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Namibia 2024 - Sand und Steine

Kalahari - Köcherbäume - Lüderitz - Namib - Erongo Czytaj więcej
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    14 marca 2024

    Auf nach Namibia

    14 marca 2024, Niemcy ⋅ ☁️ 14 °C

    16:15 Uhr Los geht's! Weit kommen wir allerdings nicht. Auf der Autobahn ist ein Unfall und die Ausweichstrecke gut ausgelastet. So wirklich vorwärts kommen wir nicht. Nach gut 30 Minuten im Stau ohne sichtbares Vorankommen nutzen wir eine andere Strecke und kommen noch pünktlich am Flughafen Leipzig an. Die Taschen sind schnell eingecheckt doch dann zieht sich die Sicherheitskontrolle. Ein sehr korrekter Mitarbeiter überprüft jede Powerbank auf die zulässige Leistung und findet immer eine Kleinigkeit zur Beanstandung. Nu ja, irgendwann ist auch das geschafft. Der Flug nach Frankfurt vergeht schnell und ist unspektakulär. In Frankfurt geht es deutlich entspannter durch die Kontrolle. Mit etwas Verspätung starten wir nun endlich den Flug nach Windhoek. Der Flug mit Discover ist erstaunlich gut. Decken und Kissen gibt es jetzt wieder kostenlos. Das Essen ist durchaus genießbar und der warme Cookie stimmt uns versöhnlich. Wir versuchen, etwas zu schlafen, doch das permanente Husten des Nachbarkindes nervt dann doch etwas und lässt uns nicht wirklich zu Ruhe kommen. Aber auch dieser Flug endet irgendwann. Gute Nacht! Czytaj więcej

  • Wir sind wieder da.

    15–16 mar 2024, Namibia ⋅ ☀️ 20 °C

    Trotz verspäteten Abflug landen wir ziemlich pünktlich in Windhoek. Da wir schnell aus dem Flugzeug kommen, sind wir einer der ersten am Immigration- Schalter. Daniels Tasche dreht schon die ersten Runden auf dem Band und so schicke ich ihn voraus zum Geld abheben und um eine Telefonkarte zu besorgen. Während ich noch warte, hat Daniel schon fast alles erledigt. Kurz gesagt! Läuft! So sind wir nach gut 45 Minuten mit allem fertig. Einzig der Transfer ins Trans Kalahari Inn ist irgendwie untergegangen, aber nach einem Anruf ist innerhalb kürzester Zeit das Fahrzeug am Flughafen. Im Hotel angekommen, werden wir freudig in Empfang genommen. Immer wieder schön, so ein Wiedersehen und ein Gefühl, zu Hause zu sein. Bei einem Kaffee tauschen wir mit Wil, der Managerin, Neuigkeiten aus. Danach beziehen wir unser Zimmer und lassen es ruhig angehen. Ein wenig auspacken, vorsortieren und zur Abkühlung nutzen wir den Pool. Nach dieser Erfrischung fühlen wir uns deutlich wohler. Den Nachmittag verbringen wir mit Nichtstun und kühlen Getränken. Zum Abendessen gönnen wir uns leckere Spare Ribs und Rinderfilet. Mit diesen kulinarischen Highlights beenden wir den Tag. Morgen geht's dann richtig los. Czytaj więcej

  • Entspannt durch den Tag

    16–17 mar 2024, Namibia ⋅ 🌙 17 °C

    Guten Morgen Namibia! Seit langem habe ich nicht so gut geschlafen. Ganze 8 Stunden am Stück sind es geworden. Der Tag kann kommen. Beim ersten Blick von der Terrasse weht noch ein kühles Lüftchen. Die Vögel zwitschern und sammeln fleißig Insektenleichen an den umliegenden Lampen. Nach einem ersten Kaffee und einem kleinen Frühstück holt uns überpünktlich der Fahrer von Safari Car Rental ab. Nach einem herzlichen Empfang bekommen wir eine kurze aber trotzdem gründliche Einweisung für unseren Mietwagen. Der erste Eindruck trügt nicht und wir bekommen einen fast neuen Hilux mit gerade einmal 11600 km auf dem Tacho. Alles nötige ist vorhanden, der Kühlschrank tut, was er tun soll und das Dachzelt ist in Rekordzeit zusammengebaut. Die Formalitäten sind auch schnell erledigt und nach einem Schwätzchen mit Rike sind wir nach gut 45 Minuten auf dem Weg nach Windhoek.
    Einziger Tagesordnungspunkt, der heute noch unumgänglich ist, ist die Beschaffung von Vorräten für die nächsten Tage und Wochen.
    Da der Verkauf jeglichen Alkohols reglemtiert und heute dafür nur bis 13 Uhr Zeit ist, war der dafür in Frage kommende Laden unser erster Anlaufpunkt.
    Nachdem alle flüssigen Nahrungs- und Genussmittel besorgt sind, geht es für alles andere in den benachbarten SPAR-Markt. Dort können wir alle weiteren Punkte auf unseren Liste abhaken und sind gegen 12 wieder zurück in der Unterkunft.
    Wir nehmen eine dringend notwendige Abkühlung im Pool, bevor es ans sortieren und einräumen des Fahrzeugs geht. Am frühen Nachmittag ist alles verstaut, von nun an heißt es nur noch erholen und genießen.
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  • Trans Kalahari Inn

    16 marca 2024, Namibia ⋅ ⛅ 30 °C

    Zum Abendessen gönnen wir es uns, noch einmal bekocht zu werden. Den Abend lassen wir auf der Terrasse ausklingen und sehen in der Ferne die ersten Regenwolken. Wo wir sind ist ja bekanntlich Regen.😉

  • 1.Tag Ankawini

    17–18 mar 2024, Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute geht's nun richtig los. Nach dem Frühstück machen wir uns zur Abfahrt bereit. Wir nehmen unser bestelltes Gamefleisch in Empfang. Gegen 9 Uhr starten wir, füllen den Tank (1,03€ / l Diesel) und verlassen nach ein paar Kilometern die geteerten Straße. Gen Süden fahren wir mit einem kleinen Umweg zur Ankawini Ranch und haben endlich wieder Schotter unter den Rädern. Unterwegs ergeben sich auch schon unsere ersten Tiersichtungen. Rappenantilope, Kudus, Impalas und Paviane können wir am Wegesrand entdecken. Angekommen auf dem Gelände von Ankawini laufen uns direkt ein paar Giraffen mit Baby über den Weg.
    Das uns nicht unbekannte Domizil ist mit einem Willkommensgruß bestens vorbereitet, sodass wir nur noch ankommen und entspannen müssen. Zum Nachmittag gibt's den ersten selbst gemahlenen und handgebrühten Kaffee und außer den Rufen verschiedener Tiere und Vögel hören wir nichts, absolut nichts. Die nächste Straße und die nächsten Menschen sind ungefähr 15 km entfernt.
    Genau das,was wir wollen.
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  • Gemütlicher Tagesausklang

    17 marca 2024, Namibia ⋅ ☀️ 32 °C

    Am späten Nachmittag raffen wir uns noch einmal auf, um zum Hauptgebäude der Farm zu fahren. Wir haben unserem Gastgeber versprochen, noch auf ein "Hallo" vorbeizukommen. Das Hauptgebäude ist ein beeindruckendes Bauwerk im Stil eines Schlosses und dient hauptsächlich als Eventlocation für Hochzeiten.
    Wir werden sehr herzlich, von Anton dem Besitzer, in Empfang genommen. Er lädt uns auf ein kühles Bier ein und wir quatschen, bis die Sonne fast untergeht. Nun aber fix zurück zu unserem Häuschen. Den Donkie anzuheizen und das Grillfeuer zu entfachen gelingt nur mit viel Geduld. Es gibt selbstgemachten Burger mit frittierten Kartoffeln, dazu leckeren Rotwein. Während wir das Essen genießen, beginnt es langsam zu regnen. So werden wir heute nicht alt und verschwinden im Bett. Gute Nacht!
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  • 2.Tag Ankawini

    18–22 mar 2024, Namibia ⋅ 🌙 18 °C

    Es ist ein Tag, wie jeder andere. Die Sonne erklimmt wunderschön den Wolken verhangenen Horizont.
    Aber die Sonne erstrahlt heute auf einen Jubilar, der er an diesem Tag vor einigen Jahren eben genau dieses Sonnenlicht erblickte.
    Die genaue Anzahl an Jahren bleibt, weil ohnehin ohne Bedeutung, ungenannt.
    Wir nutzten die Zeit, bis die Sonne im Zenit steht damit, die ausgelegte Wildkamera einzusammeln und eine Runde auf dem Farmgelände zu drehen, immer auf der Suche nach etwas aus den Fachgebieten der Fauna und der Geologie.
    Und dann steht da ja ein Projekt Namens "Geburtstagskuchen" auf dem Plan...
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  • Projekt Geburtstagskuchen

    18 marca 2024, Namibia ⋅ ⛅ 31 °C

    Man nehme Mehl, Zucker, Eier, Fett, rühre dreimal bis man schwitzt, im Anschluss das ganze fix erhitzt und siehe da, Kuchen aus dem OMNIA.

  • Kuchen und Kudu

    18 marca 2024, Namibia ⋅ ☁️ 30 °C

    Mit selbstgebackenem Kuchen im Gepäck fahren wir zum Hauptgebäude, um uns dort mit Karen und Anton zu treffen. Bei netten Gesprächen wird der Kuchen verspeist, während plötzlich ein ordentlicher Regenschauer einsetzt. Das Land hat den Regen dringend nötig und so erfreut sich das Farmer-Herz. Es bestätigt sich mal wieder unsere Vorhersage: Wo wir sind, ist Regen!
    Karen gibt uns noch eine ihrer selbstgemachten Bratwürste aus Wildfleisch mit, bevor wir uns für dieses Jahr von den Beiden verabschieden.
    In der Dämmerung begeben wir uns auf den Rückweg zu Unterkunft. Dort warten ein noch zu entfachendes Feuer auf uns, welches für heißes Wasser sorgt und ein schönes Stück Kudu-Filet, welches zu einem leckeren Abendmahl zubereitet werden will.
    Beides gelingt zu unserer vollsten Zufriedenheit und mit Blitz und Donner verabschiedet sich auch dieser Tag.
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  • 21 Dunes Camp Kalahari

    19 marca 2024, Namibia ⋅ 🌙 17 °C

    Heute hieß es: "Auf in die Kalahari!"
    Da wir keinen Zeitdruck beim Auschecken hatten, konnten wir den Sonnenaufgang bei frischem Kaffee in aller Ruhe genießen.
    Auf Grund unserer modularen Packweise (für alles separate Kisten) war alles rasch im Auto verstaut. Auf dem Weg zur Straße sammelten wir noch die ausgelegte Wildkamera ein und dann lagen sie vor uns, die nächsten knapp 260 km Schotterpiste. Aber die befährt sich stellenweise deutlich angenehmer, als so manche deutsche Autobahn, denn hierzulande arbeiten tatsächlich Menschen an und auf den Straßen.
    Bei brütender Hitze (ca.45 Grad) erreichen wir gegen 15 Uhr unsere Campsite für die nächsten zwei Tage.
    Bevor heute noch irgendeine Aktivität stattfindet (Zeltaufbau, Abendessen...) müssen erst die Temperaturen, also die Sonne, weiter absinken.
    Zwischenzeitlich gönnen wir uns Kaltgetränke und als die Dämmung einsetzt, wird routiniert unser Nachtlager hergerichtet und fürs leibliche Wohl gesorgt.
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  • Auf der Düne 21

    20 marca 2024, Namibia ⋅ 🌙 21 °C

    Der Morgen begrüßt uns mit Wolken verhangenem Himmel. Doch unsere Hoffnung, dass dies so den ganzen Tag anhalten würde, zerschlug sich im Laufe des Vormittags. Der Himmel riss immer mehr auf und die Sonne arbeitete unter Volllast daran, unsere Düne auf astronomische, der Kernfusion Nähe liegende Temperaturen aufzuheizen.
    Also verhielten wir uns wie wechselwarme Tiere und pendelten quasi zwischen kalter Dusche und heißer Düne. So ließ sich die Hitze durchaus gut überstehen.
    Am späten Nachmittag kommt die Besitzerin bei uns vorbei und versorgt uns mit Eiswürfeln. Was für ein Service.
    Auf dem Grill landet heute Karen's Bratwurst und dazu Grillsandwich.
    Beides sehr "lekker".
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  • Farbenfroher Tag

    21 marca 2024, Namibia ⋅ ☁️ 30 °C

    Am Morgen hängt der Himmel voller grauer Wolken. Uns ist es egal, denn wir verlassen heute die Dünen der Kalahari. Rauf und runter führt die Straße durch die roten Dünen. Auf den Dünen goldgelbe Büsche und Gräser, interessante Kontraste. Während wir langsam die roten Dünen hinter uns lassen und die Umgebung die Farbe zu fast weiß wechselt, reißt auch die Wolkedecke ab und der Himmel erstrahlt in sattem blau. Gegen Nachmittag erreichen wir das Mesosaurus Fossil Camp mit seinen rotbraunen Gesteinsformationen. Dazwischen stehen die bekannten Köcherbäume mit ihren goldgelb schimmernden Stämmen und grünen Blattwerk. Wir sind die einzigen im Camp, haben freie Platzwahl und entscheiden uns für einen Platz am Webervogelnest. Die kleinen gefiederten Gesellen lassen auch nicht lange auf sich warten. Auch eine kleine Manguste ist interessiert an uns und schaut vorbei. Auf dem Grill landet heute Oryx und Springbock. Czytaj więcej

  • Spontan in Extreme

    22 marca 2024, Namibia ⋅ ⛅ 22 °C

    Spontan hatten wir uns gestern Abend dazu entschlossen, unsere Route ein wenig abzuändern. Statt einer weiteren Nacht im Fossil Camp buchten wir uns für heute eine Campsite am Fish River Canyon.
    Prinzipiell ist das kein großer Umweg zu unseren weiteren Zielen und der Weg dorthin führt über eine wunderschöne Scenic-Route (D608), die quasi ein Geheimtipp ist, wenn man mal in der Gegend unterwegs ist.
    Am Nachmittag erreichen wir das Camp und schon beim Aussteigen macht eine drückende Hitze klar, dass da noch was auf uns zukommt. Erste tief graue Wolken formieren sich am Horizont und eine Stunde später rollt eine Walze aus Staub und Sand auf uns zu.
    Wir improvisieren schnell einiges an Sicherungsmaßnahmen für unser Zelt (als Ossis kein Problem) und harren im Sturmschatten unseres Autos aus, bis sich der Wind und Sand wieder gelegt haben.
    Die Feuerstelle bleibt heute kalt, jedenfalls kälter als der uns weiterhin umgebende, föhnartige Wind und auch für den späten, tierischen Besucher fällt bei uns nichts ab. Da muss er sich wohl an den anderen Stellplätzen umsehen.
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  • Was für ein schöner Tag

    23 marca 2024, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Einen Wecker brauchen wir heute nicht, denn unsere asiatischen Camp-Nachbarn fangen mitten in der Nacht an, Reis zu kochen. Gefühlt wird auch jedes einzelne Reiskorn separat aus dem Auto geholt. Soll heißen : Autotür auf, Reiskorn holen, Autotür zu, Reiskorn in Topf usw. In einen Topf passen tatsächlich Unmengen an Reiskörnern.
    Irgendwann geben wir das Schlafen auf und warten auf die Dämmerung.
    Gemütlich packen wir alles zusammen und fahren kurz vor Sonnenaufgang zum Fish River Canyon. Wir suchen uns ein nettes Plätzchen und brühen uns einen frischen Kaffee auf. Diesen genießen wir mit Blick auf den imposanten Canyon im Licht der aufsteigenden Sonne.
    Als die Sonne und auch die Temperaturen weiter steigen, brechen wir zum nächsten kulinarischen Highlight auf. Es ist endlich Zeit und Gelegenheit für Apfelstrudel. Ja, hier mitten in der Wüste (Canyon Farm House) gibt's den wohl leckersten Apfelstrudel in ganz Namibia. Dazu Schlagsahne und frisch gebrühten Kaffee. Lekker...
    Unsere Unterkunft für heute "Alte Kalköfen" erreichen wir gegen 14 Uhr bei brütender Hitze. Wir werden vom Besitzer herzlich in Empfang genommen und beziehen unsere schöne Campsite. Jeder Platz hat eine eigene kleine Wellblechhütte mit Dusche, WC und Waschgelegenheit. Um uns wenigstens etwas Abkühlung zu verschaffen, nutzen wir den großzügigen Pool.
    Ich schaue mir die wahrscheinlich größte Sammlung an "blühenden Steinen" an. Diese beeindruckenden Gewächse könnte ich mir auch gut zu Hause vorstellen.
    Da der kräftig wehende Wind auch am Abend nicht nachlassen will, wird die Zubereitung des Abendessens ein wenig zur Geduldsprobe und es dauert alles etwas länger, als gedacht. Am Ende schaffen es Springbock und Oryx trotzdem auf unsere Teller.
    Parallel dazu positionieren sich ein paar eben solcher Springböcke in der untergehenden Sonne, sodass sich auch noch einige lohnenswerte Fotomotive ergeben.
    Im Laufe des Abends ändert der Wind dann seine Richtung und es kühlt im Vergleich zu den letzten Nächten merklich ab.
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  • Temperatursturz

    24 marca 2024, Namibia ⋅ ⛅ 22 °C

    Waren es am Abend nach Sonnenuntergang noch 37 Grad, erwachen wir morgens kurz vor Sonnenaufgang bei 14 Grad. Uns ist kalt! Mit etwas steifen Gliedern packen wir unsere sieben Sachen und fahren in aller Ruhe Richtung Atlantikküste. Unser heutiges Ziel ist Lüderitz und wir werden mal wieder in richtigen Betten schlafen. Während der Fahrt wird uns trotz der ewig langen, schnurgeraden Straße nicht langweilig. Wir stoppen am Biltong Plaas und kaufen leckere Chilli-Bites, Doerewors und Oryx-Biltong. Auch ein Kaffee darf nicht fehlen.
    In der Nähe von Garub sehen wir Wildpferde direkt am Straßenrand. Woher die Tiere ursprünglich stammen ist nicht wirklich geklärt. Eine Theorie ist, dass sie aus Kolonialzeiten von den deutschen Schutztruppen stammen. Über die vielen Jahre und sich selbst überlassen, haben sich die Pferde an das Klima angepasst und vermehrt.
    In Lüderitz angekommen beziehen wir unser Quartier direkt am Meer.
    Es hat alles, was wir brauchen und noch ein bisschen mehr. Den einzigen, noch wichtigen Tagesordnungspunkt können wir auch recht fix abhaken - die Bootstour für morgen ist gebucht.
    Ach ja, ein kleiner Strandspaziergang und Backen war auch noch angesagt...
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  • Bierbrot im Omnia

    24 marca 2024, Namibia ⋅ 🌙 18 °C

    In Windhoek ist uns eine Backmischung für Bierbrot ( Zwiebel-Käse-Geschmack) in den Einkaufswagen gefallen. (Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen)
    Dieses Brot wird heute gebacken.
    Das Prinzip ist ganz einfach. Backmischung mit ca. 500 ml Bier oder Cider anrühren, in die Backform füllen und etwa eine Stunde backen. Das Ergebnis ist ein duftendes, wohlschmeckendes Brot. Perfekt für unseren heutigen Fleischtopf (Potjiekos). Czytaj więcej

  • Boot und Mee(h)r

    25 marca 2024, Namibia ⋅ ☁️ 14 °C

    Morgens um 8 Uhr verlassen wir auf einem Katamaran den Hafen von Lüderitz. Unser Ziel ist Halifax Island, eine vorgelagerte kleine Insel mit den hier lebenden Brillen- Pinguinen. Während der Fahrt sehen wir mehrfach Delfine, Robben und natürlich auch Pinguine. Unser Kapitän Heiko (Ex-Hamburger) gibt uns viele interessante Infos. Uns wird ein Heißes Getränk gereicht und beobachten das Treiben auf der Insel aus respektvoller Entfernung. Dann geht's langsam zurück zum Hafen.
    Nach einem kleinen Einkauf kehren wir zu unser Unterkunft zurück und gönnen es uns einfach mal, nix zu tun.
    Zum Abendessen haben wir uns einen kulinarischen Aufenthalt im Restaurant "Essenzeit" ausgesucht. Doch bevor wir dort einkehren, drehen wir noch eine kleine Runde auf der Diaz-Halbinsel und fahren zur Großen Bucht. Dort weht eine derart steife Brise, dass wir einem permanenten Sprühnebel aus Gischt ausgesetzt sind und uns bald wie ein Salzleckstein fühlen.
    Doch jetzt ist es Zeit fürs Essen in der "Essenzeit" und bedient werden wir dort von der "Waitress of the year " und genießen das leckere Essen. Also, falls jemand mal in Lüderitz ein Restaurant suchen sollte, dieses hier können wir bedenkenlos empfehlen.
    (Kosten für 2 Getränke, 2 Vorspeisen und 2 Hauptgänge ca. 30 €)
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  • Geisterstadt Kolmanskop

    26–30 mar 2024, Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute sind wir ein wenig geschichtlich unterwegs. Wir besuchen die ehemalige Diamantenstadt Kolmanskuppe. Namensgeber für diesen Ort ist ein Nama namens Johnny Coleman, der hier 1905 mit einem Ochsenkarren in einer Düne stecken blieb. Während dem Bau der Lüderitz-Eisenbahn wurden durch August Stauch und Zacharias Lewala rein zufällig die ersten Diamanten gefunden. Dieser Fund löste einen Ansturm auf das Gebiet aus und so entstand die wahrscheinlich reichste und luxuriöseste Stadt Afrikas an der Kolmanskuppe. In der Stadt lebten bis zu 400 Menschen. Es gab eine Eisfabrik, Schlachterei, Bäckerei, einen Laden und eine eigene Schule. Für die Gesundheit war auch gesorgt. Arzt und Krankenhaus waren vorhanden und das erste Röntgengerät Afrikas fand hier seinen Platz. Das Gerät diente allerdings mehr der Kontrolle auf möglichen Diamanten-Schmuggel.
    Zur Ablenkung und Unterhaltung standen den Bewohnern ein Casino, Kegelbahn, Sporthalle und ein Schwimmbad zur Verfügung.
    Bis 1930 wurden in der Umgebung Diamanten abgebaut. Danach verlagerten sich die Abbaugebiete weiter Richtung Süden und viele Leute verließen den Ort. Seit dem Jahr 1960 ist die Stadt völlig verlassen und die Wüste erobert sich nach und nach alles zurück.
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  • Tschüß Lüderitz - Willkommen zurück 35°C

    27 marca 2024, Namibia ⋅ 🌬 17 °C

    Wir nehmen Abschied von Lüderitz und den angenehmen Tagestemperaturen um die 22 Grad. Bevor wir jedoch die Küstenstadt auf der mit Sand bedeckten Straße verlassen, füllen wir noch unsere Vorräte an Diesel und Nahrungsmitteln auf.
    Die Route führt zunächst über einen endlosen schwarzen Streifen durch die orange-gelbe Wüste. Bei ungefähr der halben Strecke wechselt der Belag dann endlich wieder auf Sand und Schotter und für die letzten 70 km nehmen wir die D707, eine landschaftlich wunderschöne Strecke, die kaum befahren ist.
    Am Ziel in Namtib angekommen sind wir etwas überrascht, die uns umgebenden Wüste in grünem Schimmer wahrzunehmen. Es hatte hier kurz zuvor tatsächlich ein wenig Regen gegeben. Der erste, seit knapp 2 Jahren.
    Auf der Campsite sind wir allein und haben quasi frei Platzwahl. Aber viel entscheidenter ist, dass wir völlig ungestört sind.
    Es bietet sich uns ein fantastischer Sonnenuntergang und erstmals auch die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht.
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  • Abhängen auf Namtib

    28 marca 2024, Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute ist Ruhetag.
    Wir lassen es uns gut gehen, genießen die Einsamkeit und verbringen den Tag in der Hängematte. Die geplante Wanderung zu den höher gelegenen Rock-Pools wird verworfen, da es in den letzten 2 Jahren keinen Regen gab und somit auch kein Wasser in den Pools.
    Mittags wird ein kleiner Brunch bereitet und nach Einbruch der Dunkelheit die Milchstraße bildlich festgehalten.
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  • Namibische Rüttelplatte

    29 marca 2024, Namibia ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen von Namtib und unser Ziel ist Hauchabfontein, eine schöne Campsite in den Naukluft-Bergen mit eigenem Rock-Pool.
    Der Weg dorthin begann sanft und landschaftlich sehenswert und ging aber alsbald über in eine nicht enden wollenden Wellblech-Schotter-Piste, die einem dauerhaften Ritt auf einer Rüttelplatte glich.
    Die Pausengelegenheit auf halber Strecke konnten wir da nicht auslassen und gönnten uns frischen Kaffee und Eis.
    Damit ließen sich die restlichen, kilometerlangen Pisten irgendwie aushalten und die waren eine wahre Härteprüfung für Mensch und Material.
    Doch gut durchgeschüttelt erreichen wir am Nachmittag unser Ziel. Es ist nicht minder heiß als die letzten Tage und Schatten im wahrsten Sinne des Wortes heiß begehrt.
    Das reduziert die restlichen Tagesaktivitäten auf ein erträgliches Minimum und nach Sonnenuntergang lässt sich noch bestens die Milchstraße beobachten.
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  • Hauchabfontein B&B

    30 marca 2024, Namibia ⋅ 🌙 19 °C

    Am Morgen zeigen sich die ersten Wölkchen am Himmel. Ob es wohl heute etwas Regen und Abkühlung gibt? Wir nutzen den Vormittag und setzen Teig für Brot an.
    Danach zieht uns der hiesige Rock-Pool magisch an und wir stürzen uns in das kühle Nass. Was für eine Wohltat nach den letzten heißen Tagen.
    Am Nachmittag bereiten wir das vorbereitete Brot zu unserer vollsten Zufriedenheit zu - also Hauchabfontein Baden & Brot. Kaum sind wir mit allem fertig, zieht ein Gewitter auf und bringt auch etwas vom benötigen Regen. Zum Abend bereiten wir uns eine Potjiekos. Mit frisch gebackenem Brot ist das eine sehr leckere Angelegenheit.
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  • Körner-Brötchen im OMNIA

    30 marca 2024, Namibia ⋅ ☀️ 21 °C

    Zutaten: Mehl, Wasser, Körnermischung, Salz, Zucker oder Honig, Hefe, Brotgewürz, Sauerteig (trocken), Öl

    Alles vermischen, zu einem glatten Teig kneten, zugedeckt gehen lassen, erneut kneten, zuschneiden, formen, im OMNIA kurz gehen lassen, backen ca. 40-45 Minuten,
    Schmecken lassen!
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  • Weitsichten und guter Kaffee

    31 marca 2024, Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir verlassen die schöne Campsite mit den kühlen Rock-Pools. Unser heutiges Ziel ist das Camp Gecko. Doch bevor wir das Camp ansteuern, machen wir einen kleinen Umweg zu Conny's Coffee Shop. Vorbei am "Kyffhäuser" und der Neuras Aussicht erwartet uns ein sehr guter Kaffee. Hier wird noch fachmännisch per Hand aufgebrüht. Nach einer etwas längeren Pause und am Ende zwei Tassen Kaffee fahren wir weiter und es haben sich überraschend doch einige, wenn auch kleine, Wasserdurchfahrten gebildet. Dank Auto mit Schnorchel könnten diese sicher durchquert werden und über den Spreethoogte Pass reisen wir unserem heutigen Ziel entgegen. Die Aussicht vom Pass ist grandios und man bekommt einen kleinen Ausblick auf die schier unendliche Weite von Namibia.
    Im Camp angekommen werden wir sehr herzlich begrüßt, bekommen unser Braai-Paket und beziehen unser zweistöckiges Domizil für die nächsten Tage.
    Frohe Ostern!
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