• Verena Heger
  • Verena Heger

Hola Teneriffa

Ein Monat auf Teneriffa mit Freundin Andrea im Los Jardines Abama Appartement. 8.1.-9.2.2026 Les mer
  • Reisens start
    8. januar 2026

    Anreise nach Teneriffa

    8. jan.–10. feb., Spania ⋅ ☀️ 12 °C

    Bereits um 8:00 Uhr holt mich Freundin Andrea mit dem Taxi Zuhause ab, um den Flug um 11:15 Uhr nach Teneriffa zu erreichen. So zeitig vor Abflug war ich selten mal am FH. Und mit Recht. Denn dieser hier hatte natürlich fast 2 Stunden Verspätung. Aber dafür war der delayed flight pünktlich um 13:00 Uhr. Sitze 1 D und 1C perfekt, fussfrei, Gang, herrlich. Flug war fein und lustig. Ankunft lokale Ortszeit um 17:15 Uhr. Unser Mietauto wurde kostenfrei upgegraded auf einen feinen Jeep. Ich durfte ins Appartement fahren.
    Mir blieb bei Ankunft die Sprache weg, das heißt was. Das Appartement liegt in der Golfresort Anlage Hotel Los Jardines de Amba Suites & Villas in erster Reihe - quasi auch fussfrei. Mit Blick von der Terrasse direkt auf La Gomera, auf das rosé-farbige Hotel in der Ferne und auf ein Green rechts von unserem Appartement. Ich bin im Paradies!
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  • Hotel Abama Ritz Carlton

    9. januar, Spania ⋅ ☀️ 16 °C

    Sagenhafte 12 Stunden habe ich geschlafen. Die Grippe steckt doch noch mehr in meinen Knochen als gedacht. Dafür bin ich jetzt sehr gut ausgeschlafen und bestens gewappnet für die Fahrt durch die weitläufige Anlage mit dem Appartement-eigenen Golfcart. Das Resort erstreckt sich vom Meer bis auf eine Höhe von 350 m und ist 160 ha groß. Also groß. 😂. Dennoch ruhig, sehr geschmackvoll und elegant, mit einem fantastischen Blick auf La Gomera, umgeben vom 18-Loch-Golfplatz Abama. Den lasse ich allerdings aus, denn €175,00 (€105,00 für 9-Loch) Greenfee sind mir ehrlich gesagt zu teuer.
    Dafür spielen wir andere Plätze in der Umgebung und gehen mal nett essen.

    Übrigens: wir wohnen natürlich nicht in diesem Hotel, sondern in einem der traumhaft schönen Appartements des Los Jardines Abama Suites & Villas etwas oberhalb der Hotelanlage, dürfen aber alle Annehmlichkeiten des Hotels nutzen.
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  • Emotionaler Tagesausklang

    9. januar, Spania ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach unserer Areal-Erkundung machten wir es uns auf der Terrasse unseres Appartements gemütlich. Ein genüsslicher kleiner Happen, Gin & Tonic für mich und ein ansehnlicher Sonnenuntergang. Bisserl emotional wurde ich bei meinem Lieblingslied „She“ auf Deutsch gesungen von Charles Aznavour. 🩷🩷🩷 Auch nach dem hundertsten Mal hören muss ich einfach weinen. Soooo schön! Und dann noch der Sonnenuntergang …Les mer

  • Abenteuerfahrt in die Berge

    11. januar, Spania ⋅ ☀️ 17 °C

    Gegen Mittag sind wir mit dem Cart in das Hotel gefahren, um 1. Geld abzuheben und 2. nach Pilates-Kursen zu fragen. Ersteres erfolgreich erledigt, zweiteres nicht. Bei einem kleinen Rundgang im Hotel entdecken wir eine Vitrine mit köstlich aussehenden Snacks. Zwei gönnen wir uns. Sehen einfach zu verlockend aus.

    Andrea vereinbart am Nachmittag mit einem Freund aus Wien ein Abendessen in einem Lokal mit perfektem Preis-Leistungsverhältnis. Rudi und Vera sind vor drei Monaten hier her gezogen. In eine kleine Finca in den Bergen.
    Rudi schickt uns die Koordinaten des Lokals.
    Gute 50 km liegen vor uns. Anfangs auf der einzigen Autobahn Teneriffas, der TF1. Wir nehmen die Ausfahrt 35 bei Adeje. Das Navi führt uns in der Ortschaft durch schmalste Gassen, kreuz und quer durch baufällige Häuserreihen, nicht asphaltierten Wegen unter der Autobahn durch auf einen Weg der bergauf führte. Das war der Zeitpunkt, an dem Andrea Rudi nochmals anruft und die Adresse des Lokals checkt. Er erzählte uns am Vormittag nämlich, dass es am Strand liegt und dort ein herrlicher Sonnenuntergang zu beobachten sei. Also Strand war da keiner mehr.
    Es stellte sich heraus, dass uns Rudi seine privaten Adresskoordinaten schickte.
    Er lädt uns, weil wir schon da sind, auf ein Gläschen Prosecco ein. Da Andrea ohnehin seine neue Finca sehen will, willigten wir ein. „Kommt herauf“, sagt er. Was er nicht erwähnt ist, dass dieses Häuschen auf über 800m liegt!
    Eine abenteuerliche Fahrt von ca. 20 Minuten steil bergauf und über Schotterstraßen verursacht in mir ein kleines Deja vu meines Erlebnisses in Valdobbiadene vergangenen Juni!

    Endlich kommen wir wieder auf eine asphaltierte, größere Straße. Meine Vermutung, dass dies dann doch die Hauptstrecke sein könnte, bestätigte sich später beim Runterfahren. Das Navi hat uns die kürzeste Verbindung vorgeschlagen - naja, das vielleicht, aber sicher nicht die einfachste.

    Andrea meint im Nachhinein, sie hatte zwar Angst, aber vertraute meiner Fahrkunst 100%! Beide sind wir uns aber einig, wir besuchen ihn dort nicht mehr. Er muss zu uns kommen. 😂😂

    Die „Finca“ stellt sich als sehr rudimentäres Gebäude in the middle of nowhere heraus, ich möchte fast sagen Bruchbude. Gut, Rudi und Vera sind erst seit drei Monaten auf Teneriffa. Da ist noch viel Luft nach oben für Renovierung und putzen. Fotografiert hab ich das Haus nicht. Dafür jedoch den Blick ins Tal und aufs Meer. Der ist nicht schlecht. Ich persönlich bevorzuge jedoch einen näheren Blick aufs Mare. 😉😂

    Anschließend fahren wir die tatsächliche Hauptstraße die 800 m wieder runter zum Lokal, in dem wir uns eigentlich treffen wollten. Runter ging’s übrigens wesentlich angenehmer als die Strecke, die wir rauf genommen haben.

    Und - jetzt kommt der Clou: es geht wieder zurück in unsere Richtung - nur 20 Minuten von unserem Appartement entfernt. Was soll ich dazu sagen.
    Wir essen gut und günstig, verbringen einen lustigen Abend mit den beiden und schließen das kleine Abenteuer mit einem Gin & Tonic auf der Terrasse unter einem atemberaubenden Sternenhimmel.
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  • Beauty-Day

    12. januar, Spania ⋅ ☀️ 17 °C

    Um die gestrige Abenteuerfahrt ganz und gar aus den Knochen zu bekommen, beschließen wir, einen Spa-Tag einzulegen. Andrea hat als Dankeschön von Freunden einen Gutschein für das Los Jardines Spa&Wellness Center in Höhe von €1.000,00 bekommen! Und sie ist so großzügig mich einzuladen. Bin ganz baff. Danke vielmals liebe Andrea! Somit ging’s heute zur Massage.

    Aber davor noch eine Stunde auf der Driving Range, die in ca. 3 Minuten zu Fuß vom Appartement aus zu erreichen ist. 😉

    Im Keller stehen 5 Golfsets, eines davon - das Callaway-Set - darf ich nutzen. Auch dafür ein herzliches Dankeschön!

    Anschließend kurz nach Hause duschen und umziehen, dann düsen wir mit dem Cart ins Spa. Andrea entspannt ihren Luxuskörper bei einer ayurvedischen Massage, ich meinen bei der Abama Golf-Massage. Jössas war das … mir fehlen die Worte, was das war! Einfach: Yippieh - 90 Minuten drücken, quetschen, stretchen - einfach herrlich.

    Der Ausblick von der Sauna bzw. vom Indoor-Becken ist auch nicht alltäglich. Das Auge erfreut sich an einer Aussicht auf eines der 9 Outdoor-Pools, auf die Driving Range und aufs Meer. 🤩🤩🤩

    Abends koche ich uns Pimientos de Padrón als Vorspeise und feines Gemüse mit Reis, das wir beim Netflix-Film „Wake up dead man - Knives Out Mysterie“ verschnabulieren. Übrigens super Film-Serie mit großartiger Besetzung. Bis morgen!
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  • Golftag

    13. januar, Spania ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute haben wir mit Heidi Scheibmaier und ihrer Freundin Elke ein Golfdate im Los Lagos Golfclub in Adeje. Bestes Golfwetter begleitet uns auf unserer sehr feinen 9-Loch Runde. Ich darf mir eines der fünf Golfsets, die in Andreas Keller stehen, ausborgen. Ich wähle wieder das Callaway Set, das ich gestern schon auf der Driving Ranch unseres Resorts getestet habe. Die Runde habe ich sehr gut gespielt. Super, jetzt muss ich auf ein neues Set sparen! 😂😉

    Mir gefällt der Platz sehr gut. Man hat ständig Blick aufs Meer und die Berge. Die nächsten beiden Dienstage spielen wir wieder mit Heidi. Freue mich schon drauf.
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  • Porto Santiago

    15. januar, Spania ⋅ ☀️ 13 °C

    Eine von Andreas Freundinnen, die derzeit auch auf Teneriffa ist, ist Christina „Mausi“ Lugner und ihr immer wieder Lover Ernst.
    Beide treffen wir um 14:00 Uhr in Porto Santiago im Ristorante Pancho zu einem sehr feinen Mittagessen. Mit dabei waren auch noch eine Freundin von Christina, Jutta, und ein weiterer Freund der Gruppe Martin.
    Christina ist fern von Kamera und Mikro ev. ein bissi schräg, aber sehr sympathisch und lustig. Ebenso Ernst.
    Anschließend kehren Jutta, Andrea, Martin und ich im Hafen von Porto Santiago auf einen Absacker ein. Der Absacker dauerte bis 23:30 Uhr und brachte viel Überraschendes und Schönes. Jutta stellte sich heraus kennt meine Tante und meinen Onkel. Die Welt ist klein.
    Und Martin - der hat mit mir viiiiiel geflirtet. Und ich hab’s genossen. 😉 Herrlicher Abend.
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  • Eine illustre Runde!

    16. januar, Spania ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute haben wir Gäste. Wir sind eine sehr illustre Runde an Leuten: Rudi und Vera, Franz, Jutta, Martin, Andrea und ich. Eigentlich wollen Rudi und ich gemeinsam kochen. Drei Mal dürft ihr raten, wer dann gekocht hat. Richtig: ich.
    Menü: Thunfischtatar mit Avocado auf Rote Rüben Carpaccio, spanische Mandarinen-Hühner-Pfanne mit Papas arrugadas und Salat, den kulinarischen Abschluss bilden Rotweinbirnen mit Vanilleeis. Der allgemeine Tenor: „es hat uns sehr geschmeckt“.

    Wir spielen auch Jenga (dschenga - gesprochen). Ein Holzturm, aus dem man kleine Klötzchen mit einer Hand rausziehen muss, ohne dass der Turm umfällt. Sehr lustig, vor allem nach einer Menge bewusstseins- und motorisch-beeinträchtigenden Getränken. 😉

    Alles in allem ein lustiger, kurzweiliger Tag von 11:30-21:30 Uhr.
    Wir haben auch überraschend Übernachtungsgäste - Rudi und Vera lassen wir nicht mehr nach Hause fahren. 🤩😉🤣

    Am nächsten Morgen schwimmen Andrea, Martin und ich schwimmen noch im Infinity-Pool, bevor ich Martin zum Flughafen bringe. Äusserst erquicklich und angenehm.
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  • Regenbogen über Los Jardinos

    18. januar, Spania ⋅ 🌧 15 °C

    In der Nacht auf heute stürmt es heftig und es regnet auch ordentlich. Es hat abgekühlt auf 18°, was ja nicht wirklich kalt ist.

    An meiner Zimmertüre klopft die aufgeregte Andrea. Sie holt mich zu dem spektakulärsten Regenbogen, wie ich ihn in der Tat noch nie gesehen habe. Doppelt, ein kompletter Bogen, dick und fett steht er genau über unserem Resort und wandert langsam näher und näher zu unserem Appartement.

    Ihr wisst ja alle, was man am Ende eines Regenbogens findet.

    Weils heute das Wetter nicht sooooo schön ist, beschließen wir nach dem Frühstück einen Spa-Day einzulegen. Massagen sind gebucht, auf geht’s!
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  • Ladies night

    19. januar, Spania ⋅ ☀️ 17 °C

    Die liebe Jutta ladet uns zum Mittagessen nach Los Gigantes ein. Ins belgische Lokal neben der kleinen Bar im kleinen Hafen, wo wir schon vor ein paar Tagen mit Martin waren.
    Mit im Gepäck sind ihre zwei Freundinnen Heidi und Alexandra, die gerade bei ihr zu Besuch sind.

    Anschließend sind wir noch in ihr Haus eingeladen. Ein Traumhaus über den Dächern Los Gigantes gelegen, das wunderbaren Kunstwerken eine Heimat gibt.
    Es wurde ein ausgesprochen lustiger Abend, durchaus auch mit ernsten Gesprächen. Ich habe den Tag mehr als genossen. Hola Guapas! 😂🤣🤣😂
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  • Alltagsgeschichten

    20. januar, Spania ⋅ 🌙 13 °C

    Montag: 20 Längen geschwommen - herrlich. Nachmittags Driving Range Training.
    Dienstag: Golf mit Heidi Scheibmeier, ihrer Freundin Elke, Andrea und ich.
    Heute: 35 Längen geschwommen - hätte mehr geschafft. Aber ich wollte es nicht übertreiben.

    Dementsprechend gesund haben wir uns auch ernährt. Andrea hat gestern eine schmatzofatz gute Gemüserolle aus Ei, etwas Käse und viiiiiel Gemüse gekocht.
    Den Rest der Rolle haben wir heute mir meinem kreativen Gurkensalat und Pimientos de Padron verputzt.
    Naja, die Rotweinbirnen mit Vanilleeis hätten wir uns theoretisch sparen können - haben wir aber nicht. Soooooo gut.

    Ach ja, dafür habe ich unter Anleitung von Trainerin Andrea noch etwas für meine Oberarme getan. 😂🤣😂🤣
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  • La Terrazzas

    21. januar, Spania ⋅ ☁️ 17 °C

    Vis a vis von uns - Los Jardinos - auf der anderen Seite der Driving Range liegt La Terrazas. Ein weiteres Areal mit netten „Häuschen“. Im Gegensatz zu Los Jardinos, das sehr modern und pure gebaut ist, präsentiert sich dieser Bereich eher in einem traditionell-spanischen Architektur-Stil. Ebenfalls mit großem Pool und Blick aufs Meer sowie auf ein Hole des Abama Golfplatz.

    Am Pool gönnen wir uns jede einen herrlichen Smoothie, bevor wir die Besichtigungstour durch das weitläufige Gelände mit Andreas Buggy fortsetzen.
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  • Wie mir ein Hexenschuss den Tag versaut

    21. januar, Spania ⋅ ☁️ 17 °C

    Am Mittwoch ist Sport angesagt. 35 Längen schwimmen, Pilates/Yoga Übungen auf der Terrasse mit Blick aufs Mare und eine halbe Stunde Driving Range. Herrlich. Die Waage zeigt noch keine erwartete Reaktion, aber ich merke an den Ringen und an meiner Capri-Hose eindeutige Veränderung in die richtige Richtung!

    Voller Tatendrang wache ich am Donnerstag auf und freue mich schon auf den morgendlichen Schwumm.
    Zack - der dritte Hexenschuss in 2 Monaten, so dass ich kaum aus dem Bett komme. Sh…
    Mit Voltadol Forte Gel einschmieren, Alberts Wunderwaffe - einen heißen Thermophor - auflegen und vorsichtig leichte Dehnungsübungen machen, um mich für unser geplantes Abendessen mit Heidi und die gebuchte Tour am nächsten Tag fit zu bekommen. Bin abends fast schmerzfrei, bis auf eine dauerhafte Verkrampfung unter meinem rechten Schulterblatt. Autsch!

    Abends wie erwähnt treffen wir die liebe Heidi Scheibmeier in einem typischen Lokal der Insel in Alcalá namens El Rincón de la Barriga. Schmatzofatz gut. Spaghetti Vongole für Heidi, Andrea entscheidet sich für - eh klar - Thunfisch Tatar und ich erfreue mich an Pasta Langostini. OMG - sooooo gut.
    Heidi weiß viele beeindruckende und sehr amüsante Erlebnisse aus der Zeit des Konzert-Managements mit ihrem Mann Charlie zu erzählen. So endet wieder ein wunderbarer Tag mit einem kurzweiligen und lustigen Abend. Und mein Hexenschuss hat sich beruhigt.

    Bis zu dem Zeitpunkt als ich ins Bett gehe und mich auf die Seite drehen will, ging’s ganz gut. Zack - nächster Hexenschuss-Krampf. Schmieren, Thermophor und schlecht nur auf dem Rücken schlafen. Schauen wir mal, wie es mir morgen geht.
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  • Inselerkundung mit Hans

    23. januar, Spania ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute ist der große Tag unserer geplanten Tour mit Hans. Einem Bekannten von Andrea, der seit über 30 Jahren auf Teneriffa lebt und wunderbare individuelle Anti-Touri-Touren anbietet.
    Meinem Hexenschuss geht’s nicht so besonders, aber ich bin tapfer und quäle mich ins Auto. Gehen, stehen geht eigentlich ganz gut, lediglich aufstehen ist wirklich schmerzhaft. Fühle mich wie 99!

    Nun zur Tour. Hans verfügt über ein sehr großes Wissen und lässt uns daran bereitwillig teilhaben. Speziell über die Historie Teneriffas, von den Guanchen bis zur Jetztzeit, über die Vegetation, die Landschaft, wie was und wann entstanden ist und wieso. Sehr interessant, lehrreich und auch äußerst kurzweilig. Wir sind insgesamt 7 Stunden unterwegs und haben viel gesehen und kennengelernt.
    Unsere Tour führte uns zunächst über Santiago del Teide und Buenavista del Norte nach Masca. Ein entzückendes Bergdorf in einem Vulkankrater auf 650 m im Teno-Gebirge im Nordwesten der Insel. Immerhin 86 Einwohner zählt Masca, das am Beginn der Masca-Schlucht liegt. Die Häuser schmiegen sich idyllisch an den Hang und wechseln sich mit terrassenförmig angelegten Gärten und Feldern ab. Der zentrale Platz wird von einem riesigen indischen Lorbeerbaum und einer kleinen Kapelle aus dem 18. Jhdt. beherrscht. Der Blick auf den Krater, die Schlucht und hinunter aufs Meer ist sehr beeindruckend. Pflicht laut Hans und Andrea sind hier Kuchen und Kaktusfeigen-Saft. Der von mir gewählte Mandelkuchen schmeckt göttlich, der Saft hat eine geniale Farbe, schmeckt aber leider nicht so, wie er aussieht. Nämlich nur nach Wasser mit einem Hauch Zitrone.

    Weiter geht’s über eine für mich als immens schlechte Beifahrerin sehr herausfordernde Bergstraße. Schmal, eng, niedrige Begrenzungen, tief hinunter und äußerst kurvig! 😬. Bin nur sehr bedingt entspannt.
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  • Inselerkundung - Fortsetzung

    23. januar, Spania ⋅ ☀️ 14 °C

    Noch ein Nachtrag zu D. Jose Perez Gonzalez, dem ehemaligen Bürgermeister Mascas. Er sorgte dafür, dass das Dorf eine Verbindungsstraße und Strom erhielt. Bis in die 1980er Jahre konnte man es nämlich nur sehr beschwerlich zu Fuß erreichen! Hans erzählte uns, dass ein sehr wohlhabender Schweizer diese Straße hier rauf gegen lebenslange Steuerbefreiung finanzierte.

    Weiter geht’s wieder runter vorbei durch einen weiteren Vulkankrater, dessen Name ich nicht mehr in Erinnerung habe. Diese Vulkane bzw. deren erkalteten, bizarren Lava-Formationen prägen das gesamte Bild der Insel. Besonders aber hier im Nordwesten. Einzigartig!

    Unsere Fahrt bringt uns nach Garachico. Im 16. und 17. Jhdt. entwickelte sich die Stadt zum wichtigsten Hafen und Handelszentrum der Insel. Leider musste die Stadt einige Schicksalsschläge wie eine Sintflut, Vulkanausbruch und Feuer hinnehmen.
    Damit war das Ende als Handelszentrum besiegelt, denn viele Menschen flüchteten oder verließen gar die Insel. Das Denkmal der Emigranten erinnert daran.
    Das neue Handelszentrum wurde Puerto de la Cruz im Norden der Insel.

    2021 wurde Garachico in die Vereinigung der schönsten Dörfer Spaniens aufgenommen. Zu Recht, wie ich finde.

    Im El Caletón machen wir Mittagspause und genießen ein vorzügliches Essen in toller Kulisse. Restaurant und Chill Out Zone direkt am Atlantik umgeben von natürlichen Meerwasser-Pools dazwischen kleine Badeterrassen. Eine Location nach meinem Geschmack - kulinarisch wie atmosphärisch!
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  • Teide

    23. januar, Spania ⋅ ⛅ 11 °C

    Unsere Reise führt uns wieder in die Berge zum höchsten Berg und Vulkans Teneriffas und auch Spaniens - dem Pico del Teide.

    Mit 3.715 m vom Meeresspiegel und 7.500 m vom Meeresboden ist er der drittgrößte Inselvulkan der Erde! Letzte Aktivität 1909 am Chinyero - ein Teil des Teide-Massivs.

    2007 wurde dem Nationalpark Corona Forestal der Titel des UNESCO-Weltnaturerbes verliehen.
    Und das hat seine absolute Berechtigung, ist dieses Gebiet sicherlich einzigartig auf der Welt.

    Bizarre Lavaformationen prägen auch hier die Natur. Aber auch ein erstaunlicher Baum - die Kanarische Pinie.
    Diese Pinien haben eine Regeneationsfähigkeit entwickelt, sodass sie auf dem einst von Lava zerstörtem Gebiet im Laufe der Jahre wieder gewachsen sind. Ohne menschliche Hilfe! Genügsam, feuerresistent (nur die äußere Rinde brennt ab), und eine besondere Fähigkeit entwickelt.
    Wenn der Wald in das Meer aus Wolken gehüllt wird, dann bleibt die Feuchtigkeit an den Nadeln hängen und tropft von dort auf den Boden, der sie aufnimmt und den wasserführenden Schichten zuführt.

    Dieses Meer der Wolken dürfen wir heute auch erleben. Das geht übrigens sehr schnell hier oben, was ihr in den Videos beobachten könnt.

    Happy und mehr als beeindruckt geht’s wieder zurück.

    Mein Hexenschuss rebelliert, vor allem auch der verkrampfte Muskelknoten unter meinem Schulterblatt schmerzt. Freue mich auf die Liege auf unserer Terrasse. 😘
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  • Ausruhen und Entspannen

    24. januar, Spania ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach dem gestrigen Super-Ausflug gönnen wir uns einen Erholungstag. Ganz in meinem Sinne, da mich der Hexenschuss nachts eh nicht wirklich schlafen lässt. Nachdem ich um 1 Uhr nachts aufwache und erst wieder gg 5 Uhr morgens einschlafen kann, kommt mir das grad recht.

    Aber! Andrea braucht unbedingt und wirklich dringend einen neuen Bikini. Auf geht’s ins nahe gelegene Adeje. Zunächst in zwei Bikinishops ohne Erfolg. Fündig werden wir am Markt, 5 Minuten vor Schließung! Heureka ein sehr schöner blumenmotiviger Zweiteiler erfreut Andreas und auch mein Herz (ich habe ihn entdeckt.😉).

    Ein kleiner Flameau macht sich breit und wir schlendern an den Strand zur touristischen Promenade an der Costa Adeje. Bei einer chinesisch geführten Tapas-Bar wählen wir 5 Tapas aus. Überraschend gut, bis auf die Muscheln. Preis-Leistung stimmt auch.

    Es geht sich daher Zeit- und budgetmässig noch ein Cocktail in einer Strandbar aus. Und was soll ich euch sagen, direkt vor uns liegt „Le Club Playa Fañabé“, angeblich bester Beach Club Teneriffas. Zwei köstliche Pina Coladas bei voller Beach-Musik lassen unsere Geschmacksknospen tanzen - OMG war der schmatzofatz gut.

    Glücklich und mit vollen Bäuchen fahren wir wieder ins Appartement, um noch ein bisschen Sonne auf unserer Terraza zu tanken.
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  • Herrlicher Sonntag im La Guinguette

    25. januar, Spania ⋅ ☀️ 16 °C

    Jutta, Andrea und ich fahren heute zu Mittag ins „La Guinguette“. Eine wunderbare Idee“ von Jutta. Das La Guinguette ist ein kleines, entzückendes Lokal ca. 10 Minuten Fahrzeit von uns entfernt in Piedra Hincada. Geführt wird es von Isabel, einer Französin, die hervorragend kocht, und Günther, ein Bayer, der im Service eingesetzt ist.
    Regelmäßig spielt dort Live-Musik, wie auch heute etwa das Duo Quimera.
    Die Musikrichtung ist vorwiegend lateinamerikanisch - genau meine Musik zum Tanzen. Und das ist dort auch gewünscht!

    Natürlich waren wir nach dem Essen die ersten auf der Tanzfläche und innert weniger Sekunden war diese gefüllt. Unter anderem auch von Lotte Timischl - Ehefrau von Günther Timischl (das „T“ der Gruppe STS). Wen ich da aller kennenlerne …

    Sehr gut gegessen und getrunken, sehr viel gelacht und sehr viel getanzt! Was für ein toller Sonntag.

    Danke Jutta fürs Abholen, die tolle Idee und deine großzügige Einladung auch an dieser Stelle!

    Am späteren Nachmittag haben Andrea und ich auf unserer Terrasse den wunderschönen Tag beim Sonnenbaden ausklingen lassen und die Sonne mit einem kleinen Tänzchen verabschiedet!
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  • Whalewatching

    26. januar, Spania ⋅ ☀️ 16 °C

    Der absolute Wahnsinn heute. Wir haben Whalewatching auf einem Katamaran gebucht. Da gibt’s nicht viel dazu zu sagen, außer vielleicht, wie berührend das für mich war, als ein Grindwal direkt vor mir auftaucht, schnaubt und direkt unterhalb von unserem Katamaran durchschwimmt. Tränen laufen mir über die Backen, so berührt hat mich das.

    Ein paar Delfine sehen wir auch, die sich Mittagessen beim Doraden-Netz erhoffen.

    Ach ja, im 21° warmen Atlantik schwimme und schnorchle ich eine Runde um das Boot. Ist leider nichts zu sehen, da dort, wo wir ankerten - nahe dem Ufer - der Meeresboden aus Lavagestein besteht.

    Alles in allem eine sehr feine 3-stündige Fahrt bei herrlichstem Sonnenschein.
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  • Abend bei Heidi

    26. januar, Spania ⋅ ☀️ 16 °C

    Unsere Golfpartnerin Heidi Scheibmeier hat uns heute Abend zum Abendessen eingeladen. Ihr Sohn Marcus bekocht uns.
    OMG - in dieses Haus möchte ich sofort einziehen. Nicht übermäßig riesig, eine kleine authentisch-teneriffianische Villa mit weiß getünchten Mauern, Holzbalken, traumhaften Garten mit Blick aufs Meer, Pool und einer Lage, die einem den Atem verschlägt. Zwei Terrassen oberhalb des Atlantiks gelegen, der zu ihren Füßen an einer Felsenklippe seine Wellen zerbersten lässt und uns ein großartiges Schauspiel bietet. Vis a vis La Gomera, das ihr jeden Tag einen romantischen Sonnenuntergang schenkt, wenn sich die Sonne für eine Nacht hinter der Insel versteckt.

    Marcus grillt sensationell Lungenbraten-Steak von argentinischem Rind mit papas arrugadas und Salat. Die Vorspeise bereitet Heidi zu: Gänseleber auf Toast mit karamellisierten Zwiebeln. Ich essen niemals Leber, gar keine Innereien - eigentlich. Aber das schmeckte so schmatzofatz gut und überhaupt nicht nach Leber. Den süßen Abschluss möchte ich euch auch nicht vorenthalten: flambierte Bananen mit Vanilleeis.
    Nach dem kulinarischen Erlebnis folgte ein musikalisches. Marcus ist Musiker und erfreut uns mit Eigenkompositionen am Klavier.

    Ein sehr lustiger Abend in bereichernder Gesellschaft.
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  • Golftag

    27. januar, Spania ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute ist wieder Golf mit Heidi und Elke am Plan. Andrea geht’s nicht so besonders, daher spielen nur wir drei Girls. Obwohl wir alle drei nicht so toll performen, genießen wir unsere dienstägliche Golfpartie.
    Außer den alten Bekannten - den Enten - gesellen sich zwei Wiedehopfs/Wiedehöpfe (wie lautet dafür die korrekte Mehrzahl?) dazu. Einen bekam ich vor die Handylinse, der zweite war zu flink für ein Foto.

    Abends zaubere ich für Andrea und mich aus Resten eine mit Ziegenkäse überbackene Pfanne mit Erdäpferlscheiben, Paprika und Paradeisern zu. Über die fertige Gemüseköstlichkeit streue ich noch Papayastücke. Nicht nur farblich eine Freude! 😉
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  • Ausflug nach La Laguna

    28. januar, Spania ⋅ ⛅ 18 °C

    Eigentlich heißt die alte Hauptstadt offiziell San Cristóbal de La Laguna, kurz La Laguna genannt. Sie liegt 58 km nordwestlich von unserem Appartement entfernt auf 550m Meereshöhe westlich von Santa Cruz de Tenerife, der neuen Hauptstadt der Kanareninsel. Die entzückende Altstadt von La Laguna fasziniert mit der eindrucksvollen Architektur von mehr als 600 historischen Häusern und dem Charme einer altehrwürdigen Kolonialstadt. 1999 wurde die Stadt in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Sie wirkt aber auch jung und dynamisch durch seine zahlreichen Cafés und Lokale, die von ebenso zahlreichen Student:innen besucht werden. Gilt La Laguna doch als DIE Universitäts- und Bischofsstadt auf Teneriffa.Les mer

  • Ausflug nach La Laguna - Fortsetzung

    28. januar, Spania ⋅ ⛅ 19 °C

    Ein kleiner Stadtrundgang auf eigene Faust führt uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die ich am Reiseblog Kekse & Koffer nachgelesen habe. Der Weg führt uns vom Plaza del Adelantado über die Calle Obispo Rey Redondo bis zum Plaza de la Concepción. Vorbei am Rathaus, am Dominikanerinnen-Kloster Convento de Santa Catalina, in dem noch 10 Nonnen leben und wirken,
    bis zum Casa de los Capitanes und der Catedral de los Remdedios.
    Vorbei auch am schönen Teatro Leal mit seiner verspielten Fasaade und dem vis a vis gelegenen Hotel Aguere.

    Wir erreichen La Lagunas älteste Kirche aus dem 16. Jhdt., die Iglesia de la Concepcíon und ihren 7-stöckigen Glockenturm am Plaza de la Concepcion. Gegenüber finden wir eine wahre Perle mit verstecktem Innenleben Das Hausmuseum Casa Museo Cayetano Gómez Felipe. Im 18. Jhdt. baute ein irischer Händler dieses Haus als Wohnhaus. 1940 erwarb Cayetano Gómez Felipe das Anwesen und füllte das Haus mit viel Liebe und Leidenschaft gesammelten Schätzen aus der Kolonialzeit. Seine Tochter nahm sich später der Sammlung an und eröffnete dieses schöne Museum. Im Innenhof birgt es ein gemütliches Kaffeehaus, wo ich eine köstliche Mandeltarte „verputze“. Andrea schlürft am Rooibos Tee.
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  • Joyeux anniversaire Isabel

    29. januar, Spania ⋅ ☀️ 18 °C

    Die sympathische Chefin und hervorragende Köchin des La Guinguette, wo wir vor ein paar Tagen den feinen Lunch-Tanz-Nachmittag verbrachten, feiert ihren 60er! Und wir sind eingeladen zu Umtrunk und Snacks von 12-13 Uhr. Geblieben sind Jutta, Andrea und ich natürlich bis nach 14 Uhr. 😂.
    Happy Birthday, herzlichen Glückwunsch, Joyeux anniversaire, Feliz cumpleaños liebe Isabel!

    Abends sind wir Gäste bei Dagmar Milesi und ihrem Mann Heinz Zednik, die ebenfalls hier wohnen. Nur auf der anderen Seite der Deiving Range. Wer sie nicht kennt: Dagmar war eine der ersten Plastischen Chirurginnen Österreichs mit toller Karriere. Ein beeindruckendes Leben hat auch Heinz als Charakter-Tenor, der weltweit sang und inszenierte. Beide sehr sympathische Menschen, die faszinierende Erlebnisse zum Besten geben. Besonders Heinz weiß gut und amüsant zu erzählen.
    Und köstlichst gegessen haben wir auch. Hab leider vergessen die beiden zu fotografieren. Kommt später noch. 😉

    PS: lustige Side-Story. Ich benutze das Badezimmer und muss schmunzeln, weil ich am WC eines berühmten Opernsängers, den ich seit meiner Kindheit erlebt habe, sitze. Sein Pyjama und Badetuch hängen daneben. Ich fand’s witzig. 😂😂😘
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