen übrig und wir konnten auf jeweils zwei Matratzen schlafen ✌🏻 nach 2 Wochen Camping erfreut man sich auch an den ganz kleinen Dingen 😜😂
    Abends ging’s dann erst mal in den 36C warmen Pool und später gab’s ne kleine Party im Bus.

    Am nächsten Tag fuhren wir nach Makushu, einem kleinen Dorf in der südafrikanischen Provinz Limpopo, wo wir den ganzen Tag mit den Einheimischen verbrachten. Sie führten uns in ihrem Dorf herum und zeigten und erklärten uns wie sie leben. Absolut liebenswert diese Menschen. Eine von ihnen hat mich direkt adoptiert, weil ihr erste Tochter auch Theresa heißt. 😍 Und ganz vielleicht hätte ich fast ein kleines Mädchen mit eingepackt, das völlig fasziniert von meinem Nagellack und meinen Haaren war.
    Wenn man das alles so sieht, wird einem mal wieder klar, wie gut wir es doch zu Hause haben und wie dankbar man sein sollte.
    Übernachtet haben wir in Gastfamilien. Das erste Mal seit 2 Wochen in einem richtigen Bett! Omg haben wir gut geschlafen! 😍
    Das Haus war für die Verhältnisse im Dorf relativ groß und wir hatten unsere eigene kleine „Hütte“. Die Toilette war draußen, deshalb gab’s für Notfall Pipi einen Eimer im Zimmer 😅
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  • Krüger Nationalpark

    May 24–26, 2025 in South Africa ⋅ ⛅ 24 °C

    Final Destination: Krüger-Nationalpark

    Nach der Übernachtung bei den Gastfamilien machten wir uns auf den Weg zum Krüger-Nationalpark. Auf dem Weg dorthin stoppten wir noch bei den „Black Mambas“, der weltweit ersten rein weiblichen Anti-Wilderei-Einheit. Ihr Ziel ist es, durch die Zerstörung von Wildererschlingen und Patrouillen an den Parkgrenzen den illegalen Wildtierhandel einzudämmen.

    Am späten Nachmittag kamen wir im Nationalpark an und starteten direkt die nächste Safari-Tour – selbstverständlich in der Hoffnung, endlich Löwen zu sehen. Doch leider wurden wir wieder enttäuscht.

    Am nächsten Morgen startete um 05:30 Uhr unsere ganztägige Safari-Tour. Die Anweisung an unsere Guides war ganz klar: Egal wo sie sind – wir wollen endlich Löwen sehen! Und nach dem Frühstück war es dann so weit – die erste Löwin! 😍
    Es war ein unglaublich schönes Schauspiel. Sie lag an einem größeren Wasserloch, und während wir dort saßen und ihr zuschauten, kamen immer mehr Tiere dorthin, um zu trinken: Zebras, Gnus, Elefanten, Impalas, Wasserböcke … Nilpferde schwammen im Wasser. Man fühlte sich ein bisschen wie im „König der Löwen“.

    Wir setzten unsere Tour fort und wurden direkt mit zwei weiteren Löwen belohnt. Ob wir damit zufrieden waren? Selbstverständlich nicht – denn das oberste Ziel war natürlich, die „Big Five“ voll zu machen. 🤪 Unsere Gruppe hatte da schon ganz klare und einheitliche Vorstellungen. 😇😂
    Zu den „Big Five“ zählen Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden.

    Auf dem Rückweg zum Camp hatten wir tatsächlich noch Glück und sahen eine Leopardin vorbeiziehen. Aufgabe erfüllt, würde ich sagen. ✅

    Aber Spaß beiseite – der Krüger-Nationalpark war nochmal eine ganz andere Nummer als die anderen Parks. Diese unendliche Weite ist unbeschreiblich schön. Ich hätte tagelang in diesem Jeep sitzen und einfach nur die wundervolle Landschaft genießen können. Umso trauriger, dass das die letzte Tour unseres Urlaubs war.
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  • Johannesburg

    May 26, 2025 in South Africa ⋅ 🌙 6 °C

    “Tents have to be down at 05:30”, heißt der Wecker klingelt um 04:30 Uhr…
    Ein letztes mal den Schmerz spüren früh morgens in der Kälte aufzustehen, sich zu richten, alles zusammen zu packen, das Zelt abzubauen und zum Frühstück zu gehen. Aber ich muss sagen, so langsam hat man sich sowohl an das frühen Aufstehen als auch an das Camping gewöhnt. In Zukunft wird es ungewohnt sein, ohne Stirnlampe auf Toilette zu gehen oder zu essen, vermissen werd ich’s jedoch nicht. 🤪

    Heute geht es zurück nach Johannesburg, und unsere Reise endet nach 18 Tagen.
    Ich kann kaum in Worte fassen, wie großartig alles war, was wir erleben durften. Afrika und seine Natur haben mich in ihren Bann gezogen. Aber auch die Menschen, mit denen ich reisen durfte, waren einfach wunderbar. Wir haben so unendlich viel gealbert, gelacht, und manchmal auch tiefgründige Gespräche geführt.

    Selbst die langen Busfahrten verflogen meistens wie im Flug, weil immer etwas los war und es etwas zu lachen gab. Eser und Dom, die sich Fake-Gebisse kauften und damit Leute erschreckten, Leroy, der uns Dinge über Afrika erzählte, Mikey, der mal wieder irgendwelche Witze riss oder den Bus putzte, unser Fahrer, der Kühe anschrie, die auf der Straße rumstanden, das zweite Frühstück, bestehend aus ungesunden Snacks, der 10-Uhr-Powernap – oder man starrte einfach nur aus dem Fenster und genoss die Landschaft.
    Es wurde nie langweilig.

    Diese Reise war einfach unbeschreiblich schön und ich hätte sie noch ewig weiterführen können 🫶🏼🥰
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    Trip end
    May 27, 2025