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☀️ Exploring Westafrica 🌎🚴

Ein Abenteuer von Hanna, Jana, Lea, Arved, Randi und Laura :) Lue lisää
  • Pausentag im Dünencamp 🏝️⛺

    20. toukokuuta, Marokko ⋅ ☀️ 23 °C
  • Stachelbüsche und frittierte Donuts 🍩🌿

    18. toukokuuta, Marokko ⋅ 🌬 18 °C

    Wisst ihr was wirklich gemein ist beim Radfahren? Stachelbüsche! 🦔
    Leider habe ich gerade kein Bild verfügbar, aber stellt euch einfach einen Busch vor, nur dass der primär aus Stacheln und dann aus dem ganzen Rest besteht (und die Stacheln sind so lang, die würden oben aus eurem Fuß wieder rausgucken!) 😝
    Gestern mit viel Mühe unsere Räder zum Strand geschoben, hatte Hannas Rad einen Platten. Halb so schlimm, Hanna ist Profi im Flicken :) Kaum war sie allerdings mit dem Reifen fertig, war doch glatt der Hinterreifen platt! Und Arveds Vorderrad. Wir konnten also eine kleine Radbastelstunde einlegen und haben dann eine sehr friedliche Nacht verbracht 🌕 Morgens haben wir misstrauisch alle anderen Räder betrachtet, aber alle Reifen und Flicken haben gut gehalten :)
    Heute ging es dann weiter die Küste Richtung Süden. Highlight war vermutlich der große Markt an dem wir vorbeikamen. So viele Leute und super laut :D
    Standarttechnik war das Megafon einfach auf Dauerdurchlauf zu stellen, neben sich auf den Boden zu packen und auf voller Lautstärke abzuspielen. Kaufen kann man alles, vorausgesetzt man hat einen ausgeprägten Spürsinn oder versteht Arabisch, um sich dann vom richtigen Megafon locken zu lassen 😉 Wir haben Obst und Gemüse gekauft und dann noch sehr süßen Minztee getrunken und sowas wie frittierte Riesendonuts gegessen (Arved meinte er könne 10 Stück davon essen😝).
    Spontan entschieden wir uns die 80km noch voll zu machen und einen Campingplatz zu erreichen, wo wir einen Pausentag morgen einlegen wollen. Hier gibt es süße Hunde und der Strand hinter der Düne ist so weit wie das Auge reicht!

    -Laura
    81km, 315hm⤴️
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  • Den Atlantik zur Seite 🌊

    18. toukokuuta, Marokko ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute Morgen erwachten wir von der Sonne auf unseren Zelten ☀️
    In der Nacht hatten wir keinen Besuch bekommen (außer ein paar Hunden) und nach einer Porridge-Stärkung ging es zurück auf die Straße.
    Zunächst noch recht groß und voll mit Casablanca im Rücken, wurden die Straßen nach und nach leerer und die Ortschaften rarer.
    An Marokkos Küste wird zurzeit verrückt viel gebaut. Immer nah am Meer, immer Villa, immer Frauen ohne Kopftuch als Werbung und fast immer recht verlassen. Ob als Tourismusdomizil oder als Wohn- oder Urlaubswohnung für MarokkanerInnen ist uns unklar. Hat da wer eine Idee? ❔
    Nachmittags machten wir einen Stop an einem Kaffee-Car und spielten dort mit zwei wirklich niedlichen Kätzchen. (Wetten wann Hanna die erste Katze adoptiert und einen Katzenkorb auf dem Rad montiert können abgegeben werden 😉)
    Als es Zeit wurde einen Platz für die Nacht zu suchen, orientierten wir uns Richtung Küste. Vielleicht hätte unsere Recherche tiefergreifend auf Satellitenbilder statt Offlinekarte basieren sollen, auf jeden Fall trennte uns viel sandige Wegstrecke von der Küste. Tapfer wurde geschoben (auch Lauras Rad weil Schieben und Knie eine ungute Kombination😜) und ein schöner Spot wurde gefunden. Dann stand das erste Bad im Atlantik an und das war gar nicht so kalt wie befürchtet! 🌊
    Gerade sind wir am Kochen (Nudeln mit Gemüse) und morgen geht es weiter die Küste lang. Unser nächstes Zwischenziel ist übrigens Essaouira ☀️

    -Laura

    60km, paar Höhenmeter
    1 Platten (Hannas Vorderrad vom Schieben auf pieksigen Stacheln) Nachtrag: 2 zusätzliche platte Reifen: Hannas Hinterrad und Arveds Vorderrad. Stachelbüsche sind doof ...
    11 Euro für alles Essen für alle Leute inkl. neuem Kaffee
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  • Moroccan Whiskey und Begegnungen

    17. toukokuuta, Marokko ⋅ ⛅ 18 °C

    "This is our Moroccan Whiskey" sagte Zouheir als er uns gut gesüßten Minztee 🍵🫖 einschenkte, nachdem er mit Werkzeug aus seiner Kramkiste Lauras Kurbel abzog und dann die Kettenblätter richtig Orientierte. Coach Hanna hatte die falsch herum montierte Kette und Kettenblätter als Ursache der wiederholten Schaltprobleme von Lauras Fahrrad erkannt, und nach dem richtigen Montieren lief es auch direkt viel besser 🚲.

    Ansonsten gab es auch gestern noch ein paar Überraschungs-Begegnungen. Ein Mann am Strand schenkte uns Wasser und Obst, auf das wir uns schon freuten für den Morgen 🍈😋. Nachdem wir uns im Zelt verkrochen hatten, bekamen wir dann noch Besuch von den Autoritäten, unter anderem der Gendarmerie Royale. Diese wollte, dass wir zu unserer eigenen Sicherheit an die Straße am Ort umziehen. Schlussendlich akzeptierten die Gendarmen aber, dass wir auf eigene Gefahr blieben, wo wir waren. Sie stellten sich zur Bewachung der Küste vor illegal Migrierenden demonstratif mit Blaulicht einige 100 m weiter an den Strand, und sorgten somit auch für unsere Sicherheit 🚔.

    Da wir lernfähig sind, wollten wir uns diese Nacht die Debatte mit der Gendarmerie Royal sparen, und fragten sie abends, als wir einen Strand südlich von Casablanca erreichten, direkt, wo wir unser Zelt in dem Neubaugebiet mit unfertigen Rohbauten aufstellen dürften. Nachdem wir das Missverständnis aufgeklärt hatten, dass wir nicht hinter dem Zaun, auf dem Gelände eines weiteren königlichen Domizils, zelten wollten, sondern auf unsere Seite des Zauns, ging es wieder um unsere Sicherheit. Die Gendarmen versuchten, uns zu überzeugen, dass es auch wenige Meter von ihnen entfernt zu gefährlich sei, und wir die nicht vorhandenen Bewohner*innen der unfertigen Häuser stören würden. Für uns war klar, die Debatte führt zu nichts, wir suchten uns ein paar Kilometer weiter einen anderen Schlafplatz.
    Ein hilfsbereiter lokaler Gassi-Gänger erklärte uns zuvorkommend, wo wir durch den Anti-Migrationszaun auf ein schönes Stück Land kommen könnten, und wo der nächste Guard saß. Für uns hieß das, wir bleiben lieber auf der anderen Seite des Zauns, auf den Überresten eines Wohnviertels, und versuchen es heute ohne nächtlichen Besuch. ⛺🤞 Zum Abendessen gab es dann noch leckeren Linsen-Eintopf mit frischem Baguette.

    67 km
    (+ 2 km in Decathlon)
    -Lea
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  • Entlang der Küste 🌊☀️

    16. toukokuuta, Marokko ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute ging es raus aus Rabat und immer entlang der Küste. Zunächst folgten wir noch den sehr ordentlichen, von grünem Rasen gesäumten (und von Pfeiffern bewachten😉) Straßen aus der Stadt raus.
    Rabat ist sehr! sauber im Vergleich zu anderen Teilen Marokkos und voll von Prestigeobjekten. Es gibt das schicke Stadion, eine gute ausgebaute Straßenbahn, eine edle Innenstadt, den großen Turm (größter Turm Afrikas und beherbergt ein Luxushotel) und viele reiche Stadtviertel. Seit 1965 Hauptstadt des Königreichs Marokkos und als eine der vier Königsstädte hat Rabat eine der besten Platzierungen auf dem afrikanischen Kontinent in Bezug auf Lebensqualität. Wir haben uns in der Stadt wohlgefühlt und mit dem Rad kann man ganz ausgezeichnet fahren. Hart anzusehen sind die deutlich ärmeren Viertel um Rabat herum und man sich eigentlich nur vorstellen, dass diese nicht in die Platzierung zur Lebensqualität mit einbezogen wurden.
    Nach Rabat fährt man an einem der königlichen Residenzorte vorbei. Das Gelände ist riesig und von der Royal Police und dem Militär akribisch bewacht.
    Später am Tag machten wir Pause an einem Strand, wo man den SurferInnen zugucken konnte. Anschließend gab es noch ein perfekt plaziertes Coffee-Car und wir fanden nach knapp 50km einen schönen Schlafspot in einem Kieferwald (wo man auch die Hängematte aufhängen konnte) 🌳
    Da nun alles sehr flach, konnte Lauras Knie gut mithalten. Nachmittags war großes Elterntelefonieren dran und Arved fuhr noch frischen Fisch holen. Den wollen wir jetzt versuchen über dem Feuer zu braten.

    Liebe Grüße zu euch!
    -Laura

    57km, vlt ein paar Höhenmeter
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  • Katzen, Kontraste und Wiedersehen

    15. toukokuuta, Marokko ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einem entspannten Tag in Rabat für Laura und Arved und einem sehr entspannten Radtag für Hanna und Lea ist es so weit: Wir haben uns wiedergetroffen in Rabat und das Wiedersehen mit einigen Partien Uno Flip gefeiert. ☺️

    Für Hanna und Lea endete der Vortag mit ermüdenden Kilometern entlang einer viel befahrenen Straße in Kenitra auf einem Campingplatz. Das beste neben dem fließenden Wasser dort: die Katzen 🐈🐈‍⬛🥰

    Heute am Freitag ging es dann ganz entspannt nach Rabat. Da es in der Nacht zweimal kurz regnete, durfte das Zelt morgens erst noch in Ruhe trocknen, dann ging es durch kontrastreiche Gegenden in die super saubere Hauptstadt Marokkos, Rabat. Laura und Arved hatten schon eine Unterkunft in der Medina gefunden, in der auch Hanna und Lea noch unterkommen konnten.

    45 km
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  • Störche, Schulen und Souk

    14. toukokuuta, Marokko ⋅ ☀️ 24 °C

    Nachdem sich unsere Wege gestern getrennt haben, sind Hanna und Lea über die Ausläufer des Rif-Gebirges Richtung Küste gefahren.

    Die sanft geschwungenen Hügel sind die Heimat vieler Störche, die jede Gelegenheit zum Nestbau nutzen, auch den Turm einer Moschee. 🕌
    Von den Blumenwiesen mit Olivenbäumen änderte sich die Landschaft hinzu Getreide- und Kichererbsenfeldern, mit einzelnen Kuh- und Schafherden zwischendrin. 🐄🐏 Die kleinen Orte auf dem Weg waren wenig interessant, aber voll mit Schulen, und dementsprechend vielen Schülerinnen und Schülern, die uns lächelnd zuwinkten und "Hello, how are you?!" hinterher riefen.

    Vor der letzten Abfahrt des Tages hatte Lea den ersten platten Reifen, der aber schnell durch einen Schlauchtausch wieder einsatzbereit war. Dann ging es hinab in die Ebene und eine Eukalyptus-Monokultur lud als Übernachtungsplatz ein (für einen Wald waren die Bäume wirklich noch zu klein). 🌳🌳🌳

    Ca. 60 km

    Am nächsten Morgen, Donnerstag den 14.5., gab es kurz vor 5 Uhr morgens ein wahres Tierkonzert. Alle Hähne, Hunde, Esel, und sonstiges Getier schien gleichzeitig den Tag mit etwas Lärm begrüßen zu wollen, wir wollten aber noch ein bisschen länger Schlafen und sind dann doch erst um kurz nach 8 Uhr aus dem Zelt gekrochen.
    Nachdem Kaffee und Bialetti bei Laura und Arved geblieben sind, war der erste Stopp ein Kaffee-Auto am Straßenrand. Nachdem der Besitzer uns nicht glaubte, dass wir wirklich nur einen Kaffee haben wollten, bekamen wir zwei und Lea als Tee-Trinkerin musste auch einen Kaffe trinken. ☕☕
    Mit Koffein-Schub ging es nach Mechra Bel Ksiri. Die Stadt war ein absolutes Highlight! Es gab günstiges Brot und Leckereien, Obst und Gemüse, Biker-Cafés mit Fahrradständern, Hannas bisheriges Lieblingsbrot (das fluffige löchrige, in dem seeehr viel Honig und Amlou verschwindet), und nette Menschen, wie bisher überall.
    Wir glaubten, damit die Attraktion des Tages schon vor dem Mittagessen gesehen zu haben, und radelten über die gute Straße übers Platte Land an Zuckerrohr-Feldern vorbei und erreichten den Ort Dar Gueddari, die eigentlich ein riesiger Markt ist. Nachdem wir uns schon vorher mit Essen für den Tag versorgt hatten, schoben wir uns zwischen Autos, Kutschen, Motorrädern und Fußgänger*innen hindurch und staunten. Hier gab es wirklich alles! Am Kreisel wurden wir noch von einem Reporter abgefangen und um ein Interview gebeten. Wer weiß, vielleicht hört man uns heute im Radio.🎙️😄

    Nach einem späten Mittagessen (der Stau im Souk von Dar Gueddari hat uns wirklich aufgehalten) geht es nachher weiter Richtung Kenitra, hoffentlich bis auf dem Campingplatz, um unsere klebrige Dreckschicht abzuwaschen.

    Ca. 50 km
    -Lea
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  • Geburtstagsbrottorte 🎂

    13. toukokuuta, Marokko ⋅ 🌙 18 °C

    Heute morgen stand Geburtstagsfrühstück an und die Kerzen, die Arved viiiiele Kilometer aus Deutschland mitgebracht hatte konnten endlich in einen Kuchen gesteckt werden ☺️
    Aus Mangel an echtem Kuchen gab es einen Brotkuchen, aber was gibt es besseres wenn man dazu in Marokko im Schatten eines Maulbeerbaums sitzen kann ☀️

    Anschließend haben wir noch die Katzenbabys gestreichelt und sind die letzten Kilometer nach Ouezzane geradelt. Hier haben wir eine sehr leckere Tajine gegessen, die uns ein Einheimischer empfohlen hatte. Generell war auch an diesem Tag, wie an allen zuvor, die Freundlichkeit der MarokkanerInnen riesig. Auf dem lokalen Markt haben wir noch frisches Obst gekauft und dann noch ein bisschen geplant und überlegt. Das Knie ist auf dem Weg der Besserung, aber noch ein bisschen am mucken und hat nun einmal ein paar Tage richtige Pause verdient. Es muss immerhin noch weit 😉

    Gemeinsam ging es noch bis zum Rand der Stadt, dann folgten Hanna und Lea der Straße Richtung Rabat und Arved und Laura bezogen Platz unter einem Baum im Schatten 🌳
    Da in Marokko Trampen sehr verbreitet ist und wir da großer Fan von sind, überlegten wir kurz den Versuch zu starten mit den Rädern Richtung Rabat zu trampen, entschlossen uns dann aber doch den Bus am kommenden Morgen zu nehmen. Den Rest des Tages verbrachten wir dösend unter einem Olivenbaum auf einer Blumenwiese 🌼

    Die kommenden zwei Tage wird es nun vermutlich zwei Berichte geben, wir sind alle sehr gespannt :)
    Freitag ist das Wiedersehen in der Königsstadt Rabat geplant 👑
    -Laura

    14km, 200hm⤴️
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  • Gemütlich Richtung Ouezzane

    12. toukokuuta, Marokko ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir haben heute alle etwas gelernt:

    - In den ländlichen Regionen des Rif- Gebirges gibt es kein Obst und Gemüse zu kaufen, dafür muss man in die Stadt 🍅🥒🍈
    - Hunde verhalten sich fahrenden Fahrrädern gegenüber aggressiv, stehenden und geschoben Fahrrädern gegenüber nicht 🚲🐕
    - Tankstellen haben Tankstellen-Preise ⛽💰
    - Lessings Ringparabel und Platons Liniengleichnis haben inhaltlich wenig gemeinsam 📖
    - In Marokko gibt es sehr große Zecken, 5 mm im Durchmesser (ohne Beine)! 🕷️
    -Die Olivenölherstellung (oder ihre Abfallprodukte) stinken 🫒
    - Bloß nicht zu früh die Hoffnung auf Tajine aufgeben, irgendwann kommt ein Tajine-Restaurant, und wenn man nett fragt, darf man dort auch übernachten 😋😴
    - Maulbeere auf Arabisch:
    توت [tuːt]

    40 km, 500hm⤴️ ;)

    -Lea
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  • Im Blütenmeer 🌸🌼🌻

    11. toukokuuta, Marokko ⋅ ☀️ 23 °C

    Oder: Eine Radfahrgruppe ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Knie 🧎

    Heutiges Tagesziel war es, Chefchaouen zu verlassen. und dabei möglichst wenig bergauf zu fahren, damit sich Lauras Knie erholen kann.
    Auf der Straße trafen wir bald zwei andere Bike-Packer, die uns von einem schönen Tal, in das wir kommen würden, erzählten.
    An (verbrannten) Korkeichen vorbei ging es in besagtes Tal, heute nur bis Dar Zitaouna, bzw. auf eine Blumenwiese kurz hinter dem Ort. Die gelb-weiße Wiese lockte uns mit Kamillenduft und dem Schatten von Olivenbäumen.
    Da wir mittags ankamen, picknicken wir direkt unter einem Olivenbaum.
    Den Rest des Tages hieß es, die Wiese erkunden, den Insekten und Vögeln lauschen, durch die Radio-Sender zappen, "Rebel Princess" spielen, Lesen, und mit dem Schatten weiterwandern.

    Nachdem wir unseren Minztee-Konsum dem marokkanischen Level anpassen, war die Freude groß, als wir sogar zwei verschiedene Minzsorten auf der Wiese fanden. 🍃🍵
    Die Minze sollte auch das kulinarische Highlight bleiben. Ein Spaziergang in den Ort, um Abendessen zu organisieren, war recht enttäuschend. Es gab einen geschlossenen Mini-Markt, ein winzigen Mini-Markt, in dem wir Kekse, Eier, und Sonnenblumenkerne bekamen, ein Café, in dem es keinen Kaffee, aber immerhin etwas Brot und Wasser zu kaufen gab, einen Olivenstand und einen Maulbeerbaum mit einigen reifen Früchten.

    20 km, 240 hm⤴️ 500 hm⤵️

    -Lea
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  • Auf in die blaue Stadt (2/2)

    9. toukokuuta, Marokko ⋅ ☀️ 14 °C

    Gemütlich ging es heute morgen aus unserem ruhigen Flecken im Wald zurück auf die Straße nach Chefchaouen.
    Zunächst ging es relativ flach an Stauseen entlang mit einem Kaffee-Auto oder Panorama-Restaurant in jeder Kurve. Dort hing auch immer eine geschmückte Schaukel, die nicht genutzt wurde.

    Für uns war der erste richtige Stopp des Tages aber ein Schlauch, aus dem Wasser kam, direkt am Straßenrand. Nachdem sich Trucker dort frei bedienten, machten wir das auch so, bis wir sahen, dass das Wasser aus einem gar nicht mal so klaren Becken kam. Zum Glück sind das nächste Café und der nächste Mini-Markt nie weit, sodass wir uns bald mit klarem Leitungswasser im Café versorgen konnten, im Mini-Markt Schoko-Schneken kaufen konnten, und parallel die verklemmte Kette von Lauras Fahrrad wieder an ihren richtigen Platz bringen konnten.

    Dann ging es leider lange bergauf und es kam ein bisschen Niesel auf. Unter einem Olivenbaum haben wir dann trotz Nieselregen unsere Schoko-Schneken 🍫 😋 genießen können, und sind dann mit neuer Energie weiter bergauf gefahren. Zwischendrin hat Hanna noch tatkräftig einem Jungen das Fahrrad aufgepumpt, damit dieser wieder im Wheele vor uns her fahren konnten.
    Dann ging es mit viel Schwung hinab ins wunderschöne grüne Nachbartal, von wo aus man dann auch schon die blaue Stadt Chefchaouen sehen konnte - oben am Hügel natürlich. Das hieß, nochmal Kräfte und Motivation mobilisieren, und die letzten 6 km rauf zu unserem Tagesziel. Leider haben die Höhenmeter Lauras Knie nicht gut getan, sodass wir uns entschlossen haben, erstmal etwas zu essen, und dann mit vollem Bauch beschlossen, dass ein Pausentag die beste Option für den morgigen Tag ist. Ganz in der Nähe gab es noch eine günstige Unterkunft, die wir für die nächsten zwei Nächte buchen konnten, wo wir mit unseren Fahrrädern herzlich begrüßt wurden.

    47 km, 924 hm
    -Lea
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  • Tangier -> Chefchaouen 🚲 (1/2)

    8. toukokuuta, Marokko ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute stand der erste Radeltag an :)

    Als erstes Ziel haben wir uns Chefchaouen ausgesucht (mehr dazu dann dort und dann vielleicht auch mal ausführlichere Berichte, unsere Tage sind aktuell so voll, auch gerade schlafen schon alle um mich herum😉)

    Zuerst ging es aus Tangier raus. Heute hatten wir uns entschieden einer recht großen Straße zu folgen, um die Höhenmeter ein bisschen zu minimieren. Die Leute gaben sehr gut acht. aber nach ein paar Stunden beginnen Lärm und Abgase einen zu ermüden. Glücklicherweise konnten wir die letzten Kilometer bis in ein kleines Waldstück auf kleinen Schotterstraßen zurücklegen. Essen gibt es immer wieder an kleinen Ständen am Straßenrand. Aktuell gibt es bei uns viel Brot, Oliven, süße Nusspaste und klein geschnibbeltes Gemüse. Passend zur marokkanischen Tradition gibt es auch bei uns heute Couscous. In Marokko im familiären Kreis auf großen Tellern gemeinsam gegessen, kochen wir unseren Couscous auf unserem Campingkocher im Wald. Zu meinem persönlichen Unglück kaufen Lea und Arved davon einen ganzen Kilo. Freitag wird nun wohl auch die nächsten Tage sein 😜
    -Laura

    63km, 600hm⤴️
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  • Tanger 🇲🇦

    7. toukokuuta, Marokko ⋅ ☀️ 19 °C

    Erste Eindrücke von Marokko:
    -Sehr freundliche Menschen✅
    -Sonnig aber nicht zu heiß ☀️
    -Respektvolle AutofahrerInnen
    -Es ist sehr gut, dass Lea, Hanna (und Arved) Französisch können!
    -Kaffer ist noch billiger als in Italien ☕
    -Medinas sind eng, aber mit dem Rad kommt man durch 🚲
    -Obst und Gemüse ist sehr lecker 🍌
    -An der Küste schlafen ging sehr gut, aber nicht da wo Leute migrieren wollen
    -warum ist es eigentlich nie flach! ⛰️
    -es ist sehr bunt
    Tag 1: 17 km
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  • Hallo, wir stellen uns vor ☀️🎪

    6. toukokuuta, Marokko ⋅ ☁️ 18 °C

    Unterschiedlichste Menschen verbringen verschieden lang Zeit auf dieser Reise und da nicht alle sich (schon) kennen, hier eine kurze Vorstellung:

    Arved 🧗‍♀️
    Klettert am liebsten in Überhängen, studiert ökologische Agrarwissenschaften da wo im Frühjahr alles weiß von Kirschblüten ist und wird jetzt mit dem Rad bereits das zweite Mal den Atlas überqueren ⛰️

    Lea 🌻
    Badet selbst dann im See wenn sich bereits Eiskristalle auf der Haut bilden, macht so coole Dinge mit Antikörpern und Pipetierrobotern im Labor. Ist selbst nach 1000hm und langen Tagen nie gefrustet und hat immer gute Kochideen 🍲

    Hanna 👣
    Die Ärztin der Gruppe, die wirklich schonmal im Krankenhaus gearbeitet hat (und auch schon in Slowenien und auf La Reunion🐠), mit dem Rad auch ganz schön tief in Skandinavien rumgekurvt ist und Linas gewählte Profiballwerferin 🐕

    Laura ☀️
    Findet ihr zu Hause auch unterwegs und am liebsten in den Bergen 🌍, versucht sich mit allen Straßenhunden anzufreunden und hat auf einer Karte die höchsten Punkte und potentiellen Kletterstellen vermerkt und wird Routen unbemerkt in diese Richtung lenken 😜

    Weitere Personen auf die wir uns freuen! :)
    Jana (wird mit ihrem Voltiteam noch Turniere bestreiten und uns nach der Sahara treffen🏜️) und Randi (wird im Dschungel zu uns stoßen 🐒)
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  • Aller guten Dinge sind 2 😝

    6. toukokuuta, Saksa ⋅ 🌧 9 °C

    Aller guten Dinge sind Zwei, so sagt man doch oder? 😉
    Zumindest endete unser erster Versuch nach Marokko zu kommen ziemlich bald an der Heckklappe eines Flixbusses und zwei italienischen Fahrern, die uns auf Italienisch von LKWs erzählten und sich dann weigerten ihren Stauraum mit unseren Rädern zu füllen 🚚
    Zuerst überlegten wir noch irgendwie nach Genua zu kommen, um von dort unsere Fähre zu erreichen, aber eine gute und bezahlbare Lösung fand sich nicht. Als sich als einzige Lösung eine Fahrt mit Jana und Hänger nach Genua abzeichnete, entschieden wir uns dass ein anderer Plan her muss! (aber sehr lieb und bisschen wahnsinnig Jana, dass du uns sogar nach Genua gefahren hättest 🥰)
    Also alles auf 0
    Hund Lina war unglaublich begeistert als wir wieder da waren und auch Lauras Eltern, die uns das Basislager für die Plantage gestellt hatten freuten sich über ein unverhofftes weiteres gemeinsames Frühstück 🥞
    Als beste Lösung fand sich schließlich ein Flug am Mittwoch nach Tanger, der uns tatsächlich nur 6 Stunden nach unserer geplanten Ankunftszeit mit der Fähre auf marokkanischen Boden setzen würde. Wie ungemein fies, dass ein Flugticket mit Rad so viel billiger ist, als alle Reisemittel mit weniger CO2-Ausstoß!

    Die verbleibenden Tage konnten wir sinnvoll nutzen: Wir packten um und besorgten für Hanna einen neuen Radkarton. Gingen Containern und kochten leckeres Essen. Spielten unverhältnismäßig viele Runden Qwixxen mit Lauras Eltern. Schleppten Lina zur Tierärztin, wo sich herausstellte dass sie den Blutwurstkonsum runterschrauben muss. Lasen und chillten.Lea ging sogar nochmal zwei Tage arbeiten (Merz hatte bestimmt Freudentränen in den Augen). Arved kurierte eine Mandelentzündung (fast vollständig) aus. Es gab gleichzeitig viel und wenig zu tun.

    Schließlich konnten wir uns von Frank und Sabine einen Hänger leihen und Jana fuhr uns zum Flughafen Düsseldorf-Weeze (der wirklich nichts mit Düsseldorf zu tun hat). Nun warten wir am Gate, umgeben von Randtaschen, und warten darauf dass uns das Flugzeug aus dem Regen ins warme Marokko bringt ☀️
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  • Matkan aloitus
    1. toukokuuta 2026