Siquijor - wo alles begannโฆ ๐ซถ๐ญ๐๐
19โ21 gen, Filippine โ
โ๏ธ 31 ยฐC
Klingeling โฐ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. ๐ Es heißt mal wieder die Rucksäcke ๐ packen.
Selbst einen Fahrer buchen ๐ฒ hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. โ๏ธ Nach ๐ Minuten warten, werden wir vom TukTuk ๐บ eingesammelt.
Die gerade aufgehende Sonne โ๏ธ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. ๐ฅถ Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. โ๏ธ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn โต๏ธ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. ๐ฅน๐ซถ
Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. โด๏ธ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ
Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. ๐ฅน๐คฉ Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. ๐ช
Wir renten direkt am Hafen einen Roller ๐ต für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! ๐ซฐ๐ซก Die 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. ๐ค๐คฉ
Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden ๐ und auf die Suche nach etwas Essbaren. ๐คค Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum ๐ด am Strand werkeln. ๐ค
Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen ๐ช herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. ๐๐ Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. ๐คฉ
Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel ๐จ in Cebu liegen gelassen ๐ und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. ๐ Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. ๐๐ผ
Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! ๐๐ซถโค๏ธ
Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen ๐ด haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2๏ธโฃ Tagen hier. ๐๐คช
Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang ๐
angeschaut, die Happy Hour ๐ป einschließlich einer halben Stunde Free Drinks ๐น ausgenutzt und Jenga gespielt. ๐งฑDiesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! ๐๐ฅ๐
Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke ๐ค in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste ๐ถ präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss ๐คฃ) während wir ein wenig das Tanzbein ๐๐ป geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. ๐ฅฑ
An den folgenden zwei Tagen ๐
haben wir die Insel umrundet ๐ต und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3๏ธโฃ Jahren. ๐ต๐ซ๐ซฃ
Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand ๐๏ธ verbracht. Nicht in der Karte ๐บ๏ธvermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. ๐๏ธ
Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. ๐ ๐ด Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.
Mindestens genauso schön ๐คฉ und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
„Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag ๐
besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen ๐ด und glasklarem Wasser. ๐ฆ ๐๐
Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien๐ ๐
โ๏ธ Körper, bruzeln in der Sonne โ๏ธ und genießen unser Leben. ๐๐
Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. ๐
Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. ๐ ๐ฅณ Der Nachtisch ๐ฎ und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. ๐๐ฝ Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. ๐คญ
Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet ๐คซ๐, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. ๐๐ค๐Leggi altro
Erkundungstour ๐ต๐๐ฑ๐ซโฐ๏ธ
17โ18 gen, Filippine โ
โ๏ธ 27 ยฐC
Heute stand zu allererst zusammenpacken ๐ und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. ๐คจ WARUMโโ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.
Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. ๐ซจ๐๐คฆ๐ปโ๏ธ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu ๐ฏ % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? ๐
โ๏ธ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Wieder einen halben Tag ๐
weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller ๐ต (5€ pro Tag) geschwungen. Helme โ๏ธ auf und ab auf die Straße. ๐ฆนโ๏ธ๐ช
Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. ๐๐ผโ๏ธ๐ค
Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann ๐ด zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ ๐๐๐คท๐ผโ๏ธ
Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden โช๏ธ und niedlichen Stränden ๐๏ธ gehalten. -> Sehenswert ja โ
/ niedlich nein ๐ซ Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. ๐
๐
Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. ๐๐ต๐ซ Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. ๐ฅ๐คข
Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. ๐๏ธ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer ๐ซฐ und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.
Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern ๐ einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt ๐จ angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! ๐๐ผโ๏ธ๐
โ๏ธ
Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde ๐ฒ wurde der Tag beendet. ๐ ๐๐ผ
Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. ๐ต๐คฉ Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück ๐ฅ und das Wetter spielt auch mit! โ๏ธ
Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. ๐ซ โฐ๏ธ
——— ๐ก
Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.
Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.
Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.
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Die 85 Kilometer Strecke ๐๏ธ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3๏ธโฃ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern ๐พ und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. ๐๏ธ
Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. ๐ฒ Ein dichter Wald, der sich über 2๏ธโฃ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. ๐ณ
Wenig später erreichen wir den Parkplatz ๐
ฟ๏ธ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen ๐ซ und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van ๐ uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. ๐ธ
Weitere 70 Stufen ๐ช trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. ๐คฉ๐๏ธ
Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter ๐ ein paar Runden drehen konnte. ๐๐ป
Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle ๐ wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. ๐ต ๐จ
Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. ๐๐ซฃ Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. ๐
Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung ๐งญ dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. ๐จ๐ซก๐จ
Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. ๐ช Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket ๐๏ธ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. ๐ต๐ซ๐
โ๏ธ๐คจ Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. ๐
Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. ๐ซฅ๐ซฃ Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. ๐คท๐ผโ๏ธ
Ein Check der Öffnungszeiten ๐ฒ ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. ๐ต Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg ๐๐ปโ๏ธ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. โบ๏ธ๐
Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. ๐ฅฐ
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Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.
Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.
Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.
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Nachdem die üblichen Bilder ๐ธ und ein bisschen Filmmaterial ๐ฅ im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. โฎ๏ธ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. ๐ Der Weg war mittlerweile im Dunst ๐ซ๏ธ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen ๐๏ธ ๐ฅ entsteht. ๐ท
Nach knapp 2๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen ๐ฅ im Hotel angekommen. ๐๐ผLeggi altro

ViaggiatoreEcht Wahnsinn, was ihr alles mit dem Roller abgefahren habt.....da hat euch sicher der Hintern gebrummt๐ ๐ฑ๐คฃ
Libaong - Panglao Island ๐โด๏ธ ๐คง๐คข
13โ16 gen, Filippine โ
โ๏ธ 29 ยฐC
Die letzte Nacht, sowie der heutige Morgen, waren übersäht von Hust- und Nießanfällen. ๐คง๐ค
Natürlich pünktlich zur Weiterreise macht sich bei mir eine Erkältung bemerkbar. ๐ Los müssen wir trotzdem, also geht es nach dem Frühstück per Grab zum Fährhafen. โด๏ธ
Nachdem die Hafensteuer von 35 Cent gezahlt wurde, wird ähnlich wie am Flughafen, zuerst das Gepäck gecheckt ๐ und dann an einem Check In Counter abgegeben. โ๏ธ ๐
Gleichzeitig wird das Onlineticket ๐ฒ, gegen ein Papierschnipsel ausgetauscht. ๐ซ Die Diskussion, für das Gepäck extra 200 Pesos zu bezahlen, habe diesmal ich gewonnen! ๐พ
Der Dampfer war pünktlich โฐ und brachte uns für 12,60€ pro Person in 2๏ธโฃ Stunden auf die gegenüberliegende Insel „Bohol“. Von da aus waren es nochmal 30 Minuten mit dem Auto ๐ in den kleinen Ort „Libaong“ an der Südküste von „Panglao Island“. ๐งญ
Gegen 15:00 Uhr haben wir in unserem Kleinen Hotel ๐จ eingecheckt. Für 30€ pro Nacht gibt es ein schönes Doppelzimmer mit Balkon, heißer Dusche ๐ฟ und einem niedlichen Garten mit Pool. ๐๐ผ
Ein spätes Mittagessen gab es direkt im hoteleigenen Restaurant. Etwas teuerer, dafür Portionen für mindestens 2๏ธโฃ Tage. ๐ซฃ๐ซDen restlichen Nachmittag haben wir am Pool verbracht und später noch die nähere Umgebung nach Einkaufs- und Essensmöglichkeiten erkundet. ๐๐ต๏ธโ๏ธ
Leider wurde meine Erkältung ๐คง eher schlimmer als besser, sodass es ohne Essen, dafür mit viel Tee ๐ต und Wick Medinight, früh ins Bett ging. ๐ Die Ruhe war nicht von langer Dauer, Lena hatte es nun auch erwischt, allerdings mit anderen Symptomen. ๐ฌ๐คฎ๐ฉ
Der nächste Morgen begann, wie der letzte Abend geendet hatte. Wir sind beide total erschöpft und liegen mit Erkältung und Magen-Darm krank im Bett. ๐ Ausgerechnet hier, wo wir nur zwei Tage ๐
geplant haben.
Leider wurde es über den Tag nicht besser. Richtig Ruhe hatten wir auch nicht, da unsere lieben Nachbarn den Begriff „Türklinke“ ๐ชnicht kennen und anscheinend eine Challenge hatten, wer öfters das Zimmer verlässt. ๐คจ๐
Mehr als Serie ๐บ schauen und die Taschentuchbox leeren ist in den kommenden 2๏ธโฃ Tagen nicht passiert. Zum Essen haben wir uns eine Art Zwieback oder wie es hier heißt „süßes Butter Toast“ besorgt. Tee und Wasser standen zur Verfügung, sodass es wenigstens zwei günstige Tage waren. ๐
Am letzten geplanten Tag ๐ ging es langsam bergauf. โฌ๏ธ Die Pancakes und Früchte zum Frühstück blieben endlich mal wieder drin und etwas Unternehmungslust war auch vorhanden. Außerdem konnten wir das Zimmer wieder länger als ๐ Minuten verlassen, ohne eine Toilette ๐ฝ zu benötigen. ๐ฌ๐
Nach dem Frühstück wurde das Zimmer um 2๏ธโฃ Nächte verlängert. Glücklicherweise war auch noch genügend frei. Wechseln müssen wir den Raum morgen leider trotzdem.๐๐
Über den Vormittag macht uns anstatt die Gesundheit, nun das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnet und regnet und regnet… ๐ง๏ธ ๐ง๏ธ ๐ง๏ธ Wir nutzen die Zeit, um ein paar Sachen zu buchen ๐ง๐ป und einen Roller ๐ต für morgen zu besorgen.
Währenddessen wird Lena noch von einer Biene ๐ in die Hand gestochen, was selbst die Angestellten für sehr ungewöhnlich hielten. ๐ซฃ๐
Ein Klumpen Eis ๐ง und ein schebisches Grinsen, mehr können sie nicht tun. ๐คท๐ผโ๏ธ Natürlich wurde der Stachel von mir fachmännisch raus operiert. ๐ช ๐ช
Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam mit der dritten Hand โ , die Lena bereits wächst, am nahegelegenen White Beach, der bei bewölktem Himmel โ๏ธ leider gar nicht so weiß ist. Wir bringen unsere Wäsche ๐งบ weg und erkunden die andere Richtung ๐งญ der 200 Seelengemeinde.
Bereits nach wenigen Minuten zu Fuß ๐ฆถ endet die Erkundungstour am letzten Häuschen. Auf dem Rückweg gibt es Pasta ๐ zum Abendessen und der Tag wird gemütlich mit Serie ๐บ schauen beendet.
Insgesamt holt uns das hier irgendwie alles nicht ab. Krank, Stiche und Mist Wetter… wir haben es damals nicht geschafft hier her zukommen und es soll wohl jetzt auch nicht sein. โน๏ธ
Wir freuen uns auf die nächsten beiden Tage mit dem Roller ๐คฉ๐ต und hoffen, euch wieder etwas spannenderes berichten zu können. โLeggi altro
Cebu City ๐ฅณ ๐ธ ๐
11โ12 gen, Filippine โ
โ๏ธ 29 ยฐC
Der nächste Morgen begann mit einer ausgiebigen Dusche. ๐ฟ Anschließend ging es zum Frühstück, welches für knapp 29€ pro Nacht schon inbegriffen ist. Das sind endlich mal wieder Preise, bei denen es Spaß macht, nach Unterkünften ๐จ zu schauen. ๐คญ๐
Lena machte sich ausschließlich mit dem Toaster ๐ und der Salatbar ๐ฅ vertraut, während es für mich ein Genuss ist, Chicken Curry und Reis ๐ zu frühstücken. ๐คค
Die Buchung der für heute geplanten Fähre โด๏ธ haben wir gestern irgendwie total aus den Augen verloren. ๐ฌ Die nette Dame an der Rezeption verlängert unser Zimmer aber ohne Probleme für zwei Nächte. โบ๏ธ
Mit unserem Zimmer im 11. Stock sind wir mehr als zufrieden und entscheiden uns für eine weitere Nacht. So schaffen wir es noch, uns etwas umzusehen ๐ธ und haben noch Zeit zum planen für die nächsten Tage auf den Philippinen. ๐ต๐ญ
Gerade noch das Zimmer gelobt, gab es nach der Rückkehr, Probleme mit der Toilette. ๐ป Der Hausmeister oder wie man Ihn hier nennt der „Ingenieur“, war zwar schnell da ๐จ, benötigte aber ewig, um eine Lösung zu finden. ๐ช๐ช
Irgendwann schloss er die Tür ๐ช, benutzte größeres Werkzeug โ๏ธ und fluchte bitterlich. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธ Nach einer Ewigkeit kam er klatschnass heraus und gab den Daumen ๐๐ผ für Erledigt! Der Blick ins Badezimmer deutete tatsächlich auf einen schwierigen Job hin ๐ฌ๐ฆ und ließ uns gleichzeitig die Reinigungsfrau rufen. โ๏ธ
Nachdem alles erledigt war, konnten wir kurz nach Mittag auch endlich los. Zuerst sind wir ein wenig durch die nähere Umgebung ๐ฆถ geschlendert, bevor es per „Bus“ für 15 Cent in Richtung Stadt ๐๏ธ ging.
Viele Highlights gibt es tatsächlich nicht. Bis auf ein paar Kirchen โช๏ธ , hier und da ein Denkmal โฒ๏ธ und die unzähligen Nachtmärkte ist nichts sehenswertes dabei. Einen Tag bekommt man aber dennoch gut um. โบ๏ธ
Später haben wir uns mit Gisa & Robin getroffen um den Abend gemeinsam auf dem Festival in der Stadt zu verbringen. ๐ฅณEigentlich ist es eher ein riiiiiiesiger Nachtmarkt ๐ฅ๐ณ๐ญ mit Tanz- und Musikauftritten auf einer großen Bühne. ๐ฏโ๏ธ๐ชฉ
Es gab reichlich Fleischspieße, teilweise nicht definierbar, aber lecker. ๐ฌ๐ซฃ Wir haben verschiedene Chorizos probiert, kleingehacktes Schwein ๐ gesnackt und mit Mangoshakes ๐ฅญ den Zuckerhaushalt auf Vordermann gebracht. ๐๐ป
Gegessen wir hier übrigens nicht mit Besteck. ๐ด Stattdessen werden Packungen mit Einweghandschuhen gereicht. ๐งค๐กOb das umweltfreundlich ist, kann jeder für sich entscheiden, den Sinn und Zweck haben sie jedenfalls erfüllt. ๐๐ป๐คท๐ผโ๏ธ
Mit guter Grundlage, gab es anschließend beim naheliegenden 7 Eleven ๐ช ein paar Getränke mit Einheimischen. Ist wohl günstiger, als auf dem Fest. ๐๐คญ
Natürlich kommt man schnell ins Gespräch ๐ฃ๏ธ und so wurde uns anschließend noch stolz der eigene VW Käfer gezeigt. Die Mädels durften Probesitzen, während sich die Männer mehr für den Umbau ๐งฐ und den Motor interessierten. ๐
Nach dem Gruppenbild ๐ธ verabschiedeten wir uns ๐๐ผ und waren pünktlich zum Beginn der Livemusik zurück an der Bühne. Viel war noch nicht los, sodass die 3๏ธโฃ kurzerhand auf die Bühne gestürmt sind, um ihre Musikwünsche abzugeben. ๐
๐ต
Nachdem es auf der Tanzfläche voller wurde, haben wir immer abwechselnd einen „abgestellt“ der alles halten musste. ๐๐ซฃ So waren zumindest alle Wertsachen ständig unter Kontrolle. ๐ Bei Robin wurden nämlich am Nachmittag versucht, im Gedränge, die Bauchtasche zu leeren. ๐ฌ๐
Den Heimweg haben wir bis zum Hostel der beiden, zusammen zu Fuß ๐ฆถ bestritten. Währenddessen hat uns die einheimische Jugend noch von ihren sportlichen Fähigkeiten überzeugt. ๐ฝ๐คธโ๏ธ
Wir hatten jedenfalls wieder einen super schönen und lustigen Abend. ๐ฅณ ๐ฏโ๏ธ ๐ชฉ Vielen Dank ๐๐ฝ dafür und bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐๐ผ๐ค
Der nächste Morgen โ๏ธ begann wie der gestrige mit einer Dusche und Frühstück. ๐ฟ ๐ณ Heute nur etwas später und ohne anschließende Probleme mit dem WC. ๐ฝ๐
Den restlichen Tag ๐ sind wir zwischen der Dachterrasse, dem Pool und unserem Zimmer hin und her geirrt. Haben uns wie geplant, Gedanken ๐ญ über die nächsten Tage gemacht und den Transport โด๏ธ sowie die Unterkunft ๐จ gebucht.
Am frühen Abend ๐ ging es für uns nochmal zum Nachmarkt um die Ecke. ๐๐ฝโ๏ธNatürlich gab es zu Anfangs wieder Lechon mit Sojasoße ๐ท und später ein paar BBQ Spieße mit Reis. ๐ ๐
Gesättigt und geschafft von den letzten Tagen, ging es früh ins Bett. ๐ ๐ฅฑ Morgen geht es weiter, wir lassen Cebu hinter uns. ๐คLeggi altro
Reiseland Nr. 1๏ธโฃ9๏ธโฃ - Philippinen ๐ ๐ต๐ญ
9โ10 gen, Filippine โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Guten Morgen und Herzlich Willkommen zu einem erneuten Reisetag. ๐๐ผโ๏ธ
Der Kühlschrank war bereits leer, sodass das Frühstück ๐ณ auf später verlegt werden muss.
Im Hotel ist bereits 10:30 Uhr Check Out, den wir wieder bis zum Schluss ausgereizt haben. ๐ฌ๐คญ Unser Gepäck fand seinen Platz für die nächsten Stunden im Luggage Room.
Unser Flieger โ๏ธ startet erst 22:00 Uhr, wodurch wir den ganzen Tag noch übermäßig Zeit haben. ๐คจ Der beste Ort für so eine Zeitüberbrückung ist natürlich eine Mall. ๐
๐ Dort konnten wir auch direkt Pfand abgeben, Mittag essen ๐ฅ und ein paar Snacks für den Abend besorgen.
Nebenbei feilten wir noch an unserem Plan für die nächsten Tage ๐, da wir noch nicht genau wissen, wann wir aufgrund des Todesfalls nach Hause müssen. ๐๐ซฅ๐ค
Gegen 17:00 Uhr haben wir unser Gepäck ๐งณ eingesammelt und sind zum Flughafen gefahren. ๐ Der Flug war pünktlich und so sind wir 8๏ธโฃ Stunden später mit 3๏ธโฃ gewonnenen Stunden vorerst in Kuala Lumpur ๐ฒ๐พ gelandet.
Jetzt heißt es knapp 6๏ธโฃ Stunden auf den Anschlussflug warten oder bis dahin die benötigte Nachricht von zu Hause bekommen und kurzfristig heim zu fliegen. ๐ก Tatsächlich ging unser Plan auf und wir bekamen rechtzeitig den Termin ๐ mitgeteilt. ๐๐ผ๐
Somit war klar, um 08:30 Uhr verlassen wir Kuala Lumpur ๐ฒ๐พ wieder und freuen uns auf das Land, wo für uns 2023 alles begann - Die Philippinen. ๐ต๐ญ ๐คฉ๐ฅณ
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Damals lernten wir bei einem Ausflug ๐ค auf Siquijor Janine und Max aus München kennen. Die beiden waren gerade auf Weltreise ๐ ๐งณ und erzählten uns den ganzen Abend über von ihren Abenteuern. ๐ Wir konnten vieles in Erfahrung bringen und all unsere Fragen โ wurden beantwortet.
Als wir uns verabschiedet haben, sagten die beiden zu uns: „Habt keine Angst vor der Ungewissheit, denkt nicht zu viel darüber nach, macht es einfach!“ ๐ช๐ช
Wir beide unterhielten uns die darauffolgenden Tage ๐ immer wieder darüber. Stellten die guten und schlechten Dinge ๐ gegenüber und versuchten schon damals, eventuell auftretende Probleme zu klären. ๐ง๐ค Wohnung, Job, Haustier…. Nichts davon wollten wir aufgegeben…
Aber der Gedanke daran, wirklich eine Weltreise ๐ machen zu können, wofür man
„einfach“ ein paar Dinge klären muss, ließ uns einfach nicht mehr los. ๐คฏ๐คฏ๐คฏ
Am letzten Abend ๐ auf Siquijor, waren wir in unserer Lieblingsbar. Anscheinend hatten wir beide heimlich ๐ฒ etwas recherchiert, denn die Ideen sprühten nur so aus uns heraus. ๐ฃ๏ธ Auf einmal hatten wir für alles einen Lösungsansatz… ๐คญ๐คท๐ผโ๏ธ Genau in dem Moment, war es für uns beschlossen. Ohne einen genauen Zeitraum, aber wir machen in den nächsten Jahren eine Weltreise. ๐ซถ๐๐ป๐ค
Das es dann doch so schnell ging, hätten selbst wir nicht gedacht. Heute am 10.01.2026 sind wir bereits 408 Tage unterwegs, sind gerade zurück auf den Philippinen ๐ต๐ญ und wissen, es war genau die richtige Entscheidung - danke Janine und Max. ๐๐ฝ
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Die Stadt Cebu empfing uns gegen 13:00 Uhr mit leichtem Regen. ๐ง๏ธ
Nach knapp 20 Stunden Reisezeit und zwei Flügen in der Holzklasse, knurrte der Magen. Zum verspäteten Mittag gab es erstmal Lechon. ๐
Das langsam, am Spieß geröstete Schwein mit extrem knuspriger Haut und zartem Fleisch, ist hier eine Delikatesse. Besonders Cebu ist für seine Version mit einer speziellen Füllung aus Zitronengras und anderen Aromen bekannt. ๐๐คค
Gestärkt und motiviert, ging es auf die Suche๐ nach einem Bus ๐ nach Cebu City. Die Haltestelle ๐ war leicht zu finden und die Abfahrten alle 30 Minuten wurde uns mitgeteilt. Problem daran war, mit uns wollten noch weitere 200 Leute fahren, dementsprechend lang war die Schlange. ๐คท๐ผโ๏ธ
Den ersten Bus ๐ haben wir abgewartet, nachdem dieser aber nur 50 Leute transportiert, war für uns klar das wir auch in die nächsten beiden Busse nicht einsteigen können. ๐๐ต๐ซ
Wir einigten uns wiederwillig auf einen völlig überteuerten Grab Fahrer. ๐ซฐ Vergebens haben wir mehrfach versucht einen Wagen ๐ zu buchen. Es regnete mittlerweile wie aus Eimern ๐ชฃ und die Geduld war am Ende.
Wir hatten endgültig die Schnauze voll und zogen die letzte Option - ein Taxi. ๐๐ซฐ Etwas abseits konnten wir vor der Einfahrt zum Taxistand (wo ebenfalls eine Menge wartender Leute standen) eins abfangen und tatsächlich war er sogar günstiger als Grab. ๐
Noch beim Einladen der Rucksäcke ๐ wurden wir von 2๏ธโฃ anderen Reisenden angesprochen. Wir checkten kurz unsere Hotels ๐จ und die beiden beschlossen mit uns zu fahren. Günstiger für alle und wie sich später herrausstellte, zwei sehr sehr sympathische Menschen. ๐คฃ๐๐คช
Für die 11 Kilometer zum Hotel waren wir eine Stunde unterwegs. Der Verkehr ist die Hölle und zudem haben wir von dem Fahrer erfahren, das in Cebu aktuell das „Sinulog-Festival“ stattfindet. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ต๐ซ๐ซฃ
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Das Sinulog-Festival ist das größte und bekannteste Fest in Cebu. Diese riesige religiöse Feier ist zu Ehren des Santo Niño (Jesuskind). Eine Mischung aus tiefem religiösem Glauben und lebendiger Kultur mit traditionellen Tänzen und großen Paraden, erzählen die Geschichte des Christentums auf den Philippinen.
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Die beiden sind mit uns ausgestiegen. Als Dankeschön, das sie mitfahren konnten, wollten sie uns unbedingt ein Getränk๐ฅค ausgeben. Direkt neben unserem Hotel befindet sich glücklicherweise ein 7 Eleven (wie ich diese Läden vermisst habe ๐), den wir kurzerhand angesteuert haben.
Wir sind immernoch überrascht, wie man sich sofort so gut verstehen kann. ๐ค Robin und Gisa kommen aus Niedersachsen, sind Ende zwanzig und haben gerade Ihre 3-monatige Asienreise begonnen. โ๏ธ
Bei einem Getränk ๐ป ist es natürlich nicht geblieben ๐ฌ und so haben wir spontan den Abend zusammen am 7 Eleven verbracht. ๐ฅณ
Neben den zahlreichen Gesprächsthemen haben Lena und Robin noch die Bauüberwachung auf der angrenzenden Baustelle ๐ง übernommen. Der Frosch wurde auf Herz und Nieren geprüft und die Kollegen ๐ทโ๏ธ zum Arbeitsklima befragt. ๐คฃ๐ช๐ฆบ
Die maximal Check In Zeit โฐ verhinderte schlimmeres ๐คฃ und so trennten sich vorerst unsere Wege. Die beiden bestellten sich ein Grab und wir sind todmüde ins Bett gefallen. ๐ดLeggi altro
Manly Beach โด๏ธ ๐ถ๏ธ ๐๏ธ
8 gennaio, Australia โ
โ๏ธ 30 ยฐC

Viaggiatore
Mein Traum dieses kleine Boot โตโด๏ธwas fรผr ein Wahnsinn ๐๐๐
Beachtime ๐๏ธโ๏ธ๐
5โ8 gen, Australia โ
โ๏ธ 32 ยฐC
Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Die vorhergesagte Hitzewelle ๐ฅต ist angekommen und so verbringen wir unsere Neujahrstage bei +/- 30 Grad. ๐โ๏ธ
Neben dem Wetterbericht, haben uns die Nachrichten ๐ฐ ๐บ auch über den teuersten Reisepass der Welt informiert. ๐ Den gibt es nämlich in Australien. Ab 2026 werden die Preise nochmals erhöht und so kostet ein 10-jähriger Reisepass nun 422 australische Dollar, was ca. 242€ entspricht. ๐ณ๐ฒ
Nach den Nachrichten ging es zur Rezeption um unser Hotel ๐จ zu verlängern. Mal wieder wurden unsere Pläne durch viel zu hohe Preise ๐ซฐ für z.b. Mietwagen/ Camper durchkreuzt. ๐
โ๏ธ๐คจ Kurzfristige Flüge โ๏ธ sind auch nicht möglich, sodass es günstiger ist ein paar Tage länger hier zu bleiben und später zu fliegen. ๐๐คญ
Die Verlängerung war kein Problem, wir müssen nur erneut das Zimmer wechseln. ๐ Wieder eine Etage tiefer, wurde die Weiterreise โ๏ธ gebucht und ein paar organisatorische Sachen erledigt. ๐ฉ๐ป Die Flüge wurden leider doppelt abgebucht ๐ฐ๐ฐ, wodurch wir stundenlang mit der Reklamation beschäftigt waren. โ๏ธ ๐ง
Nachdem alles geklärt war, konnten wir die nächsten Tage entspannt mit verschiedenen Stranderkundung verbringen. ๐๏ธ In etwas mehr als einer Stunde brachte uns der Bus ๐ zum bekannten Bondi Beach.
Nach dem schlendern ๐ถโ๏ธ entlang der Promenade und einer kleinen Stärkung ๐ฅ am Meer, ging es über den 3km langen Coastel Walk entlang der Küste. ๐คฉ Tolle Aussichtspunkte, steile Felswände und glasklares Wasser ๐ฆ schmückten unseren Fußmarsch.
Vorbei am Mackenzis Beach und dem Tamarama Beach, sind wir nach dem Bronte Beach wieder in Richtung ๐งญ Bushaltestelle. ๐ Länger als ๐ Minuten muss man hier nicht auf einen Bus warten und dementsprechend schnell waren wir auch wieder zurück in Newtown. ๐ก
Zum Feierabendsbier ๐ป bekamen wir Gesellschaft von riiiiesigen Hunden ๐, die Lena natürlich sofort in ihr Herz ๐ geschlossen hat. Um so besser noch, das gerade Schnitzeltag (Schnitzel + Getränk 11,50€) war und wir den Abend/ Abendessen bei den Hunden verbringen konnten. ๐๐ค
Leider bekamen wir neben den schönen Ausflugstagen auch sehr traurige Nachrichten von zu Hause ๐ฒ ๐ค๐๏ธ, wodurch wir unsere Pläne wiederholt umschmeißen und viel Zeit mit recherchieren verbrachten. ๐ข๐ง๐ป๐คฏ
Dennoch haben wir es geschafft uns auch den Manly Beach anzuschauen. Anstatt den Bus, haben wir diesmal die Fähre โด๏ธ ab der Circular Quay Wharf genutzt. Die 2๏ธโฃ0๏ธโฃ minütige Fahrt ist wunderschön und es gibt ringsum viel zu entdecken.
Angekommen am Manly Pier, geht es durch eine sehr gut besuchte Einkaufsmeile ๐๏ธdirekt zum Strand. ๐๏ธ Eigentlich sollte dieser ruhiger und entspannter, als der Bondi Beach sein. ๐ค๐คฉ
Leider war das Gegenteil der Fall, der Strand war maßlos überfüllt, die Geschäfte wurden von leichte begleiteten Damen und Herren gestürmt ๐ ๐ฉฒ und der ein oder andere hat das Alkoholverbot nicht ganz verstanden. ๐คจ
Aufgrund der hohen Wellen und den Surfern ๐โ๏ธ gab es eine spezielle „Badezone“ die natürlich ebenfalls überfüllt war, was selbst zum schwimmen nicht einladend war. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ซฃStattdessen sind wir ein wenig entlang der Küste zum Shelly Beach gelaufen. ๐
Am Ende fanden wir ein einigermaßen ruhiges Plätzchen und konnten ein bisschen entspannen โ๏ธ ๐ถ๏ธ, bevor es wieder zurück zum Pier und mit der Fähre โด๏ธ nach Sydney ging. โฎ๏ธ
Zum Glück stand das Kreuzfahrtschiff ๐ณ๏ธ
„Anthem of the Seas“ von der Royal Caribbean International Gruppe noch im Hafen. ๐คฉ Mit 350 m Länge ↔๏ธ und über 4.000 Gästen, ist das Schiff noch ein Stück größer, als das letzte und wurde natürlich auch genauer angeschaut. ๐ ๐ธ
Nachdem wir uns die Ausfahrt ๐ ๐๐ผ und die Arbeit der Schlepper ๐ noch angeschaut hatten, sind wir per Bus zum Hotel. ๐จ
Wir haben noch ein bisschen gepackt, denn morgen geht es schon wieder weiter. ๐๐ผLeggi altro
Sightseeing Sydney๐ผ๐๐ณ๏ธ ๐ ๐๏ธ ๐ธ
1โ4 gen, Australia โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Der Neujahrstag begann für uns mit ausschlafen. ๐ด Wie letztes Jahr in Indien ๐ฎ๐ณ und die Jahre davor in Deutschland ๐ฉ๐ช werden wir das Haus/ Hotel heute nur verlassen, wenn es wirklich notwendig ist. ๐
Die bequemen Sachen sind bereits übergeworfen, eingekauft ๐ haben wir reichlich und Filmmaterial ๐ฅ ๐ฟ ist auch vorhanden. ๐๐
Da es auch hier leider keinen „alljährlichen Dönerteller“ ๐ฅ geben wird, haben wir uns zumindest ein paar frische Steaks ๐ฅฉ gegönnt, die es heute, stattdessen,
zum Mittag geben soll. ๐คฉ๐คค Beim „wollen“ ist es allerdings vorerst geblieben…
Das Kochfeld streikt ๐
โ๏ธ und kann wohl frühestens morgen repariert ๐ ๏ธ werden. Glücklicherweise können wir aber das Zimmer wechseln und bekamen zu unser Überraschung ๐ ein besseres und bedeutend größeres Zimmer. ๐๐คฉ Im Schnitt bezahlen wir hier 135€ pro Nacht, da darf die Küchenzeile auch funktionsfähig sein. ๐๐
Nachdem alles ๐๐๏ธ ๐ eine Etage höher โฌ๏ธ gebracht wurde, konnte auch endlich gekocht und gegessen werden. ๐คค Viel mehr als Serie schauen ๐บ und früh ins Bett gehen ist auch nicht mehr passiert. Das Wetter war ebenfalls beschissen ๐ง๏ธ und somit genau richtig,
für unseren alljährlichen Neujahrstag. ๐๐คท๐ผโ๏ธ๐ซข
Für den nächsten Tag ๐ brauchten wir keinen Wecker. โฐ Der Hoteleigene Feueralarm ๐ฅ schleuderte uns kurz vor 8๏ธโฃ Uhr aus dem Bett. ๐๐๐คฏ๐คฏ
Der mittlerweile dritte Alarm ๐จ auf unserer Reise ๐งณ funktionierte hier bisher am besten. ๐๐ผ Der Fahrstuhl ๐ war außer Betrieb und das ganze Hotel ๐จ durfte sich über das Treppenhaus auf die Straße begeben, ob mit oder ohne Schuhen ๐, Hosen๐oder Oberteilen ๐ spielte dabei übrigens keine Rolle. โ๐ผ๐
Zwei Minuten später trafen die Kollegen der Firefighters ein ๐๐จ๐ผ๐ und gaben schnell Entwarnung - „nur“ ein verkohltes Toast… ๐ฅช
Für uns gab es ebenfalls auch erstmal Frühstück, allerdings mit frischem Brot. โ๏ธ๐ฅ Eigentlich sollte es danach zum Sightseeing ๐๏ธ in die Stadt gehen, wovon uns der Wetterbericht ๐ฒ aber abhielt. ๐ค Und tatsächlich, das Wetter wechselte vom sonnigen Morgen โ๏ธ zum grauen und trüben Nachmittag. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ซก
Wir sind also im Stadtteil „Newtown“ ๐ geblieben und haben uns dort ein bisschen die Umgebung angeschaut. ๐ณ ๐ Ein hippes und quirliges Viertel, in dem einiges los ist. ๐ค
Es scheint hier auch völlig normal zu sein, das Motto „weniger ist mehr“ sichtlich ๐ sehr sehr ernst zu nehmen. ๐
๐ซข๐ Wenn auch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, finden wir es gut, das einfach jeder seinen eigenen Style leben kann, ohne angestarrt (außer von Touris ๐
) oder beleidigt zu werden. ๐๐ผ
Wieder zurück โช im Hotel, haben wir uns zum Abendessen Bratkartoffeln mit Hackfleisch gemacht ๐คค๐ซund sind wieder früh ins Bett gegangen. ๐
Am nächsten Morgen wurden wir mit Sonnenschein โ๏ธ begrüßt und konnten nun endlich unsere geplante Sightseeingtour ๐ธdurchführen. ๐ค
Nach dem Frühstück brachte uns der Bus ๐ in 20 Minuten in die Innenstadt. Am Hyde Park ausgestiegen ging es zuerst zur Town Hall und anschließend in Richtung Hafen โ๏ธ zur Harbour Bridge. ๐
An der Circular Quay Wharf stand zu unserer Überraschung, gerade ein 330m langes schwimmendes Hotel. ๐ Ich weiß nicht, wann ich diese Leidenschaft für Kreuzfahrtschiffe ๐ณ๏ธ entwickelt habe, aber ich war wieder total begeistert. ๐คฉ Wir „mussten“ erstmal alles ganz genau beobachten, bevor es weiter zum Opera House ging. ๐๐ฝ
Durch den Royal Botanic Garden ๐ท๐ด sind wir zurück zur Saint Mary's Cathedral und zur Archibald Memorial Fountain. โฒ๏ธ Die letzten beiden Stops waren der Sydney Tower๐ผund der Martins Place, von dem auch unser Bus ๐ zurück nach Newtown gefahren ist.
Wir haben uns ohne genaue Ziele ๐ einfach durch die Straßen treiben lassen und am Ende des Tages trotzdem alle größeren Highlights dieser über 5๏ธโฃ Millionen Metropole gesehen. Ein Lob an die Stadtplaner. ๐
๐๐ผ
Die Füße ๐ฆถ glühen, der Ablöserdaumen ๐ธ schmerzt und müde wird man von dem ganzen entdecken ๐ auch noch. ๐ซข Nach dem Abendessen ging es wiederholt früh ins Bett. ๐
Die nächsten Tage ๐ soll das Wetter zum Glück so wunderbar und sonnig bleiben, wir freuen uns auf ein paar Strandausflüge. ๐๏ธ ๐Leggi altro
Happy New Year 2026 ๐ฅณ๐พ๐
31 dicembre 2025, Australia โ
โ๏ธ 22 ยฐC
Der Kalender ๐ zeigt den 31.12.2025. ๐ฅณ
Somit steht der zweite Silvesterabend auf unserer Reise an. Leider auch diesmal ohne Familie und Freunde ๐ aber dafür (hoffentlich) mit einem besonderen und extravaganten Feuerwerk ๐ an einem DER Orte für den Neujahrsabend. ๐ชฉ ๐ฏ๐ฅ
Und wir werden als eine der Ersten auf der Welt, in das neue Jahr starten. ๐๐
Allerdings heißt es hier nicht einfach, wir treffen uns um 20:00 Uhr zum Essen ๐ฅ, verbringen den Abend zusammen und schauen das Feuerwerk. ๐
โ๏ธ๐ซ
Nein, es gehört wahres Organisationstalent, feinfühlige Smartphonebenutzung und eine Menge Geduld dazu… ๐ฌโ๐ผ
Aber beginnen wir von vorn… โบ๏ธ
Nach dem Aufstehen โฐ ging es 1,4 Kilometer zu Fuß, in den nächst größeren Supermarkt. Wir sind ein paar Tage hier und der Späti um die Ecke ist für größere Einkäufe ๐ zu teuer. ๐ซฐ
Gegen 12:00 Uhr zurück, wurde erstmal die kostenlose Minibar in der Hotellobby ๐จ geplündert. Täglich von 12:00 - 18:00 Uhr stehen hier alkoholfreie ๐ง und alkoholische Getränke ๐ท zur freien Verfügung. Bei den Preisen von ca. 2€ für eine Cola und ca. 2,50€ für eine Dose Bier, ist das eine willkommene Geste die wir gerne nutzen. ๐๐ผโ๏ธ๐๐ซธ๐ป๐ซท๐ป๐ฐ
Die notwendige App für die Abendplanung war mittlerweile gedownloadet. ๐ฒ Die Innenstadt ist hier an Sylvester für Fahrzeuge komplett gesperrt. ๐ง โ๏ธ Die Fußgänger werden ähnlich einer Einbahnstraße nur in eine Richtung ๐งญ durch die Stadt geleitet.
Die öffentlichen Verkehrsmittel ๐ ๐ haben Ersatzhaltestellen, was schon die erste Herausforderung darstellte. Wir haben uns mit den zur Verfügung gestellten Karten ๐บ๏ธ vertraut gemacht und schonmal die richtige Busnummer + Haltstelle ๐gefunden. ๐
Das anstehende Feuerwerk ๐ rund um die „Harbor Bridge“ und das „Opera House“ kann von 48 verschiedenen Aussichtspunkten (๐ณ) bestaunt werden. Jeder hat unterschiedliche Kriterien wie Öffnungszeiten, Eintrittskarten, Getränke- und Speiseangebot, Toiletten ๐ป, musikalische Unterhaltung ๐ถ usw….
Alle Punkte sind auf einer interaktiven Karte versehen ๐ฑ und zeigen neben den Kriterien auch die Live-Besucherzahlen. ๐๐ป Berichten zu Folge sollte man sich schon früh morgens an den besten Punkten anstellen, um noch einen Platz ๐บ zu erwischen. ๐ซฃ Das haben wir natürlich nicht gemacht, schließlich mussten wir noch einkaufen. ๐
๐
Um uns ein genaues Bild von der aktuellen Lage zu machen, wurden die Nachrichten im TV ๐บ durchgesappt. Von extrem vielen Menschen wurde weder was gezeigt noch erzählt. ๐คท๐ผโ๏ธ Wir haben für uns zwei Favoriten (Punkte) ausgewählt und entschieden, diese gegen Nachmittag anzufahren. ๐ช Nach einer kleinen Mittagspause ๐ด und der Blick auf die Karte, war schnell klar, dass das keine gute Entscheidung war. ๐ฌ๐
Die Farbe der Punkte änderte sich minütlich von grün ๐ข auf orange ๐ถund zu rot ๐ฅ für voll. ๐ซจ๐ต๐ซ Nun doch etwas nervös, haben wir fix die Sachen ๐ gepackt und uns zum Bus ๐ begeben. Der fuhr glücklicherweise wie geplant und hat uns sogar kostenlos knapp 20 Minuten in die Innenstadt befördert. ๐คญ
Noch weit entfernt von den Aussichtspunkten, campierten hier schon die ersten Leute. โบ๏ธ๐คฆ๐ปโ๏ธ Für uns war klar, wir legen es trotzdem drauf an und laufen einige Punkte ab. „Die App ๐ฒ zeigt sicher schon eher voll an, damit die Menschen sich etwas verteilen.“ ๐
๐ช
Der erste lag 20 Minuten entfernt, der zweite nochmal 30 und der dritte weitere 10 Minuten. ๐๐ปโ๏ธ An Keinem der Punkte wurden wir rein gelassen, da die Kapazitäten (von 1.000- 10.000) erreicht sind. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ Nun wussten wir schon mal, die Karte lügt nicht. ๐
In der Zwischenzeit waren in der näheren Umgebung nur noch zwei Punkte orange ๐ถ, heißt wir müssen uns beeilen. ๐๐ปโ๏ธ Gerannt sind wir nicht, aber die Schrittgeschwindigkeit wurde stark erhöht.
Tatsächlich hatten wir am 4. Punkt, direkt am Hafen noch Glück und wurden „rein“ gelassen. ๐ Man kann sich das vorstellen, wie auf einem riesigen Konzert. ๐ถ Alles ist umzäunt und mit Sichtschutz ๐ซฃ versehen. Es gibt strenge Einlass- und Gepäckkontrollen (Alkohol- und Glasverbot) und wenn man den Ort verlässt, kommt man nicht nochmal rein.
„Im Inneren“ gibt es Snack- und Toilettenwagen und üüüüüüberall stehen, sitzen, liegen und/ oder schlafen Menschen. MENSCHEN ÜBER MENSCHEN, genau das richtige für uns. ๐คฃ๐คฃ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ๐ฌ Kurz nach uns wurde der Eingang geschlossen und die App bestätigte, die Besucherzahl von 22.000 Leuten an diesem Punkt ist erreicht. ๐๐ซจ
Wir sind mehrere Runden ๐ gedreht oder besser, über Beine und Arme gestolpert, haben aber nur noch einen Platz im hinteren Bereich bekommen. ๐ Gegen 17:00 Uhr haben wir dann auch auf unserer Decke Platz genommen. Nur noch 7๏ธโฃ Stunden… ๐ค๐คฏ
Die Zeit verging leider überhaupt nicht, ehrlich gesagt war uns unfassbar langweilig. Viele Menschen sind rücksichtslos, machen sich breit, schreien rum und haben uns unfassbar genervt. Wir haben kurzzeitig überlegt, heim zu fahren und die Live Übertragung im TV ๐บ zu schauen. ๐ฌ๐คญ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Gegen 19:00 Uhr begann das Programm mit einer Show aus beleuchteten Booten im Hafen. Davon haben wir nahezu nichts sehen können, da wir zu weit hinten waren. Um so glücklicher waren wir, als 21:00 Uhr โฐ das „kleine Feuerwerk“ startete. ๐คฉ ๐งจ
Wir erhofften uns nun mehr zu sehen, da es ja bekanntlich in den Himmel schiesst…. leider waren diesmal nicht die Menschen, sondern die Bäume ๐ฒ๐ณ๐ฒ im Weg. ๐ซฃ Dafür haben wir hier knapp 4,5 Stunden gewartet…!?!?
Viele packten nun zusammen und gingen selbstverständlich Richtung Ausgang. Klar der Blick war sch…. aber jetzt schon gehen?!? ๐ค๐ค Der Blick auf die Karte löste das Rätsel. Einige Punkte färbten sich wieder orange, was die Chance auf bessere Plätze steigen ließ.
Wir packten auch zusammen, bestätigten am Ausgang das wir nicht wieder rein kommen und folgten der Kolonne durch ein paar gut besuchte Gassen ๐ฅณ ๐ฏ, bis wir schlussendlich direkt unter der „Harbour Bridge“ ๐ standen. Zwischendrin sah man immer wieder Menschenschlangen an verschiedenen Eingängen anstehen….
Unter der Brücke wollte ich keinesfalls bleiben, also versuchten wir es noch weiter zum nächsten Gate, in der Hoffnung es ist noch Platz. Eigentlich glich der Abend eher dem Spiel "Reise nach Jerusalem".๐ช๐๐ช๐
Dort war noch erstaunlich viel Platz. Wir konnten uns ganz entspannt ๐ niederlassen und hatten einen seitlichen Blick auf die Brücke. ๐ Kurz vor Mitternacht ๐ zählte ein riesiger Countdown herunter ๐ und Punkt 24:00 Uhr begann das spektakulärste Feuerwerk ๐, was wir jemals gesehen haben.
Der ganze Ärger und Stress war wie weggepustet, die unzähligen Stunden des Wartens waren einfach vergessen… Wir lagen uns in den Armen und haben nur noch gestaunt!!! ๐คฉ๐คฉ๐คฉ
Wie krass und emotional, kann bitte ein „Feuerwerk“ sein… ๐ฅน๐ฅฐ „Happy New Year“ 2026!! ๐ฅณ๐พ๐
Alle Anstrengung der letzten Wochen, zerplatzte Träume und einiges Geld hat es gekostet um genau heute hier zu sein und das zu erleben… aber ganz sicher, diese 15 Minuten knallen, Blitzen und explodieren, waren es auf alle Fälle wert. ๐คฉ๐ฅณ๐ฅฐ๐
Groß gefeiert wird hier aber anscheinend nicht, denn der letzte Knall ๐ฅ, war wie der Startschuss ๐ซ für einen 100 m Sprint in Richtung Heimweg. Der wurde für uns zu einer einzigen Geduldsprobe. ๐คฏ
Alle bisherigen Wege waren auf einmal nicht mehr passierbar. ๐ง ALLE Menschen wurden nur noch zur Metrostation getrieben. Wie wenn der ganze Signal-Iduna Park zur S-Bahn Haltestelle geht… ๐ซข Die dafür vorgesehenen, teilweise eingezäunten Wege, waren mehr als ausgelastet… ๐ฌ๐ฅต๐ฌ
Das gefiel nicht jedem und so gab es für den ein oder anderen Polizisten ๐ฎโ๏ธ nicht nur glückliche Neujahreswünsche. ๐คฌ๐คฌ
An den Bahnstationen bildeten sich ewig lange Schlangen, sodass wir die ersten Kilometer zu Fuß ๐ฆถ zurück legten. Nachdem sich die Menschenmassen etwas verteilt hatten, konnten wir auch endlich zum anstoßen ๐ฅ in einer Bar einkehren. ๐ฅณ
Auf dem Heimweg โฎ๏ธ kreuzte unseren Weg der richtige Bus ๐, den Lena mit einer gekonnten Armbewegung anhielt. ๐๐ผ๐โ๏ธ Eigentlich nicht mehr im Dienst, nahm uns der freundliche Herr trotzdem mit und schmiss uns umsonst vorm Hotel ๐จ raus. ๐คญ
Gegen 04:00 Uhr gab es noch einen Snack ๐ im Hotel, bevor wir ins Bett gefallen sind. ๐ด๐ค๐
Das nüchternste, aber auch eines der aufregendsten Silvester, geht für uns zu Ende. Ein besonderes und unvergessliches Jahr liegt hinter uns. ๐ Wir sind unfassbar dankbar, für die Momente und Erfahrungen, die wir auf unser bisherigen Reise ๐งณ sammeln durften. ๐ฅน๐คฉ Vielen Dank für eure Unterstützung, ohne euch hätten wir diesen Schritt nie gewagt. ๐ซถ๐๐ฝ
Für euch alle einen guten Rutsch in das neue Jahr 2026. ๐ฅณ๐ Genießt die Zeit mit der Familie und den Freunden! โค๏ธLeggi altro
Reiseland Nr. 1๏ธโฃ8๏ธโฃ - Australien ๐ฆ๐๐๐ฆ๐บ
30 dicembre 2025, Australia โ
โ๏ธ 24 ยฐC
Jetzt haben wir gerade erst das spanische „Hola“ ๐๐ผโ๏ธ aus dem Kopf bekommen ๐คฏ und uns an das neue Wort „Bula“ gewöhnt, gibt es heute schon das letztes mal „Bula“ ๐๐ผโ๏ธ aus Fidschi. ๐ซ๐ฏ
Heute steht mal wieder ein Reisetag ๐ ๐ an. Zum Glück zwar kein 5๏ธโฃ0๏ธโฃ Stunden Flugmarathon, aber ein ganzer Tag geht meist trotzdem verloren. ๐
Wir sind zwar schon gefühlt 5.000 mal geflogen, aufgeregt ist man aber trotzdem jedesmal. ๐คฃ Zur Beruhigung gibt es einen extra starken Kaffee โ๏ธ, der natürlich entgegen gesetzt wirkt. ๐ซฃ๐ซข
Die Check Out Zeit dürfen wir um 1๏ธโฃ Stunde überziehen und so verlassen wir kurz nach zwölf unser Appartement. ๐จ Per Bus ๐ geht es zum Flughafen, den wir bereits ๐ Minuten später schon erreichen. ๐ค
Wir buchen ungern die frühen Flüge. ๐ด Morgens noch halb dunkel und ohne Frühstück zum Flieger โ๏ธ hetzen, mögen wir nicht. ๐ฅต Dann lieber entspannt auschecken und genügend Zeit haben, um günstig zum Flughafen zu kommen. Der Nachteil daran ist, meistens spät anzukommen, was wir aber auch nicht mögen. ๐
๐๐คช
Der heutige Flieger sollte 16:30 Uhr abheben. ๐ซ Auf der Anzeigetafel hat nur ein Flug Verspätung, welcher natürlich unserer ist. ๐
Ausgerechnet heut, wo wir pünktlich bis 22:00 Uhr im Hotel ๐จ sein müssen, da keine 24/7 Rezeption zur Verfügung steht. ๐คฆ๐ป
Der Online Check In ๐จ๐ป ๐ซ hat nicht funktioniert, also ging es zum entsprechenden Schalter. So lang, wie die Warteschlange ist, hat es anscheinend bei keinem funktioniert. ๐จ๐ง Wir haben ja Zeit… Die unfreundliche Dame nahm die Rucksäcke entgegen und setzte uns nach mehrmaligen Fragen, wiederwillig zusammen. ๐บ
Bevor es zum Gate ging, gab es im Duty Free ๐ wieder die übliche Parfüm Dröhnung. ๐ Wie wir es vermissen, angenehm zu duften. ๐๐ Mit nur 30 Minuten Verspätung, rollten wir gegen 17:00 Uhr in Richtung Startbahn. ๐ซ
Die Dame am Schalter hatte anscheinend doch ein Gewissen und hat uns sogar ans Fenster ๐ช gesetzt. ๐๐ So hatten wir von oben โฌ๏ธ nochmal einen herrlichen Blick auf diese Traumwelt. ๐๏ธ๐พ
Fünf Stunden später hieß dann endlich: Herzlich Wilkommen im 18. Reiseland - Australien - Sydney!!! ๐ฆ๐บ๐ฆ๐คฉ
Mit 1๏ธโฃ Stunde mehr im Gepäck ๐ haben wir gegen 21:00 Uhr das Flugzeug verlassen und uns auf dem Weg zur Immigration ๐ชช gemacht.
Nach unzähligen Serien „Boarder Control Australia“ ๐บ hatten wir hiervor schon ein bisschen Schiss. ๐ฑ Ewige Taschenkontrollen ๐, stundenlange Verhöre ๐ฃ๏ธ, Abweisung…
Nichts davon war der Fall, mit unserem elektronische Pass ๐ชช mussten wir lediglich an einen Automaten und unsere online hinterlegten Daten ๐ง๐ป bestätigen. Mit dem erstellten Ticket ๐๏ธ ging es zur elektronischen Schranke.
Das ganze hat nicht mal ๐ Minuten gedauert. ๐ฒ Sogar die Rucksäcke ๐ waren bereits da und fuhren schon extra Runden auf dem Gepäckband. ๐ Zum deklarieren hatten wir nichts, also ab durch den grünen ๐ขTunnel zum Ausgang. Tadaaaa, eingereist!! ๐คฉ
Alle Sorgen waren umsonst, das war mit Abstand die schnellste und einfachste Einreise überhaupt! ๐โบ๏ธ Wenn wir jetzt noch schnell einen Fahrer bekommen, können wir es noch pünktlich ins Hotel ๐จ schaffen. ๐ช
Auch hierbei gab es keine Probleme. Am Ausgang befindet sich eine riesige „Uber Station“. Ähnlich wie am Busbahnhof ๐ gibt es mindestens 2๏ธโฃ0๏ธโฃ verschiedene nummerierte Haltepunkte, an denen dich dein jeweiliger Fahrer ๐ abholt.
Zum Abholbereich kommt man auch erst, wenn man einen Wagen ๐ gebucht hat. Das wird von einem Angestellten kontrolliert ๐จโ๏ธund so werden langen Warteschlangen vermieden. ๐๐ผ
Tatsächlich haben wir es auch pünktlich geschafft und konnten in unserem Hotel ๐จ im Stadtteil Newtown, noch jemanden antreffen. Das Zimmer ist besser als erwartet, alles notwendige konnten wir nebenan noch einkaufen ๐ und auch zum Abendessen ๐ฅ haben wir noch etwas gefunden. โบ๏ธ
Bis auf die Flugverspätung, war das mal ein angenehmer und stressfreier Reisetag! ๐ Wir freuen uns auf die nächsten Tage ๐ und sind vor allem auf das morgige Feuerwerk ๐งจ gespannt. ๐ค๐ฅณ๐ซขLeggi altro
Der Abschied naht.. ๐๐ซ๐๐ผ
29 dicembre 2025, Fiji โ
๐จ 29 ยฐC
Nachdem wir uns gestern am Hafen โ๏ธ verabschiedet hatten, ging es per Taxi für 10€ in unsere Unterkunft ๐ก nach Namaka.
Dort hatten wir ja bereits die ersten Tage ๐verbracht. Somit war uns die Umgebung vertraut und wir brauchten keine „Eingewöhnungszweit“. ๐
Der Check In verlief reibungslos und unsere dort zwischengelagerten Sachen ๐งณ standen auch schon im Zimmer. Als wären wir nie weg gewesen. ๐๐
Den restlichen Tag haben wir damit verbracht das Salz ๐งvon unserem Körper zu schruppen ๐ฟ und auf einem bequemen Bett zu liegen. ๐
๐๐ปโ๏ธ
Gut ausgeschlafen begann am 29.12.2025 für uns der letzte volle Tag auf Fidschi. ๐ซ๐ฏ๐ Wie immer, war auch hier die Zeit viel zu kurz. In diesem riesigen Land, mit mehr als 300 Inseln kann man Wochen ๐ verbringen, ohne sich zu langweilen. ๐คฟ ๐๐ผ ๐ค
Durch unsere Zukunftspläne ๐ช
๐ hatten wir nur knapp zwei Wochen, die sich aber definitiv gelohnt haben. ๐คฉ Wir sind froh hier gewesen zu sein und anstatt den „öffentlichen“ Verkehrsmitteln ๐ โ๏ธ โด๏ธ, das Segelboot genutzt zu haben. So haben wir in kurzer Zeit super viel gesehen und erlebt.
Viel stand heute nicht mehr auf dem Programm. ๐ Nach dem Frühstück ๐ณ wurde die erste Maschine mit Wäsche ๐งบ angestellt und dann ging es ein bisschen schlendern. ๐๏ธ Zwischen den ganzen Weihnachtsschlussverkäufen ๐
๐ป gab es, außer ein paar Snacks für die morgige Weiterreise, nichts weiter.
Die 2๏ธโฃ Sonnenstunden heute morgen sollten heute auch die einzigsten bleiben. Der Himmel hat sich mittlerweile tief schwarz gefärbt, es stürmt und schüttet wie aus Eimern. โ๏ธ ๐ชฃ Vermutlich ist das der angekündigte Sturm. ๐ฌ Wir sind jedenfalls froh, gerade nicht auf dem Meer ๐ zu sein. ๐
โ๏ธ ๐ซฃ
Obwohl es sich immernoch so anfühlt… Seitdem wir wieder an Land sind, schwankt gefühlt die ganze Insel. ๐คฃ๐ต๐ซ -> Nein es gab kein Alkohol, das soll wohl normal sein nach ein paar Tagen auf einem Boot. ๐ฃ๐ผ ๐คท๐ผโ๏ธ๐
Den Nachmittag über läuft die Waschmaschine heiß. Bevor es morgen weitergeht ๐ซ wollen wir noch einmal alles komplett waschen, trocken wird die Wäsche zum Glück hier auch bei Regen. ๐๐
Neben dem Waschen haben wir auch noch das wichtigste erledigt und endlich eine Unterkunft ๐จ für das nächste Land gebucht. ๐ช Lange haben wir uns aufgrund der Preisproblematik ๐ซฐ๐ฌdagegen gesträubt. Weiterfliegen โ๏ธ ist so kurzfristig keine Option mehr und irgendwo schlafen müssen wir ja. Was man(n) nicht alles macht, um einen weiteren โ๏ธ auf unser Bucketlist zu erhalten. ๐
๐พ๐
Zur Motivation für das spätere packen ๐, gab es zum Abendessen leckere Pizza. ๐ Die Sachen fanden ihren Platz im Rucksack schneller als gedacht und so blieb noch Zeit für eine Serie, bevor es früh ins Bett ging. ๐ด๐ค๐
Sorry, aber mehr zu fotografieren ๐คณ๐ป gab es leider nicht. ๐ซ๐ธ๐ฌLeggi altro
Malamala Island ๐ฅณ ๐ฃ๐ฆ
28โ29 dic 2025, Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Der vorletzte Tag ist angebrochen. ๐ So langsam geht es wieder Richtung Hafen. ๐๏ธ
Zum Frühstück gab es heute selbstgemachte Fisch-Pancakes ๐ฅ und Bacon. ๐ฅ ๐คค Gestärkt wurde gemeinsam das Boot startklar gemacht. Routiniert erledigt jeder seine Aufgaben, sodass das Ablegen mittlerweile nur noch wenige Minuten dauert. ๐ค๐ฆพ
Damit wir morgen gegen Mittag im Hafen sind, müssen wir heute schon die größere Strecke ๐งญ zurücklegen. Erneut segeln โต๏ธ wir an kleinen Inseln ๐พ mit traumhaften Buchten und weißen Stränden vorbei. Man könnte denken, wir sehen jeden Tag ๐ das gleiche, aber jeder Ort ist irgendwie einzigartig und immer wieder faszinierend! ๐คฉ
Die ersten 1,5 Stunden haben wir hinter uns, bis wir einen kleinen Badestop ๐ einlegen. An der Angel ๐ฃ hat bisher noch nichts gebissen, wir benötigen also einen Plan B für das Mittagessen. ๐ฅช Die Lebensmittelvorräte sind fast aufgebraucht und die Kühlmöglichkeiten ๐
โ๏ธ ๐ฅถ natürlich auch beschränkt, sodass wir uns hauptsächlich frisch aus dem Meer“ ernähren.
Kim meint, wir „suchen“ auf dem restlichen Weg nach kleinen Fischerbooten. Die können wir anfahren und fragen, ob sie uns etwas verkaufen. ๐ฐ๐ก Mhh… ๐ค Quasi wie in der Stadt zum Markt gehen, nur eben mit dem Boot auf dem Meer. ๐คท๐ผโ๏ธ๐
Nach dieser Aussage lachten wir alle herzlichst darüber. ๐๐ Dadurch sind wir uns jetzt unsicher, ob es wirklich ein Plan B ist oder es nur eine witzige Geschichte sein sollte von der wir nur die Hälfte verstanden. ๐ฌ
Tatsächlich dauert es aber nicht lang, da wurde in weiter Ferne ๐ญ ein kleines Boot ๐ฃ๐ผ erspäht. Wir änderten den Kurs ๐งญ und näherten uns Stück für Stück. Mit dem Glück๐ auf unserer Seite, war es wirklich ein Fischer. Auf seiner demolierten Nussschale befand sich außer Ihm, auch eine Kühltruhe ๐ฅถ was ein gutes Zeichen war.
Wir fragten Ihn nach frischem Fisch und Köder zum Angeln. ๐ฃ Er präsentiere uns verschiedene Kaufoptionen in allen Längen ↔๏ธโ๏ธ und Größen. Wir entschieden uns für eine Korallenforelle. Der Preis von 10 Dollar ๐ต war schnell verhandelt und die Übergabe per Kescher ๐ฅ
funktionierte reibungslos. ๐ช
Kim machte sich direkt an das ausnehmen, filetieren ๐ช und kochen des Fisches. Ich habe etwas geholfen ๐จ๐ป๐ณ und Lena hat das Steuer wieder übernommen. โต๏ธ
Nach einem weiteren Badestop ๐ und Mittag ๐ auf dem Boot, erreichten wir am frühen Nachmittag unseren Schlafplatz - „Malamala Island“ ๐๏ธ Auf der abgelegenen Insel befindet sich ein Beachclub, welcher von vielen Touristen als Tagesausflug โด๏ธ besucht wird.
Nach dem Ankern โ๏ธ wurden die Männer am Bootssteg angefunkt und um Abholung gebeten. Selber darf man den Steg nicht anfahren und so wurden wir, wie die Reichen, kurze Zeit später von unserer Yacht abgeholt. ๐ฐ๐คฃ๐คฃ๐ฐ
Im „Malamala Beach Club“ angekommen, haben wir uns ein bisschen von der Bumm-Bumm Musik ๐ถ beschallen lassen, den Pool und vor allem die Duschen ๐ฟ genutzt und ein Kaltgetränk ๐ป zu uns genommen. Da wir gerne Leute beobachten ๐, war es der perfekte Ort, aber ansonsten für uns zu viel Goldkettchen โ๏ธ, zu viel Muskeln ๐ช und zu knappe Höschen. ๐ฉฒ๐คจ๐ต๐ซ
Zurück auf dem Boot wurde nochmal die Angel ๐ฃ ausgeworfen und der natürlich der letzte Sonnenuntergang ๐
auf dem Wasser ๐ genossen. Selbst Lena ist mittlerweile vom Angelfieber infiziert und packt fleißig mit an.
Die frischen Köder vom „Markt“ haben übrigens super funktioniert. Nach wenigen Minuten hatte ich direkt 2๏ธโฃ Fische dran. ๐ Mit zunehmendem Dunkelheit zogen wir ein nach dem anderen Meeresbewohner an Land. Mit den blutigen ๐ฉธ Ködern, sogar einen ganz besonderen - der letzte Fang war ein Babyhai!! ๐ณ๐ฒ๐ต๐ซ ๐ฆ
Das hat sogar Kim noch nicht erlebt und war entsprechend aufgeregt. ๐
๐คฉ Nach dem entfernen des Hakens ๐ช und ein paar Bildern ๐ธ haben wir ihn natürlich wieder in das Meer entlassen. ๐
Während Kim noch den gesamten Fang verzehrfertig zubereitet hat ๐ช, sind wir bereits in unsere Kajüte gestiegen. ๐ด๐
Tag Nummer 8๏ธโฃ und somit das Ende unser ersten kleinen Segelreise. ๐ Bis auf die Rückfahrt stand heute nichts weiter an. Wir haben uns noch ein letztes Mal lecker bekochen ๐ฅ lassen und sind zum Abschluss ๐ง๐ gemeinsam ins Meer ๐ gesprungen.
Was gleichzeitig auch einen Endstand von 5:3 + einen extra Punkt für „JEDEN Tag Fisch ๐ Essen“ = 6:3 ergibt. Somit geht der Sieg ๐ klar an Lena und die „Wasserangst“ bleibt hoffentlich für immer โพ๏ธ verschollen. ๐๐ป
Während Kim uns 2๏ธโฃ Stunden in Richtung ๐งญ Hafen fuhr, haben wir unsere sieben Sachen zusammen gepackt ๐ und über diese unvergesslichen 8 Tage philosophiert. ๐ญ ๐ญ
Wir haben viele neue Aktivitäten ๐คฟ ๐๐ผ ๐ฃ ausprobiert, die allerschönsten Orte (auf und unter dem Wasser) gesehen, einige Ängste überwunden, unfassbar viel erlebt, wurden lecker bekocht und haben mit Kim einen neuen Freund gefunden. ๐คฉ๐ซถ Definitiv gehört diese Experience zu den Tollsten auf unsere bisherigen Reise. ๐ ๐งณ ๐คฉ
Bevor wir jedoch zurück an Land sind, hatte ich mit Kim ausgemacht, noch ein letztes Mal die „Angel auszuwerfen“. โ๐ผ๐ Beim „bestücken“ des Hakens ๐ช half er mir und während ich so tat, als würde ich angeln, holte er zwei kühle Getränke ๐ท an Deck. ๐ค Anschließend rief er mit seinem niedlichen Englisch: „Lena Lena, uiiiiii, big fish, big fish, help help help!“
Natürlich war sich Lena ihrer Aufgabe ๐ฅ
bewusst und „Biss an“. ๐ Sie kam in übermenschlicher Geschwindigkeit zu mir, übernahm die Angel ๐ฃ und kurbelte. Etwas verwirrt, weshalb es so leicht ging, feuerte Kim weiter an ๐ฃ๏ธ und Lena landete schlussendlich den …. nein kein Fisch, sonder einen (selbstgebastelten) Ring ๐!! ๐ฌ๐โค๏ธ
Die Frage beantwortete Sie ohne zu zögern mit „Ja“ โค๏ธ, während der weinende Kim ๐ญ uns bejubelte und die Gläser reichte. ๐ฅ Für uns ein perfekter Abschluss, einer perfekten Reise mit perfekten Menschen! โพ๏ธ
Außerhalb des Hafens wurde dann schließlich ein letztes Mal geankert โ๏ธ, ein letztes Mal das Beiboot bestiegen und dann hieß es Bye Bye „Yadrashark“! ๐๐ผ ๐๐ผ
Wir sind mit Kim noch Juice (so nennt er Cola ๐คฃ) kaufen gegangen und haben uns verabschiedet. ๐ซ Er möchte uns in Europa besuchen und wir sind jederzeit hier auf Fidschi ๐ซ๐ฏ oder in seiner Heimat, Vietnam ๐ป๐ณ willkommen. Wir hoffen, wir sehen uns wieder. ๐ค๐ซถLeggi altro

Viaggiatore
Ist es jetzt so weit und der nรคchste Abschnitt ist eingetreten????? ๐
Mana Island & Tropical Island ๐ฌ๐คฟ๐โต๏ธ๐
26โ27 dic 2025, Fiji โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Der erste Weihnachtsfeiertag begrüßte uns wieder mit Sonnenschein. โ๏ธ Das Unwetter ist weiter gezogen und das Meer war wieder glatt wie ein Blatt Papier. ๐๐ซก
Leider sollte das wohl nicht so bleiben. Kim teilte uns während des Frühstücks mit, das in ein paar Tagen ein größerer Sturm ๐ช๏ธโ๏ธ vorhergesagt wurde. ๐ต๐ซ
Wir befinden uns aktuell auf einer der letzten Inseln der Gruppe „Mamanuca Islands“. ๐๏ธVon hier führt ein langer Weg über das offene Meer zu der Inselkette „Yasava Islands“. ๐พ
Unser Plan war, diese zu erreichen, einen Teil anzuschauen ๐ und am Ende unserer Tour 8-10 Stunden in einem Ritt zurück โฎ๏ธ zu fahren. Allerdings kann keiner genau sagen, wann der Sturm ๐ช๏ธ hier eintrifft. Das Risiko aber genau dann auf offenem Meer, ohne Schutz der Inseln zu sein, ist einfach zu groß.
Etwas getrübt verabschiedeten wir uns von dem Gedanken ๐ญ „Yasava Islands“ und stellten einen neuen Plan auf. ๐๐ช
Bevor wir uns aber in die heutige Tagesetappe โต๏ธ stürzten, ging es zuvor noch an den Strand von „Venua Levu“. Zur Insel schwimmen oder das Board ๐๐ปโ๏ธ nehmen, wurde von uns verneint (๐ฆ), wir wählen lieber die sichere Option mit dem Mororboot. ๐
Wir waren auf der anderen Seite (Haifrei ๐
) der Insel ein bisschen baden, haben den Helikopter ๐ steigen lassen ๐๐ธ und im Schatten relaxt. ๐ Nach 2๏ธโฃ Stunden wurden wir wieder eingesammelt und haben das Segelboot startklar gemacht. โ๏ธ
Kim verabschiedete sich noch von seinen „Freunden“ ๐ฆ mit einem Sprung mitten in den Schwarm. ๐ซจ๐ต๐ซ๐คฆ๐ปโ๏ธ Glücklicherweise tauchte er wieder auf und es konnte los gehen. ๐
Die dreistündige Fahrt bis zum Zwischenziel, dem „Cast Away Beach“ ๐ฅ verlief relativ ruhig. ๐ด Die meiste Zeit hat Lena den Kahn gesteuert, ich war mit der Angel ๐ฃ beschäftigt und Kim hatte heute anscheinend Putztag. ๐งผ Er schruppte das Deck von vorn bis hinten und wieder zurück. ๐คท๐ผโ๏ธ
Zum abkühlen ๐ฆ und kleinen Schnorcheleinheiten ๐คฟ wurde natürlich regelmäßig gestoppt. โโบ๏ธ Am „Cast Away Beach“ angekommen, sollte es eigentlich an Land ๐๏ธ gehen um den berühmten Schriftzug „Help Me“ zu begutachten. ๐ Allerdings wurde hierfür eine Gebühr ๐ฐ verlangt, die es uns nicht wert war, zu bezahlen. ๐คจ๐
Der aus Steinen ๐ชจ gefertigte
Schriftzug sollte ursprünglich dazu dienen, Flugzeuge โ๏ธ auf Chuck Noland (Tom Hanks) aufmerksam zu machen. Also muss er ja eigentlich am besten von oben โฌ๏ธ zu erkennen sein. ๐ค๐๐ก
Vom Boot aus hatten wir per Drohne die beste Sicht, haben ein paar schöne Bilder ๐ธ gemacht und uns so auch noch die Gebühr ๐ต gespart. ๐คญ
Nach dem späten Mittagessen ๐ฅช ging es nochmal eine Stunde weiter in die Bucht von „Mana Island“, in der wir auch übernachten ๐ด werden. Wie auf den meisten, der bewohnten Inseln, befindet sich auch dort ein ๐-Resort und ein paar kleinere Restaurants.
Das Resort ๐จ und alle Annehmlichkeit können auch von uns genutzt werden, lediglich eine Registrierung ๐ชช an der Rezeption ist notwendig und das obligatorische Getränk muss an der Bar zu sich genommen werden. ๐
๐คท๐ผโ๏ธ
Dort trafen wir auch Roman, ein Alleinreisender aus Polen. ๐ต๐ฑ Redselig, als hätte er seit Jahren keinen mehr getroffen, quatsche er uns an ๐ฃ๏ธ und spendierte direkt eine Runde Getränke - sympathischer Kerl. ๐
๐
Er kotze sich ein bisschen über sein unzufriedenes Leben und die ihm dort nicht passenden Menschen aus. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธ Tja, Geld allein, macht halt leider nicht glücklich… ๐ซข๐ฌ Später zeigte er uns noch stolz seinen völlig überteuerten Bungalow ๐ in dem wir schlussendlich auch duschen ๐ฟ konnten und winkte ๐๐ผ uns noch, als es für uns zurück zum Boot ๐ค ging.
Natürlich war das Abendessen ๐ฅ schon vorbereitet, sodass wir direkt speisen und den anschließenden Sonnenuntergang ๐
voll und ganz genießen konnten. ๐ซถโบ๏ธ๐ด
Die letzte Nacht war bedeutend ruhiger als die vorherige. ๐ Wir haben super geschlafen ๐ und reichlich Kraft getankt. Die wird heute auch benötigt, wie wir nach dem Frühstück ๐ณ erfahren -> Es geht zu einem großen Riff ๐ชธ schnorcheln, tauchen ๐คฟ und Mittag fangen. ๐ฅ
Jihuuuuu!!! Die Begeisterung war allen ins Gesicht geschrieben. ๐
๐
Motor starten, Anker โ๏ธ lichten und raus aus der Bucht. Die Segel bleiben vorerst unten, der Wind ๐จ ist zu schwach. Nach ca. 2๏ธโฃ Stunden sollten wir das Riff ๐ชธ erreichen. Tatsächlich dort eingetroffen, sind wir erst nach 3,5 Stunden. ๐ซก
Das lag nicht am Boot โต๏ธ oder der Besatzung ๐ฉ๐ผ, sondern an dem überraschenden Besuch von 20-30 Delfinen. ๐ฌ๐ฌ๐ฌ Anfangs noch für Fische gehalten, wurde der Schwarm von Lena entdeckt. ๐ Kim war ebenfalls völlig überrascht ๐คฉ und lenkte das Boot nicht zu den Delfinen, sondern in deren Schwimmrichtung. ๐งญ ๐
Nur kurze Zeit ๐ später, tauchte die verspielte Kolonie an unserem Bug auf. Wir fuhren zwar nun in die komplett falsche Richtung, das interessierte auf dem Boot aber keinen mehr. ๐
Das Riff war ganz schnell vergessen, jetzt hieß es nur noch auf den Ablöser drücken. ๐ธ
Die Tiere sind pfeilschnell und total entspannt zu gleich. Es ist absolut faszinierend sie beim springen, spielen oder einfach nur beim schwimmen zu beobachten.
Selbst Kim stellte sein Steuerrad fest ๐ฉ๐งund befand sich mit vorne auf dem Boot, um das beste Bild und Video ๐ฅ zu machen. Normalerweise hier gar nicht anzutreffen, schwammen wir „gemeinsam“ mehrere Meilen. ๐
Als sie irgendwann abtauchten, machten wir uns zurück auf den Weg in Richtung Riff. ๐ชธ Die Frage zum Tauchen wurde von Lena schnell mit „Nein“ beantwortet. ๐คฟ Die Antwort wurde natürlich akzeptiert und ergibt gleichzeitig einen neuen Spielstand von 3:2.
Für mich gab es stattdessen wieder eine kleine Tauch-Einweisung ๐ฃ๏ธund kurz darauf ging es ins Wasser, diesmal per Sprung vom Segelboot aus. ๐ต๐ซ๐คจ
Wir waren ca. eine Stunde rund um das Riff unterwegs und haben wieder viele verschiedene Meeresbewohner ๐ getroffen.
Tatsächlich klappte das tauchen auch schon viel besser, als beim ersten Mal, sodass wir uns entgegen meiner gesetzten Grenze, auf 5-6 Meter Tiefe um das Riff bewegten. ๐ฌ๐คญ
Da es bei Kim Probleme mit der Ausrüstung gab und er zwischenzeitlich bei mir mitatmen ๐ซ musste, sind wir früher als geplant zurück.
Anschließend ging es für Lena, ebenfalls per Sprung vom Boot, noch eine Runde plantschen & (freiwillig ๐ณ) schnorcheln. ๐คฟ -> Sie baut den Vorsprung auf 4:2 aus. ๐๐ป
Auf dem Weg zum Mittagsstop, gab es für jeden eine Kokosnuss ๐ฅฅ, die wir mit dem Inhalt eines Kaffeesticks โ๏ธ füllen sollten.๐คจ Natürlich haben wir es ausprobiert und wurde tatsächlich als sehr lecker eingestuft. ๐
Für einen kleinen Snack zum Mittag, außerhalb des Bootes, ging es zur „Cast Away Island“. Wie der Name schon sagt, hat auch diese Insel etwas mit dem Film ๐ฟ๐ฆ zu tun. ๐
๐
Wir gönnten uns zur Abwechslung einen ๐ mit ๐, haben die mit der Fähre โด๏ธ ankommenden Menschen beobachtet und den entspannten Vibe genossen. ๐
Den restlichen Nachmittag haben wir unsere Liegefläche an Deck nicht mehr verlassen und uns ordentlich gesonnt, ๐โ๏ธ๐งดwährend uns Kim zum heutigen Schlafplatz - „Tropical Island“ gebracht hat. โต๏ธ
Nach dem gefangenem Fisch mit Nudeln im Blätterteig, wurde ein weiterer toller Tag bei einem herrlichen Sonnenuntergang in der Hängematte beendet. โบ๏ธ๐๐Leggi altro
Merry Christmas a la โCast Awayโ ๐ฅ๐๏ธ๐๏ธ๐
24 dicembre 2025, Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Wie erwartet, hatten wir eine sehr unruhige Nacht. ๐
โ๏ธ โ๏ธ Die Wellen haben unseren Einrumpf-Segelkahn โต๏ธ ganz schön durchgeschüttelt, als hätten wir eine mehrstündige Achterbahnfahrt ๐ข hinter uns.
Nach dem morgendlichen Frühstück ๐ฅ welches mit Kaffee โ๏ธ heruntergespült wurde, ging es zum Strand von „Yanuya Island“ . So war die Theorie, die Praxis ließ uns wegen der Wellen und dem zu flachem Wasser ๐ง nicht zum Strand ๐๏ธ kommen und so wurde von Kim kurzfristig ein kleines Fotoshooting ๐ธ an der nahegelegenen Felswand ๐ชจ inszeniert. ๐๏ธ๐ผ๏ธ
Das heutige Ziel ๐“ Venua Levu“ -
und „Navadra“ Island liegt ungefähr 4๏ธโฃ Stunden entfernt. Die Fahrt verlief recht unspektakulär über das offene Meer. ๐ Viel gab es nicht zu sehen. ๐ Wir haben wieder die Angel ๐ฃ ausgeworfen und uns abwechselnd, hinter das Steuer geklemmt. ๐ค
Ich war gerade unter โฌ๏ธ Deck, als wir in der Bucht ankamen. Durch das Boot hallte eine männliche Stimme ๐ค mit „Hello my Friends“ und eine kreischende weibliche Stimme. ๐ฑ๐ฃ๏ธ Irgendwie kann diese Konstellation nichts Gutes bedeuten ๐ค und ich machte mich ebenfalls auf den kurzen Weg nach oben. โฌ๏ธ
Natürlich hatte es mit dem Element Wasser ๐ง zu tun oder besser gesagt mit dessen Bewohnern. ๐ฌ Wir waren umgeben von ca. ๐ mittelgroßen Haien. ๐ฆ Nach meiner gestrigen Begegnung ๐, hatte ich eigentlich vorerst genug von dieser Art Fischen… ๐ฌ
Kim war natürlich total begeistert und schlug vor, das wir schnorcheln ๐คฟ gehen. ๐ซจ๐ต๐ซ Ähm… ๐ค NEIN, wir lehnten dankend ab. ๐
Er konnte uns aber überreden, das wir zumindest auf das Beiboot ๐ฃ๐ผ gehen und „seine Freunde“ füttern.
Der gefangene Fisch ๐ von gestern Nacht, war bereits in mundgerechte Stücke ๐ฃzerkleinert. Wann er das gemacht hat, ist uns auch ein Rätsel, aber dafür waren wir jedenfalls Speerfischen. ๐ช๐ซข
Die Haie ๐ฆ waren gesättigt, wir hatten das ein oder andere graue Haar ๐โ๏ธ mehr und Kim sein breites Grinsen ๐ aufgesetzt. Alle waren glücklich und haben sich mit einem Mittagsschläfchen in der Hängematte belohnt. ๐ด๐๐
Da heute ja Weihnachten ๐
๐ป ist, hat sich Kim natürlich etwas ganz besonderes für uns einfallen lassen. ๐ซถ Während wir 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten zum „fertig machen“ hatten, wurde das Beiboot mit einem Zelt โบ๏ธ, Isomatte, Kochutensilien ๐ดund Angelausrüstung ๐ฃ beladen…. ๐ง๐คท๐ผโ๏ธ Was tut er da schon wieder!?
Zusammen auf dem völlig überladenen Boot, ließ uns Kim an seinen Gedanken ๐ญ teil haben. Nein es gibt keine Geschenke ๐ zum auspacken und auch keinen Weihnachtsbaum ๐, dafür eine Nacht, ganz getreu dem Film „Cast Away“! ๐ฅ ๐ค๐ณ
So langsam realisierten auch wir, was der Plan ist. ๐ต๐ซ Wir legten ๐ Minuten später an der unbewohnten Insel „Navadra“ an. Bis auf ein paar Ziegen ๐ gibt es hier weit und breit nichts. Die Männer haben das Zelt ๐๏ธ aufgebaut und Lena Gemüse ๐ฅ geschnippelt.
Für die romantische Stimmung sollte es später ein Feuer ๐ฅ geben, dafür wurde natürlich Holz ๐ชต benötigt. Wir teilten uns auf, jeder in eine andere Richtung und sammelten alles möglich brennbare. ๐คฉ
Nachdem die Hängematte zwischen zwei Kokospalmen ๐ด gespannt war, verabschiedete sich Kim ๐๐ผ vorerst und schipperte zurück auf sein Boot. โต๏ธ Wir hatten die Insel für uns ganz allein, was total spannend, aber auch ein bisschen „beängstigend“ war. ๐ค๐ฌ
Wir haben ein paar Bilder ๐ธ gemacht, versucht Wilson ๐ zu finden ๐ und auf - unser Weihnachten ๐
๐ป der anderen Art - angestoßen. ๐ป Wir merken auch hier wieder, man braucht nicht viel, um glücklich zu sein.
Natürlich fehlt die Familie ๐ง๐ง๐ง๐ง๐ซถ gerade zu so einem Fest, aber wir befinden uns hier an einem der schönsten Orte, den wir je gesehen haben!!! ๐ฅน๐ฅน Hier Weihnachten ๐
๐ป zu verbringen ist nochmal etwas ganz besonderes und wird uns für immer in Erinnerung bleiben. -> Danke Kim für diese Experience!!!! โค๏ธ๐๐ฝ๐ค
Pünktlich zum Abendessen war Kim zurück. โฎ๏ธ Mit an Board kühles Bier ๐บ und Teig, aus dem wir später Nudeln selbst gemacht haben.
Dazu gab es Rindfleisch und Gemüse, natürlich frisch über dem (viel zu großen Feuer) zubereitet. ๐ง๐ผ๐ณ๐ฅ Was darf bei so einem Erlebnis nicht fehlen? Kokosnüsse! ๐ฅฅ
Da wir alle etwas kleinwüchsig sind, wurden gemeinsam mittels akrobatischer Meisterleistung die Palmen erklimmt. ๐๐ด
Während ich klassisch an einem Stein ๐ชจ versuchte an die Milch zu kommen, war Kim mit seinem Akkuschrauber und Bohrer bedeutend schneller. ๐
๐
Nach dem leckeren Weihnachtsessen am Strand, hat sich Kim verabschiedet und uns eine gute Nacht gewünscht. ๐ ๐ Mittlerweile war es Stock dunkel, bis auf das Feuer war ringsherum nicht zu sehen. ๐ซฃ
Bereit für Nacht im Zelt โบ๏ธ wurde es windiger und windiger ๐จ. Wenn man quasi gar nichts sieht, man aber hört, wie das Meer sich aufbraust und der Wind durch die Palmen pfeift, hat man andere Gedanken ๐ญ als zu schlafen. ๐ฌ
Kurze Zeit später knatterte es in der Ferne. ๐ค
Das Geräusch wurde lauter und ein Boot näherte sich unserem Strand. Piraten?? ๐ดโ ๏ธ Tom Hanks?? Küstenwache?? Wir dachten tatsächlich an das schlimmste, bis wir Kim mit seiner Taschenlampe ๐ฆ im Gesicht sahen.
Wir waren erleichtert und überrascht zu gleich… eigentlich sollten wir ja hier über die Nacht bleiben. ๐ค๐ง So war auch der Plan, allerdings ist wohl ein Sturm โ๏ธ im Anmarsch, was auch den starken Wind erklärt. ๐ก
Sicherheitshalber ๐โ ๏ธ sollten wir lieber mit zum Boot kommen. Mit 500 Lampen bewaffnet, wurde innerhalb von wenigen Minuten das Camp zusammen geräumt und auf das Boot verfrachtet. ๐ข๐ข Schon auf dem Rückweg merkten wir anhand der Wellen, es war die richtige Entscheidung.
Es schüttete wie aus Eimern ๐ง๏ธ ๐ชฃ, der Himmel war von Blitzen โก๏ธ übersäht und die Donnerschläge hallten durch die Bucht. Wir bauten noch das Sonnensegel ab und machten alle losen Dinge irgendwie fest. ๐ชข
Dankbar jetzt nicht allein auf der Insel zu sein, hatten wir nun Angst, das Boot kippt um. ๐ต๐ซ๐ซจ Kim spendierte uns ein Glas Rum ๐น und beruhigte uns, das der Sturm bald vorbei wäre und uns nichts passiert. ๐๐ซก
Darauf wollten wir allerdings nicht warten und haben nach dem leeren Glas beschlossen, ins Bett ๐๏ธ zu gehen, in dem wir noch einige Zeit von links nach rechts kullerten. โ๏ธ ๐ด
Für uns schon wieder eine unvergessliche Erfahrung und vor allem ein EINZIGARTIGES Weihnachtsfest. โค๏ธ๐๐ฝLeggi altro

ViaggiatoreEin Traum ๐kann man gar nicht beschreiben,man findet gar keine Worte ๐๐๐โค๏ธ
Yanuya Island โต๏ธ๐คฟ๐
23 dicembre 2025, Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Guten Morgen! ๐๐ผโ๏ธโ๏ธ
Die letzte Nacht war super. ๐ Wir haben uns gut eingelebt und so langsam gewöhnen wir uns auch, an das leichte schunkeln. โ๏ธ
Ab heute segeln wir zu viert, was aufgrund der Platzverhältnisse, sicherlich nochmal eine kleine Umstellung wird. So zumindest unsere Gedanken… ๐ญ
Unser „Good Morning“ wurde nur von Kim erwiedert, was uns ahnen ließ, das Paul immernoch oder schon wieder schläft. ๐
Währende des morgendlichen Rituals, am Bug die Lage ๐งญ zu checken und die möglichen Nachbarn zu begrüßen ๐๐ผ suchten wir allerdings vergebens nach Paul. ๐
Später erfuhren wir, das Paul als Tellerwäscher ๐ด angeheuert wurde. Seine gestrige Verspätung und die nicht vorhandene Redseligkeit, war aber anscheinend kein guter Eindruck für den ersten Arbeitstag… ๐ฌ๐ต๐ซ๐คจ
Auch in der Nacht gab es Unstimmigkeiten zwischen den beiden, sodass Paul heute Morgen nach Hause ๐ geschickt wurde. -> Die Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär ist somit vorzeitig beendet. ๐คญ๐คท๐ผโ๏ธ
Wir segeln โต๏ธ also zu dritt weiter und Kim machte uns klar, wir brauchen keine unfreundlichen Leute, wir schaffen das auch zu dritt. ๐คฉ Sichtlich viel besser gelaunt ๐ging es gemeinsam ans Anker lichten โ๏ธ und
mit voller Kraft voraus in Richtung ๐งญ unserem Tagesziel - „Yanuya Island“.
Vorbei an traumhaften Inseln ๐พ und Stränden ๐๏ธ, wobei einer schöner ist, als der andere. Viele Inseln sind mit unfassbar teuren ๐ซฐ Resorts versehen und meist auch nur für Gäste zugänglich. Um so schöner ist es natürlich, die naturbelassenen Orte zu sehen und zu erkunden. ๐ ๐
Der erste ๐ฅ Stop war allerdings keine Insel, sondern eine riesiges Riff ๐ชธ mitten im Meer. Der Motor ging aus und ein freundliches „Wir gehen schnorcheln“ hallte über das Boot. ๐
Damit wurde gleichzeitig das Rückspiel Lena gegen die Angst angepfiffen. ๐๏ธ๐ช
Erstmal alles wie immer - kurz sammeln, durchatmen und Kim darauf hinweisen, dass wir noch ein paar Minuten benötigen. ๐คฃ Er ist so eine Wasserratte und kann es immer kaum abwarten ins Wasser ๐ฆ zu hüpfen. ๐
Natürlich gibt er uns die Zeit โฐ, die wir benötigen bevor es wiederholt mit dem Beiboot ๐ค ein Stück entfernt zum Riff ๐ชธ geht. Lena bekommt Ihren Puls ๐ recht schnell unter Kontrolle, als sieht das wir heute auch ein grooooßes Paddelboard mit uns ziehen. ๐
Etwas widerwillig legen wir Brille ๐ฅฝ und den Schnorchel an und kriechen in die Flossen. ๐ Viel zu warm ๐ฅต, um darüber nachzudenken, was eigentlich gerade geschieht, ist Lena schneller im Wasser als ich. ๐ณ -> 2:1 für Lena! ๐ช Wie war das noch mit der Meerjungfrau… ๐งโ๏ธ ๐
๐คญ
Wir schwimmen ๐ gemeinsam los und genießen die Unterwasserwelt ๐ in vollen Zügen. Kim zieht permanent das Board mit, was Lena reichlich Sicherheit gibt. ๐ Wir bekommen diverse Fische in klein und groß gezeigt, das Board wird zwischendrin als Tisch für den Biologieunterricht auf offenem Meer umfunktioniert. ๐ง๐ผ๐ซ
Neben den Quallen ๐ชผ landen Muscheln ๐ und ein Oktopuss ๐ auf dem Unterrichtstisch, über die wir einiges erfahren. Zur Erinnerung, wir sind immernoch mitten auf dem Meer. ๐๐
Dafür gibt es definitiv ein extra Punkt auf Lenas Seite. -> 3:1 ๐๐ป
Irgendwann lässt die Kraft nach, sodass sich Lena an das Board hängt bzw. später darauf liegt, trotzdem aber immer den Helm โ๏ธ unter Wasser. Ich weiß nicht, was heute mit ihr ist… ๐ช๐ฅน
Kim und ich wechseln uns ab, unsere neu ernannte Meerjungfrau ๐งโ๏ธ zu ziehen. Anstatt Kim mal Luft ๐ซ holt, verschwindet er immer wieder in der Tiefe โฌ๏ธ, um für das Mittag zu sorgen. Nach mehreren Fehlschlägen kommt er freudig über Wasser und präsentiert uns einen Hummer! ๐ฆ๐ณ
Nach zwei Stunden haben wir einmal das Riff ๐ชธ umrundet und kehren zum Boot zurück. โฎ๏ธ
Auf das Lena jetzt auch übrigens ohne Probleme kommt, über das Board kann man ganz einfach rüberkrabbeln. ๐ก๐๐ก
Glücklich über das erreichte (und gefangene) räumen wir ein bisschen das Boot auf, während unten in der Küche der Hummer ๐ฆ und das „andere“ (haben vergessen was es war) zubereitet wird. ๐ง๐ผ๐ณ ๐ฅ Auf den leckeren Geruch der aus den Luken zieht, folgt ein „We can eat“. ๐คค
Das „zähe Etwas“ wird nicht zu unserer Leibspeise, aber der Hummer… ๐๐๐ Alle gesättigt, wären wir jetzt bereit für ein Mittagsschläfchen, aber ein paar Seemeilen müssen wir noch hinter uns bringen.
Vorbei an weiteren Traumorten ๐คฉ, schippern wir 4๏ธโฃ Stunden über den ruhigen Ozean. Jeder übernimmt mal das Steuer, sodass die anderen beiden etwas relaxten können. ๐
Pünktlich zum Sonnenuntergang ๐
erreichen wir unseren Schlafplatz vor der saftig grünen Insel „Yanuya Island“. ๐ ๐๏ธ
Als Empfangsgeschenk gibt es erstmal Abendessen. ๐ฅ Wir werden hier wirklich ganz schön gemästet. ๐
Schon seelisch und moralisch mit der Anspannung auf weitere Aktivitäten abgeschlossen, kommt Kim um die Ecke.
Bewaffnet mit mit seinem unwiderstehlichen Grinsen ๐, dem Schnorchelzeug, einem Netz ๐ฅ
und seiner heißgeliebten Harpune. ๐ฑ๐ถ๐ซ๏ธ
Es ist bereits STOCKDUNKEL, was ist eigentlich mit diesem Mann nicht in Ordnung? ๐๐
Anfangs fanden wir das alle witzig, am Ende nur noch Kim. Er meinte es ernst - wir gehen Speerfischen. ๐ซฃ Prinzipiell eine coole Idee, aber muss das jetzt im Dunkeln sein!?!? „Ja muss es, da schlafen nämlich die Fische…“ ๐คท๐ผโ๏ธ
Diskutieren bringt nichts, das haben wir schon gelernt. ๐คฃ Unsere Meerjungfrau wird erlöst, schließlich muss auch einer aufs Boot aufpassen. ๐๐ฌ
Die Einweisung hielt sich in Grenzen, bis auf wir bleiben zusammen, ich halte das Netz ๐ฅ
und wenn einer was sieht ๐, gibt es ein bestimmtes Signal mit der Taschenlampe ๐ฆ, gab es nicht viel zu sagen.
Anziehen oder besser gesagt ausziehen, ein riesiges Stück Schokolade ๐ซ „for the Energy“ einen letzten Kuss ๐ für Lena und los ging es. Wir verschwanden in der Tiefe โฌ๏ธ der Nacht, bis das Segelboot nur noch als Spielzeug zu erkennen war.
Nachdem wir im Wasser waren, musste ich vorerst wieder meine Atmung ๐ซ unter Kontrolle bekommen, was aufgrund der „Situation“ erstaunlich schnell funktionierte. Wir sammelten das ein oder andere Schalentier und einen riesigen Fisch. ๐
Auch ich entdeckte einen „schlafenden“ Meeresbewohner und gab das entsprechende Signal ๐ฆ . Kim gab mir zu verstehen, dass ich ihn beobachten soll. ๐
Er tauchte ab zu dem entdeckten Fisch, stupste ihn an und Peng!!! ๐ฅ Wie eine Bombe ๐ฃ explodierte der Fisch zu seiner 10- fachen Größe und zeigte seine riesigen Stacheln am ganzen Körper verteilt. - Das ist also ein Kugelfisch! ๐ก ๐๐ป
Schon auf dem Rückweg โฎ๏ธ, sollte es jedoch noch ein letzter Fisch sein, der im Netz landet. Gleiches Spiel - Ich „warte“, Kim taucht ab, beobachtet und Zack ๐ซ - gefangen. ๐
Ich freute mich zum einen auf den Fang ๐ฃ und zum anderen, das ich es überstanden habe. ๐๐ฝ Leider sollte es das noch nicht gewesen sein… Der zuletzt gefangene Fisch ๐ entwich der Harpune noch auf dem Weg zum Netz.
Als Kim nach ihm greifen will, kommt aus der Dunkelheit schlagartig ein schwimmender Killer ๐ฆ und schnappt sich unseren Fisch. Meine größte Befürchtung wurde war… ๐ฑ
Unseren Fang hatte er bereits vertilgt, aber weiterhin sichtlich hungrig, schlengelte der Kollege um uns und unser Netz ๐ฅ
herum.
Mir zumindest war schnell klar, weg hier!!! โ ๏ธ Hierfür reichte ein kurzes Zeichen. ๐ชง Während wir uns immer wieder umsahen, schwammen wir zurück und erreichten kurze Zeit ๐ฐ๏ธ später, unversehrt das Beiboot. ๐ฑ๐ฑ
Ihr könnt euch vorstellen, wer weiterhin gegrinst hat und es später auch direkt Lena erzählt hat. ๐๐ Für mich gab es einen Schnaps ๐น, noch bevor ich davon berichten konnte. Einen wahnsinnige und (für mich) einmalige Erfahrung. ๐ซก๐ซข
Den restlichen Abend haben wir gemeinsam den krassen Sternenhimmel ๐ erlebt. Wir dachten damals in der USA ๐บ๐ธ den einmaligen Himmel gesehen zu haben, aber heute hat nochmal alles übertroffen. ๐คฉ๐คฉ
Der zunehmende Wellengang ließ leider keine wirklich schönen Fotos ๐ธ zu und berunruhigt uns etwas bezüglich des Schlafens… ๐ง๐ฌ Wir hoffen auf eine „ruhige“ Nacht. ๐ ๐ดLeggi altro
Malola Barrier Reef ๐ชธ๐ข๐
22 dicembre 2025, Fiji โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Geweckt wurden wir mit Sonnenschein โ๏ธ und gefühlt 40 Grad in unserer Kajüte. ๐ฅต Zwar war die ganze Nacht ๐ die Luke über uns offen, allerdings sind da eher die Mücken ๐ฆ, anstatt die kühle Luft ๐จ rein gekommen.
Bis auf ein paar nächtliche Schweißattacken, haben wir die erste Nacht in unserem 2๏ธโฃm2 Escape-Room ganz angenehm geschlafen. ๐ Die Bucht war super ruhig, sodass uns auch keine Wellen ๐ gestört haben. Die Matratze gleicht zwar eher einem Waschbrett, aber unsere Erwartungen waren ja von Anfang nicht allzu hoch. ๐
Das Frühstück ist inklusive, eine festgelegte Zeit gibt es aber zum Glück nicht. Gegen 08:00 Uhr sind wir an Deck โฌ๏ธ gekrochen und wurden mit einem herzlichen „Good Morning“ empfangen. ๐ Sofort fällt uns beiden auf, das auf dem Brustaufnäher nicht „Kim“ sondern „Tim“ steht. ๐ณ๐ต๐ซ Autsch… ๐คฆ๐ปโ๏ธ๐
Wir ignorieren es gekonnt und sind uns einig, das akzeptieren wir nicht… Wir bleiben bei „Kim“, das passt auch viel besser zu ihm. ๐คฃ๐
Die Frühstücksvorbereitung war bereits in vollem Gange. Es gab süß angebratenes Toast und dazu einen ganzen Obstladen. ๐๐ Schon jetzt steht fest, abnehmen werden wir hier nicht. ๐
๐คฐ๐ผ
Natürlich darf die schwarze Brühe โ๏ธ nicht fehlen. In diesem Fall mit einer Art süßen Milch, die optisch wie Ahornsirup aussieht. ๐คท๐ผโ๏ธ Man muss nicht alles kennen, geschmeckt hat es jedenfalls. ๐คญ
Anschließend hieß es spülen ๐งผ, den Tag besprechen und den Anker โ๏ธ lichten. Eigentlich macht Kim das alles alleine, wer uns kennt, weiß, dass wir aber auch gerne mit anpacken. ๐ช
Der Anker wurde also zusammen eingeholt. Einer vorn an der Kette โ๏ธ๐ฅ (die hängt hin und wieder und muss händisch nachjustiert werden) und der andere hinten an der Fernbedienung. ๐ฎ Lena war in der Mitte und hat die Kommandos weitergegeben. ๐ฃ๏ธ
Die Segel brauchen wir nicht ziehen, da nahezu kein Wind ๐
โ๏ธ ๐จ ist. Wir starten also den Motor… bis auf ein paar schwarze Rauchwolken, passiert allerdings nicht viel. ๐ฌ๐ฑ Ein paar Schläge, ein bisschen fluchen und 5๏ธโฃ Minuten später schnurrte der Motor wieder.
Unser Kapitän ist anscheinend nicht nur Segler, Taucher und Sternekoch, sondern auch Mechaniker. ๐งฐ๐ง๐ง
Eine knappe Stunde später erreichten wir das „Malola Barrier Reef“. ๐ชธ๐
Der Job mit dem Anker wird nun andersrum ausgeführt, wir schmeißen uns ins Bade-Outfit ๐ und nähern uns per Beiboot dem Riff. Kim hatte uns gestern schon einiges dazu erzählt. Es soll dort außerdem super schön sein und dass das Wasser ๐ง total klar ist. ๐คญ
Er hat ganz klar untertrieben!!! Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. ๐ Es wirkt alles so surreal, wie in einem Traum… ๐ญ ๐ Dieses unfassbar klare Wasser mit einer wunderschönen, nicht definierbaren Farbe und mittendrin unzählige verschiedene Meeresbewohner. ๐ก ๐ข ๐ ๐ฆ
Wo sind wir hier bitte???? ๐ฅบ๐ฅบ๐ฅบ Wir haben schon viele tolle Orte gesehen, aber dieser „Platz“ gehört definitiv zu den allerschönsten โผ๏ธโผ๏ธ๐๐
Wir wollten das Wasser ๐ฆ gar nicht betreten, aus Angst die Traum-Blase könnte platzen. ๐คญ
Natürlich sind wir hier um etwas zu erleben und das nimmt Kim sehr sehr ernst. ๐ „Wir gehen Schnorcheln“ wirkte sich allerdings nicht bei allen positiv aus. ๐ฌ
Für die, die es nicht wissen… Lena hatte im Kindesalter eine nicht so schöne und vor allem prägende Erfahrung mit… ๐ค… nennen wir es mal tiefes Wasser und hohen Wellen. ๐ Seit dem ist es immer wieder eine wahnsinnige Überwindung, sich in das kühle Nass zu begeben. ๐ต๐ซ Natürlich wussten wir, was uns auf so einem Trip erwartet, Ängste kann man aber nicht einfach abstellen.
Stets das Ziel vor Augen, die Angst zu überwinden, wurde die Brille ๐ฅฝ und der Schnorchel angelegt. Plumps, Nummer eins war im Wasser. ๐ฆ Die nächste sollte Lena sein. Gut zureden hat leider nicht geholfen. Vorerst 1:0 für die Angst. ๐คจ
Lena blieb also auf dem Boot, Kim und ich waren schnorcheln. Aus einer kleinen Runde, wurde gefühlt eine Ewigkeit. Schön für das schnorcheln, schlecht für Lena. ๐ฅต Mit dem Handtuch eingerollt wie ein Burito ๐ฏ saß Sie schließlich in der prallen Sonne. โ๏ธ
Zurück auf dem Segelkahn โต๏ธ haben wir Kim das weitere Problem mit dem „zurück ins Boot kommen“ geschildert, denn Lena kann zwar vom Boot ins Wasser springen - wieder herein kommt sie jedoch ohne Hilfe nicht.๐ก #Spoiler: Er hat sich für das Beiboot später auch eine Lösung einfallen lassen.
Aber zuerst kramte er wieder in einem der tausend Fächer und Zack, eine nagelneue funkelnde Leiter ๐ช kam zum Vorschein. Eine Minuten später, war diese angebracht und Lena konnte sich erstmal abkühlen gehen. ๐ฅต Übrigens ohne nachzudenken, denn in diesem Moment war es einfach zu heiß !!
-> aktueller Stand 1:1 ๐ช๐ช
Wir haben uns dann an einen Rettungsring ๐ gebunden und neben dem Boot einfach treiben lassen. So konnten wir beide diesen traumhaften Ort entspannt genießen. ๐ Kim brachte sogar ein eiskaltes Bier ๐ป an unsere „Boje“. ๐
๐ค
Ein paar hundert Meter entfernt war eine weitere Getränkebar, mitten auf dem Meer. Ab um 9๏ธโฃ werden dort sämtliche Touristen hingekarrt um „günstig“ zu essen, zu trinken und den Tag mit plantschen ๐ zu verbringen. Dazu läuft übertrieben laute Musik ๐ถ, die selbst wir, ab und zu hören konnten. ๐คฎ ๐
Wir finden es etwas albern und unnötig aber Naja… Jeder genießt diesen traumhaften Ort eben anders. Wir sind uns jedenfalls einig, so wie wir es gerade erleben, ist es genau richtig. โ
Wer viel schwimmt, hat bekanntlich auch großen Hunger. ๐
Kim zauberte uns zum Mittag einen angebratenen Gemüsemix mit gegrilltem Fischfilet von unserem gestrigen Fang. ๐
Ja, auch mein erster Gedanke ๐ญ war, Lena wird hungern… Falsch gedacht!! โ๐ผSie hat gespeist wie eine Große und das nicht nur weil sie Hunger hatte, sondern weil es Ihr geschmeckt hat.. . ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ Gestern rohen Fisch, heute gegrillten Fisch und schwimmen im offenen Meer… ๐ณ๐ซข Ich bin gespannt, ob sie die Nacht zur Meerjungfrau ๐งโ๏ธ wird. ๐
๐ฅน
Nachdem wieder sehr reichhaltigen Mittagessen, muss man ja bekanntlich eine halbe Stunde warten. ๐
๐ Die haben wir genutzt, um den Helikopter ๐ steigen zu lassen. ๐๐ Für diese Perspektive von „da oben“, finden wir leider keine passende Beschreibung, aber Bilder sagen ja mehr als 1.000 Worte. ๐
Am frühen Nachmittag ging es dann nochmal mit dem Beiboot ๐ฃ๐ผ los. Diesmal nur für Kim und mich. Lena ist mit dem 1:1 Ausgleich vorerst sehr zufrieden und entspannt auf der Liegefläche. ๐ถ๏ธ๐
Für mich dagegen ist nicht an Entspannung zu denken… Mit uns auf der Nussschale ist nämlich auch das Tauchequipment… ๐ฑ๐ถ๐ซ๏ธ
Ich war noch nie zuvor tauchen und meine persönliche Sprachbarriere bezüglich der erforderlichen Kommunikation, lässt den Puls nur noch höher schlagen. ๐ถ๐ซ๏ธ๐คฏ๐ซฃ
Kim hat mir die Weste und Sauerstoffflasche angelegt, alles festgezurrt und mir erklärt, oder viel mehr gezeigt (๐), was zu tun ist. Ehrlich gesagt, gehört gar nicht so viel dazu. Nach 5๏ธโฃ Minuten waren wir beide bereit und haben uns rückwärts ins Wasser fallen lassen. ๐ซฃ๐ซฃ
Vielleicht wollte er aber auch nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, falls ich es mir anders überlege. ๐ค
Per Knopf ๐ฎ wurde die Luft aus der Weste ๐ฆบ gelassen und es ging in die Tiefe. Ab jetzt hieß es entspannen und ruhig atmen, was mir anfänglich sehr sehr schwer fiel. ๐งโ๏ธ
Falls es Probleme gibt, haben wir uns vorab ein paar Kommandos๐๐ผ๐๐ผ๐ ausgemacht. Kim war außerdem permanent bei mir, natürlich auch immer dabei die Harpune. ๐
Wir haben ein paar Übungen โฌ๏ธ โฌ๏ธ gemacht und Schwups die Wups, stand ich in 6๏ธโฃ Metern Tiefe auf dem Grund. ๐๐ป๐ต๐ซ Eine wahnsinnige Erfahrung. Bis auf das eigenen Atmen ๐ซ ist einfach nichts mehr zu hören ๐ง
Leider habe ich mir beim Klippenspringen in Peru irgendetwas an meine linken Ohr getan, was sich nun wieder bemerkbar machte. ๐
Der spürbare Druck ließ mich wieder schneller atmen, was Kim an den unzähligen austretenden Blasen mitbekam, sodass wir langsam wieder aufgestiegen sind. ๐
Unfassbar dankbar ๐๐ฝ , diese Erfahrung gemacht zu haben, habe ich genauso schnell beschlossen 2๏ธโฃ bis 3๏ธโฃ Meter sind okay, tiefer ist für mich (auch ohne Ohrenprobleme) leider nichts. ๐ฌ๐คท๐ผโ๏ธ
Wir waren noch ca. 1๏ธโฃ Stunde unter Wasser ๐คฟ und haben das Riff und die Tierchen ausgiebig angeschaut. ๐ ๐ Es ist wirklich unbeschreiblich, was hier für eine Unterwasserwelt vorzufinden ist. ๐ณ๐ณ Intakte Riffe, Schildkröten ๐ข, unzählige Fischarten ๐, Seesterne ๐ชผ, Schlangen und und und… ๐คฉ๐คฉ
Nach dem Ausflug sind wir einschließlich der braungebrannten Lena und dem Segelboot โต๏ธ nochmal in Richtung ๐งญ „Malolo Lailai Island“ geschippert. Diesmal direkt in die Bucht ๐๏ธ um uns an einer Boje festzumachen. Hier werden wir auch die zweite Nacht verbringen.
Laut den Telefonaten โ๏ธ von Kim, bekommen wir wohl heute noch Besuch. ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ Als erstes aber ging es an Land. Bis auf ein Luxusresort und dessen Boutiquen, Restaurants/ Bars, einen winzigen Supermarkt ๐ช sowie einem Salzwasserpool, gibt es hier nichts weiter.
Wir sind eigentlich auch nur hier, um zu duschen ๐ฟ und die fehlende Gurke ๐ฅ zu besorgen. ๐
Nachdem sich unser „blinder Passagier“ aber anscheinend stark verspätet (er kommt mit der Fähre vom Festland), haben wir spontan Zeit „zur freien Verfügung“.
Wir nutzen den Pool, schlendern durch die Boutiquen ๐ und finden uns zum Sonnenuntergang ๐
in einer Bar ein. Hier treffen wir später auch Kim und unseren neuen Mitfahrer Paul, der schon jetzt nicht sonderlich gesprächig wirkt. ๐คซ๐ค
Auch unser Kapitän wirkt irgendwie nicht sonderlich begeistert, von unserem neuen Crewmitglied…. ๐คจ
Wir sollten unser Bier ๐ป in Ruhe austrinken und unbedingt den Sonnenuntergang ๐
geniessen. Er fährt mit Paul schon vor aufs Boot, um das Abendessen ๐ฅ vorzubereiten.
Aufgrund Pauls verspäteter Ankunft, gibt es dieses heute nämlich nicht pünktlich zum Sonnenuntergang ๐
. Das ist auch der Grund, weshalb Kim sichtlich genervt ist. Ihm geht es nämlich hauptsächlich, um das Wohl seiner Gäste. ๐
Jedenfalls sind wir frisch geduscht ๐ฟ , was bei dem Salzgehalt ๐ง von 8.000 % auch dringend notwendig war. Das Problem mit langen Haaren ๐โ๏ธ und dem Salzwasser kann ich übrigens nun auch endlich verstehen. ๐คฃ
Wir werden später abgeholt und genießen das wiederholt leckere Essen (Kokosnuss Curry) ๐ auf dem Boot. Paul schläft ๐ bereits in der Hängematte und so vergnügen wir uns noch ein bisschen mit Kim, bevor ein weiterer toller Tag endet. ๐๐ผLeggi altro
Malolo Lailai Islands โต๏ธ๐พ
21 dicembre 2025, Fiji โ
โ๏ธ 27 ยฐC
Die vorerst letzte Nacht ๐ฅถ mit Klimaanlage und eigenem Bad haben wir nochmal in vollen Zügen genossen. ๐งผ
Unser Airbnb gefällt uns so gut, das wir es für unseren späteren Aufenthalt direkt verlängert haben. Somit ist der Preis ๐ฐ gesunken und wir können ein paar Sachen hier lassen. ๐
Dann war es soweit, mit vollem Magen und leichtem Gepäck saßen wir kurz nach 11:00 Uhr im Taxi ๐ zum Hafen. โต๏ธ Die Aufregung steigt…. ๐ต๐ซ
Wie besprochen hat uns Kim mit einem breiten grinsen und der typisch asiatischen „Halb-winkenden“ ๐๐ผ Geste empfangen. Während das Boot ๐ค getankt und mit Frischwasser versorgt wurde, haben unsere Sachen ๐ ihren Platz in unserer Kajüte gefunden.
Luxus und Platz werden natürlich überbewertet, dafür gibt es eine Dachluke zum Lüften und das (einzige) Bad ๐ en Suite.
Wir sind nur zu Dritt und werden uns schon arrangieren. ๐๐ซก
Es gab nochmal eine kurze Einweisung und 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten später sahen wir nur noch das offene Meer ๐ vor uns. Ca. 4๏ธโฃ Stunden werden wir bis zum Ankerpunkt der ersten Nacht โ๏ธ benötigen.
Kim ist schon jetzt unfassbar freundlich und zuvorkommend. Das wird eine gute Zeit. ๐Wir hatte gerade begonnen, auf unseren Liegeplätzen zu entspannen๐ง, als Kim anfing sämtliche Utensilien aus dem Inneren des Bootes zu holen. ๐ฆ๐ฆ๐ฆ
Es fing mit Schnorchel Equipment ๐คฟ an, was für Lena schon den Puls etwas anstiegen ließ.
Gerade an die Wellen gewöhnt, sollen wir jetzt schon ins Wasser!? ๐ณ Nein, natürlich nicht, denn Kim wollte uns doch zu erst noch ALLES zeigen. ๐
๐
Wie Männer, die eine neue Bohrmaschine bekommen haben, präsentierte er die Utensilien zum Surfen ๐๐ผ, Stand-Up paddeln, Harpunen Fischen und normalem Angeln ๐ฃ. Alles halb so schlimm und mit der Lust es auszuprobieren, nahmen wir an seiner Präsentation Teil. ๐๐ค
Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss und so auch in diesem Fall… Zwei große Fächer öffneten sich und das Tauchequipment ๐คฟ๐ kam zum Vorschein. ๐คฉ
Ich war gespannt, was er noch alles aus seiner Zauberkiste ๐ช holt, für Lena bedeutete das allerdings „Kopf unter Wasser“ ๐งwas ihren Puls weiter anstiegen ließ. ๐๐ต๐ซ Etwas Überforderung machte sich breit… Wir sind gerade eine Stunde auf dem Meer unterwegs
und Lena kämpft schon jetzt mit der innerlichen Überwindung. ๐ซจ๐ฌ
Die Situation entspannte sich vorerst, als Kim erklärte ๐ฃ๏ธ das wir alles entspannt, die nächsten Tage ๐ ausprobieren werden. Er ist zu dem auch Tauchlehrer und bringt es uns von Anfang an bei. Für Lena war wichtig - bitte nicht heute! ๐
Die Fahrt ging mit rasanten 5 km/h weiter. Wir groovten uns schnell ein. Ich übernahm das Steuer, Lena musste die Segel โต๏ธhissen und Kim hat Geschirr ๐ด gespült. Das ist Arbeitsteilung. ๐๐
๐
Die Angel war natürlich auch schon ausgeworfen und lange dauerte es nicht, da schrie Kim „Wir haben einen Fisch“. ๐ Wir sahen beide zwar nichts, aber mit über zwanzig Jahren Erfahrung auf dem Meer, vertrauten wir Kim von Minute eins. โ๐ผ
Wir zogen die Leine ๐ฃ ein und konnten dann ebenfalls das Prachtexemplar erkennen. Zu groß für den Kescher, musste die Fangstange mit riesigem Haken ๐ช herhalten. Gemeinsam haben wir die spanische Makrele an Board gehieft.๐ช๐ช
Das war genau der Moment, an dem Lena die Bootsseite ๐ค wechselte. Sie hat nichts gegen Fische, aber eben Lebend sind sie ihr am Liebsten. Ausser es ist Thunfisch, dann muss er aber auch schon verzehrfertig sein. ๐
๐คท๐ผโ๏ธ Nicht fragen, einfach akzeptieren. ๐คญ
Die Männer kümmerten sich also um den Fisch bzw. dessen Filets, Lena beobachtete die umliegenden Inseln ๐๏ธ und unterdrückte ihr innerliches Schreien. Viele Überwindungen in den ersten Stunden, aber bekanntlich wächst man mit seinen Aufgaben. ๐ซก๐ฌ
Unerwartet, aber genau nach diesem Motto, gab es kurze Zeit später „Sashimi“
(eine traditionelle japanische Spezialität aus hauchdünn geschnittenem, rohem Fisch) Und tatsächlich - Lena traute sich und hat es als „eigentlich ganz lecker“ befunden. โบ๏ธ๐ Frischer geht es nicht!!! ๐คค
Ich war total überrascht und stolz zu gleich, anscheinend nimmt sie das Motto sehr sehr ernst. ๐๐๐ฅฐ
Vorerst gesättigt ging es weiter in Richtung Ankerpunkt. Unterwegs zeigte uns Kim noch eine schwimmende Bar. Nachmittags nicht geöffnet und eh viel zu teuer ๐ซฐ zogen wir vorbei und erreichten nach 4๏ธโฃ bis 5๏ธโฃ Stunden die Inselgruppe „Malolo Lailai Islands“, welche zu den „Mamanuca Islands“ gehört. ๐ซ๐ฏ
Vermutlich zu spät um noch in die Bucht zu fahren, haben wir vor den Inseln geankert. โ๏ธ Anschließend ging es per Beiboot nochmal in Richtung Meer ๐ an eine unfassbar lange Sandbank. Das Wasser ging nur bis zum Bauch, was für die ersten Schnorchelgänge perfekt war. ๐๐ค
Wir waren komplett alleine, standen einfach mitten im Meer. ๐คฉ Um uns herum Fische, die Inseln im Hintergrund ๐๏ธund zudem ging auch noch langsam die Sonne unter. ๐
Wie schön kann bitte ein Tag enden… ๐ซถ๐ซถ
Zurück auf dem Boot, konnten wir etwas entspannen und die Sonne komplett verabschieden ๐
, während Kim gekocht hat.
Die Verpflegung (Frühstück, Mittag, Abendessen + Snacks sowie Getränke, außer Alkohol und Saft, sind übrigens enthalten) Heute gab es Reis ๐ mit einer gemischten Pfanne aus Rindfleisch, Hühnchen, Fisch und Taube (๐ณ). Bis auf die Taube, ein super leckeres Abendessen. ๐ฅ ๐
Ein total aufregender erster Tag ๐
mit vielen neuen Eindrücken und Überwindungen, geht für uns zu Ende. Wir genießen noch den Sternhimmeln โญ๏ธ und sind gespannt, wie wir die erste Nacht „vertragen“… ๐ ๐๐ผLeggi altro

ViaggiatoreGenieรt die unfassbar schรถne Unterwasserwelt, sie ist einzigartig.
Reiseland Nr. 1๏ธโฃ7๏ธโฃ - Fidschi ๐๏ธ๐พ๐ซ๐ฏ
19โ21 dic 2025, Fiji โ
โ๏ธ 29 ยฐC
Guten Morgen aus Reiseland Nr. 17!! ๐ฒ๐คฉ๐ฅฐ
Unser Morgen startete nicht wie gewöhnlich mit dem Wecker, Aufstehen, Frühstück… ๐ณ
Sooooondern mit der Durchsage ๐ข „Wir befinden uns auf Landeanflug. ๐ฌ Wir haben in der Nacht den 180. Längengrad überflogen und den Mittwoch (17.12.25) übersprungen, den Sie somit leider nicht erleben können. Bula oder Herzlich Willkommen auf Fidschi.“ ๐ซ๐ฏ ๐๐
Eine sehr coole Ansage, die man sicher nicht jeden Tag erlebt. ๐๐คญ Hinter Flug 4/4 unserer Anreise kann nun auch ein Haken โ
gesetzt werden. Mit + 17 Stunden zu Lima, + 20 Stunden zu Los Angeles und + 11 Stunden zu Deutschland, sind wir 05:45 Uhr (18.12.25) mit einem tollen Sonnenaufgang ๐
gelandet. Aus der Vergangenheit, sind wir jetzt in die Zukunft gereist. ๐
Der Blick aus dem Fenster ๐ช kurz vor der Landung war atemberaubend und vielversprechend zu gleich, was die kommende Zeit ๐ฐ๏ธ bringen wird. Wir können es kaum glauben… Vor allem nicht ich. ๐ฅน๐ฅน
Schon immer ein riiiesiger, aber weit entfernter Traum ๐ญ, geht nun in Erfüllung. Während ich noch etwas perplex bin, ist Lena bereits emotional berührt. Die Tränchen kullern ๐ฅน๐ฅฒ๐ฅน๐ฅฒ, als uns klar wird, wo wir gerade landen und das wir nach 385 Tagen die Welt ๐ umrundet haben. ๐ซถ๐๐ฝ๐
Der erste Gedanke war Hawaii ๐บ zu bereisen, da dort aber aktuell ein weltbekannter Surfkontest ๐๐ผ stattfindet, war das für uns nicht bezahlbar. ๐จ ๐ซฐ Mein persönlicher Herzenswunsch den weitentferntesten Ort „Kiribati“ zu bereisen fiel aufgrund der mangelnden Unterkünfte ๐
๐ผ ๐จ ins Wasser. Es wäre für uns absurd gewesen, auf eine so entlegene Insel ๐พ zu fliegen, ohne zu wissen ob man irgendwo schlafen kann. ๐ฌ
Somit ist es Fidschi ๐ซ๐ฏ geworden, was nicht weniger schlecht ist und auch zu unseren Traumdestination zählt. ๐ซโค๏ธ
In dem kleine Ankunftsbereich werden wir jedenfalls wieder musikalisch ๐ถ empfangen und trotz der müden Augen ๐ wird uns schnell klar, die Jungs im Flugzeug โ๏ธ waren nicht die einzigen, die Röcke tragen.
——— ๐ก
Eigentlich heißt es „Sulu“, ein kiltähnliches Kleidungsstück, das seit der Kolonialisierung im neunzehnten Jahrhundert von Männern und Frauen in Fidschi getragen wird.
Es besteht aus einem Rechteck aus Stoff unterschiedlicher Länge, zwischen unterhalb des Knies und Knöchellänge, um die Hüften gewickelt und traditionell durch Binden an der Taille befestigt oder hat eine elastische Taille.
——— ๐ก
Die Beamtin ist unfassbar freundlich und endlich sammeln wir auch wieder mal einen Stempel ๐ im Reisepass. ๐ชช Leider viel zu früh für den Check In im Airbnb, verbringen wir den Vormittag am Flughafen. ๐คท๐ผโ๏ธ
Wir unterhalten ๐ฃ๏ธuns mit ein paar Einheimischen, sammeln die ersten Nummern ๐ฑ verschiedener Fahrer und genießen einfach die Morgensonne โ๏ธ , die Palmen ๐ด und die Wärme. Morgens um 06:00 Uhr gefühlt 40 Grad zu haben, hatten wir Lage nicht mehr. ๐คญ๐
Ständig in Kontakt ๐ฑ mit unserer Vermieterin „Dhyanavi“ können wir bereits 12:00 Uhr in unser Appartement. Einer der unzähligen Fahrer ๐ brachte uns in Richtung Unterkunft. ๐ก Nach dem koreanischen Mittag (Bibimbap) ๐คค ging es noch ๐ Minuten die Straße entlang ๐ฆถ zu unserem Apartment.
Für verhältnismäßig „günstige“ 82€ pro Nacht haben wir eine eigene Waschmaschine, eine eigene Küche ๐ด ein modernes Bad ๐ und natürlich einen Schlaf- / Essbereich. Wir sind total zufrieden, fühlen uns sofort wohl und fallen todmüde ins Bett. ๐
Bis auf das erkunden des naheliegenden Supermarktes ๐ und einem kleinen Snack zum Abendessen ๐ฅ, passiert am ersten Tag nicht mehr viel.
Vermutlich aufgrund des Jetlags sind wir bereits um 06:00 Uhr hell wach. Erste, zweite und dritte Amtshandlung ist waschen. ๐งผ Da wir gestern Abend kein Brot mehr bekommen haben, geht es zur nächsten Bakery. ๐ฅฏ
Überrascht von dem Preis von über 4๏ธโฃ Euro für ein Toastbrot ๐ฅ, ergaben sich die ersten Kommunikationsschwierigkeiten. ๐ฌ Die Dame dachte, wir wollten ๐ Brote kaufen und so senkte sich nach der Klärung, der Preis auf 0,40€ für ein Brot. ๐ ๐คญ
Wir haben ein bisschen die Umgebung erkundet ๐๐ฝ und sind am frühen Nachmittag auf die Suche ๐ nach einem günstigen Fahrer ๐ gegangen. Das Ziel ๐ war der 11 Kilometer entfernte Hafen „Vuda Marina“. ๐ฅ๏ธ
Für 15€ dort angekommen, hat uns bereits unser eventueller Skipper „Kim“ mit seiner kleinen Nussschale ๐ฃ๐ผ empfangen. Wackelig ging es aufs Boot und anschließend zu seinem Segelboot โต๏ธ, was auf dem Meer ๐, außerhalb des Hafens ankerte. โ๏ธ
Nach ๐ Minuten Fahrt und einer kleinen Salzbrise ๐ง im Gesicht, konnten wir uns unsere Bleibe für die nächsten Tage anschauen. โต๏ธ Das Boot ist recht klein, demnach gab es nicht sooo viel zu sehen. ๐ฌWir haben unter Deck ein bisschen geschnackt ๐ฃ๏ธ und uns etwas besser kennen gelernt.
Wichtig ist, es muss es auch menschlich ๐ง๐งpassen, schließlich leben wir die nächsten Tage gemeinsam auf engstem Raum. ๐ซ Für uns als „Gemeinschaftsbad - Hasser“ ist das eigentlich keine Option, aber man wächst mit seinen Aufgaben. ๐ต๐ซ๐ค๐ค๐ป
Nachdem für alles Wichtige geklärt war, brachte uns Kim mit seinem Bötchen ๐ฃ๐ผ wieder an Land. Wir willigten ein und verabredeten uns für die nächsten Tage. ๐
Beide etwas überfordert, genehmigten wir uns ein Kaltgetränk, in der von Kim empfohlene Bar. ๐ป๐ Sichtlich unsicher philosophieren wir über wenn… hätte… könnte… ๐ฏ๏ธ๐ฃ๏ธ Schlussendlich besiegt ๐ die Neugier unsere Ängste und Unerfahrenheit.
Die innerliche Pro & Contra Liste ๐ wird mit dem Anstoßen ๐ฅ und „Wir ziehen das durch ๐ช“ gestrichen und der Trip โต๏ธ somit für uns besiegelt. Voller Motivation machten wir uns zu Fuß ๐ฆถ in Richtung Rückweg. Bei gefühlt 40 Grad und praller Sonne โ๏ธ, war schnell klar - Motivation ja, laufen nein. ๐๐ป๐
Lenas Daumen ๐๐ผ bescherte uns eine günstige Rückfahrt zum Flughafen. โ๏ธ Nicht um weiter zu fliegen, sondern um eine günstige Simkarte ๐ฑ zu besorgen. Bei der Ankunft ๐ฌ schon erspäht, gab es nun die kleine Plastikkarte mit 180 GB für 13,20€. ๐ณ๐ฑ Das Datenvolumen braucht zwar kein Mensch, ist für den Zeitraum aber enthalten. ๐ซก๐คท๐ผโ๏ธ
Die letzten knapp 2๏ธโฃ Kilometer zur Unterkunft werden zu Fuß ๐ฆถ bewältigt. Wir haben noch gekocht ๐ง๐ผ๐ณ, Serie geschaut und sind wiederholt förmlich ins Bett gefallen. ๐ด ๐ด ๐ด
Den vorerst letzten Tag in der Zivilisation haben wir haben wir genutzt, um mal wieder ein paar Formelle ๐ฉ๐ป๐ Dinge für die spätere Weiterreise zu erledigen.
Für die weihnachtliche ๐
๐ป Stimmung, durfte sich Lena eine Lichterkette für 2,50€ aussuchen und gleichzeitig wurden die benötigten Lebensmittel/ Getränke besorgt. ๐ฑ๐ฅค
Währen die letzten Sachen im Wind ๐ฌ๏ธ getrocknet sind, wurde nochmal nach Hause telefoniert โ๏ธ und der anbahnende Sonnenuntergang ๐
beobachtet.
Nach dem Kochen ๐ฅ ging es für uns mit großer Vorfreude früh ins Bett.๐ค๐ซก๐คฉLeggi altro
Reisemarathonโฆ ๐ซ๐ ๐ โ๏ธ ๐
15โ17 dic 2025, Stati Uniti โ
โ๏ธ 22 ยฐC
Ein letztes mal „Guten Morgen“ aus Peru. ๐ต๐ช
Eigentlich wollten wir heute gar nicht aufstehen… Seit der Buchung ๐ง๐ป des anstehenden Reisemarathons, sträuben wir uns vor diesem Tag. ๐คฏ๐ซฃ Reisen hat eben auch seine „schlechten“ Seiten. ๐คจ
Fertig machen, frühstücken und packen, das übliche Programm ist schnell erledigt. โ๏ธ Wir nutzen die Zeit bis zum Schluss und checken kurz nach 11:00 Uhr aus. ๐ Unsere Klamotten lagern wir im Gepäckraum ๐งณ zwischen, bevor es nochmal in die Stadt geht.
Einen Grund dafür haben wir nicht, aber irgendwie müssen wir die Zeit, bis uns der Bus ๐ zum Flughafen bringt, totschlagen. Unter „Zeit“ meinen wir ganze 7๏ธโฃ Stunden. ๐ซฅ๐ซฅ
Wir laufen die Straßen ๐ฃ๏ธ hoch und runter, besuchen verschiedene Läden um die letzten Dinge für die nächsten Tage zu besorgen. ๐๏ธImmer wieder der Blick ๐ auf die Uhr, die sich heute erstaunlich langsam dreht. ๐
Zum Mittagessen gab es Kassler, Spinat-Pasta und Hühnchen. ๐ Das Mittagstief überwinden wir schließlich auf der Couch ๐๏ธ im Hotelcafe. ๐ซ๐ด So langsam wurde es kühler, was bedeutet, wir bewegen uns zeitlich zum Abend hin. ๐ช
Ein paar Snacks haben wir bereits besorgt und gegen 17:30 Uhr war es dann auch endlich soweit… Rucksäcke ๐ auf und ab Richtung Bushaltestelle. ๐ Der Bus war pünktlich โฐ und sollte uns für 3,50€ p.Person in einer Stunde zum Flughafen bringen. Der Preis ๐ฐ hat gestimmt, die Fahrzeit leider nicht. ๐คจ
Der Feierabend Verkehr ist schlimmer als erwartet. Wir schleichen von Ampel ๐ฆ zu Ampel, von Stau zu Stau ๐ ๐ ๐ . Hupe, Bremse, Gas… immer abwechselnd in verschiedener Reihenfolge. ๐คช Wir haben genügend Zeit eingerechnet, sodass die kurzzeitige Überlegung, ob wir nicht lieber laufen sollen, schnell verneint wird.
19:20 Uhr erreichen wir überraschend gut gelaunt den Internationalen Airport. ๐ฅณ Genau hier standen wir vor 5๏ธโฃ Wochen, als wir von Costa Rica ๐จ๐ท Richtung Chile ๐จ๐ฑ gereist sind. Es fühlt sich also vertraut an und wir finden uns entsprechend schnell zurecht.
Nur noch knapp 4๏ธโฃ Stunden, dann hat das Warten, vorerst ein Ende. Die Bestätigung der Anzeigetafeln ließ uns allerdings schnell im Stich. Ein einziger Flug โ๏ธ hat Verspätung, wer hätte es gedacht, natürlich Unserer. ๐ Anstatt bisher um 23:30 Uhr (15.12.25) sollen wir erst um 0:13 Uhr (16.12.25) starten.
Aufregen bringt nichts, ändern können wir es eh nicht. ๐คท๐ผโ๏ธ Dann lieber doch noch eine halbe Stunde später, so könnten wir vielleicht noch etwas erstattet ๐ฐ bekommen. ๐
๐
Die Zeit verging doch erstaunlich schnell ๐จ, fast „pünktlich“ standen wir 0:30 Uhr auf der Startbahn. Flug 1/4 kann beginnen! ๐ช Auf unsere zugewiesene Sitzplätze brauchten wir nicht achten, da im Flugzeug nicht sonderlich viele Passagiere saßen. Wir genehmigten uns jeder eine ganze Reihe. ๐คญ
Wie immer haben wir die günstige Holzklasse ๐ชต gebucht. Bedeutet kein Entertainment ๐บ, keine Getränke und kein Essen. Somit brauchten wir auf nichts „warten“… Schuhe ๐ aus, Jacke an, Beine hoch und versuchen zu schlafen. ๐ด
Das „Versuchen“ trifft es ganz gut, denn wir hatten durch mehrere Turbulenzen ๐ช๏ธ mehr mit hinsetzten ๐บ und anschnallen, als mit liegen und schlafen ๐ zu tun. Um 05:50 Uhr landeten ๐ฌ wir in Fort Lauderdale ๐บ๐ธ, unserem ersten Stopp für ca. 2๏ธโฃ Stunden.
Leider müssen wir hier einmalig das Gepäck ๐งณ abholen und wieder neu aufgeben, was uns zeitmässig etwas in Stress versetzt. ๐Erstaunlicherweise klappt die Passkrolle ๐ชช strukturiert und schnell. Unser ESTA ๐ ist von der letzten Einreise auch noch gültig, sodass lediglich unser Weiterflugticket ๐๏ธ begutachtet wird. Für den Beamten gab es nichts zu beanstanden und er winkte ๐๐ผ uns freundlich durch. ๐
Alles andere verlief ebenfalls reibungslos, sodass wir kurze Zeit später schon wieder am Gate standen. ๐๐ป๐ Der nächste Flug โ๏ธ hatte ebenfalls keine Getränke- und Essensoption, wodurch wir gezwungen waren uns jeder ein belegtes Teilchen ๐ฅช und einen Kaffee für zarte 25 Dollar ๐ต zu gönnen.
Pünktlich um 08:00 Uhr (16.12.25) saßen wir wiederholt in der Holzklasse. ๐ชต Mit weniger Platz ๐บ als zuvor, davon einigermaßen gesättigt ๐ซund vom Rückenwind beflügelt, sind wir früher als geplant um 09:30 Uhr in Atlanta ๐บ๐ธ gelandet. -> Flug 2/4 โ
Das Gepäck war nun durchgebucht. Wir hatten also etwas Zeit um das Gate zu wechseln und eventuell noch etwas zu knubbern. ๐ฅ Die Preise ๐ฐ allerdings ließen unser Sättigungsgefühl so schlagartig ansteigen ๐, dass wir plötzlich weder Hunger noch Durst verspürten. ๐
Stattdessen sind wir unserer Lieblingsbeschäftigung - warten und Leute beobachten ๐ - nachgegangen. Der Abflug war pünktlich โฐ und so haben wir gegen 11:15 Uhr (16.12.25) Atlanta wieder verlassen. ๐๐ผ
Selbe Airline, selbe Holzklasse, aber mit der ersten Zeitverschiebung ๐ von -3 Stunden, haben wir unser heutiges größeres Zwischenziel ๐ erreicht. Nach einem starken Bremsmanöver getreu der Aufschrift des Flügels „Howdy“ die Bremse rein, hieß es um 12:30 Uhr - Welcome back in Los Angeles. ๐๐ผโ๏ธ ๐บ๐ธ -> Flug 3/4 โ
Der lieb gewonnene Gepäckwagen ๐ durfte uns heute vorerst nicht begleiten. Die verlangten 8 ๐ฒ sparen wir uns ๐ซธ๐ป๐ซท๐ปund nutzen den Wechsel vom Ankunfts- zum Abflugterminal, als kleine Sporteinheit. ๐๐ป๐๐ป
Dort angekommen, wurden wir nichts erwartend von „Willy“ empfangen. ๐ป ๐ Leider hat er nicht auf uns gewartet, aber uns dennoch einen kleinen Flashback von unserer USA Reise beschert. ๐ฌ๐ซถ๐ฅน
Nach dem Schwelgen in Gedanken ๐ญ heißt es wieder Fokus und das Ziel ๐ nicht aus den Augen verlieren. -> Die Aufgabe: Wir benötigen einen Gepäckwagen!!! ๐ฏ Wir streifen kreuz und quer โ durch den Flughafen, immer auf der Lauer nach einem herumstehenden 3-rädigem Metallgestell. ๐
Leider ist das Personal ๐ฎ so unfassbar schnell und sammelt diese immer sofort ein.
Lenas Idee, wir müssen zur Gepäckabgabe. ๐ก Alle flitzen dort mit Ihren Wagen hin und lassen sie anschließend ganz nervös und mit schlechtem Gewissen einfach stehen. ๐คฃโ๐ผ Sie sollte Recht behalten und so konnten wir einem jungen Mann, dankend den Wagen abnehmen. ๐๐
So gut wie die erste Aufgabe erledigt wurde ๐, konnten wir die zweite - Suche nach günstigen Essen und Trinken - nicht erfüllen. Die digitalen Lieferdienste ๐ฒ wollte uns einfach nicht beliefern und bezahlbare Preise sind vom Flughafen-Management anscheinend nicht gewünscht. ๐๐
Mit sehr viel Überwindung kaufen wir uns 500ml Wasser für 7 Dollar und eine viel zu fettige Pizza ๐ für 25 Dollar. ๐ต๐ซ๐คข๐ฅด Vorerst gesättigt, aber trotzdem stocksauer beobachten wir ständig die Uhr, bis wir schließlich 18:45 Uhr (16.12.25) unser Gepäck ๐งณ erneut abgeben dürfen.
Den leeren Wagen ๐ verschenken wir natürlich ๐๐ป๐ค und verbringen die verbleibende Zeit mit intensiver Flughafen-Erkundung ๐, professionellem Leute-Beobachten ๐ und liebevollem Läster-Marathon! ๐คฃ๐คฃ
Der letzte und längste Flug โ๏ธ unsere „Anreise“ hat es nochmal in sich. Laut Plan soll er 1๏ธโฃ1๏ธโฃ Stunden dauern, beinhaltet allerdings alle bisher vermissten Sachen, wie Entertainment ๐บ. Speisen ๐ฅ und Getränke ๐ท. Voller Hoffnung auf das, was wir die letzten drei Flüge nicht hatten, begeben wir uns zum Gate.
Der Wartebereich gleicht eher einer Jugendolympiade ๐ฅ๐ฅ๐ฅ gemischt mit „Möchte-Gern-๐-Reisenden“ für die, die die Malediven nicht genug sind. ๐
Zumindest über die gefühlt 1.000 jungen Sportler berichtet uns Google, das wohl ein wichtiger und interessanter U19 Wettkampf ansteht. โฝ๏ธ๐
Aufgrund der unzähligen Teams ๐ซ๐ซ๐ซ, welche alle in separaten Reihen geboardet werden ๐คจ, verschiebt sich der geplante Abflug von 22:35 Uhr auf 23:30 Uhr (16.12.25). ๐ฅฑ
Die besten Plätze ๐บ haben wir diesmal leider nicht bekommen. Zwar können wir aus dem Fenster ๐ช schauen, allerdings ist überwiegend nur der „Flügel“ zu sehen. ๐ฅด๐คฆ๐ปโ๏ธ
Lena hat heute das Los ๐๏ธ des heiß begehrten Fensterplatzes gezogen und ich vergnüge mich zur Abwechslung mit dem Mittelsitz und dem äußeren zarten Burschen, der zwar halb so jung, aber viermal so breit, wie ich ist. ๐คผโ๏ธ๐๐ป
Zum Glück gleichen die Rückenlehnen einem überdimensionalen Kino ๐ฆ ๐ฟ und auch für Speis und Trank ist genügend Personal ๐งโ๏ธ vorhanden. ๐
Nachdem das Abendessen ๐ฅ serviert und der erste ๐ฅ Actionfilm geschaut wurde, macht sich so langsam die Müdigkeit breit. ๐ด๐ด๐ด Wir verabschieden uns also vorerst vom Flug 4/4 und hören uns in der Zukunft. ๐๐ผ ๐๐ผ ๐คญ๐๐คฉLeggi altro
Lima - Stadtteil Miraflores ๐๏ธ๐ท๐๏ธ
13โ14 dic 2025, Perรน โ
โ
23 ยฐC
Der heutige Tag startete nicht ganz so früh. ๐ Die Nächte sind recht kühl, sodass wir in unserem Zelt โบ๏ธ auch gut schlafen konnten.
Wiederholt überfressen, haben wir uns nach dem Frühstück ๐ณ einen Fahrer organisiert, der uns zurück nach „Ica“ zum Busbahnhof brachte. ๐
Auf zum letzten Halt in Peru und dem Ende unsere Südamerika Reise. ๐ข Drei Wochen mit unbeschreiblich schönen Eindrücken nicht so schönen Krankheiten, vielen neuen Menschen und ein paar grauen Haaren mehr, sind fast vorbei. ๐ฅบ๐ซจ
Gesehen haben wir von Südamerika natürlich längst nicht alles, aber für uns als „Neulinge“ auf diesem Kontinent, ๐ war es für einen ersten Eindruck, perfekt. ๐๐ผ
Auch das Thema Sicherheit ๐ฎ haben wir uns schlimmer vorgestellt. Gerade für Mittel- und Südamerika wird es oft dramatischer verkauft, als es sich anfühlt. ๐คท๐ผโ๏ธ
Natürlich kann zu jeder Zeit etwas passieren, aber wenn man mit gesundem Menschenverstand und nicht mit geschlossenen Augen, Goldkette ๐
und Handy ๐ฑ in der Hand durch dunkle Gassen spaziert, ist zumindest die Gefahr geringer. ๐โ๏ธ
Vor dem Einstieg in den Bus (17€ p.Person) wurde noch das Gepäck gewogen. โ๏ธ ๐ง Für Übergepäck müssen 0,25€ je Kilo entrichtet werden. Das wünscht man sich mal bei der ein oder anderen Airline. โ๏ธ ๐
Die entspannte, fast schon langweilige, Fahrt startete 10:45 Uhr über die bekannte Panamericana ๐ฃ๏ธ Richtung Norden, bis wir 15:30 Uhr in der lauten und verrückten Megacity „Lima“ angekommen sind. Der Geräuschpegel nach dem Verlassen des Busses, erinnerte uns sofort an Indien. ๐ฎ๐ณ ๐
Auch wenn wir bei unserer ersten ๐ฅ Busfahrt in Peru ๐ต๐ช noch völlig planlos waren, hat sich das Busreisen hier als überraschend einfache und vor allem günstige Alternative zum Fliegen โ๏ธ herausgestellt. Ein bisschen komfortabler hätte es das ein oder andere Mal sein können, aber nicht vergessen, wir sind immernoch in Südamerika. ๐
๐
——— ๐ก
Lima ist die Hauptstadt Perus, liegt an der Pazifikküste und zählt zu einer der größten Städte Südamerikas. Die Einwohnerzahl wird auf 10 Millionen geschätzt.
Bekannt ist die Stadt u.a. für das gut erhaltene Zentrum aus der Kolonialzeit, einer weltbekannte Food-Szene sowie der Klippen an der Pazifikküste.
——— ๐ก
Vom Busbahnhof, ging es für uns direkt zu unserem hippen Hostel (42€ pro Nacht) im Stadtteil „Miraflores“. ๐ฅณ Miraflores gehört zu den wohlhabenderen Vierteln Limas und ist so etwas wie das touristische Herz โค๏ธ der Stadt.
Hotels, Restaurants, Shopping – alles da. Als zweiter Place to be ist der Stadtteil „Barranco“ bekannt. Hier hingegen ist die kreative Ecke ๐ง๐จ mit Streetart, Cafés und AirBnBs. ๐
Nach dem Check In haben wir uns noch die nähere Umgebung angeschaut ๐ und waren endlich mal in einem „richtigen“‘Supermarkt. ๐
Das erste Mal, seit dem wir in Peru sind, dass ich die Aussage „günstiges Reiseland“ bestätigen kann. ๐ค Teuer ist es hier zwar keinesfalls, aber die Preise sämtlicher Restaurants/ Lebensmittel/ Getränke der letzten Wochen haben definitiv alle einen „Touristenaufschlag“ enthalten. ๐ซข๐คฅ๐ซฐ
Das günstige und leckere Abendessen war also gesichert. ๐ชFrische „richtige“ Brötchen, Schinken und Salami vom Fleischer… sogar Knackwurst (mindestens so lecker wie vom Eiermann) gab es…. ๐คค๐คค
Gesättigt und zufrieden, haben wir von unserem Zimmer im 13. Stock noch ein paar Weihnachtsfeste ๐๐
๐ป in anderen Wohnzimmern beobachtet. ๐คฃ๐ Die spätere Dusche ๐ฟ fühlte sich nach zwei sandigen Wüstentagen an, wie ein Spa-Aufenthalt.๐๐ปโ๏ธ
Nach dem inkludierten Frühstück ๐ณ wurden die gemütlichen Sachen ๐ฉณ gegen gesellschaftsfähige Klamotten ๐ getauscht und es ging los zum schlendern.
Wir schlengeln uns von Ampel zu Ampel๐ฆ, weichen unzähligen Bussen ๐ aus und versuchen nicht jede schwarze Abgaswolke einzuatmen. ๐ซ Die Hauptstraße endet förmlich im Meer ๐, die Gebäude werden höher und moderner ๐ฆ und anstatt den schwarzen Nebelwolken sieht man hier parkähnliche Grünflächen. ๐ท
Wir haben unser Ziel erreicht, die „Larcomar Mall“, direkt an den Klippen der Costa Verde, mit Blick auf den Pazifik. ๐คฉ๐ Ein offenes Einkaufszentrum ๐ฌ, was so spektakulär liegt, sodass man kurz vergisst, dass man eigentlich nur Badebekleidung ๐ kaufen wollte.
Badebekleidung โ๏ธ ๐ก
Aufgrund der bevorstehenden Wetter- und Aktivitäsänderungen, haben wir beschlossen,
die Wanderhose gegen eine zweite Badehose ๐ฉณ einzutauschen und anstatt der Wanderschuhe (Bergsteiger) Flip-Flops ๐ฉด mitzunehmen. ๐คช
Schließlich steht im letzten Abschnitt ๐unserer Weltreise wieder viel Sommer, Sonne, Strand und Meer โ๏ธ ๐ ๐๏ธ auf dem Plan. Lange Sachen sind da keine Option. ๐๐คญ
Wenn wir „eigentlich nichts vorhaben“, landen wir natürlich immer, in einer Mall. ๐๏ธ Wie Anfangs schon in Dubai, lautet unsere persönliche Challenge: Shoppen gehen, ohne unnötig Geld auszugeben. ๐คญโ๐ผ
Mit ein paar Fotos ๐ธ der sehenswerten Küste und NUR den notwendigen Sachen im Beutel ๐ geht es zurück โฎ๏ธ Richtung Hostel.
Auf dem Weg ๐๐ฝ begegnet uns gefühlt an jeder zweiten Ecke „Paddington der Bär“ ๐ป – ganz logisch eigentlich, schließlich kommt der berühmteste Hut-und-Mantel-Träger der Filmgeschichte ursprünglich aus Peru. ๐ต๐ช ๐
„Lima“ selbst holt uns leider nicht wirklich ab. Nach den malerischen ๐ง๐จ Orten „Cusco“‘und „Arequipa“ wirkt die Stadt weniger authentisch - könnte natürlich auch an der Größe liegen. ๐ซข๐คช Abgesehen von der Küste und ein paar netten Gässchen, gibt es für uns nicht allzu viel zu entdecken. ๐
Als Stopover oder Sprungbrett ist die Stadt ๐ dennoch absolut perfekt – von hier aus kommt man in jede Ecke des Landes ๐ค โ๏ธ ๐ und fast alles kann von Lima aus organisiert werden. Unsere Lieblingsstadt โ Eher nicht. Für uns definitiv ein Ort, den man auch guten Gewissens skippen kann. ๐
โ๏ธ๐ฌ
Umso glücklicher sind wir, dass wir Peru andersherum bereist haben und mit den schönen Orten begonnen haben. ๐๐ป๐ค
Nach dem Abendessen bei dem nicht so guten „Mister Sharwarma“ ๐ฅ lassen wir den letzten Abend ruhig ausklingen. ๐ด
Morgen wartet vermutlich die bisher längste Weiterreise โ๏ธ auf uns. Die Vorfreude auf diesen Reisetag hält sich in Grenzen. ๐คฏ Viele Flüge, endlose Wartezeiten und eine Menge Zeitverschiebung. ๐
Die Vorfreude auf Weltreiseland Nummer 1๏ธโฃ7๏ธโฃ ist dagegen riesig. ๐๐คฉ๐
-> Wir sehen uns in der Zukunft. ๐๐ฉ๐ป๐
Peru – du warst großartig. ๐๐ป Die Alpakas wird Lena wirklich sehr vermissen. ๐ฆ Ob wir uns nochmal wiedersehen? ๐ค Würden wir nicht unterschreiben – aber auch diese Erfahrung war einzigartig und genau richtig. ๐ซถ๐๐ฝ๐๐ผLeggi altro
Wรผstenoase Huacachina ๐๏ธ๐๏ธ๐๏ธ
10โ12 dic 2025, Perรน โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Den letzten Tag ๐ in Arequipa haben wir mit ausschlafen und dem Frühstück für Langschläfer begonnen. ๐
Nachdem die Sachen gepackt ๐und an der Rezeption verstaut waren, haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht und mal wieder ein bisschen geplant. ๐ง๐ป Wie bereits bekannt, kann man hier schwierig einfach in den Tag hinein leben. Vieles muss vorab recherchiert, geklärt und gebucht werden. ๐คจ
Zum Mittag gab es viel zu trockenen Kartoffelauflauf ๐ฅ mit Empanadas ๐ฅ aus dem Supermarkt. Gleichzeitig wurden ein paar Snacks für die spätere Fahrt ๐ besorgt.
Gegen 15:00 Uhr meldeten sich Sandra und Sascha, die gerade von Ihrer Canyon Tour zurück waren. Die beiden ๐ฉโค๏ธ๐จ sind aus Köln, kurz nach uns in ihre Weltreise gestartet und zufällig kreuzen sich unsere Wege hier in Arequipa. ๐คฉ๐คฉ๐คฉ
Nach einem Kaffee โ๏ธ und super interessanten Gesprächen ๐ฃ๏ธ mit den beiden, gab es noch ein Abschiedsbild. Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Hotel ๐จ um unsere Sachen ๐ zu holen und dann zum Busbahnhof zu gelangen.
Mit genügend Zeit im Gepäck, musste heute keiner von uns beiden rennen ๐๐ปโ๏ธ, dafür aber die Einlassgebühr von 1,80€ pro Person bezahlen. ๐คจ
Pünktlich 19:30 Uhr haben wir Arequipa mit dem Doppeldecker Bus (27€ pro Person) verlassen. ๐
Next Stopp: Huacachina ๐ต
Die Nacht ๐ im Bus war tatsächlich noch ein bisschen schlimmer als unsere erste Erfahrung. Unser Busfahrer war offenbar fest davon überzeugt, dass seine wahre Berufung eigentlich irgendwo zwischen Rallyfahrer ๐๏ธund Stuntman ๐ฆธโ๏ธ liegt. Zwar gab es Bildschirme ๐บ (meist ohne Funktion), dafür keine Decken und schlechte Snacks.
Unbeschadet – und sehr froh darüber – erreichen wir um 08:30 Uhr die Stadt „Ica“. Die Müdigkeit ๐ด sitzt noch tief in den Knochen, denn auch die letzten Tage ๐ in Arequipa waren nicht gerade sehr schlafintensiv. ๐ถ๐
Von „Ica“ aus müssen wir uns einen Fahrer ๐ organisieren, der uns nach „Huacachina“ bringt. Öffentliche Busse ๐ fahren dort nicht hin und zum Laufen ๐๐ฝ ist es zu weit. Mit dem Auto ist der Weg zum Glück nur kurz – nach etwa 20 Minuten erreichen wir die kleine Wüstenoase. ๐๏ธ๐๏ธ
In dem Ort tummeln sich gerne Touristen, um Wanderungen ๐ฅพ, Sandboarding ๐oder Buggyfahrten in den Dünen zu unternehmen und den Sonnenuntergang ๐
zu genießen.
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Huacachina ist ein Ort in der Region Ica. Er liegt in einer Oase (Laguna de Huacachina) wenige Kilometer westlich der Stadt Ica.
Die Wohnbevölkerung beträgt etwa 100 Einwohner, hinzu kommen ständig einige 1000 Gäste. Umgeben ist der Ort von Sanddünen, die mit einer Höhe von ca. 100 m zu den größten des Landes zählen.
Die Oase wird von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist, der mineralhaltiges Wasser mitführt, und sie so lange Zeit als Heilbad nutzbar machte.
Der wenige Niederschlag (jährlich nur 25 mm) und der gestiegene Wasserverbrauch durch den Tourismus führte dazu, dass die Lagune 1988 austrocknete.
Seitdem wird das Wasser aus Ica über eine etwa fünf Kilometer lange, unterirdische Leitung zugeführt. So versucht man, die Oase zu erhalten und die Vegetation aus Palmen, Eukalyptus- und Johannisbrotbäumen zu bewahren.
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Wir haben uns bewusst für ein Hotel ๐จ direkt in „Huacachina“ entschieden – schließlich ist es nicht alltäglich, mitten in der Wüste ๐ต zu schlafen.
Um 9:00 Uhr ๐ฐ๏ธ erreichen wir unsere Unterkunft und haben tatsächlich Glück - Unser „Räumlichkeit“ ist bereits bezugsfertig. Aus dem Zimmer ist diesmal ein Zelt ๐๏ธ geworden. Mit zwei Betten ๐๏ธ, einem Nachttisch und einer kleinen Garderobe… ๐๏ธ Glamping, Wüstenedition.
Außerhalb der Campingplätze ist es das erste Mal auf unserer Reise, dass wir uns für Gemeinschaftsbäder ๐ป entschieden haben. ๐ฌ๐ซจ
Wir richten uns kurz ein, frühstücken ๐ฅช eine Kleinigkeit und legen uns anschließend in ein schattiges Plätzchen am Pool ๐ . Es ist brutal warm, weshalb wir unsere Stadterkundung auf den Nachmittag verschieben. ๐ฅต
Wie immer, nutzen wir jede freie Minute โฑ๏ธ , um für unser nächstes Reiseland zu planen. Wie sich herausstellt, diesmal einfacher gesagt als getan. ๐ซฃ๐
Gegen 15:00 Uhr machen wir uns schließlich auf in den Ort. ๐ Realistisch betrachtet kann man „Huacachina“ in etwa ๐ Minuten komplett umrunden. Wir bummeln durch die Gassen, in denen erstaunlich wenig los ist, und suchen nach Anbietern ๐ฉ๐ผ für Buggy-Touren ๐ป oder einen Tagesausflug nach „Paracas“ – beides leider ohne Erfolg.
Wir setzen uns an die Lagune ๐ und schmieden einen Plan für den kommenden Tag. Nach anhaltendem Kopfzerbrechen ๐คฏ und der letzten negativen Tour-Erfahrung haben wir schlicht keine Lust mehr, Entscheidungen zu treffen. ๐
โ๏ธ๐ซ
Außerdem sind wir ehrlich gesagt einfach zu müde, um erneut einen kompletten Tag ๐
durch die Gegend zu fahren ๐ und am Ende nur die Hälfte von dem zu sehen, was wir eigentlich wollen. ๐ฅฑ
Wir entscheiden uns also gegen die peruanischen Mini-Galapagosinseln „Paracas“. โ๏ธ Stattdessen bleiben wir am nächsten Tag in der Unterkunft, planen weiter und buchen eine Buggy-Tour (UTV) durch die Wüste. ๐๏ธ ๐๏ธ
Nach einem kleinen Abendessen ๐ฅ im Ort genießen wir noch den Sonnenuntergang ๐
in den Dünen, bevor wir völlig erledigt ins Bett fallen. ๐ด
Am nächsten Morgen โ๏ธ würden wir den Wecker โฐ gern ignorieren – aber dann würden wir das inkludierte Frühstück ๐ณ verpassen. Also heißt es um 8:00 Uhr „Guten Morgen Wüste“.
Die erste Nacht ๐ war überraschend entspannt. Die Dorf-Disco ๐ชฉ hat zwar bis 4:00 Uhr morgens für musikalische Dauerbeschallung Lautsprecher ๐ gesorgt, und ab 6:00 Uhr wurden offenbar die Buggys warmgefahren, aber wir hatten schon deutlich schlimmere Nächte. ๐ต๐ซ๐คท๐ผโ๏ธ
Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück ๐ณ mit drei Brötchen ๐ + Belag, eine ganze Packung Eier ๐ฅ๐ฅ๐ฅ und eine riesige Obstschale ๐ ๐ ๐ für jeden – rollen wir zurück zu unserem Zelt. ๐ซ
Typisch deutsch, haben wir natürlich alles aufgegessen. Wegwerfen ๐ฎ wäre schließlich unhöflich. Die nächste Stunde verbringen wir vor dem Zelt โบ๏ธ. Unsere Astralkörper sind nach dieser Frühstücksmenge ๐ซ noch nicht bereit für Badebekleidung ๐ ๐ฉณ.
Wir recherchieren, planen, schreiben mit gefühlt tausend Leuten ๐คผ über WhatsApp oder per Mail ๐ฑ ๐ง sind inzwischen Mitglied in unzähligen Sozialmedia-Gruppen – und sind trotzdem keinen wirklichen Schritt weiter.
Kurz nach 15:00 Uhr die „Erlösung“. ๐คฉ Endlich Fertigmachen, denn unsere Buggy-Tour ๐๏ธ startet um 16:00 Uhr. Wir freuen uns riesig – vor allem darauf, endlich mal nicht auf ein Handy ๐ฒ schauen zu müssen. ๐๐ผโ๏ธ
Pünktlichst treffen wir beim Veranstalter ein, füllen ein paar Formulare๐ aus und steigen in den Buggy. Wir werden angeschnallt ๐ชข wie in einem Rennauto, der Angstgriff ๐ฅ ist lokalisiert – und dann geht es auch schon los.
Mit über 80 km/h heizen wir durch die Dünen, tief hinein in die Wüste. ๐๏ธ Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Achterbahn ๐ข und Videospiel ๐ฎ. Wir halten an verschiedenen Spots für Fotos ๐ธ , bevor es rasant weiter hoch und runter geht. โฌ๏ธ โฌ๏ธ
Nach reichlicher Überlegung ๐ค haben wir uns bewusst nur für die 1-stündige Buggy-Tour entschieden. Normalerweise wird während der Tour Sandboarding ๐ mit angeboten.
Wir haben jedoch ein paar Sandboarder beobachtet ๐– und sofort ein Flashback โก๏ธ nach Nicaragua bekommen. Sandboarding funktioniert nämlich ähnlich gut wie Vulkanboarding ๐ - eigentlich gar nicht. ๐ต๐ซ๐คฎ
Auf eine erneute Enttäuschung und Geldverschwendung ๐ฅ๐ถ verzichten wir dankend und entscheiden uns für die volle Ladung Adrenalin. ๐ข Eine Stunde lang rast der Fahrer (für 85€) mit uns durch die endlose Weite ๐๏ธ, zeigt uns sechs ausgetrocknete Oasen (Huacachina ist die letzte verbliebene und intakte) und sorgt dafür, dass wir anschließend überall, wirklich überall Sand haben. โณโ๏ธโณ
Viel zu schnell ๐จ ist das Erlebnis vorbei und wir machen uns auf den Rückweg. โฎ๏ธ Wir bereuen unsere Entscheidung kein bisschen und sind sehr froh, nicht stattdessen nach „Paracas“ gefahren zu sein. ๐๐
Zum Abschluss ๐ gehen wir noch eine Kleinigkeit essen. Für Lena gab es Pasta ๐, für mich zum zweiten mal „Aji de Gallina“.
Das ist ein traditionelles peruanisches Gericht, das aus gerupftem Hühnerfleisch in einer würzigen und cremigen Soße auf Nussbasis ๐ฅ besteht und auf Reis ๐ und Salzkartoffeln ๐ฅ (oder Kochbanane) serviert wird - gespickt mit Oliven ๐ซ und Eiern ๐ฅ. ๐๐คค๐
Bevor wir zurück zur Unterkunft ๐จ schlendern, werden wir noch von zwei Polizisten ๐ฎโ๏ธ angehalten. Keiner Schuld bewusst, trotzdem mit zitternden Knien erwiedern wir das „Hola“. ๐ฌ๐ฒ
Darauf folgt ein Händeschütteln ๐ค der freundlichen Herren und die Erkundigung wo wir herkommen โ Uns wurden ein paar Tips zur Sicherheit โ ๏ธ gegeben und eine weiterhin gute Reise ๐ซ gewünscht. -> So endete der Tag mit Smalltalk zwischen Pistole und Handschellen... ๐
๐
Morgen ๐๏ธ geht unsere Reise ๐งณ bereits weiter. „Huacachina“ verlassen wir mit etwas gemischten Gefühlen. Wir hatten uns die Oase ๐๏ธ etwas authentischer ๐ฆ und gemütlicher ๐ฏ๏ธ vorgestellt. Dennoch ist es einen Besuch wert und wir sind uns sicher, es war richtig, hier gewesen zu sein. โบ๏ธโบ๏ธ
Und von dem Sand als Andenken, haben wir mit Sicherheit auch noch die nächsten Tage was. ๐๐คฃ๐๐ผLeggi altro
Tour zum Colca Canyon ๐๏ธ ๐ฅพ
9 dicembre 2025, Perรน โ
โ
13 ยฐC
Nach einer sehr überschaubaren Nacht klingelt um 2๏ธโฃ Uhr der Wecker. โฐ Schlaf ist ohnehin überbewertet.
Also hieß es Taschen packen, anziehen, Frühstück to go ๐ฟeinsammeln und um 3๏ธโฃ Uhr geschniegelt an der Rezeption sitzen. Wir sind bereit für unseren Tagesausflug – zumindest körperlich. Mental dauert es noch. ๐ด ๐ด
Heute steht der „Colca Canyon“ auf dem Programm. ๐ Der zweittiefste Canyon der Welt, ein absolutes Highlight Perus, ein Muss, ein Wow-Erlebnis – so zumindest die Versprechen. ๐คฉ Eine mehrtägige Wanderungen ๐ฅพ lassen wir zeitbedingt aus und entscheiden uns für die entspannte Ganztagestour. ๐ฌ๐ฌ๐
——— ๐ก
Der Colca Canyon zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt. Je nach Messung ist er bis zu 3.269 Meter tief. Zum Vergleich - Der Grand Canyon wirkt mit seinen 1.800 Metern fast zurückhaltend.
Die Terrassen an den Hängen stammen teilweise aus präkolumbischer Zeit und werden bis heute genutzt – ein beeindruckendes Zeugnis menschlicher Anpassungsfähigkeit. Davon sollten wir allerdings später nur Bruchstücke sehen.
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Der Van ๐ holt uns pünktlich ab und bringt uns in etwa drei Stunden nach „Chivay“. Der Sitzkomfort lässt Raum für Fantasie, aber kaum für Knie. ๐บ๐ง๐ฆผ Der gesamte Bus ๐ schläft – wir dösen in einer Mischung aus Hoffnung und Sitzkrampf. ๐ต๐ซ
In „Chivay“ angekommen zahlen wir den Eintritt für den „Colca Canyon“ von satte 35 € für uns beide. ๐ณ๐ฐ Kein Schnäppchen, aber ganz nach dem Motto „Qualität hat ihren Preis“, sind nun um so mehr gespannt. ๐คฉ
Eine kurze Fahrt später gibt es Frühstück. ๐ฅฃ Zwei Brötchen, ein halbes Ei ๐ฅ und eine Messerspitze Butter für jeden. ๐คฆ๐ปโ๏ธ Nicht sonderlich viel, aber immerhin im Preis enthalten. ๐ช
Untermalt wird das Ganze von einer albernen traditionellen Tanzvorführung ๐๐ป , die sehr engagiert und seeehr laut ๐ ist. Kultur to go, ungefragt, aber gut gemeint. ๐คท๐ผโ๏ธ
Der erste Stopp ist der „Mirador de Muyurina“. Unser Guide erklärt hierzu einiges – allerdings hauptsächlich auf Spanisch ๐ช๐ธ Sein Englisch hält sich aktuell noch in Grenzen. Was ankommt: Inka-Terrassen, Landwirtschaft, Geschichte - die englische Kurzfassung.๐๐ค
Dafür gibt es reichlich Statisten: als Kondore ๐ฆ
verkleidete Menschen, die ihre Rolle sehr sehr ernst nehmen ๐
๐ซข, sowie Alpakas und Lamas ๐ฆ mit modischen Accessoires. Sonnenbrillen ๐ scheinen hier auch bei Tieren zum guten Ton zu gehören. ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Nach ๐ Minuten geht es weiter in den Ort „Maca“. Auch hier: Souvenirs, Tiere, Menschen, Menschen und Menschen. ๐
Der Canyon ๐๏ธ bleibt weiterhin in sicherer Entfernung. ↔๏ธ Dafür wird ein Kaktus-Cocktail ๐ต๐ธangeboten – morgens um 7:30 Uhr. ๐คฎ Wir lehnen dankend ab….
Wir flüchten in die Kirche โช๏ธ, atmen kurz durch ๐ฎ๐จ und beschließen, unsere Erwartungen weiter herunterzuschrauben. „Pura Vida“ – zumindest theoretisch. ๐งโ๏ธ
Nach weiteren 1๏ธโฃ5๏ธโฃ Minuten erreichen wir endlich den Viewpoint „Mirador Cruz del Cóndor“ ๐ฆ
. Der Moment, auf den wir gewartet haben, seit 6๏ธโฃ Stunden unterwegs, jetzt muss es einfach gut werden. ๐ค๐ค
Der Aussichtspunkt ๐ ist gut besucht, sogar sehr gut besucht. ๐ ๐ ๐ So gut besucht, dass es schwierig ist, überhaupt irgendwo stehen zu bleiben und über die Absperrung zu schauen. ๐ญ Wir haben 45 Minuten Zeit โฒ๏ธ, um den Canyon ๐๏ธzu sehen und eventuell Kondore ๐ฆ
zu entdecken.
Wir laufen ๐๐ฝ sämtliche Wege ab, schauen ๐ง und suchen. ๐ Was wir sehen: Böschungen, Menschen und noch mehr Menschen. ๐คฎ Was wir nicht sehen: den Canyon in seiner Tiefe. ๐๐ฃ
Zwei Kondore fliegen vorbei – ein kurzer schöner Moment. ๐ซถ Zwanzig Minuten später stehen wir wieder am Treffpunkt und warten.
Nachdem der Van ๐ uns wieder eingesammelt hat, stellt sich heraus - Das war es. ๐ณ๐ณ๐ณ Kein weiterer Aussichtspunkt, keine Fahrt durch den Canyon…. Stattdessen geht es zurück – zu einem Blick aufs Tal („Mirador Antahuilque“). Die Stimmung kippt, das ist deutlich spürbar. ๐ก
Es folgen weitere Stopps: optionale Aktivitäten wie Zipline, ATV, Kajak ๐ถ oder „Natürliche Thermalquellen“ - keine Natur, keine Quelle, dafür Betonbecken ๐ mit Wasserschläuchen ๐ฟ und zu dem, alles nicht im Preis enthalten. ๐ซฐ
Wir möchten nichts davon machen und stehen eine Weile in der Sonne. โ๏ธ Warten wird heute unsere Hauptbeschäftigung.
Um 11:30 Uhr sollen wir uns wieder treffen, wir sind pünktlich. Alle anderen nicht. ๐ Auch der Guide ๐จ๐ป๐ซ wirkt zunehmend genervter. Um 12 Uhr ist die Gruppe schließlich wieder vollzählig. Das mit der Uhr โ๏ธbeherrscht halt nicht jeder.
Danach folgt das nicht inkludierte Mittagessen. ๐ฅช Wir haben keinen Hunger mehr, aber Zeit – also warten wir erneut.
Ein letzter Programmpunkt ๐ weckt nochmal längst verlorene Hoffnung: Der „Patapampa-Pass“ auf 4.910 Metern Höhe. ๐๏ธ โฌ๏ธ Normalerweise bietet er eine grandiose Aussicht auf bis zu 7๏ธโฃ Vulkane. ๐ Heute leider nicht, denn das Wetter spielt nicht mit. ๐ซ๏ธ
Der Guide bittet darum, aus Sicherheitsgründen ๐ซ nur 5๏ธโฃ Minuten zu bleiben. Diese Information wird kollektiv ignoriert. Während wir bereits fertig sind, beginnen andere erst mit der Fotosession. ๐ธ
Kopfschmerzen setzen ein - ob von der Höhe oder der Geduld – schwer zu sagen. ๐ซจ๐คซ
Auf der Rückfahrt โฎ๏ธ halten wir noch im Naturreservat „Salinas y Aguada Blanca“, Heimat von unzählig vielen freilaufenden Vikunjas, Lamas ๐ฆ und Flamingos ๐ฆฉ. Theoretisch… Praktisch fahren wir so schnell ๐จ hindurch, dass fotografieren oder genießen kaum möglich ist. ๐ซ
Stattdessen halten wir noch kurz bei einer Alpaka-Herde ๐ฆ vor dem Reservat - ich nannte es Streichelzoo. Zwei Minuten, ein paar Fotos, „Vamos“… ๐ต๐ค๐ป
Um 17 Uhr erreichen wir (endlich) endlich Arequipa. Wir steigen aus, erleichtert, dass der Tag vorbei ist. ๐๐ฝ Die Bitte um Trinkgeld kommentieren wir innerlich sehr ausführlich – äußerlich bleiben wir höflich. ๐
Am Ende akzeptieren wir: Nicht jede Tour ist ein Volltreffer. ๐คท๐ผโ๏ธ Manche sind einfach nur eine Erfahrung, auch das gehört zum Reisen dazu. ๐๐
Die Tour nannte sich übrigens „Full Day Colca Canyon“ und erleichterte uns zusätzlich um 17,50€ pro Person. ๐คจ -> ganz klar ein Fall für Peter Giesel und „Achtung Abzocke“! ๐
๐บ
Den Tag lassen wir bei Abendessen ๐ฅ und einem schönen Sonnenuntergang ๐
ruhig ausklingen und beschließen, dass nicht jeder Canyon der Welt gesehen werden muss, um weiterzukommen. ๐๐๐ฝLeggi altro
Geburtstag auf dem Fluss ๐ฅณ๐ถโ๏ธ
8 dicembre 2025, Perรน โ
โ๏ธ 19 ยฐC
Guten Morgen. โ๏ธ ๐๐ผโ๏ธ Nach den beiden letzten Tagen ๐ benötigten wir mal wieder richtigen Schlaf und es ging gestern früh ins Bett. ๐
Vor dem gestrigen Schäfchen zählen ๐, haben wir allerdings noch die Aktivität für heute gebucht. Als Geschenk ๐ standen für mich zur Auswahl - Rafting ๐ถ oder Quad fahren. ๐คฉ Da wir uns mal wieder nicht entscheiden konnten, nahmen wir das günstigere und das, wovor wir beide am meisten Schiss hatten. ๐
๐คฆ๐ปโ๏ธ
Die Frühstückszeiten ๐ณ sind recht kurz und eher was für Frühaufsteher. ๐ Nachdem ich ordentlich beglückwünscht ๐๐ wurde, ging es gegen 07:00 Uhr auf die Dachterrasse. Wir ergatterten den letzten freien Platz. ๐ช๐ช๐ป
Obwohl es nur 4 Auswahlmöglichkeiten gab, zog sich der Bestellvorgang wie Kaugummi. Nachdem das erledigt war haben wir nach 30 Minuten unseren Saft ๐ง und nach 60 Minuten unser Essen bekommen. ๐คจ๐ฒ
Wer benötigt bitte für jeweils 2๏ธโฃ Toasts mit Bacon ๐ฅ und Rührei ๐ณ eine ganze Stunde??
Der Saft und das Essen waren dennoch sehr lecker, aber für uns etwas zu viel Schirmchen โ๏ธ. Ein bisschen Kresse hier und ein paar Samen da, während links und rechts noch ein Hauch von Barbecue- und Knoblauchsoße den Tellerrand zierte. ๐ซค๐ฅฑ
Den Verdauungsspaziergang haben wir weggelassen und uns stattdessen, der (viel zu kräftigen) Sonne gewidmet. ๐๐งด๐ฅต Die notwendigen Sachen für den Tag waren schnell gepackt, sodass wir zur Abholung um 1๏ธโฃ1๏ธโฃ Uhr direkt in den Van ๐ steigen können.
Kurz vor Abfahrt, wurden mir per Videocall ๐ฒ noch ein paar Glückwünsche übermittelt. ๐ซถ
Die Truppe im Bus sah sympathisch aus, es lief super Musik ๐ถ und die Guides waren freundlich. ๐ฃ๏ธ๐ Ein perfekter Start in einen aufregenden Tag. ๐คฉ
3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten später, etwas außerhalb der Stadt, sind wir am Ziel ๐ angekommen - Einen Haufen voller Ausrüstung โ๏ธ, viele blaue Schlauchboote und zwei Hütten ๐, die als Umkleidekabine dienten - Ja wir gehen raften! ๐ฅณ๐คฉ
Schon auf dem Weg, konnten man ab und zu den reißenden Fluss „Chilli“ ๐ neben uns im Canyon beobachten ๐ und ich glaube, wir waren nicht die einzigsten, die sich gefragt haben „was wir hier eigentlich machen?“ ๐
๐ต๐ซ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Nach der Ankunft ๐ฌ haben wir uns in die sexy Neoprenanzüge über geschmissen und versucht die passenden „Schuhe“ ๐ฉด zu finden. On Top gab es noch eine Art Regenjacke, einen Helm โ๏ธ und die Schwimmweste. Wie eine Michelin Männchen ๐ป ging es anschließend Richtung Ufer.
Die Einweisung und Gruppeneinteilung übernahm unser Guide „Sebastian“ .๐ Bei dem Namen kann ja nichts schief gehen…. ๐๐ฎ๐จ Die Männer (Steven aus den Niederlanden und Ich) saßen vorn und die Mädels (Ashley aus Barbados und Lena) saßen hinten.
Wir hatten alle unseren Platz ๐บ, die Kommandos wurden nochmal wiederholt โ๏ธโ๏ธโ๏ธโน๏ธ und dann ging es los. ๐ถ Das Adrenalin feuerte spürbar in jede Vene ๐ฉธ des Körpers…. Aus anfänglicher Angst, wurde schnell Spass und Vertrauen. ๐๐คฉ
Während der 1๏ธโฃ-stündigen Fahrt steigerten wir uns durch Passagen von Level 1 bis 3 (und ein bisschen). ๐
๐ต๐ซ Unter uns kratze immer mal wieder eine Stein ๐ชจ am Po, die Felswände links und rechts wurden Meter für Meter enger und höher โฌ๏ธ und die Stromschnellen taten ihr übriges… ๐ฆ ๐ง ๐ฆ
Zwischendrin wurde ein kurzer Stop โ eingelegt, um von einer 5 m hohen Klippe in den Fluss zu springen. ๐ง Lena behielt das Boot und die Paddel im Auge ๐๏ธ, währenddessen der Rest gesprungen ist und Guide Sebastian gefilmt hat. ๐ฅ
Der 2๏ธโฃ. Teil der Tour erwies sich nach unserer Meinung nach eher dem Level 35, auch wenn es das wohl nicht gibt. ๐ต๐ซ๐ซจ๐คฃ Die eiskalten Wassermassen ๐ฅถ, welche uns und das Boot fluteten, sprachen für sich. ๐ฆ
Ein letztes Mal „back, back, back…“ paddelten wir uns zum Ufer des Ausstiegspunktes. Ein letztes mal wurden wir gelobt und die Paddel über uns zusammen geschlagen. ๐ช๐
Klatschnass, aber alle mit einem breitem Grinsen ๐ im Gesicht, sind wir wohlbehalten am Endpunkt angekommen. Alle Utensilien einsammeln โ๏ธ ๐ฆบ, das Boot ๐ฃ๐ผ auf den Kopf und den Hang hinauf zur Wiese. โฌ๏ธ Hier wartete unser Van ๐. Es gab es reichlich Getränke und Snacks, sowie die Möglichkeit, sich von den nassen Sachen zu befreien. โ๏ธ๐ฅ
Ein letztes gemeinsames Foto ๐ผ๏ธ in wundervoller Umgebung ๐ธ, bevor es zurück in Richtung Stadt ging. โช
Zurück im Hotel ๐จ, habe ich noch ein paar Glückwünsche entgegen genommen. โ๏ธ Nach dem Action reichen Vormittag, wurde der Nachmittag entspannt auf der Dachterrasse verbracht. ๐ Zum Abendessen und anstoßen ๐ฅ sind wir natürlich nochmal zum Hauptplatz gelaufen. ๐๐ฅณ
Glücklich, geschafft und satt ๐ซ ging es für uns früh ins Bett ๐, der morgige Tag wird mal wieder sehr lang… โฐ ๐๐ผLeggi altro

ViaggiatoreWas fรผr ein cooler unvergesslicher Geburtstag ๐๐๐ Wahnsinn.ich wรคre gestorben ๐ซฃ

ViaggiatoreGlรผckwunsch noch nachtrรคglich zum Geburtstag! Ich wรคre niemals von der Klippe gesprungen.๐ฑ

ViaggiatoreVielen lieben Dank. ๐ฅณ Die Klippe war das โkleinste Problemโ. ๐ ๐ฆ
Weiterreise nach Arequipa ๐ โฐ๏ธ
6โ7 dic 2025, Perรน โ
โ๏ธ 22 ยฐC
Die letzte Nacht verlief super. ๐ด An die bellenden Hunde ๐ und die rücksichtslosen Nachbarn ๐ช๐ฅ haben wir uns mittlerweile gewöhnt. ๐
Wir sind extra früh aufgestanden um den Nikolaus ๐คถ๐ป anzutreffen. Leider hatten wir vergessen die Schuhe ๐ rauszustellen und so brachte er auch keine süße Überraschung.
Der Tag ๐ verging unfassbar schnell. Wir haben ein paar private und reisetechnische Sachen erledigt. ๐จ๐ป Waren nochmal in der Stadt schlendern und haben ein paar Snacks ๐ฅ für die Fahrt besorgen.
Freundlicherweise durften wir sogar den ganzen Tag noch unser Zimmer behalten. Somit gab es kein Stress mit dem Gepäck ๐งณ und wir konnten uns vor der Abfahrt nochmal frisch machen. ๐ฟ
Gegen 19:40 Uhr haben wir uns ein Uber ๐ gerufen, der uns zum Busbahnhof bringen sollte. ๐ Auf den ersten Fahrer haben wir 10 Minuten gewartet, bis er dann doch abgesprungen ist. ๐
๐ผ Der zweite wollte (über Privatnachricht) mehr Geld ๐ฐ haben. Mit dem Dritten hat es dann geklappt, allerdings war es schon kurz nach 20:00 Uhr. โฐ
Um die Zeit brauch man für die 4๏ธโฃ km schon mal 30 Minuten. Das schwitzen begann also schon mit der Ankunft des Fahrers. ๐คจ๐
Der Verkehr war wie vermutet die Hölle. Die Rennlizenz hatte der Herr heute auch daheim vergessen. ๐
๐ผ ๐๏ธ Stattdessen hielt er jedesmal schon vor der angekündigten Rotphase an den Ampeln. ๐ฆ๐คฆ๐ปโ๏ธ
20:25 Uhr haben wir schlussendlich den Busbahnhof erreicht. Wir hatten also noch genau 5๏ธโฃ Minuten, um durch die Einlasskontrolle zu kommen und den richtigen Bus zu finden. ๐ฌ๐ต๐ซ
Ähnlich Usain Bolt ist Lena im Vollsprint vorne weg gerannt. Ich hatte noch mit unserem ganzen Hab und Gut ๐ im Kofferraum zu kämpfen und habe dann versucht, dran zu bleiben. ๐๐ฝ ๐๐ปโ๏ธ So schnell hab ich Sie noch nie rennen sehen… ๐คญ๐
An der Einlasskontrolle wird nichts kontrolliert, es werden lediglich 70 Cent fällig um „auf das Gelände zu dürfen“. ๐ค Die haben wir direkt übersprungen und sind einfach vorbeigerannt. Zwischendrin wurde ich von vorne durch Lenas laute Schreie vor Tretminen ๐ฉ gewarnt. โ ๏ธ
Natürlich wurde kurz vor den stehenden Bussen nochmal kontrolliert, ob man die Einlassgebühr ๐๏ธ auch bezahlt hat. Den Herren haben wir so lang auf Deutsch ๐ฉ๐ช vollgequatscht, bis er uns einfach durch gewunken hat. ๐คช
Zu unserem Glück, befand sich der gesuchte Bus ๐ direkt nebenan, den wir mit nur einer Minute Verspätung um 20:31 Uhr erreichten. ๐ฅต
Dann begann die eigentlich entspannte Fahrt. Knapp 12 Stunden für 24 € p. Person liegen vor uns. ๐ฌ Der Doppelstock-Bus ist recht gut ausgestattet. Unsere Plätze ๐บ befinden sich in der oberen Etage, ganz vorn und lassen sich fast komplett waagerecht verstellen. ๐
Bevor das Licht ausgeht, bekommen wir Besuch von einer Dame, die uns Decken, warmen Tee ๐ต und eine kleine Snackbox reicht. ๐ Wir hören Musik ๐ต, zappen ein bisschen auf dem Handy ๐ฒ und schlafen gemütlich. ๐ด
Nach eisigen Temperaturen ๐ฅถ die Nacht über, sind wir bei Sonnenschein โ๏ธ pünktlich um 08:00 Uhr in „Arequipa“ angekommen.
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Arequipa hat knapp 100.000 Einwohner (Ballungsraum 1,2 Millionen) und ist die Hauptstadt der gleichnamigen peruanischen Region. Arequipa liegt auf 2.335 m Höhe und ist von 3 Vulkanen (Misti 5.822 m / Chachani 6.057 m / Picchu Picchu 5.665 m) umgeben.
Die Stadt aus der Kolonialzeit weist zahlreiche barocke Gebäude aus Sillar, einem weißen Vulkangestein, auf. In der Mitte des historischen Stadtkerns liegt die Plaza de Armas. An der Nordseite des prächtigen Hauptplatzes befindet sich die klassizistische Basilica Catedral aus dem 17. Jh.
Nicht weit von Arequipa liegen auch die Schluchten des Cotahuasi- und des Colca-Cañons, die mit bis zu 3000 m Höhenunterschied mit zu den tiefsten der Welt zählen.
Die UNESCO erklärte 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe.
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Die anfängliche Busfahrt ๐ in die Stadt ๐๏ธ schockierte uns etwas. Überall zerfallene Häuser ๐๏ธ, alles grau und schmutzig, zig hupende Autos stehend in kilometerlangen Blechlawinen. ๐ต๐ซ๐ต๐ซ Das soll ein Weltkulturerbe sein? ๐ค
Was wir aber auf der bisherigen Reise ๐ gelernt haben, der erste Eindruck (vor allem nach einer langen Anreise) ist meist nicht der beste. โ๐ผ So wurden wir auch diesmal nicht enttäuscht. ๐
Als der Uber Fahrer ๐ uns abholte und zum Hotel ๐จ brachte, kamen wir immer näher zum Zentrum - viele kleine Gassen, gesäumt von Restaurants, Bars und Boutiquen. ๐ฅ ๐น ๐๏ธ Mittendrin ein zentraler Platz, der von historischen Gebäuden umgeben ist.
Zwei Minuten entfernt befindet sich auch unser Hotel. ๐จ Das Doppelzimmer mit heißer Dusche, Frühstück ๐ณ und einer tollen Dachterrasse, kostet uns 27,90€. ๐ฐ
Tolle Unterkunft in einer super Lage… Trotzdem ist der Check In erst 13:00 Uhr. ๐
Wir geben unsere Rucksäcke ๐ ab und erkunden bei bestem Wetter schonmal die Stadt. ๐ Mittagessen, einkaufen, Geldautomat ๐ง checken… die üblichen Angelegenheiten nach der Ankunft. ๐ฌ
Wir machen unsere ersten Fotos๐ธ bekannter Sehenswürdigkeiten wie der „Church of the Company of Jesus“ und der
„Basílica Catedral de Arequipa“. โช๏ธ
Auf dem „Plaza de Armas“ befinden sich außerdem 2๏ธโฃ riesige Weihnachtsbäume. ๐ Irgendwie surreal, kurze Hose ๐ฉณ, Sonne, Palmen ๐ด und dann die beiden geschmückten Bäume. ๐ฒ๐คท๐ผโ๏ธ
Genießen können wir den weihnachtlichen Flair vorerst nicht, denn um die Ecke ist gerade eine Tanzveranstaltung ๐๐ป in vollem Gange. Die Straße gleicht einem Faschingsumzug in Deutschland. Verkleidete Menschen, alle jubeln ๐ฅณ und es werden Süßigkeiten ๐ญ umher geworfen.
Anschließend ging es zurück zum Hotel ๐จ unser Zimmer beziehen. Nach der Entspannung ๐๐ปโ๏ธ auf der Dachterrasse, ging es gegen Abend nochmal in die Stadt. โฒ๏ธ
Die Menschen schmücken Ihre Häuser und Läden, alles ist beleuchtet, funkelt und glitzert๐ฏ๏ธ und der Weihnachtsmarkt war auch schon gut besucht. Leider ohne jegliche Stände, dafür aber mit weihnachtlicher Musik. ๐๐ถ Auch uns wird so langsam klar, in gut 2๏ธโฃ Wochen ist Weihnachten. ๐
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Zum Abendessen gab es einen Möchte-gern-Döner. Bei Lena mit extra Gouda ๐ง, bei mir mit Spiegelei ๐ณ und Gouda. ๐ง Natürlich nicht vergleichbar zur heimischen Region, aber sehr sehr lecker. ๐คค
Wahnsinn, wie viele neue Eindrücke ๐คฉ man an nur einem Tag sammeln kann und das bereits am Ankunftstag. Wir freuen uns auf die nächsten Tage in Arequipa. ๐๐ผLeggi altro
Moray Tal & Maras Salt Mines ๐๏ธ ๐๐ง
5 dicembre 2025, Perรน โ
โ๏ธ 25 ยฐC
Nach dem gestrigen Glücksgriff mit Paolo, waren wir heute total euphorisch und voller Energie - bereit für den nächsten Ausflug. ๐๐ช๐ป
Zuerst gab es natürlich Frühstück und Coca-Tee ๐ต in der Unterkunft. Die Wurstbemmen für unterwegs wurden auch noch schnell eingetuppert, bevor es 5๏ธโฃ Minuten in Richtung Stadt ging. ๐ฆถ
Die Tour startete pünktlich 08:45 Uhr ๐ฐ๏ธ beim Touranbieter um die Ecke. Der heutige Guide war wieder super freundlich und sehr gut zweisprachig ๐ช๐ธ ๐ด๓ ง๓ ข๓ ฅ๓ ฎ๓ ง๓ ฟ unterwegs. ๐๐ผ
Nach einer Stunde erreichten wir bereits den (uns nicht bekannten) ersten Halt im 3.800m hohen Ort „Chinchero“. Kurze Toilettenpause ๐ป und ein kleiner Workshop ๐ง๐ฝ๐พ zur Verarbeitung und Färbung der Alpaka Wolle ๐งถ, sowie das herstellen verschiedener Textilien. ๐งฅ Natürlich durften die knuffigen Tierchen auch gestreichelt werden. ๐
Weitere 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten Fahrt ๐ ließ uns am eigentlichen, ersten Halt ankommen. -> Dem „Moray Tal“ auf 3.400m. ๐ Der Eintritt von 17€ pro Person verpasste uns einen kurzen Dämpfer. ๐คจ๐ฒ Wir stellten später allerdings fest, das mit dem Ticket ๐๏ธ noch drei weitere Sehenswürdigkeiten (die nicht auf unserem Plan standen) besucht werden können.
Während des Rundganges durch die drei kreisförmigen โญ๏ธ Terrassen, haben wir von unserem Guide einige Informationen erhalten. ๐๐ผ
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Die Inka-Anlage besteht aus mehreren Terrassen in verschiedenen Höhen. Sie wurde in drei größeren natürlichen Dolinen verschiedener Tiefe errichtet. Die mit über 70 Metern tiefste Doline, deren unterste 28 Meter mit Terrassen versehen sind, heißt Qechuyoq.
Die ersten sieben Terrassen, die ungefähr 15 Meter überspannen, sind konzentrisch angeordnet. Die achte Terrasse bricht in nordwestlicher Richtung aus dem Schema aus und verbreitert hier die Anbaufläche auf der siebten Terrasse. Die restlichen Terrassen folgen dem Verlauf der achten.
Bis auf in der größten Senke sind die Anlagen konzentrisch und kreisförmig. Bis vor 50 Jahren wurden auf dem Gelände Kartoffeln und Gerste angebaut.
Durch die Terrassierung und die Anordnung im Rund ergibt sich eine Überlagerung des Makroklimas mit etlichen, für jede Terrasse verschiedenen Mikroklimaten.
Möglicherweise diente Moray den Inka als Agrarversuchsfeld zum Studium des Einflusses dieser Mikroklimate auf den Pflanzenwuchs.
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Auf dem Rückweg zum Van ๐, konnten wir noch einen wunderschönen Blick ๐ auf den
5.200m hohen Berg „Chicón“ ๐๏ธ genießen. ๐ Das „Moray Tal“ haben wir uns etwas spektakulärer vorgestellt und auch der Eintritt war völlig überteuert, sofern man sich nur das „Moray Tal“ anschauen möchte. ๐คท๐ผโ๏ธ Dennoch war es aber einen Besuch wert.
Nach 1๏ธโฃ0๏ธโฃ weiteren Fahrminuten erreichten wir einen kleinen Laden ๐ฌ in einem noch kleineren Örtlichen. Hier fand eine Salz- und Schokoverkostung statt. ๐ง๐ซ Auch das stand eigentlich nicht auf dem Plan, war aber doch sehr interessant. Tatsächlich passen die verschiedene Salze perfekt zu den unterschiedlichen Schokoladen. ๐คค Auch Lena hat fleißig mitprobiert, diesmal auch ohne Bauchschmerzen zur Folge. ๐
Weiter ging es zu den bekannten „Maras Salt Mines“. โฐ๏ธ๐ง Die notwendigen 5€ Eintritt ๐๏ธ pro Person, waren es auf alle Fälle wert. Schon auf dem schmalen kurvigen Weg den Berg hinunter โฌ๏ธ, konnte man immer wieder die riesige Fläche des Abbaugebietes sehen. ๐
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Die Salzminen sind eines der größten Salzgewinnungszentren vorspanischen Ursprungs in Cusco. Es befindet sich in der Provinz Urubamba in Cusco im Südosten Perus, auf einer Höhe von 3.200 m.
Das Süßwasser, welches aus den Berghängen fließt, durchläuft verschiedene und besondere Gesteinsschichten, wodurch es kurz vor den Salzminen als 32 grätiges Salzwasser herauskommt.
Das Wasser wird systematisch auf die ca. 4.000 „Pools“ oder Salzverdampfungsteiche verteilt. Nachdem das Wasser dort verdampft ist, bleibt ein Pool voll Salz übrig und wird abgebaut.
Die Kontrolle unterlag viele Jahrhunderte den Nachkommen der Inka, bis sich das Eigentum auf Privatpersonen verlagerte, was zu Streitigkeiten über Zugang und Kontrolle führte.
1969 übernahm der peruanische Staat die Kontrolle, aber 1980 gewannen die lokalen Gemeinschaften mit der Gründung von Marasal S.A., die den Bewohnern von Maras und Pichingoto gehört, die Kontrolle zurück.
Heute verwaltet das Unternehmen die Salzverwaltung und -vermarktung, mit rund 400 Familien, die Salzbrunnen in der Region besitzen.
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Auch hier führte ein kleiner Rundweg ๐๏ธ entlang der wichtigsten Punkte. Unser Guide und zusätzliche Informationsschilder ๐ชง erzählten uns eine Menge interessantes über die Salzmienen. ๐ฉ๐ซ
Nach ca. 1๏ธโฃ Stunde in der prallen Sonne ging es mit einem (erneut) verbrannten Gesicht ๐ฅต zurück nach Cusco. ๐
Für knapp 13€ pro Person plus die Eintrittsgelder, hatten wir wieder einen tollen Tag mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken. ๐ Cusco gefällt uns richtig gut, man könnte hier ewig Zeit verbringen und trotzdem jeden Tag etwas neues erleben.
Nach 6๏ธโฃ Tage, steht für uns nun leider schon die letzte Nacht an โน๏ธ, morgen geht es weiter, wieder in etwas tiefere Gefilde. ๐ซ๐ฎ๐จLeggi altro

Viaggiatore
Sollen wir das Gรคstezimmer schon Mal ausrรคumen ๐wird bestimmt ein neues Haustier ๐ฆ๐ฆ๐๐




































































































































































































































































































































































































































































































































































































Viaggiatore
๐๐๐der Ring ist wunderschรถn Lena.
ViaggiatoreDankeschรถn ๐๐ er ist perfekt โค๏ธ
Viaggiatoreโค
Viaggiatore๐ฅฐ๐