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Sri Lanka, 03.11.-25.11.2025

Eine 3-wöchige Fotoexcursion durch Sri Lanka
(Texte zum Teil mit KI optimiert)
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  • Trip start
    November 3, 2025

    Take off Munich (MUC)

    November 3, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 6 °C

    Das Warten hat ein Ende, nun geht es endlich los, mein Tripp nach Sri Lanka 😍
    Check in und Security Check sind erledigt, alles reibungslos von statten gegangen, sogar die Münchner S-Bahn war pünktlich heute, sieht man von 3 Minuten nach Plan ab 😁
    Jetzt heißt es nur noch warten auf den Start, planmäßig 08.40 Uhr.
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  • Doha - Transferstopp

    November 3, 2025 in Qatar ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach 5,5 Std. Flug, der absolut planmäßig verlaufen ist, ist die erste Etappe geschafft. Der Flug war sehr ruhig, nur die Landung etwas holprig, da es recht windig war und die Piste wohl auch hier uns da wohl schon etwas in Mitleidenschaft gezogen ist 😁

    In Doha sind es nun 2,5 Std. Aufenthalt, bevor es weitergeht nach Colombo. Praktisch hier: Ankunftsgate ist auch gleichzeitig Abfluggate 😄 Kann also ganz gechillt abwarten bis zum Boarding ohne weitere Kontrollen.

    Soviel für den Moment, mehr folgt dann aus Sri Lanka.
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  • 04.11.2025 - Von Colombo nach Koggala

    November 4, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 27 °C

    Tag 2

    Nach einem langen Flug landete ich minutengenau am Morgen des 4. November 2025 in Colombo, Sri Lanka.

    Die Einreise verlief zwar ohne Probleme, zog sich jedoch etwas in die Länge – gut eine Stunde verbrachte ich mit Passkontrolle,
    Gepäckabholung, Geldwechseln und dem Kauf einer SIM-Karte. Ich
    entschied mich für eine Karte mit unlimited Internet, um flexibel erreichbar zu sein.

    Draußen wartete bereits Rohan, mein Fahrer und Begleiter für die nächsten 3 Wochen. Nach einem kurzen, herzlichen Willkommen machten wir uns auf den Weg Richtung Süden – Ziel war der Koggala Beach, etwa 2,5 Stunden Fahrt entfernt.

    Unterwegs legten wir eine halbstündige Pause an einer Raststätte ein. Rohan nutzte die Gelegenheit für ein kleines Nickerchen,
    während ich mir eine Gemüse-Teigtasche gönnte – lecker und angenehm pikant, genau das Richtige nach dem langen Flug.

    Gegen 5:30 Uhr morgens erreichten wir schließlich das Hotel in Koggala Beach. Trotz der frühen Stunde war das Einchecken kein Problem.
    Ich sortierte und verstaute mein Gepäck, nahm eine erfrischende Dusche und legte mich anschließend für einen verdienten
    Mittagsschlaf hin. Um 13 Uhr traf ich mich mit Rohan zu einem kurzen Brainstorming für die kommenden Tage – wir
    schmiedeten Pläne für Ausflüge und Fotospots entlang der Südküste.

    Danach holte ich noch einmal zwei Stunden Schlaf nach, der lange Reisetag machte sich deutlich bemerkbar, ich war geistig und körperlich ziemlich erschöpft.

    Am Nachmittag gönnte ich mir eine Cola-Cola auf der Hotelterrasse und begann, die Anlage zu erkunden.

    Ich machte meine ersten Fotos mit der Kamera, genoss die tropische Atmosphäre und das sanfte Rauschen des Meeres. Das Internet im
    Hotel erwies sich allerdings als sehr eingeschränkt – es funktionierte nur in einem kleinen Bereichen direkt im Zimmer bzw.
    rund um die Rezeption. Zu späterer Stunde wurde es dann, wie ich feststellen musste noch schlechter. Zum Haare raufen.
    Vernünftigen Empfang hatte ich dann nur noch mit meinem Handy mit einer lokalen (Digital) SIM-Karte.

    Zum Abschluss des Tages erlebte ich einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Indischen Ozean, den ich
    natürlich mit der Kamera festhielt. Ab 19:30 Uhr gab es schließlich Abendessen (sehr reichaltiges Buffet auch geschmacklich fein)
    , womit mein erster Tag in Sri Lanka ruhig und zufrieden zu Ende ging – ein gelungener Start in ein neues Abenteuer.
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  • 05.11.2025 - Fort Galle

    November 5, 2025 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

    Sri Lanka – Reisebericht Tag 3, 05.11.2025

    Nach dem langen und ereignisreichen Vortag war heute endlich einmal Ausschlafen angesagt. Kein Wecker, kein Stress – einfach gemütlich in den Tag starten. Das Frühstück im Hotel war wie gewohnt reichhaltig, allerdings mit vielen warmen Gerichten, die für uns Mitteleuropäer zum Frühstück eher ungewöhnlich sind. Aber Reisen bedeutet eben auch, sich auf Neues einzulassen – also hieß es: kleine Abstriche vom Gewohnten machen und die lokale Küche genießen.

    Wie vereinbart, holte mich Rohan um 9 Uhr vom Hotel ab. Ziel des heutigen Tages war die Besichtigung des Fort Galle, eines der bekanntesten historischen Highlights an der Südküste Sri Lankas. Auf dem Weg dorthin gab es nichts besonders Spannendes zu sehen, doch die Fahrt selbst war – wie so oft in Asien – ein Erlebnis. Der Fahrstil der Einheimischen ist, gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig. Zum Glück muss ich nicht selbst fahren, so kann ich mich ganz dem Erfassen der vielen neuen Eindrücke widmen.

    Das Zentrum von Galle zeigte sich wenig spektakulär – viel Trubel, hupende Tuk Tuks, geschäftige Menschen und das typische asiatische Gewusel. Alle paar Minuten wird man freundlich, aber bestimmt angesprochen: „Tuk Tuk? Tour? Guide?“ – das kann mit der Zeit etwas anstrengend werden. Aber auch hier gilt: Die Menschen wollen einfach ihren Lebensunterhalt verdienen, also heißt es, freundlich bleiben und bei Bedarf eben mit einem klaren „No, thank you“ ablehnen.

    Das eigentliche Fort Galle hat seinen ganz eigenen Charme: enge, hübsche Gassen, alte Kolonialbauten und eine beeindruckende Festungsmauer, von der man wunderschöne Ausblicke auf das Meer hat. Leider trübte der dichte Verkehr das gemütliche Flanieren etwas, und bei über 30 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit wurde es schnell anstrengend. Dennoch – der Rundgang über die Mauern lohnt sich auf jeden Fall. Zwischendurch gönnte ich mir kleine Pausen bei einem guten Kaffee und später einem köstlichen Eis aus einer kleinen Eistheke.

    Ein besonderes Highlight des Tages war jedoch ein spontanes Fotoshooting in einem Juwelierladen. Vor dem Geschäft entdeckte ich einen Edelsteinschleifer bei der Arbeit – ein tolles Motiv! Kaum hatte ich ein paar Fotos gemacht, sprach mich der Manager des Ladens an. Wie sich herausstellte, hatte er 1,5 Jahre in Waldkraiburg bei München gelebt – und begrüßte mich prompt mit einem herzlichen „Servus!“. Wir kamen ins Gespräch, und er erlaubte mir schließlich, nicht nur den Laden, sondern auch die Werkstatt zu fotografieren, in der die Edelsteine geschliffen werden. Ein kurzer, aber spannender Einblick hinter die Kulissen – und da er die Fotos für seine Werbung nutzen darf, war es ein echtes Win-Win für beide Seiten.

    Am Nachmittag ging es dann langsam wieder zurück Richtung Hotel, mit kurzen Stopps zum Geldwechseln und für ein paar kleine Einkäufe. Eine weitere Location, die ich unterwegs noch gescoutet hatte, stellte sich leider als wenig interessant heraus – aber so ist das manchmal.

    Den Tag ließ ich gemütlich im Hotel ausklingen. Kurz vor Einsetzen des abendlichen Regens zeigte sich noch eine wunderschöne Lichtstimmung über dem Strand – ein perfekter Abschluss eines gelungenen Tages.

    Morgen heißt es wieder früh raus: Abfahrt um 7 Uhr zur Bootstour. Am Nachmittag ist Regen angesagt, daher startet die Tour schon am Morgen. Es soll Adler zu sehen geben – das wird sicher ein tolles Fotomotiv. Ich bin gespannt!

    Nun noch ein wenig Bilder bearbeiten – und dann heißt es: Gute Nacht, Sri Lanka. 🌅📸
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  • Tag 4 - 06.11.2025 Koggala Lake

    November 6, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Tag begann früh – bereits um 7 Uhr stand Rohan wie gewohnt pünktlich vor dem Hotel. Doch bevor das Abenteuer beginnen konnte, sorgte ein kleines Missgeschick für einen etwas holprigen Start: Beim Verlassen des Zimmers rutschte ich auf der durch die Meeresgischt nassen, glitschigen Treppe aus. Die Füße flogen nach vorn weg, und nur der gut gepolsterte Fotorucksack stoppte die unfreiwillige Rutschpartie. Mit einem leicht geprellten Unterarm und einem zerbrochenen Schlüsselanhänger ging es – etwas lädiert, aber mit Humor – weiter zum Bootsanleger am Koggala Lake, nur wenige Meter vom Hotel entfernt.

    Dort wartete bereits die nächste Entscheidung: Eine kurze Tour zum Vögelbeobachten (2.500 SLR) oder eine ausgedehntere Fahrt über den See mit Zwischenstopp auf einer Zimtinsel (1,5 Stunden, 6.000 SLR). Da ich Zimt liebe, fiel die Wahl nicht schwer. Die Tour führte durch das ruhige Wasser des Sees, gesäumt von dichten Mangroven, vorbei an kleinen Inseln. Der Besuch auf der Zimtinsel war durchaus interessant – die Herstellung wurde anschaulich erklärt, und der Duft von frischem Zimt lag überall in der Luft. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und nahm ein Tütchen Zimt sowie ein Fläschchen Zimtöl mit. Insgesamt kostete das Vergnügen rund 4.000 SLR, also etwa 11,50 € – typische Touristenpreise, aber durchaus lohnend, zumindest für mich.
    Der frühe Start der heutigen Tour erwies sich als goldrichtig, denn genau nach Anlegen des Bootes öffnete der Himmel seine Schleusen und ein kräftiger Monsunschauer kam herunter.

    Nach der Rückkehr ging es weiter nach Weligama Beach, wo die traditionellen Fischer-Katamarane ein ganz nettes Fotomotiv boten. Leider war es sehr diesig. Mal sehen, was die Bildverarbeitung hergibt. Anschließend gönnte ich mir ein kleines Frühstück in einem gemütlichen Coffee-Shop.

    Zurück im Hotel besprachen Rohan und ich kurz den weiteren Reiseverlauf. In der Umgebung von Koggala gab es nichts wirklich Spannendes mehr zu entdecken, daher beschlossen wir, die Abreise um einen Tag vorzuziehen. Nächster Halt: der Yala-Nationalpark – zwei Nächte Safari-Abenteuer warten!

    Das Wetter zeigte sich heute unbeständig, mit kräftigem Wind und gelegentlichen Regenschauern. Den restlichen Tag verbrachte ich entspannt in der Anlage – Bilder sortieren, ein wenig schreiben und einfach dem Meeresrauschen lauschen. Ein ruhiger Ausklang nach einem erlebnisreichen Vormittag.

    Nachtrag:

    Der Himmel klarte doch noch einmal auf, so das ich mich entschloss, noch ein bißchen rauszugehen, um etwas Bewegung zu haben. Viel gibt es hier nicht zu sehen, die Straße verläuft kerzengerade an der Küste entlang, dazwischen nur ein paar Hotels, die meisten allerdings seit geraumer Zeit geschlossen und dem Verfall preisgegeben. Kein schöner Anblick.

    Ca. 1 km entfernt vom Koggala Beach Hotel gibt es eine alte Transport Maschine der Sri Lanka Luftwaffe zu besichtigen, oh Wunder, Eintritt frei. Gerade als ich das angedachte Ziel erreichte, gab es mal wieder einen heftigen Monsun-Schauer, Dauer ca. 10 Minuten, dann war der Spuk auch schon wieder vorbei und die Sonne linste durch die sich öffnenden Wolken.

    Unterwegs, jeweils auf dem Hin- u. Rückweg begenete ich 2 Tuk-Tuk Fahrer auf der Suche nach Arbeit, sprich Fahrgästen. Ein Gespräch war unvermeidlich, dabei stellte sich heraus das beide auch ganz gut Deutsch verstanden und auch sprachen. Beide klagten darüber, das kaum Touristen da sind und es schwierig ist, Fahrgäste zu bekommen. Das Problem, insbesondere an diesem Küstenabschnitt ist die fehlende Attraktivität für Unternehmungen im näheren Umfeld. Die bestehenden Hotels wurden mit der Zeit sich selbst überlassen u. verrotten so nun Jahr für Jahr mehr. Die Eigentümer, auch Einheimische haben sich andere Orte gesucht und dort investiert. In diesem Bereich also eher ein hausgemachtes Problem, wie mir später auch mein Fahrer bestätigte. Da ich mir nun aber nur die Füße etwas vertreten wollte, zudem bestens im Hinblick auf Transport versorgt bin, lehnte ich natürlich eine Fahrt ab.
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  • Tag 5 - 07.11.2025 - Koggala - Yala

    November 7, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 25 °C

    Von Koggala zum Yala Nationalpark – Ein Tag zwischen Regen, Küste und wilden Momenten

    „Man reist nicht, um anzukommen, sondern um unterwegs zu sein.“ – Johann Wolfgang von Goethe

    Ein regnerischer Start und neue Wege
    Der Tag begann mit einem leisen Trommeln des Regens auf dem Dach – als wolle er mich sanft wecken und an den Rhythmus des Südens erinnern. Nach drei Tagen in Koggala hieß es Abschied nehmen. Um 9 Uhr stand Rohan, mein Fahrer und Reisegefährte der letzten Tage, mit einem Lächeln bereit. Pünktlich zur Abfahrt hörte der Regen auf, die Straßen dampften und die Luft war erfüllt von diesem typischen, feuchten Duft nach tropischer Erde.

    Die Strecke nach Yala beträgt eigentlich nur 140 Kilometer – theoretisch in zweieinhalb Stunden zu schaffen. Praktisch? Ganz anders! 😅
    Denn wer mit mir reist, weiß: Fotostopps sind Pflicht. Und so verwandelte sich die geplante Kurzstrecke in eine ganztägige Entdeckungstour – mit Ankunft erst gegen 16:30 Uhr.

    Zwischen Tempel, Waranen und Baseball
    Erster Halt: Matara. Dort besuchten wir einen bekannten Tempel – beeindruckend, aber heute war mir nach Ruhe, nicht nach Menschenmassen. Stattdessen sorgte ein völlig unerwarteter Besucher für Spannung: ein Waran, der seelenruhig über meine Füße trottete, auf der Suche nach Beute. Ein echtes Glücksmotiv!
    Ganz in der Nähe spielten Schulkinder Baseball – etwas, das man in Sri Lanka kaum sieht, wie Rohan lachend erklärte. Solche kleinen Szenen, fernab des touristischen Mainstreams, sind für mich das wahre Herz einer Reise.

    Während der Fahrt erzählte mir Rohan viel über die Geschichte der Orte – alte Legenden, historische Fakten und persönliche Geschichten. So konnte ich mich voll und ganz aufs Fotografieren konzentrieren – ganz ohne den üblichen Stress von Navigation oder Planung.

    Der Leuchtturm von Dondra – Südlichster Punkt Sri Lankas
    Ein besonderes Highlight war der Leuchtturm von Dondra. Weiß, majestätisch, umgeben von wogenden Palmen und gewaltigen Felsen, die als perfekter Vordergrund für meine Aufnahmen dienten.
    Das Beste: kein einziger Mensch weit und breit. Nur das Rauschen des Meeres, der Wind und die Kamera in meiner Hand – ein Moment voll stiller Schönheit.

    Das Blow Hole – Naturgewalt pur
    Von dort ging es weiter zum berühmten Blow Hole. Eine Felsspalte, durch die das Meer bei starkem Wellengang beeindruckende Wasserfontänen in den Himmel schleudert. Ich hatte Glück: Die Wellen waren kräftig genug, und das gewünschte Bild war schnell im Kasten – feine Gischt, glitzernd im Sonnenlicht.

    Zwischen Dörfern und Fischerbooten
    Anstatt die Schnellstraße zu nehmen, wählten wir den landschaftlich schöneren Weg entlang der Küste – von Dorf zu Dorf, mit spontanen Stopps an jeder lohnenswerten Ecke.

    Fischerei in Sri Lanka
    Ein weiterer spannender Halt war der Fischereihafen von Nilwella. Dort herrschte reges Treiben – Männer schleppten schwere Körbe voller Fang, andere sortierten Fische, luden sie auf Transporter. Der Geruch? Kaum auszuhalten, aber genau das macht diesen Ort authentisch.
    Überall bunte Boote, geschäftige Menschen, laute Stimmen – pure Lebensenergie.
    Dank Rohans Vermittlung durfte ich sogar ein Fischerboot betreten – eine einmalige Gelegenheit, den Alltag dieser Menschen hautnah und respektvoll fotografisch festzuhalten. Ein unvergesslicher Moment!

    Flughunde am Tissa Lake
    Kurz vor dem Ziel noch ein letzter Stopp: der Tissa Lake. Hier hingen hunderte Flughunde kopfüber an den Ästen uralter Bäume, schlafend, still, majestätisch. Ein faszinierendes Motiv und ein sanfter Abschluss eines ohnehin erlebnisreichen Tages.

    Ankommen und Durchatmen
    Gegen Abend erreichten wir schließlich das Yala Peace Resort – eine kleine Oase inmitten der Natur. Das Abendessen war üppig, fast schon königlich – genug für drei Personen. Danach saß ich noch eine Weile auf der Terrasse, lauschte dem Zirpen der Grillen und ließ den Tag Revue passieren.

    Ein paar Fotos wanderte noch über den Laptop-Bildschirm, dann hieß es: früh schlafen. Denn morgen geht es um 5 Uhr früh auf Safari im legendären Yala Nationalpark – das nächste große Abenteuer wartet schon.

    Fazit des Tages

    Ein Tag voller Kontraste – Regen und Sonne, Menschengewimmel und stille Orte, Fischgeruch und Blütenduft, Arbeit und pure Natur.
    Was bleibt, sind Bilder – auf der Speicherkarte und im Kopf – und die Freude, dass jede noch so kleine Abzweigung auf Reisen neue Geschichten schreibt.
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  • Tag 6 - 08.11.2025 - Safari Yala NP

    November 8, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 27 °C

    Safari zwischen Staub, Sonne und Geduld – Ein Tag im Nationalpark

    Ein früher Start ins Abenteuer

    Der Tag begann im Dunkeln – 4:40 Uhr klingelte der Wecker. Noch bevor die ersten Vögel ihre Stimmen fanden, saß ich um 5:00 Uhr im Geländewagen, bereit für die Safari. Rund 45 Minuten dauerte die Fahrt bis zum Parkeingang. Die Luft war angenehm frisch und klar – dieser Moment zwischen Nacht und Tag, in dem die Welt noch stillzustehen scheint.

    Im Gegensatz zum Kruger-Nationalpark darf man diesen Park nur im Rahmen einer gebuchten Tour besuchen – Halb- oder Ganztagestour, je nach Lust und Durchhaltevermögen. Ich entschied mich spontan und ahnte noch nicht, dass diese Entscheidung später goldrichtig sein würde.
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    Allein auf Entdeckungstour

    Heute hatte ich das Glück, allein im Fahrzeug zu sein – ein echter Bonus für alle, die gerne fotografieren. Kein Gedränge, kein Warten, bis jemand anders das perfekte Motiv erwischt. Ich konnte mich frei bewegen, die Kamera nach Herzenslust ausrichten und spontan reagieren, wenn sich irgendwo im Gebüsch etwas rührte.

    Zu Beginn präsentierte sich der Park mit weitläufigen, offenen Flächen. Doch je weiter wir fuhren, desto dichter und sattgrüner wurde die Vegetation. Das Buschwerk leuchtete in allen Facetten von Grün – wunderschön, aber fotografisch eine echte Herausforderung. Jede Lücke im Dickicht bot nur für Sekunden den Blick auf ein mögliches Motiv.
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    Die Suche nach dem Leopard

    Natürlich hoffte ich auf den großen Moment – eine Leoparden-Sichtung. Der Park gilt schließlich als eines der besten Gebiete dafür. Doch wie es auf Safari so ist: Man kann nichts planen. Ab dem Moment, in dem man den Park betritt, übernimmt die Natur das Kommando.

    Vereinzelt ließen sich andere Tiere blicken, aber der Leopard blieb unsichtbar. Ich musste mir eingestehen – diese Art des Wartens liegt mir nicht besonders. Geduld habe ich zwar, aber eher bei Dingen, die ich aktiv beeinflussen kann. Stundenlang in einer Schlange von Safari-Fahrzeugen zu stehen, in der Hoffnung, dass sich irgendwann etwas bewegt? Eher schwierig für mich. 😄
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    Von Buckelpisten und Mittagshitze

    Die Wege im Park erinnerten eher an Buckelpisten, die den Geländewagen in gleichmäßigem Rhythmus durchrüttelten. Anfangs war das noch Teil des Abenteuers – später fühlte es sich mehr nach Ganzkörpertraining an. Mit den Stunden stieg die Sonne, die Luft wurde schwül und drückend, und irgendwann war klar: genug Safari für heute.

    Gegen Mittag entschied ich mich, die Tour zu beenden und den Nachmittag entspannt im Resort zu verbringen. Schließlich ist Urlaub nicht nur Abenteuer, sondern auch die Kunst, den Moment zu genießen.
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    Mein Fazit des Tages

    Das Ziel – einen Leoparden zu sehen – habe ich zwar verfehlt, doch ich nehme eine wertvolle Erkenntnis mit:
    Safaris und ich werden in diesem Leben wohl keine besten Freunde mehr. 😅

    Ich weiß, dass viele Reisende genau das Gegenteil empfinden. Für mich liegt die Freude aber eher darin, Dinge zu erleben, die ich planen, gestalten und beeinflussen kann. Darum habe ich kurzerhand beschlossen, meine geplante Tour im Wilpattu-Nationalpark zu streichen.

    Stattdessen geht es nun ins Bergland – mit kühlerer Luft, weniger Staub und hoffentlich mehr Gelassenheit. Und ganz nebenbei: Für den Preis einer Safari-Tour kann ich dort gleich drei Nächte übernachten. Da ich in diesem Jahr allein unterwegs bin, spielt das Budget ohnehin eine nicht ganz unwichtige Rolle.
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    Abschließender Gedanke

    So endet dieser Safari-Tag zwar ohne Leoparden, aber mit einem klaren Bild:
    Manchmal liegt das wahre Abenteuer nicht darin, etwas zu jagen, sondern darin, zu erkennen, was einem selbst wirklich guttut. 🐾
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  • TAG 7 -09.11.2025, VON TISSA NACH ELLA

    November 9, 2025 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 24 °C

    Reisebericht Tag 7 – 09.11.2025**

    **Von Tissa nach Ella – Aufstieg in die Berge**

    Nach einer erholsamen Nacht startete der Tag angenehm entspannt. Um 07:30 Uhr hieß es aufstehen – gut geschlafen, ausgeruht und bereit für die nächste Etappe. Das Frühstück war wieder einmal ein kleines Fest: vier Scheiben Toast, Omelett, zwei Pancakes, frischer Fruchtsaft, Butter, Marmelade und natürlich eine Tasse Kaffee. Viel zu reichlich, um alles zu schaffen, aber ein perfekter Start in den Tag.

    Gegen 09:30 Uhr fiel der Startschuss Richtung **Ella**. Schon kurz nach der Abfahrt zeigte sich, dass dieser Tag fotografisch einiges zu bieten haben würde. Nach wenigen Kilometern der erste Halt am **Debara Wewa**, dem Debara-See – ein wahres Paradies für Wasservögel, umrahmt von unzähligen Seerosen. Über mir in den Bäumen ein Papageienpärchen, das sich liebevoll neckte – ein herrlicher, erster Fotospot.

    Etwa zur Halbzeit der Strecke tauchten am Horizont die ersten Ausläufer der Berge auf. Es ging stetig bergan – der flache Süden blieb zurück, das Hügelland begann. Ein Zwischenstopp führte uns zum **Buduruwagala Raja Maha Viharaya**, einer faszinierenden Anlage mit sieben in Fels gemeißelten, rund tausend Jahre alten Buddha-Statuen. Der Fotogott meinte es gut mit mir – keine störenden Menschen im Bild, sie kamen erst, als ich schon fertig war. Nur das harte Mittagslicht war ein kleiner Wermutstropfen.

    Zur Belohnung folgte die **Coffee Time im Barista in Yalabowa** – sehr empfehlenswert! Freundliches, aufmerksames Personal, blitzsaubere Toiletten (was hier keine Selbstverständlichkeit ist) und ein guter Kaffee. Ein kleines Trinkgeld für guten Service versteht sich von selbst.

    Ab etwa 13:30 Uhr zogen dunkle Wolken auf, der Regen ließ nicht lange auf sich warten. Die Luft wurde drückend schwül, der Monsun kündigte sich an. Entlang der Straße säumten Kautschuk- und Kakaobäume den Weg – eine spannende Koexistenz dieser beiden Kulturen.

    Nächster Stopp: der **Diyaluma Falls**, der zweithöchste Wasserfall Sri Lankas. Ein beeindruckendes Motiv, besonders schön mit dem nassen, glänzenden Vordergrund nach dem Regen – perfekt für stimmungsvolle Fotos.

    Doch der Tag war noch nicht zu Ende. Weiter ging es zum **Ravana Waterfall**, direkt an der Straße gelegen – fast wie gemacht für Touristen. Tür auf, aussteigen, Foto machen, weiterfahren – aber natürlich nahm ich mir hier Zeit, um den Moment einzufangen, während Rohan geduldig wartete, als wäre er gar nicht da.

    Zwischendurch hielten wir am Straßenrand, um frisches Obst zu kaufen. Dabei lernte ich, dass es in Sri Lanka zahlreiche Mango-Sorten gibt – unterschiedlich in Größe, Farbe und Geschmack. Wieder etwas dazugelernt.

    Anschließend noch ein kurzer Abstecher zum Bahnhof von Ella, um das Zugticket für den **12. November** nach Nuwara Eliya zu besorgen – die berühmte Zugfahrt durch das Hochland, die auf keiner Sri-Lanka-Reise fehlen darf. Dank Rohan war der Ticketkauf schnell erledigt. Gerade fuhr ein Zug aus dem Süden ein – vollgestopft mit Reisenden, Rucksäcke vorne und hinten, ein lebendiges, fast nostalgisches Bild, das mich für einen Moment um drei Jahrzehnte zurückversetzte.

    Kurz vor 17 Uhr erreichten wir schließlich das **Shadow Inn Guesthouse**. Nach dem Einchecken hieß es: Kamera und Gepäck sortieren, alles vorbereiten für den frühen Start am nächsten Morgen – 5 Uhr – in der Hoffnung auf gutes Licht für die **Nine Arch Bridge**.

    Nach einem kleinen Brainstorming mit Rohan über die nächsten Reisetage folgte der gemütliche Abschluss des Tages – ein Abendessen im Ortszentrum von Ella.
    Meine Wahl erwies sich als echter Glücksgriff: Ich bestellte ein **traditionelles Gemüsecurry** mit drei verschiedenen Currysoßen, dazu Kraut-, Curry-Gemüse, frischen Salat und selbstverständlich Reis. Alles liebevoll angerichtet, mit einer feinen, pikanten Note – genau nach meinem Geschmack. Das Ganze für umgerechnet etwa **8 €**, und natürlich mit ein paar Fotos festgehalten 😋.

    Trotz, oder vielleicht gerade wegen des zwischendurch einsetzenden Regens, wieder ein erfolgreicher, produktiver Tag – einer jener Reisetage, die einem noch lange in Erinnerung bleiben. 😎🌿🍛
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  • Tag 8 - 10.11.2025, Nine Arch Bridge

    November 10, 2025 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 18 °C

    Frühes Aufstehen für ein Fotoparadies

    Wieder einmal klingelte der Wecker unerbittlich früh – 4:40 Uhr. Eine kurze Nacht, aber das Ziel war es wert: die legendäre Nine Arch Bridge in Ella, eines der Wahrzeichen Sri Lankas und ein Muss für jeden Besucher dieser Region. Der Wetterbericht ließ hoffen – hohe Wolken, aber kein Regen bis Mittag. Beste Bedingungen also für die geplante Fotosession.

    Dank Rohans zuverlässigem Gespür brachte er mich bereits um 5 Uhr an den richtigen Einstieg des Pfades, um den Zug, aus dem Tunnel kommend, abzulichten. Von dort waren es noch etwa zwanzig Minuten Fußmarsch, leicht ansteigend, aber gut zu gehen. Schon beim Näherkommen zeichnete sich die eindrucksvolle Brücke zwischen dem satten Grün der Teeplantagen ab – eine Szenerie wie aus einem Bilderbuch.
    Ein Traum für Fotografen.

    Mein Ziel war klar: eine Langzeitbelichtung des vorbeifahrenden Zuges. Und das Setting hätte kaum besser sein können – ein kleines Restaurant direkt am Aussichtspunkt öffnete pünktlich um 6 Uhr. So konnte ich in aller Ruhe meinen morgendlichen Kaffee genießen, während die Dämmerung langsam über die Landschaft zog.

    Pünktlich um 6:40 Uhr dann das erste Highlight: der erste Zug des Tages rollte majestätisch über die Brücke – Kamera, Stativ, Filter, alles im Einsatz. Kaum war ich mit den Aufnahmen fertig und wollte einpacken, da kündigte sich überraschend ein zweiter, längerer Zug aus der Gegenrichtung an – ein echter Glücksfall! Das Fotografenherz schlug höher.

    Nach diesem perfekten Start stieg ich über ein paar Treppen hinab direkt zur Brücke. Inzwischen trudelten auch die ersten Touristen ein, jeder auf der Jagd nach dem perfekten Selfie 😉😇 – und ja, ich bin da keine Ausnahme 😂.

    Zwischen Zügen, Selfies und Lassi

    Ich erkundete die Brücke ausgiebig, suchte neue Perspektiven und wartete auf den nächsten Zug um 8:40 Uhr. Noch einmal kam alles Equipment zum Einsatz – Langzeitbelichtung, Filterwechsel, Geduld. Das Licht war nun deutlich heller, die Bewegungsunschärfe weniger ausgeprägt, doch das Motiv wirkte dadurch völlig anders – ebenfalls reizvoll auf seine Weise.
    Zur Belohnung gab es danach einen wunderbar erfrischenden Lassi 😍, bevor ich den Rückweg antrat. Über die Brücke, dann einen angenehmen Pfad bergauf zurück zur Straße.

    Kurz vor dem Hotel stieß ich auf eine Baustelle – ein neues Hotel entsteht, eines von vielen hier in Ella. Die Arbeiter waren mit sichtbarem Eifer bei der Sache, und als ich fragte, ob ich ein paar Fotos machen dürfe, posierten sie mit sichtlicher Freude – eine kleine Abwechslung in ihrem arbeitsreichen Alltag und für mich ein spontanes, authentisches Shooting.

    Nachmittagsruhe und Regen

    Ab Mittag setzte – wie angekündigt – der Regen ein. Zeit zum Entspannen und um die Aufnahmen vom Morgen auf den Laptop zu übertragen. Eine erste Sichtung zeigte: einige echte Glückstreffer waren dabei!
    Am späten Nachmittag flanierte ich noch etwas durch die Straßen von Ella, immer mit der Kamera griffbereit. Doch fototechnisch hielt sich das Städtchen heute eher zurück – die besten Motive hatte ich zweifellos am Morgen eingefangen. Nach dem Dinner kehrte ich deshalb früh auf mein Zimmer zurück.

    Vorfreude auf den nächsten Gipfel

    Der Wecker steht schon wieder auf 4:30 Uhr 😱 – morgen geht’s zum Little Adam’s Peak, der mit herrlichen Ausblicken locken soll. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet – und hoffe, dass das frühe Aufstehen erneut belohnt wird.
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  • Tag 9 - 11.11.2025, Lipton's Seat

    November 11, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 16 °C

    Lipton’s Seat, Wandarawella & Teeplantagen

    Ein neuer Tag, ein neues Ziel – oder zumindest fast. Pünktlich um 5 Uhr starteten wir, doch ein kleines Missverständnis sorgte für eine Überraschung: Ich war fest davon überzeugt, es ginge heute zum Little Adam’s Peak. Nach wenigen Minuten stellte sich jedoch heraus – Ziel war Lipton’s Seat. Nicht schlimm, denn dieser Punkt stand ohnehin auf dem Programm. Und da sich der Himmel anfangs noch wolkenverhangen zeigte, wäre der Aussichtspunkt beim Little Adam’s Peak heute wohl weniger spektakulär gewesen.
    Mit zunehmender Höhe klarte der Himmel etwas auf. In den Tälern hing dichter Nebel, während oben ein sanfter rötlicher Schimmer den Horizont zierte – ein kurzer, aber wunderschöner Moment.

    Ein spontaner Stopp an einem kleinen See lohnte sich: Die Berghänge spiegelten sich im stillen Wasser – ein friedliches Motiv im ersten Morgenlicht. Nur wenige Meter weiter bot sich der nächste beeindruckende Ausblick: sanft geschwungene Täler, eingerahmt von unzähligen Teeplantagen, die sich wie grüne Teppiche über die Hänge zogen.

    Die Straße hinauf war schmal und serpentinenartig, doch Rohan manövrierte den Wagen souverän. Zwischen uralten, über 120 Jahre alten Teebäumen führte der Weg immer höher, bis wir schließlich Lipton’s Seat erreichten – benannt nach Sir Thomas Lipton, der von hier aus einst „sein Reich“ überblickte.

    Die Sicht war wechselhaft, die Wolken zogen schnell, doch immer wieder öffneten sich kleine Fenster mit spektakulären Panoramen. Ein magischer Ort.

    Natürlich durfte hier oben die obligatorische Teepause nicht fehlen – auch wenn es gerade einmal halb neun war. Wir genossen den Moment in aller Ruhe, noch bevor die geführten Touren ankamen. Die frühe Abfahrt hatte sich also einmal mehr gelohnt: bestes Licht, beste Stimmung, und der Ort ganz für uns allein.

    Auf dem Rückweg bot sich die Gelegenheit, Teepflückerinnen bei ihrer Arbeit zu beobachten. Nach freundlicher Nachfrage durfte ich einige Fotos machen – beeindruckend, mit welchem Fleiß und welcher Präzision sie die zarten Blätter ernten. Ein harter Job, bei dem man den Respekt sofort spürt.

    Nächster Halt:
    das St. Benedict’s Monastery Adisham, ein Gebäude aus der britischen Kolonialzeit, heute Museum mit gepflegtem Garten. Hier hatte ich besonderes Glück – gerade fand ein Hochzeitsshooting statt, und ich konnte ein paar wunderschöne Aufnahmen einfangen.

    Der Himmel zog sich zusehends zu, und laut allen Wetter-Apps sollte Regen einsetzen. Doch sie lagen daneben – es blieb trocken bis zum Abend. Perfekt, um den Nachmittag gemütlich im Hotel zu verbringen, zu entspannen und die Weiterreise vorzubereiten.

    Zum Abschluss noch ein Abendessen, dann hieß es: früh schlafen. Denn morgen wartet das, was eigentlich heute geplant war – Little Adam’s Peak. Abfahrt 4:30 Uhr, Zug um 9:40 Uhr.

    Urlaub? Na klar – mit Wecker um halb fünf! 😄☕🌄
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  • Tag 11 - 12.11.2025, Little Adams Peak

    November 12, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 19 °C

    Little Adam’s Peak & Zugfahrt nach Nanu-Oya

    Ein echter Frühstart mit dem richtigen Ziel 😁

    Wieder einmal klingelte der Wecker um 4.30 Uhr – diesmal aber mit dem richtigen Ziel vor Augen: Little Adam’s Peak! Nach dem gestrigen Missverständnis war die Motivation groß. Der Weg vom Startpunkt dauerte rund 30 Minuten – anfangs noch gemütlich, später über steile, hohe Stufen, die Kondition und Beine ordentlich forderten, besonders beim Abstieg.

    Es herrschte regelrechte Völkerwanderung – kein Wunder, Little Adam’s Peak ist ein absoluter Touristen-Hotspot 🤷‍♂️😇. Als das erste Tageslicht kam, öffneten sich herrliche Blicke ins Tal. Ich erstellte ein Panorama und genoss den Moment. In der Ferne lag ein leichter Dunst, doch die Wolken zeichneten wunderschöne Strukturen in den Himmel.

    Vor dem Abstieg ergab sich noch ein nettes Gespräch mit einem Einheimischen, der mich beim hantieren mit meiner Kamera mit dem Handy fotografierte. Wir tauschten WhatsApp-Kontakte, und wenig später schickte er mir die Aufnahmen – eine schöne kleine Begegnung am Rande.

    Zurück im Hotel: Duschen, alles zusammenräumen, kurzes Frühstück – und schon ging’s weiter. Punkt 9 Uhr Abfahrt zum Bahnhof. Der Tag war bis dahin straff durchgetaktet 😁

    Eine Zugfahrt mit Aussicht – und neuen Bekanntschaften

    Pünktlich um 9:40 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung. Die Fahrt von Ella nach Nanu-Oya gilt als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt – und das völlig zu Recht. Die Landschaft war atemberaubend! Ich ließ die Kamera quasi im Dauerfeuer laufen – über tausend Fotos im Blind- und Dauerfotomodus 😅 Nach dem Motto: Irgendwas Gutes wird schon dabei sein!
    Unterwegs lernte ich zwei nette Italienerinnen kennen – beide mit richtig guten Fuji-Kameras ausgestattet. Die Cams waren sofort der perfekte Türöffner. Wir schossen gegenseitig Fotos, lachten viel und tauschten am Ende Mails aus, um die Bilder zu teilen.

    Nach 2,5 Stunden in der sogenannten Holzklasse, mit offenen Türen und Fenstern, erreichten wir Nanu-Oya, wo Rohan schon auf mich wartete. Die Fahrt war wunderschön, aber auch anstrengend – ständig durchgeschüttelt, immer am Fotografieren. Eine längere Strecke, etwa bis Kandy in sieben Stunden, würde ich mir ehrlich gesagt nicht antun wollen 😅

    Ankunft im britischen Flair

    Das Hotel in Nuwara Eliya entpuppte sich als echtes Schmuckstück – ein altes Haus im britischen Kolonialstil, groß, nostalgisch eingerichtet, und das Ganze für nur 24 € die Nacht. Perfekt fürs Reisebudget 😁
    Zuerst gab’s Kaffee, Coke und Butterkekse – dringend nötige Zuckerzufuhr, während ich auf mein Zimmer wartete. Dann alles herrichten und ein wohlverdientes Nickerchen, bevor ich gegen 16 Uhr zu einer kleinen Stadterkundung aufbrach.

    Besonders beeindruckend: das alte, historische Postamt – ein wunderschöner Bau, der viele Touristen offenbar dazu inspiriert, in Zeiten von Internet und Social Media einmal wieder eine klassische Postkarte mit Briefmarke zu verschicken 📮✉️

    Zum Abschluss noch ein gemütliches Dinner und dann zeitig zurück ins Hotel. Morgen wartet das nächste Abenteuer – Wecker um 4:30 Uhr 😴 Es geht in die Horton Plains, zu einer 4-stündigen Wanderung durch das beeindruckende Bergland hier in Nuwara Eliya.
    Gute Nacht aus dem Hochland Sri Lankas – bis morgen! 💤
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  • Tag 11 - 13.11.2025 Horten Plains

    November 13, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 13 °C

    Der 12. Tag – 13.11.2025
    Horton Plains – Frust und Zwiespalt

    Der heutige Tag lässt sich mit einem Sprichwort wohl am besten beschreiben:

    „Außer Spesen (37 € Eintritt) nichts gewesen.“

    Aber der Reihe nach:

    Da der Wetterbericht bis Mittag gutes Wetter versprach, startete ich – wie mittlerweile schon üblich – optimistisch um 5 Uhr in den Tag. Während der einstündigen Anfahrt in Richtung Horton Plains Nationalpark zeigte sich jedoch bereits, dass das heute wohl kein Highlight werden würde. Nebel, trübe Sicht und Nieselregen begleiteten uns – und die Hoffnung auf einen klaren Blick schwand zusehends.

    Trotzdem, einmal da, sind wir in den Park hineingefahren. Nach dem Checkpoint begann der Fußweg – ganze 200 Meter weit kam ich, dann wurde der Nebel so dicht, dass man kaum die Hand vor Augen sah. Als auch noch Regen einsetzte, fiel die Entscheidung leicht: Abbruch. Energie und Kräfte wollte ich lieber für die kommenden Tage aufsparen.

    Um 9 Uhr war ich wieder im Hotel, erstmal einen heißen Tee zur Frustbewältigung. Der Ausflug war sprichwörtlich ins Wasser gefallen – aber nach elf weitgehend perfekten Tagen durfte auch mal ein weniger gelungener Tag dabei sein. Die wenigen Bilder vermitteln zumindest einen kleinen Eindruck dieser mystischen, aber unfreundlichen Stimmung.

    Gegen Mittag klarte der Himmel auf, und ich nutzte die Zeit, um noch etwas durch Nuwara Eliya zu schlendern und Fotos zu machen.

    Nach einer kurzen Ruhepause im Zimmer – wo es derart kalt war, dass man sich am liebsten unter die Decke verkroch – ging es am Nachmittag mit Rohan noch etwas durch die nähere Umgebung.

    Abseits des geschäftigen Treibens, des typischen Lärms und der unvermeidlichen Abgaswolken zeigte sich Nuwara Eliya als charmantes Städtchen.

    Wir umrundeten den Gregory Lake, beobachteten Familien beim Flanieren, Kinder beim Spielen und junge Leute, die auf dem See mit Speedbooten ihre Energie auslebten – natürlich immer mit Vollgas 😄.

    An den umliegenden Hängen gedeihen Teeplantagen und Gemüsefelder in friedlicher Eintracht – ein schönes Bild!

    Gegen 15:30 Uhr gönnte ich mir einen köstlichen Erdbeerlassi – hier im Hochland wachsen die Erdbeeren ganzjährig, wie Rohan mir erklärte. Kaum zurück im Hotel, öffnete der Himmel dann wieder seine Schleusen: satte 50 Minuten Dauerregen!

    Da es im Zimmer bitterkalt war, half nur eins – eine weitere Runde unter die Decke und ein kleiner Nachmittagsschlaf 😂

    Zum Abendessen zog es mich in das Restaurant vom Mittag – der gute Eindruck bestätigte sich voll und ganz. Zur Vorspeise eine heiße Suppe, danach Spicy Potato Biryani, ein traditionelles indisch-srilankisches Gericht – würzig, aromatisch, einfach köstlich. Ohne Zweifel das beste Essen der Reise bisher!

    So endete ein zunächst enttäuschender Tag doch noch versöhnlich. Morgen geht’s weiter nach Kandy, wo es hoffentlich wieder etwas wärmer ist 😇

    Damit: සුභ රාත්රියක් – Gute Nacht! 😉🥱💫💤
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  • Tag 12 - 14.11.2025. Nuwara Eliya- Kandy

    November 14, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach den intensiven vergangenen Tagen durfte heute endlich wieder ausgeschlafen werden – eine willkommene Pause, bevor der zweite Teil der Reise beginnt und ich das Tempo etwas drossle.

    Nach einem gemütlichen Frühstück ging es gegen 9 Uhr los Richtung Kandy. Immer wieder hielten wir unterwegs an, um schöne Ausblicke mitzunehmen – sanfte Hügel, Teeplantagen, sattes Grün, Sri Lanka eben. Das Highlight des Tages war jedoch eindeutig der Besuch einer Tee-Manufaktur.

    Eine freundliche Dame, die überraschend gut Deutsch sprach, führte mich durch die Fabrik und erklärte Schritt für Schritt den Weg von der Teepflanze bis zum versandfertigen Produkt, das schließlich in alle Welt geht. Besonders spannend: Aus ein und derselben Pflanze entstehen vier Sorten – Black, Green, White und Orange Tea. Letzterer ist eine echte Spezialität. Er wird aus den zartesten Blattspitzen gewonnen, ist extrem aufwändig in der Herstellung und entsprechend kostspielig: eine kleine Packung schlägt mit 27 € zu Buche. Dafür aber ein absoluter Hochgenuss.

    Danach verlief die Fahrt ereignislos weiter, und nach rund 75 Kilometern bzw. drei Stunden erreichten wir schließlich Kandy.

    Die Unterkunft, die Rohan für mich ausgewählt hat, ist wunderschön gelegen – etwas außerhalb, mitten im Grünen. Ringsum Hänge voller Kokospalmen und verschiedenster Bäume und Sträucher. Mein Zimmer hat einen Balkon, und im öffentlichen Bereich gibt es eine Terrasse mit Blick ins satte Grün. Hier kann man es definitiv aushalten.

    Der Rest des Tages stand ganz im Zeichen der Entspannung. Zum Abendessen ließ ich mir etwas liefern – keine Lust mehr, noch einmal in die laute, geruchsintensive Stadt hinunterzufahren.

    Mehr gibt es für heute tatsächlich nicht zu berichten – manchmal darf ein Tag einfach ruhig enden. 😁
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  • Tag 13 - 15.11.2025, Kandy u. Ayurveda

    November 15, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 25 °C

    Ayurveda, Tempel & Tiefenentspannung – Ein Tag zwischen Heilkunst und Gelassenheit

    Nach einem richtig guten, langen Schlaf startete ich erholt und mit frischem Tatendrang um 9 Uhr in die heutige Tour.

    Ayurveda Kräuterheilgarten – ein Highlight gleich zu Beginn

    Schon der erste Stopp, nur wenige Kilometer vom Hotel entfernt, stellte sich als potenzielles Tages-Highlight heraus. Dank Rohan erhielt ich erneut eine rund einstündige Privatführung – diesmal höchstpersönlich vom Institutsleiter des Ayurveda-Kräutergartens und der angeschlossenen Klinik. Wobei Klinik nicht in dem Sinne zu verstehen ist, wie bei uns 😉

    Er erzählte mit spürbarer Leidenschaft über die Jahrhunderte alte Familientradition, die von Vater zu Sohn weitergegeben wird. Hier kommen Studenten aus vielen Ländern zusammen, um in einem vierjährigen Programm zu ausgebildeten, anerkannten Heilpraktikern zu werden.

    Da er recht gut Deutsch sprach, war alles wunderbar verständlich.
    Besonders spannend: die Teeverkostung eines speziellen Kräutertees, der – bei regelmäßiger Anwendung – gegen verschiedene Arten von Erkältungen wirken soll.

    So hat hier wirklich jedes Kraut seinen klaren Zweck und seine eigene Geschichte.
    Im kleinen „Kochstudio“ wurde anschließend ein traditionelles Curry zubereitet – so, wie es in sri-lankischen Familien dreimal täglich frisch gekocht wird. Der Duft allein war schon eine kleine Reise.

    Kopf-, Nacken- und Rückenmassage – die überraschende Zugabe

    Als wäre das alles nicht genug, gab es on top noch eine etwa 15-minütige Kopf-, Nacken- und Rückenmassage – völlig kostenlos.
    Beeindruckt von der Einrichtung schaute ich mir danach die Klinik an, in der Massagen und Kuren stattfinden. Eine 1,5-stündige Ganzkörpermassage kostet hier umgerechnet 48 € – ein Preis, den man wohl kaum irgendwo anders findet.
    Spontan entschied ich mich: Das gönne ich mir!

    Auf Empfehlung des „Doctor-Vaters“ nahm ich den letzten Termin um 20 Uhr. Danach sollte es direkt ins Hotel gehen, heiße Dusche, ab ins Bett. Die Vorfreude war groß – und das Gefühl nach der Führung einfach stimmig.

    Tempelbesuche & kleine Enttäuschungen

    Der restliche Tag verlief deutlich ruhiger.
    Zwei 750 Jahre alte Tempel standen auf dem Programm – einer davon komplett aus Holz. Interessant, ja, aber für mich persönlich nicht überragend.

    Einen dritten Tempel ließ ich aus, da jedes Mal 500 Rupien Eintritt fällig waren – und es sich nicht wirklich gelohnt hätte.

    Geplant war außerdem der Besuch einer Tuchmanufaktur, der jedoch ins Wasser fiel, weil diese geschlossen war.
    Also zurück ins Hotel, entspannen und vorbereiten auf meinen Abendtermin.

    Die Massage am Abend - WOW.

    Mehr kann man fast nicht sagen 😍🌫
    Die 1,5-stündige Behandlung war ein Volltreffer.

    Der Masseur – hier arbeiten ausschließlich Männer, da sie mehr Kraft haben – hat mich wirklich von oben bis unten durchgeknetet. Danach fühlte ich mich, als würde ich schweben.
    Ein rundum gelungener Abend. Zwar ohne nennenswerte Fotobeute, aber dafür mit maximalem Wohlfühlfaktor.
    Damit gute Nacht – bis morgen ✨
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  • Tag 14 - 16.11.2025, Kandy, City u. Show

    November 16, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 27 °C

    Zwischen Kandy-See und Tanzshow**

    Die Nachwirkungen der gestrigen intensiven Massage machten sich auch heute noch bemerkbar. Besonders die Beine fühlten sich angenehm leicht an, die Haut samtig weich und geschmeidig – ein Effekt, der sich nach der morgendlichen Dusche noch verstärkte.

    Nach dem Frühstück starteten wir heute etwas später, gegen 9:30 Uhr. Eine kleine Stadterkundung stand auf dem Programm. Der Botanische Garten wäre ebenfalls eine Option gewesen, doch da dieser eigentlich ein ganztägiges Thema ist, zudem 10 € Eintritt kostet und der Wetterbericht Regen vorausgesagt hatte, verfolgte ich das nicht weiter.

    Der Stadtwalk selbst war nicht überwältigend, aber durchaus nett. Im Central Market erwartete mich das typische asiatische Gewusel mit all seinen kreativen und manchmal herausfordernden Gerüchen. Am Zahntempel ging es vorbei – nur ein Blick von außen, da die Zahnreliquie gerade nicht zugänglich war. Anschließend noch ein kurzer Stopp weiter oben für einen schönen Blick über den Kandy-See.

    Ein paar Meter weiter besuchten wir eine Batik-Manufaktur. Dort wurde der gesamte Prozess anschaulich erklärt – von den ersten Wachslinien bis zum fertigen Stoff. Zum Abschluss fertigte man mir ein kleines Tuch mit meinem Namen an. Eine charmante Kleinigkeit und tatsächlich interessant anzusehen.

    Dann setzte – mal wieder – Regen ein. Also zurück ins Hotel und eine ausgedehnte Mittagspause eingelegt.

    Für 17 Uhr war der Besuch einer traditionellen Tanzaufführung geplant. Diese Shows finden täglich statt und sind ein Bestandteil und kulturelles Fenster während großen Festivitäten, die jedes Jahr 10 Tage im August zu Ehren Buddhas zelebriert werden. Die Tänze, Trommeln und Rituale werden dafür eigens einstudiert – und hier ganzjährig präsentiert.

    Rohan hatte für mich einen perfekten Platz auf dem Balkon reserviert, leicht links versetzt. So musste ich nicht zentral fotografieren und hatte rechts neben mir sogar eine freie Ecke für den Rucksack. Dort konnte ich blitzschnell zwischen meinen beiden Kameras mit den jeweils passenden Brennweiten wechseln. Ob das nun Kalkül oder Zufall war – es war auf jeden Fall der Platz, den ich mir selbst ausgesucht hätte. 😄

    Die einstündige Show war fröhlich, bunt und farbenfroh – und mit rund 6 € fast schon ein Pflichttermin für einen Fotografen wie mich. 😉 Am Ende standen etwa 1800 Bilder auf der Speicherkarte… und damit jede Menge Arbeit für den Abend.

    Nach der Vorstellung noch schnell etwas essen, dann zurück ins Hotel und am Laptop einen ersten Blick auf die Ausbeute werfen.

    Der Tag ist zu Ende, der nächste steht bereit.
    Morgen geht es weiter nach Sigiriya.

    Gute Nacht aus Kandy 👋💫💤
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  • Tag 15 - 17.11.2025, Kandy - Sigiriya

    November 17, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 25 °C

    Der Morgen begann ruhig – Abfahrt um 9:15 Uhr, doch kaum waren wir in Kandy unterwegs, zeigte sich der typische Wochenstart: verstopfte Straßen, hupender Alltag, Sri Lanka in seiner ganz normalen, lebendigen Montagsversion. 😊

    Nach etwa 45 Minuten Fahrt öffneten sich die Landschaften – sanfte Hügel, frische Grüntöne und beeindruckende Wolkenformationen, die dem Ganzen einen fast dramatischen Touch gaben.

    Eine weitere Stunde später erreichten wir den ersten geplanten Stopp: den Mittelpunkt Sri Lankas. Natürlich war hier ein Selfie unvermeidlich – Pflichtprogramm, wenn man schon mal genau in der Mitte des Landes steht. 😁😇

    Nebenan lagen noch die Ruinen eines rund 1000 Jahre alten Tempels – nicht das spannendste Highlight der Reise, aber ein paar nette Fotos gingen sich aus.

    Weiter ging es zum Höhlentempel von Dambulla – einem klassischen „Muss“ für jede Sri-Lanka-Reise. Die goldenen, kunstvollen Buddhafiguren in den Höhlen, die kunstvoll bemalten Wände, die ganz eigene Atmosphäre – all das hebt Dambulla von vielen anderen Tempelanlagen ab. Die rund 9 € Eintritt sind gut investiert.

    Der Aufstieg über den oberen Zugang ist eindeutig zu empfehlen: sanfter, weniger anstrengend und ohne endlose Treppen. Der Abstieg hingegen führt über die steilen Stufen auf der anderen Seite – ein guter Kompromiss und abwechslungsreich dazu. Die Ausblicke und Felsformationen unterwegs: einfach schön.

    Und dann – Sri Lankas Reisewahrheit: Man sieht sich immer zweimal im Leben. Beim Abstieg traf ich tatsächlich wieder auf Francesca und ihre Freundin, meine Shooting-Partnerin aus dem Zug. Eine spontane, freudige Überraschung – strahlende Gesichter auf beiden Seiten. 😍

    Auf dem Weg zum Ziel gab’s einen kurzen Energie-Stopp in Form von Coca-Cola und Pineapple Juice. Gegen 15 Uhr erreichte ich schließlich Sigiriya.

    Die Luft hier deutlich drückender: wärmer, schwüler, fast klebrig. Später am Nachmittag kam dann wie so oft der übliche Regenguss – verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk.

    Das Dinner am Abend brachte dann eine aromatische Abwechslung: indisches Restaurant, ein vegetarisches Curry-Gemüse-Gericht mit angenehm pikant-würziger Note, dazu Garlic Naan und ein fruchtiger Passionfruit-Cocktail. Preislich etwas höher als gewohnt, geschmacklich aber ein Volltreffer.

    Nun heißt es früh schlafen – morgen geht’s wieder um 4:30 Uhr raus für den Sigiriya Rock. Vielleicht klappt es ja diesmal mit dem Sonnenaufgang. 😇

    Gute Nacht – bis morgen! 💫💤
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  • Tag 16 - 18.11.2025, Sigiriya

    November 18, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 24 °C

    **
    Vom Fehlstart zum perfekten Tag
    Der Beginn des Tages lässt sich wohl am treffendsten mit dem Spruch zusammenfassen: „Außer Spesen (frühes Aufstehen), nichts gewesen.“ 😂

    Wobei ich gestehen muss: Für diesen Fehlstart war in erster Linie ich selbst verantwortlich – meiner eigenen Schusseligkeit sei Dank 🙈😇

    Wie geplant fuhren wir früh morgens zum Viewpoint. Die Vorfreude war da, die Müdigkeit auch – und dann die Erkenntnis:
    Ich habe meinen Geldbeutel vergessen. 😬
    Rohan ebenfalls ohne Geld unterwegs, also blieb uns nur der Rückweg zum Zimmer. Ein ungeplanter Start, aber irgendwie stimmte die Richtung: Der Himmel zeigte sich vollständig bedeckt, die Wolken hingen tief – perfektes „Vielleicht sollte ich das heute lassen“-Wetter.

    Im Nachhinein fühlt es sich fast wie ein sanfter Wink Buddhas an, den Aufstieg für heute zu verschieben. Zumal die Prognose für morgen deutlich besser klingt: Wolkendecke 3 von 8. Das macht Hoffnung – und Lust auf den zweiten Anlauf. 😁

    Tierischer Frühstücksbesuch
    Beim Frühstück hatte ich charmante Gesellschaft: zwei Papageien-Pärchen, die den Frühstückstisch offensichtlich als ihr persönliches Buffet betrachten.

    Zwischen neugierigem Erkunden und kleinen Kabbeleien war es ein unterhaltsamer Start in den später dann doch sehr erfolgreichen Tag.

    Während draußen reger Betrieb an der Futterstelle herrschte, nutzte ich die Gelegenheit, eine ganze Reihe toller Tierfotos zu machen – die im Anschluss natürlich gleich auf den PC übertragen werden mussten 😁

    „Dorf-Safari“ – Rohans Wortkreation
    Um 15 Uhr ging es weiter zu einer sogenannten „Dorf-Safari“ – ein Begriff, den Rohan spontan geschaffen hat und der erstaunlich gut passt.

    Traditionelle Village Tour: Einblick in das Leben der Menschen abseits der touristischen Pfade.
    • Start mit einer gemütlichen Ochsenkutsche
    • Weiter mit einem Katamaran über den See
    • Und schließlich Besuch einer kleinen traditionellen Küche
    Dort wurde mir gezeigt, wie ein klassisches Curry entsteht – Schritt für Schritt, so wie es hier täglich gekocht wird.

    Und das Beste: Ich bekam es anschließend als mein abendliches Dinner, stilecht mit den Fingern gegessen. Es hat hervorragend geschmeckt.

    Auf dem See bot sich noch einmal viel Gelegenheit für schöne Tierfotos: verschiedene Vogelarten, ein Wasserwaran – und natürlich Run Eisi, der wieder einmal perfekt posierte.

    Fazit
    Was als kapitaler Fehlstart begann, verwandelte sich am Ende in einen überraschend erfolgreichen und fotografisch sehr ergiebigen Tag.
    Morgen früh steht dann der zweite Versuch für den Sigiriya Rock an.
    In diesem Sinne:
    Gute Nacht ✨💤🛌
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  • Tag 17 - 19.11.2025, Sigiriya-Rock

    November 19, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 22 °C

    Zwischen Wolkenmeer und Urwald Feeling

    Klappe, die Zweite – und diesmal mit Happy End!

    Um 4.45 Uhr startete ich heute den zweiten Versuch, endlich den ersehnten Blick auf den Lion Rock zu erleben. Und tatsächlich – diesmal war alles dabei, nichts vergessen! Mit rund 13 Kilo Fotorucksack plus Stativ schleppte ich mich die steilen, scheinbar endlosen Treppen nach oben. Rund 45 Minuten dauerte der Aufstieg, während Scharen von hauptsächlich jungen Touristen an mir vorbeizogen – allerdings ebenfalls sichtlich mit dem inneren Schweinehund kämpfend. 😁

    Die letzten Meter hatten es nochmal in sich: zwei enge Passagen, Rucksack ab, Stativ vorneweg – Schritt für Schritt näherte ich mich dem Gipfel. Und dort war er dann:

    Ein atemberaubender Blick auf den Lion Rock,

    majestätisch schwebend über einem sanften Wolkenmeer. Ein Moment, der alle Mühen vergessen ließ. 😍😍
    Oben angekommen, war ich allerdings ordentlich durch. Kurz Kreislaufprobleme, die Treppen sind wirklich die Hölle.

    Begegnungen & Zufälle

    Kurz vor dem Abstieg traf ich ein deutsches Paar aus dem Kölner Raum:
    Hallo Christina, hallo Phil! 👋😁
    Ein nettes Gespräch – und unten angekommen trennten sich unsere Wege zunächst wieder. Bis ich sie wenige Minuten später zufällig erneut sah, als Rohan mich abholte. Ich bot ihnen eine Mitfahrgelegenheit zum Hotel an – wurde dankend angenommen. Netter Moment!

    Zuvor noch ein kurzer Stopp an Viewpoint am See, mit Blick auf Lion Rock und Pidurangala – schöne Stimmung.

    Eigentlich wollte ich später noch einmal hoch zum Sunset. Doch der Gedanke verwarf sich zugunsten eines entspannten Sonnenuntergangs-Shootings am See – definitiv die bessere Wahl. 😂

    Tierische Frühstücksgäste & herzliche Gesten

    Nach Dusche und Frühstück gesellten sich – wie auf Bestellung – wieder meine tierischen Freunde zu mir. Perfekt für weitere Aufnahmen.
    Mein Gastgeber beobachtete meine Foto-Session mit sichtlichem Interesse – und überraschte mich:

    Eine kostenlose Ayurveda-Massage am Abend,

    als besonderes Geschenk. Eine wirklich herzliche, nicht selbstverständliche Geste.
    Der Aufenthalt im Prince Villa entwickelt sich immer mehr zum absoluten Highlight meiner Reise. 😇

    Ritigala – Ruhe, Geschichte & ein Baumgigant

    Nach einer kleinen Pause ging es gegen 11 Uhr weiter nach Ritigala. Inmitten abgelegenem Urwald liegen die Ruinen eines über 2000 Jahre alten Waldklosters. Kaum Touristen, nur Stille, Natur und angenehme Temperaturen – ein herrlicher Ort zur Entschleunigung.

    Besonders beeindruckend:
    Ein über 1000 Jahre alter Baumriese, dessen gewaltiges Wurzelwerk sich wie ein Kunstwerk über den Boden windet.
    Eintritt: rund 6 Dollar – für Sri Lanka nicht gerade günstig, Locals zahlen nur 20 Rupien. Aber: Leben und leben lassen. 😉

    Abendliches Farbenspiel & ein perfekter Abschluss

    Nach etwa zwei Stunden Pause am Nachmittag ging es erneut los – die Prognosen für den Sonnenuntergang waren vielversprechend. Und ja, sie trafen voll ein!

    Feinste, stimmungsvolle Fotos mit Spiegelungen von Sigiriya Rock und Pidurangala Rock im See – ein kurzes, aber lohnenswertes Shooting.

    Um 20 Uhr dann die versprochene Massage – ein wohltuender Abschluss eines intensiven, erfüllten Tages.
    Jetzt heißt es: duschen, schlafen, denn morgen Früh klingelt der Wecker wieder um 4.45 Uhr fürs Sunrise-Shooting.
    Gute Nacht und liebe Grüße nach Deutschland! 🌙✨😄
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  • Tag 18 - 20.11.2025, Reisetag

    November 20, 2025 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Sigiriya nach Anuradhapura

    **„Ein Morgen voller Hoffnung – und ein Tag voller Überraschungen“**

    Der Wecker klingelte wie geplant um 4.45 Uhr, und mit einem ersten Blick in den sternenklaren Himmel war die Laune sofort im Aufwind. Alles sah nach einem perfekten Sunrise-Shooting aus – dieser Moment, in dem Hoffnung und Vorfreude Hand in Hand gehen 😍.

    Doch Sri Lankas Wetter hat seinen ganz eigenen Kopf. Während ich die Kamera auf dem Stativ einrichtete und mich innerlich schon auf Farbexplosionen am Himmel vorbereitete, begann sich die Szenerie schleichend zu verändern. Erst ein leichter Schleier, dann Wolken, schließlich alles grau. Und zu guter Letzt setzte auch noch Regen ein 🤔.
    Aus dem erhofften atemberaubenden Sonnenaufgang wurde somit ein kleines Set an tristen Regenfotos. Tja … wär wohl zu schön gewesen, das gestrige Erlebnis heute mit einem perfekten Sunrise abzurunden 🥲.

    Also zurück, packen, entspannt frühstücken – und dann weiter Richtung **Anuradhapura**.

    Doch das Frühstück selbst wurde zum echten Highlight.

    Am „Vogelbuffet“ herrschte heute Betriebsamkeit wie auf einem Flughafen kurz vor den Feiertagen. Unzählige gefiederte Gäste trafen ein, darunter auch die gewohnten Streifenhörnchen, die wie immer jeden Artgenossen rabiat vom Tisch verdrängten 😂. Ein ständiges Gerangel um die besten Körner – ein herrliches Schauspiel! Und perfekte Fotomöglichkeiten natürlich 🥰.

    Die **Z6III mit Augen-AF für Vögel** lieferte dazu traumhafte Resultate. Wer mich kennt, weiß genau, welche Gedanken und Sehnsüchte da wieder wach werden 😂😇😎.

    Gegen 10 Uhr ging es weiter durch eine Landschaft aus Reisfeldern und Palmen – Sri Lanka, wie es im Bilderbuch steht.

    **Erster Stopp: Reswehera**

    Ein abgelegener Höhlentempel mit einem beeindruckenden, riesigen in Fels gehauenen Buddha. Ruhig, authentisch, völlig fernab vom touristischen Trubel. Ein Mönch öffnete mir die Türen und erklärte einige Besonderheiten des Ortes. Bis auf eine kleine Gruppe Mönche keine weiteren Besucher – ein friedlicher Moment.

    **Zweiter Stopp: Aukana Rajamaha Viharaya**

    Wieder ein Buddha, wieder ein Tempel, wie zu erwarten hier im Kulturdreieck zwischen Dambulla, Sigiriya, Anuradhapura und Polonnaruwa.
    Aber ehrlich gesagt: hätte ich mir sparen können. 1500 Rupien Eintritt – klar Touristenabzocke. Das habe ich Rohan auch so gesagt.

    Kurz darauf setzte der große Regen ein – also direkt weiter zur Unterkunft.
    Und diese entpuppte sich als kleines wohntechnisches Highlight 😍. Hier lässt es sich locker drei Tage aushalten.

    Mehr gibt es für heute auch nicht zu berichten. Morgen geht’s an die Erkundung von **Anuradhapura**, einer der ältesten dauerhaft bewohnten Städte der Welt – erste Siedlungsnachweise gehen fast 3000 Jahre zurück.
    Ich freu mich drauf!
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  • Tag 19 - 21.11.2025

    November 21, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 25 °C

    **Tag 20 – 21.11.2025, Anuradhapura**

    ### **„Zwischen heiligen Mauern, alten Wurzeln und lebendigem Alltag“**

    Da ab Mittag erneut kräftiger Regen angesagt war, starteten wir unser Tagesprogramm heute bereits um 7 Uhr. Der frühe Beginn hatte durchaus Vorteile – angenehmere Temperaturen, weniger Trubel und ein frischer Start in die alte Königsstadt von Anuradhapura.

    Da der Eintritt in die antike Stadt mit all ihren Heiligtümern stolze 30 € kostet, und ich als Nicht-Buddhist ohnehin nur die Hälfte verstehe und wahrscheinlich noch weniger behalten würde, verzichtete ich auf den kompletten Rundgang durch die Ruinen. Bei 30 °C stundenlang in der Sonne herumzulaufen, klang auch nicht gerade nach einem Spaßprogramm.
    Stattdessen fuhr mich Rohan entlang der Peripherie zu den frei zugänglichen Bereichen – und das war am Ende genau die richtige Entscheidung.

    ### **Der älteste Baum der Welt – fast unsichtbar, aber allgegenwärtig**

    Unser erster Halt war gleichzeitig das bedeutendste Heiligtum der Stadt: **der Jaya Sri Maha Bodhi**, ein beeindruckender Bodhi-Baum, dessen Pflanzdatum bekannt ist – und der damit als ältester lebender Baum der Welt gilt, rund 2300 Jahre alt.
    Unter einem Ableger dieses Baumes soll Buddha einst seine Erleuchtung gefunden haben.

    Wie es bei besonders verehrten Orten so ist, blieb es im Laufe der Jahrhunderte nicht bei einem einfachen Baum: Um ihn herum entstand ein kompletter Tempelkomplex. Viel zu sehen ist von ihm selbst daher kaum – nur die oberen Äste ragen sichtbar heraus, teils mit goldenen Stützen stabilisiert.
    Dafür ist das Leben um den Baum herum umso eindrucksvoller: Pilgernde Buddhisten, betende Familien, Opfergaben, Mönche – ein vibrierender Ort voller Emotionen, Wünsche und Dankbarkeit. Für mich war das bunte Treiben fast spannender als das Heiligtum selbst.

    ### **Königliche Gärten & ein Blick über Mauern**

    Weiter ging es zu den **königlichen Gärten Ranmasu Uyana**. Viel ist dort nicht mehr übrig – alte Mauern, verwitterte Steinreste, Spuren einer anderen Zeit.
    Über eine Mauer gelang mir noch ein Blick auf einen Tempel, in dem gerade Buddhisten beteten. Ein paar Fotos konnte ich ebenfalls mitnehmen.

    Ein weiterer interessanter Spot war eine große Felsformation, wohin sich Mönche früher zum Meditieren zurückzogen. Zwischen engen Felsspalten über unseren Köpfen hatte sich zudem eine ganze Fledermauskolonie eingerichtet – ein unerwartet spannender Moment.

    Damit war das heutige Kulturprogramm bereits am späten Vormittag erledigt.

    ### **Ein See, ein kurzer Stopp – und eine herzliche Begegnung**

    Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Halt auf einer kleinen Anhöhe mit Blick auf den **Nuwara Wewa**, einen großen See mitten im Stadtgebiet von Anuradhapura.
    Hier kam ich mit einer sri-lankischen Familie ins Gespräch, die gerade ein Picknick machte. Sie waren aus Colombo angereist, um die heiligen Stätten zu besuchen – und überraschenderweise waren sie **Katholiken**, nicht Buddhisten.

    Der ältere Sohn erzählte mir, dass er bereits zweimal in Deutschland gewesen sei, jeweils in Frankfurt, um Freunde zu besuchen. Ein netter, kurzer Austausch – kleine Momente, die das Reisen so besonders machen.

    ### **Regen, Ruhe & Foto-Chaos**

    Gegen 12 Uhr erreichten wir das Hotel, und kurz darauf setzte – wie angekündigt – der Regen ein.
    Der Rest des Tages war entspannter Hotelmodus: Chillen 😎, die bisherige Fotoflut durchsichten, sortieren, löschen… wobei „sortieren“ angesichts der bisher entstandenen Masse fast schon ein eigener Tagespunkt wäre.

    Weitere besondere Ereignisse gab es nicht – einfach ein ruhiger, gemütlicher Nachmittag.

    ### **Ausblick auf morgen**

    Um **4.45 Uhr** geht es morgen früh weiter: Ziel ist die Tempelanlage **Mihintale**.
    Der Legende nach soll hier der sri-lankische Buddhismus seinen Ursprung haben.
    Die Anlage liegt hoch über der Stadt – vielleicht erwartet mich dort ein schöner Sunrise-Moment. Hoffentlich spielt das Wetter mit. 🌅
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  • Tag 20 - 22.11.2025, Mihintale

    November 22, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 24 °C

    Mihintale „Mystik im Morgengrauen – Ein Sonnenaufgang, der sich erkämpfen musste“

    Der heutige Tag ist schnell erzählt: Einziger Programmpunkt war der Besuch der Tempelanlage Mihintale, jener geschichtsträchtigen Stätte, von deren höchstem Punkt man in alle Himmelsrichtungen schauen kann – wenn das Wetter es zulässt.

    Da der Wetterbericht halbwegs brauchbar aussah, hieß es erneut: 4.45 Uhr Aufbruch zum Sunrise-Shooting 😄

    Eigentlich öffnet die Anlage erst um 7 Uhr, doch Rohan organisierte am Vorabend, dass bereits um 5 Uhr ein Mönch am Ticketschalter bereitstand (1.000 Rupien – geradezu günstig im Vergleich zu manch anderem Heiligtum hier). So konnte ich pünktlich bei Beginn der Dämmerung oben sein.

    Und damit hatte ich die gesamte Anlage exklusiv für mich allein. Kein Mensch weit und breit – ein purer Fotografentraum an einem Ort, der tagsüber von Besuchern überflutet wird 😄

    Doch die Sache mit dem Wetter …
    Oben angekommen, lag die Umgebung in dichtem Nebel, die Aussicht = nicht vorhanden. Die schöne Vorstellung von SA-Fotos löste sich kurzzeitig in Frust auf.

    Aber nach drei Wochen Sri Lanka weiß ich: Nicht zu früh aufgeben.

    Und tatsächlich – kaum setzte die Dämmerung ein, veränderte sich alles.
    Die Sonne kämpfte sich durch die fließenden Nebelschwaden, schuf eine fast mystische Stimmung, Licht und Dunst tanzten umeinander. Auf der gegenüberliegenden Seite formte sich sogar ein kleiner Regenbogen, völlig unerwartet, ein stiller Bonusmoment, den ich so nicht auf dem Schirm hatte.
    Aus einem Fehlstart wurde ein wunderschöner, ruhiger, tief beeindruckender Sonnenaufgang. Und die spätere Nachbearbeitung am Laptop bestätigte: Der frühe Ausflug hatte sich gelohnt 😊

    Um 7 Uhr war der Zauber vorbei – und es ging zurück ins Hotel zum Frühstück.
    Der restliche Tag verlief herrlich entspannt: Bilder sichten, bearbeiten, chillen 😄
    Zwischen 13 und 16 Uhr öffnete der Himmel dann mit voller Wucht seine Schleusen – ein einziger Platzregen. Zum Glück saß ich da bereits trocken 😁😇

    Morgen geht es weiter zum Finale nach Negombo, bevor am 25.11. um 3.25 Uhr der Flieger zurück Richtung Deutschland startet 🥲
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  • Tag 21 - 23.11.2025, Finale

    November 23, 2025 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Anuradhapura → Negombo

    „Auf zum großen Finale meiner Sri-Lanka-Rundreise“

    Nach drei intensiven, unglaublich abwechslungsreichen Wochen stand heute die letzte Etappe meiner Sri-Lanka-Rundreise an. Nach dem Frühstück ging es um 8.30 Uhr los – die Fahrt von Anuradhapura nach Negombo, rund fünf Stunden Richtung Süden. Drei historische Stätten lagen noch auf dem Weg. Mal sehen, was sie zu bieten haben, dachte ich mir am Morgen.

    Der Himmel zunächst bewölkt, aber mit „Mut zur Lücke“ für die Sonne 😁😎 – am Mittag und Abend sollte es laut Wetterbericht aber wieder ordentlich Regen geben.

    Ein schwerer Unfall – und ein mulmiges Gefühl

    Bereits nach etwa 30 Minuten dann ein bedrückender Moment: Wir kamen an einem schweren Verkehrsunfall vorbei, offenbar waren ein Bus, ein Auto und ein Motorrad beteiligt. Das Motorrad lag vollständig unter dem Bus, völlig eingekeilt.

    Rohans Einschätzung war klar – für den Fahrer dürfte es schlimm ausgegangen sein. Ich teile diese Einschätzung, und für einen Moment wurde mir bewusst, wie fragil alles sein kann.

    Vorbei am Geburtsort des Präsidenten – und durch leuchtend grüne Reisfelder

    Wir durchfuhren Tambuttegama, den Geburtsort des aktuellen Präsidenten Sri Lankas. Rohan erklärte mir noch kurz das politische System: Präsidentschaftswahlen alle fünf Jahre, Parlamentswahlen alle sechs Jahre.

    Danach öffnete sich die Landschaft – saftige, tiefgrüne Reisfelder, die im wechselnden Licht zwischen Wolken und Sonne richtig leuchteten. Die Straße gut ausgebaut, der Weg Richtung Colombo angenehm zu fahren.

    1. Stopp – Ein verstecktes Juwel: Yapahuwa Rock Fortress

    Der erste Halt entpuppte sich als echtes Highlight zum Finale. Etwas abseits der Hauptstraße zeigte mir Rohan zunächst eine alte, noch bewohnte Klosteranlage. Dort herrschte gerade Trauer – der oberste Mönch, vergleichbar mit einem Prior eines katholischen Klosters, war gestern zu Grabe getragen worden.

    Doch richtig spannend wurde es wenige Minuten später: Yapahuwa Rock Fortress, ein freistehender Felsen ähnlich dem bekannten Löwenfelsen in Sigiriya – nur ohne die Massen. Ein absoluter Geheimtipp!

    Der Aufstieg dauerte rund 25 Minuten, teils über sehr steile Stufen, aber jeder Schritt hat sich gelohnt. Oben erwartete mich ein atemberaubender Rundumblick über die friedliche Landschaft. Ein Ort voller Stille, Weite und Besinnlichkeit.

    Die 2000 Rupien waren bestens investiert.
    Danke, Rohan, fürs Zeigen dieses wunderbaren Fleckchens Erde. 🙏

    2. Stopp – Padeniya Holztempel

    Nächster Halt: der etwa 700 Jahre alte Holztempel von Padeniya. Kulturell spannend, aber für mich persönlich eher weniger spektakulär. Ein kurzer Blick hinein, ein paar Fotos, und weiter ging’s 😄

    3. Stopp – gestrichen

    Den ursprünglich geplanten Besuch eines Hindu-Tempels habe ich gecancelt.
    Dichte schwarze Wolken zogen mittlerweile auf, und der Umweg wäre dann doch etwas zu weit gewesen. Also weiter Richtung Negombo.

    Ankunft in Negombo – Abschied von Rohan

    Gegen 15 Uhr erreichten wir schließlich Negombo. Damit hieß es Abschied nehmen von Rohan – meinem zuverlässigen Fahrer, Begleiter und Tippgeber der letzten drei Wochen. Ohne ihn hätte ich viele dieser Orte wohl nie gesehen. Sein Wissen, seine Ruhe und seine Hilfsbereitschaft machten die Reise zu einem echten Erlebnis.

    Der Regen setzte dann später ein – ab 17 Uhr durchgehend, ohne Pause. Und wenn der Wetterbericht stimmt, bleibt es morgen den ganzen Tag so. Mal schauen, was sich noch machen lässt. Vielleicht ist es einfach die perfekte Gelegenheit, nach drei intensiven Wochen endlich mal auszuschlafen 😁

    Gute Nacht aus Negombo 🌛🛌
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  • Tag 22 - 24.11.2025, Negombo

    November 24, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 28 °C

    „Streetwalk, Abschiedsstimmung – und ein rundum gelungener letzter Tag“

    Nun ist er da, unweigerlich, unvermeidlich – **DER LETZTE TAG** 😭
    Es musste ja so kommen, aber gut… machen wir eben das Beste draus 😁

    Nach drei intensiven Wochen quer durch Sri Lanka durfte es heute erst einmal gemütlich zugehen. **Ausschlafen** stand ganz oben auf der Liste, bevor ich mich nach dem Frühstück auf einen entspannten Streetwalk durch Negombo machte. Die Kamera blieb bewusst im Zimmer – heute war das **Handy** dran, um seine fotografischen Qualitäten unter Realbedingungen auszuloten 😁
    Und ohne den schweren Rucksack auf dem Rücken war das gleich doppelt angenehm.

    Trotz der düsteren Wetterprognosen von gestern hielten sich die Wolken erstaunlich gut. Erst gegen 16.30 Uhr begann es zu regnen – genug Zeit also, um den Tag voll auszukosten. Während meines Spaziergangs ergaben sich überall kleine, unerwartete Begegnungen: freundliche Geschäftsinhaber, die während ihrer Arbeit lächelnd ein kurzes Gespräch zuließen und mir erlaubten, ein paar **Portraits** zu machen. Genau diese herzlichen, unmittelbaren Momente machen Sri Lanka so besonders.

    Natürlich führte mich mein Weg auch zum Strand von Negombo – insgesamt zwar nicht unbedingt der große „Burner“, aber dennoch ein Pflichtpunkt am letzten Tag. Mit den zunehmend dramatischen Wolken am späten Nachmittag ergaben sich sogar noch ein paar sehr stimmungsvolle Fotos 😀

    Alles in allem war es ein runder und gelungener Abschluss dieser Reise. Ein Tag, der noch einmal gezeigt hat, wie offen, warm und herzlich die Menschen hier sind – besonders dann, wenn man sich auf die kleinen, oft unerwarteten Begegnungen einlässt.

    Gleich folgt die „Henkersmahlzeit“, danach noch ein paar ruhige Stunden auf dem Zimmer, bevor es um Mitternacht zum Flughafen geht.

    Beim Essen traf ich zufällig drei junge Leute aus dem Augsburger Raum, die heute Nacht ebenfalls den Rückflug antreten. Nette Unterhaltung – man sieht sich am Airport 😁

    **Bye Bye Sri Lanka – du wunderschönes, herzliches Kleinod im Indischen Ozean.**
    🥲🍀👋✈️
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  • Tag 23 - 25.11.2025, Heimreise

    November 25, 2025 in Sri Lanka ⋅ 🌧 24 °C

    Finale – Abschied von Sri Lanka & Heimreise

    Tja, das war’s dann… 🥲 Drei wunderschöne, intensive und abwechslungsreiche Wochen Sri Lanka liegen hinter mir.

    Und wie immer, wenn eine Reise endet, schwingt ein bisschen Wehmut mit – aber auch eine leise Vorfreude auf „Good Old Germany“ und ganz besonders auf das eigene Bett 😄

    Der letzte Weg: Vom Guesthouse zum Airport

    Pünktlich um Mitternacht stand mein bestelltes Taxi bereit. Ein letzter Blick in die warme, tropische Nacht von Negombo – und ab ging’s Richtung Flughafen.

    Der Check-in? Sagen wir mal: *zäh*. Es ging nur im Schneckentempo voran, und als dann auch noch das Handgepäck zu schwer war, war klar: Ein bisschen Drama zum Abschluss durfte wohl nicht fehlen 😂

    Also umpacken. Dann plötzlich war das Aufgabegepäck zu schwer – aber mein etwas ratloser, leicht überforderter Blick sorgte wohl dafür, dass der Mitarbeiter am Schalter beide Hühneraugen zugedrückt hat. *Puh!* Glück gehabt… und ein kleines bisschen Nervenkitzel hat der Reise ja ohnehin noch gefehlt 😇🫣

    Zwischenstopp in Doha

    Nach einem ruhigen Flug landete ich in Doha – einem riesigen, beeindruckenden und ziemlich weitläufigen Airport.
    Drei Stunden Aufenthalt lassen sich dort aber locker verbringen.

    Zum Frühstück gab’s dann schon eine kleine Einstimmung auf Zuhause:
    Ein richtig guter Americano und ein Joghurt-Früchte-Körner-Müsli mit frischen Brombeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren. Einfach lecker 😋

    Zurück in die Kälte

    In wenigen Stunden heißt es für mich dann wieder: Willkommen im Winter!
    Nach drei Wochen Wärme, Sonne, Kultur, Natur und so vielen besonderen Momenten werde ich heute wieder frieren – aber auch ankommen. Zuhause.

    Sri Lanka hat mich mit seiner Vielfalt, seinen Farben, seinem Essen, seiner Spiritualität und seiner Herzlichkeit einmal mehr tief beeindruckt.

    Was für eine Reise. Was für Erinnerungen. Was für ein Geschenk.

    Danke, Sri Lanka — bis zum nächsten Mal 🇱🇰✨

    E N D E
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    Trip end
    November 25, 2025