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Norwegen 2026

A 22-day adventure by Thommes & Flo.. Read more
  • Trip start
    June 6, 2026

    Auf nach Norwegen 2026...

    June 6 in Norway ⋅ ☀️ 15 °C

    Moin  moin Ihr Lieben, die Schneede‘s sind wieder auf Tour :).

    Nachdem mir Flo 2024 Scotland gezeigt hatte, darf ich ihr 2026 Norwegen auf einer Rundtour näher bringen, und wer Bock hat darf uns gern die nächsten 3 Wochen hier auf FindPenguins begleiten.

    Am Donnerstag (ja, sehr kurzfristig😇, Danke Ma für schnellen leckeren Service 😋) bestellten wir bei Mama noch fix ihren Weltklasse Kartoffelsalat mit Frikadellen zum mitnehmen, damit wir nach der Anreise in unserer 1. Hütte gleich versorgt sind 😋.  Morgens um 06:45 h machten wir uns dann auf, Richtung Fähre Hirtshals - Kristiansand, und deckten uns vorsorglich bei der Abfahrt noch beim örtlichen Bäcker mit leGGer Backwaren für die Fahrt und den ersten Tag ein.

    Pünktlich angekommen an der Fähre bekamen wir beim „check in“ unsere Fährtickets und zusätzlich einen Voucher für einen Restaurant-Tisch incl. 2 x nordisches Buffet auf der Überfahrt. Ups, Überraschung, hatten wir im Winter so bestellt und jetzt komplett vergessen …. ein deutlicher Hinweis auf Urlaubsreif 😅
    Was sollen wir sagen, das Buffet lohnt sich sehr, und wir haben jetzt viel Verpflegung mit für die ersten Tage in Norwegen 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♀️🤣.

    Als 1. Tagesziel fuhren wir direkt von Kristiansand nach Lindesnes, dem Südkapp Norwegens, analog wie Fred und ich auf unserer Fahrradtour 2023.
    Schönes windstilles Wetter, klare Sicht, ein wirklich schöner Ort mit einem noch aktivem und zu besichtigen Leuchtturm und klasse Blick über’s Meer ...toller Auftakt 👍🏼

    Danach fuhren wir zu unserer 1. diesjährigen Unterkunft. Wir haben uns getraut ein kleines Hausfloss Nähe Flikka auf dem Loia zu mieten. Mut wurde mega belohnt: Etwas rustikal, sehr speziell und Hammer stimmungsvoll … die Bilder sagen mehr als Worte😍

    Bei einem kleinen (vom Gastgeber bereitgestelltem) Tonnenfeuer 🔥lassen wir unseren 1. Abend mit Blick übers Wasser und auf die Landschaft herrlich chillig ausklingen ….. 😊😊
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  • Weiter geht's nach Jørpeland / Region Preikestolen

    June 7 in Norway ⋅ 🌧 15 °C

    Hei, nach einer super entspannten Nacht auf unserem Hausfloß mit Panoramablick auf die tolle norwegische Landschaft machten wir uns gegen 11:00 Uhr weiter auf unserem Weg gen Norden.

    Die Strecke sollte uns heute über eine komplette Etappe (4. von Tonstad - Byrkjedal) der 2023 Fahrradtour führen. Mich reizte nochmal die Hochebene zu sehen und Flo unsere damalige urige und tolle Unterkunft in Byrkjedal mit Verkaufsshop zu zeigen.

    Wie angekündigt war das Wetter ab Nachmittag nicht mehr so prall, trotzdem übte die Landschaft einfach eine eigene schöne Faszination aus. Teilweise waren sogar wieder einige Schneefelder zu sehen. 

    Angekommen in Byrkjedal tauchte Flo tief in der Shop-Area des Gasthauses ein, und war schwer beeindruckt aber auch überfordert 😂. Ein riesiger Shop mit einem super schönen Ambiente. Die Verkaufsräume in denen hauptsächlich norwegische und regionale Produkte angeboten werden, sind an eine Bergwand angelehnt, und mit vielen nordischen Tieren ausgestellt 👌🏼

    Im Anschluss zeigte ich Flo noch wo Fred und ich vor 3 Jahren hier gewohnt haben, und dann haben wir uns auf zur Fähre Lauvvik - Oanis gemacht. Diese Fähre fuhr im Mai 2023 leider nicht. Jetzt getestet und als gut befunden, eine Topverbindung rüber nach Jørpeland, Region Preikestolen.

    Und dann trafen wir kurz vor unserer Hütte unsere Verstärkung für die nächsten paar Tage. Piedel wird die nächsten 3-4 Tage hier gemeinsam mit uns verbringen und gemeinsam hoffen, dass das aktuell schlechte Wetter uns einen guten Zeitpunkt für die Preikestolen-Tour offen lässt.

    Nach Einzug in die neue Hütte (alles okay) haben wir uns ordentlich festgeschnackt …drum der späte Footprint 😇… Bilder von heute gibt‘s morgen nachgeliefert 😅
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  • Jørpeland, Norwegen im Regen

    June 8 in Norway ⋅ 🌧 14 °C

    Hei, wie angekündigt, zieht heute ein großes Regengebiet über unsere Region rüber. Heut noch komplett problemlos für uns, da wir auch mal einen Tag in unseren Hütten verweilen und entspannen wollten …also heute 😊
    Ferienhaus ist gut, riesen Panoramafenster Richtung Fjord, wir lesen oder hören Musik oder lassen die Seele einfach baumeln und schauen raus, total okay.
    Ein kleines, relativ trockenes Zeitfenster haben wir genutzt, um eine kleine Runde zu Fuß durch unser Dorf zu drehen und mal unten am Wasser vorbei zu schauen.
    Dann stellten wir fest, dass Dauerregen teuer sein kann!?!
    Nachmittags sind wir in die kleine Innenstadt von Jørpeland gefahren, und haben mal ganz unverbindlich in 2 Outlet- und Sportgeschäften reingeschaut. Ja, die Norweger verkaufen auch schöne Sachen, und wir haben alle etwas gefunden 🙈🤣
    Abends gab‘s dann eine leckere Bolognese und nach abschicken dieses Footprints gönnen wir uns noch einen kleinen Einstieg in die Nachfolgeserie von Yellowstone, der Dutton Ranch 🤠
    Das war‘s für heute, morgen passiert bestimmt wieder mehr 😉
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  • Lysefjord, Stavanger und shoppen die Zwote

    June 9 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

    Hei, der Tag begrüßt uns wie der Letzte, nur etwas intensiver, mit Dauerregen und grau in grau … aber ja nicht unerwartet, die Wetterapps haben nix anderes versprochen 🙄
    Trotzdem haben wir uns schon gestern entschieden eine Bootstour von Stavanger in den Lysefjord zu buchen, wohlweislich mit Überdachung 🫣. Wir entschieden uns mit Kolumbus, der norwegischen Buslinie nach Stavanger reinzufahren. Total praktisch, da die Bushaltestelle direkt vor dem Haus liegt. Der Weg führt durch den 14, 4 km langen Ryfylketunnel, dabei fährt man max. 292m unter der Wasseroberfläche……technisch gesehen super beeindruckend und faszinierend 👌🏼
    In Stavanger (wir sprechen es aus Spaß wie die Marval-Avangers aus 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️ … macht vielleicht der Dauerregen 🤣) angekommen, hatten „wir“ noch 2 Stunden Zeit zum shoppen. Was soll ich sagen, es gab Nobelschröder-Brands u.a. Norrøna, von denen hatte ich noch nie wad gehört! Die Frauen hatten dennoch ihren Spaß und waren selbstverständlich erfolgreich 🤔😂…ich gebe aber zu, schöne Teile was die Beiden da gefunden haben.

    Nun aber zum Hauptteil:
    Die Wetterapps stellten ab 15Uhr trockenes Wetter in Aussicht, unsere gebuchte Tour war somit vom 15:00 - 18:30Uhr geplant. Hmm, der Regen war dann doch bis 17:30 Uhr ausdauernder - aber wir Schleswig-Holsteiner kennen ja kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Sprich wir hatten passend gekleidet trotzdem 🌧️ einen tollen Ausflug! Das Boot hatte einen komplett geschlossenen und warmen Fahrgastraum, und bei Bedarf geräumige Außenflächen. Wir wurden überwiegend mit E-Antrieb durch den Fjord gefahren. Dabei konnte der Capitano aufgrund der steilen Felswände und dann sofortiger Wassertiefe sehr dicht an Sehenswürdigkeiten heranfahren. Wir fuhren bis zu dem Highlight der heutigen Tour, dem Hengjanefossen-Wasserfall, auch genannt Whisky-falls (es ist Kult ein Glas unter den Wasserfall zu halten und ihn anzuzapfen).
    Wir werden fast direkt unter den Wasserfall gefahren, sehr beeindruckend! 😲
    Vom Preikestolen war bei dem heutigen Wetter leider nix zu sehen, es war trotzdem ein lohnender Ausflug nicht nur shopping-mäßig ;-))
    Als wir wieder in Stavanger einliefen lies sich auch die Sonne endlich wieder blicken, und wir konnten den Tag mit schönem Blick auf das Wasser von unserer Terrasse ausklingen lassen 😊😊😊
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  • Preikestolen

    June 10 in Norway ⋅ 🌧 9 °C

    „God Morgen“ hieß es heute schon um 04.30! Vier-dreißig 😲😉
    Da das Wetter weiter nordisch hart durchwachsen bleibt, und heute die letzte sinnvolle Möglichkeit für uns war auf den Preikestolen zu kommen, mussten wir früh raus um ein Zeitfenster mit Chance auf Fjordsicht zu bekommen.
    Ziel war es um 07:30 Uhr oben zu sein: Das hieß, 04:30 Uhr wecken, 05:00 Uhr Abfahrt zum „Basecamp-Preikestolen“, spätestens 05:30 Uhr Start mit der Wanderung/dem Aufstieg 😁
    Und man lese und staune, dass hat alles top geklappt, und wir waren um 07:10 oben.
    Während des ganzen Aufstieges waren wir „am zittern“ und im Ungewissen, ob wir Sicht zum Lysefjord bekommen werden. Die Wetterlage war einfach instabil, und die Erfahrungen aus 2023, als es oben schlechter war als angekündigt, verunsicherten. Knapp 400 Meter vorm Ziel kam die Gewissheit, wir werden belohnt, die Sicht ist überwiegend frei 😊😄😆
    Und für die Eindrücke da oben spare ich mir jetzt das Geschreibsel und lasse stattdessen die Bilder sprechen 😊🤩😍

    Die, die uns länger kennen wissen, dass der Preikestolen immer ein besonderer Ort für Gunnar,  den verstorbenen Bruder von Piedel, war. Piedel war es eine Herzensangelegenheit Gunnars „Reisestrohhut“ mit zu diesen besonderen Ort zu nehmen, und einen schönen Platz dafür hier oben zu finden. Ein besonderer, bewegener und auch schöner Moment 😊. Gunnar, Du warst irgendwie wieder dabei.
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  • Fahrt von Jørpeland zum Sognefjord

    June 11 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    So, nachdem wir gestern auf dem Preikestolen tolle Sicht hatten, konnten wir heute mit einem guten Gefühl Jørpeland verlassen und uns weiter gen Norden aufmachen.
    Piedel startete etwas eher als wir mit ihrem „Autowagen“, um wie geplant ihre Campingtour zu starten. Schön war die gemeinsame Zeit … und es werden unsere Wege sich in Norwegen noch einmal treffen …es wird noch nicht gespoilert wo, aber es wird morgens gegen 6.00 Uhr sein 😁
    Flo und ich machten uns dann gegen 10:30 Uhr auf den Weg, es lagen immerhin 380 km vor uns. Google-Maps kalkulierte dafür 7 1/2 Std 😳. Ja in Norwegen brauchst Du Zeit um Strecke zu machen. Es ging auch mit dem Auto viel rauf und runter, und 3 Fähren nahmen auf der Strecke auch viel Zeit von der Uhr. Die Wortbeiträge meiner Beifahrerin Flo waren fast auf der gesamten Fahrt sehr eindimensional … „wow, ist das schön hier“ …. „guck doch mal wie schön das ist“ … „wie unglaublich schön ist das hier“ …usw …usw! Aber was soll ich sagen, Recht hat Sie 😄
    Sehr besonders war dann noch die Route durch das Stølsheimen Naturreservat, vorbei an dem 1060 m hoch gelegen Gebirgssee Skjelingvarnet hin zum großen Sognefjord.
    Angekommen um 19:00 Uhr in Balestrand checken wir in unsere kleine aber schöne Ferienwohnung ein und machten uns dann nochmal auf in den Ort um was zu essen und nicht selber noch kochen zu müssen.
    Ein kleines Tagesfazit: Norwegen ist auch ein schönes „Reiseland“! Damit meinen wir, das Reisen und Fahren durch die Landschaft ist schon Urlaub pur!
    So, “nu aber af in de Puch!“ 😊
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  • Von Balestrand nach Stranda

    June 12 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Hey, heute war der 2. Tag in Folge, wo wir etwas Strecke gen Norden machen wollten.
    Un 10:00 Uhr starteten wir mit einen Schlenker am Sognefjord entlang mit dem Ziel einer kleinen Waldhütte Nähe Stranda, ca. 340 km. Leider war das Wetter heute erstmal wieder nicht auf unserer Seite. Der Himmel war auf dem Großteil der Strecke grau in grau und häufig nieselte es auch. Die Natur ist dann immer noch beeindruckend, entfaltet jedoch nicht seine kräftige Farbenpracht und ganze Faszination.
    Wir genießen das alles immer noch, auch intensiv, doch nach ein bisschen mehr Sonne junkern wir schon.
    Die letzten 2 Stunden der Tour wurde des Wetter dann endlich besser und am Ende der Route führte ein holpriger Weg uns hoch durch einen Wald zu unserer neuen Bleibe, Eine schuckelige Hütte, einsam und schick hoch überm Fjord gelegen 😊
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  • "For et drittvær"* & Briksdalsbreen

    June 13 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    „For et drittvær“* &  Briksdalsbreen

    Hei zusammen,
    puh, das war ein schwer zu planender Tag heute 🤔
    Das Wetter war heute „drittvær“, was in etwa „Schietwetter“ heißt 🙄
    Um unsere Hütte herum war es heut Morgen etwas nebelig, drum lieber Frank, kein Erfahrungsbericht von Kaffee draußen mit Blick auf den Fjord 🤷🏼‍♂️😔. Für Insider und Norge-Expörden, vor unserer Hütte liegt der Storfjord, quasi der "Zulieferer“ zum berühmten Geirangerfjord.
    Aufgrund der mehr als durchwachsenen Wetterlage haben wir etwas länger überlegt welche Unternehmung heute Sinn macht, und haben uns dann für einen Besuch des knapp 100 km entfernten Briksdalsbreen (Nebenarm des größten Festlandgetschers Europas, dem Jostedalsbreen) entschieden. Dort sollte nachmittags bis 16 Uhr ein größeres trockenes Wetterfenster sein. Doch leider waren die Wetterberichte (auch ein Norwegischer) mal wieder komplett im Lottomodus….ein Treffer war nicht dabei 🙈. Ich kürze es ab, wir hatten 2/3 der Auto-Strecke und dann bei Ankunft richtig durchgehenden Regen ohne Aussicht auf Besserung 🌧️🌧️🌧️.
    Im Auto überlegten wir dann noch kurz, „wollen wir da wirklich raus“, haben uns dann zum Glück für die kleine Wanderung zum Gletscher entschieden. Auch im Regen,  fantastische Eindrücke von einer unglaublich beeindruckende Natur. Anhand von Schildern auf dem Weg konnten wir erkennen, wie ausgeprägt der Gletscherarm vor 250 Jahren noch tief ins Tal reichte. Insbesondere hat er sich in den letzten 50 Jahren nochmal krass „zurückgezogen“, wie es hier genannt wird!
    Trotz Nässe, es hat sich wirklich gelohnt! Zurück am Auto erstmal raus aus den Regenklamotten, Sitzheizungen an, und ab zurück zu unserer schönen Waldhütte!
    Abends haben wir uns dann an unsere Restbestände der mitgebrachten Steaks 🥩 🔥 rangemacht, und mit Ofengemüse (abgeguckt bei Piedel😋) ergänzt. Nun lassen wir den Abend entspannt und lecker vollgefuttert, mit beeindruckenden Eindrücken im Kopf ausklingen 😊😊
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  • Gairanger & Gairangerfjord

    June 14 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Hei, heute hatten wir uns eine richtig schöne Rundtour vorgenommen, die Wetterprognosen waren gut … und sie haben endlich auch gehalten  🎇 😁
    Wir nahmen wieder Verpflegung mit für unterwegs und fuhren 15 min runter zum Fähranleger nach Stranda. Dort mussten wir die erste Fähre des Tages nehmen um nach Liabygda überzusetzen. Wir waren ca. 10 min vor Abfahrt am Fähranleger und konnten die kleine Pause nutzen, um unsere Gesichter in die Sonne zu halten - wie schööön 😎😎👍🏼
    Auf der Fähre dann Flo‘s Norwegenpremiere! Abwohl es nur eine 13 minütige Überfahrt war, gab es Svele an Bord 😄. Für Nicht-🇳🇴-Insider, Svele ist ein überwiegend süßer norwegischer Eierkuchen, der traditionell gerne auf Fähren angeboten wird. Dann ging’s fix ein paar Kilometer weiter zur Fähre Linge - Eidsdal, und auch die setzte uns in gut 13 Minuten über. Schon bis hierher konnten wir viele tolle Landschaftseindrücke aufnehmen.
    Doch nun ging es so richtig los: Wir fuhren die Landstraße Richtung Geiranger entlang und konnten von 625 Meter Höhe die ersten Blicke auf den Geirangerfjord erhaschen! Ab dem Moment, wo sich die Straße in Serpentinen runter nach Geiranger schlängelt, werden die Aussichten auf den Fjord immer spektakulärer und beeindruckender. An einen Stopp gab es die Möglichkeit die Straße nochmal 300 m ins Gelände zu verlassen, was sich enorm gelohnt hat. Weitere tolle Blickwinkel, nur ohne „Mit-Touris“ 😁) …genießen!
    In Geiranger angekommen haben wir das Touri-Nest schnell passiert und sind weiter zum Storsæterfossen gefahren, ein Wasserfall hinter dem man laut Web lang wandern kann. Gut 1,8km vor dem Wasserfall fanden wir einen kleinen Resthof mit Gastro-Betrieb und Parkfläche. Für schlanke 200 NOK (18 €) 🙈durften wir unser Auto dann dort auch parken. Ey, und dann hab ich mich vertan, der Weg zum Wasserfall war ein bisschen Preikestolen-Wanderung in klein, nur völlig unerwartet 🥵 Aber es hat sich sooo gelohnt - seht selbst auf den Bildern!
    Zum Abschluss des Tages haben wir für den Weg zurück eine Autofähre komplett über den Geirangerfjord bis nach Hellesylt gebucht. 75 Minuten fantastische Fährfahrt durch diesen berühmten Fjord, und das Wetter spielte mit. Ein grandioses Erlebnis! Auch hier, die Bilder sagen mehr als Worte!
    Nach einer gefühlt viel zu kurzen Fährfahrt ging es dann über 30 km zurück zu unserer tollen Berghütte, wo wir den tollen Tag jetzt erstmal dauergrinsend sacken und ausklingen lassen 😊😊
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  • Von Stranda nach Trondheim mit Highlghts unterwegs

    June 15 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Hei ihr Lieben,
    heute geht‘s weiter und wir verlassen auch mit ein bisschen Wehmut unsere zauberhafte Waldhütte in der Nähe von Stranda. Ziel soll heute Trondheim sein. Doch Norwegen wäre nicht Norwegen, wenn es nicht ein paar nette Highlights unterwegs zu inspizieren gäbe 😁
    Wir starteten um kurz vor 9h von unserer Hütte um bereits 09:15h mit der Fähre in Stranda über den Storfjord überzusetzen. Nach 35km legten wir unseren 1. Fotostop am Gudbrandsjuvet ein. Ein schöner kleiner Wasserfall mit einem tief ins Gestein eingeschnittenes Flußbett. Sehr schön anzuschauen 👍🏼. Als dann 3 Busladungen Touris ausgekippt wurden 😉 haben wir uns schnell weiter auf den Weg gemacht 😅
    Dann passierten wir den Trollstigen, eine der berühmtesten Gebirgsstraßen Norwegens. Es ist nicht die Höhe (850m üNN) die diese Straße ausmacht, sondern die Serpentinen und die krasse Landschaft drumherum! Bei diversen Stops saugten wir die Natur förmlich auf … und machten das eine oder andere Foto 😇. Flo als Norwegen-Einsteigerin war schon sehr geflashed von dieser intensiven, besonderen Landschaft 🤩
    Dann bauten wir noch die Atlantikstraße in unserer Route nach Trondheim mit ein, eine Passage die Fred und ich 2023 auch mit dem Velo genutzt haben. Es ist ein faszinierender Brückenkomplex aus 8 Brücken, welcher einen gefühlt über knapp 8km über diverse kleine Inseln am Rande des Atlantiks führt. Wir entschieden uns nicht über Kristiansund weiterzufahren, sondern drehten in Kårvåg und überquerten die Brücken ein 2tes Mal jetzt von der Nordseite. Nicht uninteressant, auch diesen Blickwinkel von der Gegenrichtung her zu erleben.
    Über die gesamte Tour spielte das Wetter überwiegend gut mit, sodass wir gegen 19h zufrieden und voll mit schönen Eindrücken unser Hotel für 2 Tage in Trondheim beziehen konnten.
    Wir gehen jetzt nochmal kurz in die Stadt … das heißt für Euch, Fotos werden erst später (oder morgen) sortiert und hochgeladen 🤷🏼‍♂️😊😊
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  • Trondheim

    June 16 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Hei aus Trondheim,
    heute  verweilten wir einen Tag in Trondheim. Da Piedel auf einem Campingplatz in der Nähe übernachtete, verabredeten wir uns auf eine gemeinsame Tour durch die Stadt.
    Nachdem wir morgens ein dickes AIDA-Schiff von unserem Hotelzimmer aus einlaufen sahen, schauten wir uns zuerst gemeinsam den Hafen an.
    Und dann schlug die Shopping- Falle bei uns wieder hart zu, bei allen Dreien 🙈🙈🙈.
    Das Sortiment einiger Läden ist einfach zu gut! …und sind wir Label-fixiert? …nein, gar nicht 😇😇😇🤣. Klamotten von Arcteryx, wieder Norrøna und für uns neu entdeckt Houdini, wanderten in die Einkaufstaschen und wurden im Hotel gelagert.
    Danach ließen wir die Kreditkarten stecken und konzentrierten uns dann doch noch mal auf die Stadt selbst. Als Erstes schauten wir uns den Nidarosdom an. Sowohl von außen als auch innen, sehr schön und beeindruckend. Danach gingen wir noch ein bisschen durch den Marinenpark Richtung Gamle bybro (Brücke), überquerten den Nidelva und ließen das wunderschöne Stadtviertel Bakklandet mit seinen bunten Holzhäusern, Cafés und der alten Stadtbrücke auf uns wirken. Wirklich schön, mit einem ganz eigenem jungen Flair (viele Studis)
    Dann verabschiedeten wir uns von Piedel, sie zurück mit Bus zum Campingplatz und wir zum Hotel. Bald sehen wir uns zu unserem verabredeten Termin morgens um 06.00 Uhr ja schon wieder 😊😉
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  • Von Trondheim nach Mosjøen

    June 17 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C

    Hei leeve Lütt,
    heute steht eher Autofahrt als Sightseeing bei uns an. Wir wollen heute Meters machen Richtung Lofoten und haben uns etwas mehr als die Hälfte der Strecke bis nach Mosjøen vorgenommen. Direkt aus Trondheim raus haben wir die E 6 verlassen und sind die erste Zeit über Nebenstraßen gefahren, was sich mega gelohnt hat. Ganz tolle Eindrücke bei schönstem Wetter. Nach Erreichen unserer Unterkunft haben wir uns noch den in der Nähe liegenden Laksforsen („der Lachsfall“) angeschaut. Es ist ein nur 18 Meter hoher, dafür aber sehr breiter Wasserfall. 700 Kubikmeter Wasser in der Sekunde im Durchschnitt und 1800 m3 /sec in Hochwasserzeiten rauschen hier mit Getöse den Fluß  herunter, sehr beeindruckend und Europa-Rekord! Ebenfalls beeindruckten ist die Vorstellung, dass Lachse diesen Wasserfall, oder Stromschnellen regelhaft hinaufspringen …Respekt geht raus an den Lachs 😊, wir haben aber leider keine gesehen.

    So weit für heute, morgen gehts weiter, dann rüber über den Polarkreis 😊

    …und da wir heute in einer eher klassischen airbnb-Wohnung wohnen, steht hier ein 65“-TV, und ich schaue meine erstes WM-Spiel, England-Kroatien … geht schlechter ⚽️😁
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  • Von Mosjøen übern Polarkreis nach Bodø

    June 18 in Norway ⋅ 🌬 11 °C

    Heute stand die 2. Hälfte der Tour von Trondheim bis (fast) zu den Lofoten an. Es wurde ein langer Tag, drum kam der Footprint auch mit Verspätung🤷🏼‍♂️😗
    Flo und ich gingen den Tag etwas ruhiger an, da wir ein Tageshighlight „naturabhängig“ erst um ca. 19:30 Uhr anschauen wollten. Heute haben wir die Strecke etwas mit Piedel synchronisiert, da sie in der Nähe etwas Sorgen mit ihrem „Autowagen“ (Nickname für Ford Kastenwagen als kleines WoMo umgebaut) hatte. Die leichte Inkontinenz ihres Autos stellte sich dann glücklicherweise als vermutlich übergelaufenes Scheibenwaschwasser  raus. 

    Wir schauten uns als erstes noch das besondere Stadtteil Sjøgata (Seestraße) von Mosjøen an. Ein altes Stadtviertel, ähnlich wie in Trondheim das Viertel Bakklandet bestehend aus vielen kleinen bunten Holzhäusern, echt hübsch.

    Nach einem weiteren kleinen Halt an der örtlichen achteckigen dolstad kirke (Holzkirche) aus dem Jahre 1735 , machten wir uns auf den Weg weiter Richtung Norden.

    Ein besonderes Gefühl löste das Erreichen des Polarkreisen bei 66'33' N am Polarsirkelsenteret (the Arctic Cirle Center) aus. Die Landschaft mit den vielen Schneefeldern und Gebirgszügen faszinierte enorm, dazu hatten wir milde 20°C, es war irgendwie surreal aber verdammt schön.

    Dann ging es weiter zu den Saltstraumen, einem berühmten Gezeitenstrom Nähe Bodø. Die durch den Gezeitenwechsel entstehenden Strudel im Fjord waren wirklich beeindruckend. Wir schauten uns das Wassertreiben dort gut 1,5Std an, bis das Maximum an Wasserbewegung und Strudelbildung gegen 21:00Uhr erreicht war. Ein wirklich faszinierendes Naturschauspiel.

    Als wir dann unser Hotel in Bodø erreicht hatten, wurde uns per Mail mitgeteilt, dass unsere Fähre zu den Lofoten am nächsten Morgen um 07:00Uhr „aus technischen Gründen“ leider gecancelt wurde … Na super 😡. Da die späteren Fähren des Tages nicht mehr zu reservieren waren, konnten/mussten wir auf die noch frühere Fähre um 06:00Uhr ausweichen - einchecken spätestens um 05:15Uhr.

    Um 23:00Uhr waren wir dann mit Parkplatz suchen, einchecken im Hotel  und umbuchen fertig. Der Handy-Wecker stellte uns dann satte 4Std und 28Minuten Schlaf in Aussicht … also, fix Licht aus und Footprint musste warten 😉
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  • Auf zu den LOVOTEN, oder Traumhaus & Erholungstag

    June 19 in Norway ⋅ ☀️ 12 °C

    Hey, das war eine verdammt kurze Nacht! 

    Nach tatsächlich 4 Std und 28 Minuten klingelte wie angedroht der Wecker, wir checkten aus dem Hotel aus und fuhren zu um 5:15 Uhr zum Fährterminal. Bodø schlief gefühlt noch komplett, nur am Fähranlieger war schon rege Betriebsamkeit. Hier trafen wir dann, wie bereits schon in Jørpeland/Preikestolen abgesprochen, Piedel wieder, jetzt nur eine Stunde eher als geplant. Das Haus auf den Lofoten hatten wir bereits im Winter aus Deutschland gemeinsam gebucht.

    Nach der 3 Std 15 Min Überfahrt spürten wir gleich, hier wartet sehr Schönes auf uns 😊. Wir landeten im südlichen Bereich der Lofoten-Inselgruppe  der Insel Moskenesøya in Moskenes. Schon die ersten Eindrücke der Insel überwältigten uns förmlich. 

    Da wir aufgrund der Fährsituation so früh auf den Lofoten ankamen, schrieb ich unseren Vermieter an, ob wir auch etwas vor der check-in-Zeit zur Hütte fahren dürften. Und wow, wir bekamen das “go“, sofort hinfahren zu dürfen. Das taten wir aufgrund der Müdigkeit auch und wurden dann von der Lage unserer Hütte nochmal komplett überwältigt …fast überfordert 😅

    Wir entschieden uns sofort, den heutigen Tag nur in/an der Hütte zu verbringen und zu genießen ….die Bilder werden unsere Entscheidung verständlich machen 🏡😍😍😍
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  • Flakstadøya mit "Fehlstart"

    June 20 in Norway ⋅ 🌬 12 °C

    Erneutes „Hei“ von den Lofoten 🥰

    heute hatten wir uns vorgenommen, den Südteil unserer Insel Flakstadøya zu erkunden. Als Ziele hatten wir uns die Stadt „Å“ (tatsächlich nur ein Buchstabe, vermutlich der kürzeste Ortsname der Welt), den Ort Nusfjord und den Rambergstranda (langer Sandstrand) vorgenommen.
    Das Wetter war heute durchwachsen, sodass wir uns ein langsames starten in den Tag gegönnt haben 🥱😉
    Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg und mussten ersteinmal Sorgen mit dem Volvo überstehen und bewältigen. Nachdem passieren der Schotterzuwegung zu unserer einsamen Traumhütte machte der Schwede 🚙 richtig fiese quitschende Schleifgeräusche von der Vorderachse her. Nach intensiver Eigenrecherche und Vermutung es ist irgendetwas am linken Vorderrad, fuhren wir sehr vorsichtig eine Werkstatt an … ach ja, ist mittlerweile Samstag früher nachmittag, da haben keine Werkstätten mehr auf 🙄. Kurz bevor ich die Volvo-Hotline anrief zog Piedel noch Ihren Auto-Telefonjoker, rief Tom an und wir erklärten ihm so genau wie möglich das Problem. Tom´s Diagnose: Da müsste ein kleiner Stein zwischen Bremsscheibe und Ankerblech klemmen, dazu die Erklärung wie wir den raus bekommen könnten 🤓☝🏼. Und genau so war es! Ein fieser kleiner Stein hatte sich genau dazwischen geklemmt. Nach herausfummeln der kleinen „Mistmilbe“, lief der Volvo wieder einwandfrei! Großer Dank und Riesenrespekt an Tom, oder wie würden die Gen-Z-ler sagen „Probs gehen raus👏🏼👍🏼“!

    Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit haben wir dann unsere Tagesziele recht fix angesteuert, Eindrücke textmäßig jetzt im Schnelldurchlauf:
    1.) Å: Schönes altes Örtchen mit vielen roten Häusern, die berühmten Zimtschnecken aus dem über 100 Jahre altem Ofen waren leider ausverkauft 🥲 Dafür gab es Kaffee für alle und ein Stück Blaubeerkuchen für die Flo in dem örtlichen Kaffee.
    2.) Nusfjord: 150 NOK Eintritt pro Person um den Ort betreten zu dürfen 😳 … och nö, lass mal 🙄
    3.I Rambergstranda: Beeindruckend! Wenn Du die Landschaft im Hintergrund austauscht und Palmen statt Berge hinsetzt, dann denkst Du, Du bist in der Karibik 🏝️😎

    Nach einem kurzen Stop beim Lebensmittelladen und dem gegenüberliegenden (leider zu teurem) Souvenir-Shop ging es kurz vor 20h zurück zu unserer Hütte.
    Ach, ein kleines süßes Hindernis tat sich noch auf: Eine kleine Schafherde war sehr an uns interessiert und hatte wenig Bock uns den Weg frei zu machen 🤣
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  • Schietwetter auf den Lofoten

    June 21 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Hei, heute war der Wetterbericht so gar nicht unser Kumpel. Für den ganzen Tag war Regen angesagt.

    Wir ließen uns trotzdem nicht abschrecken und erkundeten die benachbarte, nördlich gelegene Insel der Lofoten, die Vestvågøy. Als ersten führte uns der Weg durch den Nappstraumtunnelen, der die beiden „Lofotenteile“ verbindet. Das Küstenörtchen Henningsvær, auf der nächsten durch Brücken erreichbare Insel Austvågøya, sollte unser Ziel sein.
    Die Landschaft übte auch im Regen und Dunst ihren Reiz aus, konnte aber natürlich nicht ihre Brillanz wie bei Sonnenwetter ausleben. Henningsvær selbst ist ein wirklich charmantes, süßes Örtchen. Doch auch hier störte der Regen, und der nächste massive Wolkenbruch trieb uns wieder ins Auto. Allerdings konnte ich in Henningsvær zu Recht meine in Trondheim  erworbene neue regenfeste Outdoorjacke von NORRØNA testen 🌂🌧️😁. Hab ich eine Marken-Affinität …nein, das ist ja Quatsch😇. Zurück sind wir dann über die Westroute der Insel gefahren und haben uns das raue Wetter für den Rest des Tages aus unserer wundervollen Hütte angeschaut. Wir hatten trotz des schlechten Wetters (was in Norwegen einfach mal dabei ist), nicht das Gefühl, dass es ein verlorener Tag war 😊😊😊

    (Fotos "liefern" wir heut Abend nach 😉...sind gerade unterwegs und verlassen die Lofoten)
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  • Tschüss Lofoten, oder raus aus dem Regen Teil 1

    June 22 in Norway ⋅ 🌧 9 °C

    Hei zusammen,
    heute lief unsere Zeit in der Superhütte auf den Lofoten ab. Wir hatten lange noch die Option hoch bis nach Andesnes an die Nordspitze der Lofoten zu fahren. Das hätte ggf. eine Whale-Watching-Tour 🐳 ermöglicht (wir waren nach Timmy auch nicht mehr ganz so heiß 😉)
    Doch die Hütte dort oben hatten wir bereits vor ein paar Tagen Wetter- und aufwandsbedingt abgesagt, auch um flexibel für den Rückweg zu sein. Wir entschieden uns dann über die kürzere Fährverbindung Lødingen - Bognes, dafür etwas mehr Autokilometer, zurück zum Festland zu fahren. Piedel entschied sich für die gleiche Fährverbindung, jedoch etwas früher, um mehr Zeit für die anstehenden Strecken zu haben.
    Unsere Fahrrichtung richteten wir ganz klar zurück gen Süden aus, auch um möglichst schnell dem hier oben festgesetzten Schlechtwettergebiet zu entfliehen.
    Diese Tagestour klappte wie geplant. Um kurz vor 18Uhr erreichten wir unser Hotel in Mo i Rana im Regen. Locker 90% der Fahrt fanden mit Scheibenwischerdauertest statt🙄
    Piedel ist ab heute mit ihrem Autowagen auf Campingtour wieder solo unterwegs, aber noch relativ in unserer Nähe 😊

    Mini-Fazit: Tschüss Lofoten heißt auch gerne, Aufwidersehen 😊🥰
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  • Weiter gen Süden, oder raus aus dem Regen Teil 2

    June 23 in Norway ⋅ 🌧 12 °C

    Hey, unseren kurzen Zwischenstop in Mo i Rana (Thon Hotel - solide Mittelklasse) haben wir wie vorhergesagt im Dauerregen verbracht. Nach Ausschlafen und einem guten Frühstück haben wir uns um 11 Uhr aufgemacht zu unserem letzen langen Stint gen Süden aus dem Regen raus ( Flo sagt „Stint“ kennt keiner, das kann ich nicht schreiben 🤔: ist die Strecke zwischen zwei (Boxen-)Stops 🤷🏼‍♂️😉) 500km war der Plan und den haben wir gegen 19Uhr umgesetzt und sind in einer echt guten und günstigen Airbnb-Wohnung 15km südlich von Trondheim untergekommen.
    Es war eine klassische Überführungsetappe, um viel Strecke zu machen. Zu berichten gab es heute von unterwegs annähernd nix.  Abends hat Flo aus unseren Essenreserven noch etwas leckeres zu Essen gezaubert und morgen geht es weiter gen Süden …dann aber wieder mit deutlich besseren Wetteraussichten 😊😊
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  • Auf nach Lillehammer

    June 24 in Norway ⋅ ☀️ 21 °C

    Hi, nach einer Nacht in einer tollen Airbnb-Unterkunft machten wir uns weiter auf Richtung Süden. Unser heutiges Ziel war Lillehammer. Dabei wollten wir heute nicht Kilometer schrubben, sondern auch wieder Strecke genießen.
    Der Weg sollte uns über die alte bekannte E6 rüber über das Dovrefjell nach Süden führen. Da wir Zeit hatten, entschieden wir uns unterwegs die Route zwischenzeitlich über die Straße 27/29  nach Rondane abzuändern.
    Wie sich herausstellte eine klasse Entscheidung! Bei immer besser werdendem Wetter präsentierten sich norwegische Landschaften in ihrer ganzen Pracht. Highlights waren der Sohlbergplassen mit seinem Blick über die Rondane-Berge und das Venabygdsfjellet, eine offene Hochebene mit Seen und weiten Bergponorana. Die Straße führte dabei über knapp 1100m ü.NN. Das Ganze bei milden Temperaturen und klarer Luft …herrlich!
    Mit tollen neuen Eindrücken und Freude über das endlich wieder gute Wetter bezogen wir unsere neue Bude in Lillehammer. Ein kleiner Abendspaziergang durch das Zentrum und zum Abschluss runter zum Fluß Lågen rundeten einen großartigen Tag ab 😊😊
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  • Olympiaflair in Lillehammer

    June 25 in Norway ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute habe ich mir einen Wunsch erfüllt, mit dem Flo allerdings auch sehr fein war 😄. Wir haben uns auf die Spuren nach Olympia gemacht. Nach dem Verlassen unserer Wohnung entschieden wir uns zuerst den Olympiapark mit den Lysgårdsbakkene, den Skisprungschanzen zu besichtigen. Top-Entscheidung, bestes Wetter und das Training norwegischer Skispringer warteten da förmlich auf uns 😁. Wir entschieden uns heute für den gemütlichen Weg, und fuhren mit dem Sessellift zum höchsten Punkt der Skischanzen….und Flo konnte so schon mal das Sesselliften für den nächsten Skiurlaub üben 🤪. Witzig, die Skispringer steigen etwas eher vom Sessellift aus - auf dem Hinweisschild stand „Hopperle only“ 🤣
    Die Norweger sind so entspannt! Wir konnten uns hinstellen wo wir wollten und Fotos und Videos von der Springerei machen. Sogar direkt unterm Schanzentisch standen wir, sodass die Springer quasi über uns hinweg flogen 😲 Beeindruckend und faszinierend! Dazu wirkte irgendwie das ganze Gelände total entspannt ohne jede Hektik, aber auch besonders. Wie schön wäre es, wenn große Veranstaltungen wie Olympia auch heute noch an so beschaulichen Orten wie diesem,  da wo der Sport zuhause ist, noch durchgeführt werden könnten … nein würden!
    Im Anschluss fuhren wir zum Olympia-Museum. Das Olympia-Museum ist ein Teil des großen Freilichtmuseums Maihaugen, was ähnlich konzipiert ist wie das Freilichtmuseum Molfsee, nur norwegisch halt 😄. Alles super sehenswert! Wir haben uns jedoch auf das Olympia-Museum konzentriert: Es gelingt den Museum eine besondere Atmosphäre zu schaffen, fundiert auf den Grundsätzen von Sportlichkeit und Fairness, verbunden mit der ursprünglichen olympischen Idee. Natürlich ist die norwegische olympische Historie ein großer Schwerpunkt des Museums. Die olympische Idee und der olympische Spirit war in Gänze dabei immer präsent. Wir waren tief beeindruckt!
    Kurze Stipvisiten in anderen Bereichen des gesamten Museums wie eine Ausstellung über die Geschichte Norwegens von der Eiszeit bis heute, oder Teile der Häuserlandschaft mit Kirche, oder ein alter  nachgebauter Stadtkern mit Poststelle, Geschäften und Bahnhof; einfach superschön. In diesem großen Museum könnte man  entspannt gut den ganzen Tag verbringen und würde immer wieder etwas neues, schönes entdecken 😊
    Um 16Uhr verließen wir das Gelände und machten uns auf zu unseren letzten Unterkunft Nähe Hamer.
    Ein süßes kleines Ferienhaus direkt am See, nahm uns dort in Empfang 😊😊

    (ein Foto als Spoiler, die richtige Fotostrecke machen wir heute auf der Colorline fertig. Die gehen dann allerdings erst morgen, wenn wir wieder Netz haben online 😊)
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  • sees igjen Norge

    June 27 in Germany ⋅ ☁️ 34 °C

    Auf Wiedersehen Norwegen 😊😊

    Am Freitagmorgen brachen wir in der Nähe von Hamar auf, und machten uns auf die knapp 130km Strecke zur Colorline-Fähre Oslo-Kiel. Hamar verabschiedete uns mit einem fantastischen Regenbogen!🌈
    Die Überfahrt genossen wir bei bestem Wetter mit tollen Momenten.
    Wir ließen den Urlaub mit einem grandiosen 5-Gänge-Menu auf dem Schiff und einer grandiosen Einfahrt in die Kieler Förde am morgen ausklingen ☀️

    Fazit:
    Flo sagte beim Verlassen der Fähre aus tiefsten Gefühl „ich fühle mich beseelt“ ☺️
    Norwegen ist ein tief faszinierendes Land mit einer wunderschönen und auch abwechslungsreichen Landschaft.
    Wir haben die Reise sehr genossen und mal ein wenig Wetterwechsel gehören meist in Norwegen einfach dazu. Lediglich die Schlechtwetterphase auf den Lofoten war ein bisschen schade.
    Begegnungen unterwegs mit Piedel waren schön und bereichernd.
    Für eine erste Norwegenerfahrung (für Flo) war eine Rundreise für uns eine richtig gute Reiseform, um das Land kennenzulernen. Bei weiteren Norwegenreisen (die kommen werden😊), werden wir uns auf kleiner Landesabschnitte mit mehr Zeit und Muse für die jeweilige Region entscheiden.
    Für die Statistiker: Wir waren 22 Tage unterwegs und sind 4950km mit dem Auto gefahren. Der Volvo verbrauchte dabei 5,1 Liter auf 100km und im Schnitt waren wur mit 64 km/h unterwegs. Ausgaben der Shoppingtouren werden hier nicht erfasst 😉

    Danke für Euer interessiertes Folgen und Eure Kommentare, es hat Spaß gemacht hier zu berichten!

    Liebe Grüße, bis zum nächsten Urlaub, von Flo & Thommes/Toto
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    Trip end
    June 27, 2026