• Petra Eichhorn
  • Petra Eichhorn

Buonconvento, Italien 🇮🇹

Un’avventura di 13 giorni di Petra Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    5 maggio 2026

    Lauchheim

    4 maggio, Germania ⋅ ☁️ 21 °C

    Unterwegs Richtung Süden

    Heute klingelte der Wecker zu einer Uhrzeit, bei der selbst die Vögel vermutlich noch überlegten, ob sich Aufstehen wirklich schon lohnt. Um 6:15 Uhr waren wir jedenfalls startklar und rollten los. Die Straßen meinten es gut mit uns, sodass wir angenehm vorankamen und der Verkehr uns keinen Strich durch die Rechnung machte.

    Gegen 11:00 Uhr war es dann höchste Zeit für eine Kaffeepause irgendwo in der Ecke Hildesheim/Kassel. Eine kluge Entscheidung, denn auf langen Autofahrten sinkt unsere Laune ohne Kaffee ungefähr im gleichen Tempo wie der Füllstand im Tank.

    Am Nachmittag erreichten wir schließlich unser Tagesziel: Waldheim. Um 15:30 Uhr checkten wir im Hotel Roter Ochsen ein und freuten uns sehr über den Moment, in dem man das Auto abstellt und weiß: Für heute haben wir genug Kilometer gesammelt.

    Am Abend zog es uns in eine Pizzeria, wo wir mit sehr leckerer Pizza und freundlichem Service belohnt wurden – genau das Richtige nach so einem Reisetag. Danach spazierten wir noch ein wenig durch den Ort, schnappten frische Luft und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

    Zurück im Hotel wurde direkt noch das Zimmer für morgen gebucht. Wir reisen eben lieber mit Plan als mit Nervenkitzel. Anschließend landeten wir entspannt vor dem Fernseher und ließen den ersten Reisetag ruhig auslaufen.
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  • Gossensass

    5 maggio, Italia ⋅ ☁️ 12 °C

    Der Tag begann entspannt mit einem Frühstück um 7:00 Uhr, bevor wir kurz nach 9:00 Uhr in Richtung Reutte aufbrachen. Dort stand zunächst das übliche Reiseprogramm an: tanken und die Vignette kaufen – wenig glamourös, aber äußerst nützlich.

    Weiter ging es über den Fernpass. Die Strecke bot herrliche Ausblicke, besonders der Blick auf den See war ein schöner Moment unterwegs und machte die Fahrt noch abwechslungsreicher.

    Anschließend fuhren wir über die alte Brennerstraße weiter Richtung Brenner. Deutlich charmanter als die Autobahn und mit viel mehr Reisegefühl. Natürlich durfte auch ein Stopp im Outlet nicht fehlen – ein kleiner Wechsel von Bergpanorama zu Schaufenstern.

    Am Nachmittag erreichten wir Gossensass und bezogen unser Hotel. Nach dem Abendbrot war Entspannung angesagt. Der angekündigte Regen hielt sich zum Glück sehr zurück, dafür wurde es auf rund 1000 Metern Höhe überraschend frisch – die Jacke hatte plötzlich wieder ihren großen Auftritt.
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  • San Lorenzo, Buonconvento

    6 maggio, Italia ⋅ 🌧 18 °C

    Vom Regen in die Sonne

    Punkt 9:00 Uhr starteten wir nach dem Frühstück Richtung Süden. Die erste Etappe führte uns gemütlich über die Landstraße bis Bozen, bevor wir auf die Autobahn wechselten. Das Wetter war leider wenig kooperativ: Regen war unser treuester Begleiter und meldete sich mit einer Ausdauer zurück, die uns mehr als einmal am Timing zweifeln ließ.

    Hinter Bozen weitete sich die Landschaft; die flache Po-Ebene Richtung Modena zog an uns vorbei. Kilometer um Kilometer aus Feldern und kleinen Industriegebieten – unspektakulär eigentlich, aber diese langen Fahrten haben ja ihren ganz eigenen Rhythmus.

    Kurze Pausen für die Beine und den obligatorischen Espresso halfen über die monotone Strecke hinweg.

    Das Highlight folgte auf der RA3: Endlich verzog sich der Regen, die Sonne brach durch und bescherte uns die ersten echten Toskana-Momente. Sanfte Hügel und warme Farben – genau das Bild, das sofort Vorfreude auf die kommenden Tage weckt.

    Gegen 16:30 Uhr erreichten wir unsere Ferienwohnung. Nach dem Einrichten und einem gemütlichen Abendessen ließen wir den Tag bei einem Spaziergang ausklingen.
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  • Buonconvento, Toscana

    7 maggio, Italia ⋅ ☀️ 18 °C

    Während andere vermutlich noch friedlich im Bett lagen, standen wir schon mit Kamera und halb offenen Augen irgendwo in der Landschaft, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Und das frühe Aufstehen hat sich wirklich gelohnt: aufsteigender Nebel, weiches Morgenlicht und eine Stimmung, bei der man kurz vergisst, wie früh es eigentlich ist.

    Fast nebenbei lief Merlin mit und meldete innerhalb einer Stunde mehr als 27 Vogelarten. Offenbar waren nicht nur wir früh unterwegs.

    Danach wartete ein Frühstück, das keine Fragen offenließ – sehr gutes Buffet, dazu italienischer Kaffee, der zuverlässig alle Lebensgeister zurückbrachte.

    Weil man ja nie genug vorbereitet sein kann, schauten wir uns direkt schon den nächsten Fotospot für einen weiteren Sonnenaufgang an. Sicher ist sicher – morgens planlos durch die Gegend irren ist schließlich keine ernstzunehmende Strategie.

    Später bummelten wir durch Buonconvento, füllten unsere Lebensmittelvorräte für die nächsten Tage auf und kehrten anschließend nach San Lorenzo zurück. Nach einer kleinen Pause zog es uns am Abend natürlich noch einmal hinaus, um weiter die Gegend zu erkunden. Hier scheint hinter jeder Ecke schon das nächste Fotomotiv zu warten.
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  • San Lorenzo/ Val d’Orcia

    8 maggio, Italia ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Toskana von ihrer schönsten Seite

    Bereits um 6:00 Uhr morgens wurden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt – ein stilles Spektakel, das einen wunderbaren Kontrast zur Hektik des Alltags bildete. Nach dem Frühstück führte uns unsere Route gegen 10:30 Uhr tiefer in das Herz der Toskana, in Richtung Pienza.
    Erstes Ziel war das Podere Terrapille. An diesem geschichtsträchtigen Ort, bekannt als „Gladiator-Point“, verschwimmen Filmkulisse und Realität zu einem beeindruckenden Panorama. Ebenso malerisch präsentierte sich das Val d’Orcia auf unserem Weg zur Capella della Madonna di Vitaleta: Ein sattes Grün, aus dem immer wieder die leuchtend roten Felder des Inkarnat-Klees hervorstachen – gekrönt von der Silhouette Pienzas in der Ferne. Da die Kapelle für den Autoverkehr gesperrt ist, legten wir das letzte Stück bewusst zu Fuß zurück. Diese kleine Wanderung ist eine wohltuende Maßnahme, um die Stille und die besondere Atmosphäre dieses Ortes zu bewahren.
    Den Nachmittag widmeten wir der Entschleunigung. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Buonconvento zogen wir uns nach San Lorenzo zurück, um bei einem späten Mittagessen die Ruhe zu genießen. Später saßen wir bei einem Kaffee auf der Terrasse, ließen den Blick über den Pool schweifen und lauschten dem Gesang der Vögel.
    Als die Luft am Abend kühler wurde, brachen wir noch einmal zu einem gemütlichen Spaziergang auf. In der dämmernden Landschaft fand dieser ereignisreiche Tag einen perfekten, Abschluss.
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  • Val d‘ Orcia/Radicofani

    9 maggio, Italia ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf der Suche nach dem richtigen Belvedere

    Der Tag begann erst einmal gemütlich, denn draußen hatte der Nebel bis etwa 8:30 Uhr alles fest im Griff. Statt hektisch loszustürmen, saßen wir kurz vor 9 Uhr ganz entspannt beim Frühstück und warteten darauf, dass sich die Landschaft endlich zeigt. Irgendwann hatte der Nebel dann wohl Feierabend und machte Platz für blauen Himmel und die typischen Toskana-Hügel.

    Danach ging es los Richtung Podere Belvedere – zumindest war das der Plan. Dass es in dieser Gegend gefühlt mehr Podere Belvederes als Bäckereien gibt, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Also standen wir erst einmal am falschen Ort und durften eine kleine Zusatzrunde drehen. Nicht dramatisch, man sieht ja immerhin unterwegs auch hübsche Straßen.

    Am Ende fanden wir natürlich doch noch das richtige Podere Belvedere bei San Quirico d’Orcia – inklusive der berühmten Zypressenallee und genau dieser Bilderbuchkulisse, für die hier vermutlich täglich tausend Kameras gezückt werden.

    Nach so viel Landschaft wurde es erst einmal ganz praktisch: einkaufen, Mittagspause und Kaffee. Die wichtigen Dinge des Lebens eben.

    Erst gegen 18:00 Uhr fuhren wir weiter nach Radicofani, der sogenannten „verlassenen Stadt“. Ganz verlassen ist sie natürlich nicht, aber sie wirkt herrlich ruhig und ein bisschen so, als hätte hier jemand die Zeit auf halbe Geschwindigkeit gestellt. Alte Gassen, viel Naturstein und eine besondere Atmosphäre machten den Ort zu einem schönen Abschluss für den Tag.

    Fazit: erst Nebel, dann Verwirrung, später Kaffee und am Ende doch alles genau richtig. So darf Urlaub ruhig aussehen.
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  • San Lorenzo

    10 maggio, Italia ⋅ 🌧 17 °C

    Heute hatte der Regen offenbar Urlaubssperre und war einfach durchgehend im Einsatz. Nach dem Frühstück wurden zwar noch motiviert Pläne für den Tag gemacht, aber die konnten wir ziemlich schnell wieder begraben. Mehr als ein kurzer Einkaufsausflug war nicht drin.

    Danach lief der Tag eher gemütlich weiter: Mittagessen, etwas ausruhen und natürlich Nachmittagskaffee – bei dem Wetter fast schon Pflichtprogramm.

    Später haben wir noch versucht, Vögel zu fotografieren. Die waren allerdings vermutlich schlauer als wir und saßen irgendwo trocken unter Dach. Also blieb am Ende nur Fotos sortieren und dem Regen beim Dauerauftritt zuschauen.
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  • San Quirico d’Orcia

    11 maggio, Italia ⋅ 🌙 16 °C

    Mit einem gemütlichen Frühstück starteten wir in den Tag, bevor wir uns gegen 11:00 Uhr auf den Weg nach San Quirico d’Orcia machten. Der kleine Ort begeistert mit seiner hübschen Altstadt, alten Mauern und verwinkelten Gassen – genau richtig für einen entspannten Bummel.

    Wir schlenderten durch den Ort, schauten uns in Ruhe um und erledigten anschließend noch unsere Einkäufe. Ganz praktisch: erst Stadtbesichtigung, dann das Nützliche.

    Danach fuhren wir noch einmal zum Tor von Podere Terrapille. Beim letzten Mal standen dort gefühlt halb Italien und wahrscheinlich noch ein paar andere Nationen direkt davor, sodass an ungestörte Fotos kaum zu denken war. Diesmal hatten wir mehr Glück.

    Beim Tanken wartete anschließend noch eine kleine Lektion in italienischer Automatenlogik: Erst bezahlen, Kassenzettel ziehen und danach mit dem Code die Zapfsäule entsperren. Klingt simpel – sobald man das Prinzip einmal verstanden hat.

    Das Mittagessen verschob sich bis halb vier und lag damit irgendwo zwischen spätem Lunch und frühem Abendbrot. Danach war erstmal Ausruhen angesagt, bevor der Tag ganz entspannt vor dem Fernseher endete.
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  • Crete Senesi/Asciano

    12 maggio, Italia ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem Frühstück machten wir uns direkt auf den Weg in die Crete Senesi zu den bekannten Zypressen. Es ist eines dieser Fotomotive, die man schon hundertmal gesehen hat, aber vor Ort beeindruckt die Kulisse dann doch jedes Mal aufs Neue. Die Hügel wirken wie weich modelliert, und die Straßen ziehen sich so perfekt durch die Landschaft, dass die Zypressen dort stehen, als hätten sie selbst ein Gespür für die richtige Bildkomposition.

    Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder zurück – ein bisschen müde, aber sehr zufrieden. Danach war erst einmal Pause angesagt: einfach ausruhen und die Beine hochlegen. Zum Abendessen gab es eine einfache Gemüsesuppe, was nach dem Tag unterwegs genau das Richtige war.

    Beim anschließenden Sortieren der Fotos kam wie üblich die Frage auf, warum man von ein und derselben Aussicht eigentlich zehn verschiedene Varianten braucht.

    Den Rest des Abends haben wir ganz entspannt vor dem Fernseher verbracht und den Tag in Ruhe auslaufen lassen.
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  • Montalcino/Abrazzia di Sant‘Antimo

    13 maggio, Italia ⋅ ☁️ 14 °C

    Noch vor dem eigentlichen Start in den Tag standen wir schon mit Kamera und Argusaugen bereit – fest überzeugt, Wölfe fotografiert zu haben. Dann kam Thomas mit seinem Hinweis um die Ecke: „Das könnten auch Schakale sein.“ Also wurde aus dem gemütlichen Morgen spontan eine kleine Forschungsmission. Nach etwas Recherche stand fest: keine Wölfe, sondern tatsächlich Goldschakale. Und das Spannende daran – sie breiten sich zwar in Europa aus, wurden in der Toskana bisher wohl noch nicht gesichtet. Also haben wir kurzerhand eine Mail an die Universität in Verona geschickt, die sich mit solchen Sichtungen beschäftigt. Man weiß ja nie, wann man plötzlich unfreiwillig zum Hobby-Wildtiermelder wird.

    Danach haben wir erst einmal ganz entspannt gefrühstückt, bevor es auf Richtung Abbazia di Sant’Antimo ging. Dort oben, auf über 500 Metern, wurden wir mit eher frischen 11 Grad und Regen empfangen – nicht gerade das Wetter, bei dem man freiwillig die Sonnenbrille spazieren trägt.

    Die Fahrt dorthin war landschaftlich aber wieder ein kleines Highlight. Hügel, Weinberge und dazwischen gefühlt an jeder zweiten Ecke ein Weingut mit eigener Verkostung. In dieser Gegend scheint Wein nicht nur produziert, sondern regelrecht zelebriert zu werden.

    Das Kloster selbst war sehr beeindruckend und strahlte trotz des grauen Himmels eine besondere Ruhe aus. Pünktlich zur Besichtigung setzte dann auch der Regen ein – offenbar wollte das Wetter unseren kulturellen Ausflug noch etwas dramatischer untermalen. Danach ging es wieder zurück.
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  • San Lorenzo/Verona

    14 maggio, Italia ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen. Gegen 10:00 Uhr wurden wir herzlich verabschiedet, bevor wir über die SR2 Richtung Siena und anschließend auf die Autobahn nach Bologna starteten.

    Eigentlich klang das nach einer entspannten Fahrt, doch mehrere Unfälle machten uns einen Strich durch die Rechnung. Statt gemütlich Autobahn zu fahren, lotste uns das Navi über Landstraßen, durch diverse Umwege und gefühlt halb Florenz.
    Erst um 13:30 Uhr kamen wir bei Barberino wieder auf die Autobahn Richtung Bologna.

    Mit drei Pausen zogen sich die Kilometer ganz schön in die Länge, bis wir schließlich bei strömendem Regen im Crowne Plaza in Verona ankamen. Wenigstens steht das Auto trocken in der Tiefgarage.

    Nach dem Auspacken gingen wir noch ins nahe Einkaufscenter und fanden dort ein Steakhaus, in dem wir richtig gut gegessen haben. Der Rückweg zum Hotel fiel dann wieder ziemlich nass aus.
    Jetzt ist erst einmal ausruhen angesagt. Das Zimmer für morgen ist bereits gebucht.
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  • Verona/Brenner/Fernpass/Lautrach

    15 maggio, Germania ⋅ 🌧 10 °C

    Heute starteten wir etwas hektischer als geplant in den Tag. Um 8:00 Uhr ging es zügig los, denn es war Schnee angekündigt und mit Sommerreifen wollten wir lieber keine Experimente machen.

    Die erste Pause gab es an der Autobahn mit Cappuccino aus Pappbechern und einem geteilten Schinkenbaguette – einfach, aber genau richtig.

    Richtung Brenner wartete dann schon der nächste Spaß: rund 100 Kilometer LKW-Stau. Hinter Bozen wechselten wir deshalb auf die alte Brennerstraße Richtung Innsbruck, was sich als gute Entscheidung erwies.

    Zwischendurch meldete sich sogar die nette Mathilde aus San Lorenzo und fragte nach, wie wir vorankommen. Das fanden wir wirklich aufmerksam und es zauberte uns unterwegs direkt ein kleines Lächeln ins Gesicht.

    Den Fernpass erreichten wir gegen 13:20 Uhr. Volle Straßen, unzählige Motorradfahrer und Regen ohne Ende begleiteten uns weiter Richtung Füssen. Dort wurde noch eingekauft und anschließend nach einem offenen Lokal gesucht – leichter gesagt als getan, denn gefühlt hatte alles geschlossen.
    Zum Glück entdeckten wir in Lautrach direkt den Gasthof zum Rössle, der uns freundlich anlächelte und vor allem: geöffnet hatte. Dort gab es erst einmal etwas Leckeres zu essen, bevor wir ganz entspannt um die Ecke in unserer heutigen Unterkunft, dem Schloss Lautrach, eingecheckt haben.

    Nach diesem Reisetag fühlte sich das fast wie ein kleiner Sieg an.
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  • Lautrach/Essen

    16 maggio, Germania ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einem wirklich guten Frühstück starteten wir um 9:44 Uhr Richtung Ulm – gut gestärkt und mit dem beruhigenden Gefühl, dass man zumindest kulinarisch schon mal nichts falsch machen konnte.

    Die Fahrt lief erstaunlich entspannt, sodass wir um 10:43 Uhr bereits durch Stuttgart rollten. Ein kleiner Moment zum innerlichen Abhaken: Stuttgart geschafft, jetzt ist Heimat schon ein gutes Stück näher.

    Um 15:30 Uhr kamen wir schließlich zu Hause an. Wieder zu Hause angekommen, hieß es erst einmal: Auto ausladen, Taschen ins Haus schleppen und direkt die Heizung anstellen. Nach den kühlen Tagen fühlte sich das fast an wie die Rückkehr in eine private Wellnessoase – nur mit deutlich mehr Gepäck.

    Danach ging es noch einkaufen, denn der Kühlschrank war erwartungsgemäß nicht von allein voller geworden. Ein kleines Wunder, das offenbar immer noch auf sich warten lässt.

    Zum Abschluss gab es Abendessen und einen ruhigen Fernsehabend. Nach den vielen Eindrücken und Kilometern der letzten Tage genau das richtige Programm: nichts mehr müssen, einfach ankommen.
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    Fine del viaggio
    17 maggio 2026