• Dominik Horvat
  • Marko Kramer
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Weltreise

September 2019 Baca lagi
  • Bootsfahrt nach Luang Prabang - Tag 2

    4 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach dem Frühstück im Guesthouse ging es weiter mit dem Boot. Wir kamen extra früh um einen guten Platz zu ergattern, da es diesmal keine Platznummern gab. Das Boot füllte sich sehr schnell, so war es gut, dass wir doch 5 min früher losgegangen sind als geplant. Am Ende kamen auch noch zwei Frauen, die das mit der Sitzplatzreservierung nicht so ganz verstanden hatten und dann meinten wir saßen auf ihren Plätzen, obwohl es gar keine Nummern gab...
    Nachdem sich die eine noch neben uns hingequetscht hatte, war die Fahrt nicht mehr ganz so entspannt. Und allgemein muss man sagen, dass die Menschen aus den Industriestaaten sehr egoistisch sein können und kaum Platz gemacht haben, auch als unterwegs noch weitere Einheimische eingestiegen sind. Die könnten sich mal ein Scheibchen von den Menschen hier abschneiden, die eigentlich alle sehr freundlich und zuvorkommend sind.
    Bei schönem Wetter ging es aber dennoch auf dem Fluss ganz angenehm voran. Wir hatten uns gewundert, weshalb überall Sandbänke und Felsen zu sehen sind. Da eigentlich erst der Beginn der Trockenzeit war, sollte ja der Pegel noch hoch liegen. Wie wir erfuhren, haben die Chinesen einen Staudamm gebaut und seitdem fehlt in Laos das Wasser...
    Am Nachmittag erreichten wir dann das Ziel Luang Prabang. Am Abend gingen wir dann noch mit Jasmin und Philipp zum Nachtmarkt und hatten dort ein sehr leckeres Abendessen mit laotischen Spezialitäten. Danach genehmigten wir uns auch noch ein Bier in einer Bar... 😊
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  • Luang Prabang - Sightseeing

    5 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach einem einfachen Frühstück im Hotel, aber mit Baguette (!) starteten wir in den Tag. Für diesen Tag war Sightseeing in der Stadt angesagt. Neben Tempeln und dem alten Königspalast, war es super schön durch den Ort zu laufen mit der schöner Architektur der Häuser (sehr europäisch) und dem vielen Grün. Die Atmosphäre war entspannt und damit sehr angenehm. 😊
    Auf dem Weg durch die Stadt hatten wir auch ein Pain au Chocolat wie in Frankreich (es gibt viele Bäckereien in Laos) und eine leckere Nudelsuppe zum Mittag. Nach dem Besuch des wichtigsten Tempels mit sehr schönen Spiegelmosaiken gönnten wir uns einem leckeren Kaffee. Anschließend überquerten wir auch noch die temporär errichteten Bambus Brücken, welche in der Regenzeit zurückgebaut werden, und genossen den Sonnenuntergang am Flussufer.
    Am Abend gab es dann noch leckere Cocktails in der Happy Hour und ein Abendessen mit Jasmin und Philipp in der Fressgasse, erneut beim Restaurant „2 Hands“ vom Vorabend. Wir probierten verschiedene laotischen Spezialitäten, wie z.B. laotische Bratwurst, „Lab“, Salat „Lao“, Suri Nudeln, Curry und Klebereis, der in Bambuskörbchen mit Deckel serviert wird.
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  • Luang Prabang - Ausflug zum Wasserfall

    6 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 21 °C

    Da sich in Luang Prabang so einiges früh am Morgen abspielt, sind wir an diesem Tag mal wieder früher aufgestanden...
    Zunächst ging es zum Sonnenaufgang auf den Berg „Phu Si“. Jasmin und Philipp waren auch von der Partie. Danach ging es wieder herunter zum Morgenmarkt, der die lokalen Menschen mit allem Nötigem wie Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch versorgt. Darunter befinden sich aber auch exotische Dinge wie Ratten, Frösche, Schlangen oder Käfer. Wir beobachteten auch, wie 4 lebendige Ratten (sahen eher aus wie flauschige Hamster mit Rattenschwanz) den Besitzer wechselten. Sie wurden aus ihrem Korbkäfig in Plastiktüten umgepackt, welche dann zugeknotet wurden. ☹️
    Nach dem Streifzug auf dem Markt ging es zurück zum Guesthouse für das Frühstück, das wir mit Avoado und Tomate vom Markt ein wenig gepimpt hatten.
    Danach stand die Fahrt zum Wasserfall „Kuang Si“ mit Jasmin und Philipp auf dem Programm. Hierfür hatten wir uns ein privates Tuk-Tuk organisiert, vom Roti Stand (thailändischer/laotischer Crêpes) vom Vorabend.
    Auf der Fahrt sahen wir Dörfer, Feiern mit Musik und Kinder auf Rollern, was hier normal zu sein scheint...
    Am Nachmittag wechselten wir dann die Unterkunft (wir wollten verlängern, es war aber ausgebucht) und hatten noch einen Kaffee mit Blick auf das Treiben in der Hauptstraße...
    Zum Abendessen gingen wir zusammen in das Restaurant „Bamboo Tree“, wo wir nicht nur ein leckeres Menü genossen, sondern auch noch von einer sehr netten Kellnerin bedient wurden. Sie erzählte uns auch, dass es im Moment sehr kalt für die Laotischen Verhältnisse war (wir mussten echt schon teilweise frieren und auch wieder mehr anziehen) und ließ uns auch Laotischen Whiskey aus Reis probieren, den wir eher als Obstler bezeichnet hätten...
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  • Weiterfahrt nach Vang Vieng

    7 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 14 °C

    Die Nächte sind wirklich kalt mit Temperaturen unter 10 Grad. Die Leute hier sind auch nicht wirklich vorbereitet darauf. Es gibt keine Heizungen und richtige Fenster gibt es oft auch nicht... wir mussten daher ein wenig frieren, aber wir haben überlebt! 😊
    Nach dem Frühstück wurden wir vom Minivan abgeholt. Nach dem Einsammeln von noch weiteren Mitfahrern und mit einem dann voll beladenen Minibus ging es los über die Berge nach Vang Vieng. Dort angekommen, hatten wir erstmal ein super leckeres Mittagessen im Restaurant „OASIS“ mit Ausblick über die Stadt...
    Neben Planung, ein wenig Herumlaufen in der nicht allzu spannenden Stadt, und sitzen am Wasser passierte dann auch nicht viel mehr...
    Am Abend gab es dann noch, auch weil es abends sehr kühl wurde, eine sehr leckere Nudelsuppe zu essen (die bisher beste Brühe!).
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  • Vang Vieng - Tour

    8 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 22 °C

    Für diesem Tag entschieden wir uns für eine geführte Tour mit Höhlenbesichtigung sowie „Tubing“, Kayaking und Ziplining. Nach dem Frühstück wurden wir vom Tuk-Tuk abgeholt. In unserer Gruppe waren eigentlich nur Thailänder und ein englisches Päarchen. Zuerst ging es zur Elefantenhöhle mit einem Tropfsteinfelsen in Elefantenform. Sehr unspektakulär... danach ging es weiter zur Höhle „Tham Nam“ (Wasser-Höhle). Dort zogen wir uns auf Schwimmreifen (hier Traktorreifen) treibend in die Höhle, da diese größtenteils überflutet ist... am Ende liefen wir auch noch eine Runde durch ein nicht überflutetes Stück der Höhle. Insgesamt war es ein witziges Erlebnis. Wir waren jedoch froh wieder draußen zu sein und uns in der Sonne aufzuwärmen. Danach gab es dann Mittagessen, wo es sehr leckere Hähnchengrillspieße mit Ananas und süß-scharfer Marinade und dazu Reis sowie Baguette gab.
    Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Kayak 5 km auf dem Fluss „Nam Song“ von Norden in die Stadt Vang Vieng. Dies war sehr cool. Es ging vorbei an den Karstbergen und an Bars am Wasser. (die Überbleibsel von früher, wo noch auf dem Fluss getrunken werden durfte - dies wurde jedoch 2012 verboten nachdem zu viele Menschen gestorben waren)
    Nach der sportlichen Aktivität gab es dann noch das Ziplining am Rande der Karstberge, vorbei an Bäumen und Bergen. Dies war wirklich sehr cool. Zum Abschluss besuchten wir noch die angrenzende Blaue Lagune Nr. 1. Zum Baden war es uns allerdings schon zu kalt, da die Sonne schon hinter dem Berg verschwunden war...
    Am Abend gab es dann im Restaurant „Ladi“ Nudelsuppe, ein extrem leckeres Curry mit Kürbis und dazu Ingwertee zum Aufwärmen und wie immer ein Bier der einzigen Marke in Laos „Beerlao“.
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  • Weiter nach Vientiane!

    9 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 23 °C

    Yay! Tag 100 unserer Reise! 🥳 Nach dem Frühstück im Hostel besichtigten wir noch eine Höhle bevor es dann mittags weiter ging nach Vientiane. Auf dem Weg zur Höhle überquerten wir eine schöne Hängebrücke und erklommen die vielen, steilen Stufen zum Eingang. Es hat sich jedoch gelohnt, da die Tropfsteinhöhle wirklich sehr schön war, zumal wir so gut wie alleine on der Höhle waren und daher die Stille komplett wahrnehmen konnten... man konnte auch an einem Ende bis zu einer natürlichen Öffnung laufen, wo man eine schöne Aussicht über das Tal und auf die Stadt hatte.
    Zurück in der Stadt hatten wir ein leckeres vegetarisches Mittagessen bevor wir im Hostel auf den Minivan warteten. Mit Verspätung ging es dann los zur nächsten Destination. Der Fahrer versuchte die verlorene Zeit vermutlich wieder reinzuholen, so schnell wie er fuhr... Irgendwie scheint es in Laos nur Minibusse oder Minivans als Transport zu geben...
    Auf der Strecke begegnete man immer wieder Baustellen zu einer neuen Zugstrecke und auch Straßen... China baut und gräbt dabei das ganze Land um...
    Am Abend in Vientiane, besuchten wir den Nachtmarkt am Flussufer und hatten ein kleines Abendessen. Danach verweilten wir mit einem Bier noch ein wenig auf der Dachterrasse im Hostel. 😊
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  • Vientiane

    10 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 24 °C

    An diesem Tag stand ein wenig Sightseeing, Essen und Kaffee trinken auf dem Programm...
    Im Großen und Ganzen gibt es in Vientiane auch nicht allzu viel entdecken. Die Hauptstadt von Laos ist eher etwas verschlafen und wirkt wie eine Kleinstadt. Neben dem Siegestor, der Pagode „Pha That Luang“ und dem Tempel „Wat Si Saket“, der wirklich sehr schön war, gibt es nicht viel mehr zu sehen... Auf dem Weg durch die Stadt sind wir dann noch an einigen Botschaften und an offiziellen Gebäuden wie Ministerien vorbeigekommen. Überall gab es Schilder, die auf Rauchverbote hinweisen, so sahen wir „Smoke-Free“ Ministerien, Tempel und auch Parks. Und so kam es dass wir am Flussufer sitzend in eine "Zigarettenrazzia" verwickelt wurden. Angeblich wurde beobachtet wie wir dort rauchten. Plötzlich waren wir von 5 Polizisten umgeben, die auf Rollern herbeikamen und dessen Uniformen eher wie Faschingskostüme aussahen. Aber nach einer (mehrfachen) Durchsuchung nach Zigaretten wurden wir auch wieder in Ruhe gelassen. Es war jedoch eine komische Situation und worauf die Polizisten hinaus wollten war uns auch nicht klar. Möglicherweise hatten sie gehofft wir würden ihnen Geld zahlen, damit sie uns in Ruhe lassen. Dies macht die Stadt nicht weniger merkwürdig...
    Zum Mittag gab es Sommerrollen und einen „Crispy Rice Salad“. Super lecker! Am Nachmittag gab es dann noch einen Kaffee und am Abend genossen wir auf der Dachterrasse der Bar „Bor Pen Nyang“ den Sonnenuntergang...
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  • Busfahrt nach Phonsavan

    11 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 21 °C

    Um der etwas langweiligen Hauptstadt wieder zu entfliehen und zu unserem neuen Ziel, der Stadt Phonsavanh, zu gelangen, mussten wir uns auf eine Busfahrt begeben, die am Ende mal wieder länger und damit den ganzen Tag dauerte. Man könnte die Fahrt auch eher als „Irrfahrt“ oder ein „Hin und Her“ bezeichnen.
    Als erstes waren wir viel zu früh am Busbahnhof, weil die Abholung am Hostel schon um 7 Uhr war, der Bus aber erst um 9 Uhr losfahren sollte. Bei unserem Glück, fuhren wir dann natürlich wieder etwas zu spät los. Und dann begann die „slapstickartige“ Geschichte der Busfahrt... Denn nach der Abfahrt fuhren wir erstmal in die falsche Richtung und dann nach 5 Minuten direkt in eine Werkstatt. Der ganze Bus mit allen Passagieren. Alle waren verdutzt, auch die Einheimischen.
    Es schien so als wäre das Licht kaputt. Also wohl nix ernstes, also fuhren wir weiter. Dann auf dem Weg durch die Stadt hielten wir einige Male an um weitere Leute einzusammeln. Nach etlichen Stops um Fahrgäste oder auch nur Pakete einzusammeln, welche hier gerne mit dem Bus verschickt werden, hielten wir gegen Mittag an einer kleinen Busstation. Nach einer Diskussion dort signalisierte uns der Busfahrer, dass wir zum Mittagessen Pause machen. Allerdings fuhren wir dafür erstmal wieder 10 Minuten zurück in die falsche Richtung. Nach dem Mittagessen (es gab Nudelsuppe, da wir nix anderes bestellen konnten), ging die Fahrt in die falsche Richtung weiter. Nach ein paar Minuten hielten wir vor der nächsten Werkstatt. Hier wurde dann am Motor rumgewerkelt und irgend ein Teil ausgebaut. Danach ging die Fahrt endlich mal ohne größere Unterbrechungen weiter. Später haben wir dann noch gefroren, da es in den Bergen kälter wurde und die Laoten gerne mit offenem Fenster fahren.
    Abends kamen wir dann in Phonsavan an, checkten im Guesthouse ein und wärmten uns am Feuer, welches in einer Feuerschale aus einer alten Bombe brannte, sozusagen ein „Bombenfeuer“. 😝
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  • Phonesavanh - Tour zu den Steinkrügen

    13 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 21 °C

    An diesem Tag stand eine Tour zu den „Plain of Jars“ an. Nach dem Frühstück vom Bäcker mit Kuchen und Baguette ging es auf zur Tour mit Kong, dem Guesthouse Besitzer.
    Zuerst fuhren wir zum Tourismusbüro, wo wir mehr über den „Secret War“ erfuhren. Während es Vietnamkrieges wurde Laos zum meist bombardierten Land der Welt. Es wurden hier mehr Bomben abgeworfen als im kompletten Zweiten Weltkrieg. Eigentlich war Laos durch die Genfer Konvention ein neutrales Land. Allerdings beteiligten sich die USA an dem Bürgerkrieg zwischen König und Kommunisten in Laos. Wir erhielten Informationen zu den Gründen des Krieges und über die verwendeten Bomben und die Folgen.
    Dann fuhren wir zur ersten Fundstelle der riesigen Steinkrüge, die „Jars“. Es ist nicht bekannt weshalb diese aufgestellt wurden. Man geht jedoch davon aus, dass sie so etwas wie ein Grabsteine und Opfergabengefäße waren. Neben den Steinkrügen gab es dort auf dem Gelände auch ein Höhle und viele Bombenkrater. Ein Großteil dieses Gebietes ist noch immer mit Bomben „verseucht“ und nur bestimmte Gebiete sind bisher freigeräumt.
    Unser Führer Kong lockerte das alles auch mit lustigen Witzen auf, jedoch wurden diese am Nachmittag immer schlechter und auch nach der dritten Fundstelle wurde das ganze doch etwas langweilig... wenigstens hatten wir eine leckere Nudelsuppe zum Mittag und eine ganz nette Gruppe aus einer Südtirolerin, einer Deutschen, einem deutschen Päarchen aus Sachsen, einer pensionierten britischen 45 jährigen Investmentbankerin und zwe Französinnen, die so gut wie kein Englisch konnten...
    Auf dem Rückweg zur Unterkunft sahen wir dann auch noch die Reste eines alten sowjetischen Panzers.
    Am Abend hatten wir dann noch ein leckeres Abendessen beim Inder mit einigen aus der Gruppe des Tages. Es war sehr nett 😊
    Danach saßen wir noch um das „Bombenfeuer“ und auf einmal saßen dort 12 Leute, nur deutschsprechende und ein Kanadier...
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  • Wieder zurück nach Luang Prabang

    13 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 23 °C

    Da der Ort Phonsavan nicht wirklich ansprechend war, ging es nun wieder zurück nach Luang Prabang. Zwar hätten wir gerne noch ein Dorf angeschaut, welches die Bombenteile in die dortigen Gebäude verbaut hatte, jedoch sollte man sich bewusst sein, dass dafür die Bomben auseinandergebaut werden müssen und die Menschen dafür ihr Leben riskieren. So wollten wir dies dann doch nicht unterstützen, ebenso nicht die Souvenirs, die aus Aluminium aus den Bomben gegossen werden.
    Also so ging es wieder auf eine Busfahrt zurück nach Luang Prabang. Zunächst ging es durch Orte, welche durch Neubauten von Villen und Hochspannungsleitungen und auch eine große Anzahl von Pickups dominiert wurden. Später bzw. den Großteil der Reise ging es jedoch vorbei an ärmeren Dörfern und an wunderschönen Bergpanoramen. Dementsprechend lange dauerte auch die Fahrt über die kurvigen und holprigen Straßen...
    Abends in Luang Prabang gingen wir noch mit Vera, welche wir auf der Tour zu den Steinkrügen kennenlernten, auf dem Night Market Abendessen und auf ein Cocktail in der Utopia Bar. 😊
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  • Luang Prabang - Kochkurs

    14 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 22 °C

    Für den weiteren Tag in Luang Prabang, haben wir uns gedacht, machen wir doch mal was neues und haben an einem Kochkurs teilgenommen. Außer uns hat noch Franziska mitgemacht, eine Französin, welche aber halb Deutsche ist und daher perfekt deutsch spricht.
    Als erstes ging es auf einen lokalen Markt. Wir haben viele Dinge gefragt und die Zutaten eingekauft. In der Küche wurden uns alle Gerichte vorgekocht und dann durften wir eine Auswahl selbst kochen. Unsere Ergebnisse waren doch ganz gut. 😊 Leider war der Leiter des Kurses nicht der gesprächigste und hat uns auch nicht so viele Tipps gegeben. Aber es hat dennoch alles ganz gut geklappt. Die Asiatische Küche ist auch nicht die komplizierteste, da man eigentlich alles im Wok macht...
    Nach dem Kurs gingen wir noch durch die Stadt und besuchten das Heuan Chan Haus, ein altes typisches laotisches Haus, welches ein kleines Museum beinhaltet. Dort konnte man sehen wir die (etwas reicheren) Leute vor über 100 Jahren dort lebten.
    Den Abend verbrachten wir dann in der Bar Utopia, wo wir uns auch mit Franziska und ihrem Freund trafen... 😊
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  • Auf dem Weg nach Muang Ngoi

    15 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einem Kaffee und einem süßen Stückchen im Hostel wurden wir von einem Van abgeholt. Irgendwie waren wir aber zu viele Leute für das Auto. Es stellt sich jedoch glücklicherweise heraus, dass dies nur der Transport zum Minivan war. 🙈
    Morgens hing in dem Flusstal noch der Nebel drin, allerdings klarte sehr bald auf...
    Auf der Fahrt sahen wir mal wieder chinesische Bauaktivitäten, diesmal für einen Staudamm. Wir fuhren auch am bereits aufgestautem Fluss vorbei, dies geschah wohl erst kürzlich, da noch grüne Bäume und auch noch solide aussehende Hütten aus dem Wasser schauten.
    Ansonsten ist es auch immer wieder interessant das Leben der Menschen im Vorbeifahren zu beobachten. Da wird mal gearbeitet, mal vor dem Haus in der Sonne oder im Schatten gechillt und auch überall an Zäunen, Toren, Häusern und selbstverständlich auch an Wäschestangen Wäsche getrocknet.
    In Nong Khiau angekommen, informierten wir uns kurz und entschlossen uns dann doch noch am selben Tag mit dem Boot weiter nach Muang Ngoi zu fahren. Nach einer kurzen Pause, ging es auch schon los zur 1,5 stündigen Bootsfahrt durch die schöne Bergkulisse. Anschließend organisierten wir uns einen Bungalow mit Blick über den Fluss. Dort trafen wir dann auch Caro und Sandro, zwei Deutsche, mit denen wir dann zum Abendessen zur „Gecko Bar & Restaurant“ gingen. Dort gab es auch einen sehr leckeren Cocktail mit Lao Lao (einheimischer Rum) und Maracuja, und das zur Happy Hour! 😋
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  • Muang Ngoi - Wanderung

    16 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 26 °C

    Zum Frühstück im Örtchen Muang Ngoi gibt es zwei konkurrierende Frühstücksbüffets zur Auswahl, die eine große Auswahl an Essen bieten, und für 3 € bzw. 3,50 € einen bis zum Abend sättigen. Für den ersten Tag entschieden wir uns für das günstigere. Im Anschluss an das Frühstück wurden wir jedoch von der Frau auf der Gegenseite (blond gefärbte Haare und mit einem europäischen Mann sehr auffällig) angesprochen und so mussten wir ihr versprechen am nächsten Morgen zu ihr zu kommen.
    Gestärkt konnten wir dann zur Wanderung aufbrechen, die wir für diesen Tag zusammen mit Caro und Sandro zu nahegelegenen Dörfern und einer Höhle machen wollten.
    Als erstes besuchten wir die Höhle „Tham Kang“, in der wir mit Lampen ausgestattet bis zu einem unterirdischen Wasserfall wanderten bzw. kletterten. Diese Expedition war ein sehr cooles Erlebnis! 😊
    Danach gingen wir weiter zu einem Dorf in einem abgelegenen Tal. Wir kehrten kurz in einem Restaurant ein, wo wir auch zwei Schweizer trafen, die mit ihren Motorrädern von Europa bis hierher gefahren waren. Ansonsten war das Dorf sehr ursprünglich und wir erlebten die Dorfgemeinschaft beim Flechten von Körben, beim Neubau von einem Haus und anderen Arbeiten, wie dem Weben. Auch viele Tiere wie Hunde, Hühner, Enten und Schweine (auch Ferkel) konnten wir sehen. Auf dem Rückweg kamen wir auch noch bei einem anderen Dorf vorbei. Die Landschaft mit Bergen und Reisfeldern war ebenfalls sehr schön...
    Am Abend gingen wir dann noch zum Restaurant „Veranda“ und hatten leckere Currys und danach noch einen Cocktail beim „Riverside“.
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  • Muang Ngoi - Chillen + View Point

    17 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 27 °C

    Mal wieder gingen wir zum Frühstücksbüffet, doch diesmal zum bisschen teureren. Es gab selbstgemachte Kuchen und Baguette. Es war auch sehr lecker! Schön war auch, dass wir Besuch von einer süßen schwarzen Katze hatten.
    Ansonsten stand für den Tag nicht viel an. Wir chillten in der Hängematte und entspannten. Leider konnten wir die Zeit nicht wirklich damit nutzen Footprints zu bearbeiten, da das Internet zu schlecht war...
    Mittags gab es dann einen Banana-Kaffee-Shake. Das wollten wir unbedingt mal probieren, weil dort überall Frucht-Kaffee-Shakes angeboten werden. Wir wurden nicht enttäuscht, denn es war sehr lecker.
    Am späten Nachmittag machten wir uns dann mit Caro und Sandro auf zu einem Viewpoint über die Stadt um den Sonnenuntergang anzuschauen. Es war sehr schön und nach dem ganzen Tag Nichtstun tat es auch gut sich ein bisschen zu bewegen! 😊
    Zu Abendessen gingen wir in das Restaurant „Rainbow“, welches eine Terrasse mit Blick auf den Fluss hat. Es gab leckere Cocktails zur Happy Hour (mal wieder) und Gerichte mit frischem Fisch aus den Fluss.
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  • Zurück nach Nong Khiaw

    18 Disember 2019, Laos ⋅ ☀️ 28 °C

    Am letzten Tag wollten wir mal im Hostel essen, da morgens immer die Frau des Hostelbesitzers dasaß und auf Gäste wartete. Aber leider war das Brot „finish“, das heißt es gab keins mehr. Diesen Ausdruck benutzen gefühlt fast alle Laoten, auch wenn er ja nicht ganz korrekt ist... aber es is auch ein wenig lustig. 😊
    Somit gingen wir dann doch nochmals zum Frühstücksbuffet.
    Am Tag vorher hatte die Frau vom teureren Buffet kein Wechselgeld mehr. Sie schuldet uns noch ca. 1€, welchen wir abholten bevor wir dann gegenüber im günstigeren Buffet gefrühstückt haben. 😆
    Dann hieß es auch schon wieder Abschied zu nehmen von dem schönen Örtchen Muang Ngoi und die Bootsfahrt zurück anzutreten.
    Wir waren froh, dass wir ohne selbst zu schwimmen ankamen, denn das Boot war ein wenig undicht und das Wasser stieg immer höher. 🙈
    Am Nachmittag erkundigten wir uns nach Trekkingtouren und tranken anschließend einen Shake mit Caro und Sandro. Später gingen wir dann auch noch gemeinsam zum Abendessen (es musste mal sein und so gab es Burger für uns 😊) und danach zur Q-Bar, wo wir Cocktails tranken und UNO und Billard spielten.
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  • Trekking Tour - Tag 1

    19 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 27 °C

    Für die folgenden zwei Tage begaben wir uns auf eine 2-tägige Trekking Tour durch den Urwald, zu einheimischen Dörfern und zu einem Wasserfall. Mit unserem kleinen Rucksack ausgestattet ging es um 8.30 Uhr los. Unsere kleine Gruppe, bei der auch Shannon und Vaughn aus Neuseeland dabei waren, wurde von unserem Guide San angeführt.
    Unser Guide erzählte uns einiges über die Einheimischen und die Natur an der wir so vorbeigingen. Wir sahen große Spinnen, aßen kleine Früchte, die nach Zitrone schmeckten, probierten Maniok, den unser Guide ausbuddelte. Wir kamen auch vorbei an vielen wilden Bananenpflanzen, deren Früchte jedoch aufgrund ihrer Kerne nicht wirklich essbar sind. Lediglich die Blüten sind es. Die Lieblingsbezeichnung unseres Guides war „Same same, but different“, wobei das „Same Same“ wirklich viele Laoten gerne verwenden...
    Zur Mittagspause auf einer Farm von Einheimischen genossen wir in einer kleinen Hütte unser Mittagessen. Es gab Nudeln aus Bananenblättern. Danach ging es noch einige Stunden weiter durch den „Dschungel“...
    Am Nachmittag erreichten wir dann das Dorf mit unseren Homestay. Unsere Gastfamilie empfing uns nett. Und erstmal gab es einen laotischen Whiskey, genannt „Lao Lao“. Außerdem probierten wir als Snack eine Art Kartoffel, die roh wirklich super schmeckte!
    Nachdem wir ein wenig durch das Dorf gelaufen waren und das ländliche Leben begutachtet hatten, gingen wir gemeinsam zum Sonnenuntergang auf ein Reisfeld. Es war wirklich sehr schön dort.
    Danach gab es das Abendessen im Haus der Familie. Es gab gebratene Bambusschoten, Hühnchen, Gemüse, Klebereis und einige Runden Schnaps.
    Danach saßen wir noch ein wenig am Feuer. Und später spielten für uns drei ältere Männer noch traditionelle Musik auf ihren altertümlich anmutenden Musikinstrumenten.
    Dann um 8 Uhr fielen wir auch schon ins unsere Betten in der Bambushütte, die wirklich sehr schön hergerichtet waren, jedoch nicht wirklich bequem waren. Wie alle Laoten, schliefen wir nur auf einer dünnen Matratze auf dem harten Boden... und auch die Hähne und Hunde lassen einen nicht gerade schlafen...
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  • Trekking Tour - Tag 2

    20 Disember 2019, Laos ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht im Bambushaus, standen wir um ca. 6.30 Uhr auf. Zur gleichen Zeit begannen auch die Arbeiten am benachbarten Haus. Wir dachten sie würden das Haus abbauen und dann an neuer Stelle wieder errichten, es stellte sich jedoch heraus, dass das gesamte Haus als Ganzes versetzt werden sollte. So packten wir auch mit an das Haus an eine andere Stelle zu tragen. Das Bambushaus auf Stelzen war erstaunlich massiv gebaut, auch wenn es etwas windschief da stand, und war daher auch ziemlich schwer.
    Fast das gesamte Dorf war mit dabei (das mit einer Glocke herbei geholt wurde) und es wurde lautstark diskutiert, gemeinsam geschwitzt und auch gelacht. Man merkte, dass die Frauen das sagen hatten, da diese den Ton angaben, insbesondere zur endgültigen Lage des Hauses.
    Nachdem unsere Hilfe nicht mehr benötigt wurde, gab es Frühstück. Es gab Omelette mit scharfem Bananenblütendip, Gemüse und Klebereis. Danach bekamen wir auch noch der Tradition gemäß Armbänder (vergleichbar mit denen, welche man in Tempeln bekommt), die wenn man sie mindestens 3 Tage trägt Glück bringen sollen...
    Und dann ging es los zur Wanderung. Auf dem Weg probierten wir Pommelo und eine Art Himbeere und sahen eine Pflanze, die als Heilpflanze gegen Magenbeschwerden verwendet werden kann. Auf dem Weg passierten wir auch Reisfelder auf denen Kinder nach Mistkäfern unter der Wasserbüffelkacke suchten, da man diese auch gut essen kann, wie uns erklärt wurde.
    Zum Mittagessen kehrten wir bei einer Familie in einem Dorf am Fluss Nam Ou ein, wo es Auberginenpaste (so lecker!!!), Bambussuppe, Bohnengemüse, kleine Fische und irgendein Grünzeug vom Reisfeld gab. Gestärkt stiegen wir dann in ein Boot, das uns zur anderen Seite brachte. Nach der Bootsfahrt wanderten wir zu einem schönen Wasserfall, wo wir allerdings nur kurz ins Wasser sprangen, weil es so kalt war. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder zurück zum Fluss und aufs Boot. Eine kurze Bootsfahrt später, wechselten wir auf die Kayaks und paddelten das letzte Stück bis Nong Khiau. Da leider der Staudamm geschlossen war, gab es kaum Strömung und wir mussten uns etwas mehr anstrengen...
    Am Abend verabredeten wir uns dann noch mit Shannon und Vaughn zum Abendessen. Es gab leckeres Curry.
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  • Auf dem Weg nach Osten...

    21 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 24 °C

    Bevor es zur nächsten Weiterfahrt Richtung Osten ging, entschlossen wir uns früh morgens für den Sonnenaufgang auf einen Aussichtspunkt auf dem Berg zu gehen. Der Sonnenaufgang mit den Wolken am Himmel und dem Nebel im Tal waren wirklich sehr spektakulär. Da nur noch eine weitere Person, und zwar Tom, ein Tourist aus Tschechien, auf dem Aussichtspunkt war, war es wirklich idyllisch und wunderschön. Später kamen dann noch mehr Touristen, vor allem Einheimische und es wurde ziemlich voll und laut. Es hat sich wirklich gelohnt, obwohl wir nicht genug Zeit hatten bis zur Auflösung des Nebels zu warten...
    Nach dem Abstieg hatten wir dann ein Frühstück/Mittagessen im Delilah‘s mit Apfelstreußel und Hunmus. Sehr lecker! Danach gingen wir zum Tourenbüro, wo wir den Minivan nach Sam Neua gebucht hatten. Und natürlich mussten wir mal wieder auf den Bus warten... Mit 45 min Verspätung ging es dann jedoch los. Nach 30 min Fahrt bekam der Fahrer einen Anruf. Er stoppte. Es fiel der Ortsname Nong Khiau und die Laoten stöhnten. Somit war klar, dass irgendwas nicht stimmte... Und auf einmal wendete er und fuhr den ganzen Weg zurück. Am Ende landeten wir am Busbahnhof. Er hatte vergessen zwei Touristen einzusammeln. Es waren zwei Deutsche as Stuttgart, Sandra und Lars. Doch dann ging es endlich los!
    Die Busfahrt im überfüllten Mininbus auf der schlechten Straße war wirklich kein Vergnügen. Wir kamen jedoch nach 9 h Fahrt gegen Mitternacht in Sam Neua an.
    Dort am Busbahnhof entschieden wir uns dann kurzer Hand in dem dortigen Guesthouse zu bleiben, da in der Stadt wohl alle zu hatten. Für eine Nacht aushaltbar, aber bisher mit Abstand, das ekligste Zimmer, das wir jemals hatten. Wir hatten auch Besuch von einigen Tieren, wie Faltern und einer Kakerlake. Das Bett war unbezogen und sicherlich schon tausendfach benutzt. Das Bad bestand aus deinem Stehklo ohne Waschbecken. Naja, was soll man sagen. Wir schliefen in unseren Klamotten und waren froh, dass es nur eine kurze Nacht war...
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  • Vieng Xai - Höhlen

    22 Disember 2019, Laos ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einer nicht allzu langen Nacht, glücklicherweise, denn länger hätten wir in der Ekelunterkunft nicht bleiben wollen, zogen wir in eine andere Unterkunft um und gingen dann zu einem Café für ein kleines Frühstück. Danach schlenderten wir noch durch die Stadt und schauten uns den lokalen Markt an. Neben Haushaltswaren, Obst und Gemüse, wird auch Fleisch verkauft, darunter auch ein lebendes Nagetier, tote Ratten (die aufgeschnitten mit den Innereien da lagen) oder ein Teil von einem Gürteltier oder etwas ähnlichem...
    Der eigentliche Grund für den Zwischenstopp war der Besuch der Höhlen in Vieng Xai, in denen sich während des Vietnamkrieges die Anführer der kommunistischen Seite versteckt hielten und wo somit der Ursprung der heutigen kommunistischen Staatsform von Laos liegt.
    Nach einer 45-minütigen Fahrt erreichten wir den Ort. Da die Tour erst um 1 Uhr startete, schauten wir uns noch im Ort um und aßen in einem indischen Restaurant zu Mittag.
    Da die Höhlen alle ein wenig auseinander liegen, mieteten wir uns ein Fahrrad. Wir bekamen auch einen Audioguide, der wirklich äußerst gut die Hintergründe und das Leben in den Höhlen darstellte. Der Besuch hat sich wirklich sehr gelohnt! 😊
    Zurück in Sam Neua, gab es ein kleines Abendessen und dann endlich wieder ein ordentliches Zimmer...
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  • Nächstes Land: Vietnam

    23 Disember 2019, Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    An diesem Tag geht es nun weiter in ein neues Land, und zwar Vietnam 🇻🇳! Daher hieß es mal wieder zum Busbahnhof. Wir kauften das Ticket nach Hanoi und deckten uns noch mit leckerem laotischen Essen ein. Was für ein Gaumenschmaus zum Abschluss in Laos! 😊
    Zu unserer Überraschung ging die Busfahrt sogar früher los als geplant, aber das wurde schnell wieder relativiert, da der Bus etliche Stationen abfuhr um Waren einzuladen, die über die Grenze gefahren wurden... nach einer Weile ging es dann aber los zur Grenze... Der Grenzübergang war mal wieder ganz einfach und schnell vorbei. Kurz nach der Grenze gab es eine kleine Mittagspause, wo Bong geraucht wurde (nicht von uns) und ein netter Mann mit uns redete und uns die restlichen laotische Währung Kip in vietnamesiche Dong wechselte. Und dann begannen auch die Stopps zum Ausladen der Waren. Es gab auch einen Stopp zum Anziehen der Schrauben bei einem Rad...
    Dann auf einmal hieß es Buswechsel... Wir wechselten von unseren Minibus in einen Liegesesselbus. Es war sehr entspannt, liegend die Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen! 😊
    Die Straßenverhätlnisse in Vietnam sind wirklich deutlich besser als in Laos, so ging es nach anfänglichen Stopps schnell voran.
    Am Abend kamen wir in Hanoi an. Der Bus setzte uns ein bisschen außerhalb der Innenstadt an einer viel befahrenen Straße ab, aber glücklicherweise stand dort auch ein Taxi rum, das uns, nachdem wir den Preis runtergehandelt hatten, zur Unterkunft brachte. Nachdem wir dort eingecheckt hatten, sind wir noch ein wenig durch die chaotischen Straßen gelaufen (alles voll mit Roller hier) und haben noch eine Kleinigkeit gegessen.

    In Zusammenfassung zu Laos müssen wir sagen, dass es uns hier wirklich super gut gefallen hat. Die Menschen sind wirklich überaus freundlich und auch die Küche, insbesondere der Klebereis („Sticky Rice“), das Lap und der Lao-Salat, war wirklich super. Auch wirklich toll war, dass es endlich mal Brot in Form von Baguette gab und auch süße Stückchen bzw. Kuchen.
    Die asiatischen Länder sind doch sowieso alle gleich haben wir uns gedacht. Im Großen und Ganzen sind sie schon ähnlich, aber haben doch ihre Eigenheiten. Also ein bisschen „same same, but different“ wie die Laoten gerne sagen. Die Laoten sind auf jeden Fall stolz und benennen einfach alles mit „Lao“, so z.B. Beerlao, Lao Lao (Schnaps) oder Loti (anstelle von Roti, ein Pfannkuchen).
    Wirklich beeindruckend ist jedoch oft ihre Gelassenheit. Daher passiert es, dass die Angestellten oder Shopbetreiber auf ihrem Platz schlafen oder wenn etwas im Restaurant fehlt ihre Kinder im Pyjama zum Laden daneben schicken, um etwas zu kaufen... Gerne feiern sie auch ausgelassen, in Zelten auf der Straße mit lauter Musik.
    An manche Sachen gewöhnt man sich aber als Fremder nie. Das sind die Gockel und manchmal auch Hunde die einen viel zu früh aus dem Schlaf reißen, dass es fast nie Messer gibt, auch nicht für das Frühstück (dann muss man die Butter halt mit dem Löffel auf das Baguette schmieren) sowie, dass es kein Bewusstsein für Müll gibt und einfach alles entweder vom Boot hinter sich ins Wasser, oder beim Bus aus dem Fenster geworfen wird.
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  • Hanoi - Fröhliche Weihnachten!

    24 Disember 2019, Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Am ersten Morgen in Vietnam, in der Hauptstadt Hanoi, konnten wir kaum unseren Ohren trauen, als wir morgens einen Gockel hörten... glücklicherweise ist es nur einer und der Lärm der Straßen ist auch ziemlich laut, so dass er kaum auffällt.
    Nach dem Frühstück im Hotel, machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Es ist sehr chaotisch und es gibt viel zu entdecken. Auf dem Weg gingen wir auch zum Café Dinh, das schon immer „hipster“ war , bevor es überhaupt erfunden wurde, und probierten den berühmten Eier Kaffee („Egg Coffee“). Es war wirklich fantastisch!
    Zum Mittagessen gab es unser erstes Streetfood, und zwar frittierte Sommerrollen und Teigtaschen. Danach ging es dann los zu unserer Free Walking Tour. Die Tour war sehr nett und wir erfuhren einiges über die Stadt, die Vietnamesen und die Geschichte. Unsere Gruppe bestand insgesamt aus 6 Leuten, zwei Österreichern, zwei Spaniern und uns. Nach der Tour gingen wir auch noch zusammen zur „Captain Skybar“, wo wir mit Blick über die Stadt leckere (und teure) Cocktails schlürften. Danach schauten wir dann noch bei der Kathedrale vorbei, wo es eine Show mit Gesang und Tanz gab, bevor wir zusammen auch noch zum Abendessen gingen.
    Danach gingen wir beide dann noch einmal zurück zur Kirche und es gab dann sogar einen Gottesdienst unter freiem Himmel...
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  • Hanoi - Sightseeing

    25 Disember 2019, Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Für diesen Tag haben wir uns nichts spezielles vorgenommen. Von daher haben wir uns einfach treiben lassen. Nach dem Frühstück im Hotel brachen wir also auf Richtung Ho Chi Minh Mausoleum. Dabei ging es auch vorbei an vielen Botschaften und Regierungsgebäuden. Oft wurden dafür auch alte Kolonialgebäuden verwendet, die alle gelb gestrichen sind. Wie wir am Tag zuvor bei der Tour erfahren hatten, war in Vietnam Gelb früher nur den Herrschern vorbehalten und somit verwendeten die Franzosen diese Farbe auch um Ihre Machtstellung zu demonstrieren. Wir besuchten auch die alte Zitadelle, die wie die „Verbotene Stadt“ das Zentrum war. Dort trafen wir uns auch nochmals mit Cora und Lucas, aus Madrid.
    Danach ging es dann zu einem speziellen Restaurant. Ihr werdet uns wahrscheinlich für verrückt erklären, denn dort gab es Hundefleisch. Es war wie bisschen zäheres Schweinefleisch, aber ganz lecker. Wie wir erfahren haben, isst man Hund und Katze zum Ende des Monats um alles Schlechte des Monats loszuwerden. So haben wir das nun getan. Danach gab es auch noch einen asiatischen Nachtisch.
    Am Nachmittag liefen wir noch durch das französische Viertel und gingen nochmals auf einen Egg Coffee. Diesmal beim „Café Giang“, die dieses Getränk erfunden haben.
    Später chillten wir dann noch auf unserer Dachterrasse und am Abend gingen Essen zum Restaurant „Huang“, zu dem uns auch noch Christina und Xaver, aus Österreich begleiteten. Der Vietnamesische Pfannkuchen war super lecker! Danach gab es dann an der „Bia Hoi Junction“ noch ein gezaptes Bier („bia hoi“).
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  • Hanoi - Museum, Train Street, Food Tour

    26 Disember 2019, Vietnam ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach dem Frühstück ging es erst einmal in ein Museum. Wir besuchten das ehemalige französische Gefängnis, Maison Centrale genannt. Hier wurden politische Gegner inhaftiert, sowie später als es von den Vietnamesen übernommen wurde, amerikanische Soldaten. Es wurde dann als Hanoi Hilton bezeichnet. Auch John McCain war dort, nachdem sein Flugzeug angeschossen wurde, inhaftiert.
    Danach gingen wir zu einer schicken Café Kette „Cong Café“ für einen Kokosnuss Kaffee - sehr lecker!!! So viele gute Ideen hier, müssen wir dann alles mal in Deutschland ausprobieren. 😊
    Daneben besuchten wir auch noch den Literatur Tempel, sah aus wie in China, also nicht allzu spannend.
    Am Nachmittag gingen wir dann zur berühmten „Train Street“. Die Straße ist ja eigentlich seit Oktober gesperrt, aber wenn man ein Café besucht geht es doch. Als wir vor der Absperrung standen, sprach uns eine Frau an, ob wir zu ihrem Café mitkommen wollten. Wir sagten ja und sie nahm uns mit durch die Absperrung. Die Wachmänner waren nicht begeistert, aber sie schob uns durch und schimpfte kurz mit Ihnen. So läuft das also in Vietnam. 😉 So setzten wir uns mit einem Bier in das Café an den Gleisen... Glücklicherweise gab es auch ein Dach, da es mittlerweile zu regnen angefangen hatte. Nach ein bisschen Warten und Bilder machen kam dann auch der Zug. Es war wirklich sehr cool, so nah am Zug zu stehen.
    Am Abend hatten wir dann eine Streetfood Tour gebucht. Mit unserem Tourguide Violet hatten wir viel Spaß und besuchten verschiedene Lokale und probierten so allerlei. Sie erzählte uns auch einiges über die Eigenheiten der Vietnamesen. So z.B. sind sie ein bisschen crazy, aber auch ein bissl faul. Auch interessant war, dass die typische Fotopose der Asiaten mit den zwei Fingern aus Vietnam kommt. Es gibt zwei Erklärungen: Entweder steht es für „V“ wie in Vietnam oder die Zahl 2, die auf Vietnamesisch „hai“ heißt, und somit gleich zu „hi“ auf Englisch ist. Sie hat uns auch erzählt, dass es bei einer Hochzeit üblich ist, dass die Braut für die Schwiegermutter kocht und abgesegnet werden muss und der Bräutigam mit dem Schwiegervater Schnaps trinken muss.
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  • Hanoi - Street Art und mehr...

    27 Disember 2019, Vietnam ⋅ ☁️ 12 °C

    Für den letzten Tag in Hanoi hatten wir nicht mehr wirklich viel geplant. Wir sind einfach ein wenig herum gelaufen. Dabei haben wir neben einiger Street Art, auch eine alte Brücke besucht, die von Franzosen gebaut wurde. Und immer wieder haben wir Pausen gemacht bei Kokoskaffee oder Eierkaffee (Egg Coffee). Mjam 😋 (außer beim Cafe „The Note“ - der mit Abstand schlechteste Egg Coffee soweit, gehypte Instagram Locations sind halt doch nicht so dolle)
    Zum Mittag hatten wir dann eine heiße Nudelsuppe, weil es nach dem Regen am Vortag extrem abgekühlt hat. Und natürlich war es mal wieder so, dass alle Restaurants zu oder voll waren und wir daher ewig herumlaufen mussten. Irgendwie ist es bei uns immer so, dass wenn man einfach mal drauf los läuft, findet man nie was bzw. alles hat zu.
    Oft ist es auch so, dass wenn wir irgendwo hinkommen alles voll ist und sobald wir gehen ist fast alles leer. 🙄 Naja, soll uns das was sagen? 😆
    Am Abend besuchten wir dann noch den Nachtmarkt und liefen um den See „Hoan Kien“, da dort am Wochenende die Straße gesperrt wird und viele Leute dort tanzen und Musik machen.
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  • Halong Bucht - Kreuzfahrt - Tag 1

    28 Disember 2019, Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    Für den Besuch der Halong Bucht, östlich von Hanoi, haben wir uns was besonderes gegönnt, nämlich eine Mini-Kreuzfahrt. Naja so besonders auch nicht, da das hier eigentlich fast jeder macht (und die meisten Leute noch viel mehr Geld ausgeben, wir hatten die shabby Variante). So wurden wir morgens um 9 mit dem Reisebus vom Hotel abgeholt und sind erstmal eine Stunde im Kreis durch die Innenstadt gefahren. 🙄 Dann ging es über die (sehr gute) Autobahn nach Cat Hai zum Bootsanleger. Im Bus stellten wir bereits fest, dass in unserer Gruppe einige Franzosen waren, wovon die Hälfte natürlich mal wieder kaum Englisch konnte. Und erstaunlicherweise waren wir die einzigen Deutschen.
    Mit einem Beiboot wurden wir zu unserem Schiff gebracht, wo wir mit einem Teegetränk empfangen wurden und unsere Zimmer bezogen. Danach wurde uns ein mehrgängiges Mittagessen serviert, während das Schiff durch die schöne Bucht tuckerte. Anschließend ankerte das Schiff und wir fuhren mit dem Beiboot in eine Bucht, wo wir Kayak fahren durften. Danach konnten die mutigen (und die, die nicht gerade krank waren so wie Marko ☹️) noch vom Boot aus ins Wasser hüpfen und ein wenig schwimmen. Zurück auf dem Schiff gab es dann mehrere Runden Kokos-Vodka (sehr lecker) und ein paar Krabbenchips auf dem oberen Deck. Leider war unser Schiff hier nicht sehr gemütlich, die Schiffe ringsum hatten fast alle schöne Beleuchtung mit Lichterketten und so. Zur Happy Hour gönnten wir uns noch einen Mai Tai und frischten unsere französisch Kenntnisse ein wenig auf 😜
    Das Abendessen bestand wieder aus einem mehrgängigen Menü. Leider konnte uns das Essen nicht wirklich überzeugen, es handelte sich um eine Art Fusionsküche von vietnamesischer und westlicher Küche. Wir hätten lieber traditionelle Gerichte gehabt, denn das können die meist deutlich besser.
    Da alle sehr müde waren, sind wir alle nach dem Abendessen in die Kabinen verschwunden, die wirklich sehr gemütlich waren.
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