• Halong Bucht - Kreuzfahrt - Tag 2

    2019年12月29日, ベトナム ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem frühen Frühstücksbuffet ging es mit dem Beiboot zur "Bright Cave" . Hier wird man mit einem Ruderboot durch eine Höhle im Karstberg gefahren und landet dann in einem ansonsten abgetrennten Becken. Dann ging es aber gleich wieder zurück, es war nicht wirklich sehr spektakulär. Zurück an Bord haben wir unsere Kabinen geräumt, weil diese direkt für die nächste Gruppe vorbereitet werden mussten. Anschließend gab es ein "Mini Kochkurs", wo man lernen konnte Frühlingsrollen selbst zu machen. Der Brunch, welcher während der Rückfahrt serviert wurde, war mal wieder ein durchschnittlich gutes Mehrgängemenü.
    Zuruck am Hafen, warteten wir auf unseren Bus, der uns nach Ninh Bin bringen sollte. Natürlich kam er zu spät, und aus den 1.5-2h Fahrtdauer, wie von unserem Guide angekündigt, wurden 4h. So kamen wir abends bei unserer Unterkunft an, wo mal wieder die Kinder an der Rezeption saßen... Dann gingen wir noch schnell was essen (in ein Restaurant mit westlichem Essen und Preisen, jedoch asiatischem Service - das passt nicht so ganz zusammen) und dann früh ins Bett.
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  • Ninh Binh / Tam Coc

    2019年12月30日, ベトナム ⋅ ☀️ 25 °C

    Gestärkt ging es nach dem Frühstück los mit dem Fahrrad in die Stadt. Zunächst mussten wir uns um ein Zugticket kümmern, nachdem die Frau in der Unterkunft nicht gut Englisch konnte. Glücklicherweise fanden wir bei einem Restaurant/Hostel eine nette Frau, die uns das Ticket zu einem guten Preis verkaufte. Dort haben wir dann auch zufälligerweise Christina und Xaver, die zwei Österreicher aus Hanoi wiedergetroffen und haben uns dann gleich zum Abendessen verabredet. Nach dem dies geklärt war, sind wir zur Hauptsehenswürdigkeit „Trang An“ gefahren. Dort machten wir eine Bootstour durch Höhlen und schöne Täler sowie zu einigen Tempeln. Glücklicherweise war es auch nicht so voll und so waren wir größtenteils alleine unterwegs, was wirklich sehr schön war. Aber es war auch anstrengend, da unsere Ruderin schon sehr alt war, und wir helfen mussten beim Rudern, weil wir sonst gar nicht mehr vom Fleck gekommen wären... wir wurden auch jedesmal von anderen Booten überholt. Da es uns beiden leider nicht so gut ging, mussten wir einen Aussichtspunkt auslassen und gingen zum Hotel zurück um uns auszuruhen. Am Abend gingen wir dann aber nochmal raus zum ausgemachten Abendessen. Und zwar zu dem Restaurant, wo wir auch die Zugtickets gekauft hatten. Dort spielten wir nach dem Essen auch „Mensch ärgere dich nicht“, während 3 Lieder von Daft Punk in Dauerschleife liefen.もっと詳しく

  • Für Silvester nach Phong Nha

    2019年12月31日, ベトナム ⋅ 🌧 21 °C

    Was gibt es schöneres als bei regnerischem Wetter im Zug unterwegs zu sein? 😊 Glücklicherweise hatten wir weiche Sitze gebucht, weil die harten Sitze wären tatsächlich nur einfach Holzbänke gewesen, und bei 8 Stunden Fahrt wäre das sehr unbequem. Aber so war die Zugfahrt sehr angenehm. Zum Glück wurde es auch erst zum Ende hin voll und daher ein wenig Laut... Auf dem Weg passierten wir auch einige Karstfelsen, aber im Wesentlichen nur flaches Land mit Reisfeldern und erstaunlicherweise sehr viele Kirchen. Man kam sich fast wie in Europa vor. 😝
    Da es in Strömen regnete waren wir sehr froh, über die Unterkunft einen Shuttle Service gebucht zu haben. Ansonsten hätten wir noch eine Stunde auf den öffentlichen Bus warten müssen. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten sind wir zum Abendessen ins „Bamboo Café“ gegangen, wo es wirklich sehr leckere Gerichte in einem schönen Ambiente gab. Für den Silvesterabend gab es dann dort sogar noch ein wenig live Musik.
    Auf der Hauptstraße in Phong Nha fand abends eine Silvester Party statt. Es gab eine Bühne, auf welcher (extrem laute) Musik gespielt wurde. Wir sind nach dem Essen aber erstmal noch ins Zimmer gegangen und haben ein bisschen gechillt, bevor wir um halb 12 nochmals losgezogen sind. Es war cool, dass es in dem kleinen Städtchen hier eine Silvesterparty gab und dass trotz des teilweise starken Regens sich die Leute die Stimmung nicht vermiesen ließen. Und bei Musik von ABBA und einem (schlecht koordinierten, aber doch ganz guten) Feuerwerk wurde hier für alle das neue Jahr bzw. Jahrzehnt eingeläutet.

    In diesem Zuge wünschen wir euch allen natürlich alles Gutes für das Neue Jahr 2020 und das bevorstehende Jahrzehnt! 🍾🍀🎊🥂
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  • Neujahr in Phong Nha

    2020年1月1日, ベトナム ⋅ 🌧 20 °C

    Der Regen wollte einfach nicht aufhören, aber glücklicherweise wollten wir an diesem Tag Höhlen besuchen, in denen man vor Regem geschützt ist. So brachen wir nach dem Frühstück zur „Paradise Cave“, einer Tropfsteinhöhle, auf. Resa und Christian aus den USA, die im gleichen Homestay wohnten, begleiteten uns. Um zur Höhle zu gelangen müssten wir erstmal ein Stück durch den Wald laufen, heute war es ein richtiger Regenwald. 😜 Die Höhle war sehr schön, zumal wirklich nicht viel los war. Erstaunlich war auch, dass es in der Höhle überall vollen LTE Empfang gab. Zurück in der Stadt aßen wir eine Kleinigkeit bevor wir dann zu einer weiteren Höhle gehen wollten. Da es jedoch zu viel geregnet hatte, konnte man mit dem Boot nicht mehr in die Höhle einfahren, was jedoch den Reiz der Höhle ausgemacht hätte. So entschieden wir nicht zu gehen und entspannten im Homestay.
    Am späten Nachmittag wurden wir dann plötzlich von lauter Musik überrascht. Es wurden einige bekannten Weihnachtslieder gespielt, von spirituell wie „Stille Nacht“ bis Pop wie „Jingle Bells“ oder „Last Christmas“. Die Musik kam von der Kirche nebenan. Wie sich herausstellte war es der Ruf zum Gottesdienst. Andere Länder, andere Sitten... 🙈
    Am Abend hatten wir uns mit Resa und Christian auch nochmals zum Abendessen verabredet und gingen nochmals zum „Bamboo Café“.
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  • Hue - Zitadelle

    2020年1月2日, ベトナム ⋅ ☀️ 24 °C

    An diesem Tag stand wieder mal eine Busfahrt an. Nach dem Frühstück ging es auf dem Roller (hinten drauf, ohne Helm und mit dem ganzen Gepäck war schon ganz schön abenteuerlich) zur Busstation. Glücklicherweise machte der Regen aber für uns eine kurze Pause... Dort verabschiedeten wir uns von Lilly, der Gastgeberin aus dem Homestay, die uns mit Ihrer Herzlichkeit den Aufenthalt verschönert hat.
    Mit etwas Wartezeit, weil die Busse in Vietnam nie so wirklich pünktlich sind, ging es los. Die 3-stündige Fahrt an sich war nicht sonderlich spannend. Das interessante daran war, dass wir die alte Grenze zwischen Nord- und Südvietnam überquerten.
    Angekommen in Hue, wurden wir mal wieder an einem Busbahnhof am Arsch der Stadt abgeladen, weswegen wir dann mit dem Taxi weiter mussten. Und die versuchen einen immer abzuzocken und Handeln ist schwierig, insbesondere wenn es keine Alternativen gibt. Das muss man sagen ist hier schon deutlich nerviger als in den anderen Ländern. Aber wir kamen an und in der Unterkunft wurden wir nett empfangen.
    Danach besuchten wir die Zitadelle, die alte Residenz der Nguyen-Dynastie, die letzten Herrscher von Vietnam, wobei wir auch hier wieder von Regen begleitet wurden...

    Am Abend besuchten wir das Restaurant „Hanh“, wo wir ein Menü mit typischen Gerichten aus Hue genossen.
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  • Weiter nach Hoi An...

    2020年1月3日, ベトナム ⋅ ⛅ 25 °C

    Bevor es weiter ging mit dem Bus nach Hoi An, hatten wir noch ein wenig Zeit und sind daher durch die Stadt geschlendert. Zu einem der Königsgräber haben wir es leider nicht mehr geschafft, da es ohne einen Roller zu mieten mal wieder zu kompliziert und teuer gewesen wäre. Es wäre daher wirklich praktisch einen Motorradführerschein zu haben...
    Nachdem wir noch einen Kaffee bzw. ein Eisteegetränk mit Jelly und ein sehr leckeres „Banh Mi“ (gefülltes Baguette) hatten, ging es beim Hotel los. Mal wieder ganz anders als geplant... zuerst wurden wir mit einem Taxi abgeholt und dann zum Bus Office gebracht, um dort auf den Bus zu warten. Doch dann kam ein weiteres Taxi, mit welchem wir dann weiterfuhren... Und, wer hätte es gedacht, zum Bus gebracht wurden. Obwohl es nur eine 3 Stunden Fahrt werden sollte, war es ein großer Liegebus. Natürlich war damit auch wieder klar, dass die Information, dass wir in Hoi An bis zum Hotel gefahren werden, wohl falsch war... so läuft das hier in Asien und insbesondere in Vietnam. Man weiß nie so genau wie es ablaufen wird und muss alles so nehmen wie es kommt. Auch den völlig unnötigen, 30 Minuten langen Stop an einem Restaurant bzw. Shop. Es müssen ja alle mitverdienen...
    Das alles war dann aber auch schnell vergessen, da wir in der neuen Unterkunft „Green Garden Homestay“ sehr nett von Jin und Di empfangen wurden. (Danke an Laura und Fabian für die Empfehlung 😉)
    Abends sind wir noch im Straßenrestaurant zum super leckeren Chicken-Rice Restaurant gegangen und ein bisschen durch die (sehr touristische und sehr volle) Altstadt gelaufen...
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  • Hoi An - Sightseeing

    2020年1月4日, ベトナム ⋅ ☁️ 25 °C

    In unserem Homestay wurde uns am nächsten Morgen ein super leckeres Frühstück serviert. Das Baguette hier schmeckt fast wie in Frankreich 😋. Außerdem hat sich herausgestellt, dass der Hausherr Frisör ist. Somit nutzten wir die Gelegenheit und ließen uns nach dem Frühstück noch schnell die Haare schneiden. Direkt neben dem Frühstückstisch... 😆
    Anschließend haben wir zu Fuß die Altstadt erkundet. Dabei haben wir auch eine Fotoausstellung besucht, die jedoch auch ein kleines Museum ist und sich mit den 54 verschiedenen Stämmen und insbesondere deren Kleidung und Traditionen befasst.
    In der Stadt haben wir uns dann auch einen leckeren Fruchtshake gegönnt und zum Mittagessen gab es „Cao Lau“, ein lokales Nudelgericht mit in Aschelauge behandelten Nudeln. Klingt komisch, aber schmeckt sehr gut... 😊
    Viel gemacht haben wir an dem Tag nicht mehr, einige alte Häuschen angeschaut und abends waren wir noch eine (mittelmäßige) Pizza essen.
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  • Hoi An - Chillen

    2020年1月5日, ベトナム ⋅ ⛅ 26 °C

    Auch an diesem Tag haben wir es ruhig angehen lassen und sind mal wieder nach dem leckeren Frühstück durch die Stadt geschlendert. Mittags gab es ein leckeres „Banh Mi“ (belegtes Baguette) und Kokos- bzw. Egg-coffee. Gegen später besuchten wir noch eine kleine traditionelle Musik und Tanzdarbietung. War ganz interessant, auch wenn weder der Tanz noch die Musik unseren Geschmack wirklich getroffen haben... 🙈
    Abends sind wir gefühlt ewig durch die Stadt gelaufen, um ein Restaurant fürs Abendessen zu suchen. Hier gibt es ein Überangebot an Restaurants, da fällt es schwer sich zu entscheiden. Und natürlich wie sollte es sein, waren wir auch mal wieder schlecht im Timing, so wie öfters in letzter Zeit. Eigentlich wollten wir was günstigeres suchen, sind aber nicht wirklich fündig geworden. In einer kleinen Gasse fanden wir dann aber das gemütliche "What else? Café" und entscheiden uns dort zu essen. Domi bestellte sich ein ausgefallenes Gericht, und zwar mit Frosch. Es war sehr lecker! 😊
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  • Hoi An - Strand

    2020年1月6日, ベトナム ⋅ ⛅ 26 °C

    Domi entschied noch spontan sich einen Anzug schneidern zu lassen, denn die Familie unseres Homestays ist, wie viele Familien hier, eine Schneider-Familie. So wurde nach dem Frühstück (diesmal Nudelsuppe, wie bei der Familie) noch Maß genommen. Da heute sehr schönes Wetter angekündigt war, entschieden wir uns an den Strand zu gehen. Wir liehen uns bei der Nachbarin Fahrräder aus und radelten zum Strand. Dort machten wir es uns auf den Strandliegen gemütlich, die, wenn man in dem dazugehörigen Restaurant isst, kostenlos sind. Da es leider ein bisschen zu windig war, konnten wir uns nicht dazu durchringen ins Wasser zu gehen. Das holen wir dann weiter im Süden nach...☺️
    Auf dem Weg zurück fuhren wir mit dem Rad einen kleinen Umweg um mehr vom lokalen Leben mitzubekommen... Zum Einen waren wir froh heil daheim anzukommen, da der Verkehr sehr chaotisch ist, zum Anderen sahen wir aber die Menschen bei der Hausarbeit, beim Gärtnern und auf den Feldern. Auch immer wieder hörte man laute Musik und dazu oft schrägen Gesang. Das sind die Karaoke liebenden Vietnamesen, die das gerne machen, sowohl in der Gruppe als auch alleine daheim (Wir haben sogar auch schon welche im Geschäft oder auf dem Marktstand gesehen). Und natürlich immer auf voller Lautstärke, so dass es das ganze Viertel mitbekommt... 🙈
    Abends haben wir mit Jin vom Homestay noch nach Stoffen für Hemden geschaut. Dabei haben wir auch erfahren, dass Domis Anzug bereits fertig war und waren beeindruckt.
    Danach sind wir mit einem Schweizer, unserem Zimmernachbar, nochmals zum „Chicken Rice“ essen gegangen und anschließend in eine Cocktailbar, wo es (mittelmäßige) Cocktails für einen unschlagbaren Preis von 1.40 € gab. 😉
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  • Hoi An - Relaxen mal wieder...

    2020年1月7日, ベトナム ⋅ ⛅ 26 °C

    Wie immer starteten wir den Tag mit einem super leckerem Frühstück. Insbesondere die frischen Passionfrüchte waren auch super, weil wir sowas noch nie vorher hatten!
    Danach ging es auf in die Stadt, mal wieder.... Auf dem Weg entdeckten wir erstmal ein wunderschönes altes Haus, dass man auch gratis besichtigen konnte und der Mann dort zeigte und erklärte uns einige der alten Dinge dort. Sehr cool... Bei dem weiteren Weg durch die Stadt fiel uns auf, dass man oft angesprochen wird und die Verkäufer immer „Hello, you buy something?!“ benutzen. Die Verwendung der englischen Sprache ist hier schon sehr speziell... 😝 Wir wunderten uns auch über den Begriff "Table Runner", aber es ist wohl doch die richtige Bezeichnung für Tischläufer. 🏃‍♂️
    Zum Mittag gab es nochmals „Cao lau“ am Straßenstand und „Banh Mi“ bei einem sehr bekannten Laden. Gestärkt besuchten wir dann auch noch zwei interessante Museen, und zwar zu traditioneller Medizin und zu Heimatkunde.
    Später am Nachmittag hatten wir noch die Anprobe des Anzugs und der Hemden. Im Anschluss schlenderten wir noch durch die Stadt , lauschten spontanerweise dem vietnamesischen Bingospiel „Bai Choi“, wo Silben gesungen werden und derjenige gewinnt, der die drei richtigen Silben hat, und zu guter Letzt gönnten wir uns noch Craftbeer bei der „Pasteur Brewing Street Co“.
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  • Hoi An - Letzter Tag

    2020年1月8日, ベトナム ⋅ ⛅ 27 °C

    An diesem Tag gab es leider zum letzten Mal das leckere Frühstück. Diesmal mit Pancake und Baguette, aber leider ohne Passionsfrucht.
    Nachdem alles gepackt war, hieß es ein letztes Mal auf in die Stadt. Diesmal gab es ein leckeres Essen in der Markthalle mit Sommerrollen, Reisfladen und gebratenen Wan Tan von einem Stand dort.
    Am Nachmittag gab es dann nocheinmal das letzte Fitting und auch letzte Korrekturen direkt vor Ort. Es wurde sogar so knapp, dass der Abholdienst schon kam und Domi noch in Unterhosen da stand... Mit etwas Verspätung haben wir es dann geschafft, auch wenn wir noch nicht gezahlt hatten und auch noch etwas von der Wäsche gefehlt hatte... das sollte dann aber mit ins Paket kommen, das nach Deutschland geschickt wurde. Blöderweise hatten wir uns vorher nicht ordentlich informiert und der Paketpreis wurde dann am Ende fast so teuer wie der Anzug... 🙄
    Dann fuhren wir zum Bus, der uns diesmal in einer Nachtfahrt nach Dalat bringen sollte. Die Busfahrt wurde überraschenderweise ganz angenehm. Obwohl die Liegeplätze fast zu kurz für Europäer sind, konnten wir am Ende doch ganz gut schlafen... und auch die etwas dümmlicheren Israelis neben uns, wovon sich einer auch einen Joint im Bus angezündet hat, was aber natürlich sofort bemerkt wurde 🙈, waren bald still und wir konnten schlafen...
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  • Dalat - Tour

    2020年1月9日, ベトナム ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem wir um 7 Uhr morgens mit dem Nachtbus in Dalat angekommen sind, sind wir zur Abwechslung zum Hostel gelaufen. Dort wurden wir sehr freundlich begrüßt und wir entschlossen uns spontan an einer vom Hostel organisierten Tour zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten teilzunehmen. Uns blieb noch kurz Zeit im Hostel zu frühstücken und dann ging es auch schon los... Unser erster Stop war ein See, der „Paradise Lake“, wo wir nur kurz angehalten haben, um ein paar Fotos zu machen. Dann ging es weiter zu einer Kaffeeplantage. Dort wird der sogenannte "Wieselkaffee" produziert. Bei diesem Kaffee werden die frischen Kaffeefrüchte an Wiesel verfüttert und die nichtverdaulichen Bohnen aus der Wieselkacke gesäubert und dann geröstet. Leider erfolgt das Rösten hier mit zusätzlichen Aromen wie Vanille, Schokolade und sogar Butter. Das macht denn Kaffee (vor allem aufgrund der "Butter", die hier vermutlich aus Pflanzenfett und ekligen Aromen besteht) ziemlich widerlich. Auf dem Weg zum ersten Wasserfall haben wir noch bei einer Pilzfarm angehalten, was relativ unspektakulär war. Der „Pongour“ Wasserfall war aber sehr schön. Dort mussten wir ein paar Meter hinlaufen, unser Guide hat uns extra darauf hingewiesen genug Wasser mitzunehmen. Aber es waren nur 5 Minuten zu Fuß, die Asiaten übertreiben immer gewaltig, wenn es um "anstrengende" Dinge geht. Sind wohl nix gewohnt 😜
    Bevor wir dann zum zweiten Wasserfall gegangen sind, hatten wir noch ein eher minderwertiges (an China erinnerndes) Mittagessen für zu viel Geld. Der zweite Wasserfall, der "Elephant“ Wasserfall war auch sehr schön und hier konnte man sogar fast ganz hinter den Wasserfall laufen. Leider hat er ein bisschen gestunken und es lag relativ viel Müll rum (wie sehr oft in Vietnam bzw. ganz Asien). Danach sind wir noch zu einer riesigen Buddha Statue gelaufen, welche ganz neu war und wo sogar noch gemalt wurde. Man konnte innerhalb der Statue hochlaufen und hatte von oben einen schönen Blick auf den Wasserfall (aber nur durch ein winziges Fenster, was zuerst für Verwunderung sorgte).
    Nach dem Wasserfall sind wir zur einer Grillenfarm gefahren. Nachden wir uns diese kurz angeschaut hatten, durften wir dann auch die gebratenen Grillen probieren. Dazu gab es auch selbst gebrannten Schnaps zum runterspülen. 😉Aber eigentlich sind Insekten ein ganz leckerer Snack, aber es haben sich nicht alle getraut zu probieren, insbesondere die Mädels. 😝
    Auf dem Rückweg haben wir noch bei einem Dorf der K’Ho Minderheit (von den Khmer aus Kambodscha abstammend und daher sogar mit eigener Sprache) und einen Halt bei einer Blumenfarm gemacht. Hier in Dalat werden aufgrund des gemäßigteren Klimas sehr viele Blumen und Gemüse angebaut, welche in das nicht weit entfernte Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) geliefert werden, für nicht gerade viel Geld aber es scheint sich dennoch zu lohnen...
    Nachdem wir abends im Hostel was gegessen hatten, sind wir zusammen mit ein paar Deutschen und ein paar Schweizern noch zu der "Maze-Bar" aufgebrochen, einer eigenwillig gestylten Bar inklusive Labyrinth.
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  • Dalat - Stadtrundgang

    2020年1月10日, ベトナム ⋅ ☀️ 27 °C

    An diesem Tag ließen wir es ruhiger angehen. Nach dem Frühstück im Hostel mit schöner Aussicht machten wir uns zu Fuß auf zum „verrückten Haus“. Die Besitzerin des Hotels hat als Architektin ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und ein wirklich interessantes Konstrukt erschaffen. Es war cool auch wenn sehr voll mit Russen und Koreanern.
    Danach ging es weiter durch die Stadt zum französischen Viertel. Am alten Bahnhof entschieden wir uns eine Fahrt im historischen Zug mitzumachen. Es war eigentlich sehr cool, auch wenn ein wenig touristisch. Aber wir standen hauptsächlich am Ende des Zuges im Freien und schauten dem vorbeiziehenden Leben zu. An der Endhaltestelle schauten wir uns eine interessante Pagode an und dann ging es auch wieder zurück.
    Danach gab es erstmal noch Mittagessen mit leckerem „Nem Nuong“ ( gegrilltes Schweinefleisch mit Gemüse und Reispapier zum Selberrollen). Anschließend liefen wir noch weiter durch das französische Viertel, vorbei an herrschaftlichen Villen.
    Danach chillten wir nochmals im Hostel und unterhielten uns sehr nett mit ein paar anderen Hostelgästen.
    Am Abend gingen wir dann nochmals los zum Nachtmarkt. Wir machten unsere eigene „Foodtour“, wo wir neben leckeren Suppen auch frittierte Teigtaschen, Flan und Kuchen probierten... und für Domi auch neue gefälschte Adiletten für 2€ von einem offiziellen vietnamesischen Hersteller fanden. 😊
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  • Dalat - Kaffee Workshop

    2020年1月11日, ベトナム ⋅ ⛅ 27 °C

    Nachdem der Besuch der Kaffeefarm im Rahmen der Tour nicht sehr zufriedenstellend war, haben wir uns entschieden eine extra Führung zu machen. Wir suchten uns eine Plantage aus, die auf Nachhaltigkeit setzt und den Kaffee auch ganz traditionell ohne irgendwelche Zusätze röstet. Die Plantage hieß K'Ho Coffee, da sie von der K'Ho Minderheit betrieben wird. Wir fuhren dort mit dem Taxi hin und wurden nett von Josh, dem eingeheirateten, amerikanischen Plantagenchef begrüßt. Natürlich gab es dann auch erstmal mehrere Tassen verschiedenen Kaffee. 🤪 An der Tour nahmen noch zwei Australier und zwei Slowenen teil.
    In Vietnam wird hauptsächlich die Kaffeesorte Robusta angebaut. In Dalat allerdings ist das Klima aufgrund der höheren Lage (1500m) geeignet um auch die höherwertigen Arabica Bohnen anzubauen. Auch Teepflanzen und andere Früchte, wie Jackfrucht, werden hier auf der Kaffeeplantage angebaut, aber nur zum Eigengebrauch.
    Beim Arabica Kaffee gibt es wiederum verschiedene Pflanzensorten, hier wird die Sorte Typica (rote Beeren) und die Sorte Bourbon (gelbe Beeren) angebaut. Das Fruchtfleisch der Beeren lässt sich sogar essen und schmeckt leicht süßlich.
    Uns wurden drei Arten der Weiterverarbeitung der Bohnen erklärt. Der natürliche Prozess, der Honig Prozess und der gewaschene Prozess. Beim natürlichen Prozess werden die Beeren inklusive Fruchtfleisch getrocknet. Beim Honigprozess wird das Fruchtfleisch entfernt und die Bohnen dann ohne weitere Behandlung getrocknet. Hier hängen dann noch Reste des Fruchtfleisches dran, was dazu führt dass die Beeren süßlich riechen. Beim gewaschenen Prozess werden die Bohnen gereinigt und dann getrocknet. Dies ist der gängigste Prozess, da die Trocknung am schnellsten verläuft. Die Trocknung erfolgt bei den hochwertigen Bohnen im Gewächshaus, die minderwertigen Bohnen werden in der Sonne getrocknet und später zu Instantkaffee verarbeitet. Genauso wie die später aussortierten, mangelhaften Bohnen... Also Finger weg von Instantkaffee! 😝
    Nach der Theorie durften wir dann selbst Hand anlegen und haben unsere eigene Röstung hergestellt. Wir suchten uns unsere getrockneten Bohnen aus und dann musste erstmal die Schale der Bohnen entfernt werden. Dazu werden die Bohnen in einen großen "Mörser" gegeben und mit einem Stampfer bearbeitet. Bei den gewaschenen Bohnen muss nur eine dünne Haut entfernt werden, bei den Bohnen des natürlichen Prozesses das getrocknete Fruchtfleisch. Die endgültige Trennung erfolgt dann durch hochwerfen der Bohnen, die leichtere Hülle bzw. das getrocknete Fruchtfleisch konnte dann weggepustet werden. Anschließend werden die Bohnen gesiebt, um sie der Größe nach zu sortieren (18mm bzw. 14-16mm). Dann folgt das Sortieren und dies ist sehr zeitaufwändig. Man muss alle Bohnen, die zerbrochen sind oder durch Insekten beschädigt sind, aussortieren.
    Danach kann erst geröstet werden. Wir haben dies über kleinen Gasbrennern gemacht. Hier muss man laufend die Farbe und den Geruch der Bohnen überprüfen. Wann die Bohnen fertig geröstet waren, hat unser Guide entschieden. Anschließend musste man noch die dünne Haut, die sich beim Rösten von der Bohne löst wegpusten. Dann ist der Kaffee fertig.
    Danach folgte als letzter Schritt die Verkostung, das sogenannte "Cupping". Erst haben wir die von uns gerösteten Kaffeesorten am Geruch und dann am Geschmack bewertet. Es ist sehr schwer den Geschmack zu beschreiben aber alle Ergebnisse haben verschieden geschmeckt. Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Mittagessen.
    Auf dem Rückweg gingen wir noch ein letztes Mal ein kurzes Stück durch die Stadt, bevor es dann am späten Nachmittag mit dem Bus weiter nach Mui Ne ging, einem Touristenort am Meer. Wir waren sehr überrascht, aber überall waren auch kyrillische Zeichen. Wie sich schnell herausstellte, ist der Ort wohl sehr beliebt bei Russen.
    Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, sind wir dann noch zu einem Food Court gegangen und haben den schlechtesten Burger aller Zeiten (da mit süßem Brot 🤢) gegessen.
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  • Mui Ne - Strand & Sanddünen

    2020年1月12日, ベトナム ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach dem Frühstück im Hostel gingen wir an den Strand direkt vor dem Hostel und sonnten uns ein wenig, um den Farbunterschied zwischen Kopf, Armen und Beinen sowie Rest ein wenig zu minimieren. 😉
    Nach dem kleinen Mittagessen ging es am frühen Nachmittag los zu einer Tour zu Dünen und anderen Orten. Hierzu schloss sich spontan auch noch Marianne aus Norwegen an. Der erste Stopp war ein Flusstal mit Felsformationen, genannt „Märchenbach“ („Fairy Stream“). Es war ganz schön, auch wenn relativ voll. Hatte ein wenig was von Bryce Canyon in den USA. Danach ging es zu einen kurzen Stopp bei einem Fischerdorf. Es war interessant zu sehen, mit was für Booten die Menschen immer noch zur See fahren. Andererseits war es erschreckend zu sehen was für Mengen Müll am Strand und im Wasser herumlagen.
    Das Highlight der Tour waren die weißen und die roten Sanddünen. Es war schön, jedoch sehr voll. Bei den weißen Sanddünen fuhren sogar Quads und Jeeps herum und bei den Roten waren einfach zu viele Menschen für den Sonnenuntergang. Für Naturromantik blieb da kein Platz... 🙈
    Zurück im Hostel gab es dann erstmal Bier, da von 6 bis 7 Uhr Freibier ausgeschenkt wurde. Nur diesmal war das Fass leer und der Wechsel klappte nicht, weshalb es frühzeitig abgebrochen wurde. So gingen wir mit Marianne zum Abendessen zum Food Court. Neben veitnamesischen Gerichten gönnten wir uns zusammen noch eine Käseplatte mit Blauschimmelkäse, Parmesan und Gouda. Käse mal wieder nach so langer Zeit war toll, auch wenn es in Europa nicht der beste Käse gewesen wäre... 😊
    Danach zurück im Hostel spielten wir noch ein paar Runden UNO mit Marianne sowie zwei Australierinnen und einer Französin.
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  • Saigon - Erster Überblick

    2020年1月13日, ベトナム ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einem kleinen Frühstück ging es auch schon los zum Bus in Richtung Saigon (offiziell: Ho Chi Minh Stadt, wird aber nur im Norden und nicht im Süden verwendet). Es war mal wieder ein Liegebus und der Busbegleiter bestand darauf dass jeder genau auf dem Platz sitzt, der ihm zugewiesen wurde. Da eine (komische) Israelin unbedingt weiter vorne im Bus sitzen wollte (wegen Übelkeit), hat Domi ihr netterweise angeboten den Platz zu tauschen, somit saßen wir dann aber nicht mehr zusammen. Der Platz auf dem die Israelin zuerst saß und von dem sie verscheucht wurde, war die ganze Fahrt über leer. So ist die asiatische Logik, also keine Logik 🙄
    In Saigon sind wir glücklicherweise bis in Innenstadt gefahren, so dass wir zu unserem Hotel laufen konnten. Wir bekamen ein schönes Zimmer im „Nest Hotel“, sogar mit kleinem Ausblick. Anschließend gingen wir zu einem Restaurant namens "Nonla Guys", dass uns empfohlen wurde. Hier gab es vietnamesisch - mexikanische Fusionsküche. Es gab Tacos und Quesadillas in vietnamesische Version. Es war lecker, wenn auch nicht überragend. Dann sind wir ein wenig durch die Stadt gelaufen und haben uns die bekannten, historischen Sehenswürdigkeiten wie den Ben Thanh Markt, die Oper, die Kathedrale, das alte Postgebäude, den Wiedervereinigungspalast und die Stadtverwaltung angeschaut. Ganz interessant war auch, dass es in der Stadt eine riesige Baustelle gibt, bei der eine Metro mit japanischer Unterstützung gebaut wird. Sehr gut, mal nicht die Chinesen!
    Ein funktionierender Nahverkehr wäre schon ganz gut, denn der Verkehr ist wirklich extrem dicht und chaotisch. Glücklicherweise sind Autos für die meisten Menschen zu teuer, so dass Hauptfortbewegungsmittel der Roller ist. Auch als Fußgänger muss man ständig auf die Roller achten, denn sie sind überall, auf den Gehwegen und auch beim Überqueren der Straßen... Einfach immer kontinuierlich laufen! 😝
    Abends hatten wir noch ein vietnamesische Abendessen im Restuarant "Bep Me In".
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  • Saigon - Sightseeing

    2020年1月14日, ベトナム ⋅ ☀️ 31 °C

    An diesem Tag stand noch mehr Sightseeing an. Nach einem sehr leckeren Frühstück im "Little HaNoi Egg Coffee" mit Egg-Coffee und Avocado-Ei-Sandwich sind wir als erstes zum „Museum zu den Resten, Folgen und Verbliebenen des Krieges“ gegangen. Das Museum bestand zum Großteil aus Fotografien, die den Kriegsalltag und die grausamen Verbrechen der Amerikaner dokumentierten. Viele der Fotografen wurden ebenfalls im Krieg getötet. Auch die Auswirkungen, die der Krieg noch immer auf die Menschen hat, wie die Nachwirkungen des Agent Orange Einsatzes und der Bomben, die immer noch in der Gegend rumliegen, sind hier zu sehen. Ein teilweise verstörendes, aber auch interessantes Museum.
    Danach besuchten wir den Wiedervereinigungspalast. Hier saß die Regierung von Südvietnam, während des Vietnam Krieges. Außerdem wurde mit der Einnahme des Palastes der Vietnamkrieg beendet, daher stammt auch der Name Wiedervereinigungspalast. Die Einrichtung der 50er bis 70er Jahre des Palastes wirkt heute wieder relativ geschmackvoll und ist mit der offenen Bauweise sehr cool gewesen.
    Zum Mittagessen gab es das für Saigon typische Streetfood Com Tam. Das ist Bruchreis mit Fleisch und Gemüse. In Saigon sieht man an einigen Ecken Streetfood Stände, es gibt sogar welche, die Espressomaschinen und Kaffeemühlen auf mobilen Ständen durch die Gegend fahren. Es soll bis zu 1 Millionen Menschen geben, die auf der Straße Verkaufsstände betreiben...
    Nachmittags ruhten wir uns im Hotel ein wenig aus, um dann zum Sonnenuntergang die Rooftopbar "Air Saigon" zu besuchen. Im 35. Stock eines Hotels hat man einen super Blick auf die Skyline von Saigon. Hier genossen wir einen Cocktail und die tolle Aussicht. Danach gab es noch eine leckere Pizza bei "Italiani's Pizza". Das Essen in Südvietnam ist sehr süß und nicht so ganz nach unserem Geschmack, von daher brauchten wir mal was „gscheids“. 😝
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  • Tour zum Mekongdelta

    2020年1月15日, ベトナム ⋅ ☀️ 31 °C

    Für diesen Tag stand eine geführte Tour zum Mekongdelta an. Wir hatten zwar zunächst überlegt auf eigene Faust weiter in das Mekongdelta zu fahren, aber da wir gerne weiter nach Kambodscha möchten, entschlossen wir und für eine eintägige Tour.
    Nach der Abholung mit dem Minivan ging es zum ersten Stopp, einer Pagode. Dort lernten wir einiges über die verschiedenen Buddhas und deren Geschichten sowie die Bedeutung der Farben, so bedeutet z.B. Rot = Glück und Gelb = Reichtum.
    Dann ging es auf das Boot und wir fuhren in das Delta. Als Erstes stoppten wir bei einer Honigfarm, wo wir neben einer Verkostung auch die Bienen anschauen und eine lebende Python halten durften. Interessant war auch, dass wir nun im dritten Land am Mekong auch die Folgen des Dammbaus der Chinesen erleben konnten. Denn auch hier müssen nun Dämme gebaut werden, um aufgrund des geringeren Abflusses das Hereindrücken des Salzwassers zu verhindern.
    Dann folgte eine Bootsfahrt durch einen der vielzähligen Kanäle zur nächsten Station. Dort folgte eine Darbietung von traditioneller Musik mit Gesang. Dazu gab es tropische Früchte, das ausgefallenste war für uns dabei die Jackfrucht, die wie die Stinkfrucht Durian aussieht, aber bei weitem besser schmeckt. Außerdem lernten wir, dass Drachenfrucht von einem Kakteengewächs stammt. Danach ging es mit einem TukTuk weiter zur nächsten Station, zu einer Kokosnussfarm. Dort probierten wir leckere Kokosnusssüßigkeiten und auch Schnaps mit eingelegter Kobra und Echse sowie Schnaps aus Bananen, der sehr lecker war.
    Bevor es mit dem Boot wieder zurück ging, gab es noch ein leckeres Mittagessen mit heimischem Elefantenfisch.
    Nach der Bootsfahrt mit Karaokedarbietung unseres Guides fuhren wir als letztes noch zu einer Kakaofarm, wo wir einiges zur Herstellung von Schokolade erfuhren und auch probieren durften. Die rohen Bohnen zu probieren war sehr interessant. Der Cashew-Schoko-Aufstrich, den wir probieren durften, war total lecker! 😊
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  • Tour zu den Cu Chi Tunneln

    2020年1月16日, ベトナム ⋅ ☀️ 31 °C

    Es stand nochmals eine Tour an, und zwar zu den Cu Chi Tunneln nahe Saigon. Hier versteckten sich die Vietcong während des Vietnamkriegs und kampften von hier aus gegen die Regierung in Südvietnam und die sie unterstützenden Amerikaner. Zuerst erfuhren wir während der Hinfahrt ein paar interessante Details von unserem Guide. So stellen die 5 Zacken des Sterns auf der Vietnam Flagge die 5 Klassen der Gesellschaft dar: die Intellektuellen, die Bauern, die Arbeiter, die Geschäftsmänner und die Militärs. Die gelbe Farbe steht für die Haut der Vietnamesen.
    Außerdem erfuhren wir, dass Vietnam im Laufe seiner Geschichte von 4 Nationen besetzt wurde. Zuerst für 1000 Jahre von den Chinesen, dann von den Franzosen für 100 Jahre, dann für ein halbes Jahr von den Japanern während des 2. Weltkrieges und dann noch von den Amerikanern während des Vietnamkrieges und danach, insgesamt 21 Jahre.
    Nach Ende des Vietnamkrieges ging es vielen Menschen in Vietnam sehr schlecht, es gab wenig zu essen und daher sind viele Menschen, vor allem aus dem Süden, nach Amerika oder Europa geflohen. Unserer Guide sagte, dass jeder Familie pro Monat 20kg Reis zugesprochen wurde, unabhängig davon ob es 3 oder 10 Personen waren. Die Verhältnisse wurden erst besser, als Vietnam Mitte der 80er Jahre die Märkte für die freie Wirtschaft öffnete.
    Auf dem Weg haben wir bei einer Behindertenwerkstatt angehalten, welche den durch die Agent Orange Chemikalie geschädigten Menschen Arbeit gibt. Wir erfuhren außerdem, dass Vietnam direkt nach dem Krieg die Hilfeleistung der Amerikaner für die Opfer ablehnte. Später allerdings, als sie dann doch Hilfe wollten, die Amerikaner wiederum ablehnten etwas zu bezahlen. Sie sorgten nur dafür, dass die Chemikalie aus der Umwelt beseitigt wird. Wir können uns nicht ganz vorstellen, wie dies überhaupt möglich sein soll...
    Die Cu Chi Tunnel liegen in einer Militärbasis, wir wurden dort auch von einem Soldaten begleitet, der uns durch die Tunnel führte. Zuerst liefen wir ein paar Meter durch den Dschungel. Hier zeigte uns unser Guide eine Belüftungsöffnung der Tunnelanlage. Sie war von einem Termitenhügel nicht zu unterscheiden. Die Amerikaner waren damals mit Hunden unterwegs, um die Tunnel aufzustöbern. Um den Geruchssinn der Hunde zu verwirren, haben die Vietcong verschiedene Dinge der Amerikaner, wie Klamotten und Seife in die Lüftungsschächte gesteckt.
    Anschließend sind wir auch durch die Tunnel gekrochen. Das Tunnelsysstem besteht aus drei Ebenen. Die oberste Ebene, ca. 3m unter der Erde, diente als Aufenthaltsraum. In der zweiten Ebene waren Quellen zur Wasserversorgung. Die dritte Ebene diente nur zur Flucht und führte zum naheliegenden Fluss.
    Wir konnten bis in die zweite Ebene runterkriechen. Es war sehr eng, sehr warm und sehr stickig. Kaum vorstellbar, dass hier über Jahre Menschen lebten. Ursprünglich war das Tunnelsysstem 250km lang. Der längste Tunnel, den wir durchquert haben war ca. 30m lang und in gebückter Haltung ist auch das schon sehr anstrengend.
    Weiterhin waren auch noch ein paar Fallen aufgebaut, mit welchen die Vietcong die Amerikaner fingen. Sehr grausam mit Nägeln, die sich direkt in die Körper bohren.
    Die Vietkong hatten auch so manche geniale Ideen, z.B. hatten sie Sandalen aus alten Reifen, die zum einen sehr haltbar waren,und zum anderen war die Sohle an einem Fuß verkehrt herum angebracht um die Verfolger zu verwirren, da die Spuren somit in beide Richtungen zeigten...
    Zum Überfluss und für uns überhaupt nicht verständlich, wurde auf dem selben Gelände angeboten, mit den damaligen Schusswaffen der Vietkong und Amerikaner mit scharfer Munition zu schießen. Dies auf dem Gelände anzubieten, auf welchem Menschen mit genau diesen Waffen umgebracht wurden, halten wir für sehr makaber. Aber es gibt immer Menschen (vor allem aus Amerika) die damit wohl kein Problem haben und sofort einmal schießen gehen und 5 Patronen für ca. 13€ in wenigen Sekunden verballern. Es war wirklich sehr laut.
    Nach der Tour sind wir fürs Mittagessen in ein Restuarant gegangen, welches typisches Streetfood aus Saigon verkauft, nämlich Schnecken und Meeresfrüchte. Wir bestellten uns Schnecken in Knoblauchsoße, gebratenen Oktopus und Muscheln in Zitronengras-Sud. Alles sehr lecker, vor allem die Schnecken! Danach sind wir noch ein wenig in der Stadt rumgelaufen und haben uns, nachdem die Sonne untergegangen war, in ein "Straßencafé" mit Plastikstühlen gesetzt, ein Bier getrunken und dem chaotischen Rollerverkehr zugeschaut. Lustigerweise liefen uns dann noch Josh und Lacey von der Tour vom Vortag über den Weg. Mit den Beiden zusammen sind wir dann spontan noch Burger essen gegangen.
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  • Nächstes Land: Kambodscha!

    2020年1月17日, カンボジア ⋅ ☀️ 32 °C

    Bevor es zum Bus ging, machten wir uns nochmals zum „Little Hanoi Egg Coffee“ zum Frühstück auf. Da es leider voll war, wurden wir zur zweiten Filiale geschickt und es war sogar noch besser, denn wir konnten mit einer schönen Aussicht unser extrem leckeres Frühstück genießen. Dann checkten wir aus und gingen zum Busbüro. Nach kurzer Wartezeit wurden wir mit einem Minivan abgeholt und zum Bus gebracht. Wir hatten den für 2 $ etwas teureren VIP Bus gebucht, was sich ausgezahlt hat, da wir sehr bequeme Sitze und eine kontinuierliche Fahrt ohne Stopps mit Paketen oder Aus- bzw. Zustiegen hatten. Der Grenzübertritt funktionierte ebenfalls ohne größere Probleme, auch wenn es uns ärgerte, dass wir am Ende den Grenzbeamten doch jeweils die üblichen 1$ „Bestechungsgeld“ gezahlt haben, weil die Busbegleiter uns dazu gedrängt haben. Wir wollten es eigentlich nicht, da es bisher auch ohne ging...
    Nach dem Grenzübertritt war der Stopp zum Mittagessen. Das Essen war gut, jedoch waren die Angestellten dort die unfreundlichsten Menschen, die wir bisher auf unserer Reise getroffen haben... wir sind also gespannt wie es weitergeht... 😉 (zumal wir schon verschiedene Geschichten zu Kambodscha gehört haben...)
    Der Tuk Tuk Fahrer in Phnom Penh war wirklich sehr nett, auch wenn er uns ein wenig über den Tisch gezogen hatte, weil wir ihm das doppelte als üblich gezahlt haben. Und im Hostel waren auf jeden Fall alle sehr nett und am Abend haben wir dort Westliches (Lasagne und Fish & Chips) gegessen und unser Freibier eingelöst und die Happy Hour für einen Cocktail genutzt. Aus Kostengründen hatten wir mal wieder einen Schlafsaal mit Kapseln gebucht. Und man muss schon sagen Menschen können schon wirklich laut und dumm sein... 🙄

    Zwar ist der Text schon wieder länger als geplant, aber hier muss jetzt auch noch eine Zusammenfassung zu Vietnam 🇻🇳 dazu... 😉
    Im Großen und Ganzen hat uns Vietnam sehr gut gefallen, aber es wird wohl nicht unser Lieblingsland werden. Vielleicht lag es auch am Wetter im Norden, aber in Vietnam war es bisher am ehesten zu spüren, dass man als Tourist immer eine Sonderrolle bekommt, und zwar dass man mehr zahlen muss. Auch waren die Verkäufer, Händler, usw. oft nicht so freundlich. Da merkt man wohl auch den chinesischen Einfluss bzw. den schon länger anhaltenden Massentourismus 😝 Aber im Gegensatz dazu haben wir in Vietnam in Hanoi, Phong Nha und Hoi An bisher die freundlichsten und nettesten Gastgeber gehabt.
    Das Essen in Vietnam war sehr lecker, es gab auch mehr zu entdecken als nur die in Deutschland bekannten Gerichte, insbesondere beim Streetfood. Aber trotzdem war uns hier am öftesten nach westlichem Essen, da das Essen doch zu wenig herzhaft für uns war und doch am Ende bissl eintönig wurde. Im Süden war so gut wie jedes Gericht mit Zucker gesüßt. Schade war auch, dass zu wenig bzw. kein Koriander verwendet wurde.
    Weiterhin ist uns aufgefallen, dass die Vietnamesen sehr traditionell sind, und insbesondere der Kult zur Verehrung der Vorfahren ist sehr groß, es wird ständig symbolisches Geld verbrannt. Dies soll den Verstorbenen im Jenseits zu Gute kommen.
    Gerne möchten wir nochmals kommen, um die Berglandschaft im Norden zu sehen, denn da lässt sich vermutlich das noch ursprünglichere Vietnam abseits vom Massentourismus entdecken.
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  • Phnom Penh - Geschichtsstunde

    2020年1月18日, カンボジア ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach dem Frühstück im Hostel mit britisch angehauchten belegten Brötchen (Wurst, Bacon und Ei), ging es an diesem Tag auf zu einem etwas ernsteren Ausflug. Zunächst ging es zum wichtigsten der vielen „Killing Fields“, dem Choeung Ek Völkermord-Gedenkzentrum, und danach zum „Tul Sloeng Genozid Museum“, die beide die Hintergründe zur Terrorherrschaft der „Roten Khmer“ von 1975 bis 1978 dokumentieren.
    Nach dem Kambodschanischen Bürgerkrieg zwischen 1970 und 1975 kamen die Roten Khmer an die Macht und die Führungsriege unter Pol Pot, die bis zum Ende der Herrschaft geheim gehalten wurde, begann den Staat in einen kommunistischen Bauernstaat umzubauen. Alle Menschen wurden aus den Städten auf die Felder gebracht und mussten Zwangsarbeit auf den Reisfeldern leisten. Die Hauptstadt Phnom Penh wurde innerhalb von 3 Tagen von einer Stadt mit 2 Million Einwohnern zu einer Geisterstadt. Alle Menschen des Bürgertums, d.h. Intellektuelle, Akademiker, Ärzte, Künstler und sogar Menschen die einfach nur eine Brille trugen, wurden nach und nach systematisch umgebracht. Es wurden jeweils auch alle Familienangehörigen inklusive Kinder umgebracht. Die Anhänger der Roten Khmer waren junge Menschen vom Land, die keinerlei Bildung hatten und damit bestätigt sich mal wieder, dass nur Bildung vor solchen Taten bewahren kann.
    Und alle Beteiligten der Roten Khmer kamen danach auch einfach so davon. Die Roten Khmer waren als offizielle Regierung von Kambodscha von den meisten westlichen Staaten akzeptiert, darunter auch Deutschland. Erst im Jahre 2007 wurde ein internationaler Strafprozess begonnen und nur die wichtigsten Führungskräfte wurden, sofern noch am Leben, zur Rechenschaft gezogen.
    Auf dem „Killing Field“ wurden die Menschen aus dem Gefängnis in Phnom Penh ermordet. Es wurden keine Schusswaffen verwendet, da zu teuer, sondern Eisenstangen, Hacken, etc. um die Menschen zu erschlagen. Die Kleinkinder wurden gegen einen Baum geschlagen. Auf dem Gelände befinden sich noch heute die unzähligen Massengräber. Die dort getöteten Menschen kamen im Wesentlichen aus dem Gefängnis, das heute das „Tul Sloeng Genozid Museum“ beherbergt. Die ehemalige Schule wurde als das Gefängnis „S 21“ umgenutzt. Das Gefängnis wurde systematisch zur Folter und Erzwingung von Geständnissen genutzt, denn erst dann durften die Menschen getötet werden. Es wurden auch ausländische Personen Opfer. Die Ausstellung zeigt die noch verbliebenen Bilder der Opfer sowie auch die Einrichtung mit den Zellen. Und dazu die Erzählungen und Erklärungen des Audioguides. Teilweise wirklich verstörend, aber wichtig darüber zu informieren und so etwas in Zukunft zu verhindern. Der Schreckensherrschaft fielen ca. 2 Millionen Menschen zum Opfer, was in etwa 30 % der damaligen Bevölkerung entspricht. So ist fast jede Familie persönlich betroffen.

    Nach diesen ernsten Stunden, liefen wir noch durch die Stadt. Es ist wirklich sehr chaotisch, dreckig (vermüllt) und entsprechend geruchsintensiv in dieser Stadt. Auf den Gehwegen und Straßen werden überall Dienste oder Speisen bzw. Getränke angeboten. Da uns dies alles aktuell bei diesen heißen Temperaturen nicht so geheuer war, gingen wir in ein Restaurant namens „Kabbas“, um erst einmal ein Gefühl für die Kambodschanische Küche zu bekommen. Es gab Amok, ein Fischcurry, und Prahot Ktiss, einen typischen Dip. Es war sehr lecker! 😊
    Danach schlenderten wir nochmals über die Uferpromenade, vorbei an Gruppentanz und vielen Einheimischen. Zum Abschluss des Tages gab es dann noch im Hostel Cocktails.🍹
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  • Phnom Penh - Königspalast

    2020年1月19日, カンボジア ⋅ ☀️ 31 °C

    Bevor wir Phnom Penh wieder verlassen haben, schauten wir uns noch den Königspalast an. Es war ganz schön anzuschauen, aber das war’s auch schon. Auf dem Weg durch die Stadt fiel uns auf, dass sich hier ebenfalls alles auf der Straße abspielt. So gibt es z.B. Friseure, Reparaturservices für Roller und anderes und natürlich Essen und Trinken. Darauf haben wir aber im Moment noch verzichtet weil Phnom Penh eine ziemlich dreckige und stinkige Stadt ist. Auf dem Weg durch die Stadt fällt einem schon extrem auf, dass es einen großen Unterschied zwischen arm und reich gibt. Es gibt Shoppingcenter und Kaffees mit teuren Produkten, aber wir haben auch noch nirgends so viele Menschen auf der Straße leben sehen. Es gibt sogar ganze Familien mit kleinen Kindern, die betteln oder Müll sammeln.
    Nach all diesem Anblick sind wir als „reiche Touristen“ zum Frühstück/Mittagessen bei einer Bäckerei aus Paris, namens Eric Kayser, gegangen. Es war gut, mal ein herzhaft belegtes Baguette zu essen. 😊

    Mittags sind wir dann zurück zum Hostel, um auf unseren Bus nach Kampot zu warten. Die Busfahrt war okay. Der Bus war zwar in Ordnung (der Stuhl wackelte ein wenig und fiel auch einfach nach hinten auf die Person hinter uns, als ich ihn verstellen wollte... das sah lustig aus), aber die Straße war überraschend schlecht. Teilweise gab es sogar nicht einmal Asphalt. Im Großen und Ganzen erinnert uns das Land ziemlich an Myanmar. Es ist sehr vermüllt und viele Menschen leben in einfachen Verhältnissen.
    Am Abend, endlich angekommen nach einer längeren Fahrt als angekündigt (wen wunderts 😝), blieben wir am Abend im Hostel und hatten dort ein leckeres kambodschanisches Essen und noch Bier und Cocktails. Dort haben wir uns auch mit 2 Deutschen unterhalten...
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  • Kampot - Bokor Hill Station

    2020年1月20日, カンボジア ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einem leckeren Frühstück mit Avocado Toast und Bananen Porridge ging es mal wieder zur Abwechslung auf den Roller. Es ging zur „Bokor Hill Station“, einer verlassenen französischen Stadt auf einer Bergspitze. Um dort hin zu gelangen, muss man eine Stunde lang eine Serpentinenstraße durch den Dschungel hochfahren. Da die Straße in einem sehr guten Zustand war, hat das richtig Spaß gemacht. Einen Großteil der Ruinen dort konnten wir noch besichtigen, jedoch die Wichtigste, die des „Bokor Hill Palace“, leider nicht mehr, da sich dort seit 2018 ein Hotel befindet und es somit renoviert und nicht mehr zugänglich ist. Schade... auf dem gesamten Berg sind bereits ein hässliches Kasino und weitere noch leerstehende Gebäude vorhanden, da das Gelände an Chinesen verpachtet wurde. Es sollen dort sogar noch weitere Resorts und Kasinos entstehen...
    Abseits der hässlichen Neubauten, konnten wir jedoch noch die alten Ruinen der Kirche und zweier Villen, teilweise auch mit Graffiti-Kunst bestaunen. Außerdem besuchten wir auch einen alten Tempel, wo es auch eine schöne Aussicht gab. Cool war auch, dass wir auf dem Weg Affen getroffen haben, die einfach auf der Straße saßen.
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  • Kampot - Sightseeing

    2020年1月20日, カンボジア ⋅ ⛅ 30 °C

    Wieder zurück in der Stadt, hatten wir ein leckeres Mittagessen beim „Epic Arts Café“ mit Käsekuchen und Panini. Danach fuhren wir noch durch die Stadt und durch die Salzfelder. Zurück am Hostel machten wir eine kurze Pause und gingen dann zu Fuß nochmals los durch die Stadt. Es gab neben dem Duriankreisel auch noch viele nette Gebäude zu entdecken. Zum Abendessen gingen wir in ein Nudelrestaurant, wo alles handgemacht wurde.もっと詳しく

  • Kampot - Und nochmal Rollerfahren...

    2020年1月21日, カンボジア ⋅ ⛅ 32 °C

    Mal wieder gab es das gleiche leckere Frühstück, bevor es auch wieder mit dem Roller losging. Diesmal ging es Richting Osten. Als Erstes fuhren wir zu einem Wasserfall. Leider gab es dort kaum noch Wasser 🙈, aber wenigstens waren wir alleine und auch die Schmetterlinge dort waren toll! Danach auf dem Rückweg machten wir noch Halt bei Stromschnellen, die es allerdings aufgrund des niedrigen Wasserstands auch nicht gab... 😆
    Danach fuhren wir ein langes Stück, die asphaltierte Straße endete und es ging weiter auf nicht befestigten, staubigen Straßen... Selbstverständlich wurden wir da auch von Autos und LKWs überholt, so dass wir am Ende des Tages komplett in roten Staub gehüllt waren...
    Zum Mittagessen machten wir einen Stopp bei “Khmer Root Café” an einem See, wie wir erfuhren ein künstlicher See, von den Roten Khmer mit den Zwangsarbeitern gegraben. In dem Restaurant gab es ein extrem leckeres Essen, das beste das wir seit Langem hatten. Nebenbei gab es dort auch noch eine super nette britische Gruppe, die dort auch Halt gemacht hatten und mit denen wir uns dort sehr nett unterhalten hatten.
    Danach fuhren wir zum eigentlichen Ziel, nämlich der Pfefferfarm “La Plantation”. Dort wird der Kampot Pfeffer angebaut, der der beste Pfeffer der Welt sein soll... Wir nahmen an einer kostenfreien Führung und einer Verkostung teil. Dabei erfuhren wir, dass alle Pfefferarten von der gleichen Pflanze kommen. Der rote Pfeffer wird als reife rote Beere gepflückt. Weißer Pfeffer ist wie Roter, nur ohne Haut. Und der Schwarze sind die getrockneten, unreifen, grünen Körner.
    Dann hieß es wieder zurück über staubige und holprige Straßen nach Kampot. Auf dem Rückweg stoppten wir nochmals bei den Salzfeldern und haben neben den bizarren Salzformationen auch die Abendsonne genossen. Am Abend blieben wir dann im Hostel und tranken ein paar Bier mit Till aus unserem Zimmer.
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